FSV Gütersloh 2009

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FSV Gütersloh 2009

FSV-Cheftrainer Mark Oliver Stricker fällt nach Verkehrsunfall aus

FSV-Cheftrainer Mark Oliver Stricker im Mannschaftskreis. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Die Regionalliga-Fußballerinnen des FSV Gütersloh müssen sich aktuell ohne ihren Cheftrainer Mark Oliver Stricker auf die Fortsetzung der Saison vorbereiten. Der 53-Jährige Fußballlehrer verunfallte mit seinem Auto in der Nacht zum Sonntag in der Nähe von Lübeck. Er befand sich auf der Fahrt von den Hallenkreismeisterschaften in Drensteinfurt zu seiner in Norddeutschland lebenden Familie. Während an seinem Fahrzeug Totalschaden entstand, hatte Stricker großes Glück und zog sich lediglich leichte Verletzungen zu. Er konnte das Krankenhaus bereits wieder verlassen, weitere medizinische Untersuchungen sind jedoch noch erforderlich. Bis ihm die Ärzte wieder grünes Licht geben, übernimmt Assistenz- und Torwarttrainer Matthias Kaiser vorerst die Leitung des Trainings. Bereits am Samstag, den 24. Januar, steht für den FSV Gütersloh das erste Pflichtspiel des neuen Jahres an. Um 15 Uhr treten die FSV-Frauen beim Landesligisten SC Drolshagen im Achtelfinale des Westfalenpokals an.

FSV Gütersloh trainiert wieder für den Klassenerhalt

Cheftrainer Mark Oliver Stricker mit Emma Bendix (li.) und Katharina Rädeker (re.). (Foto: Wolfgang Temme / FSV Gütersloh 2009)

Fünf Wochen nach dem letzten Spiel im Jahr 2025 sind die Regionalliga-Fußballerinnen des FSV Gütersloh wieder ins Training eingestiegen. Acht Wochen umfasst die Planung von Chefcoach Mark Oliver Stricker, bevor es am 8. März mit dem Heimspiel gegen Spitzenreiter 1. FC Köln II wieder um Punkte geht. Ein Pflichtspiel ist aber schon deutlich früher angesetzt. Das im Dezember witterungsbedingt ausgefallene Westfalenpokal-Achtelfinale beim Landesligisten SC Drolshagen soll schon am Sonntag, 24. Januar ausgetragen werden. Sollte das gelingen und würde sich der FSV für das Viertelfinale qualifizieren, wäre am 1. März der Westfalenligist DJK Arminia Ibbenbüren der Gegner. Als Elfter der Regionalliga West belegt der FSV Gütersloh nach 15 von 26 Spielen einen am Saisonende für den Klassenerhalt ausreichenden Tabellenplatz. Erreichen muss Stricker dieses Ziel zusammen mit Torwarttrainer Matthias Kaiser und Athletiktrainerin Katrin Lückel mit einem nominell nahezu unveränderten Kader. Abgänge blieben aus, externe Neuzugänge gibt es nicht. Allerdings ist Pauline Berning wieder voll belastbar, und auch bei Hannah Leßner hofft „M.O.“ Stricker auf eine rasche Rückkehr ins Training. Die Stürmerin und die Mittelfeldspielerin hatten verletzungsbedingt nur in acht Partien mitwirken können. Die Wintervorbereitung absolviert mit Lara Mehn (17) zudem eine Innenverteidigerin, die im Westfalenligateam gute Leistungen zeigte. Mit dabei ist nach langer Verletzungspause auch die vor der Saison von Borussia Dortmund II nach Gütersloh gewechselte Elaine Eickmann (21). Nicht erfüllt haben sich die Hoffnungen auf eine Rückkehr von Julia Gärtner (24). Die schnelle Außenstürmerin verlängerte ihren zunächst für ein Semester geplanten Studienaufenthalt in Innsbruck. Erst ein paar Tage später stößt Greta Hohensee (17) wieder zum Kader; die Angreiferin weilte bis letzte Woche mit dem U17-Nationalteam im Wintertrainingslager in Spanien. Die intensivste Phase der Vorbereitung dürfte ein dreitägiges Trainingslager vom 6. bis 8. Februar mit Übernachtung im Hotel Appelbaum werden, das auch dank einer privaten Spende durchgeführt werden kann. Vereinbart wurden die Teilnahme an einem Turnier in Herford (22. Februar) sowie die folgenden vier Testspiele: KSV Hessen Kassel – FSV (25. Januar, 14 Uhr), SpVg. Aurich – FSV (1. Februar, 14 Uhr), FSV – SV Hastenbeck (8. Februar, 14 Uhr), FSV – Werder Bremen II (15. Februar, 14 Uhr).

