FSV Gütersloh 2009

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FSV Gütersloh 2009

Stolzer Pokalfrust beim FSV Gütersloh nach Schalker Siegtreffer in der 98. Minute

Anna Stockmann im Westfalenpokal-Halbfinale gegen den FC Schalke 04. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

An der Sensation geschnuppert, aber auf denkbar frustrierende Weise ausgeschieden: Der Traum des FSV Gütersloh vom Erreichen des Westfalenpokalfinals endete in der achten Minute der Nachspielzeit. Gerade erst hatte Friederike Ladage dem Regionalligisten im Halbfinale gegen den favorisierten Westfalenligisten FC Schalke 04 mit ihrem 1:1-Ausgleichstreffer (90.+7) vermeintlich das sofortige Elfmeterschießen beschert. Weil aber Schiedsrichterin Nina Werthschulte, die zuvor sechs Minuten Nachspielzeit angezeigt hatte, überraschenderweise immer noch weiterspielen ließ, bekamen die Gäste einen letzten Angriff und nutzten den durch Pia Beyer zum umjubelten Lucky Punch. „Das ist bitterer, als im Elfmeterschießen zu verlieren“, fand FSV-Trainerin Britta Hainke, sprach ihrem Team aber ein großes Kompliment aus. „Ihr habt Schalke einen riesigen Fight geliefert.“ Gut 400 Zuschauer erlebten in der Tönnies-Arena, wie die Gütersloherinnen nach dem Schlusspfiff enttäuscht zu Boden gingen, während die Gelsenkirchenerinnen mit ihrem lautstarken Anhang den Einzug ins Endspiel feierten. Dort treffen sie auf den Regionalligisten Arminia Bielefeld, der sich am Sonntag nahezu zeitgleich mit 3:0 beim Landesligisten TuS Wadersloh durchsetzte. Britta Hainke bot für den FSV Gütersloh die gleiche Anfangself auf, wie zuletzt beim 3:1-Ligasieg in Essen. Schalke 04 begann mit den Ex-Gütersloherinnen Lilly Stohan und Nele Schmidt, Demi Pagel kam später über die Bank. Die vierte Gästespielerin mit Vergangenheit in der Tönnies-Arena, Sarah Grünheid, musste wegen fehlender Spielberechtigung zuschauen und tat dies zusammen mit Ex-Nationalspielerin Mandy Islacker, die ihre aktive Karriere wegen Schwangerschaft für beendet erklärt hat. Alessandra Vogel, Katharina Kemper, Jule von der Laan und Laura Radke fehlten bei den Gästen wegen Verletzungen. Auf der Tribüne verfolgten die Partie mit Shpresa Aradini (Karriereende), Janne Krumme (Eintracht Frankfurt) und Ronja Leubner (Borussia Dortmund) auch zwei letztjährige Zweitligaspielerinnen des FSV. Sie erlebten in der ersten halben Stunde einen Dauerdruck in Königsblau. „Wir haben geschwommen“, gab Britta Hainke unumwunden zu. Dass ihr Team hier nicht in Rückstand geriet, lag zum einen an der tollen Parade von Torhüterin Leah Blohme beim Schuss von Dana Salic (9.). Zum anderen trafen Meltem Karadag (12.), Salic (19.), Schmidt (21.) und Jolina Opladen (35.) bei ihren Abschlüssen aus guten Positionen das Gütersloher Tor nicht. Als der bevorzugt mit langen Bällen agierende FSV stärker wurde, kam er zwar nicht zu Chancen von vergleichbarer Qualität. Aber er entwickelte mit drei Ecken und weiteren Offensivaktionen von Anna Stockmann (33.), Anna-Sophie Schindler (34.), Greta Hohensee (39.). Hannah Leßner (40.) und Stockmann/Schindler (45.+2) potenzielle Torgefahr. Häufig daran beteiligt war die mit ihrer Spritzigkeit im Mittelfeld auffällig agierende Anna-Lena Meier. Zu Beginn der zweiten Halbzeit (55.) schepperte es dann bei Schalke im Kontor: Tina Rother traf mit einem Klärungsschlag den auf dem Tönnies-Gelände geparkten Gelsenkirchener Mannschaftsbus. Dem ersten Treffer näher war aber weiterhin das Team von S04-Coach Stefan Colmsee. Angetrieben von Pauline Dallmann, der jüngeren Schwester von Nationalspielerin Linda Dallmann, erspielte sich das Team weitere Top-Möglichkeiten, vergab sie aber durch Jolina