FSV Gütersloh 2009

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FSV Gütersloh 2009

FSV Gütersloh holt 2:2-Punkt gegen Tabellendritten

FSV-Kapitänin Elina Büttner im Regionalliga-Duell gegen U21 der SGS Essen. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Endlich mal zwei Tore geschossen und endlich den nächsten Punkt geholt – aber wieder nicht den ersten Sieg errungen: Die Regionalliga-Fußballerinnen des FSV Gütersloh bewerten das 2:2 gegen die U21 der SGS Essen mit gemischten Gefühlen. Einerseits ärgern sie sich, dass am Sonntag eine gute Leistung und eine 2:0-Pausenführung nicht reichte. Andererseits dürfen sie stolz darauf sein, dem als Tabellendritten angereisten Favoriten in der Tönnies-Arena einen Punkt abgenommen zu haben. „Vor dem Spiel hätte ich gesagt, mit einem Unentschieden zufrieden zu sein. Jetzt trauern wir ein wenig einem Dreier hinterher“, sagte Mark Oliver Stricker. Immerhin verbesserte sich der FSV nach dem fünften Spieltag auf Relegationsrang zwölf. Vor allem in der ersten Halbzeit sah der Cheftrainer einen starken Auftritt seines Teams. In der 17. Minute gelang die verdiente Führung. Nachdem sich Anna-Sophie Schindler auf links bis kurz vor die Grundlinie durchgesetzt hatte und den Ball zurückgepasst hatte, drückte ihn Pauline Pfeiffer zum 1:0 über die Linie. Schindler selbst besorgte in der 29. Minute das 2:0. Nach einem feinen Zuspiel scheiterte sie mit ihrem Schuss aus spitzem Winkel zunächst an der Essener Torhüterin Emilia Navarro Gonzales, doch den Abpraller verwandelte sie dann souverän. Es fehlte nicht viel, und Emma Bendix hätte nach einer Ecke per Kopf sogar noch einen dritten Treffer erzielt. Die Spielentwicklung veranlasste den Essener Coach Daniel Balk zu der ungewöhnlichen Maßnahme, schon in der 40. Minute einen Dreifachwechsel vorzunehmen und zur Pause noch einmal von der Bank nachzulegen. Leider gelang dem Talentschuppen des Bundesligisten bereits kurz nach Wiederanpfiff der Anschlusstreffer. Teresa Buonarrotti erzielte in der 52. Minute das 2:1, als ihr nach einem unklar abgewehrten Eckstoß der Ball vor die Füße fiel. FSV-Keeperin Leah Blome, die schon im ersten Durchgang eine ganz starke Parade gezeigt hatte, musst mit einer erneuten Rettungsaktion die Gütersloher Führung verteidigen. Doch in der 81. Minute war auch sie machtlos, als die SGS Essen nach einem abseitsverdächtigen Zuspiel durch Alexandra Luise Nestel das 2:2 erzielte. Weil der FSV zuvor eine rechtzeitige Klärung verpasst hatte, stellte Mark Oliver Stricker bedauernd fest: „Beide Gegentreffer resultierten nicht aus zwingenden Chancen.“ Greta Hohensee und Pauline Berning hatte in der Schlussphase sogar noch die Möglichkeit, bei Kontern einen „Lucky Punch“ zu setzen, aber letztendlich blieb es bei einem für beide Teams akzeptablem Remis. Weiter geht der Kampf um den Klassenerhalt für den FSV am Sonntag, 28. September, beim Tabellenachten Vorwärts Spoho Köln. FSV Gütersloh: Blome – Koepke, Schmücker, Bendix, Büttner – Kammermann – Pfeiffer (82. Leßner), Meier (82. Berning) – Stöckmann, Hohensee, Schindler.

