FSV Gütersloh 2009

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FSV Gütersloh 2009

FSV trotzt Personalproblemen und holt mit 1:1 in Frankfurt einen Punkt

Shpresa Aradini in der Zweitligapartie bei Eintracht Frankfurt II. (Foto: Chris Punnakkattu Daniel / FSV Gütersloh 2009)

Der FSV Gütersloh ist mit einem Teilerfolg in die Rückrunde der 2. Frauen-Bundesliga gestartet. Bei Eintracht Frankfurt II erreichte das Team am Sonntag ein 1:1-Unentschieden und behauptete damit den 8. Tabellenplatz vor den punktgleichen Gastgeberinnen. Der Rückstand auf einen Aufstiegsplatz blieb bei sieben Punkten konstant, der Vorsprung vor der Abstiegszone verringerte sich jedoch auf sechs Zähler. Das Statement von Cheftrainerin Britta Hainke fiel positiv aus: „Es ging darum, nach den drei Niederlagen zum Ende der Hinrunde den Trend zu stoppen und gut in den zweiten Saisonteil zu kommen – das haben wir geschafft. Das Remis ist leistungsgerecht, und auswärts einen Punkt zu holen, ist im Prinzip immer gut.“ Zu der positiven Bewertung Hainkes trug auch bei, dass der FSV in Frankfurt nicht nur auf die erkälteten Leistungsträgerinnen Merle Hokamp und Ronja Leubner verzichten musste. Mit Hedda Wahle fiel eine weitere Stammspielerin wegen eines Infekts aus. So war das Trainerteam gezwungen, mit Celina Baum eine Rechtsverteidigerin aufzustellen, die nach einer Handoperation nur das letzte von sechs Vorbereitungsspielen hatte absolvieren können. Und Maren Tellenbröker, die nach wochenlanger Pause erst seit zwei Wochen wieder im Training ist und gerade mal 45 Minuten Testspielpraxis sammeln konnte, musst im 4-2-3-1-System gleich wieder von Anfang an auf der Position sechs ran. Hier hatte sie in Emilia Deppe eine Partnerin, die in der Hinrunde einen Stammplatz als Linksverteidigerin hatte. Es war wohl auch der Personalsituation geschuldet, dass der FSV Gütersloh in der ersten Halbzeit nur schwer ins Spiel nach vorne fand. Wenn überhaupt, kam der Ball über Mittelfeld-Freistöße oder lange Diagonalschläge in den Frankfurter Strafraum, ohne dass dadurch Torgefahr entstand. Zwei Versuche von Lena Strothmann und Emilia Deppe, die beide das Ziel deutlich verfehlten, waren zunächst die gesamte offensive Ausbeute. Dass dennoch zwei Gütersloher Chancen in der Statistik verbucht wurden, hatte man derben Patzern des Gegners zu verdanken. Erst nahm Shpresa Aradini ein Ballgeschenk von Lisa Berger an und leitete es in den Torraum zu Lena Strothmann weiter, die aber nicht zum Abschluss kam (12.). Dann spielte Eintracht-Verteidigerin Tomke Schneider einen Querpass in hinterster Linie direkt in die Füße von Lena Strothmann, die den Ball aus 30 Metern über Lina Altenburg hinweg – aber leider auch hoch über den Kasten der Eintracht-Keeperin bugsierte. Auf der Gegenseite musste der FSV mehrere brenzlige Situationen überstehen, um mit einem 0:0 die Pause zu kommen: Paula Reimann rettete auf der Linie (15.). Linda Preuß klärte im letzten Moment zur Ecke (16.). Torhüterin Sarah Rolle war bei einem Kurzdistanz-Schuss von Marlene Wild auf den kurzen Pfosten per Fußabwehr zur Stelle (28.). Einen Schuss von Paulina Platner aus 15 Metern lenkte die am Boden liegende Mitspielerin Jonna Brengel über das Tor (29.). Elena Mühlemann köpfte den Ball nach einer Ecke aufs Tornetz (33.). Und bei der Frankfurter