FSV Gütersloh 2009

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FSV Gütersloh 2009

U17 des FSV Gütersloh verliert Pokal-Halbfinale durch umstrittenen Elfmeter

Merle Rohden im Duell gegen die U17 des DSC Arminia Bielefeld. (Foto: Marina Brüning / FSV Gütersloh 2009)

Der Traum von der Titelverteidigung im Westfalenpokalwettbewerb endete für die B-Juniorinnen des FSV Gütersloh auf bittere Weise. Ein äußerst umstrittener Strafstoß führte am Mittwochabend zur 0:1-Niederlage im Halbfinale bei Arminia Bielefeld. „Wie kann das ein Elfmeter sein?“, fragte Trainer Lukas Jäschke voller Unverständnis, nachdem Schiedsrichterin Jonah Marie Flaskämper in der 53. Minute auf den Punkt gezeigt hatte. Die Unparteiische erklärte ihm, dass Johanna Braune im Strafraum bei einer Grätsche zwar den Ball gespielt habe, eine Bielefelder Angreiferin aber anschließend über sie zu Fall gekommen sei. Die Bielefelderin Leonie-Sophie Sievert ließ sich diese Chance nicht entgehen und traf gegen FSV-Keeperin Ylvie Kleimann zum letztlich entscheidenden 1:0. Kleimann war fünf Minuten zuvor ins Tor gekommen, weil sich Kim Fahrmeyer eine Fingerverletzung zugezogen hatte. Damit zog die Arminia ins Pokalfinale ein, wo sie am 4. Juni auf den VfL Bochum trifft. Im Duell zwischen dem Zweiten und dem Dritten der B-Juniorinnen-Regionalliga an der Bielefelder Schillerstraße konnte die U17 des FSV ein Chancenplus der Gastgeberinnen nicht verhindern. Kim Fahrmeyer rettet zweimal glänzend gegen Nele Pieper (17.) und Nika Klauke (54.), außerdem verfehlten die Bielefelderinnen Hannah-Marie Zurmühlen (25.) und Marie Glose (48.) das Tor bei Kopfbällen nach Eckstößen nur knapp. Aber die Gütersloherinnen setzten der Arminia-Offensive ein starkes defensives Bollwerk entgegen. „Die Mädels haben alles reingeworfen, alles gegeben“, lobte Lukas Jäschke sein Team für den leidenschaftlichen Einsatz. Der FSV überzeugte aber nicht nur mit Kampf, sondern er brachte auch seine fußballerischen Qualitäten auf den Platz. Um zu glasklaren Torchancen zu kommen, mangelte es jedoch an Durchsetzungsvermögen in Strafraumnähe. So blieben ein 20-Meter-Flachschuss von Merle Rohden (23.) sowie ein 30-Meter-Freistoß von Johanna Braune (55.), die beide das Tor knapp verfehlten, die einzigen Möglichkeiten. „Es war ein typisches 0:0-Spiel“, fand Lukas Jäschke. Die Hoffnung auf ein Elfmeterschießen zerstob allerdings in dem aus seiner Sicht ärgerlichen Elfmeterpfiff. Jetzt drückt der FSV Gütersloh dem OWL-Konkurrenten die Daumen für das Pokalfinale und das Saisonfinale in der Regionalliga. Gelingt den Bielefelderinnen nämlich das Double, ergibt sich für unsere U17 wohl doch noch eine Chance auf die Qualifikation für den DFB-Pokalwettbewerb. In der Regionalliga müssen die Gütersloherinnen den dritten Tabellenplatz auswärts verteidigen. In den letzten beiden Partien geht es zum FC Iserlohn (23. Mai) und zu Fortuna Düsseldorf (6. Juni). FSV Gütersloh U17: Fahrmeyer (57. Kleimann) – Horstmann (76. Meier), Haag, Krahner – Braune – Ladage, Schulte, Starkmann (66. Kirjanow), Rohden, Burstein – Bretthauer.

