FSV Gütersloh 2009

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FSV Gütersloh 2009

Juniorinnen mit Heimspielen, Erste und Zweite zu Gast in Köln

Der FSV Gütersloh möchte mit einer starken Teamleistung überzeugen. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Am bevorstehenden Wochenende dürfen sich die Juniorinnen des FSV Gütersloh auf Heimspiele in der Tönnies Arena freuen, während die „Erste“ und die „Zweite“ in der Domstadt Köln antreten werden. 2. Frauen-Bundesliga | 1. FC Köln II – FSV Gütersloh Die 1. Mannschaft des FSV Gütersloh musste am vergangenen Spieltag einen schweren Rückschlag im Kampf um den Aufstieg in die FLYERALARM Frauen-Bundesliga verkraften. Nach der überraschenden 1:2 Heimniederlage gegen den FC Ingolstadt musste zunächst die Enttäuschung über das Ergebnis und die daraus resultierende Konsequenz verdaut werden. Der FSV kann zwar noch rein rechnerisch den Aufstieg schaffen, doch man ist hierbei auf Ausrutscher der Konkurrentinnen vom 1. FC Nürnberg angewiesen. Daher liegt der Fokus weiterhin komplett auf den eigenen Leistungen und dem Willen, sich weiter positiv auf die bevorstehenden Aufgaben vorzubereiten. Denn die Mannschaft möchte aus den verbleibenden Spielen das Maximum herausholen und die Saison positiv abschließen. Dies hat das Trainerteam um Britta Hainke und Sammy Messalkhi den Spielerinnen in den vergangenen Tagen gut vermitteln können. Die Mannschaft reist am morgigen Samstag ins Rheinland, und möchte sich gegen die 2. Mannschaft des 1. FC Köln beweisen. Der FC steht aktuell auf dem dreizehnten und somit vorletzten Tabellenplatz. Der FSV erwartet einen schwer zu bespielenden Gegner und möchte mit einer kämpferischen Leistung diese Aufgabe erfolgreich meistern. Die Partie findet morgen im RheinEnergieSportpark um 17:00 Uhr statt. Regionalliga West | Vorwärts Spoho Köln – FSV Gütersloh II Wie es der Zufall so will, sieht es der Spielplan der Regionalliga West vor, dass unsere 2. Mannschaft an diesem Wochenende ebenfalls in Köln antreten wird. Das Team von Mark Oliver Stricker wird am Sonntag bei Vorwärts Spoho Köln versuchen, die positiven Leistungen aus den vergangenen beiden Spielen gegen Spitzenmannschaften zu wiederholen. Der FSV konnte sowohl bei der knappen 2:3 Niederlage gegen Borussia Bocholt, als auch dem 1:1 Unentschieden gegen Borussia Mönchengladbach überzeugen. Dies soll auch gegen einen direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt gelingen – idealerweise mit einem wichtigen Sieg. Der FSV belegt den zwölften Tabellenplatz und könnte bei einem möglichen eigenen Sieg einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Nichtabstiegsplatz tätigen. Das Vorwärts Spoho Köln keineswegs ein einfacher Gegner ist, musste unsere Mannschaft bereits in der Hinrunde feststellen, als man zuhause mit 2:3 verlor. Daher ist das Team gewarnt und wird versuchen, dass das Aufeinandertreffen diesmal zugunsten des FSV endet. B-Juniorinnen-Bundesliga West/Südwest | FSV Gütersloh U-17 – SG 99 Andernach U-17 Unsere U-17 Mannschaft wird am morgigen Samstag die SG 99 Andernach in der Tönnies Arena empfangen. Der FSV musste am vergangenen Spieltag ein überraschendes 0:0 gegen die TuS Issel hinnehmen. Die Enttäuschung über das torlose Unentschieden war bei den Spielerinnen des FSV groß. Doch nach einer intensiven Trainingswoche möchte die Mannschaft nun gegen die „Bäckermädchen“ zeigen, welches Potenzial in ihr steckt. Andernach steht zurzeit auf dem siebten Tabellenplatz. Das der Tabellenplatz kein Indiz für die Leistungsfähigkeit einer Mannschaft ist, hat der FSV gegen Issel erfahren müssen. Mit dieser Lehre wird die Mannschaft fokussiert in die Partie gehen und versuchen weitere Punkte für sich zu gewinnen. Anstoß der Partie ist um 14:00 Uhr. B-Juniorinnen-Regionalliga West | FSV Gütersloh U-16 – DJK Wacker Mecklenbeck Nach dem 3:0 Auswärtserfolg beim VfR SW Warbeyen am vergangenen Spieltag kann unsere U-16 Mannschaft voller Selbstbewusstsein die Aufgabe am Wochenende angehen. Das Team von Cheftrainer Noah Henneböhle empfängt morgen die DJK Wacker Mecklenbeck in der Arena. Die Mannschaft ruht sich nicht auf dem vorzeitigen Klassenerhalt in der Regionalliga West aus. Stattdessen möchte das Team als Sieger der Abstiegsrunde hervorgehen und somit in den letzten Partien den ersten Tabellenplatz festigen. Ein wichtiger Schritt in diese Richtung soll bereits morgen getätigt werden. Anstoß der Partie in der Tönnies Arena ist morgen um 16:15 Uhr.

