FSV Gütersloh 2009

#MitEuchFürEuch

Offizielle Internetseite des FSV Gütersloh 2009 | Spitzenfußball aus Ostwestfalen

#NichtOhneMeineMädels

FSV Gütersloh 2009

Merle Hokamp und Janne Krumme erneut für die deutsche U19-Nationalmannschaft nominiert

FSV-Talente Merle Hokamp und Janne Krumme. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Der FSV Gütersloh freut sich bekanntzugeben, dass Defensivspielerin Merle Hokamp und Torhüterin Janne Krumme erneut in das Aufgebot der deutschen U19-Nationalmannschaft berufen wurden. Die beiden talentierten Spielerinnen des FSV wurden von U19-Nationaltrainer Michael Urbansky in einen 23-köpfigen Kader für zwei Länderspiele nominiert. Die Länderspiele gegen Italien (22.02. um 15:00 Uhr) und Schweden (25.02. um 18:00 Uhr) finden im Rahmen eines Trainingslagers vom 17. bis 26. Februar in Benidorm, Spanien, statt. Die Spiele werden in der Gemeinde La Nucia ausgetragen. Für die Spielerinnen stellt die Einladung eine großartige Möglichkeit dar, sich auf internationaler Ebene weiterzuentwickeln und wertvolle Erfahrungen zu sammeln. Der FSV Gütersloh gratuliert Merle Hokamp und Janne Krumme zur erneuten Nominierung für die U19-Nationalmannschaft. Wir wünschen beiden Spielerinnen sowie den DFB-Juniorinnen viel Erfolg bei den Länderspielen in Spanien.

Ersatzgeschwächter FSV Gütersloh bleibt Auswärtstrend treu: 0:3 beim SC Sand

FSV-Angreiferin Katharina Rädeker (Foto: Marina Brüning / FSV Gütersloh 2009)

Auch zum Rückrundenstart der 2. Frauen-Bundesliga gelang dem FSV Gütersloh keine Trendwende. Das Team von Daniel Fröhlich kassierte mit 0:3 beim SC Sand die nächste Auswärtsniederlage und bleibt als Tabellenelfter akut abstiegsgefährdet. Das einzig Gute für den FSV an diesem 13. Spieltag: Der Vorsprung vor Abstiegsplatz 12 blieb bei vier Punkten, da die SG 99 Andernach ihr Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach mit 1:2 ebenfalls verlor. „Im Grunde hat sich an der Tabellensituation nicht viel verändert“, kommentierte der Cheftrainer die Tatsache, dass auch der Abstand zur Top-Ten-Zone durch die 0:1-Niederlage des SV Weinberg in Meppen unverändert nur einen Punkt beträgt. Das Konzept unserer Trainer ging vor 362 Zuschauern in der Adams-Arena in Willstätt bis zur Pause auf. Zwar konnten die Gütersloherinnen, das Team mit den meisten Gegentoren, den offensivstärksten Angriff der Liga nicht ganz zur Chancenlosigkeit verurteilen. Aber es ging immerhin mit einem 0:0 in die Kabine. Dies kam einem