FSV Gütersloh 2009

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FSV Gütersloh 2009

FSV Gütersloh verabschiedet Natalia Marczak

FSV Gütersloh verabschiedet Natalia Marczak. (Foto: Marina Brüning / FSV Gütersloh 2009)

Am Rande des gestrigen Frauen-Regionalligaspiels des FSV Gütersloh gegen den GSV 1910 Moers wurde Natalia Marczak offiziell vom Verein verabschiedet. Die 18-jährige Mittelfeldspielerin wird den FSV nach der laufenden Saison verlassen und sich dem Frauen-Landesligisten Rot-Weiß Unna anschließen. Natalia Marczak durchlief sämtliche Jugendmannschaften des FSV Gütersloh und war über viele Jahre hinweg ein fester Bestandteil der Vereinsfamilie. In der aktuellen Saison kam sie sowohl für die U19-Mannschaft des FSV in der WDFV U19-Juniorinnen-Liga als auch für die 2. Mannschaft in der Frauen-Westfalenliga zum Einsatz. Der FSV Gütersloh bedankt sich bei Natalia Marczak für ihren langjährigen Einsatz im Trikot des FSV und wünscht ihr für ihren weiteren sportlichen und persönlichen Weg bei Rot-Weiß Unna viel Erfolg und alles Gute.

FSV Gütersloh zieht 2. Mannschaft aus der Westfalenliga zurück

(Foto: Fabio Deinert / FSV Gütersloh 2009)

Der FSV Gütersloh zieht die 2. Mannschaft mit sofortiger Wirkung aus dem Spielbetrieb der Frauen-Westfalenliga 2025/2026 zurück. Die Entscheidung erfolgte in Abstimmung mit Spielerinnen und Trainerteam. Grund für den Rückzug ist die aktuelle Personalsituation: Verletzungen und gesundheitliche Ausfälle machen es unmöglich, genügend Spielerinnen für die verbleibenden fünf Spiele zu stellen. Laut Ligaregularien führt der Rückzug automatisch zum Abstieg der Mannschaft. Die 2. Mannschaft des FSV Gütersloh wird in der Saison 2026/2027 in der Landesliga antreten.

Celina Seggelmann zeigt herausragende Leistung im Tor des FSV Gütersloh II

Torhüterin Celina Seggelmann im Einsatz für die "Zweite" des FSV. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Dass es für den FSV Gütersloh II in der Frauen-Westfalenliga nicht mehr viel zu gewinnen geben wird, war allen Beteiligten schon vor dem 21. Spieltag am Sonntag klar. Aber ohne Gegenwehr wollte sich unsere „Zweite“ im Heimspiel gegen den Aufstiegskandidaten DJK Arminia Ibbenbüren nicht geschlagen geben. Und so wertete Trainer Marwin Hoyer die Tatsache, dass das Team in der zweiten Halbzeit nur zwei Gegentreffer kassierte, als positives Zeichen des Widerstandswillens. Weil aber Ibbenbüren im ersten Durchgang schon vier Mal getroffen hatte, fiel das Endergebnis mit 0:6 dennoch deutlich aus. Dass es für den Tabellenletzten keine weitere zweistellige Klatsche gab, lag am kämpferischen Einsatz aller Feldspielerinnen – aber vor allem an einer herausragenden Leistung von Torhüterin Celina Seggelmann. Die 19-Jährige machte mit starken Paraden und Glanzreaktionen ein gutes Dutzend hochkarätiger Ibbenbürener Torchancen zunichte. Gegen die fußballerisch weit überlegenen Gäste, bei denen Sofia Rieke (23), die jüngere Schwester von AS Rom-Spielerin Annalena Rieke, als Kapitänin fungierte, war die Gütersloher Abwehr vor allem bei den zahlreichen Eckstößen viel zu passiv. Gleich dreimal schlug es nach Ecken im FSV-Tor ein. Auf der Gegenseite konnte sich unser Team leider keine Torchance erarbeiten. Zuletzt war die „Zweite“ zum zweiten Mal in dieser Saison wegen Personalmangel nicht angetreten. Dass diesmal ein immerhin 14-köpfiges Aufgebot zur Verfügung stand, war auch Tina Rother, Anna-Lena Meier und Emily Wittkowski aus dem Kader der „Ersten“ zu verdanken, die sich am spielfreien Regionalliga-Wochenende zur Verfügung stellten. Torhüterin Wittkowsky wurde dabei als rechte Außenverteidigerin eingewechselt. Und mit Lena Latton und Betty Meier sprangen zwei U17-Spielerinnen ein. FSV Gütersloh II: Seggelmann – Babic, Soundé, Rother (70. Strom), Krahner – Marczak (58. Wittkowsky) – Latton, A. Meier, Bremke – Dragaj, B. Meier. Tore: 0:1 (24.) Lorenz, 0:2 (32.) Lake, 0:3 (34.) Meyer, 0:4 (45.+2) Dortmann, 0:5 (52.) Seeliger, 0:6 (81.) Ennen.

