FSV Gütersloh 2009

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FSV Gütersloh 2009

FSV U-16 Spielerin Matilda Schmidt zieht sich eine schwere Knieverletzung zu

FSV U-16 Spielerin Matilda Schmidt (Foto: FSV Gütersloh 2009)

Matilda Schmidt, Spielerin unserer U-16 Mannschaft, hat sich bei einem Spiel mit ihrer Jungenmannschaft, dem TuS Bad Driburg, eine schwere Knieverletzung zugezogen. Der FSV Gütersloh wünscht Matilda eine schnelle und vollständige Genesung. Matilda ist eine wichtige Spielerin in unserer U-16 Mannschaft und wir hoffen, dass sie bald wieder auf den Platz zurückkehren wird.

38.365 Fans! Köln stellt neuen Rekord auf

FLYERALARM Frauen-Bundesliga (© Deutscher Fußball-Bund)

Historischer Tag in Köln! Mit 38.365 Fans übertreffen die FC-Frauen beim Spiel gegen Eintracht Frankfurt den bisherigen Zuschauer*innenrekord aus dem Eröffnungsspiel (23.200) ein. Beim 2-0-Auswärtserfolg der Eintracht schreibt das Kölner RheinEnergieStadion Geschichte. Nie kamen mehr Menschen zu einem Spiel in der FLYERALARM Frauen-Bundesliga. Schon vor gut einer Woche war klar: Der 1. FC Köln hat den Zuschauer*innenrekord geknackt! Die bisherige Bestmarke von 23.200 Fans aus dem Eröffnungsspiel der Eintracht gegen Bayern München im Deutsche Bank Park wurde am 18. Spieltag der FLYERALARM Frauen-Bundesliga im Kölner RheinEnergieStadion deutlich überboten. Stolze 38.365 Fans haben nicht zuletzt dank zahlreicher Werbeaktion rund um die Partie den Weg ins große Stadion gefunden. Nach dem Eröffnungsspiel von Eintracht Frankfurt zogen auch die TSG Hoffenheim gegen den VfL Wolfsburg (7.109 Fans), zweimal der VfL Wolfsburg (21.287 gegen Bayern, 14.027 gegen Frankfurt) und Werder Bremen (20.417 gegen SC Freiburg) bereits in die großen Arenen. Nach 17 Spieltagen liegt der Zuschauer*innenschnitt aktuell bei 2.430 und damit dreimal so hoch wie in der Vorsaison (806). DFB-Vizepräsidentin Sabine Mammitzsch sagt: „Es ist beeindruckend, was für dieses Spiel seitens des Vereins und der Stadt Köln auf die Beine gestellt wurde. Dieser Rekord ist eine große Wertschätzung für die Spielerinnen auf dem Platz, aber vor allem auch für die gesamte FLYERALARM Frauen-Bundesliga. Das Highlightspiel-Konzept und insbesondere der Mut der Vereine, in große Stadien zu gehen, hat sich ausgezahlt. Der Trend ist nachhaltig und verdeutlicht, was im Frauenfußball möglich ist. Das ist ein Riesenerfolg und diese Entwicklung wollen wir fortführen.“

Marah Tayeh kehrt aus familiären Gründen in die USA zurück

Matchwinnerin im Spiel gegen den 1. FC Köln II: US-Amerikanerin Marah Tayeh (Foto: Dennis Seelige / FSV Gütersloh 2009)

