FSV Gütersloh 2009

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FSV Gütersloh 2009

Premium Food Group verlängert ihr Engagement als Hauptsponsor beim FSV Gütersloh

Max Tönnies (Geschäftsführender Gesellschafter, PFG) mit Michael Horstkötter (Geschäftsführer, FSV) und Patryk Pylinski (Stellv. Geschäftsführer, FSV). (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Der FSV Gütersloh kann weiterhin auf die Unterstützung seines langjährigen Hauptsponsors zählen: Die Premium Food Group hat ihr Engagement beim ostwestfälischen Frauenfußballverein um ein weiteres Jahr verlängert. Das international tätige Familienunternehmen aus Rheda-Wiedenbrück und der Frauenfußballverein gehen damit in die 14. gemeinsame Saison. Die Premium Food Group begleitet den FSV Gütersloh bereits seit 2012 als verlässlicher Partner. Darüber hinaus ist das Familienunternehmen Eigentümerin und Betreiberin der FSV-Heimspielstätte, der Tönnies-Arena. Mit der nun vereinbarten Verlängerung wird diese langjährige Zusammenarbeit um mindestens ein weiteres Jahr fortgeführt und unterstreicht die Verbundenheit mit dem leistungsorientierten Frauen- und Mädchenfußball in der Region. „Die Verlängerung unseres Hauptsponsors ist für uns ein sehr wichtiges Signal“, sagt FSV-Geschäftsführer Michael Horstkötter. „Die Premium Food Group steht seit vielen Jahren verlässlich an unserer Seite und begleitet die Entwicklung unseres Vereins. Gerade in herausfordernden sportlichen Phasen sind verlässliche Partner von großer Bedeutung. Daher gilt unser Dank der Familie Tönnies und der gesamten Premium Food Group.“ Eine bedeutende Rolle spielte die Premium Food Group auch bei der Stabilisierung des Vereins im Jahr 2025. Durch ihre Unterstützung wurden wichtige Voraussetzungen geschaffen, um die Crowdfunding-Kampagne „Schenk uns eine Zukunft“ erfolgreich umzusetzen. „Wir hoffen, dass wir mit der Verkündung der Verlängerung auch der Mannschaft einen Schub im Kampf um den Klassenerhalt geben können. Das neue Führungsteam des FSV Gütersloh steht und wir hoffen, dass der Verein damit zukunftssicher aufgestellt ist“, sagt Maximilian Tönnies, Geschäftsführender Gesellschafter des Familienunternehmens. Gleichzeitig ist beiden Seiten bewusst, dass sich Rahmenbedingungen im Laufe der Zeit verändern können. Vor diesem Hintergrund bleibt der gemeinsame Fokus darauf gerichtet, den Frauen- und Mädchenfußball in Gütersloh und der Region Ostwestfalen-Lippe weiterhin verantwortungsvoll zu begleiten.