Von Regionalliga bis Nachwuchs: FSV-Teams kämpfen um wichtige Punkte

Spielerinnen des FSV-Regionalligateams beim Aufwärmen. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Der FSV Gütersloh steht vor einem spannenden Fußball-Wochenende: Gleich vier Teams des Vereins sind im Einsatz und kämpfen um wichtige Punkte – von der ersten Mannschaft in der Regionalliga bis hin zum Nachwuchs in der Tönnies-Arena. 1. Mannschaft reist zur SGS Essen U21 Am Sonntag, den 29. März, ist die erste Mannschaft des FSV Gütersloh in der Frauen-Regionalliga West gefordert. Im Rahmen des 18. Spieltages gastiert das Team bei der U21 der SGS Essen. Anstoß ist um 13:00 Uhr auf dem Kunstrasenplatz 3 der Helmut-Rahn-Sportanlage. Die Gastgeberinnen aus Essen belegen derzeit einen soliden fünften Tabellenplatz, während der FSV nach dem 1:1-Unentschieden am vergangenen Wochenende bei der Sportvereinigung Deutz 05 weiterhin auf Rang elf steht. Der FSV und Deutz sind punktgleich (14 Zähler), jedoch hat der FSV dank des besseren Torverhältnisses die Nase knapp vorn. Für die Mannschaft des Trainerteams Britta Hainke und Matthias Kaiser geht es in Essen darum, im Kampf um den Klassenerhalt weiter zu punkten. 2. Mannschaft im Kellerduell beim SC Borchen Ebenfalls am Sonntag ist die zweite Mannschaft des FSV Gütersloh im Einsatz. In der Frauen-Westfalenliga kommt es um 13:30 Uhr zum Auswärtsspiel beim SC Borchen. Dabei steht ein echtes Kellerduell an: Der FSV rangiert aktuell mit drei Punkten auf dem letzten Tabellenplatz, während Borchen mit vier Zählern direkt davor liegt. Mit einem Sieg könnten die Gütersloherinnen die rote Laterne abgeben und an Borchen vorbeiziehen. U19 empfängt SG 99 Andernach Bereits am Samstag richtet sich der Blick auf den Nachwuchs: Die U19 des FSV Gütersloh empfängt in der WDFV U19-Juniorinnen-Liga die SG 99 Andernach. Anstoß ist um 14:00 Uhr in der Tönnies-Arena. Der FSV belegt aktuell Rang neun, Andernach steht einen Platz davor auf Rang acht. U16 testet gegen die Ahlener SG Den Auftakt des Wochenendes macht ebenfalls am Samstag die U16. Um 11:00 Uhr trifft das Team in der Tönnies-Arena in einem Testspiel auf die C-Junioren der Ahlener SG. Für die Nachwuchsspielerinnen bietet sich dabei eine gute Gelegenheit, im Wettkampf weitere Spielpraxis zu sammeln und sich gegen ein körperlich robustes Team zu behaupten.