Anke Hölscher leitet das Spiel des FSV Gütersloh beim 1. FC Köln II

2. Frauen-Bundesliga - FSV Gütersloh 2009

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat Anke Hölscher als Schiedsrichterin für das Spiel des FSV Gütersloh beim 1. FC Köln II in der 2. Frauen-Bundesliga benannt. Das Spiel wird am Samstag, den 22. April um 17:00 Uhr auf dem Kunstrasenplatz des RheinEnergieSportpark in Köln stattfinden. Annika Beuse und Anna-Lena Weiss werden als Assistentinnen fungieren. Anke Hölscher ist eine erfahrene Schiedsrichterin, die aus dem ostfriesischen Ihlow stammt und 29 Jahre alt ist. Sie ist hat bislang 21 Spiele in der 2. Frauen-Bundesliga sowie ein Spiel in der FLYERALARM Frauen-Bundesliga geleitet. Alle Fans des FSV Gütersloh sind herzlich eingeladen, das Team am Samstag zu unterstützen und das Spiel live im RheinEnergieSportpark zu verfolgen. Der RheinEnergieSportpark umgibt das Clubhaus des 1. FC Köln, das „Geißbockheim“, an der Franz-Kremer-Allee. Das Gelände umfasst vier Naturrasenplätze, zwei Kunstrasenplätze und diverse weiteren Anlagen. Das Herzstück der Anlage ist das Franz-Kremer-Stadion.

FSV Gütersloh erleidet schweren Rückschlag im Aufstiegsrennen

Maren Tellenbröker (links) und Celina Baum (rechts) im Zweitligaspiel gegen den FC Ingolstadt. (Foto: Dennis Seelige / FSV Gütersloh 2009)