U16 des FSV Gütersloh punktet beim FC Schalke 04

FSV-Nachwuchsspielerin Antonia Böhner (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Die U16-Mädchen des FSV Gütersloh haben eine starke Reaktion auf die enttäuschende 0:1-Heimniederlage gegen Herford gezeigt. Das Team von Steffen Willmann erreichte am Sonntag ein 0:0 bei der U17 des FC Schalke 04 und erzielte damit erstmals in dieser Saison einen Punktgewinn gegen eines der Top-Teams der B-Juniorinnen-Westfalenliga. Während die Königsblauen ihren 3. Tabellenplatz behielten, rutschten die Gütersloherinnen um eine Position auf Rang sieben zurück. „Das war ein richtig guter Auftritt“, schwärmte Steffen Willmann von de Leistung auf dem Kunstrasenplatz 6 am Gelsenkirchener Parkstadion: „Alles, was letzte Woche gefehlt hat, war von Anfang an da.“ Griffige Zweikampfführung und eine deutlich verbesserte Handlungsschnelligkeit („Wir hatten in der Woche die kognitive Aufmerksamkeit thematisiert“) führten dazu, dass sich Schalke in der ersten Halbzeit keine Torchance erspielen konnte. Der FSV dagegen kam zu drei Möglichkeiten durch Dijana Micic (15.), Meriam Cilgin (20.) und Nele Burstein (40.), von denen leider keine verwertet wurde. Im zweiten Durchgang agierte unser Team die Partie lange auf Augenhöhe, musst in der Schlussviertelstunde aber den Dauerdruck der Gastgeberinnen überstehen. „Das haben wir mit großer Willensstärke geschafft“, lobte der Coach den kämpferischen Einsatz seiner Spielerinnen. Fast wäre der eingewechselten Ida Wilmes bei einer Top-Chance in der Nachspielzeit sogar noch der Lucky Punch gelungen, doch ihr Abschlussversuch war nicht von Erfolg gekrönt. Im nächsten Spiel am 19. April können unsere jüngsten Talente den nächsten „Großen“ ärgern, denn der ungeschlagene Spitzenreiter Borussia Dortmund stellt sich in der Tönnies-Arena vor. FSV Gütersloh U16: Perkovic – Cilgin, Suttkemper, Krahner – Reger (55. Wilmes), Stienhans, Pieke, Böhner (58. Mathpout), Burstein – Ismail (47. Cholewa), Micic (64. Kriener).  

Zahlreiche Spielerinnen des FSV Gütersloh für Westfalenauswahl-Lehrgänge nominiert

Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW)

Der Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen (FLVW) hat zahlreiche Spielerinnen des FSV Gütersloh für die kommenden Auswahllehrgänge nominiert. Beim U16-Kaderlehrgang der Westfalenauswahl vom 24. bis 26. April 2026 im SportCentrum Kaiserau ist der FSV Gütersloh mit sechs Talenten vertreten. Finja Bretthauer, Lotta Horstmann, Ylvie Kleimann, Yumnah Lohnherr, Samar Mathpoud und Ida Starke haben sich durch ihre starken Leistungen für die Teilnahme empfohlen und dürfen sich nun auf Verbandsebene beweisen. Auch für den WDFV-Vergleichslehrgang der U19-Juniorinnen vom 23. bis 26. April 2026 in der Sportschule Wedau wurden Spielerinnen des FSV Gütersloh berücksichtigt. Mit Greta Hohensee, Janna Koerdt, Hannah Leßner, Anna-Sophie Schindler und Anna Stockmann stehen gleich fünf FSV-Akteurinnen im Aufgebot der U19-Westfalenauswahl. Ergänzend wurden mit Johanna Braune, Mette-Mia Pollmeier und Antonia Schön drei weitere Spielerinnen auf Abruf nominiert. Sie bleiben damit im erweiterten Kreis der Auswahl und können bei kurzfristigen Änderungen in den Kader nachrücken. Die erneute hohe Anzahl an Nominierungen unterstreicht die nachhaltige und erfolgreiche Nachwuchsarbeit des FSV Gütersloh. Der Verein ist stolz auf seine Spielerinnen und wünscht allen Nominierten viel Erfolg bei den anstehenden Maßnahmen.

Gemeinsam für die Zukunft: Fußball-Bündnis NRW startet Plattform heimspiel-zukunft.de