Abschlussschwäche kostet den FSV Gütersloh drei wertvolle Punkte

FSV-Angreiferin Pauline Berning in Regionalliga-Duell gegen Deutz. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Die Punkte lagen auf dem Silbertablett, aber der FSV Gütersloh griff bei dem Versuch sie zu nehmen, ein ums andere Mal daneben. Und weil der in nahezu allen Belangen klar unterlegene Gegner, die Sportvereinigung Deutz 05, in der entscheidenden Kategorie „Tore“ besser war, ging die Partie der Regionalliga West am Sonntag in der Tönnies-Arena mit 0:1 verloren. Da es für die Gütersloherinnen nach dem stolzen 1:1-Auftakt in Mecklenbeck die dritte Zu-Null-Niederlage in Folge war, finden sie sich nach dem vierten Spieltag als Vorletzter mit einem Torverhältnis von 1:6 vorerst auf einem Abstiegsplatz wieder. Dabei war die Verteilung von Spielanteilen und Chancen geeignet, nicht nur den ersten „Dreier“ einzufahren, sondern auch das Torverhältnis ins Positive zu wenden. Das Team von Cheftrainer Mark Oliver Stricker dominierte den Aufsteiger aus Köln nämlich von Beginn an und erfreute die Zuschauer mit einem Feuerwerk an Abschlüssen. Gefühlt im Minutentakt lag den Fans der Torschrei auf den Lippen, doch der Ball landete nicht im Netz. Ob aus der Distanz, wie bei Pauline Pfeiffer (10.), Leandra Kammermann (31.) oder Anna-Sophie Schindler (22., 45.), oder nach schönen Kombinationen aus kurzer Distanz, wie bei Hannah Leßner (18.), Anna Stockmann (18., 21.), Anna-Lena Meier (42.) und Anna-Sphie Schindler (44.): Entweder fehlte die Entschlossenheit, der Wumms sowie die Präzision oder die Deutzer Torhüterin Lisa Brenner überzeugte mit starkem Stellungsspiel, Ruhe und Fangsicherheit. „Hoffentlich rächt sich der Chancenwucher nicht“, unkten die FSV-Verantwortlichen in der 0:0-Halbzeitpause. Schneller als befürchtet erwies sich die Sorge als begründet. Schon in der 48. Minute sorgte die allererste Strafraumannäherung der spielerisch limitierten Gäste für einen Schock in den Reihen unseres Teams. Bei einem flachen Steilpass aus der eigenen Hälfte verlor Innenverteidigerin Emma Bendix im Eins-gegen-Eins das Duell mit 05-Stürmerin Emilia Werner, die in den Sechzehner eindrang und den Ball an Keeperin Leah Blome vorbei zum 0:1 ins linke Eck schob. Die Hoffnung des FSV, den Spielstand zu korrigieren, gründete sich auch auf die Bank, wo mit Pauline Berning, Greta Hohensee und Katharina Rädeker drei starke Offensivkräfte saßen. Die schon zur 2. Halbzeit eingewechselte Berning hatte in der 55. Minute denn auch die erste Chance zum Ausgleich, doch ihr Schuss aus 15 Metern wurde abgeblockt. Berning war es auch, die in der 71. Minute mit einem feinen Rückpass Anna-Sophie Schindler in Szene setzte, deren guten 14-Meter-Linksschuss die starke Lisa Brenner mit einer Glanzreaktion über die Latte lenkte. Weder die zahlreichen Ecken noch weitere Möglichkeiten für Meier (58.), Schindler (66.), Kammermann (82.) und Bendix (90.) führten zum Erfolg. Qualitativ hochkarätiger waren sogar die beiden Deutzer Torchancen in der zweiten Halbzeit. Erst spitzelte Alina Marie Scheben den Ball an den Pfosten (63.), dann (81.) musste Leah Blome ihre ganze Klasse aufbieten, um sich erfolgreich in den Schuss Schebens, die zuvor das Laufduell gegen Birgitta Schmücker gewonnen hatte, zu werfen. An der Enttäuschung der Gütersloher Spielerinnen, die nach dem Schlusspfiff niedergeschlagen zu Boden sanken, änderte das nichts – die im Kampf um den Klassenerhalt wertvoll gewesenen Punkte waren weg. FSV Gütersloh: Blome – Koepke, Schmücker, Bendix, Büttner (73. Rädeker) – Schindler, Kammermann, Meier – Stockmann, Pfeiffer (46. Berning), Leßner (73. Hohensee).  

