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FSV Gütersloh 2009

Torhüterinnen des FSV Gütersloh im DFB-Aufgebot für Länderspiele in Spanien

Auf Länderspielreise: FSV-Torhüterinnen Mirja Kropp und Linna Hermsmeier. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Der FSV Gütersloh freut sich, bekannt zu geben, dass zwei Nachwuchstorhüterinnen des Vereins für das bevorstehende Wintertrainingslager der deutschen U16- und U17-Nationalmannschaften nominiert wurden. Mirja Kropp wurde in das Aufgebot der deutschen U16-Nationalmannschaft berufen, während Linna Hermsmeier zu den Spielerinnen der U17-Nationalmannschaft zählt. Die beiden Torhüterinnen werden gemeinsam mit ihren Mannschaften vom 4. bis 13. Januar 2025 im spanischen Alicante trainieren. Im Rahmen des Trainingslagers bestreiten die DFB-Teams jeweils ein Länderspiel gegen den Gastgeber Spanien. Das Länderspiel zwischen den U16-Nationalmannschaften Deutschlands und Spaniens wird am 9. Januar 2025 um 11:00 Uhr stattfinden. Zeitgleich wird auch das U17-Länderspiel beider Nationen ausgetragen. Beide Partien werden auf den Plätzen des Albir Garden Resort ausgetragen. Der FSV Gütersloh gratuliert Mirja Kropp und Linna Hermsmeier zu den DFB-Nominierungen. Der Verein wünscht seinen beiden Nachwuchstalenten sowie den DFB-Juniorinnen-Mannschaften ein erfolgreiches Trainingslager mitsamt Freunschaftsspielen gegen die spanischen Auswahlteams.

FSV Gütersloh bleibt in Nürnberg ohne Belohnung für starke kämpferische Leistung

FSV-Mittelfeldspielerin Maren Tellenbröker in der Zweitligapartie beim 1. FC Nürnberg. (Foto: Dennis Seelige / FSV Gütersloh 2009)

