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FSV Gütersloh 2009

FSV Gütersloh fällt nach 1:3-Niederlage in Dortmund auf gefährdeten Tabellenplatz zurück

Wir haben was gegen Rassismus. Fußball verein(t) gegen Rassismus. (© Deutscher Fußball-Bund)

Der Kampf um den Klassenerhalt in der Regionalliga West wird für die Fußballerinnen des FSV Gütersloh zu einer Zitterpartie, die womöglich über das Saisonende hinausreicht. Am Sonntag rutschte der FSV in der Tabelle nämlich einen Platz nach unten: Vom sicheren Rang zehn ging es auf den gefährdeten 11. Platz. Grund dafür war nicht so sehr die erwartbare 1:3-Niederlage beim hochfavorisierten Tabellenzweiten Borussia Dortmund, sondern eher der 2:1-Überraschungssieg des bisher hinter Gütersloh platzierten SSV Rhade beim Tabellendritten Arminia Bielefeld. Positiv war für den FSV immerhin die 1:2-Heimniederlage von Borussia Mönchengladbach II gegen Spoho Köln sowie die 0:5-Schlappe der Spvg. Deutz 05 in Mecklenbeck. In den letzten beiden Partien kämpfen Rhade (23 Punkte), Gütersloh (21), Gladbach (21) und Deutz (18) darum, nicht neben dem GSV Moers (3 Punkte) aus der höchsten westdeutschen Spielklasse absteigen zu müssen. Es bleibt nur dann bei drei Absteigern, wenn der Meister (entweder 1. FC Köln U21 oder Borussia Dortmund) sich über die Relegation gegen den Nord-Meister Holstein Kiel den Aufstieg in die 2. Liga sichert. „Ich bin gerade nach unserem heutigen Auftritt zuversichtlich“, sagte Cheftrainerin Britta Hainke, die mit ihrem Team noch daheim gegen den GSV Moers (25. Mai) und in Bielefeld (31. Mai) antreten muss.

Tatsächlich konnten die Gütersloherinnen den Rasen im Dortmunder Stadion Rote Erde erhobenen Hauptes verlassen. Vor 1.605 Zuschauern boten sie der Daueroffensive der mit Bundesligaerfahrung gespickten Profitruppe läuferisch und kämpferisch aufopferungsvoll sowie taktisch diszipliniert Paroli. Natürlich ließen sich BVB-Chancen aus dem Spiel heraus nicht völlig vermeiden, aber die drei Gegentreffer kassierte der FSV nach Standards. Dabei war die Dortmunderin Rita Schumacher der entscheidende Faktor. Erst verwandelte die 25-Jährige einen berechtigten Foulelfmeter zur 1:0-Führung (45.+1), dann verwerteten Frederike Kempe (53.) und Ronja Leubner (84.) zwei von Schumacher stark getretene Eckstöße.

Dass es in der ersten Halbzeit zu einer sechsminütigen Nachspielzeit kam, war die Konsequenz einer möglicherweise bösen Verletzung der Gütersloher Torhüterin Leah Blome. Die 19-Jährige blieb in der 22. Minute nach einer starken Rettungsaktion gegen die frei vor ihr stehende Ronja Leubner am Boden liegen. Nach längerer Behandlung am rechten Knie wurde die FSV-Kapitänin von Sanitätern mit der Trage vom Platz befördert und zur ersten Untersuchung in eine Dortmunder Klinik gebracht. Mit mitfühlender Sorge verfolgte auf der Tribüne Yumnah Lohnherr das Geschehen. Die 16-Jährige hatte sich letztes Wochenende im U17-Regionalligaspiel des FSV einen Kreuzbandriss im rechten Knie zugezogen und wird am Dienstag operiert.

Für Leah Blome kam Emily Wittkowski zum dritten Mal in dieser Saison zum Einsatz. Die 19-Jährige machte ihre Sache ausgezeichnet, war mehrfach in brenzligen Situationen reaktionsschnell auf dem Posten und war bei den Gegentoren machtlos. Viel konnten vor ihr aber auch die kompakt gehaltenen Abwehrreihen wegverteidigen. Die hatte Britta Hainke nicht nur gut eingestellt, sondern auch geschickt aufgestellt. Hinten links lieferte Clara Koepke ein enormes Pensum mit vielen „Lösch-Einsätzen“ gegen Jasmin Jabbes. Vor dem Strafraum ergänzte diesmal Pauline Berning die Staubsaugerarbeit von Leandra Kammermann. Und Katharina Rädeker lief sich als einzige Sturmspitze die Lunge aus dem Leib, indem sie nahezu jedem in die Dortmunder Spielfeldhälfte geschlagenen Ball nachsetzte. Leider musste Anna Stockmann zur Pause wegen ihrer Knieprobleme in der Kabine bleiben. In der ersten Halbzeit war sie auf dem rechten Flügel die wirksamste Offensivkraft gewesen und immerhin zweimal, wenn auch nur recht harmlos, zum Torabschluss gekommen.

Für sie kam Anna-Lena Meier ins Spiel. Die 29-Jährige setzte Akzente in der Balleroberung und war auch offensiv präsent. Es war kein Zufall, dass sie in der 56. Minute bei einem der wenigen Gütersloher Vorstöße in den Dortmunder Strafraum passend den Fuß in einen von Hannah Leßner abgefeuerten Flachschuss hielt und damit den Rückstand auf 1:2 verkürzte. Nun schienen sogar die erfahrenen Borussinnen einen Gedanken an einen potenziellen Ausgleich zu haben, jedenfalls gab es szenenweise leichte Unsicherheiten im ansonsten sicheren Passspiel. Für einen weiteren Treffer kamen unsere Frauen aber ehrlicherweise nicht in Frage. Mit dem Treffer zum 3:1 durch Ronja Leubner (84.) war die einseitige Partie dann entschieden. BVB-Trainer Markus Högner nahm einen Dreifachwechsel vor und brachte mit Melanie Schuster und Celina Baum zwei weitere Ex-Gütersloherinnen aufs Feld. Dort wirkten insgesamt acht ehemalige FSV-Spielerinnen mit, denn neben den Startelf-Spielerinnen Leubner, Kempe, Günnewig und van der Laan waren zuvor schon Paula Reimann und Nora Willeke eingewechselt worden. Leider konnte FSV-Geschäftsführer Michael Horstkötter die „Ex-Parade“ nicht im Stadion mitverfolgen, weil er unter den Folgen eines Fahrradsturzes leidet.

FSV Gütersloh: Blome (28. Wittkowsky) – Rother, Haag, Bendix, Koepke – Berning (79. Koerdt), Kammermann – Stockmann (46. Meier), Schindler (79. Rohden), Leßner – Rädeker (87. Ladage). Im Aufgebot: Schmücker, Soundé, Babic, Mehn.

Borussia Dortmund: van der Laan – Steenwijk (89. Böger), Kempe, Wöhrn (89. Schuster), Vogel – Günnewig, Ito (77. Reimann), Leubner – Jabbes (66. Willeke), Enderle (89. Baum), Schumacher. Im Aufgebot: Scholz, Lichatschow (Tw), Blum (Tw).

Tore: 1:0 (45.+1) Schumacher (FE), 2:0 (53.) Kempe, 2:1 (56.) Meier, 3:1 (84.) Leubner.

Der FSV bedankt sich für die Förderung durch die Klaus-Peter Reinert Stiftung.
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