FSV Gütersloh 2009

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FSV Gütersloh 2009

Spitzenteams aus Leverkusen, Mönchengladbach und Wolfsburg zu Gast beim Gütersloher Hallenmasters 2023

Madita Sommer, Abwehrspielerin der aktuellen Zweitligamannschaft des FSV Gütersloh, beim Gütersloher Hallenmasters. (Archivfoto: Henrik Martinschledde / FSV Gütersloh 2009)

Das Gütersloher Hallenmasters 2023 wird vom 13. bis 15. Januar 2023 die besten Nachwuchsfußballerinnen für ein hochkarätiges Kräftemessen nach Ostwestfalen locken. Für die 21. Ausgabe des vom FSV Gütersloh organisierten größten deutschen Hallenturniers für B-Juniorinnen haben bereits zahlreiche namhafte Spitzenteams ihr Kommen angekündigt. Neben den Gastgeberinnen des FSV Gütersloh und der Werkself von Bayer 04 Leverkusen, den Finalistinnen des letzten Turniers, werden unter anderem die U-17 Mannschaften von Borussia Mönchengladbach, dem 1. FC Saarbrücken, der SGS Essen und dem VfL Wolfsburg beim Gütersloher Hallenmasters auflaufen. Der FSV Gütersloh erwartet zudem in den kommenden Tagen weitere Zusagen aus dem gesamten Bundesgebiet sowie dem europäischen Ausland. Der FSV weist darauf hin, dass weitere freie Startplätze vorhanden sind, so dass sich Vereine weiterhin für das Turnier anmelden können. Weitere Informationen zur Anmeldung, dem Turnier und zu sonstigen Fragen können bei Herrn Rüdiger Happe (hallenmasters@fsvguetersloh.de) eingeholt werden. Das Gütersloher Hallenmasters kehrt 2023 nach einer zweijährigen Corona-Zwangspause zurück und die Vorfreude ist bereits bei allen Beteiligten zu spüren. Die inoffizielle deutsche Hallenmeisterschaft der B-Juniorinnen wird erstmals in der „Neuen Sporthalle Städtisches Gymnasium Halle C“ (Bismarckstraße 26, 33330 Gütersloh) stattfinden.

U-17 unterliegt Bayer Leverkusen im Gipfeltreffen mit 0:2

FSV U-17 Mittelfeldspielerin Christin Schweißinger (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Wer kein Tor schießt, kann kein Spiel gewinnen. Eine Woche nach dem 0:0 bei Borussia Mönchengladbach machte unsere U17 diese Erfahrung auch im Bundesliga-Gipfeltreffen mit Bayer Leverkusen. Weil der Spitzenreiter aus dem Rheinland in der entscheidenden Kategorie besser war und zweimal traf, unterlagen die Gütersloherinnen mit 0:2 und fielen in der Tabelle vom zweiten auf den fünften Platz zurück. „Wir haben uns heute selber geschlagen“, haderte Trainer Christian Franz-Pohlmann erneut mit der mangelhaften Chancenverwertung seines Teams. In der heimischen Tönnies-Arena waren die Gütersloherinnen aktiver, offensiver und unter der Anführerschaft der herausragenden Kapitänin Finja Kappmeier auch spielstärker. Aus einem gut organisierten 4-3-3 ließ der FSV den Titelfavoriten aus Leverkusen mit einem frühen Pressing nicht zur Entfaltung kommen. Vielleicht spielte den Gastgeberinnen in die Karten, dass Bayer Leverkusen auf Estrella Merino Gonzales verzichten musste, die für die EM-Qualifikation in Slowenien zur deutschen U17-Auswahl abgestellt ist. Allerdings musste Torhüterin Luisa Pösentrup in der 6. Minute eine Glanztat vollbringen, um einen Rückstand zu verhindern, als sie einen Schuss von Delice Boboy parierte. Schon zur Pause hatte der FSV aber ein Chancenplus. Ein 16-Meter-Schuss von Hanna Krohne krachte ans Lattenkreuz (24.), und einen 18-Meter-Versuch von Nora Willeke lenkte Bayer-Keeperin Emma Maria Petri zur Ecke (36.). Es hatte sich ausgezahlt, dass „CFP“ im Spielverlauf die starke Johanna Burholz auf die Position sechs vorschob und Phine Ebert von dort in die Innenverteidigung verschob. Anstatt in der zweiten Halbzeit weiter auf den Führungstreffer zu drängen, mussten die FSV-Mädels plötzlich einem Rückstand hinterherlaufen. Luisa Pösentrup hatte den Ball in der 44. Minute an der eigenen Strafraumgrenze gegen Ida Katharina Daedelow vertändelt. Beim Rettungsversuch prallte die Kugel zu Delice Boboy, und die Leverkusener Stürmerin schob sie zum 0:1 ins leere Tor. Besiegelt war das Schicksal der Gütersloherinnen damit aber nicht, denn sie nahmen das Heft nun noch deutlicher in die Hand und erspielten sich zahlreiche Möglichkeiten. Allein drei „Hundertprozentige“ wanderten in den Notizblock. Doch weder Nora Willeke (52., 54.) noch Nova Wicke (56.) zeigten Torjägerqualitäten. Auch einem halben Dutzend gefährlich vor das Leverkusener Tor getretener Eckstöße entsprang kein Treffer. „Es fehlte die Entschlossenheit“, monierte Christian Franz-Pohlmann. Wie es geht, zeigte in der 73. Minute der Gegner. Delice Boboy setzte sich im Strafraumduell gegen FSV-Verteidigerin Emily Kiske durch und schloss zum 0:2 ab. Mit zehn Treffern führt die 15-Jährige die aktuelle Torschützenliste der Bundesliga West/Südwest an. Zum Vergleich: Der FSV Gütersloh hat in den ersten fünf Saisonspielen insgesamt erst acht Mal getroffen, während Bayer Leverkusen auch im Torverhältnis (24:3) einsame Spitze ist. FSV Gütersloh: Pösentrup – Nünning, Burholz, Kappmeier, Kiske – Ebert – Wicke (56. Schoemann), Willeke (74. Schüttelhöfer) – Krohne, Heisinger, Abendroth (51. Schweißinger). Im Aufgebot: Schäfermeier, Naccarato, Dobiat (Tw). Tore: 0:1 (44.) Boboy, 0:2 (73.) Boboy.

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