Opladen (60.) und Carolin Mai (61.). Zwei weitere Male scheiterten die Gäste an der starken Kopfballabwehr von Tina Rother (59.) sowie an Leah Blome (63.), die einen 17-Meter-Schuss von Pia Rybacki im Nachfassen parierte. Die FSV-Keeperin glänzte darüberhinaus in der 68. Minute bei einem Schalker 15 Meter-Versuch und wehrte auch den Nachschuss von Nathalie Bollmann mit dem Fuß ab. Wie bitter war es für die 19-jährige Torhüterin, dass es zu diesem Zeitpunkt durch einen Fehler von ihr 1:0 für die Königsblauen stand. In der 65. Minute hatte Dana Salic fast von der Torauslinie aus einen Ball scharf nach innen geflankt. Blome wollt ihn am kurzen Eck abfangen, lenkte ihn aber durch die Hände ins eigene Tor ab. Es spricht für die Moral des FSV Gütersloh, dass er nicht die Köpfe hängen ließ, sondern weiter versuchte, das Beste aus seinen Potenzialen zu machen. Und tatsächlich bot sich Katharina Rädeker in der 76. Minute die Riesenchance zum 1:1-Ausgleich. Mit energischem Einsatz erkonterte sich die schnelle Stürmerin eine 2:1-Überzahl, wählte im Strafraum aber nicht das Abspiel, sondern entschied sich zum Abschluss mit ihrem starken linken Fuß. Leider konnte die letzte Schalker Abwehrspielerin noch einen Fuß an den Ball bringen. Mit dem Mute der Verzweiflung warfen die Gütersloherinnen nun alles nach vorne. Nach der Einwechslung der beiden 16-jährigen Merle Rohden und Friederike Ladage (77.) schickte Britta Hainke in der 85. Minute die 38-Jährige Birgitta Schmücker als Centerin in den Angriff. Und auch Leah Blome tauchte in der Nachspielzeit im Schalker Strafraum auf. Als die Niederlage schon besiegelt schien, wagte selbst Außenverteidigerin Tina Rother ein Dribbling durch die Schalker Mittelfeldreihen. Mit etwas Glück kam der Ball in der siebten Minute der Nachspielzeit zu Janna Koerdt, die zuvor als Sechserin mit der starken Leandra Kammermann ein Bollwerk vor der Abwerkette gebildet hatte. Die Bogenlampe aus über 20 Meter erreichte S04-Keeperin Julia Matuszek nur mit einer Hand, und die Gütersloher jubelten euphorisch, als die nachsetzende Friederike Ladage den abtropfenden Ball mit dem Körper zum 1:1 über die Linie drückte. Im Warten auf den längst fälligen Schlusspfiff vergaßen unsere Spielerinnen leider, den finalen Gelsenkirchener Angriff irgendwie zu stoppen. Und der eingewechselten Pia Beyer wurde im Strafraum zu viel Platz gelassen, so dass mit dem unhaltbaren Schuss zum 1:2 die kalte Dusche perfekt war. Britta Hainke schüttelte sich kurz, analysierte die Situation dann aber mit Blick nach vorne: „Das war ein wertvolles Spiel für uns und eine wichtige Lerneinheit, die uns im weiteren Saisonverlauf helfen wird.“ Schon im nächsten Spiel am 12. April, wenn es im Abstiegskampf gegen den direkten Konkurrenten Vorwärts Spoho Köln geht, soll sich ein Effekt einstellen. Für die FSV-Trainerin liegt der Fokus ganz klar auf der Regionalliga: „Lieber heute so eine Niederlage und dafür am Sonntag ein Erfolg als umgekehrt.“ FSV Gütersloh: Blome – Koepke (85. Schmücker), Rother, Bendix, Leßner – Koerdt, Kammermann – Stockmann (77. Ladage), Schindler (66. Rädeker), Meier (77. Rohden) – Hohensee (46. Berning). Im Aufgebot: Haag, Babic, Mehn, Otto (Tw). FC Schalke 04: Matuszek – Hünnemeyer, Stojan, Rybacki (84. Wilting), Schmidt – Klöß (75. Pagel), Dallmann (90.+4 Heilker), Salic – Karadag (55. Bollmann), Opladen, Mai (65. Beyer). Im Aufgebot: Eickmann, Noffke, Karwatzki, Kleinpas (Tw). Schiedsricherin: Nina Werthschulte (Menden). Gelbe Karten: Leßner (Hand) – Wilting (Foul). Zuschauer: 400. Chancenverhältnis: 2:12 (0:5);… Stolzer Pokalfrust beim FSV Gütersloh nach Schalker Siegtreffer in der 98. Minute weiterlesen