Im Kampf um den Aufstieg zur Frauenfußball-Bundesliga hat der FSV Gütersloh einen schweren Rückschlag hinnehmen müssen. Statt zwei Wochen nach dem 0:2 in Nürnberg in Lauerposition zu bleiben, leistete sich unser Team im Heimspiel gegen den abstiegsgefährdeten FC Ingolstadt einen enttäuschenden 1:2-Patzer. Weil der 1. FC Nürnberg gleichzeitig seine Hausaufgaben mit einem 4:0-Erfolg beim Schlusslicht Turbine Potsdam II erledigte, vergrößerte sich der Rückstand des FSV auf den zweiten Aufstiegsplatz inter dem designierten Meister RB Leipzig um drei weitere Zähler. Ist sechs Spieltage vor Saisonende damit bereits eine Vorentscheidung gefallen? „Vorentscheidung vielleicht nicht, aber es sind jetzt vier Punkte“, lautete die von Realismus geprägte Spontanreaktion von Innenverteidigerin Anna Höfker. Cheftrainerin Britta Hainke und Sammy Messalkhi, die letzte Woche ihren Vertrag ligaunabhängig um ein Jahr verlängert hatten, sehen es ebenfalls nüchtern: „Nach solchen Spielen braucht man in diese Richtung nicht mehr zu schauen“, so Messalkhi. Die Enttäuschung im Lager des FSV war umso größer, als die Gütersloherinnen zu Beginn der zweiten Halbzeit durch Demi Pagel mit 1:0 in Führung gegangen waren (54.). „Dann haben bei uns aber viele gedacht, das reicht, und wir haben nicht mehr gierig genug verteidigt, um ein Gegentor zu verhindern“, benannte Hainke den von ihr so empfundenen Kardinalfehler ihres Teams. Der verbissen um den Klassenerhalt fightende FC Ingolstadt glich in der 66. Minute mit einer Flanke-Kopfball-Kombination aus und kam per Konter in der 81. Minute ebenfalls durch Nina Penzkofer zum 2:1-Siegtreffer. „Am Ende hat Ingolstadt verdient gewonnen, die wollten das mehr“, zog Sammy Messalkhi ein fast beschämendes Fazit. Unsere Coaches hatten auf den krankheitsbedingten Ausfall von Leonie Kreil mit der abermaligen Nominierung von Lilly Stojan für die Startelf reagiert. Eine schwungvolle Anfangsphase bescherten dem FSV einige gute Strafraumsituationen, doch das allgemeine Manko der Chancenverwertung bestätigte sich einmal mehr. Auf der Gegenseite musste sich Torhüterin Sarah Rolle mächtig strecken, um den Ball in der 8. Minute bei einem tückischen 20-Meter-Schuss von Lea Wolski mit einer Hand über die Latte zu wischen. Die Gütersloherinnen taten sich in der Offensive schwer, gegen die beiden dichten Ingolstädter Viererketten in Abwehr und Mittelfeld über die Flügel vorzustoßen. Auch der Versuch, die schnelle Jacqueline Baumgärtel mit langen Bällen in Szene zu setzen, klappte nicht. Zunehmend schlichen sich Fehlpässe in den Spielaufbau ein, so dass den Zuschauern in der Tönnies-Arena das Wort „Gewurschtel“ in den Sinn kam. Demi Pagel verpasste mit einem strammen 20-Meter-Schuss (25.) und einer schlechten Ballmitnahme im Strafraum (36.) den gleichwohl verdient gewesen Führungstreffer. Die Einwechslung von Melanie Schuster machte mit Beginn der zweiten Halbzeit den Weg frei für Paula Reimann als Stürmerin für die ausgewechselte Lilly Stojan. Und als Demi Pagel mit einer feinen Einzelleistung rasch das 1:0 erzielte, wähnte man sich auf der Siegerstraße. Die 20-Jährige hatte den Ball am linken Ingolstädter Strafraumeck selbst erobert, war dann in den Sechzehner gestürmt, hatte noch einen Gegenspielerin versetzt und den Ball dann im Fallen aus spitzem Winkel ins FCI-Tor geschoben. Und als vier Minuten später mit der am Fuß verletzten Vanessa Haim die beste und gefährlichste Ingolstädterin vom Platz musste, deutete tatsächlich alles auf einen „Dreier“ hin. Doch die nachlässig, unkonzentriert und irgendwie auch verunsichert wirkenden Gütersloherinnen taten zu wenig, um den Erfolg zu sichern. „Eine 1:0-Führung ist immer gefährlich“, vermisste Britta Hainke das entschlossene Drängen auf den zweiten Treffer. „Wir haben die Ordnung verloren, und die Abstände waren zu groß. Dadurch haben wir Ingolstadt quasi eingeladen“, analysierte Anna Höfker selbstkritisch. Tatsächlich nutzten die Schanzerinnen, die immer wieder durch krasse Gütersloher Abspielfelhler in Ballbesitz kamen, ihre beiden einzigen Möglichkeiten des zweiten Durchgangs zu den entscheidenden Treffern. Zudem hatte der FSV Glück, dass Schiedsrichterin Anja Klimm (Leer) in der 79. Minute ein klares Handspiel von Celina Baum im eigenen Strafraum nicht mit einem Elfmeterpfiff ahndete. An ihrem 22. Geburtstag kam Baum in der 75. Minute einem zweiten FSV-Treffer am nächsten; ihre Bogenlampe aus knapp 30 Metern landete an der Latte. Weiter Chancen hatten zuvor Ronja Leubner (50.), Anna Höfker (53.) und Jacqueline Baumgärtel (71.) gehabt, später blieb auch die eingewechselte Lena Strothmann mit einem kurz vor der Linie abgewehrten Rückzieher erfolglos (89.). „Bei uns fehlt die Cleverness in der Chancenverwertung“, stellte deshalb Sammy Messalkhi fest und schloss mit den Worten: „Heute haben wir drei Punkte verschenkt.“ FSV Gütersloh: Rolle – Baum, Höfker, Reimann, Deppe – Tellenbröker – Leubner (82. Strothmann), Aradini (82. Wahle) – Pagel (62. Tayeh) – Baumgärtel, Stojan (46. Schuster). Im Aufgebot: Manteas, Gomulka, Kappmeier, Jäger (Tw). FC Ingolstadt: F. Maier – Petz (46. Dengscherz), Fritz, Ebert, Maliha – Penzkofer (87. Schauer), Wolksi, Stiglmair, Maibeck – Fohrer (78. Vidovic) – Haim (59. Villena). Tore: 1:0 (54.) Pagel, 1:1 (66.) Penzkofer, 1:2 (81.) Penzkofer.

FSV Gütersloh verlängert Verträge mit Trainerduo Hainke und Messalkhi

Erfolgreiches FSV-Trainerduo: Britta Hainke und Sammy Messalkhi (Foto: Dennis Seelige / FSV Gütersloh 2009)