Achtungserfolg gleich, denn der FSV musste stark ersatzgeschwächt auflaufen. Insgesamt fehlten wegen Verletzungen, Erkrankungen, Sperre und privater Verhinderung nicht weniger als zehn Spielerinnen aus dem Aufgebot. Als Letzte war auch noch die mitgereiste Fina Kappmeier ausgefallen. Auf ihrer Linkverteidigerposition musste deswegen mit Winter-Neuzugang Paula Weber eine eher offensiv ausgerichtete Mittelfeldspielerin aushelfen und löste die Aufgabe außerordentlich gut. Mit taktischem Geschick und großem läuferischen Einsatz gelang es dem gesamten Team in den ersten 45 Minuten, die Partie offenzuhalten, wenngleich es nicht dazu reichte, selbst gefährliche Offensivaktionen zu entwickeln. Die Anfangsphase der zweiten Halbzeit aber machte die gute Defensivarbeit zunichte. Innerhalb von 17 Minuten kassierte der FSV drei Gegentore – und zwei davon äußerst unglücklich. Vor dem 1:0 in der 48. Minute sprang der Ball nach einer Ecke und anschließendem Kopfball-Billard zwischen Lilly Stojan und einer Sanderin im Fünfmeterraum genau an den Kopf von Tabea Griß und von dort unhaltbar für Keeperin Janne Krumme über die Torlinie. Beim 2:0 in der 54. Minute war die rechte Abwehrseite offen, so dass Leni Fischer den Ball ohne Gegnerdruck flach nach innen passen konnte. Cecilia Way stand an der Torraumlinie ganz frei und vollstreckte. Und beim 3:0 in der 62. Minute passierte Innenverteidigerin Merle Hokamp das Malheur, dass ihr der Ball im Fünfmeterraum nach einer Flanke von links unbedrängt vom Fuß ins eigene Tor sprang. Danach gab es keine weitere Großchance für den zum sechsten Mal in Folge ungeschlagen geblieben Tabellensiebten mehr. Aber auch der FSV Gütersloh konnte keinen ernsthaften Abschluss für sich verbuchen. Das einzige Mal wurde es in der 85. Minute gefährlich, als der eingewechselte Winter-Neuzugang Hanna Krohne bei einer Hereingabe von Melanie Schuster einen halben Schritt zu spät kam, um vor Sand-Keeperin Jule Baum am Ball zu sein. SV Sand: Baum – Klotz, Bantle (76. Kimmig), Way (76. Wiesner), Matuschewski, Fischer (68. Bailey Gayle), Schaer (89. Kubickova), Takizawa, Homann, Griß, Gaugigl (68. Landmann). FSV Gütersloh: Krumme – Schmidt, Stojan, Hokamp, Weber – Schuster, Tellenbröker (83. Tappe), Weinhold, Bultmann – Berning (76. Krohne), Rädeker (76. Kilic). Im Aufgebot: Kappmeier, Hermsmeier (Tw). Schiedsrichterin: Marie-Theres Mühlbauer (Augsburg). Gelbe Karte: – / Bultmann, Schmidt. Tore: 1:0 (48.) Griß, 2:0 (54.) Way, 3:0 (62.) Hokamp (Eigentor).

