FSV Gütersloh 2009

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FSV Gütersloh 2009

B-Juniorinnen des FSV Gütersloh ziehen mit 2:0-Sieg souverän ins Westfalenpokal-Halbfinale ein

B-Juniorinnen-Westfalenpokal in der Tönnies-Arena: Friederike Ladage im Duell gegen den SC Westfalia Kinderhaus. (Foto: Michael Meßmann / FSV Gütersloh 2009)

Für die B-Juniorinnen des FSV Gütersloh lebt der Traum von der Titelverteidigung im westfälischen Pokalwettbewerb weiter. Unser Talentschuppen setzte sich am Mittwochabend im Viertelfinale gegen den Regionalliga-Konkurrenten Westfalia Kinderhaus souverän mit 2:0 durch. Damit kommt es im Halbfinale zu einer Neuauflage des letztjährigen Endspiels gegen Arminia Bielefeld, das der FSV mit 1:0 gewann. Der Termin für die Partie zwischen dem Dritten und dem Zweiten der aktuellen Regionalligatabelle ist noch offen, gespielt wird in der Tönnies-Arena. Im anderen Halbfinale fordert der Bezirksligist Westfalia Soest den Regionalliga-Vierten VfL Bochum heraus. Dem Sieger des B-Juniorinnen-Westfalenpokals winkt als Belohnung die Teilnahme am DFB-Pokalwettbewerb. Weil dem FSV Gütersloh im Ligaduell „nur“ ein knapper 1:0-Sieg gegen den Drittletzten aus Münster gelungen war, trieben die plötzlichen Personalprobleme Trainer Lukas Jäschke schon ein paar Sorgenfalten auf die Stirn. Neben Merle Rohden und Mette Pollmeier meldeten sich kurzfristig mit Sophie Haag und Theresa Peters zwei weitere Leistungsträgerinnen verletzt ab; auch die fest eingeplante U16-Spielerin Nele Burstein musste wegen Knieproblemen passen. Das erklärt vielleicht die Unrundheiten in der Anfangsphase, die die starke Offensiv-Regisseurin Johanna Braune in der 15. Minute mit einem Zuckerpass auf Greta Hohensee beendete. Leider scheiterte die U17-Nationalspielerin mit ihrem Schuss aus halbspitzem Winkel an Kinderhaus-Keeperin Leni Mertens. Der FSV war nun klar tonangebend und belohnte sich in der 25. Minute. Diesmal startete Braune einen energischen Vorstoß aus dem Mittelfeld bis an die halblinke Strafraumgrenze, von wo sie einen glänzend dosierten Flachpass in die Mitte sendete. Für die perfekt mitgelaufene Hohensee war es ein Kinderspiel, den Ball zur 1:0-Führung über die Linie zu drücken. Weil diesmal das Zweikampfverhalten stimmte, ließ der FSV keine Torchance für die Gäste zu. Halbwegs gefährlich wurde es lediglich bei einem Distanz-Freistoß in der 18. Minute, den Torhüterin Kim Fahrmeyer ganz sicher abfing. Im zweiten Durchgang sorgten die Gütersloherinnen schnell für klare Verhältnisse, und zwar in der 51. Minute. Innenverteidigerin Finja Bretthauer, die sich nun häufiger in die Offensive einschaltete, profitierte letztlich davon, dass der FSV im vorderen Drittel erfolgreich gegen Ball und Gegner arbeitete. Und endlich einmal wagte eine Gütersloherin den wuchtigen Abschluss von außerhalb des Strafraums. Der Ball wischte noch über die Hände der Torhüterin, schlug dann aber zum 2:0 im Kinderhaus-Netz ein. Wie schon so oft in dieser Saison wäre in der Folge ein höherer Sieg möglich gewesen. Bei der von Lotta Horstmann initiierten Top-Chance von Greta Hohensee in der 67. Minute stand aber der Pfosten im Weg. Und ein Kopfball von Leandra Stienhans (67.) brachte ebenso wenig Ertrag wie die Möglichkeiten für Emilia Starkmann (57.), Lena Latton (71.) sowie Yumnah Lohnherr (72.). Positiv konnte das Trainerteam aber immerhin festhalten, dass gegen einen Gegner aus der gleichen Spielklasse hinten überhaupt nichts anbrannte. FSV Gütersloh U17: Fahrmeyer – Kirjanow, Bretthauer, Horstmann – Kirjanow (50. Lohnherr), Stienhans, Braune, Schulte (61. Combrink), Ladage – Starkmann (69. Latton), Hohensee.