Fußball-Bündnis NRW startet Plattform heimspiel-zukunft.de

Der FSV Gütersloh engagiert sich gemeinsam mit der Landesregierung Nordrhein-Westfalen und führenden Fußballvereinen für die Zukunft junger Menschen: Ab sofort ist die neue Plattform www.heimspiel-zukunft.de online. Sie ist Teil der landesweiten Kampagne „Heimspiel Zukunft“ und bündelt Angebote, Informationen und Chancen rund um Berufsorientierung und Ausbildung. Die Kampagne ist ein zentraler Bestandteil des Bündnisses „Spielplan Zukunft – Dein Weg in den Beruf“, das von der Landesregierung Nordrhein-Westfalen gemeinsam mit führenden Fußballvereinen des Landes ins Leben gerufen wurde. Initiiert wurde das Bündnis durch das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen und wird getragen von einer breiten Partnerschaft aus Politik, Fußball und regionalen Akteuren. Es steht unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Hendrik Wüst sowie Hans-Joachim Watzke, Vorsitzender der Geschäftsführung von Borussia Dortmund. Der FSV Gütersloh versteht dieses Engagement als festen Bestandteil seiner gesellschaftlichen Verantwortung und bringt sich aktiv in das Bündnis ein. Auch unabhängig von der aktuellen Ligazugehörigkeit bleibt es ein zentrales Anliegen des Vereins, jungen Menschen über den Fußball Orientierung zu geben und konkrete Perspektiven für ihren beruflichen Weg aufzuzeigen. Mit der neuen Website werden die vielfältigen Aktivitäten der Partner erstmals zentral sichtbar. Unter der Dachmarke „Heimspiel Zukunft“ bündelt das Bündnis seine Initiativen und nutzt die Strahlkraft des Fußballs, um gezielt für Ausbildungsmöglichkeiten zu begeistern und den Übergang in den Beruf zu erleichtern. Neben dem FSV Gütersloh gehören der VfL Bochum 1848, Borussia Dortmund, Fortuna Düsseldorf, SGS Essen, der 1. FC Köln, Bayer 04 Leverkusen, Borussia Mönchengladbach, SC Preußen Münster, SC Paderborn 07, der FC Schalke 04 sowie der DSC Arminia Bielefeld zum Bündnis. Ziel der gemeinsamen Initiative ist es, junge Menschen für berufliche Ausbildungsmöglichkeiten zu begeistern und sie beim Einstieg in den Arbeitsmarkt zu begleiten – durch bewährte Angebote vor Ort und neue, innovative Formate. Mit dem Launch von heimspiel-zukunft.de setzen die Partner ein starkes Zeichen: Wo Fußball, Politik und Gesellschaft zusammenwirken, entstehen echte Chancen für die nächste Generation.

U16 des FSV Gütersloh verliert Premierenspiel in Blankenhagen

U16-Cheftrainer Steffen Willmann mit seinen Spielerinnen. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

War etwa der neue Spielort Schuld an der Heimniederlage für die U16 des FSV Gütersloh? „Nein, es hätte eher ein Vorteil für uns sein müssen, denn wir trainieren ja ständig hier“, sagte Steffen Willmann nach dem 0:1 gegen den Herforder SV. Erstmals bestritt unser aktuell jüngstes Team ein Heimspiel in der B-Juniorinnen-Westfalenliga auf dem gemeinsam mit dem Gütersloher TV genutzten Kunstrasenplatz in Blankenhagen. Während sich die Gäste durch ihren Sieg mit 17 Punkten auf den 8. Tabellenplatz verbesserten, verpassten es die Gütersloherinnen (19), sich als Tabellensechster in der oberen Tabellenhälfte zu etablieren. „Mit einem Dreier wären wir endgültig durch gewesen“, trauert der Trainer ein wenig der vergebenen Chance hinterher, frühzeitig den Klassenerhalt perfekt zu machen. Jetzt muss der FSV erstmal als Außenseiter gegen die Spitzenteams Schalke 04 und Borussia Dortmund antreten, bevor am 26. April beim Schlusslicht BV Werther die nächste Hoffnung auf Punkte besteht. Dass das gegen Herford nicht klappte, führte Steffen Willmann vor allem auf den nicht ebenbürtigen Willen zurück. „Die waren bissiger und galliger auf den Sieg“, fand der FSV-Coach. Hinzu kam das Auslassen von Torchancen. Die größte hatte in der ersten Halbzeit Dijana Micic, als sie nach Vorarbeit von Theresa Schielke ein Zuspiel von Nele Burstein am leeren Tor vorbeischob. Bei der einzigen nennenswerten Möglichkeit im zweiten Durchgang hatte Leandra Stienhans keinen Erfolg mit ihrem Schuss aus gut zehn Metern. „Bezeichnend“ fand Steffen Willmann, dass Herford den entscheidenden Treffer mithilfe eines Freistoßes in der Nähe der Mittellinie erzielte. Die Hintermannschaft des FSV blieb bei dem langen Ball zu passiv und kassierte nach einem Querpass den Einschlag, den die ansonsten starke Torhüterin Andrijana Perkovic nicht mehr verhindern konnte. FSV Gütersloh U16: Perkovic – Cilgin (63. Burshille), Pieke, Krahner – Reger (41. Wilms), Stienhans, Böhner, Schielke (48. Nölle), Burstein – Cholewa (41. Ismail), Micic.

