FSV Gütersloh 2009

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FSV Gütersloh 2009

Melanie Schuster bleibt dem FSV Gütersloh treu

Melanie Schuster wird auch in Zukunft für den FSV Gütersloh auflaufen. (Foto: FSV Gütersloh 2009)

Der FSV Gütersloh gibt mit großer Freude bekannt, dass Melanie Schuster ihren Vertrag beim Verein verlängert hat. Die 27-jährige Defensivspezialistin, die seit 2012 dem Verein angehört, ist eine unverzichtbare Leistungsträgerin und Führungsspielerin der Zweitligamannschaft des FSV Gütersloh. Nach der Geburt ihrer Tochter Mavie und einem Achillessehnenriss kurz nach ihrem Comeback im Mai 2023 hat sich die ehemalige deutsche Junioren-Nationalspielerin mit außerordentlichem Einsatz zurück in das Team gekämpft. Sie ist nun wieder eine tragende Säule der FSV-Mannschaft in der 2. Frauen-Bundesliga. Mit insgesamt 146 Pflichtspielen für die erste Mannschaft des FSV Gütersloh ist Melanie Schuster eine der Identifikationssfiguren des Vereins. Der FSV Gütersloh ist stolz darauf, sie weiterhin in seinen Reihen zu haben und freut sich auf die gemeinsame Zukunft.

Melanie Schuster zieht sich einen Achillessehnenriss zu

FSV-Abwehrspielerin Melanie Schuster (Foto: Marina Brüning / FSV Gütersloh 2009)

FSV-Abwehrspielerin Melanie Schuster hat sich in der heutigen Zweitligapartie gegen den VfL Wolfsburg II einen Riss der Achillessehne zugezogen. Schuster muss sich einer Operation unterziehen und wird dem FSV für eine längere Zeit fehlen. Der FSV Gütersloh wünscht Melanie Schuster eine schnelle und gute Genesung. Der Verein wird sie auf dem Weg vollständig begleiten und unterstützen.

FSV-Mama Melanie Schuster: „Es war immer klar, dass ich wieder spielen wollte“

Who the FSV is... Melanie Schuster?

