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FSV Gütersloh 2009

FSV-Trainerin Britta Hainke: Man hat den Eindruck, da wächst wieder etwas zusammen

Wir haben was gegen Rassismus. Fußball verein(t) gegen Rassismus. (© Deutscher Fußball-Bund)

Auch in der neuen Saison setzt der FSV Gütersloh für das Zweitligateam auf das bewährte Trainerduo mit Britta Hainke (55) als Cheftrainerin und Sammy Messalkhi (42) als Trainer. Im Interview mit FSV-Mitarbeiter Wolfgang Temme äußert sich Hainke zur aktuellen Situation.

Kurz vor dem ersten Saisonspiel des FSV Gütersloh wird in Sydney das Finale der Weltmeisterschaft angepfiffen. Bist Du enttäuscht, dass Deutschland nicht dabei ist?
Hainke: Natürlich bin ich enttäuscht, dass sie so früh ausgeschieden sind, aber ich hatte nicht erwartet, dass sie im Finale dabei sind. Für mich wäre schon der Einzug ins Halbfinale ein Riesenerfolg gewesen.

Welche Auswirkungen wird das Vorrunden-Ausscheiden auf den deutschen Frauenfußball haben? Welche vielleicht sogar für den FSV Gütersloh?
Hainke: Ich denke, es wird keine negativen Auswirkungen haben. In meinem Umfeld haben viele, die sonst eher Männerfußball schauen, die Spiele weiterhin interessiert verfolgt und quasi an der WM teilgenommen. Ich glaube, dass die WM trotz des deutschen Ausscheidens für den Frauenfußball eher ein Schritt nach vorne als nach hinten war.

Der FSV hat in der vergangenen Spielzeit den Bundesliga-Aufstieg knapp verpasst. Hat das, etwa in puncto Motivation, Spuren bei den Spielerinnen oder dem Trainerteam hinterlassen?
Hainke: Wenn, dann positive. Dass die letzte Saison trotz des Umbruchs mit den Abgängen von Marina Hermes, Noreen Günnewig und Annalena Rieke so gut verlief, ist bei allen total positiv hängengeblieben. Und die tolle Stimmung, die wir phasenweise bei unseren Spielen hatten, ist sicherlich auch ein Anreiz für die neue Saison.

Ist dann die Frage, ob Du persönlich den Akku in der Sommerpause wieder aufladen musstest, überflüssig?
Hainke: Das muss ich immer wieder, und das habe ich auch gemacht. Ich war auf Rügen, mit viel Sport, und das war sehr schön.

Welchen Sport hast Du betrieben?
Hainke: Ich mache gerne HIT (High Intensity Training), etwas Crossfit und Laufen natürlich – also querbeet. Ich muss mich immer mal etwas auspowern.

Mit welchem Ziel startet das Team in die neue Saison?
Hainke: Wir haben natürlich auch mal in die Mannschaft hineingefragt, und da kam als Ziel, dass sie das Ergebnis vom letzten Jahr gerne toppen würde. Das wäre schön, denn man will sich ja immer verbessern. Sammy und ich sehen es so, dass wir erst mal den frühzeitigen Klassenerhalt haben wollen – dann ist sicher auch mehr möglich. Die Liga wird wieder so super eng sein, dass man entweder um den Aufstieg mitspielt, mit ein paar Niederlagen hintereinander aber auch sofort gegen den Abstieg. Mit Jena, Sand, Andernach, Potsdam und Meppen sind sehr ambitionierte Klubs dabei – das ist schon herausfordernd, aber das ist ja auch schön.

Kann man den Verlauf der Vorbereitung in wenigen Sätzen zusammenfassen?
Hainke: Wir haben in dieser Vorbereitung eine Veränderung eingeleitet, um den athletischen Anforderungen in dieser Liga gerecht zu werden. Weil wir die Entwicklung bei anderen Teams gesehen haben, haben wir direkt ab dem 24. Juni mehr Krafteinheiten absolviert. Konkret trainieren wir mittwochs und donnerstags erst mal länger und nutzen das speziell für die Kräftigung von Oberkörper- und Beinmuskulatur. Diese Veränderung ist noch nicht ganz abgeschlossen, aber ich bin davon überzeugt, dass wir im Saisonverlauf davon profitieren werden.

Bist Du insgesamt zufrieden mit der Vorbereitung inklusive der Testspiele?
Hainke: Auf jeden Fall bin ich zufrieden. Gerade das dreitägige Trainingslager in Bocholt bei Grün-Weiß Lankern, dem Heimatverein von Sammy, war sehr gut – auch für das Miteinander. Die Spiele gegen unterklassige Teams waren wichtig, auch wenn wir da Hochs und Tiefs hatten. Da müssen wir in der Saison eine bessere Balance finden. Und die letzten beiden Spiele gegen Bundesligisten in Essen und Wolfsburg waren insgesamt sehr positiv.

Anders als im Vorjahr mit Leonie Kreil hat es diesmal keinen so genannten „Königstransfer“ gegeben. Warum nicht?
Hainke: Das sind ja Entscheidungen, die nicht nur wir Trainer, sondern auch die Sportliche Leitung und der Finanzminister im Verein treffen. Wir wollen unserer Linie treu bleiben und uns finanziell nicht überheben. Deswegen setzen wir weiter auf ein homogenes Team mit Zugängen, die gut für uns sind, die von den Positionen und auch menschlich reinpassen. Und natürlich setzen wir weiter auf junge Spielerinnen.

Welches sind die aktuell größten Baustellen im Kader?
Hainke: Tatsächlich sind wir in puncto Physis wohl noch nicht bei hundert Prozent. Es gibt noch einige muskuläre Probleme und hier und da kleinere Wehwehchen, etwa bei Ronja Leubner mit ihrem Knie. Aber es gab zum Glück keine schwerwiegenden Verletzungen.

Wer soll Anna Höfker in der Innenverteidigung ersetzen?
Hainke: Wir haben vier Spielerinnen, die in den letzten drei Spielen die Innenverteidigung gebildet haben. Nele Schmidt, mit 22 Jahren auch nicht mehr ein ganz junges Küken, hat sich da ganz gut reingespielt. Sie sagt auch mal was, das finde ich wichtig. Lea Bultmann ist ebenfalls eine Option. Merle Hokamp hat zuletzt auch in der DFB-Auswahl als IV gespielt, und natürlich ist auch Hedda Wahle hier einsetzbar.

Woraus speist sich der Optimismus für das erste Spiel gegen Frankfurt?
Hainke: Wir haben in unseren vielen Testspielen zwar immer auch schlechtere Phasen gehabt, aber immer auch richtig gute Phasen – das macht natürlich total Hoffnung. Selbst gegen den VfL Wolfsburg haben wir uns ein paar Mal unheimlich schnell nach vorne kombiniert. Außerdem hat die Mannschaft gut zusammengefunden, hat viel Spaß und harmoniert auch neben dem Platz. Man hat den Eindruck, da wächst wieder etwas zusammen.

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