FSV Gütersloh sucht engagierte Torwarttrainer*innen für die Nachwuchsförderung

Torhüterinnentraining beim FSV Gütersloh (Foto: Fabio Deinert / FSV Gütersloh 2009)

Der FSV Gütersloh setzt seit Jahren auf eine konsequente und qualifizierte Ausbildung seiner Nachwuchsspielerinnen im leistungsorientierten Frauen- und Mädchenfußball. Um diese erfolgreiche Arbeit weiter auszubauen und unsere talentierten Nachwuchstorhüterinnen optimal zu fördern, sucht der Verein verstärkend engagierte Torwarttrainer*innen. Ziel ist es, unsere jungen Torhüterinnen bestmöglich weiterzuentwickeln – stets im Einklang mit der bewährten Vereinsphilosophie und in enger Abstimmung mit den bestehenden Trainerteams. Gesucht werden Torwarttrainer*innen mit Leidenschaft, Engagement und idealerweise Erfahrung im Nachwuchsbereich. Interessierte Torwarttrainer*innen senden ihre Bewerbung mit Angaben zu Lizenzen und bisherigen Erfahrungen per E-Mail an: bewerbung@fsvguetersloh.de. Für Rückfragen steht FSV-Geschäftsführer Michael Horstkötter unter +49 173 7025453 gerne zur Verfügung.

Keine Verschmelzung mit dem FC Gütersloh: Verein stellt sich neu auf und erweitert seine Ausrichtung

(Foto: Fabio Deinert / FSV Gütersloh 2009)