Torhüterin Leah Blome verlängert Vertrag beim FSV Gütersloh

Leah Blome wird auch in Zukunft für den FSV Gütersloh auflaufen. (Foto: FSV Gütersloh 2009)

Der FSV Gütersloh freut sich bekannt zu geben, dass Leah Blome ihren Vertrag mit dem Verein verlängert hat. Die talentierte 17-jährige Torhüterin wird somit weiterhin das Trikot des FSV Gütersloh tragen und ihr Können auf dem Platz unter Beweis stellen. Leah Blome stieß im Sommer 2023 zum FSV Gütersloh und hat in der laufenden Saison 2023/24 zwei Spiele in der 2. Frauen-Bundesliga bestritten und sechs Spiele in der Regionalliga West absolviert. Mit ihrer Zuverlässigkeit, ihrem Talent und ihrem Teamgeist hat sie sich schnell als wichtiger Bestandteil der Mannschaft etabliert. Mit der Vertragsverlängung von Leah Blome stellt der Verein weiter seine Weichen für die bevorstehende Spielzeit 2024/25 und setzt auch auf der Torhüterinnenposition auf Kontinuität sowie die Förderung seiner Talente.

Torhüterin Leah Blome: Ein gereiftes Talent mit großem Ehrgeiz und einer Weltmeisterin als Vorbild