Im Kampf um „Bonuspunkte“ für den Klassenerhalt schrammte der FSV Gütersloh nur ganz knapp an einer Überraschung vorbei. Beim Zweitliga-Spitzenreiter 1. FC Nürnberg brachten die Gütersloherinnen ihre frühe Führung nicht ins Ziel, sondern verloren durch einen Treffer in der 82. Minute mit 1:2. „Kämpferisch hätten wir definitiv einen Punkt verdient gehabt“, urteilte Cheftrainer Daniel Fröhlich, nach einer Partie, in der sein Team eine ganz andere läuferische Bereitschaft und ein ganz anderes Zweikampfverhalten an den Tag legte, als vor drei Wochen beim 0:6-Heimdebakel gegen den FC Ingolstadt. Die Belohnung blieb leider aus, aber die befürchtete Bestrafung zum Glück auch: Weil die drei Tabellenletzten allesamt verloren, wahrte der FSV als Tabellenzehnter den Vorsprung von vier Punkten vor einem Abstiegsplatz. Vergrößern kann er ihn möglicherweise, wenn ihm im Hinrundenfinale am Sonntag, 15. Dezember, in der heimischen Tönnies-Arena ein (Teil-)Erfolg über den Tabellenzweiten 1. FC Union Berlin gelingt. Dass die Stimmung in der FSV-Delegation trotz der prekären Tabellensituation schon auf der Hinreise am Samstag prächtig war, lag auch an einer Überraschung. Ohne dass die Spielerinnen und der Trainerstab davon wussten, war die verletzte Shpresa Aradini in den Bröskamp-Bus „geschmuggelt“ worden. Als sie nach ein paar Autobahn-Kilometern plötzlich aus dem WC trat, wurde es laut. Mit der 30-Jährigen, deren motivierender Teamspirit auf und neben dem Platz fehlt, war das Abschlusstraining beim Zwischenstopp im nordhessischen Guxhagen trotz ernsthafter Arbeitshaltung ein Vergnügen. Für manchen war auch überraschend, mit welcher Anfangself der FSV am Sonntag in Nürnberg auf den Max-Morlock-Platz auflief. Anstelle von Nele Schmidt (gelbgesperrt), Linda Preuß und Gizem Kilic waren diesmal Lea Bultmann und Celina Baum nominiert – und auch die aus der „Zweiten“ hochgezogene Pauline Berning. „Die Qualität sprach für sie“, erklärte Daniel Fröhlich, warum er die 23-Jährige, die ihr letztes von 44 Zweitligaspielen vor drei Jahren bestritten und danach ihre Karriere wegen mehrerer Ermüdungsbrüche im Fuß lange unterbrochen hatte, als hängende Sturmspitze neben Jacqueline Baumgärtel ins Rennen schickte. Die Partie lief gerade mal 28 Sekunden und acht Ballkontakte, da schockte der FSV Gütersloh die Gastgeberinnen mit dem 1:0-Führungstreffer. Finja Kappmeier hatte aus der eigenen Hälfte heraus einen flachen Steilpass mit perfektem Timing in den halblinken Raum hinter die Nürnberger Abwehrkette gespielt. Jacqueline Baumgärtel war schneller als FCN-Verteidigerin Annelie Thöle und schob den Ball eiskalt an Keeperin Hannah Etzold vorbei ins lange Eck – ihr achter Saisontreffer. Diese Führung hielt bis zur 64. Minute an, obwohl der Spitzenreiter schon vorher mehrere Möglichkeiten zum Ausgleich hatte. Erst vergab Nastassja Lein einen Hochkaräter (9.), dann zeigte Torhüterin Sarah Rolle ihre Klasse bei Kopfbällen von Klara Svensson Senelius (19.) und Medina Desic (35.). Aus dem Spiel heraus ließ der kompakt verteidigende FSV kaum gegnerische Chancen zu, aber bei Ecken und Freistoß-Hereingaben wurde Nürnberg immer gefährlich. „Leider haben wir es nicht geschafft, ein zweites Tor nachzulegen“, bedauerte Daniel Fröhlich. Dabei hatte der Coach vor allem die Szene aus der 32. Minute im Blick, als Pauline Berning nach einer Flanke von Celina Baum aus 14 Metern mit links stark abschloss, FCN-Keeperin Etzold aber glänzend reagierte. Direkt anschließend hatte nach der von Merle Hokamp getretenen Ecke auch Lilly Stojan noch eine Kopfballchance – auch hier war Etzold zur Stelle. In der zweiten Halbzeit musste der FSV erst wieder zwei Nürnberger Ecken überstehen (Stojan klärt auf der Linie, Thöle köpft auf die Latte), bevor ihm in der 48. Minute eine Chance geraubt wurde. Der sauber ausschauende Ballklau von Pauline Berning gegen Thöle an der Strafraumgrenze wurde von Schiedsrichterin Theresa Hug umstritten als Foul gewertet. Mit der in der 55. Minute erfolgten Auswechslung von Jacqueline Baumgärtel, die nach fast dreiwöchiger verletzungsbedingter Trainingspause keine Kraft mehr hatte, war dem FSV seine schärfste Konteroption genommen. Deswegen ging es nach dem 1:1-Ausgleich durch Medina Desic (64.), natürlich nach einer Ecke, fast nur noch darum, den einen Remis-Punkt zu verteidigen. Außer einem 18-Meter-Versuch von Lea Bultmann (67.), der das Tor weit verfehlte, kam der FSV zu keinem Abschluss mit Aussicht auf eine erneute Führung. Und als die montenegrinische Nationalspielerin Desic in der 82. Minute eine Flanke von Nastasja Lein zum 2:1 für Nürnberg einköpfte, ahnte man schon, dass die Gütersloherinnen leer ausgehen würden. Daniel Fröhlich gab danach zwar Innenverteidigerin Merle Hokamp fürs Mittelfeld frei, und mit Gizem Kilic kam die einzige auf der Bank noch verfügbare Stürmerin in die Partie. Doch mehr als ein problemlos gehaltener 22-Meter-Schuss war für die Gäste nicht drin. Immerhin – und auch das ist ein Fortschritt – brach der FSV nach dem Rückstand nicht auseinander. Weil Chiara Tappe (87.) und Sarah Rolle (88.) noch zweimal beherzt einschritten, kassierte man in der Schlussphase keinen weiteren Gegentreffer mehr. 1. FC Nürnberg: Etzold – Svensson Senelius, Thöle, Steck – Meroni, Guttenberger, Brengel (87. Brunmair), Salfelder (41. Scholz) – Mai (73. Bauereisen) – Desic, Lein (90.+2 Mailbeck). Im Aufgebot: Felix, Kerim-Lindland, Krammer (Tw). FSV Gütersloh: Rolle – Baum, Stojan, Hokamp, Kappmeier (84. Tappe) – Leubner (77. Preuß), Tellenbröker, Schuster, Bultmann (84. Kilic) – Berning, Baumgärtel (55. Rädeker). Im Aufgebot: Zitzer, Krumme (Tw). Schiedsrichterin: Theresa Hug (Schramberg). Gelbe Karten: Lein, Steck, Ostendorp (Trainer) – Baum. Zuschauer: 654. Ecken: 9:2 (4:2); Chancen: 8:3 (4:3). Tore: 0:1 (1.) Baumgärtel, 1:1 (64.) Desic, 2:1 (82.) Desic.