FSV Gütersloh unterliegt trotz guter Leistung bei Fortuna Köln

Leandra Kammermann im Einsatz für den FSV Gütersloh. (Foto: Michael Meßmann / FSV Gütersloh 2009)

Der FSV Gütersloh musste sich am gestrigen Sonntag in der Frauen-Regionalliga West beim SC Fortuna Köln mit 0:2 geschlagen geben. Trotz einer engagierten Leistung und vielversprechender Aktionen war das Team von Cheftrainer Mark Oliver Stricker, der krankheits- und verletzungsbedingt nur mit einem dezimierten Kader von elf Spielerinnen anreiste, letztlich ohne Punktgewinn. Die Gütersloherinnen hielten gut gegen die favorisierten Kölnerinnen mit. In der 32. Spielminute ging Fortuna Köln jedoch durch Vivien Schwing in Führung. Auch nach dem Seitenwechsel zeigte der FSV eine couragierte Leistung, konnte den Ausgleich jedoch nicht erzielen. Stattdessen sorgte Annika Boden in der 82. Spielminute mit einem Fernschuss für den 2:0-Endstand. Ein erfreuliches Zeichen für den FSV war das Comeback von Pauline Berning, die nach ihrem in der vergangenen Saison erlittenen Mittelfußbruch die volle Spielzeit durchspielte. Bereits am kommenden Sonntag, den 14.09., geht es für den FSV Gütersloh weiter. Das Team empfängt die Sportvereinigung Deutz 05 in der heimischen Tönnies-Arena. Anpfiff der Partie ist um 14:00 Uhr.

FSV Gütersloh verliert Regionalliga-Heimauftakt gegen Rhade mit 0:2

Greta Hohensee im Regionalliga-Duell gegen den SSV Rhade. (Foto: Michael Meßmann / FSV Gütersloh 2009)

Der FSV Gütersloh musste am heutigen Sonntag in der Tönnies-Arena eine 0:2-Heimniederlage gegen den SSV Rhade hinnehmen. Die Gäste stellten früh die Weichen auf Sieg: Bereits in der 3. Minute traf Vanessa Emming zur Führung für Rhade. Auch im weiteren Verlauf agierte der SSV cleverer und baute den Vorsprung durch Lea Baumeister in der 19. Minute auf 2:0 aus. Mit diesem Rückstand ging es für den FSV in die Pause. Cheftrainer Mark Oliver Stricker reagierte und brachte zur zweiten Hälfte Pauline Pfeiffer, die für frischen Wind sorgte. Trotz gesteigerter Offensivbemühungen gelang es dem FSV aber nicht, den Rückstand aufzuholen. So stand am Ende eine bittere Niederlage zum Heimauftakt. Für den FSV Gütersloh geht es am kommenden Sonntag, den 7. September, weiter: Dann wartet in Köln das Auswärtsspiel beim SC Fortuna Köln.