Der FSV Gütersloh gibt bekannt, dass das Trainerduo Britta Hainke und Sammy Messalkhi ihre auslaufenden Verträge verlängert haben. Die neuen Verträge gelten sowohl für die 2. Frauen-Bundesliga als auch für die FLYERALARM Frauen-Bundesliga. Hainke und Messalkhi leisten in der laufenden Zweitligasaison eine hervorragende Arbeit und der Verein vertraut weiter auf das Erfolgsduo. Mit der Vertragsverlängerung stellt der FSV Gütersloh somit wichtige Weichen für die Zukunft. „Wir sind sehr froh, dass wir Britta und Sammy über die laufende Saison hinaus an den Verein binden können“, sagt FSV-Geschäftsführer Michael Horstkötter. „Sie haben in der aktuellen Saison bewiesen, dass sie hervorragende Arbeit leisten und wir sind überzeugt, dass sie auch in der kommenden Saison unsere Mannschaft weiter verbessern werden.“ Hainke und Messalkhi trainieren den FSV Gütersloh seit dem Sommer 2022 als Trainerduo und sind maßgeblich für die sportlichen Entwicklung des Teams verantwortlich. In der laufenden Saison steht der FSV auf dem vierten Tabellenplatz der 2. Frauen-Bundesliga und befindet sich weiter in Schlagdistanz zu einem möglichen Aufstiegplatz für die FLYERALARM Frauen-Bundesliga. „Wir freuen uns sehr über das Vertrauen des Vereins und wollen gemeinsam mit dem Team weiter hart arbeiten, um unsere sportlichen Ziele zu erreichen“, sagt Cheftrainerin Britta Hainke. „Wir haben als Trainerteam und als Mannschaft in dieser Saison sehr gut zusammengearbeitet. Dies ist auch ein Verdienst unseres großartigen Trainer- und Betreuerstabs um Katrin Lückel, Michael Weise, Marcell Rosa und Co. Wir sind sehr froh, dass wir auch in der Zukunft weiter mit diesen talentierten und motivierten Spielerinnen tagtäglich auf dem Platz stehen dürfen.“ Trainer Sammy Messalkhi ergänzt: „Wir haben eine sehr gute Mannschaft, die sich kontinuierlich verbessert. Ich bin mir sicher, dass wir in Zukunft noch viel Freude an dieser Mannschaft haben werden und dass wir gemeinsam noch viele Erfolge feiern werden. Britta und ich fühlen uns beim FSV sehr wohl und daher haben wir unsere Verträge unabhängig von der Spielklasse verlängert.“ Mit der Vertragsverlängerung mit dem Trainerduo Hainke und Messalkhi setzt der FSV Gütersloh ein wichtiges Signal im kniffligen und spannenden Saisonendspurt. Bereits am Sonntag gastiert mit dem FC Ingolstadt ein unangenehmer Gegner in der Tönnies Arena. Anstoss der Zweitligapartie ist um 11:00 Uhr.

Unser 2.FBL-Gegnercheck: FC Ingolstadt 04 zu Gast in der Tönnies Arena

Vorschau auf den 2.FBL-Spieltag: Die Analyse unseres Gegners (Bild: FSV Gütersloh 2009)

Im Sommer 2019, als die Männer des FC Ingolstadt aus der 2. Bundesliga abstiegen, gelang den Frauen der Aufstieg ins Unterhaus. In den Relegationsspielen setzten sich die Schanzerinnen als Meister der Regionalliga Süd interessanterweise gegen den West-Vizemeister Borussia Bocholt durch, wo der heutige FSV-Coach Sammy Messalkhi als Trainer fungierte. Inzwischen bestreiten die Ingolstädterinnen ihre vierte Saison in der 2. Liga. Auf Rang sechs im ersten Jahr folgte Platz vier in der Süd-Staffel. In der Vorsaison gelang als Elfter der Klassenerhalt in der wieder eingleisigen 2. Liga. Die Vorzeichen für die aktuelle Spielzeit standen nicht gut. Miren Catovic (34), der neue Trainer, musste einen großen Umbruch im Kader managen. Vor allem aber gab es den Abgang von Ramona Maier hinzunehmen. Die Stürmerin, mit 25 Treffern Torschützenkönigen der vergangenen Saison, wechselte zum Bundesligisten SGS Essen. Ein adäquater Ersatz ist bis heute nicht gefunden. In 19 Spielen gelangen dem FC Ingolstadt insgesamt nur 18 Tore; lediglich Schlusslicht Potsdam II (15) weist eine noch schlechtere Trefferquote auf. Das ist wohl der Hauptgrund, warum das Team momentan mit 21 Punkten auf Rang elf unmittelbar vor der Abstiegszone liegt. Sogar nur als Zwölfter in die Winterpause gegangen, unternahm der Club erhebliche Anstrengungen, um den Kader zu verstärken. Mit Rebecca Villena (FC Luzern) und Nina Penzkofer (SV Frauenbiburg) wurden zwei neue Stürmerinnen verpflichtet. Und mit Samantha Stiglmaier kehrte eine Mittelfeldspielerin nach mehrjährigem USA-Aufenthalt nach Ingolstadt zurück. Die Maßnahmen fruchteten. Von den sieben Partien seitdem gewannen die Schanzerinnen drei. Zuletzt gab es mit dem 3:1 beim SC Sand und dem 1:0 über den SC Freiburg II sogar zwei Siege in Folge, bei denen Stiglmaier jeweils als Torschützin in Erscheinung trat. Das größte Ausrufezeichen aber setzte das Catovic-Team am 12. März, als beim Tabellenführer RB Leipzig ein 1:0-Erfolg gelang. Torschützin war Flügelflitzerin Vanessa Haim (25), mit sechs Treffern bislang erfolgreichste Schützin in diese Saison. Der Triumph in Leipzig war übrigens in doppelter Hinsicht typisch für die FCI-Frauen. Erstens sind sie auswärts deutlich erfolgreicher als daheim im Audi-Sportpark: 13 ihrer 21 Punkte holten sie in fremden Stadien. Zweitens tun sich die Schanzerinnen gegen Spitzenteams oft leichter als gegen direkte Abstiegskonkurrenz: Neben RB Leipzig gewannen sie auch bei der SG Andernach (2:0), und auch der seinerzeit als Spitzenreiter angetretene FSV Gütersloh zog am 30. Oktober 2022 im Hinspiel in Ingolstadt mit 1:2 den Kürzeren. Hedda Wahle hatte unmittelbar vor der Pause zwar den 0:1-Rückstand durch Lisa Ebert (25.) ausgeglichen, doch Paula Vidovic besiegelte mit ihrem Treffer in der 75. Minute das Gütersloher Schicksal. Überhaupt ist die Bilanz gegen den FCI negativ: Von vier Spielen gewann der FSV nur eines (am 10. Oktober 2021 in Ingolstadt mit 5:3) und verlor drei. Das bisher einzige Duell in der Tönnies-Arena endete am 3. April 2022 sogar mit einer frustrierenden 0:4-Niederlage.

