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FSV Gütersloh 2009

Bevor der erste Ball rollt: Die vielen ehrenamtlichen Hände hinter dem Gütersloher Hallenmasters

Einer von vielen ehrenamtlichen Helfer*innen: GTHM-Hallensprecher Yannick Tigges. (Foto: Dennis Seelige / FSV Gütersloh 2009)

Wenn das Gütersloher Hallenmasters im Januar beginnt, liegt am Freitagmittag noch einiges an Arbeit vor den Helferinnen und Helfern. Die Banden werden aufgebaut, Werbemittel angebracht und der Cateringbereich eingerichtet. Auch der Imbisswagen muss startklar gemacht werden, während die Technik für das Turnier vorbereitet wird. Bis am Abend die ersten B-Juniorinnen auf dem Hallenparkett stehen, gibt es noch einiges zu tun. Dann sind viele Menschen gefragt, die das Turnier vor Ort möglich machen. Während die Turnierleitung die Veranstaltung im Vorfeld plant und organisiert, kümmern sich die Helferinnen und Helfer an den Turniertagen um die praktische Umsetzung. Rund 70 Menschen sind dabei schätzungsweise ehrenamtlich im Einsatz. Sie kommen aus ganz unterschiedlichen Bereichen des Vereins und seines Umfelds. Spielerinnen und Trainerinnen der Frauen- und Juniorinnenmannschaften des FSV Gütersloh helfen ebenso mit wie Eltern, Vereinsmitarbeitende und Freunde des Vereins. Manche packen beim Aufbau an, andere kümmern sich um die Technik, fotografieren und filmen das Geschehen oder übernehmen Fahrdienste. Im Imbisswagen wird gegrillt, Läuferinnen und Läufer versorgen die Mannschaften, an der Kasse werden Eintrittskarten verkauft und am Hallenmikrofon werden die Spiele moderiert. Viele dieser Aufgaben laufen gleichzeitig. Während auf dem Spielfeld um Tore und Punkte gekämpft wird, muss im Hintergrund die Verpflegung stimmen, die Technik funktionieren und der Ablauf weitergehen. Nicht alles davon bekommen die Zuschauerinnen und Zuschauer mit. Dass sie sich auf den Fußball konzentrieren können, liegt auch an den Menschen, die abseits des Spielfelds dafür sorgen, dass alles möglichst reibungslos läuft. Wenn aus Planung ein Turnier wird Die Arbeit vor Ort beginnt bereits am Freitag, lange bevor das erste Spiel angepfiffen wird. Und sie endet nicht mit dem Schlusspfiff des Finales am Sonntag. Danach müssen Materialien abgebaut, verstaut und die Halle wieder aufgeräumt werden. Dass beim Hallenmasters so viele Menschen mithelfen, hat auch mit dem Vereinsleben beim FSV Gütersloh zu tun. Wer sonst selbst auf dem Platz steht, übernimmt für ein Wochenende eine Aufgabe abseits des Spielfelds. Eltern unterstützen das Turnier, an dem ihre Töchter teilnehmen, und Freunde des Vereins springen dort ein, wo Hilfe gebraucht wird. Das Engagement zeigt sich dabei nicht in einer einzelnen großen Aufgabe, sondern in vielen unterschiedlichen Tätigkeiten. Erst wenn alles zusammenkommt, entsteht daraus das Turnier, das die Mannschaften und das Publikum erleben. Jede Aufgabe gehört dazu – ob sie direkt am Spielfeldrand stattfindet oder an einer Stelle, die kaum jemand zu Gesicht bekommt. Drei Tage Hallenfußball par excellence im Januar Vom 8. bis 10. Januar 2027 richtet der FSV Gütersloh das 25. Gütersloher Hallenmasters um den Keystone Sports Cup aus. 20 B-Juniorinnen-Mannschaften aus ganz Deutschland werden dann in Gütersloh zu Gast sein. Bis dahin steckt viel Arbeit in der Vorbereitung. Wenn am Freitag die ersten Helferinnen und Helfer in der Halle anpacken, wird aus der Planung nach und nach ein fertiges Turnier. Für die Spielerinnen geht es um Tore, Siege und den Turniererfolg. Damit sie sich darauf konzentrieren können, braucht es neben der Organisation vorab eben auch viele Menschen, die am Turnierwochenende mit anpacken.