FSV Gütersloh will Chance zur Rehabilitation in Nürnberg nutzen

Die Mannschaft des FSV Gütersloh. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Drei Wochen nach der 0:6-Heimniederlage gegen Abstiegskandidat FC Ingolstadt haben die Fußballerinnen des FSV Gütersloh an diesem Sonntag die bestmögliche Gelegenheit, sich zu rehabilitieren und ihr wahres Gesicht zu zeigen. Das Zweitligateam von Daniel Fröhlich tritt um 13 Uhr beim Tabellenführer 1. FC Nürnberg an. „In dieser Liga kann jeder jeden schlagen“, ist der Cheftrainer überzeugt, dass der natürlich als Außenseiter auflaufende FSV eine realistische Chance hat, für den Klassenerhalt zu punkten. „Wir wissen, wie Nürnberg spielt“, hat er sich zusammen mit Co-Trainer Rainer Borgmeier ein personelles und taktisches Konzept überlegt, wie die mit 26 Punkten und 24:6 Toren auf Platz eins thronenden Fränkinnen in Bedrängnis zu bringen sind. Bislang hat der Bundesligaabsteiger von elf Spielen acht gewonnen und nur eines verloren – das mit 0:1 gegen Andernach allerdings auf dem eigenen Max-Morlock-Platz, wo die Bilanz mit zehn Punkten aus fünf Partien nicht makellos ist. Nach dem Schock des Ingolstadt-Spiels ist man beim FSV auf allen Ebenen erneut selbsthinterfragend auf die Suche nach den Gründen für die zumeist hoch ausgefallenen sechs Saisonniederlagen gegangen. „Wir haben intern einige Dinge angesprochen und geändert“, sagt Daniel Fröhlich. Er glaubt, dass vieles eine „Kopfsache“ ist: „Wenn wir das 0:1 kassieren, gehen die Köpfe häufig nach unten.“ Das Team stark zu reden und an den 5:1-Heimsieg über den Tabellendritten VfL Bochum sowie die Top-Leistung beim jüngsten 3:0-Auswärtssieg in Freiburg zu erinnern, reicht allein für eine Einstellungsänderung nicht aus. Auch Trainings- und Spielformen haben Fröhlich und Borgmeier zuletzt darauf ausgerichtet, positiv auf Rückstände zu reagieren. Zur speziellen Vorbereitung auf das Geläuf in Nürnberg fand das Training in der Woche auf dem Rasen im Gütersloher Sportzentrum Ost statt. Dass mit den verletzten Shpresa Aradini und Marie Schröder zwei Leistungsträgerinnen fehlen, ist keine neue Situation mehr. Hinzu kommt am Sonntag, dass Verteidigerin Nele Schmidt gelbgesperrt ist. Ansonsten steht der komplette Zweitligakader zur Verfügung, wobei einigen Spielerinnen die Pokal- und Länderspielpause nutzten, um Verletzungen, Blessuren und Erkältungen auszukurieren. Es hat aber auch Zuwachs gegeben: Mit Pauline Berning (23) steht erstmals wieder eine Stürmerin im 17-köpfigen Aufgebot, die zuletzt zum starken Auftreten des Regionalligateams beigetragen hat. Die frühere U19-Nationalspielerin, die ihr letztes von 44 Zweitligaspielen im April 2021 bestritt, hatte ihre Karriere nach mehreren Ermüdungsbrüchen im Fuß auf ärztlichen Rat hin beenden müssen. Erst im Mai 2024 feierte sie nach behutsamem Aufbau ein Comeback in der „Zweiten“, bestand alle Belastungstests und könnte mit ihrer fußballerischen Klasse nun wieder der „Ersten“ helfen.

Merle Hokamp feiert mit U19-Nationalteam den Gruppensieg in der EM-Qualifikation

Support aus der Heimat beim U19-EM-Qualispiel: FSV-Verteidigerin Merle Hokamp erhielt Unterstützung von ihren Freundinnen. (Foto: Wolfgang Temme / FSV Gütersloh 2009)