Topchance in der 43. Minute stellte sich erst Finja Kappmeier bei einem Platner-Schuss beherzt in den Weg, bevor Sarah Rolle den Ball beim Nachstocherer von Anna Aehling auf der Torlinie zu fassen kriegte. Die Ex-Gütersloherin war neben der später eingewechselten Sophie Nachtigall eine von zwei Spielerinnen aus dem Bundesligakader, auf die Eintracht-Trainerin Fritzy Kromp zurückgriff. „Wir haben sehr gut Widerstand geleistet und uns gewehrt“, schwärmte Britta Hainke vom leidenschaftlichen Defensiveinsatz ihres Teams. Nach der Pause wurde der FSV im Offensivpressing mutiger und entschlossener. Maren Tellenbröker (54.), Shpresa Aradini (55.) und Marie Schröder (56.) kamen zu guten Abschlussaktionen, mit denen sie die Unsicherheiten der Frankfurter Abwehrkette schürten. Der 0:1-Rückstand in der 60. Minute kam insofern überraschend. Nach einem Foul von Celina Baum an Marlene Wild, für das die Gütersloherin die fünfte gelbe Karte erhielt, sendete die Frankfurterin den Ball von der linken Außenseite in den FSV-Strafraum. Hier ging die insgesamt starke Finja Kappmeier zwar erfolgreich zum Kopfballduell, konnte den Ball aber nicht entscheidend klären. Die aufgerückte Innenverteidigerin Tomke Schneider nahm den Ball mit links volley und hämmerte ihn unhaltbar in die Maschen. Unser Team ließ aber keinerlei Schockwirkung erkennen, blieb weiter am Drücker und wurde rasch mit dem Ausgleichstreffer von Maren Tellenbröker belohnt (64.). Linda Preuß hatte ein schlechtes Zuspiel von Keeperin Altenburg auf Anna Aehling abgefangen und von der linken Torauslinie aus Shpresa Aradini im Strafraum angespielt. Die drehte sich und legte den Ball dann ab für Tellenbröker, die aus 15 Metern mit einem statten Flachschuss ins linke Eck ihren vierten Saisontreffer erzielte. Fast wäre Shpresa Aradini in der 69. Minute nach der ersten und einzigen Gütersloher Ecke sogar der Führungstreffer gelungen, doch Altenburg stand richtig. In der Folge wollten die Spielerinnen und die Trainerinnen beider Teams den „Dreier“. Im intensiven Schlagabtausch kam aber weder hüben noch drüben ein hochkarätiger Abschluss zustande. Der lautstarke Gütersloher 1-Mann-Fanklub im Stadion am Brentanobad musste nur noch einmal die Luft anhalten, als Celina Baum in der 78. Minute mit starkem Einsatz Jonna Brengel im vorletzten Moment am Schuss hinderte. Nach der Länderspielpause, die er mit einem Freundschaftsspiel gegen den Regionalligisten SGS Essen II überbrückt (Sonntag, 25. Februar, 15 Uhr), geht es für den FSV Gütersloh in der 2. Liga mit einem Heimspiel gegen den Tabellenzehnten SV 67 Weinberg weiter. Anstoß in der Tönnies-Arena ist am Sonntag, 3. März, um 11 Uhr. Eintracht Frankfurt II: Altenburg – Aehling, Schneider, Berger, E. Wallrabenstein (89. Preuss) – Mühlemann, Berg (67. Nachtigall), Platner, Wild – Brengel (79. Wiesner), Limani. Im Aufgebot: Rust, Matjevic, Carneiro, Domazet, Janek (Tw). FSV Gütersloh: Rolle – Baum, Schmidt, Reimann, Kappmeier – Tellenbröker, Deppe – Schröder (84. Stojan), Aradini, Preuß (77. Bultmann) – Strothmann (67. Baumgärtel). Im Aufgebot: Kammermann, Schuster, Pagel, Blome (Tw). Tore: 1:0 (60.) Schneider, 1:1 (64.) Tellenbröker. Chancen: 7:4 (6:2) Ecken: 7:1 (5:0) Schiedsrichterin: Alessia Jochum (Riegelsberg/Saarland). Gelbe Karten: Platner, Nachtigall – Baum.