Vor fast genau einem Jahr, am 13. Februar 2025, startete der FSV eine Kampagne zur Zukunftssicherung des Vereins. Ziel war es, die Finanzierung der damals laufenden und der nächsten Saison zu sichern und damit die Voraussetzung dafür zu schaffen, die zuvor im ersten Anlauf gescheiterte Verschmelzung mit dem FC Gütersloh doch noch zu realisieren – eine für den Fortbestand des Vereins als alternativlos angesehene Perspektive. Die Rettungsaktion war äußerst erfolgreich. Innerhalb kürzester Zeit kamen über eine Crowdfunding-Aktion die angestrebten 80.000 Euro zusammen. Darüber hinaus fand sich mit der Klaus-Peter Reinert Stiftung ein großer Unterstützer, der dem Verein eine Zuwendung in Höhe von 100.000 Euro zukommen ließ. Und auch die Premium Food Group, die als Hauptsponsor hinter der Verschmelzung stand, zeigte sich von der großzügigen Seite. Somit war der FSV Gütersloh in der Lage, dem FC Gütersloh bei den Ende letzten Jahres sehr offen und freundschaftlich laufenden Gesprächen einen finanziell schuldenfreien Status zum 30. Juni 2026 zu garantieren. Der Vorstand des FC Gütersloh teilte zum Jahreswechsel dennoch mit, von dem Vorhaben zurückzutreten. Eine Entscheidung, die die Führung des FSV Gütersloh mit Bedauern, aber auch mit Respekt zur Kenntnis nahm. Für die Verantwortlichen des FSV stellte sich damit die grundsätzliche Frage, ob ein Weiterbestehen des Vereins und die Beibehaltung der ambitionierten leistungssportlichen Ziele möglich ist. Erschwert wurde die Antwort, durch die Tatsache, dass neben anderen mit dem seit 2009 als Vorsitzender fungierenden Sebastian Kmoch (64), mit Chris Punnakkattu Daniel (44), der seit 2021 als Strategischer Berater und Leiter Medien & Kommunikation tätig ist, sowie dem seit vielen Jahren als Trainer und Sportlicher Leiter agierenden Markus Graskamp (55) einige wesentliche Funktionsträger ihr Ausscheiden zum Saisonende ankündigten. Heute kann der FSV Gütersloh mitteilen, dass die Fortführung des Vereins als selbständiger Frauenfußballklub fest beabsichtigt ist. Um den seit mehr als 40 Jahren ehrenamtlich tätigen Geschäftsführer Michael Horstkötter (62) herum hat sich eine Gruppe von Vereinsmitgliedern gefunden, die bereit sind, Führungsverantwortung und Aufgaben zu übernehmen. Dazu gehören der bei der Mitgliederversammlung im Dezember zum Stellvertretenden Geschäftsführer gewählte Patryk Pylinski (44), der bereits seit September als Jugendleiter tätige Ralf Philipper (54), sowie Christian Zens (48), Andreas Dobrzanski (49), Marvin Anders (36), Sandra Zens (43) und Dirk Strauß (54). Letzterer ist bereit, für das Amt des 1. Vorsitzenden zu kandidieren. Mit Ausnahme von Strauß waren alle langjährig in verschiedenen Bereichen bei Blau-Weiß 98 Gütersloh engagiert. Welche Funktionen künftig beim FSV Gütersloh von ihnen übernommen werden, klärt sich bei einer für Mai vorgesehenen Mitgliederversammlung. Hauptaugenmerk der neuen Vereinsführung ist nun die Sicherung der finanziellen Basis. Sportlich bleibt es das Vorhaben des FSV Gütersloh, im Nachwuchsbereich eine hochqualifizierte Ausbildung und Förderung von Talenten zu betreiben. Dem entspricht die weitere Etablierung eines U19-Teams in der westdeutschen Juniorinnenliga. Die U17 soll weiterhin in der Regionalliga West, der höchsten deutschen Spielklasse für B-Juniorinnen, eine führende Rolle spielen. Der Unterbau dafür wird in der U16 ausgebildet, die sich in der U17-Westfalenliga prächtig entwickelt hat. Anders als