Merle Hokamp, Fußballerin des Zweitligisten FSV Gütersloh, hat ihre internationale Erfolgsbilanz ausgebaut. Mit dem deutschen U19-Nationalteam gewann die 17-Jährige am Dienstag in Duisburg auch das dritte Spiel der ersten EM-Qualifikationsrunde. Nach Siegen über den Kosovo (5:0) und Griechenland (3:0) sicherte sich die DFB-Auswahl mit einem 5:1-Triumph über Dänemark den Gruppensieg. Um sich für die im Juni in Polen stattfindende Endrunde der U19-Europameisterschaft zu qualifizieren, muss sich Deutschland Anfang April noch in der zweiten Qualifikationsphase gegen drei andere Nationen durchsetzen. Merle Hokamp war neben Torhüterin Thea Farwick (SV Meppen) und Emma Memminger (Eintracht Frankfurt) eine von nur drei Spielerinnen, die in jeder Partie über 90 Minuten auf dem Platz standen. Am Dienstag trug sie als Innenverteidigerin mit großer Übersicht, einer makellosen Zweikampfbilanz und einer herausragenden Passquote zur besten deutschen Leistung des Turniers in Duisburg bei. Einige Male imponierte sie auch mit ihren unaufhaltsamen offensiven Antritten. „Das war eine überragende erste Halbzeit von uns, dort haben wir dem Gegner defensiv kaum Luft zum Atmen gelassen. Danach haben wir es souverän runtergespielt“, schwärmte DFB-Trainer Michael Urbansky. Vor 187 Zuschauern im Waldstadion, darunter DFB-Sportdirektorin Nia Künzer und die Assistenztrainerinnen der A-Nationalmannschaft Maren Meinert und Saskia Bartusiak, lag das deutsche Team schon zur Pause mit 4:0 vorne. Estrella Merino Gonzalez von Bayer Leverkusen (7., 39.), Marina Scholz vom 1. FC Nürnberg (24.) und Melina Krüger vom Hamburger SV (32.) hatten die Treffer erzielt. Zwei Minuten nach dem Anschlusstreffer von Dänemark (51.) stellte Delice Boboy (Bayer Leverkusen) per Foulelfmeter den alten Abstand wieder her. Coach Urbansky zeigte sich sehr angetan von dem Auftritt: „Mir gefällt insbesondere die Art und Weise, wie wir Fußball spielen – wir haben einen erneuten Schritt in der Entwicklung gemacht.“ Für Merle Hokamp, die während des Turniers als angehende Abiturientin des Städtischen Gymnasiums Gütersloh noch zwei Klausuren schreiben musste, war es bereits das neunte U19-Länderspiel. „Ja, es hat sich gut angefühlt“, lautete ihre Zufriedenheit mit der eigenen und der mannschaftlichen Leistung. Die ebenfalls zum deutschen U19-Aufgebot gehörende Janne Krumme, 17-jährige Torhüterin des FSV Gütersloh, kam nicht zum Einsatz und feuerte das Team von der Tribüne aus an. Für beide Zweitligaspielerinnen geht das Fußballprogramm bereits am Sonntag weiter, wenn sie mit dem FSV beim Tabellenführer 1. FC Nürnberg gastieren.

Gütersloher Hallenmasters 2025: Diese Teams kämpfen um den Titel – Auslosung am 5. Dezember

Siegerinnen des Gütersloher Hallenmasters 2024: Borussia Möchengladbach. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Mit großer Vorfreude blickt der FSV Gütersloh auf die 23. Ausgabe des Gütersloher Hallenmasters, das vom 10. bis 12. Januar 2025 stattfinden wird. Das seit Jahren hochkarätig besetzte Turnier für B-Juniorinnen, das als eines der bedeutendsten Hallenfußballereignisse Deutschlands gilt, zieht auch 2025 erneut die besten Talente des Landes an. Insgesamt 20 Spitzenteams werden um den Titel kämpfen und versprechen drei Tage voller spannender Partien und packender Fußballmomente. Mit dabei sind hochkarätige Mannschaften wie 1. Union Berlin, 1. FFC Turbine Potsdam, 1. FSV Mainz 05, Bayer 04 Leverkusen, Borussia Mönchengladbach (Titelverteidiger), DJK Arminia Ibbenbüren, DSC Arminia Bielefeld, FC Carl Zeiss Jena, FC Ingolstadt 04, Hamburger SV, SC Freiburg, SG 99 Andernach, SGS Essen, SpVgg Greuther Fürth, SSV Rhade, TSG 1899 Hoffenheim, VfB Stuttgart sowie VfL Wolfsburg. Der Gastgeber und Veranstalter FSV Gütersloh wird traditionsgemäß mit zwei Mannschaften vertreten sein. Die Auslosung für das Turnier wird am Donnerstag, den 5. Dezember 2024, um 19:00 Uhr stattfinden und live auf der offiziellen Facebook-Seite des Gütersloher Hallenmasters übertragen. Unter https://www.facebook.com/gthallenmasters können Fans und Interessierte die Auslosung im Livestream verfolgen. In dieser werden die 20 teilnehmenden Teams zunächst in fünf Gruppen zu je vier Mannschaften eingeteilt. Die besten Teams aus der Qualifikationsrunde qualifizieren sich für das A-Turnier, während die übrigen Teams im B-Turnier um den Pokal kämpfen werden. „Wir freuen uns, mit diesem hochkarätigen Teilnehmerfeld und dem spannenden Format wieder ein echtes Highlight im Hallenfußball bieten zu können“, so Michael Horstkötter, Geschäftsführer des FSV Gütersloh. „Das Gütersloher Hallenmasters hat sich in den letzten Jahrzehnten einen festen Platz im deutschen Jugendfußball erarbeitet, und wir sind stolz, Gastgeber dieses großartigen Turniers zu sein. Wir freuen uns auf drei unvergessliche Turniertage und laden alle Fußballfans ein, dabei zu sein.“ Auch Chris Punnakkattu Daniel vom FSV Gütersloh ergänzt im Namen der Turnierleitung: „Das Gütersloher Hallenmasters ist ein großartiges Schaufenster für die Vielfalt und das Talent im deutschen Mädchenfußball. Es ist eine Freude, zu sehen, wie sich das Turnier Jahr für Jahr weiterentwickelt und auch 2025 Spitzenteams nach Gütersloh kommen werden. Wir freuen uns auf ein spannendes Turnier und darauf, den nächsten Generationen von Spielerinnen eine Plattform zu bieten.“ Der FSV Gütersloh lädt alle Fans ein, die Auslosung mitzuerleben und sich auf ein weiteres unvergessliches Hallenmasters zu freuen. Weitere Informationen zum Turnier werden in den kommenden Wochen auf den offiziellen Kanälen des FSV Gütersloh veröffentlicht.