Fair-Play-Sieger FSV Gütersloh setzt Ausrufezeichen im Eröffnungsspiel

Emma Bendix im Einsatz für den FSV Gütersloh. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Ein Gegentreffer in der 90. Minute machte eine Sensation zunichte, doch auch mit einem 1:1 bei der DJK Wacker Mecklenbeck setzte der FSV Gütersloh am Donnerstagabend im offiziellen Eröffnungsspiel der Regionalliga West ein fettes Ausrufezeichen. „Dickes Kompliment an alle, ihr habt überragend gekämpft“, zog Cheftrainer Mark Oliver Stricker nach dem Abpfiff im Teamkreis den Hut vor seinen Spielerinnen. Die waren als Außenseiter in die Partie beim namhaft verstärkten Top-3-Kandidaten gestartet, waren in der 55. Minute durch Anna Stockmann mit 1:0 in Führung gegangen und verließen den Platz nach dem späten Ausgleich von Birte Feld mit einem verdienten Punkt. „Wenn wir immer diesen Einsatz zeigen, können wir es packen“, sagte Stricker mit Blick auf das noch 25 weitere Spiele entfernte Saisonziel, den Klassenerhalt. In der vergangenen Saison hatte sich die damalige „Zweite“ das FSV Gütersloh nicht nur frühzeitig in Sicherheit gebracht, sondern das auch mit einer besonders fairen Spielweise geschafft. Sie gewann damit punktgleich mit Mecklenbeck die Fair-Play-Wertung, die der Westdeutsche Fußball-Verband (WDFV) zusammen mit seinem Partner Westlotto ausschreibt. Vor der Partie, die vor der stolzen Kulisse von 312 Zuschauern stattfand, wurde die Teams geehrt. Pauline Berning und Kathi Rädeker nahmen aus den Händen zahlreicher Funktionäre, darunter WDFV-Ehrenpräsident Hermann Korfmacher (Gütersloh), WDFV-Vizepräsident Manfred Schnieders (Salzkotten) und Marianne Finke-Holtz (Vorsitzende des WDFV-Frauenausschusses), Blumen und einen symbolischen Scheck über 800 Euro entgegen. Passend dazu beendete der FSV auch die erste Partie der neuen Saison ohne Gelbe Karte. Vier Tage nach der unglücklichen 0:2-Pokalniederlage gegen den 1. FC Magdeburg hatte Mark Oliver Stricker seine Anfangself auf drei Positionen geändert: Für Tina Rother, Lena Meynert und Anna-Lena Meier begannen Clara Koepke, Janna Koerdt und Greta Hohensee. Von Anfang an hatten die Gütersloherinnen guten Zugriff auf den Gegner, der mit Paula Weber, Olivia Zitzer und Charlotte Weinhold drei letztjährige FSV-Spielerinnen aufbot. Und nach den vielen zweikämpferischen Balleroberungen hatte das Team über weite Strecken auch immer kontrollierte Ballbesitzphasen. Janna Koerdt kam in der 13. Minute zum ersten Abschluss, bevor Paula Weber in der 29. Minute für Mecklenbeck aus 22 Metern abzog, damit allerdings unsere Keeperin Leah Blome vor keine schwere Aufgabe stellte. Richtig brenzlig wurde es in der ersten Halbzeit nur einmal im Torraum der Gastgeberinnen: Nachdem Anna Stockmann den Ball aus halbspitzem Winkel in Richtung leeres Tor bugsiert hatte, musste ihn Olivia Zitzer in der 30. Minute kurz vor der Torlinie und vor der heranrückenden Greta Hohensee klären. Zur Pause stand ein 0:0 auf der großen elektronischen Anzeigetafel an der Egelshove im Münsteraner Südwesten. Der Spielstand änderte sich in der 55. Minute. Anna Stockmann erlief einen flach durchgesteckten Ball und zog aus gut 20 Metern stramm ab. Wacker-Keeperin Lena Kloock kam zwar noch mit den Fingerspitzen dran, konnte aber nicht verhindern, dass der Ball unweit des rechten Torwinkels einschlug. Zwar verstärkte Mecklenbeck fortan die Bemühungen mit langen Bällen ins letzte FSV-Drittel zu kommen, aber die Defensive stand sowohl im Zentrum mit den Sechserinnen Janna Koerdt und Leandra Kammermann sowie den Innenverteidigerinnen Emma Bendix und Biggi Schmücker, als auch auf den Außenpositionen mit Elina Büttner (links) und Clara Koepke (rechts) stabil. Und trotz zunehmendem Kräfteverschleiß opferten sich auch alle anderen Spielerinnen auf, um den knappen Vorsprung über die Zeit zu bringen. Letztendlich war es ein langer, von Olivia Zitzer aus der eigenen Hälfte in den Strafraum geschlagener Ball, der Mecklenbeck den nicht unverdienten Ausgleich einbrachte. Leah Blome kam trotz hartem Körperkontakt nicht energisch genug in das Luftduell mit der kurz zuvor eingewechselten Birte Feld, die den Ball zum 1:1 ins Tor verlängerte. „Mit etwas mehr Glück hätte wir hier sogar mehr mitnehmen können“, wusste Mark Oliver Stricker, war aber auch mit dem Teilerfolg sehr zufrieden. DJK Wacker Mecklenbeck: Kloock – Stein, Markfort, Zitzer, Krieger (65. Faber) – Fullenkamp (88. Feld), Holtmeyer (65. Kesse) – Funcke, Weinhold (78. Iliadi), Sasse (78. Mentrup) – Weber. FSV Gütersloh: Blome – Koepke, Schmücker (76. Rother), Bendix, Büttner – Koerdt, Kammermann – Stockmann, Schindler, Leßner (89. Marczak) – Hohensee (82. Meier). Im Aufgebot: Krahner, Otto (Tw). Schiedsrichterin: Nina Werthschulte (Iserlohn). Gelbe Karten: Weber, Zitzer. Zuschauer: 312. Tore: 0:1 (55.) Stockmann, 1:1 (90.) Feld.