U17 des FSV Gütersloh unterliegt Regionalliga-Spitzenreiter SGS Essen mit 0:2

FSV-Nachwuchsspielerin Ina Kirjanow (Foto: Tina Haag / FSV Gütersloh 2009)

Es bleibt dabei: Die U17 des FSV Gütersloh kann als Dritter der Regionalliga West nicht gegen eines der aktuellen Top-Teams gewinnen. Nachdem es im Februar schon gegen den stark aufkommenden Tabellenvierten VfL Bochum 1:2 geheißen hatte und aus dem März eine 0:3-Niederlage beim Tabellenzweiten Arminia Bielefeld eine 0:3-Niederlage zu Buche steht, verlor das Team von Cheftrainer Lukas Jäschke im April auch gegen den Spitzenreiter SGS Essen. In der Tönnies-Arena musste der FSV am Samstag in eine 0:2-Niederlage einwilligen. „Jetzt müssen wir zurück in die Spur finden“, verlangt Jäschke von seinem Team eine positive Bilanz für die letzten fünf Ligaspiele. Noch wichtiger als die Verteidigung des momentanen dritten Tabellenplatzes ist für den FSV Gütersloh der westfälische Pokalwettbewerb. „Das ist für uns der schnellste Weg, um in den DFB-Pokal zu kommen“, weiß der FSV-Coach. Am Mittwoch, 22. April, empfängt der FSV um 18.30 Uhr den Regionalliga-Konkurrenten Westfalia Kinderhaus zum Viertelfinalduell. Gegen die SGS Essen dominierten die Gütersloherinnen die erste Viertelstunde klar und hätten angesichts der Riesenchancen für Yumnah Lohnherr und Friederike Ladage auch in Führung gehen müssen. „Dann wäre die Partie anders gelaufen“, mutmaßt Lukas Jäschke. So aber lief der plötzlich aus dem Konzept geratene FSV dem 0:1-Rückstand aus der 7. Minute erfolglos hinterher. Essen hatte in einem Gewusel im Gütersloher Strafraum den Ball irgendwie ins Tor bugsiert. Als die Gäste zehn Minuten nach der Pause den Spielstand per Konter auf 0:2 stellten, war das Schicksal unseres Teams besiegelt. „Uns fehlte letztlich die Durchschlagskraft“, wiederholte Jäschke einen seiner Standardsätze aus dieser Saison. Ein positiver Aspekt dieser Partie: Nach diversen Wechseln stand ein ungemein junges Team, in dem nur zwei Spielerinnen zum Altjahrgang gehören, auf dem Feld. FSV Gütersloh U17: Fahrmeyer – Kirjanow (58. Reger), Bretthauer, Horstmann – Peters (46. Burstein), Braune, Schulte (58. Hölter), Pollmeier (13. Latton, 52. Combrink), Ladage – Starkmann, Lohnherr.

FSV Gütersloh lädt im April zu Sichtungs­trainings für Juniorinnen­mannschaften ein