FSV startet am Sonntag beim SC Sand in die Rückrunde der 2. Bundesliga

Trainingseinheit des FSV Gütersloh. (Foto: Dennis Seelige / FSV Gütersloh 2009)

Acht Wochen nach dem letzten Hinrundenspiel beginnt in der 2. Frauen-Bundesliga an diesem Wochenende die Rückrunde. Dem FSV Gütersloh beschert das eine der längsten Busfahrten in dieser Saison: Am Sonntag um 14 Uhr gastiert das Team von Cheftrainer Daniel Fröhlich nach einer 470 Kilometer langen Anreise in der baden-württembergischen Gemeinde Willstätt beim SC Sand. Es ist das Duell zweier Teams, für die die Spielzeit bisher nicht nach Wunsch verlief. Der FSV sammelte in den ersten 13 Spielen nur 13 Punkte und rangiert auf Rang elf; der Vorsprung vor der Abstiegszone beträgt vier Punkte. Der ebenfalls mit höheren Ambitionen gestartete SC Sand belegt mit 18 Punkten den 7. Tabellenplatz. Aufschlussreich ist das jeweilige Torverhältnis: Während die Gütersloherinnen (20:34) in der Hinrunde die schlechteste Defensive der 2. Liga stellten, verfügten die hinten ebenfalls nicht sattelfesten Gastgeberinnen (31:25) bislang über die stärkste Offensive. Abzuwarten bleibt, welche Auswirkungen die beiderseitigen personellen Veränderungen in der Winterpause auf die Zahlen haben. Der FSV musste mit Jacqueline Baumgärtel die beste Torschützin der Liga (9 Treffer) zum 1. FC Nürnberg ziehen lassen. Dafür wurden mit USA-Rückkehrerin Demi Pagel sowie Paula Weber (FC Iserlohn) und Hanna Krohne (TSV Jahn Calden) drei neue Spielerinnen mit Offensivpotenzial verpflichtet. Auch der SC Sand verlor die beste Torschützin: Die Ex-Gütersloherin Leonie Kreil (6 Treffer) wechselte zum Bundesligisten FC Carl Zeiss Jena. Zudem verließen die US-Amerikanerin Jenna Zuniga (zurück in die Heimat) sowie Gina Ebels, die nach Österreich zum SCR Altach wechselte, den Verein. Trainer Alexander Fischinger setzt auf die neu vom österreichischen Erstligisten Linzer ASK verpflichtete tschechische Verteidigerin Tereza Kubickova und hofft ansonsten, die Lücken mit Spielerinnen aus der zweiten Reihe schließen zu können. Wenn der Bröskamp-Bus am Samstag um 9.30 Uhr an der Tönnies-Arena gen Süden startet, werden zahlreiche Spielerinnen nicht mit an Bord sein. Celina Baum ist nach der gelbroten Karte aus dem Hinrundenfinale gegen Union Berlin (1:3) gesperrt. Zudem stehen neben der langzeitverletzten Shpresa Aradini noch Ronja Leubner und Marie Schröder (verletzt), die privat verhinderte Sarah Rolle sowie die erkrankten Olivia Zitzer, Leandra Kammermann, Leah Blome und Julia Gärtner nicht zur Verfügung. Daniel Fröhlich („Wir kriegen die Bank schon noch voll“) ist dennoch optimistisch. „Den Großteil der Vorbereitung haben wir mit diesem Aufgebot bestritten und haben das ganz gut hingekriegt.“ Insbesondere der gute Auftritt vor zwei Wochen beim knappen 0:2-Test gegen den Bundesligisten SGS Essen stimmt ihn und das Team zuversichtlich. Und niemand hätte etwas dagegen, wenn wie beim 3:1-Hinspielsieg auch auf dem Naturrasenplatz in Willstätt etwas Zählbares herausspringt. Ein gutes Omen ist vielleicht der Ablauf der Hinreise: Zwischenstation mit einer kurzen Auflockerungseinheit macht der FSV Gütersloh nämlich erneut in Windhagen (Westerwald), wo er bereits Anfang November auf der Tour nach Freiburg anhielt. Die Partie in Breisgau endete bekanntlich mit einem 3:0-Erfolg.

FSV Gütersloh verpflichtet Paula Weber vom FC Iserlohn 46/49

FSV-Neuzugang Paula Weber mit Markus Graskamp (li.) und Chris Punnakkattu Daniel (re.). (Foto: Dennis Seelige / FSV Gütersloh 2009)

Der FSV Gütersloh freut sich, die Verpflichtung von Paula Weber bekannt zu geben. Die 23-jährige talentierte Mittelfeldspielerin wechselt vom Westfalenligisten FC Iserlohn 46/49 zum FSV Gütersloh und wird das Team in der Rückrunde der 2. Frauen-Bundesliga verstärken. „Ich freue mich sehr, insbesondere auf neue Herausforderungen und viele neue Menschen“, sagt der FSV-Neuzugang Paula Weber voller Vorfreude. „Ich habe mich für den FSV entschieden, weil ich sportlich einen neuen Schritt wagen wollte. Ich kenne den Verein schon sehr lange und habe immer viel Gutes darüber gehört. Ausschlaggebend war für mich, dass ich einige Spielerinnen schon vorher kannte und ich mich freue, nun mit ihnen zusammenspielen zu können.“ „Meine persönlichen Ziele bei dem neuen Verein sind sportlich über mich hinauszuwachsen und viel Neues zu lernen. In erster Linie möchte ich die Mannschaft soweit es geht unterstützen, um gemeinsam die Rückrunde möglichst erfolgreich zu gestalten.“ „Mein erster Eindruck ist durchweg positiv. Alle wirken sehr aufgeschlossen und ehrgeizig“, so Paul Weber weiter. „Ich freue mich, den Verein, die Trainer und vor allem meine Mitspielerinnen näher kennenzulernen.“ Der FSV Gütersloh heißt Paula Weber herzlich willkommen und wünscht ihr viel Erfolg und eine erfolgreiche Zeit in der 2. Frauen-Bundesliga!