Der FSV Gütersloh gibt bekannt, dass Marah Tayeh den Verein mit sofortiger Wirkung verlassen wird. Die 24-jährige US-Amerikanerin kehrt aus familiären Gründen kurzfristig in die USA zurück und wird somit nicht mehr für FSV Gütersloh auflaufen. Ihre fußballerische Karriere wird sie beim amerikanischen Verein Georgia Impact in der Women’s Premier Soccer League (WPSL) fortführen. Impact ist ein etablierter WPSL-Verein, der in der Southeast Conference spielt und ein Partnerverein des schottischen Spitzenvereins Rangers FC ist. Marah Tayeh wechselte im Sommer 2021 zum FSV Gütersloh und hat seitdem 36 Spiele in der 2. Frauen-Bundesliga sowie vier Spiele im DFB-Pokal bestritten. In ihrem letzten Spiel für den FSV Gütersloh erzielte die talentierte Stürmerin nicht nur ihr erstes Saisontor, sondern auch den Siegtreffer gegen den 1. FC Köln II. Der FSV Gütersloh bedankt sich bei Marah für ihren Einsatz und ihre Zeit beim Verein und wünscht ihr alles Gute für ihre zukünftige Karriere. Wir sind stolz darauf, Marah in unserem Team gehabt zu haben und sind sicher, dass sie weiter ihren Weg gehen wird. Der FSV hätte sich sehr gefreut, in der entscheidenden Phase der 2. Frauen-Bundesliga weiter auf Marahs Dienste zählen zu können, doch wir haben Verständnis für die familiären Gründe, die zu einer Rückkehr in die Heimat führen. Daher haben wir ihrem Wunsch entsprochen und ihr die Freigabe erteilt. Wir wünschen Marah alles Gute für ihre Zukunft und freuen uns sehr, sie vielleicht bald wieder als Gast bei einem unserer Spiele in der Tönnies-Arena begrüßen zu dürfen.

Luft für FSV Gütersloh II wird nach 1:1 in Köln immer dünner

FSV-Torhüterin Isabell Mischke fiel kurzfristig krankheitsbedingt aus. (Foto: Dennis Seelige / FSV Gütersloh 2009)