Popp, Huth, Marozsán & Co.: Diese Nationalspielerinnen spielten beim Gütersloher Hallenmasters

Preisträgerinnen beim Turnier 2007: Dzsenifer Marozsán (Beste Torschützin), Svenja Huth (Beste Spielerin) und Anna Felicitas Sarholz (Beste Torhüterin). (Foto: Henrik Martinschledde / FSV Gütersloh 2009)

Damals Nachwuchsspielerinnen, heute Nationalspielerinnen: Alexandra Popp, Svenja Huth, Dzsenifer Marozsán, Lina Magull, Klara Bühl und viele weitere spätere Nationalspielerinnen standen in ihrer Jugend in Gütersloh auf dem Parkett. Manchmal lohnt es sich, alte Unterlagen nicht allzu schnell wegzulegen. Zum Beispiel eine Teilnehmerliste des Gütersloher Hallenmasters aus dem Jahr 2007. Darauf stehen drei Namen, die heute wohl jedem Fußballfan etwas sagen: Alexandra Popp, Svenja Huth und Dzsenifer Marozsán. Damals sah die Sache noch etwas anders aus. Popp spielte für den 1. FFC Recklinghausen, Huth für den 1. FFC Frankfurt und Marozsán für den 1. FC Saarbrücken. Drei junge Spielerinnen, die in Gütersloh um Tore und den Turniersieg kämpften. Was aus ihnen einmal werden würde, konnte zu diesem Zeitpunkt niemand wissen. Heute gehören ihre Namen zur Geschichte des deutschen Frauenfußballs. Damals Nachwuchsspielerinnen, heute große Namen Und 2007 war kein Einzelfall. Wer sich durch die Teilnehmerlisten des Gütersloher Hallenmasters arbeitet, findet immer wieder Spielerinnen, deren Weg später in die Bundesliga und zur deutschen Nationalmannschaft führte. Lena Goeßling war bereits 2001 mit dem FC Gütersloh 2000 dabei. Lina Magull spielte 2010 für den FSV Gütersloh, Linda Dallmann 2011 für Bayer Leverkusen. Klara Bühl kam 2015 mit dem SC Freiburg in die Dahlkestadt, Sjoeke Nüsken stand 2017 für den Gastgeber FSV Gütersloh auf dem Hallenparkett. Auch Sara Doorsoun, Louisa Wensing, Fabienne Dongus, Elisa Senß, Sophia Kleinherne, Jana Feldkamp, Nicole Anyomi und Melissa Kössler stehen in den alten Unterlagen. Und manchmal taucht ein Name nicht nur einmal auf. Sophia Kleinherne spielte 2015 und 2016 für den FSV Gütersloh beim Hallenmasters, Nicole Anyomi 2016 und 2017. Ein Blick in die alten Listen lohnt sich Besonders interessant wird es, wenn man nicht nur auf die Teilnehmerinnen, sondern auch auf die damaligen Auszeichnungen schaut. 2007 wurde Svenja Huth zur besten Spielerin des Turniers gewählt. Dzsenifer Marozsán war beste Torschützin. 2011 erhielt Linda Dallmann die Auszeichnung als beste Spielerin. 2015 wurde Klara Bühl beste Torschützin, 2017 Nicole Anyomi. Damals waren das Auszeichnungen für gute Leistungen an einem Wochenende in einer Sporthalle. Heute lesen sich manche dieser Einträge ziemlich bemerkenswert. Denn natürlich wusste 2007 niemand, dass aus der besten Spielerin Svenja Huth einmal eine langjährige Nationalspielerin werden würde. Niemand konnte 2015 ahnen, wohin der Weg von Klara Bühl führen würde. Und niemand hatte eine Glaskugel dabei, als die jungen Spielerinnen damals in Gütersloh ihre Spiele bestritten. Vielleicht ist das auch das Schöne an einem Nachwuchsturnier: Man sieht Spielerinnen, die noch ganz am Anfang stehen. Manche werden später den Sprung in den Profifußball schaffen, andere nicht. Manche werden Nationalspielerinnen, andere schlagen einen ganz anderen Weg ein. Welche Geschichten sich hinter den Namen von morgen verbergen, weiß man eben erst später. Beim Gütersloher Hallenmasters lässt sich inzwischen ein Stück weit zurückblättern. Die Teilnehmerlisten aus 25 Jahren sind dafür ein ziemlich gutes Archiv. Und sie zeigen, dass einige Spielerinnen, die später auf den großen Bühnen des Fußballs standen, vorher schon einmal in Gütersloh auf dem Parkett standen. Die nächste Geschichte wird gerade geschrieben Im Januar 2027 kommen die nächsten dazu: Vom 8. bis 10. Januar treten beim 25. Gütersloher Hallenmasters um den Keystone Sports Cup erneut 20 B-Juniorinnen-Mannschaften aus ganz Deutschland gegeneinander an. Für sie geht es zunächst um das, worum es bei einem Fußballturnier immer geht: gewinnen, Tore schießen, Spiele gewinnen und am Ende möglichst weit kommen. Und vielleicht ist in ein paar Jahren wieder jemand dabei, dessen Name heute noch kaum jemand kennt. Dann könnte es sich lohnen, die Teilnehmerliste von 2027 noch einmal hervorzuholen.