Spielerinnen des FSV Gütersloh organisieren eine Verlosung zugunsten des Mädchen- und Frauenfußballs

Verlosung des FSV Gütersloh zur Förderung des Mädchen- und Frauenfußballs (© FSV Gütersloh 2009)

Die Spielerinnen der Zweitligamannschaft des FSV Gütersloh organisieren eine Verlosung, um den Mädchen- und Frauenfußball beim Verein und in Ostwestfalen-Lippe nachhaltig zu fördern. Mit dem Kauf eines Loses für nur 2 Euro haben Teilnehmer*innen die Möglichkeit, attraktive Preise zu gewinnen und gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zur Förderung des Frauenfußballs zu leisten. Die Lose werden von den Spielerinnen persönlich in der Gütersloher Innenstadt und an den Heimspieltagen in der 2. Frauen-Bundesliga verkauft. Als Hauptgewinn winkt ein 250 € Gutschein von EURONICS XXL Bücker. Außerdem gibt es viele weitere attraktive Preise zu gewinnen. Ausführliche Informationen zu den Preisen und den Teilnahmebedingungen sind über www.fsvguetersloh.de/gewinnspiel/ einsehbar. Die Ziehung der Gewinner*innen und die Übergabe der Preise finden am Pfingstmontag, den 29. Mai 2023, im Rahmen des Heimspiels gegen Eintracht Frankfurt II statt. Die Losinhaber*innen erhalten gegen Vorlage des Loses einen freien Eintritt zu diesem Spiel in der Tönnies-Arena. Die Partie ist das letzte Spiel der laufenden Zweitligasaison 2022/23 und könnte zugleich das entscheidende Spiel um den Aufstieg in die FLYERALARM Frauen-Bundesliga werden. Wir sind Schülerinnen, Studentinnen oder gehen einem normalen Beruf nach Die Verlosung ist eine Initiative der Spielerinnen des FSV Gütersloh, die vom Verein sehr gerne unterstützt und begleitet wird. „Wir freuen uns sehr über die tolle Unterstützung, die wir von unserem Verein und den ganzen Sponsoren erfahren. Mit der Verlosung möchten wir den Mädchen- und Frauenfußball beim FSV weiter voranbringen und einen Teil zur positiven Gesamtentwicklung im Verein beitragen“, sagt Kapitänin Sarah Rolle. „Die Anforderungen an uns Spielerinnen und den Verein steigen immer weiter an. Die Professionalisierung des Frauenfußballs ist ein notwendiger Weg. Der FSV ist im Vergleich zu vielen anderen Vereinen ein recht kleiner Verein, der dennoch im Konzert der Großen mitspielt. Eine unserer Stärken ist das familiäre Umfeld und das soziale Miteinander.“ „Vielen Menschen ist es nicht bewusst, dass wir Spielerinnen keine Profis sind – obwohl wir in der 2. Bundesliga spielen und den gleichen Aufwand betreiben wie die männlichen Profifußballer. Wir sind Schülerinnen, Studentinnen oder gehen einem ganz normalen Beruf nach und nehmen vieles auf uns, um unseren Traum vom Fußball auf dem höchsten Niveau nachzugehen. Dazu gehört beispielsweise die tägliche Fahrt zum Training aus dem Münsterland, dem Ruhrgebiet oder dem Sauerland. Die Verlosung soll einen Beitrag leisten, um hier weiter bessere Voraussetzungen für uns Spielerinnen zu schaffen, so dass wir trotz der immer weiter steigenden Anforderungen und Kostenstrukturen nachhaltig unserer Leidenschaft nachgehen können. Und zwar hier beim FSV Gütersloh, wo wir uns nicht nur als Frauenfußballverein aus Gütersloh verstehen, sondern als stolze Botschafter*innen der gesamten Region Ostwestfalen-Lippe“, erläutert Rolle. Kreative Ideen zur nachhaltigen Weiterentwicklung „Als unsere Spielerinnen mit der wundervollen Idee einer Verlosung an uns herangetreten sind, haben wir als Verein keine Sekunde gezögert und haben unsere Unterstützung zugesichert. Wir versuchen alle gemeinsam den Mädchen- und Frauenfußball beim FSV weiter nachhaltig auszubauen und den Standort OWL zu sichern. Als kleiner Verein müssen wir in allen Bereichen kreative Ideen entwickeln, um unseren Spielerinnen und Mannschaften immer bessere Bedingungen anbieten zu können, den Verein weiter professionell aufzustellen und nachhaltig zu wachsen. Dies können wir nur gemeinschaftlich mit allen Beteiligten im Verein, aber auch unseren Sponsoren und Partnern, den Medien und vor allem den Menschen in unserer Heimat Ostwestfalen-Lippe“, sagt Chris Punnakkattu Daniel, Strategischer Berater & Leiter Medien / Kommunikation des FSV Gütersloh. „Wir würden uns sehr freuen, wenn sehr viele Menschen da draußen die Initiative unserer Spielerinnen honorieren würden. Mit dem Loskauf erhalten nicht nur unsere Spielerinnen eine wichtige Unterstützung, sondern auch der Frauenfußball hier in OWL.“ Losverkauf an Heimspieltagen und in der Gütersloher Innenstadt Interessierte können die Lose an den Spieltagen in der Tönnies-Arena sowie ausgewählten Terminen in der Gütersloher Innenstadt erwerben. Die Termine werden mit einer angemessenen Vorlaufzeit über die Vereinskanäle des FSV Gütersloh mitgeteilt. Es werden 1.000 Lose verkauft. Wir wünschen allen Teilnehmer*innen viel Glück und danken für die Unterstützung des Mädchen- und Frauenfußballs beim FSV Gütersloh.