Wenn man aus einer als „Sechs-Punkte-Spiel“ apostrophierten Partie nur einen Punkt holt, ist der Frust verständlich. Dementsprechend geknickt gingen unsere Fußballerinnen der „Zweiten“ zu Boden, nachdem am Sonntag das 1:1 bei Vorwärts Spoho Köln abgepfiffen wurde. Statt im Kampf um den Klassenerhalt in der Regionalliga in Schlagdistanz zur Konkurrenz zu gelangen, liegt der rettende 10. Tabellenplatz vier Spiele vor Saisonende für den FSV Gütersloh (17) nun vier Punkte entfernt – und die vor ihm platzierten Teams aus Recklinghausen (18) und Siegen (21) haben zudem den Vorteil, noch fünf Spiele austragen zu können. „Die Luft wird dünner, aber ich sehe noch Lichtstrahlen am Horizont.“ Trainer Mark Oliver Stricker hat einen guten Grund, warum er den Optimismus nicht verloren hat: „Unsere Leistung passt nicht zu einem Abstiegskandidat.“ Auf dem Kunstrasenplatz Nordfeld in der Nähe der Sporthochschule (Spoho) Köln war der FSV in einem niveauvollen Regionalligamatch keineswegs schlechter als die schon unter der Woche mit einem 2:1-Sieg beim Aufstiegskandidaten VfL Bochum aus dem Tabellenkeller gesprungenen Gastgeberinnen. „Mit dem Auftritt war ich zufrieden, damit konnten wir im Prinzip erhobenen Hauptes vom Platz gehen“, urteilte der Coach. Allerdings musste er wie schon des Öfteren das Manko unseres Perspektivteams benennen: „Wir machen die Dinger nicht.“ Zweimal ließ die ansonsten herausragende Marie Schröder Hochkaräter aus, und in der Schlussphase scheiterte Finja Schriek nach Zuspiel von Carolin Rother mit einer Mega-Chance an der Kölner Torhüterin Leonore Gruber. Auf der Gegenseite hatte der FSV aber auch Glück, dass Köln im Abschluss nicht meisterhaft war: In der 40. Minute landete ein Schuss von Michelle Fischer am Pfosten, in der 70. Minute jagte Suzanne Clysters den Ball freistehend über das Tor, und kurz vor dem Abpfiff schoss Clysters aus 14 Metern genau in die Arme von Katharina Jäger. Mark Oliver Stricker war der zweiten Torhüterin der „Ersten“ sehr dankbar, dass sie sich kurzfristig für de erkrankte Isabelle Mischke zur Verfügung stellte. Verzichten musste der Coach außerdem auf die Defensivspielerin Laura Ostenfelder sowie Angreiferin Thandie Reinkensmeier. Letztere hatte sich eine Woche zuvor beim 1:1 gegen Borussia Mönchengladbach eine böse Risswunde hinter dem Ohr zugezogen und muss vorerst pausieren. „Dennoch hatten wir einen guten Kader zur Verfügung und konnten von der Bank nachlegen“, sagte Stricker. In einer Partie, in der sich die Chancen für beide Teams in der mit offenem Visier geführten zweiten Halbzeit verdichteten, fielen die Treffer innerhalb von 120 Sekunden. In der 54. Minute brachte Marie Schröder die Gütersloherinnen mit 1:0 in Führung. Die 23-Jährige profitierte von einer energischen Balleroberung von Leandra Kammermann vor dem eigenen Strafraum und einem tollen Diagonalball von Olivia Zitzer. Schröder ließ den Ball zweimal aufticken, und schoss ihn dann mit dem ersten Kontakt per Bogenlampe über die zu weit vor ihrem Tor stehende Gruber. Fast postwendend kassierte der FSV aber den 1:1-Ausgleich. Lena Lückel blieb im linken Strafraum zu sehr auf Distanz zur Kölner Flankengeberin, und in der Mitte verteidigte Tina Rother zu großzügig gegen Torschützin Madlen Behrends. „Zu kritisieren ist aber vor allem die Nachlässigkeit bei der Ausgangssituation im Mittelfeld“, ergänzt Mark Oliver Stricker: „Wir waren nach dem Führungstor zu euphorisch und standen zu hoch.“ Weiter geht es für den FSV Güterslh II am 7. Mai mit der Partie beim Tabellensiebten VfR SW Warbeyen. Es folgen die „Endspiele“ gegen Leverkusen II, Siegen und Recklinghausen. „Wir müssen in den nächsten beiden Partien punkten, um es vor den letzten beiden Spielen noch in eigener Hand zu haben“, wünscht sich Mark Oliver Stricker. FSV Gütersloh II: Jäger – T. Rother, Lückel, Zitzer, Büttner (69. C. Rother) – Schröder, Jahn (46. Hörenbaum), Kammermann, Gärtner – Schmücker (69. Tappe), Schriek (86. Welpott). Tore: 0:1 (54.) Schröder, 1:1 (56.) Behrends.

FSV Gütersloh stellt mit 1:0-Sieg in Köln neuen Punkterekord auf

Strahlende Gesichter nach dem Last-Minute-Auswärtssieg in Köln. (Foto: Dennis Seelige / FSV Gütersloh 2009)