Klaus-Peter Reinert Stiftung spendet dem FSV Gütersloh weitere 50.000 Euro

Klaus-Peter Reinert und FSV-Geschäftsführer Michael Horstkötter. (Foto: Michael Meßmann / FSV Gütersloh 2009)

Die Klaus-Peter Reinert Stiftung hatte den FSV Gütersloh bereits im Jahr 2025 im Zuge einer groß angelegten Rettungsaktion mit 50.000 Euro unterstützt. Für 2026 hatte Stiftungsgründer Klaus-Peter Reinert (Versmold-Loxten) dem Verein, der für hochklassigen Frauen- und Mädchenfußball steht, weitere 50.000 Euro zugesagt. Das vom FSV veranstaltete 24. Gütersloher Hallenmasters, die inoffizielle deutsche Meisterschaft für B-Juniorinnen, war am Sonntag die perfekte Bühne, um diese Zusage einzulösen. Klaus-Peter Reinert überreichte FSV-Geschäftsführer Michael Horstkötter im Rahmen der spektakulären Siegerehrung den entsprechenden Scheck. Insgesamt beträgt die Zuwendung der Stiftung an den Frauensportverein damit die außergewöhnliche Summe von 100.000 Euro. Kein Wunder, dass Landrätin Ina Laukötter, die als Schirmherrin des Turniers fungierte, ebenso Beifall klatschte wie Max Tönnies als Geschäftsführender Gesellschafter der Premium Food Group, dem langjährigen Hauptsponsor des FSV. „Wir wissen die große Unterstützung sehr zu schätzen“, sagte Michael Horstkötter. Und Klaus-Peter Reinert strahlte, als auch die rund 240 Turnierteilnehmerinnen und die vollbesetzte Zuschauertribüne in der Gütersloher Innenstadt-Sporthalle applaudierten. Anschließend händigte Reinert zusammen mit Max Tönnies den Siegerinnen des 1. FFC Turbine Potsdam die Goldmedaillen aus, bevor Landrätin Laukötter im Konfettiregen den großen Keystone Sports Cup an das Team aus der brandenburgischen Landeshauptstadt übergab.