Fußball in der Tönnies-Arena. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Der FSV Gütersloh 2009 bietet talentierten und fußballbegeisterten Mädchen im April mehrere Möglichkeiten, sich für die Nachwuchsmannschaften des Vereins zu empfehlen. Mit Sichtungstrainings für die Altersklassen U13, U15 und U19 öffnet der Verein seine Türen für ambitionierte Spielerinnen, die ihr Können unter leistungsorientierten Bedingungen zeigen und Teil eines engagierten Teams werden möchten. Alle Trainingseinheiten finden in der Tönnies Arena statt. Sichtungstraining für U13- und U15-Juniorinnen Für die jüngeren Jahrgänge lädt der FSV Gütersloh zu einem gemeinsamen Sichtungstraining der U13- und U15-Juniorinnen ein. • Termin: Sonntag, 12. April 2026 • Uhrzeit: 10:30 Uhr • Ort: Tönnies Arena Mädchen mit Freude am Fußball, Ehrgeiz und Teamgeist haben hier die Möglichkeit, sich vorzustellen und einen ersten Eindruck vom Nachwuchsbereich des Vereins zu gewinnen. Anmeldung und Kontakt (U13/U15): E-Mail: r.philipper@fsvguetersloh.de Telefon: 01523 – 1732844 Bei der Anmeldung werden folgende Angaben erbeten: Name, Jahrgang, aktueller Verein und bevorzugte Position. Eine Teilnahme ist auch ohne vorherige Anmeldung möglich. Sichtungstrainings für U19-Juniorinnen Für das ältere U19-Nachwuchsteam veranstaltet der Verein zwei separate Sichtungstermine. Eingeladen sind die Jahrgänge 2008, 2009 und 2010: • Freitag, 10. April 2026, 19:30 Uhr • Freitag, 17. April 2026, 19:30 Uhr Auch diese Trainingseinheiten finden in der Tönnies Arena statt und richten sich an leistungsorientierte Spielerinnen, die sich sportlich weiterentwickeln und perspektivisch Teil der Nachwuchsstruktur des FSV Gütersloh werden möchten. Anmeldung und Kontakt (U17/U19): E-Mail: michael-horstkoetter@t-online.de Telefon: 0173 – 7025453 Eine vorherige Anmeldung ist erwünscht, jedoch nicht zwingend erforderlich. Auch hier werden bei der Anmeldung die Angaben Name, Jahrgang, aktueller Verein und Position benötigt. Teilnahmevoraussetzung Für Spielerinnen, die aktuell einem Verein angehören, ist eine gültige Probetrainingserlaubnis erforderlich. Das entsprechende Formular sowie weitere Informationen stehen auf der Vereinswebsite bereit: https://fsvguetersloh.de/verein/probetraining/ Die unterschriebene Probetrainingserlaubnis muss am Trainingstag vorgelegt werden; ohne dieses Dokument ist eine Teilnahme leider nicht möglich. Spielerinnen ohne aktuellen Vereinsstatus benötigen keine entsprechende Genehmigung. Mit den Sichtungstrainings möchte der FSV Gütersloh 2009 engagierten Nachwuchsspielerinnen die Chance geben, ihr Talent zu zeigen und sich für die leistungsorientierten Teams des Vereins zu empfehlen. Der Verein freut sich auf zahlreiche Teilnehmerinnen und spannende Trainingseinheiten.

U17 des FSV Gütersloh zieht souverän ins Westfalenpokal-Viertelfinale ein

FSV-Nachwuchsspielerin Lilly Krahner (Foto: Marina Brüning / FSV GÜtersloh 2009)