Der FSV Gütersloh hat sich erfolgreich aus dem Stimmungstief befreit, dass sich nach den Niederlagen in Nürnberg und gegen Ingolstadt über die Tönnies-Arena gelegt hatte. Beim 1. FC Köln II landete das Team von Britta Hainke und Sammy Messalkhi am frühen Samstagabend einen 1:0-Sieg. Damit wahrten die Gütersloherinnen den Rückstand von vier Punkten zum 1. FC Nürnberg, der kurz zuvor sein Heimspiel gegen Jena ebenfalls durch einen Treffer kurz vor Schluss mit 1:0 gewonnen hatte. In der Tabelle der 2. Frauenfußball-Bundesliga kletterte der FSV vorerst wieder hinter Nürnberg auf Rang drei. Unabhängig davon, ob sich in den letzten fünf Saisonspielen doch noch einmal die Chance auftut, in den Kampf um den zweiten Aufstiegsplatz hinter Spitzenreiter RB Leipzig einzugreifen, setzte unser Team mit nun 36 Punkten eine stolze Marke: So viele Zähler hatten die Gütersloher Fußballerinnen noch in keiner Saison in der eingleisigen 2. Liga erreicht. Bisher stand die Bestmarke aus der Saison 2018/2019 bei 33 Punkten. Genau mit dieser verlockenden Zielsetzung hatte Britta Hainke ihr Team vor der Partie auf dem Kunstrasenplatz im RheinEnergieSportpark angestachelt. „Und mit der Leistung von heute werden wir noch ein paar Punkte holen“, war sich die zufriedene Cheftrainerin nach dem Schlusspfiff sicher. Allerdings musste das FSV-Lager lange warten, bis der erlösende Siegtreffer fiel. Marah Tayeh bugsierte den Ball in der 89. Minute „irgendwie“ über die Torlinie, nachdem Jacqueline Baumgärtel die Situation von der rechten Seite aus scharf gemacht hatte. „Marah war da“, lobte Hainke den Torinstinkt der 24-jährigen US-Amerikanerin, die in der 67. Minute eingewechselt worden war und endlich ihren ersten Saisontreffer erzielte. Es wird auch ihr einziger bleiben, denn die pfeilschnelle Angreiferin absolvierte mit mit dem 36. Zweitligaspiel ihr letztes für den FSV. Nach knapp zwei Jahren kehrt sie aus privaten Gründen kurzfristig in die USA zurück. Trotz des späten 1:0-Zeitpunkts bezeichnete Britta Hainke den siebten Gütersloher Sieg im zehnten Auswärtsspiel „aufgrund der deutlichen Mehrzahl an Torchancen“ als verdient. Der als Tabellenvorletzter verbissen um den Klassenerhalt fightende „Effzeh“ verlangte ihrem Team in puncto Tempo, Intensität und Zweikampfführung einiges ab. Die offensiven Akzente setzte dabei der FSV, bei dem Leonie Kreil wie schon gegen Ingolstadt wegen eines grippalen Infekts fehlte. „Ich hoffe, dass sie bald zumindest wieder ins Lauftraining einsteigen kann“, rechnet die Trainerin noch nicht unbedingt mit einer Rückkehr der Angreiferin im nächsten Spiel gegen Bayern München II. Im ersten Durchgang fehlte dem FSV bei zwei guten Möglichkeiten für Ronja Leubner und Demi Pagel die Entschlossenheit. Celina Baum hatte mit einem Kracher aus gut und gerne 25 Metern Pech, dass der Ball auf die Latte klatschte. Im übrigen lieferte sich unsere offensive Rechtsverteidigerin packende Duelle mit Nina Zimmer. Die Kölner Linksverteidigerin, von 2018 bis 2021 für den FSV Gütersloh aktiv, wechselte zu Jahresbeginn nach der Rückkehr aus den USA zum 1. FC Köln II. Mit Beginn der zweiten Halbzeit setzte der FSV wieder einmal auf den Überraschungseffekt und wechselte die rasante Stürmerin Jacqueline Baumgärtel (für Lisa Gomulka) ein. Fast hätte sich der Schachzug sofort ausgezahlt, doch „Baumi“ scheiterte mit einer Top-Chance an der Kölner Keeperin Alma Demiri. Dass die Gastgeberinnen im weiteren Verlauf ihre stärkste Spielerin, Kapitänin Laura Vogt, aus der Abwehr ins Mittelfeld vorzogen um die Offensive zu forcieren, kam dem FSV entgegen. Er ging nun selbst noch willensstärker auf drei Punkte und wurde kurz vor Schluss tatsächlich belohnt. FSV Gütersloh: Rolle – Baum, Höfker, Reimann, Deppe – Tellenbröker – Leubner (80. Schuster), Aradini (90. Stojan) – Gomulka (46. Baumgärtel) – Pagel (67. Tayeh), Strothmann (80. Manteas). Tore: 0:1 (89.) Tayeh.

