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Comeback des Jahres: Aufsteiger Hamburger SV überrascht die 2. Frauen-Bundesliga

Wir haben was gegen Rassismus. Fußball verein(t) gegen Rassismus. (© Deutscher Fußball-Bund)

Vielleicht ist es das Comeback des Jahres im deutschen Frauenfußball. Elf Jahre nach dem wirtschaftlich begründeten freiwilligen Rückzug aus der Bundesliga (2012) schickt sich der Hamburger SV an, ins Oberhaus zurückzukehren. Und das im direkten Durchmarsch, denn erst im Juni gelang in der Relegation der Regionalligameister gegen Viktoria Berlin der Aufstieg in die 2. Frauen-Bundesliga. Es war der vorläufige Höhepunkt im Prozess des Umdenkens, der beim Traditionsklub eingesetzt hatte, als die Frauen von 2016 bis 2019 in der Versenkung der viertklassigen Verbandsliga verschwunden waren. Maßgeblich beteiligt an dieser Entwicklung ist im übrigen niemand anderes als der aktuelle Frauen-Bundestrainer Horst Hrubesch, der seit 2020 als Nachwuchsdirektor beim HSV fungiert. Zwei Jahre nach seinem Amtsantritt gewannen die U17-Juniorinnen den deutschen Meistertitel. „Das war ein erstes Ausrufezeichen, dass sich die strukturelle Arbeit der zurückliegenden Jahre auszahlt“, sagte Marwin Bolz kürzlich in einem auf dfb.de veröffentlichten Interview. Der 25-Jährige, zuvor Co-Trainer und U17-Coach, war nach dem Aufstieg und der überraschenden Trennung von Lewe Timm zum neuen Cheftrainer befördert worden. Von der herausragenden Nachwuchsarbeit profitiert jetzt auch das Frauenteam. Nicht weniger als 18 Spielerinnen, die schon als Juniorinnen für den Hamburger SV aktiv waren, gehören jetzt zum Zweitligakader.

Trugen zur Blütezeit Spielerinnen wie Almuth Schult, Kim Kulig, Carolin Simon und Lena Petermann das Trikot mit der Raute, ist nun Sarah-Vanessa Stöckmann als Kapitänin die erfahrenste Akteurin. Die 30-Jährige Verteidigerin ist hierzulande keine Unbekannte, denn von 2015 bis 2017 spielte sie mit dem SV Henstedt-Ulzburg bereits vier Mal in der 2. Frauen-Bundesliga gegen den FSV Gütersloh. Nicht das erste Mal beim FSV zu Gast ist auch Lotte Raab. Die 17-Jährige nahm im Januar mit dem Eimsbütteler TV am Gütersloher Hallenmasters für B-Juniorinnen teil und sicherte sich die Torjägerkanone, bevor sie im Sommer vom HSV verpflichtet wurde.

Obwohl Carla Morich, die Top-Torjägerin des Aufstiegsteams, seit August wegen einer schweren Knöchelverletzung ausfällt, bildet die Offensive das Prunkstück in der laufenden Saison. 17 Gegentore sind nur der achtbeste Ligawert, doch 29 geschossene Tore stellen die Höchstmarke dar. Mit Larissa Michelle Mühlhaus (8) und Dana Celine Marquardt (7) führen zwei Hamburgerinnen die Torjägerliste an. Vom 7. bis zum 10. Spieltag führte der Aufsteiger die Tabelle an, bis ihn zwei Niederlagen in Potsdam (0:2) und gegen Bayern München II (1:4) die Spitzenposition kostete. Zuletzt wendete das Team mit einem 1:1 im Heimspiel gegen die SG 99 Andernach den Verlust der Aufstiegsposition ab. Weil Melina Müller in der 80. Minute den 0:1-Rückstand noch egalisierte, blieb der HSV mit 23 Punkten Tabellenzweiter.

Auch im laufenden DFB-Pokal untermauerte der Hamburger SV seine Ambitionen auf die Rückkehr zur Erstklassigkeit. Durch Siege beim ATS Buntentor (4:1) und vor 19.710 Zuschauern am Millerntor gegen den Regionalligisten FC St. Pauli (7:1) qualifizierte sich der Finalist von 2002 (0:5 gegen den 1. FFC Frankfurt) für das Achtelfinale. Hier erwies sich vor drei Wochen der Bundesligist Bayer Leverkusen mit 0:4 jedoch als zu stark. Apropos Pokal: In diesem Wettbewerb fanden die beiden letzten Begegnungen zwischen HSV und FSV statt. 2019 gewann Gütersloh das Zweitrundenspiel nach Elfmeterschießen mit 7:6, im September 2021 schied Gütersloh mit einer 3:4-Niederlage nach Elfmeterschießen aus.

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