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FSV Gütersloh 2009

1:4 in Frankfurt: FSV Gütersloh wartet weiter auf ein Erfolgserlebnis

Wir haben was gegen Rassismus. Fußball verein(t) gegen Rassismus. (© Deutscher Fußball-Bund)

Der FSV Gütersloh kommt einfach nicht aus der Negativspirale heraus. Mit dem 1:4 bei Eintracht Frankfurt II kassierte der Frauenfußball-Zweitligist am Sonntag bereits die achte Niederlage in Folge. Auch in der Tabelle hat sich die Situation verschlechtert. Zwar ist der FSV als Zwölfter nach wie vor Drittletzter, doch der Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz hat sich durch das 2:2 von Bayern München II gegen Aufstiegskandidat Union Berlin auf vier Punkte vergrößert. Die Münchenerinnen sind am Sonntag, 23. März, in der Tönnies-Arena nächster Gegner der Gütersloherinnen.

Trainer Markus Graskamp hatte die Anfangself gegenüber der 1:3-Heimniederlage gegen Weinberg durch den verletzungsbedingten Ausfall von Merle Hokamp zwangsläufig ändern müssen. Anstelle der U19-Nationalspielerin besetzte er die Sechserposition im Mittelfeld erstmals mit Finja Kappmeier. Neben ihr kehrte Maren Tellenbröker in die Startformation zurück. Melanie Schuster wechselte aus dem defensiven Mittelfeld in die Innenverteidigung, wo Chiara Tappe diesmal zunächst pausierte. Von Anfang an durfte neuerdings Demi Pagel auf der rechten Außenbahn ran.

Die Wechsel und Umstellungen griffen zunächst, der FSV kam durch Lucy Wisniewski sofort zu einer guten Chance (6.) und durch Maren Tellenbröker (27.) und Lilly Stojan (29.) zu weiteren aussichtsreichen Abschlüssen. Der 0:1-Rückstand in der 40. Minute kam insofern überraschend. Frankfurts U19-Nationalspielerin Emma Memminger hatte sich auf dem linken Flügel im Rücken von Demi Pagel weggeschlichen, wurde prompt bedient und drang in den Sechzehner ein. Ihren Schuss konnte FSV-Keeperin Janne Krumme zwar abblocken, doch den Abpraller drückte Johanna Berg aus kurzer Distanz über die Linie. „Ich habe uns in der ersten Halbzeit nicht schlechter gesehen“, ärgerte sich Markus Graskamp über den Pausenrückstand.

Die in der Kabine gefassten Vorsätze wurden dann leider schnell zur Makulatur, denn Frankfurt erhöhte mit einem Doppelschlag früh auf 0:3. Das 0:2 (49.) muss Janne Krumme auf ihre Kappe nehmen. Beim Versuch der Spieleröffnung passte sie den Ball genau in die Füße der 25 Meter vor dem Tor lauernden Helene Schäfer. Deren Schuss landete am Innenpfosten, und Johanna Berg hat zum zweiten Mal keine Mühe, abzustauben. Das 0:3 (52.) resultierte aus der unklaren Abwehr eines Eckstoßes. Emma Memminger kam dadurch an der Strafraumgrenze in Ballbesitz, und ihr Flachschuss fand den Weg an vielen Beinen vorbei ins Tor. „Damit war der Drops im Grunde gelutscht“, spürte Coach Graskamp die Niedergeschlagenheit im Team.

Nur kurzzeitig durften die Gäste hoffen, der Partie eine andere Wendung zu geben, denn postwendend (53.) verkürzte Lucy Wisniewski auf 1:3. Die 16-Jährige, schon bei der 1:2-Niederlage im Hinspiel Schützin des Gütersloher Tores, nahm einen schönes Zuspiel von Celina Baum auf, marschierte über halblinks in den Frankfurter Strafraum und hämmerte den Ball mit links hoch ins kurze Eck. Doch nur acht Minuten später zerstörte Georgia Stanti alle Hoffnungen. Die 18-Jährige profitierte von einem Ballverlust des FSV im Aufbau, der eine Halbfeld-Hereingabe von Elena Mühlemann zur Folge hatte. Die verteidigte die Gütersloher Hintermannschaft denkbar schlecht, so dass Stanti aus kurzer Distanz zum 1:4 einschießen konnte. Bei diesem Spielstand blieb es, obwohl beide Teams noch eine Großchance hatten: Für den FSV traf Lilly Stojan auf Zuspiel von Linda Preuß die Latte (80.), und für die SGE scheiterte Marlene Wild in der 83. Minute erst an Janne Krumme und mit dem Nachschuss an der auf der Linie klärenden Melanie Schuster. „Uns fehlt die Durchschlagskraft im Angriff, hier war uns Frankfurt überlegen“, konstatierte Markus Graskamp.

Was die prekäre Situation im Kampf um den Klassenerhalt angeht, fordert der Coach natürlich volle Fokussierung und verstärkte Anstrengung. „Wir dürfen aber nicht panisch werden und alles in Frage stellen“, rät er: „Oft sind wir nur in Kleinigkeiten schlechter als der Gegner, und daran müssen wir arbeiten.“

Eintracht Frankfurt II: Paulick – E. Wallrabenstein, Matijevic, Schwoerer (86. Kleemann), Berg (86. Sarr), Zimmermann, Memminger, Bednorz (86. Maier), Mühlemann, Schäfer (69. Wild), Schmidt-Sommer (60. Stanti).

FSV Gütersloh: Krumme – Schmidt (65. Tappe), Schuster, Stojan, Weber – Pagel (57. Krohne), Tellenbröker, Kappmeier (75. Preuß), Baum – Wisniewski (75. Bultmann), Berning (57. Rädeker). Im Aufgebot: Rolle (Tw).

Schiedsrichterin: Marie-Theres Mühlbauer (Pölling). Gelbe Karten: Schmidt, Wisniewski.

Tore: 1:0 (39.) Berg, 2:0 (49.) Berg, 3:0 (52.) Memminger, 3:1 (53.) Wisniewski, 4:1 (61.) Stanti.

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