2. Frauen-Bundesliga – Livestream: 1. FC Köln II – FSV Gütersloh (ab 17 Uhr)

Die 2. Frauen-Bundesliga LIVE & EXKLUSIV auf Staige

Der FSV Gütersloht trifft in einem Spiel der 2. Frauen-Bundesliga auf den 1. FC Köln II. Die Partie findet im RheinEnergieSportpark in Köln statt und wird heute um 17:00 Uhr angepfiffen. Das Spiel wird LIVE und EXKLUSIV von Staige übertragen. Der Livestream startet wenige Minuten vor dem Anstoß. Livestream | 1. FC Köln II – FSV Gütersloh 2009

Ticketvorverkauf für den Saisonendspurt: Bayern, Wolfsburg, Frankfurt – Klangvolle Namen zu Gast beim FSV Gütersloh

Ticketvorverkauf für den Saisonendspurt: FC Bayern, VfL Wolfsburg & Eintracht Frankfurt

Der FSV Gütersloh lädt alle Fans und Fußballfreund*innen herzlich zu den letzten drei Heimspielen der laufenden Saison 2022/23 in der 2. Frauen-Bundesliga ein. Mit dem FC Bayern München II, dem VfL Wolfsburg und Eintracht Frankfurt II sind gleich drei klangvolle Gegner in der Tönnies-Arena zu Gast. Das Spiel gegen den FC Bayern München II findet am Sonntag, den 30. April 2023, um 11:00 Uhr statt. Am Sonntag, den 14. Mai 2023, um 14:00 Uhr trifft der FSV Gütersloh auf den VfL Wolfsburg und das letzte Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt II findet am Pfingstmontag, den 29. Mai 2023, um 14:00 Uhr statt. Für alle Fans, die die Mannschaft des FSV Gütersloh unterstützen wollen, sind ab sofort Tickets erhältlich. Der Vorverkauf läuft über den Onlineticketshop auf www.fsvguetersloh.de sowie über die bekannten Vorverkaufsstellen. Auch an der Tageskasse sind Tickets ab 7 Euro erhältlich. „Wir freuen uns sehr auf die letzten Heimspiele der Saison und hoffen auf zahlreiche Unterstützung unserer Fans. Die Begegnungen gegen den FC Bayern München II, den VfL Wolfsburg und Eintracht Frankfurt II werden sicherlich hochklassig und spannend“, so die Mannschaft des FSV Gütersloh im Einklang. Am letzten Spieltag erwartet die Stadionbesucher zudem die spannende Ziehung der Gewinner*innen der von den Spielerinnen des FSV Gütersloh organisierten Verlosung zur Förderung des Mädchen- und Frauenfußballs. Mit dem Kauf eines Loses für nur 2 Euro haben Teilnehmer*innen die Möglichkeit, attraktive Preise zu gewinnen. Interessierte können die Lose an den Spieltagen in der Tönnies-Arena sowie ausgewählten Terminen in der Gütersloher Innenstadt erwerben. Also sichern Sie sich jetzt Ihr Ticket und erleben Sie spannenden Frauenfußball hautnah in der Tönnies-Arena. Der FSV Gütersloh freut sich auf Sie!