B-Juniorinnen des FSV Gütersloh ziehen mit 2:0-Sieg souverän ins Westfalenpokal-Halbfinale ein

B-Juniorinnen-Westfalenpokal in der Tönnies-Arena: Friederike Ladage im Duell gegen den SC Westfalia Kinderhaus. (Foto: Michael Meßmann / FSV Gütersloh 2009)

Für die B-Juniorinnen des FSV Gütersloh lebt der Traum von der Titelverteidigung im westfälischen Pokalwettbewerb weiter. Unser Talentschuppen setzte sich am Mittwochabend im Viertelfinale gegen den Regionalliga-Konkurrenten Westfalia Kinderhaus souverän mit 2:0 durch. Damit kommt es im Halbfinale zu einer Neuauflage des letztjährigen Endspiels gegen Arminia Bielefeld, das der FSV mit 1:0 gewann. Der Termin für die Partie zwischen dem Dritten und dem Zweiten der aktuellen Regionalligatabelle ist noch offen, gespielt wird in der Tönnies-Arena. Im anderen Halbfinale fordert der Bezirksligist Westfalia Soest den Regionalliga-Vierten VfL Bochum heraus. Dem Sieger des B-Juniorinnen-Westfalenpokals winkt als Belohnung die Teilnahme am DFB-Pokalwettbewerb. Weil dem FSV Gütersloh im Ligaduell „nur“ ein knapper 1:0-Sieg gegen den Drittletzten aus Münster gelungen war, trieben die plötzlichen Personalprobleme Trainer Lukas Jäschke schon ein paar Sorgenfalten auf die Stirn. Neben Merle Rohden und Mette Pollmeier meldeten sich kurzfristig mit Sophie Haag und Theresa Peters zwei weitere Leistungsträgerinnen verletzt ab; auch die fest eingeplante U16-Spielerin Nele Burstein musste wegen Knieproblemen passen. Das erklärt vielleicht die Unrundheiten in der Anfangsphase, die die starke Offensiv-Regisseurin Johanna Braune in der 15. Minute mit einem Zuckerpass auf Greta Hohensee beendete. Leider scheiterte die U17-Nationalspielerin mit ihrem Schuss aus halbspitzem Winkel an Kinderhaus-Keeperin Leni Mertens. Der FSV war nun klar tonangebend und belohnte sich in der 25. Minute. Diesmal startete Braune einen energischen Vorstoß aus dem Mittelfeld bis an die halblinke Strafraumgrenze, von wo sie einen glänzend dosierten Flachpass in die Mitte sendete. Für die perfekt mitgelaufene Hohensee war es ein Kinderspiel, den Ball zur 1:0-Führung über die Linie zu drücken. Weil diesmal das Zweikampfverhalten stimmte, ließ der FSV keine Torchance für die Gäste zu. Halbwegs gefährlich wurde es lediglich bei einem Distanz-Freistoß in der 18. Minute, den Torhüterin Kim Fahrmeyer ganz sicher abfing. Im zweiten Durchgang sorgten die Gütersloherinnen schnell für klare Verhältnisse, und zwar in der 51. Minute. Innenverteidigerin Finja Bretthauer, die sich nun häufiger in die Offensive einschaltete, profitierte letztlich davon, dass der FSV im vorderen Drittel erfolgreich gegen Ball und Gegner arbeitete. Und endlich einmal wagte eine Gütersloherin den wuchtigen Abschluss von außerhalb des Strafraums. Der Ball wischte noch über die Hände der Torhüterin, schlug dann aber zum 2:0 im Kinderhaus-Netz ein. Wie schon so oft in dieser Saison wäre in der Folge ein höherer Sieg möglich gewesen. Bei der von Lotta Horstmann initiierten Top-Chance von Greta Hohensee in der 67. Minute stand aber der Pfosten im Weg. Und ein Kopfball von Leandra Stienhans (67.) brachte ebenso wenig Ertrag wie die Möglichkeiten für Emilia Starkmann (57.), Lena Latton (71.) sowie Yumnah Lohnherr (72.). Positiv konnte das Trainerteam aber immerhin festhalten, dass gegen einen Gegner aus der gleichen Spielklasse hinten überhaupt nichts anbrannte. FSV Gütersloh U17: Fahrmeyer – Kirjanow, Bretthauer, Horstmann – Kirjanow (50. Lohnherr), Stienhans, Braune, Schulte (61. Combrink), Ladage – Starkmann (69. Latton), Hohensee.