FSV Gütersloh rechnet sich für den Rückrundenstart in Frankfurt etwas aus

Intensiver Fight in der 2. Frauen-Bundesliga: Hedda Wahle im Hindrundenspiel gegen Eintracht Frankfurt II. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Neun Wochen nach dem Ende der Hinrunde startet der FSV Gütersloh am Sonntag in die Rückrunde der 2. Frauen-Bundesliga. Um 14 Uhr wird im Stadion am Brentanobad die Partie bei Eintracht Frankfurt II angepfiffen. Dabei handelt es sich um ein Duell zweier punktgleicher Teams: Der FSV belegt mit 19 Zählern und 26:19 Toren den achten Tabellenplatz, während die Gastgeberinnen mit einem Torverhältnis von 18:18 Rang neun belegen. Im Winter hat es beim FSV Gütersloh personelle Entwicklungen in einer Dimension gegeben, die Britta Hainke als „ungewöhnlich“ bezeichnet: „Ich habe es noch nicht erlebt, dass sich der Kader dermaßen verändert“, so die Cheftrainerin angesichts der Verschiebungen. Mit Johanna Burholz, Finja Schriek, Laura Nünning, Cisel Akgül und Hanna Hamdi wechselten gleich fünf Spielerinnen, die bisher oben trainierten, aber aus diversen Gründen nur selten in der 2. Liga zum Einsatz kamen, in das in der Regionalliga um den Klassenerhalt kämpfenden Perspektivteam. Dafür rückten mit Leandra Kammermann und Katharina Rädeker zwei Stammkräfte der „Zweiten“ in die „Erste“ auf. Zudem verstärkt mit Linda Preuß eine Neuverpflichtung unser Zweitligateam. Die 25-jährige Mittelfeldspielerin löste ihren Vertrag beim SV Meppen auf und kam mit der Erfahrung von 36 Bundesligaspielen und 78 Zweitligapartien nach Gütersloh. „Sie hat die notwendige Physis, verschiebt und bewegt sich gut und geht auch in die Zonen, in denen man Tore erzielen kann“, nennt Britta Hainke einige Vorzüge der Lehramtsstudentin aus Münster. Apropos Physis: Mit Claudia Kramer kümmert sich seit Januar eine neue Athletiktrainerin um die Fitness des Aufgebots. In das kehrten im Laufe der Vorbereitung nicht nur einige der Spielerinnen zurück, die zum Ende der Hinrunde für einen nicht kompensierbaren Krankenstand gesorgt hatten – eine der Ursachen für die drei Niederlagen zum Jahresende. Auch Paula Reimann sowie zwei Wochen vor Rückrundenbeginn auch Maren Tellenbröker stiegen nach mehrwöchiger Pause wieder ins volle Training ein. Dort befindet sich ebenfalls wieder Melanie Schuster, die neun Monate nach ihrem Achillessehnenriss aber nichts übereilen will. Um ein neues Kapitel länger wird die Leidensgeschichte von Josefine Neß. Nachdem die langwierigen Knieprobleme überstanden sind, hat die 21-Jährige ein Infekt erwischt, in dessen Folge der Verdacht auf eine Herzmuskelentzündung besteht und zu einem Belastungsverbot führt. Zusammengefasst ist Britta Hainke überzeugt: „Unser jetziger Kader ist nicht schlechter als der zu Saisonbeginn.“ Der gute Saisonstart mit drei Siegen in den ersten drei Spielen ist allen noch in guter Erinnerung. Daran anzuknüpfen ist das Ziel. „Die Liga ist super eng“, sagt Britta Hainke. Weil den FSV vom Aufstiegsplatz sieben Punkte und vom Abstiegsplatz acht Punkte trennen, kommt dem Spiel in Frankfurt richtungweisende Bedeutung zu. Realistischerweise liest unsere Cheftrainerin die Tabelle von oben und von unten: „Starten wir gut in die Rückrunde, ist vieles möglich, vielleicht auch weit vorne. Verlieren wir, rückt der Abstiegskampf näher.“ Auf jeden Fall rechnet sie sich für Frankfurt etwas aus. „Wenn wir das Gute aus allen Testspielen über 90 Minuten auf den Platz bringen, werden wir das Spiel gewinnen“, ist Hainke überzeugt. Tatsächlich gab es in jedem der sechs Spiele starke Phasen, und beim finalen 7:0-Sieg über den Nord-Regionalligisten FC Jesteburg-Bendestorf klappte es auch mit dem Toreschießen. Allerdings gibt es aktuell wieder neue erkältungsbedingte Personalprobleme: Mit Merle Hokamp fällt das 17-jährige Top-Talent aus, das zuletzt mit Erfolg aus der Innenverteidigung auf die Position sechs gewechselt war. Und mit Ronja Leubner wird eine weitere Mittelfeldspielerin fehlen, die Trainer Sammy Messalkhi als „Gewinnerin der Vorbereitung“ bezeichnet hatte. „Wir haben Alternativen“, sagt Britta Hainke und nennt die Namen von Paula Reimann, Lea Bultmann und Lilly Stojan, ohne sich in die Karten schauen zu lassen. Nach einem Abschlusstraining am Samstagvormittag in der Tönnies-Arena macht sich das Team auf die Reise nach Frankfurt. Dort wartet mit dem Team von Trainerin Fritzy Kromp ein Gegner, der die Hinrunde mit zwei Siegen beim Spitzenreiter SC Sand (2:0) und gegen den FC Bayern München II (1:0) beendete und im Winter drei neue Spielerinnen verpflichtete. Die kroatische Nationalspielerin Lucia Domazet (20) kam von ZNK Split. Franziska Jaser (28) sammelte in München, Freiburg und Bremen Bundesligaerfahrung. Und die Schweizerin Elena Mühlemann (20) wechselte vom 1. FC Nürnberg, mit dem sie in der Vorsaison knapp vor dem FSV Gütersloh in die Bundesliga aufgestiegen war. „Die wollen mehr“, kommentiert Britta Hainke die Frankfurter Personalien. Befolgt ihr Team die Marschroute („Galligkeit gegen den Ball, nach vorne verteidigen, dem Gegner keinen Raum geben“) sieht unsere Cheftrainerin dennoch gute Chancen, Punkte mit auf die Rückreise nach Ostwestfalen zu nehmen.

2. Frauen-Bundesliga gedenkt Franz Beckenbauer an den Spieltagen 14 und 15

2. Frauen-Bundesliga x FSV Gütersloh in Gedenken

Die 2. Frauen-Bundesliga wird an den ersten beiden Spieltagen der Rückrunde DFB-Ehrenspielführer Franz Beckenbauer gedenken, der am Sonntag, den 7. Januar im Alter von 78 Jahren verstorben ist. Bei den Zweitligaspielen am 18. Februar (14. Spieltag) und 3. März (15. Spieltag) wird es an allen Spielorten eine Schweigeminute geben. Darüber hinaus werden die Mannschaften mit einem Trauerflor auflaufen. Der FSV Gütersloh wird am 14. Spieltag auswärts bei Eintracht Frankfurt II zu Gast sein. Am 15. Spieltag wird die SV 67 Weinberg in der Tönnies Arena zu Gast sein.

