FSV Gütersloh 2009

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FSV Gütersloh 2009

Gütersloher Hallenmasters beginnt am Freitag – Eintritt frei zum Auftakt

"Da ist das Ding!" - Der Siegerpokal des Gütersloher Hallenmasters. (Foto: Dennis Seelige / FSV Gütersloh 2009)

Das Gütersloher Hallenmasters 2026 um den Keystone Sports Cup startet am Freitag, 9. Januar, in der Innenstadtsporthalle des Städtischen Gymnasiums Gütersloh (Bismarckstraße 26). Bis Sonntag, 11. Januar, kämpfen 20 B-Juniorinnen-Teams aus dem gesamten Bundesgebiet um den Titel beim größten Hallenfußballturnier dieser Altersklasse in Deutschland. Veranstalter ist der FSV Gütersloh. Der sportliche Auftakt erfolgt am Freitag um 19:00 Uhr mit dem Eröffnungsspiel zwischen dem Titelverteidiger 1. FFC Turbine Potsdam und dem VfB Stuttgart. Die offizielle Turniereröffnung findet um 20:00 Uhr statt. Markus Kottmann, 1. stellvertretender Bürgermeister der Stadt Gütersloh, wird die Mannschaften in Vertretung für Bürgermeister Matthias Trepper begrüßen und das Turnier eröffnen. Der Eintritt am Freitag ist frei. Am Samstag und Sonntag ist die Tageskasse geöffnet. Am Sonntag erreicht das Turnier mit dem Finale des A-Turniers seinen Höhepunkt. Ina Laukötter, Landrätin des Kreises Gütersloh und Schirmherrin des Turniers, wird dem Endspiel beiwohnen und im Anschluss die Siegerehrung vornehmen. Ebenfalls anwesend sind Klaus-Peter Reinert, Vorstand der Klaus-Peter Reinert Stiftung, sowie Maximilian Tönnies, geschäftsführender Gesellschafter der Premium Food Group (PFG), die als Ehrengäste in die Siegerehrung eingebunden sind. Titelsponsor der 24. Ausgabe des Turniers ist Keystone Sports, eine international tätige Agentur und führender Vermittler von Sportstipendien an US-amerikanische Colleges.

U17 beendet Hallenmasters-Vorbereitung mit Platz zwei in Werther

Die U17-Juniorinnen des FSV Gütersloh beim Teuto-Winter-Cup des BV Werther. (Foto: FSV Gütersloh 2009)

Mit der Teilnahme am Teuto-Winter-Cup des BV Werther schloss die U17 des FSV Gütersloh die intensive Vorbereitung auf das am Freitag beginnende Gütersloher Hallenmasters um den Keystone Sports Cup in der Gütersloher Innenstadtsporthalle ab. Nach Platz fünf in Oelde und Siegen in Greven und Recke sprang bei der vierten Turnierteilnahme mit Rang zwei eine weitere Spitzenplatzierung heraus. „Alles in allem sind wir sehr zufrieden mit den Auftritten und sind aus unserer Sicht gut präpariert für das Hallenmasters“, sagte Cheftrainer Lukas Jäschke. Sein Team hatte in Werther in der Gruppenrunde zwar mit 1:2 gegen Arminia Bielefeld verloren, doch Siege über GVO Oldenburg (3:1) und Westfalia Kinderhaus (4:1) reichten, um sich als Gruppenzweiter für das Halbfinale zu qualifizieren. Hier fegte unser Nachwuchs die Warendorfer SU mit 7:0 vom Feld. Im Endspiel kam es zum erneuten Aufeinandertreffen mit Kinderhaus. Nach Treffern von Mette-Mia Pollmeier und Yumnah Lohnherr stand es lange 2:2, ehe die Münsteranerinnen den 3:2-Siegtreffer erzielten. „Kinderhaus hat das Turnier verdient gewonnen“, urteilte Lukas Jäschke. Für den FSV Gütersloh spielten Kim Fahrmeyer (Tw), Lena Latton, Johanna Braune, Merle Rohden, Mette-Mia Pollmeier, Lotta Horstmann, Friederike Ladage, Emma Schulte, Yumnah Lohnherr und Theresa Peters.