Anja Klimm leitet die Zweitligapartie zwischen dem FSV Gütersloh und dem FC Ingolstadt

2. Frauen-Bundesliga - FSV Gütersloh 2009

Der FSV Gütersloh empfängt am kommenden Sonntag, 16. April den FC Ingolstadt 04 in der Tönnies Arena. Schiedsrichterin Anja Klimm wird die Begegnung der 2. Frauen-Bundesliga leiten. Anna-Lena Weiss und Bianca Schultz werden der 31-jährigen Unparteiischen aus dem ostfriesischen Leer zur Seite stehen. Die Partie zwischen dem FSV Gütersloh und dem FC Ingolstadt wird am Sonntag um 11:00 Uhr angepfiffen.

Ab sofort als 3D-Flipbook abrufbar: Unser FSV-Kabinengeflüster Ausgabe 11

Jetzt als 3D-Flipbook erhältlich: Die Ausgabe 11 unseres Kabinengeflüsters

Unser Stadionmagazin „Kabinengeflüster“ ist ein MUSS für jeden Besucher unserer Heimspiele. Spannende Hintergrundstorys und Interviews, wichtige Infos zu den Gastmannschaften, Berichte über das Abschneiden unserer diversen Mannschaften und vieles mehr gehören zum Lesestoff des „Kabinengeflüsters“. Wir wünschen euch viel Spaß beim Durchstöbern des neusten „Kabinengeflüsters“. Die gedruckte Ausgabe erhaltet ihr selbstverständlich weiterhin bei unserem Heimspiel am kommenden Sonntag. „Kabinengeflüster“ | Ausgabe 11 – Saison 2022/23

Treue Fans des FSV Gütersloh: Janina und Frank Wesemann

Janina Wesemann und ihr Vater begleiten den FSV seit 2012. (Foto: Wolfgang Temme / FSV Gütersloh 2009)