Die U17 des FSV Gütersloh tanzt weiter auf zwei Hochzeiten. Neben der Regionalliga ist das Team von Lukas Jäschke auch im B-Juniorinnen-Westfalenpokal weiter dabei. Am Mittwochabend qualifizierten sich die Gütersloherinnen durch einen souveränen 4:0-Erfolg beim Westfalenligisten BV Werther für das Viertelfinale. „Der Auftritt war fußballerisch echt gut“, lobte der Cheftrainer seine Mädels, musste aber einschränken: „Es gab ein kleines Manko – die Chancenverwertung.“ Tatsächlich hörte die FSV-Bank irgendwann auf, die Tormöglichkeiten zu notieren: „Wir haben nur noch Strichliste geführt.“ Immerhin vier Mal gelang es, die starke Wertheraner Keeperin Lena Riesebieter zu überwinden. In der 10. Minute netzte Emilia Starkmann nach einer flachen Hereingabe von außen zum 1:0 ein.  Das 2:0 ließ dann länger auf sich warten. Die zur Pause eingewechselte Ella Combrink war in der 63. Minute zur Stelle, nachdem Riesebieter angeschossen worden war. Zum 3:0 jagte Theresa Peters den Ball in der 71. Minute nach einer von Werther nicht klar genug abgewehrten Ecke in die Maschen. Den Schlusspunkt setzte Merle Rohden in der 77. Minute, als sie eine auf den kurzen Pfosten gezirkelte Ecke zum 4:0 verwandelte. Im Viertelfinale am 22. April empfängt der FSV den Münsteraner Regionalliga-Konkurrenten Westfalia Kinderhaus. Dann hofft Lukas Jäschke auf sein volles Personal zugreifen zu können. Diesmal musste er auf Ylvie Kleimann, Lotta Horstmann, Finja Bretthauer, Yumnah Lohnherr und Kim Fahrmeyer verzichten die allesamt zur Westfalenauswahl für das gleichzeitig stattfindende Länderpokalturnier in Duisburg abgestellt werden mussten. FSV Gütersloh U17: Perkovic – Kirjanow, Pollmeier, Meier (56. Burstein) – Braune – Starkmann (60. Krahner), Rohden, Schulte, Starke (56. Peters) – Ladage, Latton (41. Combrink).

U17 des FSV Gütersloh unterliegt im OWL-Derby mit 0:3

Ostwestfalen-Derby in der B-Juniorinnen-Regionalliga: Der FSV zu Gast beim DSC Arminia Bielefeld. (Foto: Marina Brüning / FSV Gütersloh 2009)

Torflaute statt Torfestival: Eine Woche nach dem 7:1-Triumph gegen Alemannia Aachen gingen die B-Juniorinnen des FSV Gütersloh leer aus und verloren das OWL-Derby bei Arminia Bielefeld mit 0:3. Damit verpasste unsere U17 die wohl letzte Chance, in der Tabelle der Regionalliga West noch einen Rang höher zu klettern. Als Dritter mit 31 Punkten wuchs der Rückstand auf Bielefeld (39) sechs Spiele vor Saisonende auf acht Zählern an, während Spitzenreiter SGS Essen (42) sich beim 4:1-Erfolg über Bayer Leverkusen keine Blöße gab. „Die Niederlage war verdient“, ordnete FSV-Cheftrainer Lukas Jäschke das enttäuschende Ergebnis dem erkennbaren Leistungsunterschied auf dem Platz entsprechend ein. Klare Nachteile offenbarten die ohne Finja Bretthauser (verletzt) angetretenen Gütersloherinnen an der Bielefelder Schillerstraße vor allem in physischer Hinsicht. Die Gastgeberinnen agierten robuster in den Zweikämpfen und zeigten sich mit zunehmender Spielzeit auch konditionell stärker. Vor allem aber besaßen sie deutliche Schnelligkeitsvorteile in der Offensive, insbesondere auf beiden Flügeln. Daraus entsprangen in der 12. und 20. Minute zwei Top-Chancen für Nika Klauke, bei denen der FSV von Glück sagen konnte, dass es nicht im Kasten klingelte. Ärgerlich war, dass der frühe Rückstand in der 3. Minute aus einem Ballgeschenk der Gütersloher Abwehrkette resultierte. Klauke verwerte das Zuspiel von Leni Bee eiskalt. Immerhin aber hielt der FSV in der ersten Halbzeit eines fairen Derbys spielerisch gut mit und setzte gegen eine nicht sattelfeste Bielefelder Defensive einige offensive Akzente. Friederike Ladage war meist daran beteiligt. Leider verpassten Ella Combrink und Johanna Braune ihre starke Flanke in der 14. Minute knapp, und in der 34. Minute wurde Ladages Schuss gerade noch zur Ecke abgeblockt. Unsere Trainer Lukas Jäschke und Daniel Schiewe nahmen in der Pause einen Wechsel in der Außenverteidigung vor, doch der Effekt verpuffte schnell. Hatte der FSV in der 44. Minute noch Glück, dass ein schön herausgespielter Bielefelder Treffer wegen einer Abseitsstellung nicht anerkannt wurde, stand es nach 47 Minuten durch Stefanie Glatfeld 2:0. Die Partie war damit im Prinzip entschieden, denn die Gütersloherinnen kamen fortan überhaupt nicht mehr ins Spiel und sahen sich zahlreichen Angriffen der Arminia ausgesetzt. Einer davon führte in der 55. Minute durch Hannah Marie Zurmühlen zum 3:0. Erst ganz am Ende kam der FSV durch Merle Rohden zu zwei Chancen auf einen Ehrentreffer. Erst traf sie noch einer Hereingabe der unermüdlichen Yumnah Lohnherr den Ball mit links nicht voll (75.), dann zwang sie die Bielefelder Keeperin Gabrielle Oberbillig in der 77. Minute mit einem starken 14-Meter-Schuss zu ihrer einzigen Parade. Gefordert ist unser Talentschuppen bereits wieder am Mittwoch, 25. März, im Achtelfinalspiel des Westfalenpokal-Wettbewerbs beim Westfalenligisten BV Werther. Allerdings muss der FSV dabei auf die Spielerinnen verzichten, die für den Länderpokalwettbewerb in Duisburg zur Westfalenauswahl abgestellt werden müssen. Weiter geht es in der Regionalliga erst am 18. April mit dem Heimspiel in der Tönnies-Arena gegen Spitzenreiter SGS Essen. FSV Gütersloh U17: Fahrmeyer – Peters (55. Schulte), Horstmann, Meier (41. Krahner) – Braune – Lohnherr, Pollmeier, Rohden, Ladage – Combrink (50. Latton), Starkmann (61. Böhner).