FSV Gütersloh II kassiert gegen Billerbeck eine 0:3-Heimniederlage

Elanur Topal in der Westfalenliga-Partie gegen die DJK VfL Billerbeck. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Die „Zweite“ des FSV Gütersloh kämpft in der Frauen-Westfalenliga weiter um den zweiten Sieg, ging im 16. Saisonspiel aber erneut leer aus. Am Sonntag kassierte das Schlusslicht gegen die als Drittletzter angereiste DJK VfL Billerbeck eine 0:3-Heimniederlage. „Wenn wir von Anfang an wach gewesen wären, hätten wir eine Chance gehabt“, ist Trainer Marwin Hoyer überzeugt. Weil sie in der ersten halben Stunde aber zwei individuelle Patzer (10., 31.) nicht mehr ausbügeln konnten und weil Billerbeck in der 24. Minute ein (Hand-)Elfmetergeschenk des Schiedsrichters annahm, lagen die Gütersloherinnen recht früh entscheidend mit 0:3 hinten. Erschwerend kam hinzu, Neuzugang Viola Strom wegen einer Oberschenkelverletzung vom Platz musste. Einzige Alternative auf der Bank war Ersatztorhüterin Rebecca Otto, die fortan ihr Glück als Stürmerin versuchte. Dass sich der FSV in der Folgezeit keinen weiteren Gegentreffer einfing, nötigte dem Coach Respekt und Stolz ab. Großen Anteil daran hatte Keeperin Celina Seggelmann, die in der zweiten Halbzeit einen Foulelfmeter parierte. Ab der 76. Minute musste der FSV in Unterzahl agieren, denn Innenverteidigerin Mia Wesseler, im Hinspiel noch Schützin des 1:0-Siegtreffers, sah nach einer Attacke von hinten zurecht die Rote Karte. Fast wäre in der 80. Minute dennoch der Ehrentreffer gelungen, doch Elanur Topal schoss aus guter Position am Gästetor vorbei. Die nächste Aufgabe könnte noch etwas schwieriger werden. Am Sonntag, 22. März, tritt unsere „Zweite“ beim souveränen Spitzenreiter FC Schalke 04 an. FSV Gütersloh II: Seggelmann – Babic, Mehn, Wesseler, Strom (31. Otto) – Marczak, Soundé – Topal, Murati, Bremke – Dragaj.

FSV Gütersloh II trotzt bei 1:3-Niederlagen den Personalproblemen

Lara Mehn im Einsatz für den FSV Gütersloh II. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Die „Zweite“ des FSV Gütersloh hat einmal mehr aus einer schwierigen personellen Situation heraus ein achtbares Ergebnis erzielt. „Ich bin echt stolz auf die Mädels“, sagte Marwin Hoyer nach der 1:3-Niederlage des Drittletzten beim Tabellenvierten der Westfalenliga, dem SV Kutenhausen-Todtenhausen. Dabei setzte der Trainer notgedrungen seine etatmäßige Torhüterin Emily Wittkowsky als rechte Außenverteidigerin im Feld ein. Zwischen die Pfosten rückte damit Co-Trainerin Celina Seggelmann. Auf der Bank saß erstmals nach ihrem Wechsel von Borussia Dortmund II lediglich die gerade halbwegs von einem Kreuzbandriss genesene Elaine Eickmann. Die 20-Jährige musste in der 69. Minute tatsächlich ran, weil Helena Babic (18) so unglücklich weggeknickt war, dass bei Marwin Hoyer mit Blick auf das Knie durchaus ernsthafte Befürchtungen aufkamen. An der Niederlage bei seinem Ex-Verein deutelte der FSV-Coach nicht herum. Allerdings monierte er, dass Schiedsrichter Eugen Podsigun vor dem zweiten Gegentreffer in der 44. Minute weiterspielen ließ und nicht abpfiff, nachdem Abwehrchefin Mia Wesseler von einem Ball aus kurzer Distanz am Kopf getroffen worden und zu Boden gegangen war. Mit 0:1 in Rückstand geraten war der FSV in der 14. Minute, das 0:3 fing er sich in der 52. Minute. In der zweiten Minute der Nachspielzeit belohnten sich unsere Mädels für ihren starken Einsatz: Lea-Sophie Rödel traf im Anschluss an eine von Emily Wittkowsky getretene Ecke zum 1:3-Endstand. Marwin Hoyer freut sich auf den am 14. Februar 2026 beginnenden zweiten Saisonteil: „Das Team ist auf einem sehr guten Weg und ist endlich konkurrenzfähig in dieser Liga.“ FSV Gütersloh II: Seggelmann – Wittkowsky, Mehn, Wesseler, Babic (69. Eickmann) – Rödel, Soundé, Ogwago – Marczak, Murati – Dragaj.