FLVW nominiert 15 FSV-Talente für Trainingstag der U19-Juniorinnen-Westfalenauswahl

FSV Gütersloh 2009 x Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen e. V.

Der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) hat gleich 15 (!) Spielerinnen des FSV Gütersloh für einen Trainingstag der U19-Juniorinnen-Westfalenauswahl nominiert. Der Trainingstag wird am 6. März 2024 stattfinden. Cisel Akgül, Leah Blome, Johanna Burholz, Madleen Franz, Aurelie Jessica Heisinger, Johanna Herkenhoff, Merle Hokamp, Finja Kappmeier, Janne Krumme, Laura Naccarato, Laura Nünning, Lotte Schnoor, Antonia Schön, Joyce Schüttelhöfer und Hannah Wehmeyer gehören zum FLVW-Aufgebot, welches sich im SportCentrum Kaiserau versammeln wird. Im Rahmen der Maßnahme werden die Spielerinnen zwei Trainingseinheiten absolvieren.

FSV-Delegation beeindruckt vom Besuch am Hauptsitz des neuen Sponsors ATLAS safety shoes

Austausch zwischen den Vertreter*innen von ATLAS safety shoes und dem FSV Gütersloh. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Da staunten die Herren des FSV Gütersloh nicht schlecht: „Wir sind hier im größten Schuhregal der Welt“, sagte Leah Stratmann mit einem stolzen Lächeln. Die Media Managerin von ATLAS safety shoes, dem neuen Sponsor des Frauenfußball-Zweitligisten, führte eine fünfköpfige Delegation des Vereins anlässlich der offiziellen Besiegelung der Partnerschaft am Unternehmenssitz in Dortmund auch ins großvolumige Logistikzentrum, in dem 360.000 Paar Sicherheitsschuhe gelagert sind. „Jährlich produzieren wir 2,7 Millionen Paar“, hatte zuvor Hendrik Schabsky, der CEO von ATLAS safety shoes, den Gästen aus Gütersloh die imposante Dimension der Fertigung verdeutlicht. Damit ist sein Unternehmen einer der führenden europäischen Hersteller von qualitativ hochwertigen Sicherheitsschuhen. Dem Stellenwert der maßgeblich von Marketingleiter Tobias Neumann verhandelten Zusammenarbeit entsprechend, folgten neben ihm vier weitere FSV-Mitarbeiter der Einladung von ATLAS safety shoes, der Zentrale in Dortmund-Wickede einen Besuch abzustatten. Chris Punnakkattu Daniel als Strategischer Berater führte die Delegation an, zu der mit Wolfgang Temme, Dennis Seelige und Boris Kessler auch noch drei Mitglieder des Medienteams gehörten. Hendrik Schabsky nahm sich viel Zeit, die Vertreter des Frauensportvereins zu empfangen und sich über die Entwicklung des Frauenfußballs im Allgemeinen und die aktuelle Situation sowie die Ziele des Klubs zu informieren. „Die Werte, für die der FSV Gütersloh steht, unter anderem Diversität und junge Aufbruchstimmung, entsprechen den Werten von ATLAS“, nannte Hendrik Schabsky im Interview als Gründe für das erstmalige Engagement seines Unternehmens im Frauenfußball. Dass sich der FSV im Rahmen des Sportsponsorings von ATLAS safety shoes in einem illustren Kreis befindet, erfüllt den Verein mit Stolz. So sprang kürzlich DSV-Adler Andreas Wellinger mit dem ATLAS-Schriftzug auf der Startnummer zum Weltcup-Sieg in Willingen, und seit Jahren arbeitet das Unternehmen mit Borussia Dortmund zusammen und hat sogar eigens den Sicherheitsschuh „Malocher 09“ auf den Markt gebracht. Von dem mehr als einstündigen Rundgang über den ATLAS-Campus, bei dem Leah Stratmann die hochmodernen Produktionsabläufe erklärte und keine Antwort schuldig blieb, waren die FSV-Vertreter sehr angetan. „Das ist höchst interessant und beeindruckend“, sagte Tobias Neumann etwa, als er Augenzeuge wurde, wie die im ATLAS-Werk in Brasilien produzierten Schäfte an großen vollautomatischen Maschinen mit den in Dortmund hergestellten Sohlen verbunden wurden. 450 verschiedene Schuhmodelle stellt das Unternehmen her, wobei neben dem Erfüllen der je nach Branche unterschiedlichen und streng geprüften Sicherheitsstandards auch das Design ständiger Anpassung unterliegt. Seit 1910 in dem in fünfter Generation familiengeführten Betrieb der erste Arbeitsschuh gefertigt wurde, haben natürlich auch Themen wie Gesundheit und Nachhaltigkeit immer mehr an Bedeutung hinzugewonnen. Der digitale Scan der Füße zum Erstellen einer Fit-in Sohle und semi-orthopädische Einlagen gehören längst zum Standard-Angebot von ATLAS safety shoes. Und dass der Bereich Nachhaltigkeit in der Geschäftsführung des Unternehmens verankert ist, gipfelte zuletzt in der Herstellung des „Runner 75 Green S1P“. Dieser schicke Sicherheitsschuh fiel den Sportlern sofort ins Auge, als sie das Foyer der Atlas-Verwaltung betraten. Der gesamte Schuh, also Obermaterial, Zwischensohle und Einlegesohle besteht aus hochinnovativen, recycelten Materialien. Als Leah Stratmann die Delegation am Haupteingang verabschiedete, entdeckte Chris Punnakkattu Daniel an der Außenwand eines Produktionsgebäude auf der anderen Seite der Straße mit dem schönen Namen „Frische Luft“ ein überdimensionales BVB-Trikot. „Daneben wäre doch noch Platz für ein Trikot des FSV Gütersloh“, erkannte der Leiter Medien & Kommunikation des Vereins sofort. Vielleicht ein kleines Zukunftsprojekt der neuen Zusammenarbeit. Auf jeden Fall reisten die Verantwortlichen des FSV mit der Gewissheit zurück zur Tönnies-Arena, mit ATLAS safety shoes nicht nur einen weiteren wirtschaftlich potenten, sondern auch einen modern denkenden, engagierten und ideenreichen Partner an seiner Seite zu haben.