Egal wo der FSV Gütersloh spielt – zwei treue Anhänger*innen sind (fast) immer dabei. Frank und Janina Wesemann, Vater und Tochter, scheuen keine Mühen und Kosten, um die Fußballerinnen zu begleiten. Bei den Heimspielen sitzen beide im Fan-Trikot auf der Tribüne der Tönnies-Arena, und wann immer es geht, reisen sie auch zu den Auswärtsspielen. Sie waren in dieser Saison natürlich in Potsdam und Frankfurt, aber auch in Ingolstadt, Sand und Freiburg. Zuletzt nach Nürnberg fuhr Janina Wesemann, wie schon nach Andernach, alleine mit ihrem Peugeot 208, und weil auf dem Max-Morlock-Platz schon um 11 Uhr Anstoß war, buchte sie sogar eine Hotelübernachtung. Kurios: Zwei der größten FSV-Fans kommen gar nicht aus dem Kreis Gütersloh, sondern stammen aus Lage. Während Frank, von Beruf Bäcker, immer noch im Lipperland wohnt, lebt Janina (21) in Eslohe, einer rund 100 Kilometer von Rheda-Wiedenbrück entfernten Gemeinde im Hochsauerlandkreis. Dorthin zog sie im vergangenen Jahr, nachdem sie ihre Ausbildung zur Dachdeckerin beendet hatte. „Ich hatte Lust auf Schieferdächer, und die gibt es hier viel mehr als in Lage“, erklärt sie ihren durchaus mutigen Ortswechsel. Die Lust auf den FSV Gütersloh entstand 2012, als ihr Vater in der Zeitung vom Aufstieg in die Bundesliga las. „Da fahren wir mal hin“, sagte er zu seiner Tochter. Die Begeisterung für den Klub und die Spielerinnen blieb trotz des Abstiegs 2013. Natürlich deckten sie sich im Fanshop mit den üblichen Utensilien ein, darunter zwei „Kreisbären“, und vor einigen Jahren legten sie sich ein knapp drei Meter breites Banner mit FSV-Logo und Schriftzug zu, das sie auch in Nürnberg ausrollte und selbstbewusst an der Bande vor dem Stadionsprecher befestigte. Nur das Notieren des Spielverlaufs war im Dauerregen von Nürnberg schwierig. Janina Wesemann, die als Kind sogar richtige Berichte daraus formuliert hat („Das war gut für das Lernen der Rechtschreibung“) hat aber alle Notizblöcke der vergangenen Jahre zuhause im Regal stehen. Eine Lieblingsspielerin im aktuellen FSV-Team hat sie nicht: „Eigentlich mag ich sie alle.“ Mit Celina Baum verbindet sie die gemeinsame Heimatstadt Lage. „Wir hatten den gleichen Fahrlehrer, aber sie hatte immer nach mir Fahrstunde.“ Dass sie in der Tönnies-Arena ihren Stammplatz in Reihe 6, Platz 26, hat und auch ihr Fan-Trikot die 26 trägt, die Rückennummer von Kapitänin Sarah Rolle, ist ein treffender Zufall. „Ich war früher auch Torhüterin“, blickt sie auf eine kurze Karriere beim TuS Asemissen zurück. Natürlich besitzt sie auch die Autogrammkarte von Rolle und hat mit ihr mal ein gemeinsames Foto gemacht. Mit dem bisherigen Verlauf der Saison ist Janina Wesemann sehr zufrieden. „Natürlich würde ich mich über einen Aufstieg freuen“, sagt die junge Frau, die ihre persönliche Bescheidenheit auch auf den FSV Gütersloh überträgt: „Das Wichtigste ist, dass sie in der 2. Liga bleiben.“ Ein wenig in die Bredouille kommt sie am 29. Mai, wenn der FSV das letzte Saisonspiel daheim gegen Eintracht Frankfurt II austrägt. Wie ihr Vater schwärmt sie seit jeher nämlich auch für die Eintracht, ohne dass so exzessiv auszuleben wie die Leidenschaft für die FSV-Frauen. „In diesem Spiel sind wir aber für Gütersloh“, hat sie sich festgelegt.

Sarah Rolle: „Ich will nicht träumen und dann enttäuscht werden“

Who the FSV is... Sarah Rolle?

