FSV Gütersloh 2009

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FSV Gütersloh 2009

U19 des FSV Gütersloh feiert den ersten Saisonsieg

FSV-Nachwuchsspielerin Betty Meier (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Auf diesen Moment hatte der FSV Gütersloh lange gewartet, am Samstag war es soweit: Die U19 holte sich im 14. Saisonspiel der WDFV-U19-Juniorinnen-Liga den ersten Sieg. Gegen die SG 99 Andernach gewann der FSV in der Tönnies-Arena mit 2:1. Damit bleiben die Gütersloherinnen in der Tabelle der ursprünglich von zehn Vereinen bestückten westdeutschen „Meldeliga“, in der es weder Auf- noch Absteiger gibt, zwar auf Rang neun und damit direkt hinter Andernach. Doch Andreas Dobrzanski, der stellvertretende Jugendleiter, brachte es auf den Punkt: „Jedes positive Erfolgserlebnis ist wertvoll für die Mädels und den Verein.“ Vor dem Anpfiff standen spezielle Sorgenfalten auf der Stirn von Daniel Schiewe, der das jeweils in unterschiedlicher Konstellation zusammengesetzte Team zusammen mit Robert Helmschroth, Steffen Willmann und Aiko Marschner coachte: Es fehlte nämlich eine gelernte Torhüterin im Aufgebot.Unter dem Beifall der Kolleginnen erklärte sich mit Mara Nölle eine 15-jährige Feldspielerin bereit, sich zwischen die Pfosten zu stellen. Tatsächlich lenkte sie in der 27. Minute einen Flachschuss mit einer starken Parade am Pfosten vorbei und verteidigte damit die Zwei-Tore-Führung ihres Teams. Lena Latton (4.) und Emilia Starkmann (14.) hatten recht früh zwei Angriffe treffsicher abgeschlossen. Der Pausenvorsprung hätte sogar noch deutlicher ausfallen können, doch Johanna Braune ließ erst eine Top-Chance aus (19.) und scheiterte später (35.) mit der Hackenabnahme einer Latton-Hereingabe. Nachdem Lena Latton zu Beginn der zweiten Halbzeit (50.) mit dem Zuspiel von Ella Combrink nur knapp das 3:0 verpasst hatte, schöpften die „Bäckermädchen“ aus Andernach wieder Hoffnung: Elinor Schneider erzielte nämlich in der 53. Minute den Anschlusstreffer. Begünstigt wurde der wohl auch durch die Tatsache, dass mit Mette-Mia Pollmeier bereits vor der Pause die zentrale Innenverteidigerin wegen Rückenproblemen ausgewechselt werden musste. Die Gäste witterten nun ihre Chance und bemühten sich, den FSV unter Druck zu setzen, doch mit kompromissloser Abwehrarbeit (Ina Kirjanow), ballsicherem Dagegenhalten (Emma Schulte), strukturiertem Umschaltverhalten (Johanna Braune), rasanten Flügelläufen (Friederike Ladage) und engagiertem Pressing und Nachsetzen (Emilia Starkmann) fand der FSV in die Spur zurück und übernahm wieder das Kommando. „Eine richtig gute Leistung“, schwärmte Daniel Schiewe hinterher von dem willensstarken Auftritt seines Teams, das sich weitere Chancen im Minutentakt herausspielte. Ronja Pieke (58.) und Johanna Braune (61.) zielten mit guten Schüssen knapp vorbei; Emilia Starkmann (72., 74.) und Ella Combrink (73.) fanden ihre Meisterin in der guten Andernacher Keeperin Sophia Hilgert; Emma Schulte (59.) und Johanna Braune (65.) hatten Pech mit Lattenschüssen. „Wir hätten höher gewinnen können“, sagte Schiewe angesichts der vielen Möglichkeiten. Hinten raus musste der FSV den Erfolg dann kämpferisch verteidigen, was auch gelang, weil Mara Nölle die Distanzversuche der Gäste problemlos parierte. In den Jubel beim Siegerfoto mischte sich auch ein wenig Sorge, denn Lena Latton war in der 83. Minute nach einem unglücklichen Zusammenprall mit Schmerzen im rechten Knie vom Platz gehumpelt. Die Pause bis zum nächsten Spiel der U19 ist kurz. Schon am Dienstag, 31. März, 18 Uhr, gastiert mit Bayer 04 Leverkusen der Tabellenvierte in der Tönnies-Arena. FSV Gütersloh U19: Nölle – Peters, Pollmeier (35. Kirjanow), Meier – Braune – Ladage, Schulte, Pieke, Combrink (88. D. Gök) – Starkmann, Latton (83. A. Gök).