FSV Gütersloh II belohnt sich mit dem zweiten Saisonsieg

Großer Jubel in der Tönnies-Arena: FSV Gütersloh II feiert den Heimsieg. (Foto: Wolfgang Temme / FSV Gütersloh 2009)

Der Bann ist gebrochen und die rote Laterne ist weg: Nach zehn Niederlagen in Folge landete der FSV Gütersloh II am Freitagabend mit dem 3:2 über den SV Germania Hauenhorst einen erlösenden Sieg. „Wir haben so lange gelitten, jetzt haben wir uns endlich belohnt“, jubelte Marwin Hoyer nach dem verdienten Triumph in der Tönnies-Arena. Und zur Feier des Tages stimmte der Cheftrainer sogar ein „Humba Täterä“ an, bevor sich das Team zum äußerst seltenen Siegerfoto aufstellte. Durch den lang ersehnten zweiten Dreier – den ersten gab es am 7. September mit einem 1:0 in Billerbeck – gab unsere Zweite die Rote Laterne in der Westfalenliga ab und kletterte auf den drittletzten Platz. Der Rückstand auf einen Nichtabstiegsrang beträgt zwar noch acht Punkte, aber Aufgeben ist für Hoyer und seine Spielerinnen keine Option. Gegen den Tabellenneunten aus Rheine, der das Hinspiel mit 3:1 gewonnen hatte, lief der FSV II mit vierfacher Verstärkung aus dem Regionalligakader auf. Zwei Tage vor dem Heimspiel der „Ersten“ gegen Mecklenbeck (So., 14 Uhr) halfen Elina Büttner, Anna-Lena Meier, Pauline Pfeiffer und Antonia Schön eine Liga tiefer aus. Und mit Robert Helmschrott saß ein neuer Co-Trainer auf der Bank. Tatsächlich starteten die Gütersloherinnen wie beflügelt in die Partie. Gleich in der 2. Minute zwang Luljeta Dragaj die Hauenhorster Torhüterin zu einer Glanzreaktion. Und schon nach sieben Minuten ging der FSV in Führung: Lara Mehn verwandelte einen Elfmeter sicher, nachdem Anna-Lena Meier im Strafraum klar gefoult worden war. Bitter war, dass unser Team nur eine Minute später den 1:1-Ausgleich durch ein unglückliches Eigentor kassierte. Mia Wesseler hatte den Ball nach einer gegnerischen Freistoßhereingabe aus dem Halbfeld unbedrängt mit dem Kopf an Keeperin Emily Wittkowsky vorbei ins kurze Eck verlängert. Mit diesem Ergebnis ging es in die Pause, obwohl Gütersloh auf den Flügeln durch die starke Romejsa Murati und Pauline Pfeiffer sowie durch Rechtsverteidigerin Helena Babic und im Mittelfeld durch Anna-Lana Meier deutliche Tempovorteile besaß. Murati (23.) und Babic (44.) konnte aussichtsreiche Situationen aber nicht zum Torerfolg verwerten. Nach Wiederbeginn hatte das defensiv durchweg stabile Hoyer-Team seine stärkste Offensivphase. Erst verzückte Romejsa Murati ihre Mitspielerinnen und die Zuschauer in der 52. Minute mit ihrem Treffer zum 2:1. Die quirlig-bissige Stürmerin erpresste den Ball auf dem rechten Flügel selbst, drang in den Strafraum ein und löffelte den Ball in Klassemanier über die entgegenkommende Germania-Torhüterin Sarah Hauling ins Netz. Dann verzog Luljeta Dragaj den Ball aus zwölf Metern freistehend mit links, nachdem „Pirlo“ Pfeiffer ihn an die Latte bugsiert hatte (65.). Drei Minuten später brachte Gabriella Soundé den Ball nach einer wunderschönen Kombination nicht an Keeperin Hauling vorbei. Und in der 71. Minute schob Romejsa Murati eine „Hundertprozentige“ am langen Pfosten vorbei. Der Chancenwucher rächte sich, als die Gäste in der 75. Minute einen Freistoß erhielten und die beste Hauenhorsterin, Lina Jäger, den Ball aus 18 Metern über die Mauer hinweg zum 2:2 ins Netz zirkelte. Nun wurden Befürchtungen wach, der FSV könne wie schon zwei Wochen zuvor, als er nach 2:0-Führung gegen Arminia Bielefeld II entkräftet mit 2:3 verlor, erneut komplett leer ausgehen. Marwin Hoyer setzte aber nicht auf die Verteidigung des einen Punktes, sondern trieb sein Team nach vorne. „Wir wollen das Ding gewinnen“, schrie der Coach über den Platz. Bezahlt machte sich neben diesem Mut auch eine Umstellung ab der 81. Minute: Anstelle von Luljeta Dragaj beorderte er Anna-Lena Meier in die Sturmspitze. Und die 29-Jährige blieb tatsächlich eiskalt, als sie in der ersten Minute der Nachspielzeit von Antonia Schön mit einem Zuckerpass bedient wurde. Meier lief frei auf die Hauenhorster Torhüterin zu und schob den Ball zum umjubelten Siegtreffer ein. „Wir haben uns jede Woche weiterentwickelt.“ Cheftrainer Hoyer hat es trotz der vielen Nackenschläge geschafft, lähmenden Frust zu verhindern. Entsprechend optimistisch fährt das Team am Sonntag, 7. Dezember,  zum Tabellensechsten SV Kutenhausen-Todtenhausen nach Minden, wo er vor seinem Engagement in Gütersloh als Trainer der 2. Mannschaft tätig war. FSV Gütersloh II: Wittkowsky – Babic (86. Topal), Mehn, Wesseler, Büttner – Soundé, Schön, Meier – Murati, Dragaj (81. Bremke), Pfeiffer.