FSV Gütersloh eröffnet die Regionalligasaison

Lena Meynart in der DFB-Pokalpartie gegen den 1. FC Magdeburg. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Nur vier Tage nach dem bitteren 0:2-Aus im DFB-Pokal gegen den 1. FC Magdeburg steht der FSV Gütersloh schon wieder im Rampenlicht: Das Team von Cheftrainer Mark Oliver Stricker bestreitet bei der DJK Wacker Mecklenbeck das offizielle Eröffnungsspiel der Frauen-Regionalliga West. Anstoß an der Egelshove im Münsteraner Südwesten ist am Donnerstag um 19 Uhr. Dabei kommt es zu einem speziellen Wiedersehen, denn mit Paula Weber, Olivia Zitzer, Charlotte Weinhold und Sophie Walters wechselten gleich vier Spielerinnen vom Zweitligaabsteiger nach Mecklenbeck. Nicht nur deswegen schiebt Stricker dem neuerdings von der früheren Bundesligaspielerin Anna Steckel (37) trainierten Gegner die Favoritenrolle zu. „Ich schätze Mecklenbeck spielerisch stärker ein als Magdeburg“, sagt der FSV-Coach. Er traut seinem Team gleichwohl zu, nicht mit leeren Händen nach Hause fahren zu müssen. Voraussetzung dafür ist: „Wir müssen kompakt stehen.“ Personell muss das Trainerteam ein wenig puzzlen, denn neben diversen Abwesenheiten gilt es auch zu bedenken, dass die „Zweite“ am Freitagabend beim SV Germania Hauenhorst ihr erstes Westfalenligaspiel bestreitet. „Es wird Änderungen in der Anfangself geben“, kündigt Mark Oliver Stricker an, ohne ins Detail zu gehen. Positiv ist, dass Torhüterin Leah Blome, die im Pokalspiel schon in der ersten Minute angeknockt ausgewechselt werden musste, wieder problemlos trainiert hat und zwischen den Pfosten stehen kann.

FSV Gütersloh startet den Dauerkartenverkauf für die Saison 2025/2026

Dauerkarte 2025/2026 (Foto: FSV Gütersloh 2009)

Der FSV Gütersloh gibt bekannt, dass der Dauerkartenverkauf für die kommende Saison 2025/2026 nun offiziell eröffnet ist. Fans und Anhänger des Vereins haben ab sofort die Möglichkeit, ihre Dauerkarte für die Heimspiele der Regionalliga West zu sichern. Preise für die Saison 2025/2026: • Vollzahler: 66 Euro • Ermäßigt (Rentnerinnen, Schülerinnen): 44 Euro Mit der Dauerkarte erhalten die Inhaber*innen Zugang zu allen Heimspielen des FSV Gütersloh in der Regionalliga West und können die Mannschaft tatkräftig unterstützen. Die Dauerkarten sind ab sofort hier über den offiziellen Fanshop des FSV Gütersloh erhältlich.