U17 des FSV Gütersloh feiert Turniersieg beim Hallenfestival in Recke

Recker-Fußball-Hallenfestival 2025/2026: Platz 1 für die U17-Juniorinnen und Auszeichnung zur besten Spielerin für Friederike Ladage. (Foto: FSV Gütersloh 2009)

Sechs Tage vor dem Start des Gütersloher Hallenmasters um den Keystone Sports Cup haben die B-Juniorinnen des FSV Gütersloh noch einmal Selbstvertrauen getankt. Das von Cheftrainer Lukas Jäschke gecoachte Team triumphierte am Samstag im Kreis Steinfurt beim Hallenfestival des TuS Recke. Dabei gewannen unsere Mädels alle sechs Turnierspiele. Zunächst holten sie sich mit Erfolgen über Arminia Ibbenbüren (4:1), GVO Oldenburg (3:1), SV Meppen (4:2) und SVG Aurich (5:0) Platz eins in der Gruppenrunde. Beim 5:1-Sieg im Halbfinale war auch die von TuS Büppel, sowie Polizei und Eintracht Oldenburg (MSG Büppel/EPO) kein Stolperstein. Im Endspiel gab es ein Wiedersehen mit dem Gruppengegner SV Meppen. Entschieden wurde die Partie im Neunmeterschießen. Dank Torhüterin Paula Rowny, die zwei Meppener Schüsse parierte, setzte sich der FSV Gütersloh mit 7:6 durch. Neben dem Pokal für den Turniersieg ging noch eine weitere Trophäe an unser Team, denn Friederike Ladage wurde als beste Spielerin des Turniers ausgezeichnet. Das Aufgebot des FSV Gütersloh: Paula Rowny (Tw), Johanna Braune, Johanna Rehpöhler, Merle Rohden, Sophie Haag, Lotta Horstmann, Friederike Ladage, Emma Schulte, Ella Combrink, Lena Latton, Emilia Starkmann.

Kim Fahrmeyer zur besten Torhüterin des STIENS-Cup gewählt

Kim Fahrmeyer (rechts) und die U17 des FSV beim STIENS-Cup. (Fotos: FSV Gütersloh 2009)

Einen Tag nach dem Triumph beim Lutz-Kaiser-Cup in Greven war der FSV Gütersloh mit einem anderen Aufgebot von U17-Juniorinnen auch beim Hallenturnier um den STIENS-Cup in Oelde vertreten. Dabei trafen unsere Mädchen ausschließlich auf Jungenteams. Nach zwei Niederlagen und einem Sieg in der Gruppenrunde spielte der FSV um Rang fünf und besiegte dort die FJSG Erwitte mit 4:0. Eine besondere Auszeichnung verdiente sich Kim Fahrmeyer: Die 15-Jährige wurde zur besten Torhüterin des Turniers gewählt. Für den FSV Gütersloh spielten außerdem Betty Meier, Clea Fleiter, Ella Combrink, Ida Starke, Ina Kirjanow, Johanna Rehpöhler, Leandra Stienhans, Lena Latton, Nele Burstein und Samar Mathpoud.