Die Szene hatte das Zeug für eine tragische Pointe: Erstmals nach ihrer Babypause war Melanie Schuster vergangenen Sonntag für den FSV Gütersloh wieder mit der Startelf aufgelaufen, da blieb sie wenige Sekunden nach dem Anpfiff der 2. Halbzeit mit dem Fuß im Rasen hängen. Die Innenverteidigerin verstolperte in hinterster Linie den Ball und die TSG Hoffenheim II nutzte das Geschenk zum 1:1-Ausgleich. „Mist“ habe sie gedacht, sich dann aber sofort gesagt: „Du kannst es nicht mehr ändern, also abhaken.“ Ihre Zuversicht auf mannschaftliche Wiedergutmachung („Es war ja noch lange genug zu spielen“) wurde nicht enttäuscht. Obwohl das Team anschließend sogar mit 1:2 in Rückstand geriet, gewann der FSV Gütersloh mit 4:2 und wahrte als Tabellendritter seine Chance auf den Bundesligaaufstieg. Viel größere Comeback-Qualitäten der persönlichen Art waren von der 26-Jährigen in den letzten Monaten gefragt. Als erste Gütersloher Zweitligafußballerin kehrte sie als Mutter auf den Platz zurück. Anfang Oktober 2022 kam Töchterchen Mavie zur Welt. Keine sechs Monate danach trug sie wieder das Trikot der „Zweiten“, und am 2. April wurde sie erstmals wieder beim Spiel der „Ersten“ in Nürnberg eingewechselt. Inzwischen stehen 120 Einsätze in der 2. Liga sowie 14 DFB-Pokalspiele für sie zu Buche. An die Beendigung ihrer vor 20 Jahren als Sechsjährige in Lotte begonnenen und seit 2012 beim FSV Gütersloh bestrittenen Karriere hatte „Melli“ Schuster keinen Gedanken verschwendet, als sie Anfang 2022 von ihrer Schwangerschaft erfuhr. Im Wissen darum bestritt sie am 27. Februar noch die Partie beim MSV Duisburg und informierte dann Trainerteam und Mitspielerinnen über die besonderen Umstände und die bevorstehende Wettkampfpause. „Aber es war immer klar, dass ich wieder Fußball spielen wollte“, blickt sie zurück. Bis Mai trainierte sie weiter mit der Mannschaft mit, hielt sich anschließend individuell fit, war aber trotzdem regelmäßig bei Training und Spielen dabei. „Ich war nie richtig weg“, beschreibt die mit ihrer kleinen Familie in Kamen-Methler lebende Fußballerin die enge Bindung ans FSV-Team. Sehr rasch nach der Geburt startete sie unter Hebammen-Anleitung ein achtwöchiges Rückbildungsprogramm und stieg dann vorsichtig mit Unterstützung von Fitnesscoach Kathrin Lückel wieder ins Vereinstraining ein. Nach einem halben Jahr stillte die Mutter ab, um der leistungssportlichen Belastung ihres Körpers gerecht zu werden. Das ambitionierte Ziel, schon während der Rückrunde ins Zweitligageschehen zurückzukehren, ließ sich aber nur realisieren, weil Tochter, Ehemann und Familie mitspielten. „Mavie ist ein super entspanntes Kind“, schildert sie das Glück, das wohl auch dem verantwortungsvoll-gelassenen Umgang der Eltern mit der neuen Situation zu verdanken ist. Ehemann Lukas (30), als junger Bursche auch mal für RW Ahlen in der NRW-Liga und längst wieder für den heimatlichen Landesligisten SuS Kaiserau aktiv (übrigens wie seine Frau mit der Trikotnummer 7), versucht seinen Job als Automobilkaufmann zeitlich so einzurichten, dass sie Freiräume hat. Und wenn sich seine drei und ihre vier wöchentlichen Trainingstermine überschneiden, sind die Schwiegereltern zur Stelle. Nervt das ständige Organisieren-Müssen? „Nein“, sagt Melanie Schuster: „Ich bin vielmehr dankbar, dass es klappt.“ Zu den großen Unterstützern gehört natürlich ebenso ihre in Mettingen lebende Mutter. Auch Vater, Oma, Tante, den älteren Bruder Thomas und die jüngere Schwester Valeria, die sämtlich ebenfalls im Tecklenburger Land wohnen, zählt sie als enge Bezugspersonen auf, denn: „Familie ist mir sehr wichtig.“ Wichtig für „Melli“ Schuster ist auch ihre beste Freundin: Lea Schüller, Stürmerin beim FC Bayern München und 46-fache Nationalspielerin (dort natürlich mit der Rückennummer 7) lernte sie während der gemeinsamen Zeit in den U-Teams des DFB kennen und schätzen. Highlights dieser Jahre, in denen sie unter ihrem Mädchennamen Melanie Ott 15 Mal das Nationaltrikot trug, waren 2013 der Gewinn des U17-Europameistertitels in England sowie 2016 die U20-Weltmeisterschaft in Papua-Neuguinea, wo Deutschland im Viertelfinale an Frankreich scheiterte. „Jede Reise war ein persönliches Erlebnis, aber am anderen Ende der Welt zu sein, war schon verrückt“, erinnert sie sich besonders stark an den Trip nach Ozeanien. Dass sich der Traum von der A-Nationalmannschaft und auch der in jungen Jahren mal erwogene Wechsel zu einem Bundesligisten nicht realisierte, grämt sie längst nicht mehr. „Wer weiß, was gewesen wäre, wenn – und wer weiß, was dann nicht gewesen wäre“, sagt sie. Vielleicht hätte sich vor allem das private Glück mit Ehemann Lukas nicht so entwickelt. 2012 war Melanie Ott auf das Mädcheninternat des FLVW nach Kaiserau und unter Beteiligung von Christian Franz-Pohlmann aus einem Jungen-Team der Sportfreunde Lotte zum U17-Bundesligisten FSV Gütersloh gewechselt. Die Internatsmädchen trainierten unter der Woche bei SuS Kaiserau, wo Lukas Schuster damals bereits in der 1. Mannschaft spielte. Man sah sich, traf sich und zog 2016 nach ihrem Abitur an der Gesamtschule Kamen zusammen. Zwei andere Faktoren trugen dazu bei, dass Melanie Schuster keinen Versuch unternahm, in die Bundesliga zu wechseln. „Ich war immer zufrieden beim FSV Gütersloh und habe mich nie danach gesehnt, den Verein zu verlassen“, führt sie den einen Grund an. Der andere: „Ich wollte zur Polizei, und das wäre mit der 1. Liga nicht zu vereinbaren gewesen.“ Doch es kam anders. Die Fußballerin scheiterte im ersten Anlauf bei der Aufnahmeprüfung um einen Punkt. Ein Jahr später bestand sie, doch dann reifte in ihr die Überzeugung, dass der Polizeidienst mit seiner hohen zeitlichen Beanspruchung von Abend- und Wochenenddiensten nicht mit ihrer Vorstellung von Familien- und Freizeitleben übereinstimmte. Schuster absolvierte stattdessen eine Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement und arbeitete bis zur Babypause in Dortmund bei der BFS health finance GmbH, einer auf das Abrechnungswesen für Ärzte und Kliniken fokussierten Arvato-Tochter. Nach einer zweijährigen Elternzeit plant sie ihre Rückkehr an den Arbeitsplatz. Ihren Vertrag beim FSV Gütersloh („Der Verein hat sich sehr gut entwickelt“) hat sie kürzlich um ein Jahr verlängert: „Ich hätte auch für zwei Jahre unterschreiben können, will aber erst mal abwarten, wie es mit der Kleinen klappt.“ Läuft es weiterhin so gut wie derzeit, will sie auf jeden Fall „noch ein paar Jahre“ spielen – und das auf hohem Niveau. Ein Wechsel etwa zu Borussia Dortmund, dessen Frauen von der Bezirks- in die Landesliga aufsteigen, kam deswegen überhaupt nicht in Frage „obwohl ich BVB-Fan bin.“ Welchen Weg wird der professionelle Frauenfußball in Deutschland einschlagen? Melanie Schuster („Man merkt, dass etwas im Kommen ist“)… FSV-Mama Melanie Schuster: „Es war immer klar, dass ich wieder spielen wollte“ weiterlesen