U17 des FSV Gütersloh zieht souverän ins Westfalenpokal-Viertelfinale ein

FSV-Nachwuchsspielerin Lilly Krahner (Foto: Marina Brüning / FSV GÜtersloh 2009)

Die U17 des FSV Gütersloh tanzt weiter auf zwei Hochzeiten. Neben der Regionalliga ist das Team von Lukas Jäschke auch im B-Juniorinnen-Westfalenpokal weiter dabei. Am Mittwochabend qualifizierten sich die Gütersloherinnen durch einen souveränen 4:0-Erfolg beim Westfalenligisten BV Werther für das Viertelfinale. „Der Auftritt war fußballerisch echt gut“, lobte der Cheftrainer seine Mädels, musste aber einschränken: „Es gab ein kleines Manko – die Chancenverwertung.“ Tatsächlich hörte die FSV-Bank irgendwann auf, die Tormöglichkeiten zu notieren: „Wir haben nur noch Strichliste geführt.“ Immerhin vier Mal gelang es, die starke Wertheraner Keeperin Lena Riesebieter zu überwinden. In der 10. Minute netzte Emilia Starkmann nach einer flachen Hereingabe von außen zum 1:0 ein.  Das 2:0 ließ dann länger auf sich warten. Die zur Pause eingewechselte Ella Combrink war in der 63. Minute zur Stelle, nachdem Riesebieter angeschossen worden war. Zum 3:0 jagte Theresa Peters den Ball in der 71. Minute nach einer von Werther nicht klar genug abgewehrten Ecke in die Maschen. Den Schlusspunkt setzte Merle Rohden in der 77. Minute, als sie eine auf den kurzen Pfosten gezirkelte Ecke zum 4:0 verwandelte. Im Viertelfinale am 22. April empfängt der FSV den Münsteraner Regionalliga-Konkurrenten Westfalia Kinderhaus. Dann hofft Lukas Jäschke auf sein volles Personal zugreifen zu können. Diesmal musste er auf Ylvie Kleimann, Lotta Horstmann, Finja Bretthauer, Yumnah Lohnherr und Kim Fahrmeyer verzichten die allesamt zur Westfalenauswahl für das gleichzeitig stattfindende Länderpokalturnier in Duisburg abgestellt werden mussten. FSV Gütersloh U17: Perkovic – Kirjanow, Pollmeier, Meier (56. Burstein) – Braune – Starkmann (60. Krahner), Rohden, Schulte, Starke (56. Peters) – Ladage, Latton (41. Combrink).

FSV Gütersloh gewinnt den B-Juniorinnen-Westfalenpokal 2025

B-Juniorinnen-Westfalenpokalsiegerinnen 2025: Die U17 des FSV Gütersloh. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Die U17-Mannschaft des FSV Gütersloh hat am heutigen Sonntag, dem 1. Juni 2025, ein beeindruckendes Ausrufezeichen zum Abschluss der Saison gesetzt: Mit einem verdienten 1:0-Erfolg über den DSC Arminia Bielefeld sicherten sich die Juniorinnen den Titel im B-Juniorinnen-Westfalenpokal. Im traditionsreichen Dortmunder Stadion Rote Erde, im Schatten des Signal Iduna Parks, entwickelte sich von Beginn an ein spannendes Ostwestfalen-Derby. Das Team von Cheftrainer Lukas Jäschke sowie seinen beiden Co-Trainern Daniel Schiewe und Elina Büttner ließ dabei keine Zweifel an den eigenen Ambitionen aufkommen: Der FSV übernahm früh die Kontrolle und erspielte sich zahlreiche gute Möglichkeiten. Der verdiente Lohn folgte in der 39. Spielminute: Anna Stockmann traf mit einem präzisen Abschluss zur 1:0-Führung und brachte den Titelverteidiger noch vor dem Halbzeitpfiff auf Titelkurs. Im zweiten Durchgang verteidigten die FSV-Juniorinnen die Führung mit großer Disziplin und Teamgeist. Trotz einiger Offensivbemühungen von Arminia Bielefeld ließ der FSV nichts mehr anbrennen und brachte den knappen, aber hochverdienten Sieg souverän über die Zeit. Mit dem heutigen Erfolg krönt der FSV Gütersloh nicht nur eine starke Saison mit der Titelverteidigung, sondern setzt auch ein Ausrufezeichen hinter seine kontinuierlich erfolgreiche Nachwuchsarbeit. Der gesamte Verein gratuliert seinen B-Juniorinnen und dem Trainerteam zu diesem hochverdienten Pokaltriumph.