U17 des FSV Gütersloh triumphiert beim Lutz-Kaiser-Cup

Turniersieg für die U17 des FSV beim B-Juniorinnen Lutz-Kaiser-Cup 2025. (Foto: FSV Gütersloh 2009)

Die B-Juniorinnen des FSV Gütersloh sind mit einem Turniersieg in die Hallensaison gestartet. Das von Lukas Jäschke, Daniel Schiewe und Matthias Kaiser gecoachte Team gewann am Sonntag in Greven mit makelloser Bilanz den Lutz-Kaiser-Cup. Als Tabellendritter der B-Juniorinnen-Regionalliga West setzte sich der FSV in der Emssporthalle zunächst in der Vorrundengruppe B souverän durch. Durch Siege über den ASC Schöppingen (6:0), die DJK Wacker Mecklenbeck (8:1), die Spvg. Aurich (3:2) und die SG Eintracht Gelsenkirchen (9:0) qualifizierten sich die Gütersloherinnen mit voller Punktausbeute und einem Torverhältnis von 26:3 für das Viertelfinale. Beim 4:0-Erfolg erwies sich hier auch die SG Firndorff Bremen nicht als Stolperstein. Gegner im Halbfinale war mit der Sportvereinigung Aurich ein Spitzenteam aus der B-Juniorinnen-Regionalliga Nord. Der FSV Gütersloh ließ überhaupt nichts anbrennen und setzte sich mit 5:1 durch. Im Endspiel traf unser Talentschuppen mit dem Westfalenligisten DJK Arminia Ibbenbüren auf einen alten Bekannten aus Bundesliga- und Regionalligazeiten. Der FSV triumphierte mit 2:0 und durfte den Pokal mit nach Hause nehmen. Viel besser hätte die Einstimmung auf die Indoor-Phase, deren Höhepunkt vom 9. bis 11. Januar das Gütersloher Hallenmasters 2026 um den Keystone Sports Cup in der Innenstadt-Sporthalle sein wird, kaum gelingen können. Am Erfolg beteiligt waren folgende Spielerinnen: Paula Rowny (Tw), Mette Pollmeier, Johanna Braune, Greta Hohensee, Ella Combrink, Emma Schulte, Theresa Peters, Friederike Ladage, Finja Bretthauer, Sophie Haag, Lotta Horstmann.