bisher will der FSV Gütersloh aber auch eine attraktive Anlaufstelle für jüngere Mädchen mit noch nicht explizit leistungssportlicher Perspektive sein. Dafür wurde von Ralf Philipper und Andreas Dobrzanski bereits ein Förderzentrum konzipiert, das die Bildung von U15- und U13-Teams vorsieht. Der große Andrang bei den in jüngster Zeit durchgeführten Sichtungsmaßnahmen zeigt, dass der Verein hier auf einem richtigen Weg ist. Flaggschiff des FSV Gütersloh und ein Magnet für starke Fußballerinnen aus der Region soll das Frauenteam bleiben. Ziel ist in der laufenden Spielzeit der Klassenerhalt in der Regionalliga und anschließend die Qualifikation für die zur Saison 2027/2028 unter dem Dach des DFB eingeführten 3. Liga. Statements des FSV Gütersloh Michael Horstkötter: „Ich hätte mich sehr über eine Rückkehr zum FC Gütersloh gefreut, bei dem ich vor mehr als 40 Jahren mein Engagement begonnen habe. Wir haben als FSV seit 2009 unter schwierigen Bedingungen sehr viel erreicht, ich danke allen, die daran mitgewirkt haben. Die Professionalisierung des Frauenfußballs hat sich in jüngerer Vergangenheit allerdings in einer Dimension entwickelt, die mich und uns als selbständigen Verein an die Grenzen und darüber hinaus gebracht hat. Jetzt bin ich froh, dass der Frauenfußball in der Tönnies-Arena, ein Markenzeichen des Sports im Kreis Gütersloh, dank des Engagements neuer Leute erhalten bleibt und mein Lebenswerk weitergeführt werden kann.“ Sebastian Kmoch: „Als ich vor 17 Jahren als Vater einer Fußball spielenden Tochter den Vorsitz im neu gegründeten FSV Gütersloh übernommen habe, war weder abzusehen noch geplant, das Amt bis jetzt innezuhaben. Wir haben als kleiner Verein tolle Erfolge gefeiert, mussten aber auch schwierige Phasen meistern. Leider ließ sich das letzte Projekt, die Verschmelzung mit dem FC Gütersloh nicht realisieren, obwohl wir dafür die Voraussetzungen geschaffen hatten. Umso mehr freue ich mich, dass es beim FSV weitergeht. Ich begrüße das Engagement der neuen Kräfte ausdrücklich und sichere ihnen bis zu meinem Ausscheiden volle Unterstützung zu.“ Patryk Pylinski: „Frauenfußball im Kreis Gütersloh ohne den FSV? Das war für mich angesichts der über die Region hinaus ragenden Strahlkraft unvorstellbar. Deswegen habe ich mich bereiterklärt, den Verein aktiv zu unterstützen und als Stellvertretender Geschäftsführer im Vorstand Verantwortung zu übernehmen. Mit der kompetenten Unterstützung langjähriger Wegbegleiter und der gemeinsamen Erfahrung aus der erfolgreichen Vereinsarbeit bei Blau-Weiß 98 Gütersloh bin ich überzeugt, dass wir den FSV Gütersloh nicht nur am Leben erhalten, sondern in eine nachhaltige Zukunft führen können. Natürlich liegt viel Arbeit vor uns. Aber ich setze darauf, dass Öffentlichkeit und Sponsoren die seriöse Arbeit des Vorstands sowie den sozialen und gesellschaftlichen Stellenwert des Frauenfußballs im FSV Gütersloh zu honorieren wissen.“ Dirk Strauß: „Als gebürtiger Gütersloher ist mir der Frauenfußball beim FSV ans Herz gewachsen, seitdem ich 2023 erstmals ein Heimspiel besucht habe. Mitglied bin ich im Februar 2025 geworden, um bei der geplanten Verschmelzung mit abstimmen zu können. Ich habe mich auch am Crowdfunding beteiligt, und jetzt folgt der nächste Schritt der aktiven Unterstützung. Mir ist daran gelegen, dass kein Vakuum entsteht und ich denke: Man darf sich nicht immer nur auf andere verlassen, sondern muss selber bereit sein, Verantwortung zu übernehmen.“