U17 des FSV Gütersloh feiert den höchsten Saisonsieg

FSV-Nachwuchsspielerin Johanna Braune im Duell gegen Alemannia Aachen. (Foto: Tina Haag / FSV Gütersloh 2009)

Die B-Juniorinnen des FSV Gütersloh hatten die Hinrunde in der Regionalliga West nach elf Spielen als starker Tabellendritter abgeschlossen. Das Torverhältnis von 16:3 attestierte dem Team dabei eine herausragende Defensive, aber eine etwas unbefriedigende Offensive. Offenbar haben die Mädels und die Trainer in der Vorbereitung auf die Rückrunde erfolgreich an dem Defizit gearbeitet. Nach den ersten vier Spielen dieses Jahres lautet das separate Torverhältnis 17:4. Am Samstag schoss unsere U17 mit dem 7:1 über Alemannia Aachen den höchsten Saisonsieg heraus. „Wir kommen jetzt besser ins letzte Drittel“, freut sich Lukas Jäschke. Das Geheimnis der positiven Entwicklung lautet für den Cheftrainer: „Üben, üben üben. Es geht darum, im Training immer wieder die Situationen nachzustellen.“ Einziger kleiner Dämpfer in den letzten Wochen war die 1:2-Heimniederlage gegen den VfL Bochum, der vorerst den direkten Kontakt zur Tabellenspitze kostete. Mit 31 Punkten belegt der FSV hinter der SGS Essen (39) und Arminia Bielefeld (36), aber noch vor Bayer Leverkusen (28) weiterhin den dritten Platz. Schon im nächsten Spiel, dem Nachbarschaftsderby am 21. März in Bielefeld, können sich die Gütersloherinnen aber näher an Platz zwei heranschieben. Gegen den Tabellenvorletzten Alemannia Aachen wurde der FSV seiner Favoritenrolle gerecht. „Diesmal hat das Team den Plan von Anfang an umgesetzt“, beobachtete Lukas Jäschke. Mit griffigem Pressing und konsequenter Zweikampfführung kamen die Gütersloherinnen zu überwiegendem Ballbesitz. „Wir hatten quasi überall individuelle Vorteile“, stellte unser Coach fest und lobte die Variabilität in der Offensive. „Alle Tore fielen aus dem Spiel heraus, durch gute Kombinationen über außen oder durchs Zentrum.“ Nach der 3:0-Pausenführung ging die Torejagd auch in der zweiten Halbzeit weiter, wobei Kapitänin Mette-Mia Pollmeier mit drei Treffern am erfolgreichsten abschloss. FSV Gütersloh U17: Fahrmeyer – Peters (52. Schulte), Horstmann, Meier – Braune – Lohnherr, Rohden (52. Kirjanow), Pollmeier, Ladage (52. Combrink) – Latton, Starkmann. Tore: 1:0 (15.) Starkmann, 2:0 (33.) Pollmeier, 3:0 (36.) Braune, 4:0 (48.) Pollmeier, 5:0 (50.) Pollmeier, 5:1 (52.) Schultheis, 6:1 (58.) Combrink, 7:1 (72.) Lohnherr.