FSV Gütersloh eröffnet Regionalliga West am 21. August gegen Mecklenbeck

Frauen-Regionalliga West (© Westdeutscher Fußballverband)

Der FSV Gütersloh wird am Donnerstag, den 21. August 2025, um 19:00 Uhr das Eröffnungsspiel der Frauen-Regionalliga West Saison 2025/2026 bestreiten. Der FSV trifft dabei auf den DJK Wacker Mecklenbeck. Die Ansetzung wurde am gestrigen Montag durch den Westdeutschen Fußballverband (WDFV) offiziell bekannt gegeben. Am 2. Spieltag, Sonntag, 31. August 2025, bestreitet der FSV Gütersloh dann sein erstes Heimspiel der neuen Saison. Gegner ist der SSV Rhade, der in der Tönnies-Arena erwartet wird. Der vollständige Spielplan der Frauen-Regionalliga West kann hier eingesehen werden.

Neuausrichtung mit Cheftrainer Mark Oliver Stricker ist bereits in vollem Gange

Cheftrainer Mark Oliver Stricker (links) mit den FSV-Spielerinnen in der Tönnies-Arena. (Foto: Wolfgang Temme / FSV Gütersloh 2009)

Der Abstieg aus der 2. Frauen-Bundesliga hat den FSV Gütersloh kräftig durchgeschüttelt und zum erwarteten personellen Umbruch geführt. Nahezu alle Spielerinnen des Zweitligakaders haben den Verein verlassen. Die Neuausrichtung geht der FSV mit der Entschlossenheit an, sich in der Regionalliga zu behaupten und gleichzeitig eine Talentschmiede zu bleiben. Schon vor drei Wochen ist der neue Cheftrainer Mark Oliver Stricker, bislang Coach der zwangsweise aus der Regionalliga abgestiegenen „Zweiten“, in den ersten Teil der Saisonvorbereitung eingestiegen. Mit dabei ist neben Katrin und Lena Lückel sowie Matthias Kaiser, die mit Stricker das Trainerteam bilden, auch Marwin Hoyer. Der 30-Jährige, frischgebackener Inhaber der B-Lizenz, war zuletzt Coach des Bezirksligisten SVKT Minden II und soll beim FSV als Cheftrainer des zweiten Teams fungieren. Ausbildung ist für den in Minden wohnenden Berufsfeuerwehrmann auch beruflich sein Fachgebiet. Aktuell stehen knapp 40 Spielerinnen in der Liste und dreimal wöchentlich in der Tönnies-Arena auf dem Trainingsplatz. Es ist eine Mischung aus den verbliebenen Zweitligaspielerinnen, den Akteurinnen des letztjährigen Regionalligateams sowie Talenten aus den U19- und U17-Teams des FSV Gütersloh. Sieben externe Neuzugänge sind auch dabei: Rebecca Otto (17, VfL Wolfsburg) und Emiliy Wittkowski (21, Wadersloh) bilden zusammen mit Leah Blome und Celina Seggelmann das Torhüterinnen-Quartett; eventuell stößt mit Janina Sauer noch eine Australien-Rückkehrerin dazu. Elaine Eickmann (21) kommt von Borussia Dortmund II, Lena Krahner (16) war bisher beim TuS Langenheide aktiv, Inga Merschel (21) kehrt von Arminia Bielefeld zurück, Kate Ogwago (17) und Romejsa Murati (17) wechseln aus der U17 des Herforder SV. Auch Madleen Franz (18), die frühere Kapitänin des Gütersloher U17-Bundesligateams und vergangene Saison beim Regionalligisten SGS Essen II aktiv, trainiert mit. Sie würde aber demnächst, sofern sie ein Visum erhält, an ein College in den USA wechseln. Die Pflichtspielsaison beginnt für den FSV Gütersloh am 17. August mit dem Play-off-Duell im DFB-Pokal gegen den Regionalligisten 1. FC Magdeburg. Den ersten von fünf Testspielauftritten hat „Mo“ Stricker für den 2. August gegen den Oberligisten HSC Hannover geplant. Das letztjährige Zweitligateam hat sich nahezu komplett aufgelöst. Lediglich Leah Blome, Pauline Berning (Wiederaufbau nach Fußbruch), Katharina Rädeker (Wiederaufbau nach Bänderriss), Leandra Kammermann und Julia Gärtner blieben beim FSV. Letztere absolviert im Rahmen ihres Lehramtsstudiums allerdings ein Auslandssemester und steht verlässlich erst in der Rückserie zur Verfügung. 24 Abgänge: Shpresa Aradini (Karriereende), Marie Schröder (Ziel unbekannt), Merle Hokamp (1. FC Köln, Bundesliga), Janne Krumme (Eintracht Frankfurt, Bundesliga), Sarah Rolle (VfL Bochum (2. Bundesliga), Gizem Kilic (VfR Warbeyen, 2. Bundesliga), Melanie Schuster, Ronja Leubner, Celina Baum, Lucy Wisniewski (alle Borussia Dortmund, Regionalliga), Maren Allmeroth, Lea Bultmann (beide Arminia Bielefeld, Regionalliga), Paula Weber, Olivia Zitzer, Charlotte Weinhold (alle DJK Wacker Mecklenbeck, Regionalliga), Linda Preuß, Lea Bartling (beide FC St. Pauli, Regionalliga), Hanna Krohne (TSV Jahn Calden, Regionalliga), Lilly Stojan, Nele Schmidt, Demi Pagel (alle FC Schalke 04, Westfalenliga), Finja Kappmeier, Chiara Tappe (beide USA), Linna Hermsmeier (SKN St. Pölten, Österreich).