FSV TV: FSV Gütersloh x ATLAS safety shoes – Zu Gast beim neuen Rückensponsor

Leah Stratmann gewährte Tobias Neumann (2.v.r.), Chris Punnakkattu Daniel (1.v.r) und Wolfgang Temme (3.v.r.) einen exklusiven Rundgang bei ATLAS. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Der Sicherheitsschuh-Spezialist ATLAS safety shoes ist neuer Rückensponsor des Zweitligateams des FSV Gütersloh und engagiert sich somit erstmals im Frauenfußball. Tobias Neumann (stellv. Geschäftsführer und Leiter Marketing & Vertrieb, FSV Gütersloh) und Chris Punnakkattu Daniel (Strategischer Berater und Leiter Medien & Kommunikation, FSV Gütersloh) waren für einen offiziellen Fototermin in der Unternehmenszentrale in Dortmund zu Gast. Leah Stratmann, Media Managerin von ATLAS, gewährte den FSV-Vertretern im Rahmen eines Rundgangs einen spannenden und informativen Einblick in die Arbeit von Europas führenden Hersteller von Sicherheitsschuhen. Begleitet wurden Neumann und Punnakkattu Daniel von FSV TV Moderator Wolfgang Temme, sowie den Vereinsfoto- und Videografen Boris Kessler und Dennis Seelige. Bitte akzeptiere YouTube Cookies um dieses Video abzuspielen. Mit deiner Zustimmung erhältst du Contentzugriff auf YouTube, einem externen Dienstleister. YouTube Datenschutzerklärung Wenn du diesem Hinweis zustimmst, wird deine Auswahl gespeichert und die Seite neu geladen. YouTube-Content ansehen ———————- Musik: Circuit Musiker: Jeff Kaale

FSV TV Interview: ATLAS CEO Hendrik Schabsky zum Sponsoring des FSV Gütersloh

ATLAS CEO Hendrik Schabsky (links) im Gespräch mit FSV TV Moderator Wolfgang Temme. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Der Sicherheitsschuh-Spezialist ATLAS safety shoes wird offizieller Rückensponsor der Zweitligamannschaft des FSV Gütersloh und somit ein Förderer des Mädchen- und Frauenfußballs in Ostwestfalen-Lippe. Hendrik Schabsky, CEO von ATLAS safety shoes, spricht im FSV TV Interview über das Engagement seines Unternehmens beim FSV Gütersloh. Während Europas führender Hersteller von Sicherheitsschuhen in der Vergangenheit Männervereine wie Borussia Dortmund, Bayer 04 Leverkusen und Feyenoord Rotterdam, oder auch den FIS Skisprung Weltcup und die TV Total Wok WM sponsorte, wird sich ATLAS nun auch erstmals im Frauenfußball engagieren. Bitte akzeptiere YouTube Cookies um dieses Video abzuspielen. Mit deiner Zustimmung erhältst du Contentzugriff auf YouTube, einem externen Dienstleister. YouTube Datenschutzerklärung Wenn du diesem Hinweis zustimmst, wird deine Auswahl gespeichert und die Seite neu geladen. YouTube-Content ansehen