Juniorinnen mit Heimspielen, Erste und Zweite zu Gast in Köln

Der FSV Gütersloh möchte mit einer starken Teamleistung überzeugen. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Am bevorstehenden Wochenende dürfen sich die Juniorinnen des FSV Gütersloh auf Heimspiele in der Tönnies Arena freuen, während die „Erste“ und die „Zweite“ in der Domstadt Köln antreten werden. 2. Frauen-Bundesliga | 1. FC Köln II – FSV Gütersloh Die 1. Mannschaft des FSV Gütersloh musste am vergangenen Spieltag einen schweren Rückschlag im Kampf um den Aufstieg in die FLYERALARM Frauen-Bundesliga verkraften. Nach der überraschenden 1:2 Heimniederlage gegen den FC Ingolstadt musste zunächst die Enttäuschung über das Ergebnis und die daraus resultierende Konsequenz verdaut werden. Der FSV kann zwar noch rein rechnerisch den Aufstieg schaffen, doch man ist hierbei auf Ausrutscher der Konkurrentinnen vom 1. FC Nürnberg angewiesen. Daher liegt der Fokus weiterhin komplett auf den eigenen Leistungen und dem Willen, sich weiter positiv auf die bevorstehenden Aufgaben vorzubereiten. Denn die Mannschaft möchte aus den verbleibenden Spielen das Maximum herausholen und die Saison positiv abschließen. Dies hat das Trainerteam um Britta Hainke und Sammy Messalkhi den Spielerinnen in den vergangenen Tagen gut vermitteln können. Die Mannschaft reist am morgigen Samstag ins Rheinland, und möchte sich gegen die 2. Mannschaft des 1. FC Köln beweisen. Der FC steht aktuell auf dem dreizehnten und somit vorletzten Tabellenplatz. Der FSV erwartet einen schwer zu bespielenden Gegner und möchte mit einer kämpferischen Leistung diese Aufgabe erfolgreich meistern. Die Partie findet morgen im RheinEnergieSportpark um 17:00 Uhr statt. Regionalliga West | Vorwärts Spoho Köln – FSV Gütersloh II Wie es der Zufall so will, sieht es der Spielplan der Regionalliga West vor, dass unsere 2. Mannschaft an diesem Wochenende ebenfalls in Köln antreten wird. Das Team von Mark Oliver Stricker wird am Sonntag bei Vorwärts Spoho Köln versuchen, die positiven Leistungen aus den vergangenen beiden Spielen gegen Spitzenmannschaften zu wiederholen. Der FSV konnte sowohl bei der knappen 2:3 Niederlage gegen Borussia Bocholt, als auch dem 1:1 Unentschieden gegen Borussia Mönchengladbach überzeugen. Dies soll auch gegen einen direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt gelingen – idealerweise mit einem wichtigen Sieg. Der FSV belegt den zwölften Tabellenplatz und könnte bei einem möglichen eigenen Sieg einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Nichtabstiegsplatz tätigen. Das Vorwärts Spoho Köln keineswegs ein einfacher Gegner ist, musste unsere Mannschaft bereits in der Hinrunde feststellen, als man zuhause mit 2:3 verlor. Daher ist das Team gewarnt und wird versuchen, dass das Aufeinandertreffen diesmal zugunsten des FSV endet. B-Juniorinnen-Bundesliga West/Südwest | FSV Gütersloh U-17 – SG 99 Andernach U-17 Unsere U-17 Mannschaft wird am morgigen Samstag die SG 99 Andernach in der Tönnies Arena empfangen. Der FSV musste am vergangenen Spieltag ein überraschendes 0:0 gegen die TuS Issel hinnehmen. Die Enttäuschung über das torlose Unentschieden war bei den Spielerinnen des FSV groß. Doch nach einer intensiven Trainingswoche möchte die Mannschaft nun gegen die „Bäckermädchen“ zeigen, welches Potenzial in ihr steckt. Andernach steht zurzeit auf dem siebten Tabellenplatz. Das der Tabellenplatz kein Indiz für die Leistungsfähigkeit einer Mannschaft ist, hat der FSV gegen Issel erfahren müssen. Mit dieser Lehre wird die Mannschaft fokussiert in die Partie gehen und versuchen weitere Punkte für sich zu gewinnen. Anstoß der Partie ist um 14:00 Uhr. B-Juniorinnen-Regionalliga West | FSV Gütersloh U-16 – DJK Wacker Mecklenbeck Nach dem 3:0 Auswärtserfolg beim VfR SW Warbeyen am vergangenen Spieltag kann unsere U-16 Mannschaft voller Selbstbewusstsein die Aufgabe am Wochenende angehen. Das Team von Cheftrainer Noah Henneböhle empfängt morgen die DJK Wacker Mecklenbeck in der Arena. Die Mannschaft ruht sich nicht auf dem vorzeitigen Klassenerhalt in der Regionalliga West aus. Stattdessen möchte das Team als Sieger der Abstiegsrunde hervorgehen und somit in den letzten Partien den ersten Tabellenplatz festigen. Ein wichtiger Schritt in diese Richtung soll bereits morgen getätigt werden. Anstoß der Partie in der Tönnies Arena ist morgen um 16:15 Uhr.