FSV Gütersloh verlängert Vertrag mit Melanie Schuster

Melanie Schuster bei ihrem Zweitliga-Comeback gegen den 1. FC Nürnberg. (Foto: Dennis Seelige / FSV Gütersloh 2009)

Der FSV Gütersloh gibt bekannt, dass Melanie Schuster dem Verein auch zukünftig erhalten bleibt und ihren Vertag um ein weiteres Jahr verlängert hat. Die 26-jährige Schuster, die seit 2012 im Verein ist und seit 2014 im Zweitligakader steht, ist eine wichtige Führungspersönlichkeit der FSV-Mannschaft. Schuster hatte sich im Sommer 2022 in die Babypause verabschiedet und im Januar 2023 wieder mit der Mannschaft zu trainieren angefangen. Sie hat am 26. März bei einem Regionalligaspiel der 2. Mannschaft des FSV Gütersloh ihr Comeback gefeiert und stand bereits eine Woche später auch wieder für die 1. Mannschaft auf dem Feld, als man im Spitzenspiel der 2. Frauen-Bundesliga auswärts auf den 1. FC Nürnberg traf. „Wir freuen uns sehr, dass Melli Schuster ihren Vertrag bei uns verlängert hat. Sie ist eines der Gesichter des Vereins und eine wichtige Stütze auf dem Platz. Wir sind sehr glücklich, dass sie nach ihrer Babypause wieder zurückgekommen ist und ihre Leistung auf hohem Niveau fortsetzt“, sagt FSV-Geschäftsführer Michael Horstkötter. „Ich fühle mich beim FSV seit Beginn an durch das familiäre Umfeld sehr wohl und bin froh, meinen Vertrag deshalb um ein weiteres Jahr verlängert zu haben. Gerade nach der längeren Babypause spüre ich die Wertschätzung des Vereins und des Teams mir gegenüber besonders“, sagt Melanie Schuster. „Ich habe einfach Spaß in diesem Team und sehe die positive Entwicklung im Verein. Ich möchte mit Gütersloh weiterhin maximal erfolgreich sein und dabei den Spaß an der Sache niemals verlieren. Das gelingt uns aktuell ziemlich gut“, so Schuster. Melanie Schuster ist eine erfahrene Spielerin, die bereits viele Erfolge mit dem FSV Gütersloh gefeiert hat. Mit ihrer Vertragsverlängerung wird die ehemalige deutsche Juniorinnennationalspielerin auch in Zukunft eine wichtige Rolle in der Mannschaft spielen und dem Verein helfen, seine sportlichen Ziele zu erreichen.

Der FSV Gütersloh gratuliert Melanie Schuster zur Geburt ihrer Tochter

FSV-Allrounderin Melanie Schuster freut sich über ihren Nachwuchs. (Foto: Dennis Seelige / FSV Gütersloh 2009)

Der FSV Gütersloh gratuliert unserer Melanie Schuster und ihrem Ehemann Lukas zur Geburt ihrer gemeinsamen Tochter. Wir freuen uns sehr, dass Mutter und Kind gesund sind und wir wünschen der jungen Familie alles erdenklich Gute für die Zukunft. Selbstverständlich können wir es kaum erwarten, unser neustes FSV-Familienmitglied in unserer Arena begrüßen zu dürfen.

FSV Abwehrchefin Melanie Schuster erwartet Nachwuchs

Melanie Schuster, Abwehrchefin und Vize-Kapitänin des FSV Gütersloh 2009, in Einsatz gegen den FC Bayern München II. (Foto: Dennis Seelige / FSV Gütersloh 2009)

Der FSV Gütersloh 2009 freut sich sehr verkünden zu dürfen, dass unsere Abwehrchefin Melanie „Melli“ Schuster Nachwuchs erwartet. Unsere Abwehrchefin wird uns somit bis auf weiteres nicht zur Verfügung stehen. Schuster möchte Ihre Karriere nach der Babypause beim FSV Gütersloh fortsetzen und auf den Platz zurückkehren. Melanie Schuster wurde bereits in den vergangen Spielen nicht mehr eingesetzt. Jedoch wird unsere Vizekapitänin bis zum Ende der Saison noch das Team von der Ersatzbank aus mit ihrer Fachkompetenz unterstützen und anfeuern. Wir freuen uns alle sehr mit Melli und ihrem Mann und wünschen beiden das Allerbeste für die Schwangerschaft sowie das der Nachwuchs gesund zur Welt kommt. Es liegt ein spannender neuer Lebensabschnitt vor der Familie Schuster.