Die U17 des FSV Gütersloh tanzt weiter auf zwei Hochzeiten. Neben der Regionalliga ist das Team von Lukas Jäschke auch im B-Juniorinnen-Westfalenpokal weiter dabei. Am Mittwochabend qualifizierten sich die Gütersloherinnen durch einen souveränen 4:0-Erfolg beim Westfalenligisten BV Werther für das Viertelfinale. „Der Auftritt war fußballerisch echt gut“, lobte der Cheftrainer seine Mädels, musste aber einschränken: „Es gab ein kleines Manko – die Chancenverwertung.“ Tatsächlich hörte die FSV-Bank irgendwann auf, die Tormöglichkeiten zu notieren: „Wir haben nur noch Strichliste geführt.“ Immerhin vier Mal gelang es, die starke Wertheraner Keeperin Lena Riesebieter zu überwinden. In der 10. Minute netzte Emilia Starkmann nach einer flachen Hereingabe von außen zum 1:0 ein. Das 2:0 ließ dann länger auf sich warten. Die zur Pause eingewechselte Ella Combrink war in der 63. Minute zur Stelle, nachdem Riesebieter angeschossen worden war. Zum 3:0 jagte Theresa Peters den Ball in der 71. Minute nach einer von Werther nicht klar genug abgewehrten Ecke in die Maschen. Den Schlusspunkt setzte Merle Rohden in der 77. Minute, als sie eine auf den kurzen Pfosten gezirkelte Ecke zum 4:0 verwandelte.
Im Viertelfinale am 22. April empfängt der FSV den Münsteraner Regionalliga-Konkurrenten Westfalia Kinderhaus. Dann hofft Lukas Jäschke auf sein volles Personal zugreifen zu können. Diesmal musste er auf Ylvie Kleimann, Lotta Horstmann, Finja Bretthauer, Yumnah Lohnherr und Kim Fahrmeyer verzichten die allesamt zur Westfalenauswahl für das gleichzeitig stattfindende Länderpokalturnier in Duisburg abgestellt werden mussten.
FSV Gütersloh U17: Perkovic – Kirjanow, Pollmeier, Meier (56. Burstein) – Braune – Starkmann (60. Krahner), Rohden, Schulte, Starke (56. Peters) – Ladage, Latton (41. Combrink).