Anke Hölscher leitet das Spiel des FSV Gütersloh beim 1. FC Köln II

2. Frauen-Bundesliga - FSV Gütersloh 2009

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat Anke Hölscher als Schiedsrichterin für das Spiel des FSV Gütersloh beim 1. FC Köln II in der 2. Frauen-Bundesliga benannt. Das Spiel wird am Samstag, den 22. April um 17:00 Uhr auf dem Kunstrasenplatz des RheinEnergieSportpark in Köln stattfinden. Annika Beuse und Anna-Lena Weiss werden als Assistentinnen fungieren. Anke Hölscher ist eine erfahrene Schiedsrichterin, die aus dem ostfriesischen Ihlow stammt und 29 Jahre alt ist. Sie ist hat bislang 21 Spiele in der 2. Frauen-Bundesliga sowie ein Spiel in der FLYERALARM Frauen-Bundesliga geleitet. Alle Fans des FSV Gütersloh sind herzlich eingeladen, das Team am Samstag zu unterstützen und das Spiel live im RheinEnergieSportpark zu verfolgen. Der RheinEnergieSportpark umgibt das Clubhaus des 1. FC Köln, das „Geißbockheim“, an der Franz-Kremer-Allee. Das Gelände umfasst vier Naturrasenplätze, zwei Kunstrasenplätze und diverse weiteren Anlagen. Das Herzstück der Anlage ist das Franz-Kremer-Stadion.

Mischke und Schröder bescheren dem FSV Gütersloh II einen „Extrapunkt“

Strahlende Gesichter nach dem Unentschieden gegen Borussia Mönchengladbach (Foto: Wolfgang Temme / FSV Gütersloh 2009)