Finale auf großer Bühne: FSV B-Juniorinnen kämpfen um den Westfalenpokal

Westfalenpokalsieger der B-Juniorinnen 2024: Die U17-Mannschaft des FSV Gütersloh. (Foto: Wolfgang Temme / FSV Gütersloh 2009)

Am Sonntag, den 1. Juni, erwartet die B-Juniorinnen des FSV Gütersloh ein echtes Highlight: Im traditionsreichen Dortmunder Stadion Rote Erde trifft der FSV-Nachwuchs im Finale des B-Juniorinnen-Westfalenpokals auf den DSC Arminia Bielefeld. Der Anstoß erfolgt um 11:45 Uhr – und das vor großer Kulisse, denn der Pokal-Showdown der Juniorinnen bildet den Auftakt zu einem historischen Doppelspieltag, der mit dem Finale zwischen Borussia Dortmund und dem FC Schalke 04 im Frauen-Wettbewerb seinen Höhepunkt findet. Der FSV Gütersloh geht dabei als Titelverteidiger in das Endspiel. Im Vorjahresfinale konnte sich die Gütersloherinnen mit 8:1 gegen den Nachwuchs der Arminia durchsetzen. Für die U17-Talente des FSV Gütersloh ist der Auftritt im altehrwürdigen Stadion eine besondere Ehre – und eine großartige Gelegenheit, sich im Rahmen eines hochkarätigen Fußball-Events zu präsentieren. Zum ersten Mal in der Geschichte des Fußball- und Leichtathletik-Verbands Westfalen (FLVW) finden die Pokal-Endspiele der Frauen und B-Juniorinnen am selben Tag und in derselben Spielstätte statt. Der Finaltag in Dortmund steht somit ganz im Zeichen des Frauen- und Mädchenfußballs und verspricht spannende Spiele und emotionale Momente. Das Endspiel gegen Arminia Bielefeld ist dabei nicht nur sportlich reizvoll, sondern auch ein echtes traditionsreiches Derby – genau wie das anschließende Duell der Erstvertretungen von Borussia Dortmund und Schalke 04 (Anstoß: 15:00 Uhr). Die Verantwortlichen des FLVW sowie die Finalvereine hoffen auf eine stimmungsvolle Kulisse und viele Zuschauerinnen und Zuschauer, die beide Spiele begleiten. Informationen zum Ticketverkauf und zur möglichen Liveübertragung werden in Kürze über die offiziellen Kanäle veröffentlicht. Der FSV Gütersloh blickt mit Vorfreude auf den Finaltag – und setzt auf die Unterstützung seiner Fans beim großen Westfalenpokalfinale!

FSV U17 zieht mit 4:0-Sieg souverän ins Westfalenpokal-Finale ein

FSV-Nachwuchsspielerin Hannah Leßner (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Die U17-Talente des FSV Gütersloh sind nur noch einen Schritt von der Titelverteidigung im B-Juniorinnen-Westfalenpokal entfernt. Das Team von Lukas Jäschke, Daniel Schiewe und Elina Büttner qualifizierte sich mit einem ungefährdeten 4:0-Erfolg über den Regionalligakonkurrenten FC Iserlohn für das Finale des Wettbewerbs, das am 29. Mai stattfindet. Gegner in der Partie, die um 11 Uhr in der heimischen Tönnies-Arena ausgetragen wird, ist der DSC Arminia Bielefeld, der sich im anderen Halbfinale mit 7:0 gegen Fortuna Freudenberg durchsetzte. Im Vorjahr hatte der FSV den Pokal durch einen 8:1-Endspielsieg in Bielefeld gewonnen. In der aktuellen Regionalligatabelle belegen die beiden Finalisten die Plätze fünf (FSV) und vier (DSC). Der Tabellenachte aus Iserlohn war im Halbfinalspiel chancenlos. Immerhin ging das Defensivkonzept bis zur 36. Minute auf, denn so lange stand es 0:0. „Wir mussten Geduld aufbringen“, beschrieb Lukas Jäschke die Strategie, durch Verlagerungen Räume für Pässe in die Spitze zu schaffen. Das gelang einige Male, doch zunächst fehlte im letzten Drittel das Durchsetzungsvermögen. In der 36. Minute aber funktionierte es, als Greta Hohensee von der rechten Grundlinie aus nach innen passte und Mette-Mia Pollmeier zum 1:0 einschob. Spätestens mit dem 2:0 in der 61. Minute war die letzte Iserlohner Hoffnung auf eine Überraschung verflogen. Nach einer Pollmeier-Ecke war der Kopfball von Luljeta Dragaj gehalten worden, doch im Gewusel spitzelte Merle Rohden den Ball über die Torlinie. Bei konsequenter Chancenverwertung wäre ein noch höherer Sieg möglich gewesen. So aber beließ es der FSV bei zwei weiteren Treffern: Nach Vorarbeit von Friederike Ladage und Luljeta Dragaj erzielte Greta Hohensee in der 71. Minute das 3:0, und Lara Mehn stocherte den Ball in der 75. Minute nach einer Hohensee-Ecke via Pfosten und FCI-Keeperin zum 4:0 ins Tor. FSV Gütersloh U17: Kropp – Haag, Rohden, Leßner – Koerdt (68. Wesseler) – Braune (50. Ladage), Stockmann, Schindler, Pollmeier (63. Mehn) – Hohensee, Pfeiffer (50. Dragaj).