Zwei Termine: FSV Gütersloh veranstaltet Sichtungstrainings für U19-Juniorinnen

(Foto: Fabio Deinert / FSV Gütersloh 2009)

Der FSV Gütersloh 2009 lädt talentierte und ambitionierte Nachwuchsspielerinnen der Jahrgänge 2008, 2009 und 2010 zu Sichtungstrainings für die U19-Juniorinnenmannschaft ein. Die Trainingseinheiten finden am Freitag, 10. April 2026, sowie am Freitag, 17. April 2026, jeweils um 19:30 Uhr, in der Tönnies Arena (In der Mark 2, 33378 Rheda-Wiedenbrück) statt. Mit diesem Angebot eröffnet der Verein fußballbegeisterten Spielerinnen die Möglichkeit, ihr Können unter leistungsorientierten Bedingungen unter Beweis zu stellen und sich für die Nachwuchsteams des FSV Gütersloh zu empfehlen. Teilnahmevoraussetzungen Voraussetzung für die Teilnahme ist eine gültige Probetrainingserlaubnis des aktuellen Vereins. Das entsprechende Formular sowie weitere Informationen sind auf der Vereinswebsite verfügbar: https://fsvguetersloh.de/verein/probetraining/ Die vollständig ausgefüllte und unterschriebene Probetrainingserlaubnis ist am Trainingstag vorzulegen. Ohne dieses Dokument ist eine Teilnahme nicht möglich. Spielerinnen ohne aktuellen Vereinsstatus benötigen keine entsprechende Genehmigung. Anmeldung und Kontakt Eine vorherige Anmeldung ist wünschenswert, jedoch nicht zwingend erforderlich. Zur besseren Planung werden interessierte Spielerinnen gebeten, bei der Anmeldung folgende Angaben zu übermitteln: • Name • Jahrgang • aktueller Verein • Position Anmeldungen und Rückfragen E-Mail: michael-horstkoetter@t-online.de Telefon: 0173 – 7025453 Der FSV Gütersloh freut sich auf zahlreiche Teilnehmerinnen und engagierte Sichtungstrainings.

FSV-Torhüterin Ylvie Kleimann feiert Debüt im U15-Nationalteam

FSV-Nachwuchstorhüterin Ylvie Kleimann (Foto: Tina Haag / FSV Gütersloh 2009)