Zweiter Sieg in der EM-Qualifikation: DFB-Nachwuchs lässt Griechenland keine Chance

Starker Auftritt für die U19-Nationalmannschaft: FSV-Verteidigerin Merle Hokamp. (Foto: Dennis Seelige / FSV Gütersloh 2009)

Die U19-Nationalmannschaft der Frauen bleibt in der ersten Qualifikationsrunde zur UEFA U19-Europameisterschaft auf Kurs. Nach dem überzeugenden 5:0-Auftaktsieg gegen den Kosovo am Mittwoch feierte das Team von Trainer Michael Urbansky am Samstag einen weiteren Erfolg. Mit einem verdienten 3:0 gegen Griechenland sicherten sich die DFB-Juniorinnen die nächsten drei Punkte und gehen gestärkt in das letzte Spiel gegen Dänemark. FSV-Talent Merle Hokamp überzeugt erneut In der Startelf der deutschen Auswahl stand erneut Merle Hokamp vom FSV Gütersloh, die ihre starken Leistung aus dem ersten Spiel bestätigte. Die Verteidigerin spielte über die vollen 90 Minuten und trug mit einer souveränen Defensivarbeit maßgeblich zum Erfolg bei. Auch in der Offensive sorgte Hokamp für Aufsehen: Nach einem kraftvollen Kopfball nach einer Ecke hatte sie Pech, als der Ball vom Querbalken zurück ins Spielfeld prallte. Es wäre ihr erstes Tor im Trikot der U19-Nationalmannschaft gewesen. Die zweite FSV-Spielerin im DFB-Kader, Torhüterin Janne Krumme, kam leider nicht zum Einsatz. Krüger und Rückert sorgen für die Tore Vor 257 Zuschauern in der Sportschule Wedau übernahm das deutsche Team von Beginn an die Kontrolle. In der 22. Minute belohnte sich die Mannschaft für ihren engagierten Auftritt: Melina Krüger (Hamburger SV) erzielte die 1:0-Führung mit einem platzierten Schuss. Auch nach der Halbzeit blieb die deutsche Elf spielbestimmend. Krüger war es erneut, die in der 50. Minute mit ihrem zweiten Treffer für die beruhigende 2:0-Führung sorgte. Den Schlusspunkt setzte Rosa Rückert (Eintracht Frankfurt II) in der 75. Minute. Abschluss gegen Dänemark Nach zwei Siegen aus zwei Spielen blickt die deutsche U19-Nationalmannschaft nun auf das abschließende Qualifikationsspiel am kommenden Dienstag gegen Dänemark. Mit einem weiteren Erfolg könnte das Team den Gruppensieg perfekt machen.