25 Jahre Gütersloher Hallenmasters: Deutschlands größtes B-Juniorinnen-Hallenturnier feiert Jubiläum

Gütersloher Hallenmasters 2027 um den Keystone Sports Cup

Ein Vierteljahrhundert Gütersloher Hallenmasters: Vom 8. bis 10. Januar 2027 feiert das traditionsreiche Turnier sein 25. Jubiläum. Der FSV Gütersloh begrüßt dann erneut 20 hochkarätige B-Juniorinnen-Mannschaften aus ganz Deutschland in die Innenstadtsporthalle des Städtischen Gymnasiums ein. Auch bei der Jubiläumsausgabe bleibt Keystone Sports Titelsponsor des Turniers. Die Geschichte des Gütersloher Hallenmasters begann im Jahr 2000: Rüdiger Happe und Heinz Krüger riefen das Turnier seinerzeit beim FSV Gütersloh ins Leben, für den beide damals tätig waren. Seitdem hat sich das Turnier zu einer festen Größe im deutschen Nachwuchsfußball entwickelt. Lediglich 2004 sowie 2021 und 2022 musste das Hallenmasters pausieren. Im Januar 2027 findet damit die 25. Ausgabe des Turniers statt. „25 Jahre Gütersloher Hallenmasters sind ein besonderer Meilenstein. Rüdiger Happe und Heinz Krüger haben das Turnier damals ins Leben gerufen und damit den Grundstein für eine Geschichte gelegt, die bis heute fortgeschrieben wird. Wir haben in all den Jahren viele großartige Spielerinnen und Mannschaften in Gütersloh erlebt und konnten beobachten, wie sich junge Talente zu Nationalspielerinnen entwickelt haben. Dass wir diese Geschichte 2027 mit unserem Jubiläum fortsetzen können, freut uns sehr“, sagt Michael Horstkötter, Geschäftsführer des FSV Gütersloh. Austragungsort des Gütersloher Hallenmasters 2027 um den Keystone Sports Cup ist erneut die Innenstadtsporthalle des Städtischen Gymnasiums, Bismarckstraße 26, 33330 Gütersloh. An drei Turniertagen treffen dort 20 hochkarätige B-Juniorinnen-Mannschaften aufeinander und kämpfen um den begehrten Turniersieg. Das Gütersloher Hallenmasters gilt als Deutschlands größtes Hallenfußballturnier für B-Juniorinnen und bringt regelmäßig die besten Nachwuchsteams des Landes zusammen. „25 Jahre Gütersloher Hallenmasters – das ist schon eine besondere Zahl. Über die Jahre ist hier vieles gewachsen: sportlich, organisatorisch und auch rund um das Turnier. Umso schöner ist es, dieses Jubiläum gemeinsam mit 20 hochkarätigen Mannschaften und hoffentlich vielen Zuschauerinnen und Zuschauern feiern zu können“, sagt Chris Punnakkattu Daniel, der den FSV Gütersloh zum Ende der Saison 2025/2026 verlassen hat und bei der Jubiläumsausgabe 2027 erneut als Turnierleiter tätig sein wird. Keystone Sports bleibt Titelsponsor Auch 2027 trägt das Turnier den Namen Gütersloher Hallenmasters um den Keystone Sports Cup. Keystone Sports bleibt damit nach 2025 und 2026 auch bei der Jubiläumsausgabe an der Seite des FSV Gütersloh. Die international tätige Agentur ist auf die Vermittlung von Sportstipendien an US-amerikanische Colleges spezialisiert und begleitet junge Sportlerinnen und Sportler auf ihrem Weg in den College-Sport. „Keystone Sports und das Gütersloher Hallenmasters passen hervorragend zusammen. Beide stehen für Talentförderung und die Entwicklung junger Spielerinnen. Wir freuen uns deshalb sehr, diese erfolgreiche Partnerschaft auch im Jubiläumsjahr fortzusetzen“, so Horstkötter. Weitere Informationen zum Teilnehmerfeld, zum Spielplan und zum Rahmenprogramm werden in den kommenden Wochen bekannt gegeben.