FSV Gütersloh verpflichtet Hanna Krohne vom TSV Jahn Calden

Hanna Krohne spielt wieder für den FSV Gütersloh. (Foto: FSV Gütersloh 2009)

Der FSV Gütersloh freut sich, die Rückkehr von Hanna Krohne bekannt zu geben. Die 18-jährige Mittelfeldspielerin wechselt vom TSV Jahn Calden, einem Regionalligisten aus der Süd-Staffel, zurück zum FSV Gütersloh und wird das Team in der Rückrunde der 2. Frauen-Bundesliga verstärken. Hanna Krohne ist kein unbekanntes Gesicht beim FSV Gütersloh. Die talentierte Nachwuchsspielerin spielte bereits von 2020 bis 2023 in der U17-Mannschaft des Vereins und konnte dort mit ihren Leistungen auf sich aufmerksam machen. Nun kehrt sie zum FSV Gütersloh zurück, um in der Mannschaft von Cheftrainer Daniel Fröhlich den nächsten Schritt in ihrer Karriere zu gehen. „Bundesliga war schon immer mal mein Ziel. Und ich freue mich sehr, diese Chance beim FSV zu erhalten“, so Hanna Krohne zu ihrem Wechsel. „Ich hatte eine sehr tolle Zeit in der B-Juniorinnen-Bundesliga mit Gütersloh gehabt. Wir haben die Meisterschaft der B-Juniorinnen-Bundesliga West/Südwest gewonnen, standen im Halbfinale der deutschen Meisterschaft gegen den Hamburger SV und ich konnte mit 15 Toren in der Saison meinen Teil zum Mannschaftserfolg beitragen“, blickt Hanna Krone auf ihre Juniorinnen-Zeit beim FSV zurück. „Der Kontakt zum FSV ist nach dieser tollen Zeit nie abgerissen und ich habe die Ergebnisse des Vereins immer weiter verfolgt.“ „Ich möchte so viel wie möglich spielen und mit guten Leistungen zum Mannschaftserfolg beitragen“, ergänzt Krohne. Mit der Verpflichtung von Hanna Krohne setzt der FSV Gütersloh weiter auf die erfolgreiche Förderung von vielversprechenden Nachwuchsspielerinnen. Der FSV Gütersloh heißt Hanna Krohne herzlich willkommen und wünscht ihr viel Erfolg für ihren nächsten Karriereschritt beim FSV.

Jacqueline Baumgärtel wechselt zum 1. FC Nürnberg

Angreiferin Jacqueline Baumgärtel (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Der FSV Gütersloh gibt bekannt, dass Jacqueline Baumgärtel den Verein in der Winterpause verlassen und sich dem 1. FC Nürnberg anschließen wird. Über die Einzelheiten des Transfers wurde Stillschweigen vereinbart. Die 22-jährige Stürmerin war im Sommer 2022 vom SV Berghofen zum FSV Gütersloh gewechselt und hat sich seitdem zu einer der erfolgreichsten Torjägerinnen der 2. Frauen-Bundesliga entwickelt. Mit aktuell 13 Treffern führt Baumgärtel gemeinsam mit Medina Dešić vom 1. FC Nürnberg die Torjägerinnenliste an. Wir danken Jacqueline Baumgärtel für ihren Einsatz und ihre Leistungen im Trikot des FSV und wünschen ihr für ihre sportliche und persönliche Zukunft beim 1. FC Nürnberg alles Gute.

FSV startet in die Wintervorbereitung: Leistungsdiagnostik und Testspiele im Fokus