FSV-Torhüterin Leah Blome in einem Spiel der 2. Frauen-Bundesliga. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Flugkurve und Geschwindigkeit eines Balles berechnen zu können, gehört zu den Kernkompetenzen einer Fußball-Torhüterin. Leah Blome, die Nummer zwei im Kasten unseres Zweitligateams, verfügt darüber. Ob ihr diese Fähigkeit auch hilft, wenn sie demnächst zur mündlichen Abiturprüfung im Fach Mathematik antritt? Wohl kaum, dort werden andere Dinge abgefragt. In einem anderen Abiturfach hat die 17-Jährige allerdings schon von ihrer sportlichen Klasse profitiert. Die Klausur im Leistungskurs Sport sei „gut gelaufen“, sagt die Schülerin des Städtischen Gymnasiums Kamen (ohne die Note bereits zu kennen), und auch bei der praktischen Prüfung punktete sie kräftig für den angestrebten 1,3-Notendurchschnitt. Den 5.000-Meter-Lauf etwa absolvierte sie in 25:21 Minuten, was ihr 14 Punkte einbrachte. Man sieht, für Leah Blome steht in ihrer ersten Saison beim FSV Gütersloh mehr auf dem Spiel, als das Abschneiden des Teams in der 2. Bundesliga oder ihre persönliche Erfolgsbilanz. Der Annahme, dass sie wegen der Abiturvorbereitung in ihrem leistungssportlichem Engagement zurücksteckt, würde die am 10. Juni 2006 in Paderborn geborene und in Bad Wünnenberg aufgewachsene Fußballerin wahrscheinlich widersprechen. „Ich bin generell ein sehr ehrgeiziger Mensch“, sagt Leah Blome. Entsprechend ihrem Naturell hat sie schon immer versucht, das Optimum aus ihrem fußballerischen Talent herauszuholen. Als sich abzeichnete, dass der in der Familie hoch im Kurs stehende Tischtennissport nicht ganz ihr Ding war („Es hat sich herauskristallisiert, dass ich eher eine Mannschaftsspielerin bin“) fokussierte sie sich auf den Fußball und reifte in den Jungen-Teams des Delbrücker SC zu einer starken Torhüterin heran. Der Umzug im Jahr 2020 ins FLVW-Internat in Kaiserau – verbunden mit dem Wechsel vom Liebfrauen-Gymnasium Büren aufs „Städtische“ in Kamen – war für sie ein wichtiger Schritt. „Ich habe das als sehr positiv empfunden. Man lernt in jungen Jahren Eigenständigkeit, Eigenorganisation und Eigenverantwortung.“ Fortan spielte sie mit den Jungen von SuS Kaiserau in der Bezirksliga. Und selbstverständlich fiel das Westfalenauswahl-Talent auch dem DFB auf. 2021 und 2022 absolvierte sie vier U16-Länderspiele und am 9. September 2022 debütierte sie bei der 2:3-Niederlage gegen Italien im deutschen U17-Team. Dies blieb ihr vorerst letzter Auftritt im Nationaltrikot. Leah Blome selbst, damals gerade mal 16 Jahre alt geworden, teilte den Trainerinnen mit, vorerst nicht mehr für die DFB-Auswahl spielen zu wollen. „Es wurde mir alles zu viel“, erinnert sie sich an die Zeit, als Stress und Panik sie vor Länderspielen befiel. „Wenn die Nominierung kam, habe ich mich riesig gefreut. Aber je näher der Spieltag rückte, desto mehr änderte sich das. Und zwei Tage vorher habe ich heimlich gehofft, krank zu werden.