Klaus-Peter Reinert Stiftung spendet dem FSV Gütersloh weitere 50.000 Euro

Klaus-Peter Reinert und FSV-Geschäftsführer Michael Horstkötter. (Foto: Michael Meßmann / FSV Gütersloh 2009)

Die Klaus-Peter Reinert Stiftung hatte den FSV Gütersloh bereits im Jahr 2025 im Zuge einer groß angelegten Rettungsaktion mit 50.000 Euro unterstützt. Für 2026 hatte Stiftungsgründer Klaus-Peter Reinert (Versmold-Loxten) dem Verein, der für hochklassigen Frauen- und Mädchenfußball steht, weitere 50.000 Euro zugesagt. Das vom FSV veranstaltete 24. Gütersloher Hallenmasters, die inoffizielle deutsche Meisterschaft für B-Juniorinnen, war am Sonntag die perfekte Bühne, um diese Zusage einzulösen. Klaus-Peter Reinert überreichte FSV-Geschäftsführer Michael Horstkötter im Rahmen der spektakulären Siegerehrung den entsprechenden Scheck. Insgesamt beträgt die Zuwendung der Stiftung an den Frauensportverein damit die außergewöhnliche Summe von 100.000 Euro. Kein Wunder, dass Landrätin Ina Laukötter, die als Schirmherrin des Turniers fungierte, ebenso Beifall klatschte wie Max Tönnies als Geschäftsführender Gesellschafter der Premium Food Group, dem langjährigen Hauptsponsor des FSV. „Wir wissen die große Unterstützung sehr zu schätzen“, sagte Michael Horstkötter. Und Klaus-Peter Reinert strahlte, als auch die rund 240 Turnierteilnehmerinnen und die vollbesetzte Zuschauertribüne in der Gütersloher Innenstadt-Sporthalle applaudierten. Anschließend händigte Reinert zusammen mit Max Tönnies den Siegerinnen des 1. FFC Turbine Potsdam die Goldmedaillen aus, bevor Landrätin Laukötter im Konfettiregen den großen Keystone Sports Cup an das Team aus der brandenburgischen Landeshauptstadt übergab.