Als Mark Oliver Stricker die Fußballerinnen des FSV Gütersloh II am Sonntag nach dem Abpfiff der Partie gegen Borussia Mönchengladbach in der Tönnies-Arena zum Kreis zusammenrief, stand plötzlich der Trainer selbst im Mittelpunkt. Ida Ludwigt überreichte dem fünf Tage zuvor 51 Jahre alt gewordenen Stricker einen Geburtstagskuchen mit FSV-Logo obendrauf. Das noch größere Geschenk hatten die Spielerinnen ihrem Coach allerdings in den 90 Minuten zuvor gemacht. Mit einem 1:1 gegen den Tabellenzweiten holte der FSV Gütersloh nämlich einen „Extrapunkt“, wie Stricker fand. Der könnte im Kampf um den Klassenerhalt in der Regionalliga äußerst wertvoll sein. Zum einen verringerte sich der Rückstand des Tabellenzwölften auf einen Nichtabstiegsplatz auf zwei Zähler. Zum anderen dürften Leistung und Ergebnis gegen das Spitzenteam aus Gladbach mentalen Rückenwind für die letzten fünf Saisonspiele geben. „Wir können gegen jede Mannschaft mithalten“, lautete die kurze Selbstvertrauen-Predigt des Trainers, der seine Ansprache im Kreis mit den Worten schloss: „Wenn wir immer mit dem heutigen Kader antreten können, dann packen wir das zum Schluss.“ Der Ausgang der Partie war für die Gütersloherinnen besonders emotional, weil sie wie schon am Gründonnerstag beim 2:3 gegen Spitzenreiter Bocholt ganz zum Schluss um den Lohn für ihre herausragende kämpferische Investition gebracht zu werden drohten. Schiedsrichter Saban Caker-Nasso (Bexterhagen) zeigte in der 89. Minute auf den Elfmeterpunkt, nachdem Elina Büttner die Gladbacherin Sarah Schmitz am zweiten Pfosten mit Körperkontakt am Verwerten einer scharfen Hereingabe von der linken Seite gehindert hatte. Doch Torhüterin Isabell Mischke wehrte den von Kyra van Leeuwe gar nicht einmal schlecht geschossenen Strafstoß mit einer glänzenden Parade ab, und Emily Tichelkamp jagte den Nachschuss hoch über das Tor. „Es war Intuition“, strahlte die 21-jährige FSV-Keeperin ob ihrer Glanztat und fand das 1:1 für den FSV ein gutes Resultat, denn: „Die stehen oben und wir unten.“ Auf die Frage nach dem Klassenerhalt antwortete Mischke ohne jede Einschränkung: „Wir schaffen das.“ Der Punktgewinn war aber auch Marie („Curly“) Schröder zu verdanken. Die 23-jährige Angreiferin hatte sich in der 81. Minute für ihre riesige Laufleistung belohnt und den 1:1-Ausgleich erzielt. Dass sie dabei nach einem langen Ball von Olivia Zitzer von dem Kopfballpatzer einer und vom Stellungsfehler einer anderen Gladbacher Abwehrspielerin profitierte und den Ball mit der Fußspitze über Borussia Keeperin Louisa Palmen hinweg ins Netz lupfen konnte, ändert nichts daran, dass der Treffer verdient war. Beim besseren Ausspielen der Kontermöglichkeiten wäre für den FSV sogar mehr drin gewesen, als nur ein Remis. Vor allem die fleißige Anna-Lena Meier muss sich fragen lassen, warum sie bei der Top-Chance in der 68. Minute frei vor Palmen nicht selber abschloss, sondern einen mutlosen Pass auf die schräg mitgelaufene, aber von einer Gegenspielerin markierte Schröder wählte. Einen Hochkaräter ähnlicher Güte hatte die Gladbacherin Sarah Schmitz in der 37. Minute ausgelassen, als sie den Ball über das Gütersloher Tor bugsierte. Ansonsten erwies sich die Mitte der ersten Halbzeit installierte Fünfer-Abwehrkette des FSV um die herausragenden Lena Lückel und Olivia Zitzer als gut organisiertes Bollwerk, das vom beherzt mitverteidigenden Mittelfeld bestmöglich unterstützt wurde. Entscheidend überspielt wurde die Gütersloher Defensive nur in der 76. Minute, als Emily Tichelkamp mit einem feinen Schnittstellenpass Britt van Rijswijck bediente, die zuvor Birgitta Schmücker entwischt war. Die Niederländerin ließ Isabell Mischke aus zwölf Metern keine Chance, und es stand kurzzeitig 0:1. Zu vergolden gilt es den „Extrapunkt“ nun am Sonntag in einem Kellerduell. Unsere Zweite tritt bei Vorwärts Spoho Köln an, das mit zwei Punkten Vorsprung in der Tabelle unmittelbar vor dem FSV platziert ist. Dann hofft Mark Oliver Stricker auch wieder auf Thandie Reinkensmeier setzen zu können, die gegen Mönchengladbach kurz vor der Halbzeitpause mit einer blutenden Wunde am Ohr ausgewechselt werden musste. FSV Gütersloh II: Mischke – T. Rother, Lückel, Zitzer, Büttner – Reinkensmeier (44. Gärtner), Jahn (55. C. Rother), Kammermann, Schmücker – Meier (90.+2 Mahne), Schröder (88. Rädeker). Im Aufgebot: Hörenbaum, Pradella. Borussia Mönchengladbach: Palmen – Corres, Rösener, Giehl, Kato (85. Drissen) – van Rijswijck, van Leeuwe, Bartsch – Tichelkamp, Fohrer (38. L. Schmitz, 85. Guyens), S. Schmitz. Tore: 0:1 (76.) van Rijswijck, 1:1 (81.) Schröder.

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