Sicherheitsschuh-Spezialist ATLAS wird neuer Partner des FSV Gütersloh

FSV Gütersloh x ATLAS safety shoes: Tobias Neumann, Hendrik Schabsky und Chris Punnakkattu Daniel. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Der FSV Gütersloh kann kurz vor dem Rückrundenstart der 2. Frauen-Bundesliga einen neuen starken Partner an seiner Seite präsentieren. Der Sicherheitsschuh-Spezialist ATLAS safety shoes wird offizieller Rückensponsor der Zweitligamannschaft des FSV Gütersloh und somit ein Förderer des Mädchen- und Frauenfußballs in Ostwestfalen-Lippe. Das 1910 gegründete Dortmunder Unternehmen beschäftigt über 1.600 Mitarbeiter‘innen in fünf Ländern und ist der führende Hersteller von Sicherheitsschuhen in Europa. An dem modernen Produktionsstandort in Dortmund werden jährlich über 2,6 Millionen Paar Sicherheitsschuhe gefertigt. ATLAS ist darüber hinaus seit sehr vielen Jahren als Sponsor im Profisport tätig. Sponsorings von bekannten Fußballvereinen wie unter anderem Borussia Dortmund, Bayer 04 Leverkusen und Feyenoord Rotterdam, oder auch des FIS Skisprung Weltcups, der TV Total Wok WM, des polnische Fußball-Pokalwettbewerbs Puchar Polski und des Skirennstars Linus Straßer zeugen von der Leidenschaft des Unternehmens für den Sport. Mit dem Sponsoring des FSV Gütersloh engagiert sich das Unternehmen nun auch erstmals im Frauenfußball. „Wir freuen uns sehr, dass wir mit ATLAS ein international tätiges und renommiertes Unternehmen als Sponsor und Partner präsentieren können“, sagt Michael Horstkötter, Geschäftsführer des FSV Gütersloh. „Das ATLAS sich für sein erstes Engagement im Frauenfußball den FSV Gütersloh ausgewählt hat, macht mich und uns ungemein stolz.“ „Wir freuen uns sehr auf die Partnerschaft mit dem FSV Gütersloh“, sagt Hendrik Schabsky, CEO von ATLAS. „Besonders toll finden wir, dass der Verein in NRW verankert ist und gleiche Werte vertritt. ATLAS fokussiert sich seit einigen Jahren verstärkt darauf, Diversität anzutreiben; zum Beispiel, indem wir Frauen in einer eher männerdominierten Arbeitswelt stärken. Das gilt genauso für den Sport. Deswegen ist es uns eine Ehre, dass wir mit dem FSV Gütersloh als unsere erste Frauenfußballmannschaft in Partnerschaft gehen.“ „Wir finden es großartig, wenn Unternehmen sich entscheiden, nicht nur die reichweitenstärksten Vereine der ersten Bundesliga der Männer zu unterstützen, sondern auch Frauenmannschaften, in denen die Leidenschaft für den Fußball mindestens genauso stark gelebt wird“, sagt Sarah Rolle, Kapitänin und Torhüterin des FSV Gütersloh. „Wir sind sehr stolz, ATLAS unseren Markenpartner nennen zu dürfen, und freuen uns, gemeinsam auf die bevorstehende Saison zu fiebern.“ „Die Unterstützung von ATLAS ist nicht nur ein bedeutender Schritt für den FSV Gütersloh, sondern auch ein Signal an andere Unternehmen, sich für den Frauenfußball zu engagieren“, betont Tobias Neumann, stellv. Geschäftsführer und Leiter Marketing & Vertrieb des FSV Gütersloh, die langfristige Vision und Wirkung der Partnerschaft. „Diese Partnerschaft steht für die Zukunft des Sports, für Gleichberechtigung und die Förderung junger Talente. Ich danke Herrn Schabsky und ATLAS safety shoes herzlich dafür, dass er sich für den FSV Gütersloh entschieden hat, um die Entwicklung des Frauenfußballs in unserer Region maßgeblich voranzutreiben. Seine Entscheidung ist ein starkes Signal für die Zukunft des Sports und unterstreicht das Engagement für die Förderung von Mädchen und Frauen im Fußball.“ „Wir sind sehr stolz darauf, mit ATLAS einen Global Player als neuen Partner an unserer Seite begrüßen zu dürfen – und das kurz vor dem Rückrundenauftakt. Das Sponsoring des FSV durch ATLAS ist ein großartiges Signal für den Verein und für den Frauenfußball. Der Frauenfußball in Deutschland erlebt einen längst überfälligen Aufschwung und diese Entwicklung muss weiter vorangetrieben werden. Daher gilt unser Dank Hendrik Schabsky und seinem Team, die dies erkannt haben und sich mit dem Sponsoring des FSV nun erstmals im Frauenfußball engagieren“, sagt Chris Punnakkattu Daniel, Strategischer Berater und Leiter Medien & Kommunikation des FSV Gütersloh. Das Logo der Firma ATLAS wird mit dem Start der Rückrunde der laufenden Zweitliga-Saison 2023/24 auf dem Heim- und Auswärtstrikot des FSV Gütersloh zu sehen sein. Darüber hinaus sind im Rahmen der Partnerschaft unter anderem diverse Marketing- und Werbekampagnen geplant. Der FSV Gütersloh wird am kommenden Sonntag, den 18. Februar 2024 mit einem Auswärtsspiel bei Eintracht Frankfurt II in die Rückrunde der 2. Frauen-Bundesliga starten. Tickets für die Heimspiele in der Rückserie können über den Onlineticketshop erworben werden: https://fsvguetersloh.de/ticketshop/

