FSV Gütersloh 2009

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FSV Gütersloh 2009

U17 des FSV Gütersloh muss sich wieder mit einem 0:0 zufrieden geben

FSV-Nachwuchsspielerin Johanna Braune (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Die U17 des FSV Gütersloh hat sich am Samstag torlos in die Winterpause verabschiedet. Man kann das 0:0 gegen den FC Iserlohn als Bestätigung eines Trends bewerten, denn schon in den beiden Partien zuvor gegen Fortuna Düsseldorf (0:0) und Bayer Leverkusen (1:2) hatten die Gütersloherinnen nicht wie erwartet gepunktet. Das Wort „Ergebniskrise“ schmeckt Lukas Jäschke dennoch nicht. Wohl aber stimmt der Cheftrainer unseres Regionalligateams dem Begriff „Offensivschwäche“ zu. In den elf Hinrundenspielen hat der defensiv überragend starke FSV bei drei Gegentreffern nämlich nur 16 Tore erzielt. Für einen Tabellendritten, der lange darauf hoffen durfte, um den Titel mitzuspielen, ist das kein guter Wert. Nun muss unser Talentschuppen (22 Punkte) sogar befürchten, seine erste Verfolgerposition hinter der SGS Essen (26) und Arminia Bielefeld Bielefeld (24) einzubüßen. Denn neben den beiden Tabellenersten hat auch der Tabellenvierte aus Iserlohn (21) noch ein Hinrundenspiel in der Hinterhand. Auf die Probleme der letzten Wochen hatte das Trainerteam mit personellen Umstellungen reagiert. „Wir mussten etwas ändern“, erklärte Jäschke die Anfangself, in der mit Lotta Horstmann eine Innenverteidigerin ebenso wie die sonst auf dem Flügel agierende Kapitänin Mette-Mia Pollmeier im offensiven Mittelfeld agieren sollte. Hinten komplettierte Ina Kirjanow die Dreierkette, und ganz vorne stürmten erstmals in dieser Saison Lena Latton und Yumnah Lohnherr. Der Aufstellungsmut schien belohnt zu werden, denn der FSV begann stark und kam durch Horstmann (3.) und Pollmeier (6.) zu zwei frühen Abschlüssen. Noch größer war die Möglichkeit für Yumnah Lohnherr in der 9. Minute, doch sie bugsierte eine Hereingabe von Friederike Ladage haarscharf am kurzen Pfosten vorbei. Die größte Chance in der überlegen geführten ersten Halbzeit hatte Mette-Mia Pollmeier in der 26. Minute auf ihrem starken linken Fuß, doch sie feuerte den Ball aus zwölf Metern direkt auf die gute Iserlohner Torhüterin Carolin Sunder ab. Positiv war, dass der FSV defensiv nichts anbrennen ließ, weil Merle Rhoden und Sophie Haag alle potenziell brenzligen Situationen routiniert klärten und weil die rasanten Iserlohner Vorstöße über den rechten Flügel im Verbund gut verteidigt wurden. Diverse Wechsel und Umpositionierungen führten bei den Gütersloherinnen nicht dazu, im zweiten Durchgang durchschlagskräftiger zu werden. Im Gegenteil: Außer einem knapp das Ziel verfehlenden Kopfball von Sophie Haag nach einer Ecke von Johann Braune (66.) produzierte unser Team keine Torgefahr mehr. Häufig wenn es darum ging, eine aussichtsreiche Situation auf scharf zu stellen, machten technische Patzer oder falsche Entscheidungen die Hoffnung zunichte. Zum Glück rächte sich das nicht vollends, als Iserlohn in der 76. Minute zu einer Doppelchance kam, jedoch den finalen Kopfball nach einer Ecke nicht gut genug platzierte. Für unsere U17 geht es in der Regionalliga am 31. Januar mit dem Heimspiel gegen den 1. FC Köln weiter. Vorher aber stehen mehrere Hallenturniere im Terminkalender, wo das Gütersloher Hallenmasters 2026 um den Keystone Sports Cup vom 9. bis 11. Januar als absoluter Höhepunkt markiert ist. FSV Gütersloh U17: Kleimann – Haag, Rohden, Kirjanow (55. Rehpöhler) – Peters (70. Combrink), Horstmann, Braune, Pollmeier (64. Schulte), Ladage – Lohnherr, Latton (41. Bretthauer).