U17 des FSV Gütersloh schießt sich mit 5:0 ins Westfalenpokal-Halbfinale

Jubel bei der U17 des FSV Gütersloh nach dem Sieg in Bochum. (Foto: Elina Büttner / FSV Gütersloh 2009)

In überzeugender Manier hat die U17 des FSV Gütersloh den nächsten Schritt auf dem Weg zur Titelverteidigung im Wettbewerb um den B-Juniorinnen-Westfalenpokal absolviert. Das Team von Lukas Jäschke, Daniel Schiewe und Elina Büttner besiegte im Viertelfinale den Regionalligakonkurrenten VfL Bochum am Mittwochabend mit 5:0. Im Halbfinale, das am 30. April ausgespielt wird, genießt der FSV Heimrecht gegen den FC Iserlohn 46/49. Der aktuelle Tabellenachte der Regionalliga West setzte sich im Viertelfinale mit 4:2 im Elfmeterschießen gegen den Westfalenligisten Westfalia Kinderhaus durch. Das zweite Halbfinale bestreiten die Regionalligisten Arminia Bielefeld und Fortuna Freudenberg. Der Gewinner des Westfalenpokals ist direkt qualifiziert für den DFB-Pokalwettbewerb 2025/2026. Auf dem Kunstrasenplatz am Vonovia-Ruhrstadion in Bochum präsentierte sich der FSV Gütersloh spielerisch deutlich verbessert gegenüber den beiden letzten Regionalligaspielen gegen Köln (1:2) und Bielefeld (3:3). „Die Mädels haben auch mal die einfachen Bälle gespielt und hatten eine gute Absicherung bei langen Schlägen des Gegners“, nannte Lukas Jäschke zwei Details. Damit wurde der VfL Bochum im ersten Durchgang zur Chancenlosigkeit verurteilt. Auf der anderen Seite kombinierte sich der FSV zahlreiche gute Möglichkeiten heraus, von denen vier zu Toren genutzt wurden. Das 1:0 (14.) erzielte Luljeta Dragaj nach einem präzisen Querpass der über links vorgestoßenen Lucy Wisniewski. Vor dem 2:0 (30.) kündigte Jäschke seiner Co-Trainerin schon vor der von Anna-Sophie Schindler getretenen Ecke einen Treffer an. Tatsächlich sprang Sophie Haag am kurzen Pfosten perfekt in den Ball und köpfte ihn ins Tor. Das 3:0 in der 36. Minute erzielte Hannah Leßner mit einem herrlichen Distanzschuss in Richtung Winkel. Vor dem 4:0 (38.) setzte sich erneut die starke Lucy Wisniewski über links durch. Diesmal verwerte Anna Stockmann das Zuspiel mit einem Linksschuss unter die Latte. In der zweiten Halbzeit ließ es der FSV Gütersloh etwas ruhiger angehen, kam aber dennoch zu weiteren Chancen. Eine davon nutzte Lina Winter in der 58. Minute zum 5:0. Abermals hatte Lucy Wisniewski die Vorarbeit geleistet. Dass hinten weiter die Null stand, war auch Torhüterin Linna Hermsmeier zu verdanken, die im zweiten Durchgang zweimal bei Bochumer Abschlüssen zur Stelle war. FSV Gütersloh U17: Hermsmeier – Haag (55. Ludwig), Rohden, Leßner – Koerdt – Ladage (48. Starke), Schindler, Stockmann, Mainka (48. Winter) – Dragaj (55. Latton), Wisniewski.