Die Spielerinnen des FSV Gütersloh während eines Warm-ups. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Nach einer wohlverdienten Winterpause kehren die Spielerinnen des FSV Gütersloh in der kommenden Woche zurück auf den Platz. Zum Auftakt der intensiven Vorbereitungsphase steht zunächst eine umfassende Leistungsdiagnostik beim Vereinspartner und Sponsor soma auf dem Programm. Die ersten Trainingseinheiten finden ab Ende der Woche in der heimischen Tönnies-Arena statt, wo die Grundlage für eine erfolgreiche Rückrunde in der 2. Frauen-Bundesliga gelegt werden soll. Im Rahmen der Wintervorbereitung bestreitet der FSV Gütersloh drei hochkarätige Testspiele: • Samstag, 18. Januar, 11:00 Uhr: Heimspiel gegen die Nachbarinnen des DSC Arminia Bielefeld in der Tönnies-Arena. • Samstag, 25. Januar, 13:00 Uhr: Härtetest gegen den Erstligisten SGS Essen, ebenfalls in der Tönnies-Arena. • Samstag, 1. Februar, 14:30 Uhr: Auswärtsspiel beim 1. FFC Recklinghausen. Die Testspiele bieten dem Team die Gelegenheit, sich einzuspielen und taktische Feinheiten zu testen. Insbesondere das Duell gegen den Erstligisten SGS Essen verspricht eine spannende Herausforderung. Der offizielle Start in die Rückrunde der 2. Frauen-Bundesliga erfolgt am Sonntag, 9. Februar, mit einem Auswärtsspiel beim SC Sand. Der FSV Gütersloh freut sich über die Unterstützung seiner Fans und lädt alle herzlich ein, die Testspiele in der Tönnies-Arena zu verfolgen.

Demi Pagel kehrt zum FSV Gütersloh zurück

Demi Pagel im Einsatz für den FSV in der 2. Frauen-Bundesliga. (Foto: Dennis Seelige / FSV Gütersloh 2009)

Der FSV Gütersloh freut sich, die Rückkehr von Demi Pagel bekanntzugeben. Die 21-jährige Mittelfeldspielerin wird zur Rückrunde der 2. Frauen-Bundesliga wieder die Farben des FSV Gütersloh tragen. Nach ihrer Zeit an der California Baptist University (CBU) in Riverside, Greater Los Angeles kehrt Pagel nun zurück zu ihren Wurzeln. Pagels fußballerische Karriere begann beim FSV Gütersloh, wo sie in der Saison 2018/19 ihr Debüt in der U17 gab. Mit 17 Einsätzen in der B-Juniorinnen-Bundesliga West/Südwest machte sie früh auf sich aufmerksam. Im Sommer 2020 schaffte sie den Sprung in die erste Mannschaft und wurde mit 78 Spielen in der 2. Frauen-Bundesliga zu einer wichtigen Stütze des Teams. Im Sommer 2024 führte Pagels Weg in die USA, wo sie an der California Baptist University sowohl akademisch als auch sportlich weiterentwickeln konnte. Nun kehrt sie zum FSV Gütersloh zurück, um gemeinsam mit dem Team die Herausforderungen der zweiten Saisonhälfte anzugehen. Der Verein heißt Demi Pagel herzlich willkommen und freut sich auf ihre Verstärkung.

Starker FSV Gütersloh verpasst in Unterzahl Bonuspunkt gegen Union Berlin

FSV-Angreiferin Jacqueline Baumgärtel im Zweitligaduell gegen den 1. FC Union Berlin. (Foto: Dennis Seelige / FSV Gütersloh 2009)