1. FFC Turbine Potsdam triumphiert erneut beim Gütersloher Hallenmasters

Turbine Potsdam verteidigt beim Gütersloher Hallenmasters den Titel. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Das letzte von 89 Turnierspielen brachte das einzige Neunmeterschießen – und es machte den 1. FFC Turbine Potsdam zum erneuten Sieger des Gütersloher Hallenmasters für B-Juniorinnen um den Keystone Sports Cup. Der Titelverteidiger triumphierte bei der 24. Auflage mit 5:3 über Arminia Bielefeld und feierte den Erfolg im Konfettiregen, nachdem Landrätin Ina Laukötter der Kapitänin Paula Scharras den großen Pokal überreicht hatte. Damit endete am Sonntag ein dreitägiges Event, das den FSV Gütersloh als Veranstalter mächtig gefordert hatte. Das winterliche Sturmtief „Elli“ verhinderte am Freitag die Anreise des Hamburger SV und des FC Carl Zeiss Jena, so dass die seit November feststehenden Gruppen spontan neu ausgelost werden und das Turnierschema ganz neu erstellt werden musste. Statt in fünf Vierergruppen wurde die Vorrunde in drei Sechsergruppen gespielt. Und obwohl nur 18 der vorgesehenen 20 Teams teilnahmen, erhöhte sich die Zahl der insgesamt auszutragenden Partien damit um sieben. Chris Punnakkattu Daniel und Markus Graskamp puzzelten in Windeseile einen neuen Spielplan, der dank der Verlängerung der Spielzeit am Freitagabend bis 23 Uhr am Ende eine perfekte Punktlandung ergab. Neben überschwänglichem Lob von den 16 auswärtigen Teams erhielt der FSV Gütersloh auch große Anerkennung von Ina Laukötter. „Ein dreifaches Wow“, sagte die neue Schirmherrin bei ihrem ersten Besuch der Großveranstaltung in der Innenstadt-Sporthalle. Vor allem der ehrenamtliche und gleichwohl professionelle Einsatz von rund 60 Mitarbeitern und Helfern – ganz wesentlich koordiniert von Petra Horstkötter – imponierte ihr. Das leistungssportliche Niveau hatte schon am ersten Abend auch Markus Kottmann begeistert. „Der Stellenwert dieses Turniers ist herausragend“, sagte der stellvertretende Gütersloher Bürgermeister. Ihn dürfte auch gefreut haben, dass die Fußballerin des 1. FC Saarbrücken, die am Ende der Eröffnungsfeier kollabiert war, am Samstag schon wieder mitspielen konnte. Zu denen, die bei der großen Siegerehrung am Sonntag immer wieder applaudierten, gehörte auch Klaus-Peter Reinert. Der Gründer der gleichnamigen Stiftung überreichte FSV-Geschäftsführer Michael Horstkötter unter dem Beifall der vollbesetzten Tribüne einen Spendenscheck über 50.000 Euro, womit die Gesamtzuwendung der Stiftung auf 100.000 Euro anwuchs (ein separater Bericht dazu folgt). Reinert überreichte die Goldmedaillen an das Siegerteam zusammen mit Max Tönnies, dem Geschäftsführenden Gesellschafter der Premium Food Group (PFG). Und Roger Thiele vom Titelsponsor Keystone Sports strahlte, als er den Spielerinnen von Arminia Bielefeld die Silbermedaillen umhängte. „So ein Turnier ist ein wahnsinnig gutes Aushängeschild für den Frauenfußball“, urteilte der Commercial Director einer der führenden Agenturen für die Vermittlung von Sport-Stipendien in die USA. Hauptsache an den drei Tagen war ganz klar der Sport, schließlich gilt das Gütersloher Turnier als die inoffizielle deutsche Hallenmeisterschaft für B-Juniorinnen. Und wieder einmal bewahrheitete sich das ungeschriebene Gesetz, das in der Regel ein Team das Turnier gewinnt, das im Klassenraum der angrenzenden Schule und nicht in einem Hotel übernachtet. Beide Endspielteilnehmer wählten diese Variante und lagen damit richtig. Und beide erreichten das Finale ohne eine einzige Niederlage in den zehn Spielen bis dahin. Auch zum Ende der regulären Spielzeit sowie der zweiminütigen Verlängerung stand es unentschieden. Den Potsdamer Führungstreffer durch Paula Scharras hatte Sophia Lorenz für Bielefeld ausgeglichen. Im Neunmeterschießen trafen dann Scharras, Nicky Rohloff, Lilly Wedler und Romy Zoschke für Turbine. Für Arminia waren Marie Glose und Leonie Sievert erfolgreich, während Luisa Schürmann und Nele Pieper an der Potsdamer Keeperin Lotta Helfenstein scheiterten. Es war der insgesamt fünfte Turniererfolg für den Klub aus der brandenburgischen Landeshauptstadt, der früher zu den ganz Großen im europäischen Frauenfußball gehörte. „Das tut unserem Verein, der sich in einer schwierigen Lage befindet natürlich gut“, sagte Trainer Tonio Schüttler. Die Frauen des 1. FFC Turbine belegen derzeit als Tabellenachter nur einen Mittelfeldplatz in der 2. Bundesliga. Platz drei im A-Turnier sicherte sich die TSG 1899 Hoffenheim. Der amtierende DFB-Pokalsieger der B-Juniorinnen setzte sich im kleinen Finale mit 1:0 gegen die SGS Essen durch. Der Sieg im B-Turnier ging durch einen 3:2-Erfolg über die SpVgg Greuther Fürth an den Turnierdebütanten Hertha BSC Berlin. Die beiden Teams des FSV Gütersloh erreichten ihr vorrangiges Ziel, im A-Turnier der Top-10 mitzumischen. Das von Daniel Schiewe verantwortlich gecoachte Team weiß qualifizierte sich mit 7 Punkten ebenso als Tabellendritter der Vorrundengruppe A wie das Team rot in der Gruppe B. Allerdings benötigte das Team von Lukas Jäschke dafür einen Treffer von Kapitänin Mette-Mia Pollmeier in buchstäblich letzter Sekunde zum 1:0-Sieg über Borussia Mönchengladbach. Das Halbfinale verpassten beide Teams letztlich trotz guter Leistungen klar. Als jeweiliger Gruppenvierter kam es im Spiel um Platz sieben zum direkten Aufeinandertreffen, das Team weiß dank Kapitänin Emma Schulte mit 1:0 gewann. Herausragende Akteurin im weißen Team war die erst 14-jährige Torhüterin Ylvie Kleimann. Als beste Torhüterin des Turniers wurde Maya Franz vom sechstplatzierten VfL Wolfsburg ausgezeichnet. Zur besten Spielerin wurde Jenna Duss von der TSG Hoffenheim gewählt. Die Torjägerkanone ging mit acht Treffern an die Hoffenheimerin Marlene Rueck. 1. FFC Turbine Potsdam: Lotta Helfenstein, Paula Scharras, Shirley Rießner, Milena Schulz, Leonie Gattermann, Lilly Wedler, Emilia Bernhardt, Sara Augsten, Maggy Kiekbach, Romy Zoschke, Finja Liebe, Nicky Rohloff. DSC Arminia Bielefeld: Gabrielle Oberbillig, Mina Bockrath, Sophia Lorenz, Leonie Sievert, Enya Schildmann, Nele Pieper, Stefanie Glatfeld, Hannah Zurmühlen, Luisa Schürmann, Nika Klauke, Marie Glose, Leni Bee. FSV Gütersloh weiß: Ylvie Kleimann, Ina Kirjanow, Nele Burstein, Emma Schulte, Ella Combrink, Ida Starke, Yumnah Lohnherr, Samar Mathpoud, Emilia Starkmann, Finja Bretthauer. FSV Gütersloh rot: Kim Fahrmeyer, Paula Rowny, Mette-Mia Pollmeier, Betty Meier, Theresa Peters, Merle Rohden, Johanna Braune, Lotta Horstmann, Lena Latton, Clea Fleiter, Friederike Ladage.