Gelungene Generalprobe: FSV Gütersloh feiert 7:0-Sieg im letzten Test

Celina Baum am Ball gegen den Regionalligisten FC Jesteburg-Bendestorf. (Foto: Dennis Seelige / FSV Gütersloh 2009)

Egal wie das Wetter am 18. Februar ist: Der FSV Gütersloh wird mit Rückenwind nach Frankfurt fahren. Im letzten Testspiel vor dem Rückrundenauftakt der 2. Frauenfußball-Bundesliga legte das Team am Samstag beim 7:0-Sieg über den Nord-Regionalligisten FC Jesteburg-Bendestorf einen zunehmend guten, von personellen Lichtblicken begleiteten Auftritt in der Tönnies-Arena hin. „Mit diesem Ergebnis lässt es sich leichter nach Frankfurt reisen“, sagte Britta Hainke. Bevor die Cheftrainerin ihr insgesamt positives Statement im Mannschaftskreis mit diesem Satz beenden konnte, mussten Spielerinnen und Trainerteam auf den schleppenden Verlauf der ersten Halbzeit reagieren. In der spielten die Gütersloherinnen gegen die ganz auf Defensive setzenden Gäste kaum Chancen und nur eine 2:0-Führung heraus. Marie Schröder (7.) und Lena Strothmann (40.) erzielten die Tore. In puncto Tempo, Laufwege, Passschärfe und Tiefenwirkung ließ das Spiel vielleicht auch deswegen zu wünschen übrig, weil im 4-2-3-1-System die Sechserpositionen in ungewohnter Konstellation besetzt werden mussten. Wegen der Ausfälle der familiär verhinderten Emilia Deppe und der erkrankten Ronja Leubner liefen Lea Bultmann und die erstmals nach ihrer Hand-Operation wieder eingesetzte Celina Baum im zentralen Mittelfeld auf. Schon nach gut 20 Minuten zog Hainke aber den „Joker“ und schob Innenverteidigerin Merle Hokamp im Tausch mit Lea Bultmann eine Reihe weiter nach vorne. Nach einer intensiven Pausenbesprechung startete der FSV gegen den über 250 Kilometer aus dem nördlichen Niedersachsen angereisten Regionalligisten dann aber mit einem ganz anderen Zug in die zweite Halbzeit – und mit dreifach erneuertem Personal. Besonders erfreulich: Neben den eingewechselten Hedda Wahle sowie Nele Schmidt kehrte nach langer Pause Maren Tellenbröker wieder ins Geschehen zurück und besetzte neben Hokamp ihre angestammte Position sechs. Celina Baum wechselte nun in die rechte Außenverteidigung. Im weiteren Verlauf brachte unser Trainerteam das gesamte Aufgebot an Feldspielerinnen auf den Platz, und Britta Hainke stellte erfreut fest: „Alle, die reingekommen sind, haben sofort Gas gegeben.“ Zwar musste Torhüterin Sarah Rolle (62., 68.) zweimal auf der Hut sein, aber ansonsten entfachte der FSV gegen den am Ende müde gespielten Gegner ein Feuerwerk an Chancen. Hedda Wahle markierte in der 52. Minute mit einem strammen Linksschuss aus 15 Metern durch die Jesteburger Abwehr hindurch das 3:0. Lena Strothmann erhöhte in der 69. Minute mit einem gedankenschnellen Lupfer über die Torhüterin hinweg auf 4:0. Jacqueline Baumgärtel traf der 81. Minute mit einem Flachschuss zum 5:0. Beinahe spektakulär war das 6:0 durch Hedda Wahle in der 88. Minute, denn sie erzielte es aus annähernd 30 Metern mit einem frechen Freistoß via Lattenunterkante. Und beim 7:0 in der 90. Minute zündete Jacqueline Baumgärtel endlich einmal wieder ihren Turbo und erlief einen von Kathi Rädeker steil gespielten Ball vor der herauseilenden Gästekeeperin. Vorher hatten Shpresa Aradini (74., 76.), Hokamp (77.) und Rädeker (83.) gute Chancen zu einem noch höheren Kantersieg gehabt. Trotz der gelungenen Generalprobe ist den Spielerinnen des FSV Gütersloh aber klar, dass am Sonntag mit der U20 von Eintracht Frankfurt ein ganz anderes Kaliber auf sie wartet. „Die werden es uns wesentlich schwerer machen“, sagt etwa Maren Tellenbröker. Trainer Sammy Messalkhi sieht in der offensiveren Ausrichtung des Gegners aber auch eine Chance: „Dann ergeben sich Räume, die wir mit unserem Umschaltspiel nutzen können.“ FSV Gütersloh (1. Hz): Rolle – Kammermann, Reimann, Hokamp, Kappmeier – Bultmann, Baum – Schröder, Aradini, Preuß – Strothmann. FSV Gütersloh (2. Hz.): Rolle – Baum (80. Zitzer), Reimann, Wahle, Schmidt – Tellenbröker, Hokamp – Schröder (70. Pagel), Aradini (80. Stojan), Preuß (80. Baumgärtel) – Strothmann (70. Rädeker). Tore: 1:0 (7.) Schröder, 2:0 (40.) Strothmann, 3:0 (52.) Wahle, 4:0 (69.) Strothmann, 5:0 (81.) Baumgärtel, 6:0 (88.) Wahle, 7:0 (90.) Baumgärtel.