Mit Torhüterin Ylvie Kleimann verfügt der FSV Gütersloh über eine weitere Nationalspielerin: Die 14-Jährige feierte am Donnerstag ihr Debüt im deutschen U15-Team. Zum Abschluss eines einwöchigen Lehrgangs in Portugal besiegte die DFB-Auswahl das Team des Gastgeberlandes mit 3:2. Im westlich von Lissabon gelegenen Cruz Quebrada-Dafundo geriet Deutschland durch einen portugiesischen Doppelschlag in der 13. und 16. Minute mit 0:2 in Rückstand, drehte die Partie in der zweiten Halbzeit aber durch Treffer von Malia Urich (SpVgg Durlach-Aue) in der 61. und 73. Minute sowie Sophie Weier (1. FC Saarbrücken) in der 69. Minute. Ylvie Kleimann wurde in der 82. Minute von Bundestrainerin Bettina Wiegmann mit der Einwechslung für Leonie Dalming (SV Meppen) belohnt und durfte den Erfolg auf dem Rasen mitfeiern. Nun hofft das große Talent, das für die U17 des FSV Gütersloh in der Regionalliga spielt, auf weitere Einsätze im Nationaltrikot. Nach einem Lehrgang auf dem DFB-Campus Ende April steht für die U 15 im Mai zunächst die Teilnahme am U 14-Sichtungsturnier an, ehe Ende Mai noch zwei Länderspiele gegen die Niederlande und USA warten.

U17 des FSV Gütersloh behauptet mit 4:0-Sieg den 3. Tabellenplatz

FSV-Nachwuchsspielerin Lotta Horstmann (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Die U17-Mädchen des FSV Gütersloh haben ihre Pflichtaufgabe in der B-Juniorinnen-Regionalliga am Ende überzeugend gelöst. Beim Schlusslicht SSV Rhade landete das Team von Trainer Lukas Jäschke einen 4:0-Sieg und behauptete damit den 3. Tabellenplatz. Durch diverse Verletzungen, private Verhinderungen und schulische Verpflichtungen stand dem Trainerteam in Dorsten nur ein äußerst schmaler Kader zur Verfügung. Mit Clea Fleiter saß nur eine einzige Ersatzspielerin auf der Bank. Zwischen den Pfosten feierte die erst 13-Jährige Andrijana Perkovic ihr Debüt, weil die etatmäßigen Torhüterinnen Kim Fahrmeyer (Hessen) und Ylvie Kleimann (DFB) für Auswahlmaßnahmen abgestellt waren. Die wenigen Schüsse, die auf ihr Tor kamen, waren kein Problem für Perkovic. Der achte Saisonsieg geriet für den FSV ein wenig zu einer schweren Geburt. Zur Pause stand es nämlich „nur“ 0:0, ohne dass eines der beiden Teams zu einer hochkarätigen Torchance gekommen war. „Wir haben uns in der ersten Halbzeit nicht an den Plan gehalten, den tief stehenden Gegner mit Angriffen über außen zu bespielen“, monierte Lukas Jäschke. Die Erinnerung in der Kabine trug dann aber mit der 1:0-Führung in der 50. Minute rasch Früchte. Die Gütersloherinnen schufen auf dem linken Flügel eine Überzahl, lockten Rhade damit aus dem Zentrum heraus, und Johanna Braune verwertete den Querpass in den freien Raum mit einem strammen Schuss. Die weiteren Treffer waren die Folge guter Kombinationen und konditioneller Überlegenheit. Merle Rohden schob den Ball in der 62. Minute platziert zum 2:0 ein. Finja Bretthauer jagte in der 68. Minute einen Freistoß aus rund 22 Metern mit Vollspann zum 3:0 in die Maschen. Und Emma Schulte setzte in der 72. Minute mit einer Torschussflanke vom rechten Flügel aus den Schlusspunkt. Schon in einer Woche wollen unsere Talente ihr Torverhältnis weiter ausbauen. Am Samstag, 14. März, gastiert um 14 Uhr mit Alemannia Aachen der Tabellenvorletzte in der Tönnies-Arena. FSV Gütersloh U17: Perkovic – Peters, Bretthauer, Horstmann – Braune – Lohnherr, Schulte, Rohden, Ladage – Latton, Starkmann (60. Fleiter).