FSV-Reserve zeigt starke Leistung – knappes 2:3 gegen Arminia Bielefeld II

Doppeltorschützin im Ostwestfalen-Derby: Luljeta Dragaj bejubelt eines ihrer Tore gegen den DSC Arminia Bielefeld II. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Die 2. Mannschaft des FSV Gütersloh hat am heutigen Spieltag der Frauen-Westfalenliga trotz einer überzeugenden Vorstellung eine knappe 2:3-Niederlage gegen die Zweitvertretung des DSC Arminia Bielefeld hinnehmen müssen. Die Mannschaft von Cheftrainer Marwin Hoyer präsentierte sich engagiert, spielfreudig und hätte sich am Ende durchaus einen Punkt verdient. Dabei startete die Partie denkbar ungünstig für den FSV: Bereits in der 3. Spielminute brachte Mariem Mohand Arifi die Gäste in der Tönnies-Arena früh in Führung. Doch die Gütersloherinnen antworteten mit großer Moral. Luljeta Dragaj gelang nur zehn Minuten später der Ausgleich, und die FSV-Reserve übernahm zunehmend die Spielkontrolle. In der 27. Minute war es erneut Dragaj, die mit ihrem zweiten Treffer das Spiel drehte und den FSV verdient mit einer 2:1-Führung in die Pause schickte. Im zweiten Durchgang kam Arminia entschlossener zurück. Rim Meliani traf in der 68. Minute zum 2:2, bevor Yaren Kirdaroglu die Partie in der 80. Minute endgültig zugunsten der Gäste entschied. Trotz eines starken Schlussspurts blieb dem FSV der Ausgleich verwehrt. Am Ende steht eine unglückliche Niederlage, aber auch eine Leistung, auf der das Team für die kommenden Aufgaben optimistisch aufbauen kann.