Gütersloher Hallenmasters beginnt am Freitag – Eintritt frei zum Auftakt

"Da ist das Ding!" - Der Siegerpokal des Gütersloher Hallenmasters. (Foto: Dennis Seelige / FSV Gütersloh 2009)

Das Gütersloher Hallenmasters 2026 um den Keystone Sports Cup startet am Freitag, 9. Januar, in der Innenstadtsporthalle des Städtischen Gymnasiums Gütersloh (Bismarckstraße 26). Bis Sonntag, 11. Januar, kämpfen 20 B-Juniorinnen-Teams aus dem gesamten Bundesgebiet um den Titel beim größten Hallenfußballturnier dieser Altersklasse in Deutschland. Veranstalter ist der FSV Gütersloh. Der sportliche Auftakt erfolgt am Freitag um 19:00 Uhr mit dem Eröffnungsspiel zwischen dem Titelverteidiger 1. FFC Turbine Potsdam und dem VfB Stuttgart. Die offizielle Turniereröffnung findet um 20:00 Uhr statt. Markus Kottmann, 1. stellvertretender Bürgermeister der Stadt Gütersloh, wird die Mannschaften in Vertretung für Bürgermeister Matthias Trepper begrüßen und das Turnier eröffnen. Der Eintritt am Freitag ist frei. Am Samstag und Sonntag ist die Tageskasse geöffnet. Am Sonntag erreicht das Turnier mit dem Finale des A-Turniers seinen Höhepunkt. Ina Laukötter, Landrätin des Kreises Gütersloh und Schirmherrin des Turniers, wird dem Endspiel beiwohnen und im Anschluss die Siegerehrung vornehmen. Ebenfalls anwesend sind Klaus-Peter Reinert, Vorstand der Klaus-Peter Reinert Stiftung, sowie Maximilian Tönnies, geschäftsführender Gesellschafter der Premium Food Group (PFG), die als Ehrengäste in die Siegerehrung eingebunden sind. Titelsponsor der 24. Ausgabe des Turniers ist Keystone Sports, eine international tätige Agentur und führender Vermittler von Sportstipendien an US-amerikanische Colleges.