U17 des FSV Gütersloh fehlt es beim 1:2 gegen VfL Bochum an Durchschlagskraft

FSV-Nachwuchsspielerin Finja Bretthauer (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Die U17 des FSV Gütersloh hat im Kampf um eine Top-Platzierung in der B-Juniorinnen-Regionalliga einen unerwarteten Rückschlag erlitten. Zwei Wochen nach dem 5:1-Erfolg über den 1. FC Köln kassierte das Team von Lukas Jäschke und Daniel Schiewe im zweiten Heimspiel hintereinander eine 1:2-Niederlage gegen den Tabellensechsten VfL Bochum. Zwar bleibt Gütersloh mit 25 Punkten auf Rang zwei, doch der Rückstand auf Tabellenführer SGS Essen (29 Punkte), der das Spitzenspiel beim drittplatzierten DSC Arminia Bielefeld (24) mit 2:1 gewann, wuchs an. Zudem haben Essen und Bielefeld noch zwei Spiele mehr auszutragen. Ohne die privat verhinderten Johanna Braune und Theresa Peters, die erkrankten Lena Latton und Ella Combrink, die verletzte Clea Fleiter sowie die zur U19 abgestellte Ina Kirjanow schickte der FSV ein junges Team, in dem die Altjahrgänge in der Minderheit waren, auf den Platz. Überraschend waren dennoch individuelle Patzer in der Abwehr, bislang angesichts von nur vier Gegentreffern das Paradestück. Der Bochumer Führung in der 6. Minute durch Yaren Erdek ging bereits der zweite Gütersloher Fehler voraus. Es dauerte, bis die Gastgeberinnen besser ins Spiel fanden und offensive Akzente setzten. Mit einem 16-Meter-Versuch (19.) hatte Merle Rohden ebenso wenig Erfolg wie mit ihrem zu hoch angesetzten Abschluss nach einem starken Solo (23.). Pech hatte in der 28. Minute Ida Starke, dass VfL-Keeperin Samia Carolina Rosita Elanie Fiedler den Ball nach einer Ecke mit einer tollen Rettungstat noch über die Latte lenkte. Mit der nächsten Ecke aber war der verdiente Ausgleich fällig: Lotta Horstmann sprang glänzend in den von Friederike Ladage nach innen getretenen Ball und köpfte ihn unhaltbar zum 1:1 ein (29.) – der vierte Saisontreffer für die Innenverteidigerin. In dieser Drangphase verpasste der FSV sogar die Führung, als Kapitänin Mette-Mia Pollmeier mit einem Schuss aus ganz spitzem Winkel an der Bochumer Keeperin scheiterte (34.). Allerdings musste Pollmeier wenig später (36.) auch einen Rückstand verhindern, indem sie einen weiteren Abwehrpatzer ausbügelte, dem kurz vor der Pause auch noch der nächste folgte. Im zweiten Durchgang spielte nur noch ein Team, das des FSV Gütersloh. Immer wieder kamen die Jäschke-Schützlinge in gute Abschlusspositionen. „Aber es waren ja fast nur Rückgaben auf die gegnerische Torhüterin“, bedauerte der Cheftrainer. Egal ob es Pollmeier, Rohden, Lohnherr, Starke oder später die eingewechselte Meriam Cilgin versuchten – den Schüssen fehlte Präzision und/oder Schärfe. Ein starker Hackentrick von Ladage (57.) wurde ebenso eine Beute der Bochumer Schlussfrau wie die Top-Chance für Geburtstagskind Yumnah Lohnherr in der 68. Minute. Im Gegenzug gab es dann aber die kalte 1:2-Dusche für unser Team. Bochum konterte zum zweiten Mal in dieser Halbzeit über die eingewechselte Marit Wichert (69.), und die Stürmerin ließ FSV-Torhüterin Kim Fahrmeyer keine Chance. Alle Gütersloher Bemühungen, sich noch hochkarätige Chancen auf den Ausgleich zu erspielen oder zu erkämpfen, waren nicht von Erfolg gekrönt. Weiter geht es für unsere Talente in der Regionalliga am 1. März mit der Partie beim Schlusslicht SSV Rhade. FSV Gütersloh U17: Fahrmeyer – Meier, Bretthauer, Horstmann – Schulte (41. Burstein), Pollmeier, Lohnherr, Rohden, Starke (62. L. Krahner) – Starkmann (75. Cilgin), Ladage.

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