#MitEuchFürEuch

Offizielle Internetseite des FSV Gütersloh 2009 | Spitzenfußball aus Ostwestfalen

#NichtOhneMeineMädels

FSV Gütersloh 2009

FSV Gütersloh geht selbstbewusst ins Pokal-Halbfinale gegen Topfavorit Schalke 04

Wir haben was gegen Rassismus. Fußball verein(t) gegen Rassismus. (© Deutscher Fußball-Bund)

Pokal, das hieß für den FSV Gütersloh als Zweit- und Bundesligist immer DFB-Pokal. Durch den im letzten Sommer erfolgten Abstieg in die Regionalliga sind die FSV-Frauen aber auch im Westfalenpokal teilnahmeberechtigt. Dass dieser Wettbewerb durchaus reizvoll sein kann, zeigt sich am Ostermontag: Im Halbfinale empfängt der FSV Gütersloh einen der ganz großen Klubnamen in Fußball-Deutschland – den FC Schalke 04. Anstoß in der Tönnies-Arena ist um 14 Uhr.

Schalke mit beeindruckender Bilanz und prominenten Namen

Zwar spielen die königsblauen Frauen eine Liga unter dem FSV, doch die Favoritenbürde tragen sie dennoch. Mit 17 Siegen aus 18 Spielen und dem in jeder Hinsicht beeindruckenden Torverhältnis von 117:11 führen sie die Tabelle der Westfalenliga mit neun Punkten Vorsprung vor Borussia Dortmund II souverän an. Dass die Gelsenkirchenerinnen im letzten Ligaspiel der BVB-Reserve mit 2:3 unterlagen, wird sie nicht davon abhalten, am Saisonende in die Regionalliga aufzusteigen. Den Frust über die Niederlage im Ruhrpottderby schossen sie sich (vielleicht zum Glück für den FSV) schon am vergangenen Mittwoch mit einem 9:0-Triumph im Kreispokal-Halbfinale gegen den Landesligisten SpVgg Horsthausen von der Seele.

Eine der Torschützinnen dabei war Sarah Grünheid. Die 35-Jährige, in der Saison 2015/2016 für den FSV Gütersloh in der 2. Bundesliga erfolgreich auf Torejagd (14 Treffer in 20 Spielen), war vom FC Schalke 04 kurzfristig reaktiviert worden und ist seit 1. April spielberechtigt. Damit reagierte der Klub wohl auch auf den Verlust von Mandy Islacker (37). Die Ex-Nationalspielerin, die in 12 Ligaspielen 30 Treffer erzielte, hatte vor zwei Wochen ihre Schwangerschaft publik gemacht und ihre Karriere für beendet erklärt.

Kaderqualität mit viel Erst- und Zweitligaerfahrung

An Spielerinnen mit höherklassiger Erfahrung mangelt es im Kader von Trainer Stefan Colmsee auch ohne Islacker nicht. Laura Radke (26) hat in der Bundesliga für Essen, Leverkusen, Duisburg und Potsdam gespielt. Pauline Dallmann (28) war im Oberhaus für Borussia Mönchengladbach am Ball, ihre Zwillingsschwester Jule spielte erstklassig in Mönchengladbach und Essen. Pya Rybacki (26) hat ebenso für den MSV Duisburg in der Bundesliga gespielt wie Lucy Karwatzki (21); beide waren anschließend für den Zweitligisten VfL Bochum im Einsatz.

Auch Alessandra Vogel (25) hat eine Zweitliga-Vergangenheit beim VfL Bochum, Jolina Opladen (27) stürmte im Unterhaus für Borussia Bocholt. Und natürlich sind da die drei Spielerinnen, die vor dieser Saison vom Zweitligisten FSV Gütersloh nach Gelsenkirchen wechselten: Nele Schmidt (25) und Lilly Stojan (24) wurden zu Stammspielerinnen, Demi Pagel (23) kam wegen Krankheit bislang nur zu vier Einsätzen.