FSV Gütersloh biegt mit 4:0-Testspielsieg auf die Zielgerade der Vorbereitung ein

FSV-Mitteldspielerin Emilia Deppe im Testspiel gegen den SSV Rhade. (Foto: Chris Punnakkattu Daniel / FSV Gütersloh 2009)

Der FSV Gütersloh ist mit einem Sieg in die finale Phase der Vorbereitung auf die Rückrunde der 2. Frauen-Bundesliga gestartet. Gegen den Regionalligisten SSV Rhade setzte sich das Team von Britta Hainke und Sammy Messalkhi am Sonntag standesgemäß mit 4:0 durch. Bevor der Ligabetrieb am 18. Februar mit der Partie bei Eintracht Frankfurt II fortgesetzt wird, bestreitet der FSV jetzt nur noch ein Testspiel. Gegner ist am Samstag, 10. Februar, der Nord-Regionalligist FC Jesteburg-Bendestorf. Gegen den aus Dorsten in die Tönnies-Arena gekommenen SSV Rhade, Tabellenelfter der Regionalliga West, taten sich die Gütersloherinnen zunächst schwer. „Nicht gut“, fasste Sammy Messalkhi sein Statement zur Leistung in der 1. Halbzeit zusammen. Vor allem die Passgeschwindigkeit habe gefehlt, kritisierte der Trainer. Trotzdem ergab sich eine Reihe von Tormöglichkeiten, doch auch deren Verwertung war nicht zufriedenstellend. Bei Abschlüssen von Lena Strothmann (28.), Linda Preuß (32.) und Shpresa Aradini (35.) fehlte die Präzision, und bei der Top-Chance in der 38. Minute traf Lea Bultmann nur die Latte. Auf der Gegenseite hatte Torhüterin Leah Blome gleich zu Beginn zweimal ihre Klasse beweisen müssen, um einen Rückstand zu vermeiden. Personell waren die Möglichkeiten des FSV wie schon am Freitagabend bei der 1:7-Niderlage gegen die Ü32-Männer des SC Paderborn stark eingeschränkt. Zahlreiche Spielerinnen fehlten wegen diverser Infekte. Paula Reimann wurde wegen Oberschenkelproblemen geschont. Celina Baum trainiert nach ihrer Hand-Operation zwar schon wieder, kam für einen Einsatz aber ebenso wenig in Frage wie die neun Monate nach ihrem Achillessehnenriss weiter mit Aufwärtstrend trainierende Melanie Schuster. Den Ausfällen geschuldet waren ungewohnte Positionen für Emilia Deppe im defensiven Mittelfeld und Lea Bultmann als rechte Außenangreiferin. Aus der Pausenkabine kam der FSV Gütersloh mit einer neuer Außenstürmerin (Marie Schröder) sowie einer neuen Innenverteidigerin (Nele Schmidt) – und mit deutlich mehr Schwung. „Wir haben besser zugestellt, waren aggressiver und hatten mehr Tempo im Spiel“, freute sich Sammy Messalkhi. Prompt fielen vier schön herauskombinierte Treffer. Dem 1:0 (50.) ging ein Zusammenspiel von Nele Schmidt und Marie Schröder sowie ein starker Schuss von Finja Kappmeier voraus, den Ronja Leubner in Abstaubermanier vergoldete. Die Vorarbeit zum 2:0 (54.) durch Marie Schröder kam von der über links vorgestoßenen Leubner. Schröder war in der 55. Minute erneut zur Stelle, als Vorlagengeberin Lena Strothmann im linken Stafraum freigepasst worden war. Und für das 4:0 in der 59. Minute zeichnete Kapitänin Shpresa Aradini verantwortlich, nachdem Leubner und Schröder prima vorbereitet hatten. Der Sieg hätte noch deutlicher ausfallen können, doch bei weiteren Abschlüssen von Kappmeier und Strothmann (62.), Preuß (67.), Leubner (81.) und Olivia Zitzer (90.) fehlte stets ein Quäntchen Genauigkeit und Glück. Als positiv konnten die FSV-Coachs vermerken, dass die Abwehr, aus der heraus Merle Hokamp mit einigen guten Vorstößen auffiel, in der 2. Halbzeit kein einziges Mal in die Bredouille kam. Den einzigen Schuss des SSV Rhade, bei dem Innenverteidigerin Kathrin van Kampen herausstach, fing Leah Blome in der 78. Minute sicher ab. FSV Gütersloh: Blome – Kammermann (80. Zitzer), Hokamp, Wahle (46. Schmidt), Kappmeier – Bultmann (46. Schröder), Deppe, Leubner, Preuß (80. Rädeker) – Strothmann, Aradini. Tore: 1:0 (50.) Leubner, 2:0 (54.) Schröder, 3:0 (55.) Schröder, 4:0 (59.) Aradini.

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