U17 des FSV Gütersloh schießt sich ins B-Juniorinnen-Westfalenpokal-Viertelfinale

FSV-Nachwuchsspielerin Mia Wesseler (Foto: Dennis Seelige / FSV Gütersloh 2009)

Die B-Juniorinnen des FSV Gütersloh schwimmen als Titelverteidiger auch im Westfalenpokal auf einer Erfolgswelle. Mit einem 11:0-Triumph im Drittrundenspiel beim Bezirksligisten SV Union Wessum erreichte das von Lukas Jäschke gecoachte Team am Sonntag souverän das Viertelfinale. Dort muss unsere U17 am Mittwoch, 9. April, beim Regionalligisten VfL Bochum antreten. Nur einen Tag nach dem 9:0-Ligasieg beim MSV Duisburg hatten die FSV-Spielerinnen in Ahaus mehr Mühe mit dem holprigen Rasen als mit dem Gegner. „Es war ein Pflichtsieg“, ordnete Lukas Jäschke das nach einer 4:0-Pausenführung in die Höhe geschraubte Ergebnis passend ein. Ihn erfreute, dass das Gros der Treffer ordentlich herausgespielt wurde. Torhüterin Maya Wisznewski wurde vor keine Prüfung gestellt. In die Torschützenliste trugen sich Friederike Ladage (2), Hannah Leßner (2), Merle Rohden (2), Luljeta Dragaj, Johanna Braune, Janna Koerdt und Sophie Haag ein. Das 0:5 war ein Eigentor der Wessumer Keeperin. FSV Gütersloh U17: Wisznewski – Wesseler (41. Mehn), Rohden, Stockmann – Koerdt – Leßner, Haag, Braune, Pollmeier (50. Mainka) – Hohensee (50. Winter), Dragaj (41. Ladage).

FSV Gütersloh gewinnt mit 8:1-Triumph im Finale zum zehnten Mal den U17-Westfalenpokal

Westfalenpokalsieger der B-Juniorinnen 2024: Die U17-Mannschaft des FSV Gütersloh. (Foto: Wolfgang Temme / FSV Gütersloh 2009)