U16 des FSV Gütersloh überzeugt beim 1:1 im Testspiel

U16-Trainer Steffen Willmann (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

In der Vorbereitung auf den zweiten Saisonteil in der B-Juniorinnen-Westfalenliga ist die U16 des FSV Gütersloh einen Schritt vorangekommen. Gegen die männlichen C-Junioren der JSG Neubeckum/Vellern erreichte das Team von Steffen Willmann ein 1:1 und legte – was noch wichtiger ist – nach Meinung des Trainers einen „absolut ordentlichen Auftritt“ hin. Willmann lobte vor allem die Intensität in den Zweikämpfen und die Tatsache, dass seine Mädels häufig spielerische Lösungen fanden. Gut war auch, dass das Team nach dem Gegentreffer zum 0:1-Rückstand seiner Linie treu blieb und sich rasch mit dem 1:1-Ausgleich durch Fejola Burshille (62.) belohnte. „Baustelle“ bleibt für Willmann die Chancenverwertung, denn schon im ersten Abschnitt der 2 x 35-Minuten-Partie ließ der FSV einige gute Möglichkeiten liegen. Im zweiten Durchgang führten auch eine Top-Chance von Antonia Aulbur und eine finale Aktion von Fejola Burshille nicht zum Erfolg. Andererseits zeichnete sich Torhüterin Andrijana Perkovic mit einer starken Parade bei der Neubeckumer Top-Chance aus. FSV Gütersloh U16: Perkovic – Öcal (55. Cilgin), Sudkemper, Krahner – Böhner (55. Schielke), Pieke – Reger  (55. Aulbur), Nölle, Burstein (41. Wilmes) – Micic (41. Burshille), Cholewa (55. Ismail).

FSV-Talente für Wintertrainingslager der U16-Westfalenauswahl nominiert

FSV Gütersloh (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) hat sechs Nachwuchsspielerinnen des FSV Gütersloh für das Wintertrainingslager der U16-Juniorinnen-Westfalenauswahl nominiert. Die Maßnahme findet vom 22.02. bis 27.02.2026 im SportCentrum Kaiserau statt. Mit Finja Bretthauer, Lotta Horstmann, Ylvie Kleimann und Yumnah Lohnherr wurden vier FSV-Talente direkt in den Kader berufen. Zudem stehen Samar Mathpoud und Ida Starke auf Abruf bereit. Der FSV Gütersloh gratuliert allen Spielerinnen herzlich zur Nominierung und wünscht ihnen eine erfolgreiche Trainingswoche im Kreise der Westfalenauswahl.

FSV Gütersloh lädt talentierte Nachwuchsspielerinnen zu Sichtungstrainings ein

Training beim FSV Gütersloh. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Der FSV Gütersloh setzt weiterhin konsequent auf die Förderung junger Talente und lädt fußballbegeisterte Nachwuchsspielerinnen herzlich zu Probe- und Sichtungstrainings ein. Gesucht werden talentierte Spielerinnen für die U19-, U17- und U16-Mannschaft, die den nächsten Schritt in ihrer fußballerischen Entwicklung gehen möchten. Der FSV Gütersloh bietet ambitionierten Nachwuchsspielerinnen ein leistungsorientiertes Umfeld mit qualifizierten Trainer*innen, einer klaren sportlichen Perspektive sowie einer starken Vereinsstruktur im leistungsorientierten Frauen- und Mädchenfußball. So läuft die Bewerbung ab Interessierte Spielerinnen werden gebeten, sich per E-Mail an bewerbung@fsvguetersloh.de zu wenden. Bitte gebt in eurer Nachricht folgende Informationen an: • vollständiger Name • Jahrgang • aktueller Verein • bevorzugte Position Die zuständigen FSV-Trainer*innen melden sich anschließend persönlich mit weiteren Informationen und zur Terminvereinbarung für ein Sichtungs- oder Probetraining. Wichtiger Hinweis zur Teilnahme am Sichtungstraining Für die Teilnahme am Sichtungstraining ist eine Probeerlaubnis des aktuellen Vereins erforderlich. Alle Informationen sowie das entsprechende Formular findest du auf unserer Webseite: https://fsvguetersloh.de/verein/probetraining/ Bitte bringe die unterschriebene Probeerlaubnis unbedingt zum Training mit, da eine Teilnahme ohne dieses Dokument leider nicht möglich ist. Spielerinnen, die derzeit keinem Verein angehören, benötigen keine Probeerlaubnis. Der FSV Gütersloh freut sich darauf, engagierte, motivierte und talentierte Nachwuchsspielerinnen kennenzulernen und gemeinsam die nächsten Schritte im Fußball zu gehen.

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