„Zweite“ steigt nach 0:7 in Köln trotz Klassenerhalt ab

FSV II Kapitänin Tina Rother (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Erst war der Klassenerhalt sicher, dann der Zwangsabstieg aus der Regionalliga: Eine imponierend begonnene Saison fand für den FSV Gütersloh II am Sonntag ein bitteres Ende. Im letzten Saisonspiel kassierte das Team von Trainer Mark Oliver Stricker eine 0:7-Niederlage bei der U20 des 1. FC Köln. Mit 31 Punkten hätte die „Zweite“ als Tabellenneunter eigentlich die Klasse gehalten, doch weil die „Erste“ aus der 2. Liga abgestiegen ist, muss sie zwangsläufig ihren Platz räumen. Dass sich die spezielle Situation auf die Resultate auswirkte – aus den letzten zehn sieglosen Spielen holten die Gütersloherinnen nur drei Punkte – ist verständlich, zumal im Saisonverlauf immer mehr Leistungsträgerinnen an das vom Verletzungspech gebeutelte Zweitligateam abgegeben wurden. „Mo“ Stricker, der seine Spielerinnen vor Saisonbeginn mit einer besonderen Ansage zu motivieren versucht hatte („Die Chance auf den Klassenerhalt beträgt ein Prozent“), ist stolz auf seine Mädels und zufrieden mit dem Abschneiden: „Wir haben deutlich mehr erreicht als erwartet.“ Beim Finale in Köln gelang es dem FSV in der ersten Halbzeit überhaupt nicht, mit den schnellen Gastgeberinnen mitzuspielen. „Zum Lernen konnte man richtig was mitnehmen“, sagte Stricker angesichts des 0:4-Pausenrückstands. Im zweiten Durchgang stellte er auf eine tiefe Staffelung im 5-4-1 um, was immerhin die Zahl der weiteren Gegentore auf drei begrenzte. Und die in keiner Phase aufgebenden Gütersloherinnen kamen sogar selbst zu drei Torchancen. Leider war es Lena Meynert, Lea Bartling und Anna-Lena Meier nicht vergönnt, einen Ehrentreffer zu erzielen. FSV Gütersloh II: Seggelmann – T. Rother, Schmücker, Bendix – Koepke (62. Babic), Schön, Meynert, Büttner (68. Topal) – Bartling, Marczak, Meier.

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