Wieder bravourös gekämpft, stark verteidigt und diesmal auch offensiv Akzente gesetzt – doch erneut blieb die Leistung des FSV Gütersloh unbelohnt. Eine Woche nach der 1:2-Niederlage beim Spitzenreiter 1. FC Nürnberg unterlagen unser Zweitligafußballerinnen zum Abschluss der Hinrunde dem Tabellenzweiten 1. FC Union Berlin mit 1:3. Zwar fiel das Team von Daniel Fröhlich damit um einen Rang auf Platz elf zurück, doch der Abstand zur direkt dahinter folgenden Abstiegszone blieb bei vier Punkten. „Wir hätten mehr verdient gehabt“, fand unser Cheftrainer im Anschluss an eine Partie, die auch wegen umstrittener Entscheidungen von Schiedsrichterin Paula Mayer (Elversberg) äußerst unglücklich endete. Die erste fällte die Unparteiische in der 54. Minute, als sie Celina Baum mit Gelb-Rot vom Platz schickte. Die seit der 45. Minute verwarnte Rechtsverteidigerin hatte kurz hinter der Mittellinie die Berlinerin Judith Steinert mit Körpereinsatz regelwidrig gestoppt. „Da hätte es aus meiner Sicht auch eine letzte Ermahnung getan“, urteilte Daniel Fröhlich. In Unterzahl musste Offensivspielerin Preuß die Baum-Position übernehmen, über die elf Minuten später der Berliner Führungstreffer durch Lisa Heiseler zum 1:2 eingeleitet wurde. Auch beim zweiten Knackpunkt spielte die Schiedsrichterin eine Schlüsselrolle. In der 80. Minute köpfte Chiara Tappe den Ball im Anschluss an eine von Melanie Schuster getretene Ecke zum vermeintlichen 2:2 ins Tor, doch Mayer meinte, eine regelwidrige Behinderung der Berliner Torhüterin Cara Bösl durch Lea Bultmann gesehen zu haben und erkannte den Treffer nicht an. Noch während sie mit den aufgerückten Gütersloherinnen darüber diskutierte, ließ sie den von Bösel blitzschnell ausgeführten Freistoß laufen, der 15 Sekunden später zum 1:3 durch Dina Orschmann führte. Vorausgegangen war eine erste Halbzeit, in der sich der FSV vor 150 Zuschauern in der Tönnies-Arena ganz auf die Defensive fokussierte und in der 30. Minute nach einer Ecke das 0:1 durch Anna Weiß kassierte. Ausgeglichen – und das nicht nur vom Ergebnis her – wurde die Partie sofort mit Beginn der zweiten Halbzeit. Celina Baum erpresste den Ball auf dem rechten Flügel, bediente in der Mitte Jacqueline Baumgärtel, und die Top-Torjägerin der 2. Liga erzielte nach 14 Sekunden mit dem 1:1 ins kurze Eck ihren neunten Saisontreffer. Fast hätte Maren Tellenbröker mit einem Distanzschuss in der 50. Minute sogar die Führung für die nun viel mutiger agierenden Gütersloherinnen erzielt. Mutig blieb das beherzt fightende Team auch in Unterzahl und erspielte sich für den zweiten Durchgang sogar ein Chancenplus. Schon vor dem nicht anerkannten Tappe-Treffer besaß der FSV zweimal die Chance zum 2:2-Ausgleich. Erst warf sich Union-Keeperin Bösl bei einem Konter erfolgreich Jacqueline Baumgärtel vor die Füße (74.), dann wehrte Heiseler einen Schuss von Pauline Berning auf der Torlinie ab (78.). Nach dem bitteren 1:3 war die Partie indes gelaufen. Aus Sicht des FSV blieb nur noch zu notieren, dass mit Charlotte Weinhold ab der 86. Minute eine aus der „Zweiten“ hochgezogene Spielerin ihr Zweitligadebüt feierte. FSV Gütersloh: Rolle – Baum, Schmidt, Hokamp, Kappmeier – Preuß (73. Tappe), Tellenbröker, Schuster, Bultmann (86. Weinhold) – Baumgärtel (86. Kilic), Berning (86. Rädeker). Im Aufgebot: Kammermann, Krumme (Tw). Union Berlin: Bösl – Sakar, Weiß, Becker, Steinert – Frank (88. Niesler) – Orschmann (88. Trojahn), Moratiou, Halverkamps (78. Blaschka) – Janez (60. Reissner), Heiseler (88. Rurack). Schiedsrichterin: Paula Mayer (Elversberg); Gelbrote Karte: Baum (54.); Gelbe Karten: Kilic – Frank, Orschmann. Ecken: 3:4 (0:1); Chancen: 6:8 (0:4). Tore: 0:1 (30.) Weiß, 1:1 (46.) Baumgärtel, 1:2 (65.) Heiseler, 1:3 (80.) Orschmann.

