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FSV Gütersloh 2009

Unser 2.FBL-Gegnercheck: FC Carl Zeiss Jena zu Gast in der Tönnies Arena

Wir haben was gegen Rassismus. Fußball verein(t) gegen Rassismus. (© Deutscher Fußball-Bund)

Wenn man einem aktuellen Teilnehmer an der 2. Frauenfußball-Bundesliga eine wechselvolle Geschichte attestieren kann, dann unserem Gast am morgigen Sonntag. Das fängt mit dem Vereinsnamen an. Bis 2003 spielten die Fußballerinnen als USV Jena. Dann spaltete man sich vom Universitätssportverein (dem größten Sportverein Thüringens) ab und verselbständigte sich als FF USV Jena. 2020 erfolgte dann der lange erwogene Schritt und der Anschluss an den Traditionsverein FC Carl Zeiss Jena, dessen Männer auf eine erfolgreiche Vergangenheit im Profifußball zurückblicken und aktuell in der Regionalliga spielen.

Wechselvoll war auch die Zugehörigkeit zu den Spielklassen. Gehörte schon der vorher und nachher in Ober- und Regionalliga aktive USV Jena in der Saison 1990/1991 kurzzeitig der Bundesliga an, schaffte der FF USV 2008 nach vier Jahren als Süd-Zweitligist den Aufstieg in die Eliteklasse. Hier hielt sich der Verein zehn Jahre, wobei unter anderem unser heutiger U17-Coach Christian Franz-Pohlmann ein kurzes Trainer-Intermezzo gab (2016). Beste Platzierung war Rang fünf in der Saison 2013/2014, größter Erfolg war das Erreichen des DFB-Pokalfinals 2010. Nach dem Abstieg 2018 gelang zwar der sofortige Wiederaufstieg, doch 2020 endete das Kapitel FF USV mit dem erneuten Abstieg als Tabellenletzter. Doch auch im Trikot des FC Carl Zeiss setzte sich das Fahrstuhlerlebnis fort: auf den Aufstieg 2021 folgte umgehend wieder der Abstieg im Jahr 2022.

In der laufenden Zweitligasaison sollte bei den Thüringerinnen daher nicht unbedingt der Aufstieg im Fokus stehen. „Wir möchten attraktiven und guten Fußball spielen und die Zuschauer wieder ins Stadion zu uns locken“, erklärte Trainer Steffen Beck, der als Nachfolger für Anne Pochert verpflichtet worden war. Dass es aber so schlecht läuft, hatte man in Jena nicht erwartet. Der FCC lag nur ganz selten auf einem einstelligen Tabellenplatz und fand sich im Kampf um den Klassenerhalt wieder. Am 10. Februar, zwei Tage nach der 1:3-Heimniederlage im Nachholspiel gegen die TSG Hoffenheim II, musste Beck gehen und Christian Kucharz wurde als neuer Trainer verpflichtet. Der 42-Jährige, zuvor U20-Coach des Vereins, schaffte mit dem Team in sechs Spielen immerhin drei Siege, musste letzten Sonntag aber eine bittere 0:4-Heimpleite gegen den SC Freiburg II einstecken. Mit 20 Punkten (25:32 Tore) rangiert der FC Carl Zeiss Jena als Elfter unmittelbar vor der Abstiegszone, hat aber fünf Zähler Vorsprung vor dem Zwölften.

Erfolgreichste Torschützin ist die 19-jährige Luca Birkholz mit sechs Treffern. Zwei davon erzielte sie im Oktober beim 2:2 im Hinspiel gegen den FSV Gütersloh. Ostwestfälischen Fußballfreunden bekannt ist wohl auch Merza Julevic (32), die zwischenzeitlich für Arminia Bielefeld spielte und 92 Bundesligapartien für Freiburg, Sindelfingen, Herford und Jena bestritt. Noch ein ganz anderes Kaliber ist jedoch Julia Arnold. Die 32-jährige Mittelfeldregisseurin ist ein Jenaer Urgestein, spielt mit zweijähriger Unterbrechung (1. FC Köln) seit 2006 dort und hat insgesamt 249 Bundesligaspiele in ihrer Vita stehen. Allerdings humpelte sie zuletzt in der 55. Minute der Partie gegen Freiburg verletzt vom Platz und wird dem Verein bis zum Saisonende fehlen.

Die Partie zwischen dem FSV Gütersloh und dem FC Carl Zeiss Jena wird am morgigen Sonntag, 26. März um 14:00 Uhr in der Tönnies Arena angepfiffen. Tickets sind weiterhin über unseren offiziellen Onlineticketshop, den bekannten Vorverkaufsstellen, sowie der Tageskasse erhältlich.

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