U17 des FSV Gütersloh kassiert gegen Bayer Leverkusen die erste Saisonniederlage

U17-Trainerteam des FSV Gütersloh. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Auf den ersten Patzer folgte ein echter Ausrutscher: Das 1:1-Unentschieden der U17 des FSV Gütersloh am vergangenen Wochenende gegen Fortuna Düsseldorf war mehr als nur ein kurzes Abweichen vom Erfolgsweg. Sieben Tage später kassierten unsere bislang unbesiegten Top-Talente mit dem 1:2 bei Bayer 04 Leverkusen am 10. Spieltag der B-Juniorinnen-Regionalliga West die erste Saisonniederlage. Und als wäre das nicht schon bitter genug, mussten die Spielerinnen registrieren, dass sie damit die große Chance verpasst hatten, in den Titelkampf zurückzukehren. Sowohl Spitzenreiter SGS Essen (1:1 in Mönchengladbach) als auch der Tabellenzweite Arminia Bielefeld (2:2 in Iserlohn) ließen nämlich unerwartet Federn. So aber vergrößerten sie sogar den Vorsprung auf fünf und drei Punkte gegenüber dem drittplatzierten FSV Gütersloh. Während sich Bielefeld und Essen im letzten Hinrundenspiel direkt duellieren, müssen sich die Gütersloherinnen (21 Punkte) am 13. Dezember im Heimspiel gegen den Tabellenvierten FC Iserlohn sogar einem nur einen Zähler zurückliegenden Verfolger erwehren. Lukas Jäschke war nach der auf Kölner Stadtgebiet auf dem Kunstrasenplatz am Stammheimer Ring ausgetragenen Partie fassungslos. „Ich weiß auch nicht, was da für ein Film ablief“, sagte der Cheftrainer und suchte zunächst ergebnislos nach Erklärungen für das Geschehen. Zwar ist die Trainingsbeteiligung nach wie vor eine strukturelle Baustelle bei unserer U17. Doch mit Ausnahme einer recht dünn besetzten Bank (nur drei Wechselmöglichkeiten) waren die personellen Voraussetzungen für einen Erfolg beim Tabellenfünften Bayer Leverkusen nicht schlecht. Und mit dem Verlauf der ersten Halbzeit („Die war relativ gut“) waren Lukas Jäschke und seine Trainerkollegen Daniel Schiewe und Elina Büttner durchaus zufrieden. Schließlich führte ihr Team zur Pause mit 1:0, nachdem Innenverteidigerin Lotta Horstmann mit einem schönen Distanzschuss in der 9. Minute ihren dritten Saisontreffer erzielt hatte. Vielleicht wäre die Partie anders gelaufen, wenn der FSV vor dem Seitenwechsel zumindest eine der weiteren guten Möglichkeiten genutzt hätte. „Aber dann kommst du aus der Kabine und stellst das Fußballspielen komplett ein.“ Lukas Jäschke registrierte, dass die Spielerinnen klare Vorgaben nicht beherzigten – etwa dass die Bälle auf dem rutschigen Platz in den Fuß gespielt werden sollen. „Stattdessen wurden die Pässe plötzlich in den Lauf gespielt und viele Bälle waren damit weg.“ Und wenn sich der FSV mal ins vordere Drittel durchkombiniert hatte, wurden die Bälle nicht verwertbar festgemacht: „Immer wieder haben wir uns falsch aufgedreht, um den Ball partout auf den vermeintlich stärkeren Fuß zu bekommen.“ Einen der daraus resultierenden Ballverluste nutzte Leverkusen in der 51. Minute, um über die rechte Abwehrseite ausnahmsweise mal in den Gütersloher Strafraum zu kommen. Hier setzte sich die Fehlerkette fort. Zwar eroberte der FSV den Ball zurück, konnte die Situation aber nicht wirklich bereinigen, so dass ein Rückpass auf Torhüterin Kim Fahrmeyer die Notlösung war. Die 14-Jährige hatte dann das Pech, eine Leverkusenerin anzuschießen, von deren Körper der Ball dann zum 1:1 ins Tor abprallte. „Es war der nullte Torschuss von Bayer“, kommentierte Lukas Jäschke süffisant. Während die Gütersloherinnen zu keiner echten Torchance mehr kamen („Wir haben nur noch gepöhlt“), nutzte Leverkusen in der 70. Minute den ersten Torschuss, um mit einer Bogenlampe den umjubelten 2:1-Siegtreffer zu erzielen. FSV Gütersloh U17: Fahrmeyer – Kirjanow, Rohden, Horstmann – Braune – Peters, Latton (55. Bretthauer), Schulte, Pollmeier – Stahlschmidt (51. Nölle), Ladage.

U17 des FSV Gütersloh spielt ab sofort in Reinert-Trikots

Die B-Juniorinnen des FSV Gütersloh laufen in der Regionalliga West ab sofort in neuen Trikots auf. Passend zum Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf trafen die roten Jerseys ein, die auf der Vorderseite ein stilisiertes Herz und den Schriftzug der Klaus-Peter Reinert Stiftung tragen. Der Gründer und Vorstandsvorsitzende der Stiftung, Klaus-Peter Reinert, hatte es sich nicht nehmen lassen, zur Einweihung der Trikots höchstpersönlich in die Tönnies-Arena zu kommen. Als Dankeschön für die bereits im April getätigte Zuwendung von 50.000 Euro aus den Erlösen der Stiftung überreichte ihm FSV-Geschäftsführer Michael Horstkötter in der Halbzeitpause der Partie ein Exemplar mit der Rückennummer 2025. Es bezeichnet das Jahr, in dem die Klaus-Peter Reinert Stiftung ganz wesentlich zum wirtschaftlichen Überleben des FSV Gütersloh beigetragen hat. Im Beisein der Spielerinnen Mara Nölle, Leandra Stienhans und Betty Meier bekräftigte Reinert seine Zusage, dem Verein im Februar 2026 weitere 50.000 Euro zukommen zu lassen. Diese großartige Unterstützung konnten die Top-Talente des FSV leider nicht direkt in den Gewinn von drei Punkten ummünzen. Sie mussten sich als weiterhin ungeschlagener Tabellendritter mit einem 0:0 gegen Fortuna Düsseldorf zufrieden geben.