Schwierigerer Weg für Schalke ins Halbfinale

Die überqualifizierte Besetzung des Kaders schlägt sich nicht nur in den Ergebnissen der Westfalenligaspiele nieder. Auch im Westfalenpokal bewiesen die Schalker Frauen, die das letztjährige Finale mit 0:2 gegen den damaligen Westfalenligameister Borussia Dortmund verloren, ihre Extraklasse. Sie schalteten nämlich drei Regionalligisten aus. In der ersten Runde erwischte es den 1. FFC Recklinghausen (5:1), dann gelang die Revanche gegen Borussia Dortmund (1:0), bevor in Runde drei der SSV Rhade mit 4:0 besiegt wurde.

Der Weg des FSV Gütersloh ins Halbfinale war verglichen damit mit Siegen über den Westfalenligisten SVKT 07 Minden (3:1), einer kampflosen 2:0-Wertung über den nicht angetretenen Landesligisten SC Drolshagen sowie einem 4:1-Erfolg beim Westfalenligisten Arminia Ibbenbüren ungleich leichter.

FSV setzt auf Selbstvertrauen und seine „jungen Wilden“

Auch wenn der FSV nichts gegen die Außenseiterrolle hat, rechnet er sich doch etwas aus. „Der Pokal hat seine eigenen Gesetze“, bemüht Co-Trainer Matthias Kaiser eine Floskel und gibt sich selbstbewusst: „Natürlich ist Schalke gut besetzt, aber wir können denen ein Bein stellen.“

Insbesondere der jüngste 3:1-Sieg in der Regionalliga beim ebenfalls favorisierten Tabellenfünften SGS Essen U21 hat den Optimismus genährt. Vor allem der starke Auftritt der Gütersloher Youngster hat Trainerin Britta Hainke und ihrem „Co“ gefallen: „Die jungen Wilden sind in der Liga angekommen“, urteilt Matthias Kaiser und schwärmt von der Truppe um Greta Hohensee, Anna Stockmann, Anna-Sophie Schindler und Hannah Leßner: „Es ist schön zu sehen, wie sie sich entwickelt haben.“

Die personelle Situation beim FSV ist nicht schlecht. Zwar fällt Kapitänin und Linksverteidigerin Elina Büttner weiterhin mit ihrer Sprunggelenksverletzung aus, aber ansonsten sind alle Spielerinnen einsatzfähig.

Infos für Zuschauer

Tickets für das Westfalenpokal-Halbfinale sind am Spieltag an der Tageskasse erhältlich, der Stadioneinlass beginnt um 13:00 Uhr. Der Eintritt beträgt 6,00 Euro für Vollzahler, 4,00 Euro ermäßigt (Studierende und Rentnerinnen und Rentner) sowie 2,00 Euro für Kinder und Schülerinnen und Schüler bis einschließlich 16 Jahre.

Der FSV bedankt sich für die Förderung durch die Klaus-Peter Reinert Stiftung.
  • All Post
  • News
    •   Back
    • 1. Mannschaft
    • 2. Mannschaft
    • U-17 Mannschaft (B-Juniorinnen)
    • U-16 Mannschaft (B-Juniorinnen)
    • U-15 Mannschaft (C-Juniorinnen)
    • Pressemitteilung
    • Vereinsnews
    • Sonstiges
    • Gütersloher Hallenmasters
    • U-19 Mannschaft (A-Juniorinnen)
    • Schenk uns eine Zukunft
    • Probetraining
FSV Gütersloh 2009 - Regionalliga West - #NichtOhneMeineMädels
Hauptpartner
Rückenpartner
Ärmelpartner
Ausrüster
Ausrüster
Getränkepartner
Platin Partner
Platin Partner
Platin Partner
Platin Partner
Förderer Juniorinnen
Klaus-Peter Reinert Stiftung
© 2022 FSV Gütersloh 2009 e.V.  |  Impressum  |  Datenschutzerklärung  |  Cookie-Richtline (EU)
Zum Inhalt springen