U19 des FSV Gütersloh verliert unglücklich in Andernach

Mia Wesseler (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Die U19-Fußballerinnen des FSV Gütersloh bleiben in der WDFV-U19-Juniorinnen-Liga weiter ohne Sieg, bewegen sich aber „in die richtige Richtung“. So interpretierte Trainer Marwin Hoyer die Leistung und das Ergebnis bei der unglücklichen 0:2-Niederlage am Samstag bei der SG 99 Andernach. Nach dreistündiger Bus-Anreise war das Team gut im Spiel. „In puncto Zweikämpfe haben wir auf Augenhöhe agiert“, registrierte Hoyer. Leider geriet der FSV in der 23. Minute mit 0:1 in Rückstand, als nach einer Ecke unserer Verteidigerin Mia Wesseler der Ball an den Körper und von dort ins Tor prallte. Helena Babic und Amelie Bremke hatten noch vor der Pause gute Chancen zum Ausgleich, konnten sie aber nicht nutzen. Ein weiterer Andernacher Eckstoß fand in der 52. Minute ohne klare Abschlussaktion den Weg ins Tor, zuletzt war Stürmerin Vanessa Ademoye für den gastgebenden Tabellenfünften am Ball. „Wir hatten mehr Chancen als der Gegner“, beschrieb der FSV-Coach den engagierten Kampf um den Anschlusstreffer. Die besten Möglichkeiten hatten Yumnah Lohnherr (55.) und die eingewechselte Acelya Gök (81.). Am Ende blieb es beim 0:2, doch Marwin Hoyer fasste für das Trainerteam zusammen: „Wir sind stolz auf die Mädels, dass sie in dieser Konstellation mitgehalten haben.“ Schon in einer Woche gibt es die nächste Chance auf den ersten Saisonsieg. Am Sonntag, 14. Februar geht die Reise zum 1. FC Saarbrücken. FSV Gütersloh: Otto – Kirjanow (73. D. Gök), Wesseler, Starkmann, Krahner – Micic, Marczak, Hölter, Babic – Lohnherr (58. A. Gök), Bremke.  

U19 des FSV Gütersloh unterliegt Andernach nach gutem Start mit 1:2

FSV-Nachwuchsspielerin Emma Bendix im Duell gegen die U19 der SG 99 Andernach. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Die U19 bekommt momentan die geballte Ausbildungspower des FSV Gütersloh zu spüren. Wurde das nominell von Lukas Jäschke trainierte Team vergangene Woche beim 0:3 gegen den 1. FC Köln von Zweitligatrainer Daniel Fröhlich gecoacht, stand am Samstag mit Mark Oliver Stricker der Sportdirektor an der Seitenlinie. Dass auch ihm kein Sieg vergönnt war, sondern am Ende eine 1:2-Niederlage gegen die SG 99 Andernach stand, trat hinter dem Ausbildungsaspekt in den Hintergrund. Nach fünf Spielen in der von acht Klubs beschickten U19-Meldeliga des Westdeutschen Fußball-Verbandes belegt der FSV den 6. Tabellenplatz. Stricker sah, wie sein Team in der Anfangsphase klar die Akzente setzte. Emma Bendix brachte die Gütersloherinnen in der 5. Minute sofort mit der ersten Chance in Führung. Sie eroberte beim Pressing in vorderster Linie den Ball, lief unbedrängt in den Strafraum und zog aus 14 Metern mit links erfolgreich ab. Anschließend kamen Bendix und Johanna Herkenhoff nach einer Ecke zu Kopfbällen (8.), aber spätestens in der 17. Minute hätte das 2:0 fallen müssen: Erst scheiterte Hannah Leßner an der Andernacher Torhüterin Victoria Prassel, und dann wurde der Nachschuss von Luljeta Dragaj kurz vor der Torlinie von einer Verteidigerin abgewehrt. Später (37.) hatte Emma Bendix aus der Distanz noch eine gute Abschlussmöglichkeit – ihr Versuch ging jedoch über das SG-Gehäuse. Zu diesem Zeitpunkt hatten jedoch auch die robusten und zweikampfstarken Gäste ins Spiel gefunden. Mehrfach drangen sie über die Flügel in den FSV-Strafraum ein. Niemand hätte sich beschweren dürfen, wenn bereits vor der Pause der Ausgleich gefallen wäre. Torhüterin Mirja Kropp sorgte vor allem in der 42. Minute dafür, dass das nicht passierte, denn sie kam gegen die alleine auf sie zustürmende Morgane Elvira Massek Koubiboto genau im richtigen Moment heraus und wehrte den Schuss ab. Aus der Pause kam der FSV absprachegemäß mit leicht verändertem Personal und mit einer Viererabwehrkette. Die konnte jedoch nicht verhindern, dass Andernach in der 55. Minute der verdiente 1:1-Ausgleich gelang. Ausgangspunkt war eine zaghafte Gütersloher Zweikampfführung an der Mittellinie. Der Ball wurde rasch in die Spitze gespielt, wo Koubiboto mit einem platzierten Schuss ins lange Eck Mirja Kropp keine Chance ließ. Während der FSV (nun wieder mit Dreierkette) trotz guter fußballerischer Ansätze lange Zeit zu keiner echten Torgefahr mehr fand – auch weil die Spielerinnen in aussichtsreichen Situationen körperliche Zweikämpfe verloren – entwickelte die SG Andernach zunehmend gefährliche Vorstöße über die starke Kira Mehnert. Der Treffer zum 1:2 in der 78. Minute durch Violetta Sieben kündigte sich insofern an. Erst ganz zum Schluss kamen die Gütersloherinnen dem Ausgleich nahe. Anna Stockmann schoss nach einem Zuspiel von Luljeta Dragaj knapp am langen Pfosten vorbei (85.), bevor Greta Hohensee (88.) die Latte traf. „Es gibt noch viel Spielraum für Verbesserungen, aber ich war auch von einigen Dingen positiv angetan“, fasste Mark Oliver Stricker zusammen. Wichtig war ihm vor allem aber auch: „Ich konnte mir aus der Nähe ein Bild von den Spielerinnen machen.“ FSV Gütersloh U19: Kropp – Mehn (46. Koerdt), Rohden (56. Schindler), Walters – Leßner (46. Stockmann), Hohensee, Schön, Herkenhoff, Bendix – Marczak, Dragaj.

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