U17 beendet Hallenmasters-Vorbereitung mit Platz zwei in Werther

Die U17-Juniorinnen des FSV Gütersloh beim Teuto-Winter-Cup des BV Werther. (Foto: FSV Gütersloh 2009)

Mit der Teilnahme am Teuto-Winter-Cup des BV Werther schloss die U17 des FSV Gütersloh die intensive Vorbereitung auf das am Freitag beginnende Gütersloher Hallenmasters um den Keystone Sports Cup in der Gütersloher Innenstadtsporthalle ab. Nach Platz fünf in Oelde und Siegen in Greven und Recke sprang bei der vierten Turnierteilnahme mit Rang zwei eine weitere Spitzenplatzierung heraus. „Alles in allem sind wir sehr zufrieden mit den Auftritten und sind aus unserer Sicht gut präpariert für das Hallenmasters“, sagte Cheftrainer Lukas Jäschke. Sein Team hatte in Werther in der Gruppenrunde zwar mit 1:2 gegen Arminia Bielefeld verloren, doch Siege über GVO Oldenburg (3:1) und Westfalia Kinderhaus (4:1) reichten, um sich als Gruppenzweiter für das Halbfinale zu qualifizieren. Hier fegte unser Nachwuchs die Warendorfer SU mit 7:0 vom Feld. Im Endspiel kam es zum erneuten Aufeinandertreffen mit Kinderhaus. Nach Treffern von Mette-Mia Pollmeier und Yumnah Lohnherr stand es lange 2:2, ehe die Münsteranerinnen den 3:2-Siegtreffer erzielten. „Kinderhaus hat das Turnier verdient gewonnen“, urteilte Lukas Jäschke. Für den FSV Gütersloh spielten Kim Fahrmeyer (Tw), Lena Latton, Johanna Braune, Merle Rohden, Mette-Mia Pollmeier, Lotta Horstmann, Friederike Ladage, Emma Schulte, Yumnah Lohnherr und Theresa Peters.

Karrieresprungbrett Gütersloh: Wo Nationalspielerinnen ihre ersten großen Schritte machten

Heute Chelsea FC, damals FSV Gütersloh: Sjoeke Nüsken beim Gütersloher Hallenmasters 2017. (Foto: Henrik Martinschledde / FSV Gütersloh 2009)

