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FSV Gütersloh 2009

FSV Gütersloh verliert Spitzenspiel gegen RB Leipzig mit 0:4, bleibt aber in Lauerstellung

Wir haben was gegen Rassismus. Fußball verein(t) gegen Rassismus. (© Deutscher Fußball-Bund)

Im Kampf um den Bundesligaaufstieg musste der FSV Gütersloh auf die erhofften Bonuspunkte verzichten. Der Tabellenfünfte der 2. Liga verlor das Nachholspiel gegen Spitzenreiter RB Leipzig mit 0:4 und verpasste damit den möglichen Sprung auf Rang drei. Die „Roten Bullen“ aus Sachsen bauten ihren Vorsprung vor der SG 99 Andernach (27), die wohl keine Aufstiegsambitionen hegt, auf sieben Punkte aus. Hinter dem nicht aufstiegsberechtigten FC Bayern München II (23) darf sich nach 13 Spieltagen als Vierter der 1. FC Nürnberg (22) die größten Chancen auf den Sprung ins Oberhaus machen. Der FSV liegt mit 21 Punkten aber in Lauerstellung und ist keineswegs abgeschlagen.

So deutlich im Hintertreffen, wie es das Ergebnis ausdrückt, sah Britta Hainke ihr Team im Spitzenspiel keineswegs. „Auch wenn es sich nach einem 0:4 vielleicht komisch anhört: Ich bin nicht unzufrieden mit unserer Leistung“, sagte die Trainerin und ergänzte: „Wir hätten das Spiel auch 2:1 gewinnen können.“ Hainke rechnete vor, warum drei Gegentore aus ihrer Sicht überflüssig waren: „Das 0:1 entsteht durch einen unberechtigten Freistoß. Das 0:3 war mehrfach vermeidbar. Und der Elfmeter zum 0:4 war absolut unberechtigt.“ Nur das 0:2 durch Barbara Brecht, erzielt in der 23. Minute aus der Distanz, listete sie als akzeptabel auf: „Das war ein Sonntagsschuss mit dem Glück, das man als Spitzenreiter nun mal hat.“ Auch Mittelfeldspielerin Maren Tellenbröker mochte nicht von einem verdienten Leipziger Sieg sprechen – schon gar nicht in der Höhe. Ihre Sicht auf den Spielverlauf in der ersten Halbzeit: „Die haben vier Schüsse und vier Tore. Wir haben vier Schüsse und null Tore.“

Tatsächlich ließen die Gastgeberinnen in der Tönnies-Arena, die lautstärkemäßig von den RB-Fans beherrscht wurde, in Schlüsselmomenten beste Möglichkeiten aus. Erst schloss Jacqueline Baumgärtel einen Konter völlig überhastet ab (25.), dann versprang der frei auf Elvira Herzog zustürmenden Leonie Kreil der Ball (28.). Und als die Chance bestand, kurz vor der Pause auf 1:3 zu verkürzen, scheiterte Kreil mit einem schwach getretenen Elfmeter an der RB-Keeperin. Dass Schiedsrichterin Irina Stremel darauf verzichtete, die Leipzigerin Frederike Kempe, der nach einem Schuss von Shpresa Aradini der Ball auf der Torlinie an die Hand gesprungen war, mit einer persönlichen Strafe zu belegen, sorgte für den ersten Ärger beim FSV. Dass die Unparteiische im Gegenzug nach einer sauber ausschauenden Abwehraktion von Celina Baum gegen Fatma Sakar auf Strafstoß (und Gelb für Baum) entschied, brachte die Gütersloher endgültig gegen sie auf. Jenny Hipp bedankte sich mit einem wuchtigen Schuss zum 0:4, an dem Torhüterin Sarah Rolle zwar die Hand dran hatte, den Ball aber nicht abwehren konnte.

Spielerisch hatte der FSV Gütersloh trotz des klaren Pausenrückstands eine ordentliche Leistung geboten, sich im 4-1-4-1 diszipliniert an die Marschroute von Britta Hainke und Sammy Messalkhi gehalten und die direkt und schnell kombinierenden Leipzigerinnen nur selten zur Entfaltung kommen lassen. Den 0:1-Rückstand kassierte er in der 13. Minute nach einem Zweikampf zwischen Ronja Leubner und Medina Desic. Schiedsrichterin Stremel entschied überraschend auf Freistoß für Leipzig. Jenny Hipp traf vom linken Strafraumeck aus den Innenpfosten, und die montenegrinische Nationalspielerin Desic staubte leicht artistisch mit dem Fuß ab. Vor dem 0:3 in der 37. Minute bekam der FSV zweimal die Situation nicht geklärt, bevor der Ball bei einem Schussversuch von Christina Beck glücklich bei Vanessa Fudalla hängenblieb, die aus elf Metern zum 15. Mal in dieser Saison eiskalt zuschlug. „So sieht erste Liga aus“, skandierte und trommelte der Leipziger Anhang, als es nach 45 Minuten in die Kabinen ging.

Im zweiten Abschnitt fielen keine Tore mehr. Der Grund: Die Gäste waren bei ihren zwei Möglichkeiten durch Hipp (62.) und Müller (85.) nicht mehr so kaltschnäuzig wie vorher. Und die nun mutiger und spielbestimmend werdenden Gütersloherinnen hatten im Abschluss nicht ausreichend Glück und Qualität. Paula Reimann per Freistoß (56.) und Jacqueline Baumgärtel (68.) fanden ihren Meister ebenso in Elvira Herzog wie die eingewechselte Lena Strothmann, die in der 90. Minute mit einem Lupfer an der RB-Schlussfrau scheiterte.

FSV Gütersloh: Rolle – Tayeh (54. Stojan), Höfker, Reimann, Baum (77. Pagel) – Tellenbröker – Baumgärtel, Leubner (63. Wahle), Aradini, Deppe – Kreil (77. Strothmann).
RB Leipzig: Herzog – Kempe(63. Rackow), Kaiser, Ringsing – Graf – Sakar, Brecht (63. Schaller), Hipp (68. Mauly), Beck (63. Metzner) – Desic (73. Müller), Fudalla.
Schiedsrichterin: Irina Stremel (Barnten).
Gelbe Karten: Baum – Brecht, Hipp, Rackow.
Tore: 0:1 (13.) Desic, 0:2 (23.) Brecht, 0:3 (37.) Fudalla, 0:4 (45.+1) Hipp.

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