Fröhlich sieht im Highlight-Spiel Chance auf Punkte

FSV-Allrounderin Celina Baum im Zweitligaduell gegen Borussia Mönchengladbach. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Viel hochkarätiger und attraktiver könnte das Hinrundenfinale in der 2. Frauen-Bundesliga für den FSV Gütersloh nicht sein: Mit dem 1. FC Union Berlin gastiert am Sonntag um 14 Uhr der Tabellenzweite in der Tönnies-Arena. Und mit dem Aufsteiger aus Köpenick, der mit professionellen und Strukturen und einem profihaften Etat den Durchmarsch in die Bundesliga anstrebt, hat der FSV noch ein Hühnchen zu rupfen: Am 20. August verlor er das Erstrundenspiel im DFB-Pokal nach einer begeisternden 120-Minuten-Partie unter Flutlicht im Heidewaldstadion (2:2) per Elfmeterschießen mit 4:6. Begegneten sich beide Teams damals auf Augenhöhe, entwickelte sich die Bilanz in der 2. Liga unterschiedlich. Während die Berlinerinnen ihrer Favoritenrolle gerecht wurden, nur eine von zwölf Partien verloren (1:2 gegen Frankfurt II) und mit 25 Punkten bei 22:7 Toren einen Aufstiegsplatz innehaben, muss der FSV Gütersloh als Tabellenzehnter (13 Punkte, 19:31 Tore) gegen den Abstieg kämpfen. Und trotzdem sagt Daniel Fröhlich: „Ich sehe eine Chance, gegen Berlin Punkte zu holen.“ Unser Cheftrainer hat für dieses selbstbewusste Statement zwei Gründe. Zum einen scheint die Formkurve von Union etwas abgeflacht: Aus den letzten sechs Spielen holte das Team von Trainerin Ailien Poese „nur“ elf Punkte; vergangenen Sonntag musste es sich daheim vor 5.478 Zuschauern im Stadion An der Alten Försterei mit einem 1:1 gegen den VfL Bochum zufrieden geben. Zum anderen zeigte die Ergebnis- und vor allem die teaminterne Stimmungskurve der Gütersloherinnen letzten Sonntag mit dem knappen 1:2 beim Tabellenführer 1. FC Nürnberg eindeutig nach oben. Aufgrund der wechselhaften Leistungen in dieser Saison bleibt Daniel Fröhlich allerdings leicht skeptisch: „Wir sind ja eine kleine Wundertüte.“ Aber er setzt darauf, dass diesmal der abermals guten Trainingswoche ein kämpferisch starker Auftritt folgt. Wenn es seinem Team dann gelingt, längere Ballbesitzphasen zu haben als in Nürnberg, ist alles drin. Klar ist auch, dass die Gütersloherinnen die gegnerischen Standards besser verteidigen müssen als im Max-Morlock-Stadion. Denn alle erinnern sich: Im Pokalspiel fielen beide Berliner Treffer direkt oder indirekt durch Freistöße. Was das Personal angeht, sind beide Teams ersatzgeschwächt. Bei Union fehlen vier Spielerinnen, darunter mit der griechischen Nationalspielerin Eleni Markou eine Torschützin vom August. Der FSV Gütersloh muss neben den Langzeitverletzten Shpresa Aradini und Marie Schröder (1:0-Führungskraft im Pokalspiel)  auch auf Mittelfeldspielerin Ronja Leubner (instabile Kniescheibe) und Verteidigerin Lilly Stojan (Urlaub) verzichten. Letztere hatte seinerzeit mit dem 2:2-Ausgleich in der 89. Minute die torlose Verlängerung erzwungen. Für sie könnte entweder die in Nürnberg gelbgesperrte Nele Schmidt oder Chiara Tappe in die Abwehrkette rutschen. Keinen Zweifel lässt Daniel Fröhlich daran, dass Stürmerin Pauline Berning nach ihrem erfolgreichen Comeback wieder von Anfang an spielen soll. Die ebenfalls aus dem Kader der „Zweiten“ hochgezogene Charlotte Weinhold wird erstmals ins Zweitligaufgebot berufen. Der Rückblick auf das Pokalspiel lehrt übrigens, das der Ausfall von Leistungsträgerinnen kompensiert werden kann. Damals fehlten mit Merle Hokamp und Jacqueline Baumgärtel die herausragende Abwehrspielerin und die erfolgreichste Torjägerin des FSV Gütersloh.

Zum Inhalt springen