U17 des FSV Gütersloh leistet sich 0:0-Patzer gegen Düsseldorf

Friederike Ladage im B-Juniorinnen-Regionalliga-Duell gegen Fortuna Düsseldorf. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Im Titelkampf der B-Juniorinnen-Regionalliga hat sich der FSV Gütersloh am 9. Spieltag den ersten Patzer erlaubt. Gegen den Tabellenvorletzten Fortuna Düsseldorf kam unsere noch ungeschlagenen U17-Mädels am Samstag in der Tönnies-Arena nicht über ein 0:0 hinaus. „Zwei Punkte verschenkt“, brachte Cheftrainer Lukas Jäschke die Enttäuschung auf den Punkt. Damit bleibt der FSV zwar Tabellendritter, doch der Rückstand auf Spitzenreiter SGS Essen wuchs auf fünf Zähler und der auf den Tabellenzweiten Arminia Bielefeld auf zwei Punkte an. Erstmals liefen die Gütersloherinnen in neuen Trikots auf, die ein stilisiertes Herz und den Schriftzug der Klaus-Peter Reinert Stiftung auf der Vordersite tragen. FSV-Geschäftsführer Michael Horstkötter überreichte dem Gründer der Stiftung, Klaus-Peter Reinert, der dem Verein aus den Erlösen bereits eine erste Zuwendung von 50.000 Euro getätigt hat und für Februar 2026 eine weitere Zuwendung in gleicher Höhe zugesagt hat, in der Halbzeitpause des Spiels unter dem Applaus der Zuschauer ein Dankeschön-Trikot. Auch sein Sohn Thorsten Reinert, ebenfalls Mitglied im Stiftungsvorstand, wohnte der Partie bei. Leider beflügelte der äußere Rahmen die Gütersloherinnen nicht dazu, an die Leistung aus dem DFB-Pokalspiel im September anzuknüpfen, als sie die Düsseldorferinnen klar mit 4:0 dominierten. Mehr als zwei Halbchancen und eine gute, aber erfolglos abgeschlossene Möglichkeit für Merle Rohden (31.) entsprang dem fahrig wirkenden Offensivspiel in der ersten Halbzeit nicht. Auf der Gegenseite hatte der zunehmend strukturloser agierende FSV sogar Glück, dass Fortuna-Stürmerin Mia Bardohl in der 25. Minute eine Top-Chance knapp neben das Tor setzte. In die zweite Halbzeit starteten die Gütersloherin vielversprechend mit einem Lattenschuss von Mette Pollmeier (43.). Doch der FSV blieb nicht am Drücker, obwohl mit Merle Rohden eine der besten Spielerinnen aus der Abwehrdreierkette ins Mittelfeld vorgezogen wurde. Und als die erkennbare fußballerische Überlegenheit endlich in eine Art Powerplay mündete, fehlten trotz einiger starken Ecken von Johanna Braune und guten Hereingaben von Mette Pollmeier (55.) und Emma Schulte (57.) die Abnehmer. Braune fand zudem mit zwei direkten Freistößen in der 66. und 72. Minuten ihre Meisterin in Leonie Steinhorn. Die Fortuna-Keeperin lenkte in der 70. Minute auch einen 15-Meter-Schuss von Friederike Ladage zur Ecke. Und als doch mal ein Ball im Düsseldorfer Tor landete wie in der 64. Minute durch Lea Stahlschmidt, sah Schiedsrichter Thomas Ganzer eine Abseitsposition. Nach den Gesetzen des Fußballs hätte es nicht groß verwundert, wenn die leidenschaftliche Abwehrschlacht des Kellerkindes in der 75. Minute sogar von einem Lucky Punch gekrönt worden wäre: FSV-Keeperin Kim Fahrmeyer konnte den Kopfball nach einer Düsseldorfer Ecke zum Glück aber an die Latte lenken. Das Bild nach dem Schlusspfiff sprach Bände: Während die Gäste das Unentschieden wie einen Sieg feierten, gingen die Gütersloherinnen enttäuscht zu Boden. „Es war die schlechteste Saisonleistung“, urteilte Lukas Jäschke und fand in dem Auftritt wiedergespiegelt, dass die Beteiligung beim Abschlusstraining am Freitag aus verschiedenen Gründen einstellig geblieben war. In den Titelkampf eingreifen kann der FSV jetzt wohl nur, wenn auch die Konkurrenz mal patzt und er selbst makellos bleibt. Zwei Spiele stehen noch in diesem Jahr an, am 6. Dezember beim Tabellenfünften Bayer Leverkusen und am 13. Dezember gegen den Tabellenvierten FC Iserlohn. FSV Gütersloh U17: Fahrmeyer – Rehpöhler (48. Stienhans), Rohden, Horstmann – Braune – Lohnherr, Bretthauer, Schulte, Pollmeier – Stahlschmidt (58. Nölle), Ladage.