FSV Gütersloh II schluckt wieder viele Gegentore

Romejsa Murati im Einsatz für die Zweite. (Foto: Aleks Czapla / FSV Gütersloh 2009)

Die Fußballerinnen des FSV Gütersloh II müssen in der Westfalenliga weiterhin Nehmerqualitäten beweisen. Beim SV Oesbern, einem Stadtteilklub aus dem sauerländischen Menden, kassierte das Team von Cheftrainer Marwin Hoyer am Sonntag mit 0:7 die nächste hohe Torlos-Niederlage. Eine Woche zuvor hatte es mit dem Heim-0:10 gegen Borussia Dortmund II sogar eine zweistellige Lehrstunde gegeben. Mit erst einem Sieg bei elf Niederlagen und einem Torverhältnis von 4:66 belegt unsere „Zweite“ den letzten Tabellenplatz. Aufgeben ist für die Beteiligten aber keine Option. „Die Mädels möchten und ich möchte“, setzt Marwin Hoyer auf kleine Fortschritte und personelle Verstärkungen für die Rückrunde. In Oesbern wurde der FSV vor allem in der ersten Halbzeit dafür bestraft, dass es nach einer ordentlichen Anfangsviertelstunde an Zweikampfbereitschaft und läuferischer Intensität mangelte. Und wie schon so häufig gingen nach dem ersten Gegentreffer (15.) die Köpfe nach unten und die Ordnung verloren. Die Folge waren drei weitere Einschläge innerhalb kürzester Zeit (18., 20., 24.), so dass es zur Pause wegen eines fünften Gegentores (41.) aus Gütersloher Sicht schon 0:5 stand. „Das war extrem ärgerlich“, fand Marwin Hoyer. Im zweiten Durchgang stabilisierte sich sein Team, und der gastgebende Tabellensechste kam nur noch zu zwei weiteren Toren (66., 74.). „Die Westfalenliga ist aktuell für einige noch eine Nummer zu groß, aber wir arbeiten motiviert weiter.“ Der Coach gibt sich auch deswegen positiv, weil die Trainingsbeteiligung unabhängig von der Niederlagenserie auf hohem Niveau geblieben ist. FSV Gütersloh II: Wittkowsky – Wesseler, Topal, Mehn, Murati, Krahner – Marczak, Soundé, Ogwago (61. Bremke) – Dahlkemper, Dragaj (77. Rödel).

Schwere Verletzung bei Jule Schobel: Kreuzbandriss und Oberschenkelbruch

Jule Schobel (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Der FSV Gütersloh muss in den kommenden Monaten auf Jule Schobel verzichten. Die 23-jährige Spielerin unserer zweiten Mannschaft hat sich in der Frauen-Westfalenliga-Partie gegen die DJK GW Amelsbüren am 19. Oktober 2025 schwer verletzt. Untersuchungen ergaben einen Kreuzbandriss sowie einen Anbruch am Oberschenkelkopf. Damit wird Jule Schobel dem Team von Trainer Marwin Hoyer für längere Zeit nicht zur Verfügung stehen. Der gesamte Verein zeigt sich betroffen über die Verletzung von Jule Schobel. Der FSV Gütersloh wünscht Jule eine schnelle und vor allem vollständige Genesung – und hofft, sie bald wieder auf dem Platz begrüßen zu dürfen.

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