Testspiel zwischen dem FSV Gütersloh und der SpVg Aurich fällt aus

adidas Spielball der 2. Frauen-Bundesliga. (Foto: Dennis Seelige / FSV Gütersloh 2009)

Das für Sonntag, den 1. Dezember, angesetzte Testspiel zwischen dem Zweitligateam des FSV Gütersloh und dem niedersächsischen Oberligisten SpVg Aurich muss leider abgesagt werden. Aufgrund einer witterungsbedingten Platzsperre ist die Austragung des Spiels nicht möglich.

Merle Hokamp feiert 5:0-Sieg mit dem deutschen U19-Nationalteam

Merle Hokamp im Einsatz für den FSV Gütersloh. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Mit Merle Hokamp vom FSV Gütersloh ist dem deutschen U19-Nationalteam ein perfekter Start in die erste Qualifikationsrunde für die U19-Europameisterschaft gelungen. Die von Michael Urbansky trainierte DFB-Auswahl besiegte die U19-Frauen aus dem Kosovo in Duisburg mit 5:0. Die 17-jährige Hokamp gehörte als Innenverteidigerin zur deutschen Startelf und blieb bis zum Schlusspfiff auf dem Platz. Vor 166 Zuschauern im Waldstadion neben dem „Bettenturm“ des Westdeutschen Fußball-Verbandes in Wedau gehörte sie zu den stärksten Spielerinnen auf dem Platz. Defensiv war das Nationalteam nur in der ersten Halbzeit einige Mal gefordert, wobei Merle Hokamp als Teil der Viererabwehrkette äußerst umsichtig agierte. Die Spieleröffnung der sehr offensiv ausgerichteten Deutschen lief häufig über die mit der Nummer 4 aufgelaufenen Gütersloherin. Dabei stieß sie oft mit dem Ball am Fuß bis in die gegnerische Hälfte vor, spielte kluge Pässe in die Angriffszone und beeindruckte mehrfach mit flachen Anspielen auf die Flügel sowie Chipbällen hinter die Abwehrkette der Kosovarinnen. Zu denen, die auf der Tribüne von der Leistung der FSV-Zweitligaspielerin sehr angetan waren, gehörte mit Lena Goeßling auch eine Ex-Nationalspielerin mit Gütersloher Vergangenheit. Die Treffer für das DFB-Team erzielten die Leverkusenerin Estrella Merino Gonzalez (18.), Laila Portella vom FC Bayern München (26.), Maj Schneider vom SC Freiburg (67.), Leonie Schetter von der TSG Hoffenheim (89.) und erneut Schneider (90.+2). Trainer Michael Urbansky zeigte sich hocherfreut: „Es war eine sehr ordentliche Leistung und wir sind zufrieden, denn es ist nicht selbstverständlich mit einem 5:0 zu starten. Bei einem Pflichtspiel ist schließlich immer etwas Druck dabei.“ Im weiteren Verlauf des Qualifikationsturniers in Duisburg trifft Deutschland noch auf Griechenland (Samstag, 30. November, 14.30 Uhr) und Dänemark (Dienstag, 3. Dezember, 14.30 Uhr). Die ersten drei Teams jeder Gruppe schaffen es in die zweite Qualifikationsrunde, die EM-Endrunde findet im Juni 2025 in Polen statt. Ihr siebtes Länderspiel für die U19-Auswahl markierte für Merle Hokamp ein kleines Jubiläum, denn es war nach Einsätzen für die jüngeren U-Teams bereits der 25. Auftritt im deutschen Nationaltrikot. Mit Torhüterin Janne Krumme gehört eine weitere 17-jährige Gütersloherin zum DFB-Kader, doch nach sechs U17-Länderspielen kam sie diesmal noch nicht zu ihrem U19-Debüt. Coach Michael Urbansky hatte für das Tor Thea Farwick vom SV Meppen nominiert.

Gütersloher Hallenmasters 2025: Budenzauber der Extraklasse vom 10. bis 12. Januar

Borussia Mönchengladbach und Bayer Leverkusen im Finale des Gütersloher Hallenmasters 2024. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Der FSV Gütersloh freut sich, die 23. Ausgabe des renommierten Gütersloher Hallenmasters ankündigen zu können. Vom 10. bis 12. Januar 2025 wird das größte deutsche Hallenturnier für B-Juniorinnen erneut in der Neuen Sporthalle Städtisches Gymnasium Halle C (Bismarckstraße 26, 33330 Gütersloh) ausgetragen. Wie in den vergangenen Jahren wird das Turnier auch 2025 namhafte Spitzenteams in die Dalkestadt bringen. Insgesamt werden 20 Mannschaften um den begehrten Titel kämpfen und dabei für spannende und mitreißende Fußballmomente sorgen. Das Gütersloher Hallenmasters ist seit über zwei Jahrzehnten nicht nur ein fester Bestandteil des regionalen Sportkalenders, sondern auch ein Highlight für alle Fans des Hallenfußballs. Das Turnier zieht jedes Jahr zahlreiche Fans aus nah und fern an. In den kommenden Wochen wird der FSV Gütersloh weitere Informationen zu den teilnehmenden Mannschaften und dem Ablauf des Turniers bekanntgeben. Eines steht jedoch bereits jetzt fest: Fußballbegeisterte dürfen sich auf einen spektakulären „Budenzauber“ auf höchstem Niveau freuen!