Gütersloher Hallenmasters 2026: Gruppenauslosung sorgt für packende Duelle

Losfeen Friederike Ladage (2.v.l) und Merle Rohden (2.v.r.) mit den Turnierleitern Michael Horstkötter (1.v.r.) und Chris Punnakkattu Daniel (1.v.l.) sowie Moderator Wolfgang Temme. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Die Gruppen für das Gütersloher Hallenmasters 2026 um den Keystone Sports Cup sind gezogen! Im Rahmen einer Auslosung, die am Samstag, den 28. November 2025, live auf der offiziellen Facebook-Seite des Turniers übertragen wurde, zogen die U17-Spielerinnen des FSV Gütersloh, Merle Rohden und Friederike Ladage, als Losfeen die 20 teilnehmenden Mannschaften in fünf Gruppen. Das Gütersloher Hallenmasters gehört zu den größten Hallenturnieren für B-Juniorinnen in Deutschland und wird vom 9. bis 11. Januar 2026 in der Innenstadtsporthalle des Städtischen Gymnasiums Gütersloh ausgetragen. 20 Spitzenteams aus dem gesamten Bundesgebiet kämpfen um den begehrten Keystone Sports Cup. Titelverteidiger ist der 1. FFC Turbine Potsdam, der im vergangenen Jahr den Pokal nach Brandenburg holte. Der FSV Gütersloh geht als Gastgeber und Veranstalter wie gewohnt mit zwei Teams an den Start. Die besten Teams aus der Vorrunde qualifizieren sich für das A-Turnier, die restlichen Mannschaften spielen im B-Turnier um den Pokal. Die Gruppen für das Gütersloher Hallenmasters 2026: Gruppe A: 1. FFC Turbine Potsdam, SGS Essen, FC Carl Zeiss Jena, VfB Stuttgart Gruppe B: FSV Gütersloh weiß, DSC Arminia Bielefeld, SpVgg Greuther Fürth, Hertha BSC Gruppe C: FSV Gütersloh rot, Bayer 04 Leverkusen, SSV Rhade, 1. FC Saarbrücken Gruppe D: VfL Wolfsburg, SC Freiburg, Borussia Mönchengladbach, FFC Wacker München Gruppe E: TSG 1899 Hoffenheim, Hamburger SV, SG 99 Andernach, FC Esslingen Das Eröffnungsspiel des Turniers findet am 9. Januar 2026 um 19:00 Uhr zwischen 1. FFC Turbine Potsdam und VfB Stuttgart statt. Alle weiteren Informationen zu den Gruppen sowie die vollständigen Spielpläne des Gütersloher Hallenmasters 2026 um den Keystone Sports Cup sind ab sofort auf www.tournify.de/live/gthm26 einsehbar.

