FSV Gütersloh 2009

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FSV Gütersloh 2009

FSV Gütersloh unterliegt Werder Bremen II im Test mit 0:1

Anna Stockmann im Testspiel gegen Werder Bremen II. (Foto: Fabio Deinert / FSV Gütersloh 2009)

Zwei Wochen vor dem ersten Pflichtspiel des Jahres, dem Westfalenpokal-Viertelfinale in Ibbenbüren, warten die Regionalliga-Fußballerinnen des FSV Gütersloh noch auf das erste Erfolgserlebnis in 2026. Im dritten Test gab es am Sonntag eine 0:1-Heimniederlage gegen den Nord-Regionalligisten Werder Bremen II. Für Britta Hainke war es an der Seitenlinie das Debüt nach ihrer Rückkehr zum FSV. „Es war gute Energie im gesamten Spiel“, lobte sie ihr Team für einen ordentlichen Auftritt, dem mit der unbefriedigenden Chancenverwertung allerdings ein Makel anhaftete. Während die Bundesliga-Reserve aus Bremen, für die mit Marlene Menzel eine Ex-Gütersloherin auflief, einen Konter gegen die hoch aufgerückte Abwehrkette in der 16. Minute durch Melina Kunkel eiskalt zum 0:1 abschloss, fehlte unserem optisch überlegenen Team die Effizienz. So verzog Kathi Rädeker in der 22. Minute aus 16 Metern mit ihrem starken linken Fuß, nachdem sie bis in den Strafraum vorgestoßen war. Clara Koepkes Chance in der 30. Minute war noch größer, als der Ball nach einer von Greta Hohensee auf die Latte gezirkelten Ecke am langen Pfosten genau vor ihr herunterkam. Leider traf sie ihn nicht voll, so dass er auf der Linie noch irgendwie abgewehrt werden konnte. Und bei Anna Schindlers in der 44. Minute stark getretenem Freistoß aus dem linken Strafraumeck erwies sich die Werder-Keeperin als Meisterin ihres Fachs und boxte den Ball zur Ecke. Kurz zuvor hatte auch FSV-Torhüterin Leah Blome mit einer Fußabwehr-Parade Kunkel geglänzt und auch den Nachschuss pariert. Zur zweiten Halbzeit stellte Britta Hainke leicht um. Statt der nun wie gewohnt als Sturmspitze agierenden Greta Hohensee beauftragte sie Lara Mehn mit der Aufgabe als linke Außenverteidigerin. Notwendig wurden die beiden Experimente, weil die dort gesetzte Kapitänin Elina Büttner wegen noch nicht genau diagnostizierter Probleme am Sprunggelenk pausierte. Als gelungen bezeichnete die neue Trainerin den Versuch, mit Emma Bendix eine gelernte Innenverteidigerin auf die Position sechs zu stellen. „Sie hat viel Ruhe am Ball“, stellte Hainke fest. Zur auffälligsten Spielerin auf dem Platz avancierte Anna Stockmann. Die 17-Jährige setzte sich häufig offensiv auf dem rechten Flügel durch und eroberte mit energischer Zweikampfführung auch hinter der Mittellinie viele Bälle. „Leider haben wir aus den Ballgewinnen und den guten Aktionen über außen noch zu wenig gemacht“, bedauerte Britta Hainke. Die ausgeglichene Partie hatte im zweiten Durchgang nicht mehr viele Torraumszenen zu bieten. Werder Bremen hatte in der 70. Minute Pech mit einem Lattentreffer. Die beste Chance für den FSV hatten Biggi Schmücker und Lara Mehn in der 73. Minute im Anschluss an eine Hohensee-Ecke. Die nächste Möglichkeit, die Chancenverwertung zu verbessern, hat der FSV am Mittwoch, 18. Februar. Um 19.00 Uhr gastiert Ligakonkurrent Wacker Mecklenbeck, gegen den man bereits Hin- und Rückspiel absolviert hat, in der Tönnies-Arena. FSV Gütersloh (1. Halbzeit): Blome – Koepke, Mehn, Schmücker, Hohensee – Stockmann, Bendix, Kammermann, Schindler – Rädeker, Schön. FSV Gütersloh (2. Halbzeit): Seggelmann – Koepke, Rother, Schmücker, Mehn (76. Babic) – Stockmann (85. Schön), Bendix, Kammermann, Schindler (87. Meier) – Hohensee, Rädeker (76. Soundé).

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