“ Die DFB-Verantwortlichen äußerten Respekt und Verständnis für den ungewöhnlichen Schritt. „Sie haben mir aber auch klargemacht, dass es für eine Rückkehr nicht ausreicht, nach drei Monaten wieder anzurufen.“ Rückblickend ist Leah Blome überzeugt: „Das war das Beste was ich machen konnte, denn ich habe den uneingeschränkten Spaß am Fußball wiedergefunden.“ Inzwischen spielt der Gedanke, einen neuen Anlauf zu unternehmen, durchaus wieder eine Rolle. „Es kribbelt sehr“, gesteht die gereifte junge Frau. Zum neuen Wohlbefinden beigetragen hat auch der Wechsel zum FSV Gütersloh im Sommer 2023. „Ich bin super aufgenommen worden“, sagt sie über die erstmalige Zugehörigkeit zu einem weiblichen Vereinsteam. Dass sie nicht gleich die Nummer eins werden würde, war ihr klar. „Ich kennen meine Rolle in der Mannschaft“, sagt sie, bevor ihr die Doppeldeutigkeit auffällt. Leah Blome ist die klare Nummer zwei hinter Kapitänin Sarah Rolle. Neben fünf Spielen im Regionalliga-Perspektivteam stehen bislang zwei Zweitligaeinsätze zu Buche. Beim 4:0-Erfolg über Borussia Mönchengladbach am 15. Oktober wurde sie in der 79. Minute für die verletzte Stammkeeperin eingewechselt, die sie am 17. Dezember bei der 0:3-Heimniederlage gegen den Hamburger SV über 90 Minuten vertrat. Was ihr bleibt, ist den Konkurrenzkampf mit Sarah Rolle durch konstant starke Trainingsleistungen zu schüren. Sie schätzt die Klasse der sechs Jahre ältere Mitspielerin: „Rollo ist eine mega gute Torhüterin, und ich kann unheimlich viel von ihr lernen.“ Leah Blome ist aber selbstbewusst genug, um zu sagen: „Rollo kann auch von mir lernen. Und sie merkt, dass da jemand ist, der ihr Druck macht.“ Was ihre sportliche Perspektive angeht, ist die aktuelle Ersatzkeeperin überzeugt: „Irgendwann wird sich mein Einsatz lohnen.“ Dann können ihre Eltern Yvonne und Hans-Norbert sowie ihre beiden älteren Brüder Nils und Till, die jedes Heimspiel und auch fast jedes Auswärtsspiel besuchen, sie regelmäßig zwischen den Pfosten bewundern. Dort ähnelt Leah Blome mit ihrer Reaktionsschnelligkeit auf der Linie und ihren katzenhaften Bewegungen tatsächlich ein wenig ihrem Vorbild Nadine Angerer. Einmal war sie der inzwischen 45-jährigen Weltmeisterin von 2007 sogar ganz nah, als sie vor elf Jahren in Paderborn Einlaufkind beim Länderspiel Deutschland gegen Kanada war. Selbst eine Profi-Karriere einzuschlagen wie Angerer, die 139 Länderspiele bestritt, 2013 zur Weltfußballerin gewählt wurde und seit kurzem Torwarttrainerin der Schweizer Nati ist, plant Leah Blome nicht. „Ich bin realistisch“, sagt sie und weiß: „In Deutschland kann man als Frau nicht vom Fußball leben.“ Sie beabsichtigt, ein Duales Studium der Wirtschaftsinformatik zu beginnen. „Dann wäre das Wohlfühlpaket komplett“, freut sie sich darauf, wieder ganz daheim in Bad Wünnenberg zu wohnen, wo neben Papa und Mama auch die Großmutter noch im elterlichen Haus lebt.