Ungeschlagene U17 des FSV Gütersloh triumphiert mit 1:0 in Mönchengladbach

FSV-Nachwuchstorhüterin Kim Fahrmeyer (Foto: Michael Meßmann / FSV Gütersloh 2009)

Ein gutes Pferd springt nicht höher als es muss, und es springt idealerweise im passenden Moment ab. Genauso praktizierte es die U17 des FSV Gütersloh in der Regionalliga West. Das Team von Cheftrainer Lukas Jäschke gewann am Samstag im „Fohlenstall“ von Borussia Mönchengladbach mit 1:0 und erzielte den Siegtreffer in der zweiten Minute der Nachspielzeit. Damit verlängerten unsere Top-Talente eine beeindruckende Serie: Von den bisherigen acht Meisterschaftspartien gewannen sie sechs und verloren kein einziges. Und beim Erfolg in Gladbach blieben die Jäschke-Mädels zum siebten Mal in Folge ohne Gegentreffer. Mit 20 Punkten und einem Torverhältnis von 15:1 belegt der FSV in der Tabelle hinter Spitzenreiter SGS Essen (22) und dem punktgleichen DSC Arminia Bielefeld, gegen die man jeweils 0:0 spielte, den 3. Platz. Neben dem Meistertitel geht es in der Regionalliga West auch um die Qualifikation für den DFB-Pokal. Nachdem sich die Gütersloherinnen in den beiden vorherigen Partie gegen Rhade (3:0) und Kinderhaus (1:0) nicht gerade mit Ruhm bekleckert hatte, registrierte Lukas Jäschke am Samstag eine spielerische Steigerung. Dabei war der Kunstrasenplatz Am Haus Lütz bei frostigen Temperaturen nicht einfach zu bespielen, denn in den schattigen Bereichen war der Untergrund durchaus glatt. Der ohne die privat verhinderte Emma Schulte angetretene FSV hatte etwas mehr Ballbesitz und auch ein leichtes Chancenplus. Während die auf Platz fünf verbliebenen Gladbacherinnen in der 53. Minute ihre größte Chance mit einem Schuss über das Tor vergaben, brachten Yumnah Lohnherr (65.) und Johanna Braune (70.) den Ball bei den besten Gütersloher Möglichkeiten nicht im gegnerischen Gehäuse unter. „Niemand hätte sich beschweren dürfen, wenn das Spiel 0:0 ausgegangen wäre“, gab Jäschke zu, dass der späte Triumph auch glückliche Aspekte hatte. Wer den finalen Siegtreffer tatsächlich erzielte, ließ sich nicht genau eruieren. Schiedsrichterin Emma Strömer trug deswegen Johanna Braune in den offiziellen Spielbericht ein und lag damit nicht völlig daneben. Die Mittelfeldspielerin hatte eine Ecke von rechts mit ihrem linken Fuß stark und gefährlich nach innen getreten, wo sich fast alle Spielerinnen beider Teams im Strafraum knubbelten. Irgendwie landete der Ball im Tor, wobei unklar blieb, ob ihn letztlich Freund oder Feind dorthin bugsiert hatten. „Mir ist das relativ egal“, sagte Jäschke. Er würde die Siegesserie mit seinem Team gerne bis zum Ende der Hinrunde fortsetzen. Drei Partien sind noch zu absolvieren. Nach dem Heimspiel gegen den Vorletzten Fortuna Düsseldorf am Samstag, 29. November (14 Uhr) folgen noch die Duelle beim Tabellensechsten Bayer Leverkusen (6. Dezember) und gegen den Tabellenvierten FC Iserlohn (13. Dezember). FSV Gütersloh U17: Fahrmeyer – Haag, Rohden, Horstmann – Lohnherr, Rehpöhler (62. Combrink), Braune, Bretthauer, Pollmeier – Stahlschmidt (55. Peters), Ladage.

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