FSV Gütersloh erlebt 0:6-Heimdebakel gegen Schlusslicht Ingolstadt

FSV-Cheftrainer Daniel Fröhlich bespricht sich mit seinen Spielerinnen. (Foto: Marina Brüning / FSV Gütersloh 2009)

Drumherumreden ist sinnlos und unglaubwürdig: Beim FSV Gütersloh schrillen die Alarmglocken. Die Fußballerinnen befinden sich im Abstiegskampf der 2. Frauen-Bundesliga. Wer das vergessen hatte und das Team nach dem jüngsten 3:0-Sieg in Freiburg im Aufwind wähnte, wurde am Sonntag auf schmerzlichste Weise in die Realität zurückgeholt. Der FSV kassierte mit dem 0:6 gegen den als Schlusslicht angereisten FC Ingolstadt die höchste Heimniederlage im 15. Jahr der Zugehörigkeit zum deutschen Unterhaus. Damit egalisierte das Team gleichzeitig den Gütersloher Negativrekord für ein Meisterschaftsspiel in der 2. Liga, den das Team am 1. September mit der 0:6-Klatsche beim Hamburger SV aufgestellt hatte. Angesichts des zunehmend wehrlosen Auftritts war Cheftrainer Daniel Fröhlich genauso wie das enttäuschte Publikum in der Tönnies-Arena konsterniert und flüchtete sich mit Verweis auf die vielen hohen Niederlagen in dieser Saison in bissige Übertreibung: „Ich verstehe das überhaupt nicht, wir kassieren 50.000 Gegentore. Irgendwann ist mal Schicht im Schacht.“ Tatsächlich summiert sich die Zahl der Gegentreffer in elf Spielen auf 29. Selbst die drei Teams, die aktuell auf den Abstiegsplätzen liegen, kommen nicht annähernd auf einen derart schlechten Wert. Statt den erhofften „Dreier“ gegen den Tabellenletzten einzufahren und sich damit auf Rang sechs zu verbessern, fiel der FSV auf Position zehn zurück und hat nur noch vier Punkte Vorsprung vor einem Abstiegsplatz. „Wir haben die gute Ausgangsposition verschenkt“, grantelte der Coach. Und die letzten beiden Hinrundenspiele verheißen nichts Gutes, denn es geht gegen Tabellenführer 1. FC Nürnberg und den Tabellenzweiten 1. FC Union Berlin. Eine halbe Stunde lang hielten die Gütersloherinnen hinten die Null – wenn auch nur durch eine Glanzblockade von Torhüterin Sarah Rolle im Eins-gegen-Eins-Duell mit der steil freigepassten Ingolstädterin Magdalena Schwarz (11.). Während der FSV vorwiegend bedächtig aufbaute, aber immer mal wieder mit Tempo angriff und vor allem ins Pressing ging, beschränkten sich die abwartenden Gäste auf seltene Umschaltsituationen. Ein 18-Meter-Flachschuss von Linda Preuß (9.) und eine Top-Kopfballchance für Gizem Kılıç (24.) machten Hoffnung auf baldigen Torjubel: Die wie erwartet im Sturm anspielende Kilic traf den Ball bei einer Flanke von Nele Schmidt freistehend nicht voll, und er landete neben dem Ingolstädter Tor. Die 1:0-Führung für die Gäste in der 30. Minute hatte sich nicht wirklich angedeutet: Nach einem unklaren Gütersloher Abwehrgewusel an der Strafraumgrenze kam der Ball zu Emma Kusch, die aus 14 Metern ins lange Eck vollendete. Vielleicht wäre es mit diesem knappen Rückstand in die Pause gegangen, wenn nicht Monique Panetta in der 39. Minute eine folgenschwere Fehlentscheidung getroffen hätte. Als FCI-Angreiferin Nadja Burkard im Dribbling vor dem rechten Gütersloher Strafraumeck auf dem Ball ausrutschte, entschied die Schiedsrichterin völlig überraschend auf Foul. Katharina Krist trat den Freistoß, und der Ball flog an der recht spät reagierenden Sarah Rolle vorbei, prallte an den langen Innenpfosten und von da zum 0:2 ins Netz. So viel Glück war Merle Hokamp in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit nicht beschieden – ihr 20-Meter-Freistoß ging knapp am langen