„Der Fußball-Check“ auf KiKA – mit FSV-Torhüterin Leah Blome

FSV-Torhüterin Leah Blome in einer Partie der Regionalliga West. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Was haben Leah Blome, Torhüterin des FSV Gütersloh, und DFB-Nationalspieler David Raum gemeinsam? Die Lösung: Sie haben eine wichtige Rolle in der neusten Folge der „Checker Reportagen“ auf KiKA. In der Folge mit dem Titel „Der Fußball-Check“, trifft KiKA-Reporterin Marina auf unsere Leah, David Raum von RB Leipzig und Schiedsrichter Jonah, um sich und den Zuschauer*innen einen Einblick in die Welt des Fußballs zu verschaffen. Die Aufzeichnung könnt ihr euch über die KiKa-Mediathel anschauen: https://www.kika.de/checker-welt/checker-reportagen/checkerin-marina/videos/der-fussball-check-102

Testspielniederlage gegen Erstligisten: Ersatzgeschwächter FSV mit guter Leistung gegen Duisburg

FSV-Angreiferin Shpresa Aradini im Testspiel gegen den MSV Duisburg. (Foto: Chris Punnakkattu Daniel / FSV Gütersloh 2009)

Der FSV Gütersloh hat die Länderspielpause für einen interessanten Vergleich gegen eine Mannschaft aus der Google Pixel Frauen-Bundesliga genutzt. Am heutigen Samstag, 23. September empfing unser Zweitligateam den MSV Duisburg in der Tönnies Arena. Das FSV-Trainerteam um Britta Hainke und Sammy Messalkhi musste dabei auf mehrere Spielerinnen verzichten, da diese krankheitsbedingt nicht zur Verfügung standen. Dennoch konnte der FSV Gütersloh eine gut besetze Startelf auf den Platz schicken, um sich einen guten Vergleich gegen die Gäste aus dem Ruhrgebiet zu liefern. Die Partie sollte eigentlich in Duisburg stattfinden. Doch der starke Regen in den vergangenen zwei Tagen hatte den Rasenplatz an der Mündelheimer Straße unbespielbar gemacht, so dass die Partie gestern Abend kurzfristig nach Rheda-Wiedenbrück verlegt wurde. Beide Mannschaften zeigten mit dem Anpfiff gute Akzente und bescherten den anwesenden Zuschauer*innen ein kurzweiliges Fußballspiel. Der erste Durchgang blieb torlos, so dass die Mannschaften mit einem leistungsgerechten 0:0-Unentschieden in die Halbzeitpause gingen. In der zweiten Halbzeit konnte der Erstligist aus Duisburg das Spiel zu seinen Gunsten entscheiden. Angreiferin Kaithlynn Parcell erzielte in der 62. Spielminute das 0:1, als sie mit ihrem Torschuss FSV-Torhüterin Leah Blome bezwang. Nur wenige Minuten später musste Blome nach einem Zusammenprall verletzt ausgewechselt werden. Die Torhüterin wurde noch während des Spiels mit einer Handverletzung ins Krankenhaus gebracht. Die ersten Sorgen einer schwereren Handverletzung bestätigen sich glücklicherweise nicht. Blome hat sich eine schwere Prellung zugezogen und muss nun einige Tage die Hand schonen. Da der FSV keine zweite Torhüterin im Kader hatte, sprang die dritte Torhüterin des MSV Duisburg, İlayda İçier, ein und hütete das FSV-Tor. Die türkische Nationalspielerin konnte sich dabei in zwei Situationen auszeichnen. In der 83. Spielminute musste sich dann auch İçier geschlagen geben, als Samantha Jerabek zum 0:2 einnetzte. Am Ende blieb es bei den zwei Toren in der Tönnies Arena. Der FSV Gütersloh kann trotz der 0:2-Niederlage positiv auf das Testspiel zurückblicken. Zahlreiche Spielerinnen konnten wichtige Spielminuten sammeln und zeigten sich in einer guten Verfassung. Britta Hainke und Sammy Messalkhi werden das Team nun auf das nächste Spiel in der 2. Frauen-Bundesliga vorbereiten. Am Sonntag, 1. Oktober wird dann mit dem 1. FFC Turbine Potsdam einer der erfolgreichsten Vereine des deutschen Frauenfußballs bei uns zu Gast sein.

FSV Gütersloh verpflichtet Juniorinnen-Nationaltorhüterin Leah Blome

Leah Blome und Markus Graskamp, Sportlicher Leiter des FSV, bei der Vertragsunterzeichnung. (Foto: Dennis Seelige / FSV Gütersloh 2009)

Der FSV Gütersloh stellt weiter die Weichen für die neue Saison 2023/24 und freut sich sehr, die Verpflichtung von Leah Blome bekanntgeben zu dürfen. Die Juniorinnen-Nationaltorhüterin wechselt zur neuen Saison von den B-Junioren des SuS Kaiserau zum FSV Gütersloh. Die gebürtige Bad Wünnenbergerin wurde beim DFB-Länderpokalturnier 2022 als beste Torhüterin des Turniers geehrt und gilt als hochtalentierte Torhüterin. Neben diversen Einsätzen für die Westfalenauswahl durfte Blome bereits das Trikot der deutschen U-16 und U-17 Nationalmannschaften tragen. Ihr Debüt in der U-17 Nationalmannschaft gab Blome in einem Länderspiel gegen die U-17-Auswahl Italiens. Nach der Verpflichtung von Merle Hokamp kann der FSV somit ein weiteres Talent aus Ostwestfalen-Lippe für sich gewinnen und regionale Talente auf Leistungsniveau fördern. Der FSV Gütersloh wünscht Leah Blome alles Gute für die kommende Saison und wir freuen uns sehr, sie in der Tönnies-Arena begrüßen zu dürfen.

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