Das Jubiläum ist perfekt und der Pott steht wieder in seinem Wohnzimmer: Zum zehnten Mal seit Einführung des Wettbewerbs im Jahr 2010 sicherte sich der FSV Gütersloh den Westfalenpokal der B-Juniorinnen. Der Bundesligist aus der Tönnies-Arena feierte im Finale am Donnerstag einen glanzvollen 8:1-Erfolg beim Ligakonkurrenten DSC Arminia Bielefeld. „Heute hat man einen Klassenunterschied gesehen“, gratulierte Cheftrainer Christian Franz-Pohlmann seinen Mädels zu einer starken Leistung. Mit diesem Torefestival vor 150 Zuschauern endete für unser U17-Team eine Saison, die bereits mit der Vizemeisterschaft in der Bundesliga West/Südwest einen stolzen Erfolg gebracht hatte. „Wir haben uns das verdient“, sagte Kapitänin Madleen Franz, bevor sie wie das ganze Team die Medaillen und zusammen mit Charlotte Weinhold den Pokal aus den Händen von Verbandsvertreter Dieter Krümpelmann entgegen nahm. In den anschließenden Jubel mischte sich auch ein wenig Wehmut, denn die Bundesliga wurde vom DFB abgeschafft und das im Laufe des letzten Jahres stark zusammengewachsene Team zerfällt auch altersbedingt. Auf dem Kunstrasenplatz an der Bielefelder Schillerstraße war der FSV von Beginn an klar tonangebend. Charlotte Weinhold eröffnete den Torreigen bereits in der 7. Minute, als sie einen Freistoß aus gut 30 Metern ins linke obere Ecke zirkelte. Spätestens als Lucy Wisniewski, eine der besonders auffälligen Spielerinnen, in der 24. Minute nach einer zu kurz abgewehrten Franz-Ecke das 2:0 erzielte, war der FSV auf der Siegerstraße. Wer auf Bielefelder Seite gehofft hatte, dass Arminia aufgrund des 1:1 im Bundesliga-Hinspiel die Chance auf eine Pokal-Sensation haben würde, musste erkennen, dass die Kräfteverhältnisse wie schon im Liga-Rückspiel (2:0 für Gütersloh) einseitig waren. Noch vor der Pause (34.) erhöhte Merle Hokamp auf 3:0. Wie die U17-Nationalspielerin den Ball nach einer starken Wisniewski-Flanke in der Luft mit dem rechten Fuß herunterholte und ihn dann cool einschob, war Extraklasse. Die aus dem Gütersloher Frauen-Zweitligakader abgestellte Hokamp war es auch, die nach der Pause (44.) einen feinen Chipball von Emma Bendix zum 4:0 verwandelte. Hannah Leßner erhöhte rasch auf 5:0 (45.), indem sie eine Hereingabe von Joyce Schüttelhofer humorlos einschob. Eine Unachtsamkeit beim FSV bescherte den klar unterlegenen, aber niemals aufsteckenden Gastgeberinnen den bis dahin einzigen Schuss auf das von Linna Hermsmeier gehütete Tor, der durch Nora Schmidt zum 1:5 führte (58.). Postwendend stellte die von einem eigenen kleinen Fanklub angefeuerte Lucy Wisniewski den alten Abstand mit dem 6:1 wieder her. Für reichlich Wirbel sorgte in der Schlussviertelstunde die eingewechselte Merle Theis. Sie setzte mit ihren Treffern zum 7:1 (71.) und 8:1 (76.) zwei schöne Schlusspunkte. Die letzte Aktion der fairen Partie gehörte der zu sehr auf sich allein gestellten Bielefelder Sturmspitze Sophia Pauli, die mit einem Schuss an Linna Hermsmeier scheiterte (78.). Es war der zweite Ball, der überhaupt auf das Tor der FSV-Keeperin kam. DSC Arminia Bielefeld U17: Haverkamp – Vogt, Pollmeier, Barthel, Peters (64. Pieper) – Glose (64. Schildmann) – Weßeler (54. Berisha), Sievert (54. Schmidt), Meliani (64. Lau), Vata – Pauli. FSV Gütersloh U17: Hermsmeier – Weinhold (55. Walters), Wicke, Bendix – Leßner, Franz, Hokamp (64. Wesseler), Wehmeyer (55. Webbeler), Naccarato (55. Herkenhoff) – Wisniewski, Schüttelhöfer (55. Theis). Tore: 0:1 Weinhold (7.), 0:2 Wisniewski (24.), 0:3 Hokamp (34.), 0:4 Hokamp (44.), 0:5 Leßner (45.), 1:5 Schmidt (58.), 1:6 Wisniewski (59.), 1:7 Theis (71.), 1:8 Theis (76.).

Ostwestfalen-Derby am Vatertag: U17-Westfalenpokalfinale zwischen Arminia und FSV

FSV-Nachwuchstalent Nova Wicke im B-Juniorinnen-Bundesligaspiel gegen den DSC Arminia Bielefeld. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Am morgigen Feiertag dürfen sich Fußballfans auf ein ganz besonderes Highlight freuen. Im Westfalenpokalfinale der B-Juniorinnen kommt es zum Ostwestfalen-Derby zwischen den U17-Mannschaften des FSV Gütersloh und dem gastgebenden DSC Arminia Bielefeld. Der FSV konnte sich im hart umkämpften Halbfinale gegen den FC Iserlohn 46/49 im Elfmeterschießen mit 6:5 durchsetzen, während die Arminia ebenfalls ins Elftmeterschießen gehen musste. Dort bezwang das Team den SSV Rhade mit 5:4. Das letzte direkte Duell zwischen den beiden Finalisten gab es in der jüngst abgeschlossenen Saison 2023/24 der B-Juniorinnen-Bundesliga. Der FSV Gütersloh konnte die Arminia mit 2:0 besiegen und schloss die Saison am Ende auf Platz zwei ab. Nun kommt es am Vatertag zum spannenden Duell um den Westfalenpokal. Das Finale wird um 11:00 Uhr auf dem Kunstrasenplatz am Sportplatz Stadtheide (Schillerstraße) in Bielefeld angepfiffen.

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