U17 des FSV Gütersloh schießt sich mit 5:0 ins Westfalenpokal-Halbfinale

Jubel bei der U17 des FSV Gütersloh nach dem Sieg in Bochum. (Foto: Elina Büttner / FSV Gütersloh 2009)

In überzeugender Manier hat die U17 des FSV Gütersloh den nächsten Schritt auf dem Weg zur Titelverteidigung im Wettbewerb um den B-Juniorinnen-Westfalenpokal absolviert. Das Team von Lukas Jäschke, Daniel Schiewe und Elina Büttner besiegte im Viertelfinale den Regionalligakonkurrenten VfL Bochum am Mittwochabend mit 5:0. Im Halbfinale, das am 30. April ausgespielt wird, genießt der FSV Heimrecht gegen den FC Iserlohn 46/49. Der aktuelle Tabellenachte der Regionalliga West setzte sich im Viertelfinale mit 4:2 im Elfmeterschießen gegen den Westfalenligisten Westfalia Kinderhaus durch. Das zweite Halbfinale bestreiten die Regionalligisten Arminia Bielefeld und Fortuna Freudenberg. Der Gewinner des Westfalenpokals ist direkt qualifiziert für den DFB-Pokalwettbewerb 2025/2026. Auf dem Kunstrasenplatz am Vonovia-Ruhrstadion in Bochum präsentierte sich der FSV Gütersloh spielerisch deutlich verbessert gegenüber den beiden letzten Regionalligaspielen gegen Köln (1:2) und Bielefeld (3:3). „Die Mädels haben auch mal die einfachen Bälle gespielt und hatten eine gute Absicherung bei langen Schlägen des Gegners“, nannte Lukas Jäschke zwei Details. Damit wurde der VfL Bochum im ersten Durchgang zur Chancenlosigkeit verurteilt. Auf der anderen Seite kombinierte sich der FSV zahlreiche gute Möglichkeiten heraus, von denen vier zu Toren genutzt wurden. Das 1:0 (14.) erzielte Luljeta Dragaj nach einem präzisen Querpass der über links vorgestoßenen Lucy Wisniewski. Vor dem 2:0 (30.) kündigte Jäschke seiner Co-Trainerin schon vor der von Anna-Sophie Schindler getretenen Ecke einen Treffer an. Tatsächlich sprang Sophie Haag am kurzen Pfosten perfekt in den Ball und köpfte ihn ins Tor. Das 3:0 in der 36. Minute erzielte Hannah Leßner mit einem herrlichen Distanzschuss in Richtung Winkel. Vor dem 4:0 (38.) setzte sich erneut die starke Lucy Wisniewski über links durch. Diesmal verwerte Anna Stockmann das Zuspiel mit einem Linksschuss unter die Latte. In der zweiten Halbzeit ließ es der FSV Gütersloh etwas ruhiger angehen, kam aber dennoch zu weiteren Chancen. Eine davon nutzte Lina Winter in der 58. Minute zum 5:0. Abermals hatte Lucy Wisniewski die Vorarbeit geleistet. Dass hinten weiter die Null stand, war auch Torhüterin Linna Hermsmeier zu verdanken, die im zweiten Durchgang zweimal bei Bochumer Abschlüssen zur Stelle war. FSV Gütersloh U17: Hermsmeier – Haag (55. Ludwig), Rohden, Leßner – Koerdt – Ladage (48. Starke), Schindler, Stockmann, Mainka (48. Winter) – Dragaj (55. Latton), Wisniewski.