Wenn vom Gütersloher Hallenmasters die Rede ist, sprechen viele im Frauenfußball nicht nur von einem Turnier – sondern von einem Ort, an dem große Karrieren begannen. Auch 2026 wird Gütersloh wieder zur Bühne für die Stars von morgen. Ein Turnier mit Geschichte – und Zukunft Das Gütersloher Hallenmasters 2026 um den Keystone Sports Cup steht kurz vor dem Start – und blickt dabei auf eine bemerkenswerte Geschichte zurück. Seit Jahren gilt das Turnier als Deutschlands größtes Hallenfußballturnier für B-Juniorinnen und als fester Orientierungspunkt im nationalen Nachwuchsfußball. Was das Hallenmasters besonders macht, zeigt ein Blick auf die Namen ehemaliger Teilnehmerinnen: Lena Goeßling, Alexandra Popp, Dzsenifer Marozsán, Svenja Huth, Lina Magull, Linda Dallmann, Klara Bühl, Sophia Kleinherne oder Sjoeke Nüsken standen bereits in jungen Jahren in Gütersloh auf dem Feld – lange bevor sie zu prägenden Gesichtern des deutschen Frauenfußballs wurden. Frühe Bühne für spätere Topspielerinnen Auch zahlreiche weitere heutige Bundesliga- und Nationalspielerinnen wie Sara Doorsoun, Nicole Anyomi, Melissa Kössler, Elisa Senß, Fabienne Dongus oder Louisa Wensing sammelten beim Gütersloher Hallenmasters wertvolle Erfahrungen. Für viele war das Turnier eine der ersten Gelegenheiten, sich auf nationaler Bühne mit den besten Gleichaltrigen zu messen. Diese Mischung aus sportlicher Qualität, Leistungsdichte und Sichtbarkeit macht das Hallenmasters bis heute zu einer wichtigen Station in der Entwicklung junger Spielerinnen. 20 Teams kämpfen um den nächsten großen Schritt Vom 9. bis 11. Januar 2026 treffen in der Innenstadtsporthalle des Städtischen Gymnasiums Gütersloh (Bismarckstraße 26, 33330 Gütersloh) erneut 20 Spitzenteams aus dem gesamten Bundesgebiet aufeinander. Veranstalter ist wie in jedem Jahr der FSV Gütersloh, der selbst mit zwei Mannschaften an den Start geht. Der sportliche Auftakt erfolgt am Freitag, den 9. Januar, um 19:00 Uhr mit dem Eröffnungsspiel zwischen dem Titelverteidiger 1. FFC Turbine Potsdam und dem VfB Stuttgart. Perspektiven über den Sport hinaus Titelsponsor des Turniers ist Keystone Sports, eine international tätige Agentur und einer der führenden Vermittler von Sportstipendien an US-amerikanische Colleges. Damit steht das Turnier nicht nur für sportliche Exzellenz, sondern auch für langfristige Perspektiven im internationalen Fußball- und Bildungsumfeld. Kurz vor dem Turnierstart zeigt sich einmal mehr, warum das Gütersloher Hallenmasters bundesweit Beachtung findet: Als Talentschau, als Standortbestimmung – und als Ort, an dem vielleicht schon heute die Namen von morgen auflaufen.

U17 des FSV Gütersloh feiert Turniersieg beim Hallenfestival in Recke

Recker-Fußball-Hallenfestival 2025/2026: Platz 1 für die U17-Juniorinnen und Auszeichnung zur besten Spielerin für Friederike Ladage. (Foto: FSV Gütersloh 2009)

Sechs Tage vor dem Start des Gütersloher Hallenmasters um den Keystone Sports Cup haben die B-Juniorinnen des FSV Gütersloh noch einmal Selbstvertrauen getankt. Das von Cheftrainer Lukas Jäschke gecoachte Team triumphierte am Samstag im Kreis Steinfurt beim Hallenfestival des TuS Recke. Dabei gewannen unsere Mädels alle sechs Turnierspiele. Zunächst holten sie sich mit Erfolgen über Arminia Ibbenbüren (4:1), GVO Oldenburg (3:1), SV Meppen (4:2) und SVG Aurich (5:0) Platz eins in der Gruppenrunde. Beim 5:1-Sieg im Halbfinale war auch die von TuS Büppel, sowie Polizei und Eintracht Oldenburg (MSG Büppel/EPO) kein Stolperstein. Im Endspiel gab es ein Wiedersehen mit dem Gruppengegner SV Meppen. Entschieden wurde die Partie im Neunmeterschießen. Dank Torhüterin Paula Rowny, die zwei Meppener Schüsse parierte, setzte sich der FSV Gütersloh mit 7:6 durch. Neben dem Pokal für den Turniersieg ging noch eine weitere Trophäe an unser Team, denn Friederike Ladage wurde als beste Spielerin des Turniers ausgezeichnet. Das Aufgebot des FSV Gütersloh: Paula Rowny (Tw), Johanna Braune, Johanna Rehpöhler, Merle Rohden, Sophie Haag, Lotta Horstmann, Friederike Ladage, Emma Schulte, Ella Combrink, Lena Latton, Emilia Starkmann.

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