Pfosten vorbei. Einen Rückstand aufzuholen war dem FSV Gütersloh in dieser Saison noch nicht vergönnt, und es sollte auch diesmal nicht gelingen. Schlimmer noch: Schon in der 49. Minute fing sich das abwehrschwache Team das 0:3 durch Stefanie Reischmann, die nach einem einfachen Zuspiel von der Torauslinie mit der Fußspitze schneller am Ball war als die Verteidigerinnen. Die Partie schien entschieden, und doch roch es kurz nach Aufholjagd, als Monique Panetta in der 59. Minute auf den Elfmeterpunkt zeigte. Maren Tellenbröker war beim Versuch, ein Dribbling von Ivana Slipcevic aus dem Strafraum heraus zu unterbinden, zu Fall gekommen. Lilly Stojan schoss mit dem flach und fast mittig getretenen Foulelfmeter aber die Ingolstädter Torhüterin Franziska Maier an – und die Köpfe beim FSV gingen noch mehr nach unten. Alle Versuche, irgendwie Torgefahr zu produzieren, schlugen schon im Ansatz fehl. Und in der Gegenrichtung fehlten die Mittel und die Leidenschaft, um das sich anbahnende Debakel zu verhindern. „Das ist absolut eine Sache der Einstellung“, ärgerte sich Daniel Fröhlich deutlich über die fehlende Gegenwehr und die Führungslosigkeit in seinem Team. Nahezu jeder Tiefenball der Schanzerinnen, die zuvor in der gesamten Saison erst sechs Treffer erzielt hatten, führte zu weiteren Gegentoren. Die Stimme des diesmal als Stadionsprecher eingesprungenen Sportlichen Leiters Markus Graskamp wurde von Tor zu Tor immer trauriger und leiser. Erst musste er in der 68. Minute das 0:4 von Nadja Burkard durchsagen. Nele Schmidt hatte den Ball beim Rettungsversuch an den Pfosten gelupft, dann hatten aber weder sie noch Lilly Stojan entschlossen reagiert und Burkard konnte abstauben. Dann „flüsterte“ Graskamp die beiden Tore zum 0:5 (74.) und 0:6 (90+1.) von Pija Reininger ins Stadionmikrofon. Während die nach 65 Minuten auf den Platz gekommene Stürmerin das Ingolstädter Spiel noch einmal richtig belebte, verpufften sämtliche Gütersloher Wechsel wirkungslos. Einmal mehr wurden die Langzeitverletzten Shpresa Aradini und Marie Schröder vermisst, und mit Celina Baum saß nach ihrer in Freiburg erlittenen Kopfverletzung eine weitere Stammspielerin auf der Zuschauertribüne. Zu allem Überfluss humpelte Jacqueline Baumgärtel eine Viertelstunde vor Schluss vom Platz; die mit sieben Treffern beste Torjägerin der Liga hatte sich bei einem mit Gelb bestraften Einsteigen gegen Emma Kusch selber am Fuß verletzt. Bevor es für den FSV in der 2. Frauen-Bundesliga mit der Partie in Nürnberg weitergeht (8.Dezember) bestreitet er noch ein Freundschaftsspiel. Am Sonntag, 1. Dezember, empfängt er um 14 Uhr im Sportzentrum Ost mit der SpVg. Aurich den Tabellenführer der Oberliga Niedersachsen. FSV Gütersloh: Rolle – Schmidt, Stojan, Hokamp, Kappmeier (87. Zitzer) – Leubner (87. Tappe), Schuster, Tellenbröker, Preuß (87. Bartling) – Baumgärtel (75. Bultmann), Kılıç (65. Wisniewski). Im Aufgebot: Krumme (Tw). FC Ingolstadt: Maier – Timmermann (83. Wolski), Krist (75. Penzkofer), Fritz, Härtl – Schwarz (75. Vidovic), Slipcevic (83. Galvez Estrada), Reischmann, Kusch (65. Reininger) – Ebert, Burkard. Im Aufgebot: Schmittmann, Bogenschütz, Winter, Daum (Tw). Schiedsrichterin: Monique Panetta (Bad Frankenhausen); Gelbe Karten: Leubner, Schmidt, Baumgärtel – Krist. Ecken: 2:4 (1:3); Chancen: 2:9 (1:4). Tore: 0:1 (30.) Kusch, 0:2 (39.) Krist, 0:3 (49.) Reischmann, 0:4 (68.) Burkard, 0:5 (74.) Reininger, 0:6 (90.+1) Reininger.  

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