U17 des FSV Gütersloh feiert sechsten Sieg in Folge

Jubel bei der U17 des FSV Gütersloh nach dem Sieg beim FC Iserlohn. (Foto: FSV Gütersloh 2009)

Die U17 des FSV Gütersloh liest die Tabelle der B-Juniorinnen-Regionalliga West nun tatsächlich wieder von oben. Am Samstag feierte das von Lukas Jäschke, Daniel Schiewe und Elina Büttner trainierte Team mit dem 3:1-Erfolg beim FC Iserlohn den sechsten Sieg in Folge. Die von einem Abstiegsplatz aus begonnene phänomenale Aufholjagd führte den FSV (13 Spiele, 24 Punkte, 42:26 Tore) am Ende der Hinrunde bereits auf Rang fünf. Der Rückstand auf Spitzenreiter SGS Essen beträgt nur vier Punkte, wobei zu berücksichtigen ist, dass die vier erstplatzierten Teams noch zwei (Essen, Bielefeld, Leverkusen) oder sogar drei (Köln) Spiele nachzuholen haben. Unabhängig davon ist Cheftrainer Lukas Jäschke sehr zufrieden mit der Zwischenbilanz und mit der Leistungsentwicklung: „Man merkt, dass die Themen, die wir im Training bearbeiten, auf dem Platz umgesetzt werden.“ Dass noch nicht alles perfekt läuft, liegt in der Natur der Sache. Auch in Iserlohn tat sich unser Talentschuppen phasenweise schwer, das defensive Bollwerk der Gastgeberinnen mit den geeigneten Maßnahmen zu knacken. Selbst die frühe Führung in der 7. Minute durch Johanna Braune war nicht der erhoffte Dosenöffner. Die Außenverteidigerin hatte vom linken Flügel aus „ein krummes Ding“ (Jäschke) nach innen gebracht, das irgendwie zum 1:0 im langen Eck landete. „Wir waren total dominant, haben aber zu häufig versucht, mit Einzelaktionen durchzukommen“, beschrieb der Coach die Ursache dafür, dass dem hochquotigen Ballbesitz keine hochkarätigen Torchancen entsprangen. Und als Iserlohn in der 37. Minute nach einem Ballverlust des FSV im Zentrum per Foulelfmeter der 1:1-Ausgleich gelang, fuhr allen auf der Bank ein kurzer Schreck in die Glieder. Vielleicht rührte der aber auch daher, dass Torhüterin Mirja Kropp beim Versuch, die frei auf sie zulaufende Stürmerin zu stoppen, auch die Rote Karte riskiert hatte. Zum Glück sorgte Pauline Pfeiffer postwendend aber für die erneute Führung. Nach einer Hereingabe vom rechten Flügel war die Stürmerin schneller mit dem Fuß am Ball als die Gegenspielerin und schoss zum 1:2 ein (38.). Endgültig den Deckel drauf machte Janna Koerdt mit dem 1:3 in der 64. Minute. Die über links vorgestoßene Hannah Leßner hatte den Ball in den Strafraum gespielt, wo Koerdt den ungenügenden Iserlohner Abwehrversuch bestrafte. Für Teile der U17 steht nun die Regionalliga-Winterpause an. Einige Spielerinnen werden am kommenden Wochenende noch in der U19 zum Einsatz kommen. Alle aber fiebern bereits jetzt der Ende Dezember beginnenden Hallensaison entgegen, deren Highlight das 23. Gütersloher Hallenmasters sein wird, das vom 10. bis 12. Januar 2025 in der Innenstadt-Sporthalle stattfindet. FSV Gütersloh U17: Kropp – Stockmann, Rohden, Leßner – Ladage (64. Mehn), Hohensee (57. Dragaj), Koerdt, Wesseler (41. Haag), Braune (64. Peters) – Schindler, Pfeiffer (64. Siebers).

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