Es war der ausdrückliche Wunsch der Mannschaft gewesen, am spielfreien Osterwochenende drei Tage am Stück trainingsfrei zu bekommen. „Die letzten Wochen waren intensiv, und die nächsten Wochen werden auch intensiv“, erklärt Sarah Rolle die Bitte. Das Trainerteam entsprach ihr gern, wohlwissend, dass physische und mentale Erholung wesentliche Bestandteile der Belastungssteuerung sind. Und die Kapitänin unseres Zweitligateams nutzte die drei Tage in wahrlich ablenkender Weise: Die 23-jährige reiste zusammen mit Außenverteidigerin Demi Pagel (19) nach Paris. „Die berühmten Sehenswürdigkeiten waren auch schön, aber noch mehr haben mir die kleinen Gassen gefallen“, schwärmte die Torhüterin, als sie am Ostermontag pünktlich um zehn Uhr wieder in der Tönnies-Arena auf dem Trainingsplatz stand. Zum leistungssportlichen Alltag unserer Zweitligafußballerinnen gehört auch, dass am Dienstag wieder die Hauptsache anstand – die berufliche oder schulische Pflicht. Sarah Rolle, fuhr zum Hauptsitz der Firma Brillux in ihrem Wohnort Münster. Bei dem knapp 3.000 Mitarbeiter großen Lack- und Farbenhersteller, bei dem sie von 2018 bis 2021 die Ausbildung zur Industriekauffrau absolvierte, ist sie in Vollzeit als kaufmännische Angestellte im Vertriebsinnendienst beschäftigt. Viermal pro Woche düst sie nach der Arbeit in einer Fahrgemeinschaft mit Anna Höfker und Paula Reimann zum Training in die Tönnies-Arena. Kein Wunder, dass da nicht viel Zeit für andere Unternehmungen bleibt, zumal Sarah Rolle keine wilde Partygängerin ist („Ich bin eher die Gemütliche“) und gerne und häufig Zeit mit ihrer Familie verbringt. Mit 23 ist sie das jüngste von drei Kindern im Hause Rolle in Everswinkel, in das ihr Bruder und ihre Schwester aber ebenso regelmäßig zu Besuchen zurückkehren. In der 10.000-Einwohner-Gemeinde wuchs die gebürtige Warendorferin auf, besuchte Kindergarten und Realschule, bevor sie zwei Jahre lang in Münster zur Schule ging, um das Fachabitur für Wirtschaft und Verwaltung zu erwerben. Dass ihre Eltern Ulrich und Heike zu den Stammgästen in der Tönnies-Arena gehören, versteht sich von selbst. Schließlich ist zumindest ihr Vater vom Fach, denn er bekleidete lange das Amt des Abteilungsleiters im Sportclub DJK Everswinkel. In dessen Jungenmannschaften erhielt Sarah Rolle unter der Betreuung von Tim Lemke und Frederik Isselhorst die fußballerische Grundausbildung und entwickelte den Spaß am Spiel. „Entführt“ aus ihrem Heimatverein hat sie im Sommer 2015 Christian Franz-Pohlmann. Dem aus dem Nachbarort Sassenberg stammenden Trainer, der dann das Frauen-Zweitligateam des FSV übernahm, war das Talent des Mädchens natürlich nicht verborgen geblieben. Gleich in der ersten Saison erreichte sie als Torhüterin der B1 zusammen mit Spielerinnen wie Annalena Rieke, Sophia Kleinherne, Pauline Berning, Svenja Hörenbaum, Lilly Stojan oder Marie Schröder das Finale um die Deutsche Meisterschaft. Das von Jacqueline Dünker trainierte Team unterlag Turbine Potsdam mit 2:4. Spaßeshalber spielte „Rollo“ in dieser Zeit auch noch in der B2 – als Feldspielerin auf den Positionen acht und zehn. Keinen Spaß hatte sie irgendwann mehr in der Westfalenauswahl. „Da habe ich mich abgemeldet“, blickt sie zurück: „Mir war immer klar, dass ich nie in ausschließlichen Leistungsdruck kommen will. Ich möchte nie etwas machen, was ich nicht will.“ Wichtig war ihr damals, viermal pro Woche beim FSV Gütersloh zu trainieren und hier nicht regelmäßig wegen Lehrgängen oder Trainingsabenden in Kaiserau zu fehlen. Der Erfolg gibt ihr recht. Sie schaffte auf Anhieb den Sprung ins Frauenteam und entwickelte sich zu einer der besten Torhüterinnen der 2. Liga. Ihre Stärke auf der Linie, ihre langen Bälle und ihre spielerischen „Libero“-Qualitäten ergänzte sie im Laufe der Zeit auch um das Abfangen von Flanken im Torraum. Inzwischen stehen 118 Zweitligaspiele und elf Partien im DFB-Pokal in ihrer Vita. Lockt sie der Aufstieg in die Bundesliga? „Ich will da nicht drüber sprechen, ich rede nur vom nächsten Spiel“, sagt sie. Wohl auch ein wenig aus Selbstschutz: „Ich will nicht träumen und dann enttäuscht werden.“ Die Enttäuschung von der jüngsten 0:2-Niederlage in Nürnberg („Das war unverdient, wir hätten da nicht verlieren müssen“) hält sie für verdaut. Der Fokus liegt längst auf Ingolstadt. Zum 19. Mal in dieser Saison hat sie am Sonntag „die Ehre“, wie sie sagt, das Team mit der Kapitänsbinde am Arm auf den Platz zu führen. Dass sie die Rückennummer 26 trägt, hat keine besondere Bewandtnis: „Wahrscheinlich war seinerzeit keine andere Nummer frei.“ Allzu großen Wert auf Symbolik scheint die ehrgeizige Sarah Rolle ohnehin nicht zu legen: „Mir ist egal, was auf dem Trikot steht – Hauptsache ich spiele.“

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