1. FFC Turbine Potsdam triumphiert erneut beim Gütersloher Hallenmasters

Turbine Potsdam verteidigt beim Gütersloher Hallenmasters den Titel. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Das letzte von 89 Turnierspielen brachte das einzige Neunmeterschießen – und es machte den 1. FFC Turbine Potsdam zum erneuten Sieger des Gütersloher Hallenmasters für B-Juniorinnen um den Keystone Sports Cup. Der Titelverteidiger triumphierte bei der 24. Auflage mit 5:3 über Arminia Bielefeld und feierte den Erfolg im Konfettiregen, nachdem Landrätin Ina Laukötter der Kapitänin Paula Scharras den großen Pokal überreicht hatte. Damit endete am Sonntag ein dreitägiges Event, das den FSV Gütersloh als Veranstalter mächtig gefordert hatte. Das winterliche Sturmtief „Elli“ verhinderte am Freitag die Anreise des Hamburger SV und des FC Carl Zeiss Jena, so dass die seit November feststehenden Gruppen spontan neu ausgelost werden und das Turnierschema ganz neu erstellt werden musste. Statt in fünf Vierergruppen wurde die Vorrunde in drei Sechsergruppen gespielt. Und obwohl nur 18 der vorgesehenen 20 Teams teilnahmen, erhöhte sich die Zahl der insgesamt auszutragenden Partien damit um sieben. Chris Punnakkattu Daniel und Markus Graskamp puzzelten in Windeseile einen neuen Spielplan, der dank der Verlängerung der Spielzeit am Freitagabend bis 23 Uhr am Ende eine perfekte Punktlandung ergab. Neben überschwänglichem Lob von den 16 auswärtigen Teams erhielt der FSV Gütersloh auch große Anerkennung von Ina Laukötter. „Ein dreifaches Wow“, sagte die neue Schirmherrin bei ihrem ersten Besuch der Großveranstaltung in der Innenstadt-Sporthalle. Vor allem der ehrenamtliche und gleichwohl professionelle Einsatz von rund 60 Mitarbeitern und Helfern – ganz wesentlich koordiniert von Petra Horstkötter – imponierte ihr. Das leistungssportliche Niveau hatte schon am ersten Abend auch Markus Kottmann begeistert. „Der Stellenwert dieses Turniers ist herausragend“, sagte der stellvertretende Gütersloher Bürgermeister. Ihn dürfte auch gefreut haben, dass die Fußballerin des 1. FC Saarbrücken, die am Ende der Eröffnungsfeier kollabiert war, am Samstag schon wieder mitspielen konnte. Zu denen, die bei der großen Siegerehrung am Sonntag immer wieder applaudierten, gehörte auch Klaus-Peter Reinert. Der Gründer der gleichnamigen Stiftung überreichte FSV-Geschäftsführer Michael Horstkötter unter dem Beifall der vollbesetzten Tribüne einen Spendenscheck über 50.000 Euro, womit die Gesamtzuwendung der Stiftung auf 100.000 Euro anwuchs (ein separater Bericht dazu folgt). Reinert überreichte die Goldmedaillen an das Siegerteam zusammen mit Max Tönnies, dem Geschäftsführenden Gesellschafter der Premium Food Group (PFG). Und Roger Thiele vom Titelsponsor Keystone Sports strahlte, als er den Spielerinnen von Arminia Bielefeld die Silbermedaillen umhängte. „So ein Turnier ist ein wahnsinnig gutes Aushängeschild für den Frauenfußball“, urteilte der Commercial Director einer der führenden Agenturen für die Vermittlung von Sport-Stipendien in die USA. Hauptsache an den drei Tagen war ganz klar der Sport, schließlich gilt das Gütersloher Turnier als die inoffizielle deutsche Hallenmeisterschaft für B-Juniorinnen. Und wieder einmal bewahrheitete sich das ungeschriebene Gesetz, das in der Regel ein Team das Turnier gewinnt, das im Klassenraum der angrenzenden Schule und nicht in einem Hotel übernachtet. Beide Endspielteilnehmer wählten diese Variante und lagen damit richtig. Und beide erreichten das Finale ohne eine einzige Niederlage in den zehn Spielen bis dahin. Auch zum Ende der regulären Spielzeit sowie der zweiminütigen Verlängerung stand es unentschieden. Den Potsdamer Führungstreffer durch Paula Scharras hatte Sophia Lorenz für Bielefeld ausgeglichen. Im Neunmeterschießen trafen dann Scharras, Nicky Rohloff, Lilly Wedler und Romy Zoschke für Turbine. Für Arminia waren Marie Glose und Leonie Sievert erfolgreich, während Luisa Schürmann und Nele Pieper an der Potsdamer Keeperin Lotta Helfenstein scheiterten. Es war der insgesamt fünfte Turniererfolg für den Klub aus der brandenburgischen Landeshauptstadt, der früher zu den ganz Großen im europäischen Frauenfußball gehörte. „Das tut unserem Verein, der sich in einer schwierigen Lage befindet natürlich gut“, sagte Trainer Tonio Schüttler. Die Frauen des 1. FFC Turbine belegen derzeit als Tabellenachter nur einen Mittelfeldplatz in der 2. Bundesliga. Platz drei im A-Turnier sicherte sich die TSG 1899 Hoffenheim. Der amtierende DFB-Pokalsieger der B-Juniorinnen setzte sich im kleinen Finale mit 1:0 gegen die SGS Essen durch. Der Sieg im B-Turnier ging durch einen 3:2-Erfolg über die SpVgg Greuther Fürth an den Turnierdebütanten Hertha BSC Berlin. Die beiden Teams des FSV Gütersloh erreichten ihr vorrangiges Ziel, im A-Turnier der Top-10 mitzumischen. Das von Daniel Schiewe verantwortlich gecoachte Team weiß qualifizierte sich mit 7 Punkten ebenso als Tabellendritter der Vorrundengruppe A wie das Team rot in der Gruppe B. Allerdings benötigte das Team von Lukas Jäschke dafür einen Treffer von Kapitänin Mette-Mia Pollmeier in buchstäblich letzter Sekunde zum 1:0-Sieg über Borussia Mönchengladbach. Das Halbfinale verpassten beide Teams letztlich trotz guter Leistungen klar. Als jeweiliger Gruppenvierter kam es im Spiel um Platz sieben zum direkten Aufeinandertreffen, das Team weiß dank Kapitänin Emma Schulte mit 1:0 gewann. Herausragende Akteurin im weißen Team war die erst 14-jährige Torhüterin Ylvie Kleimann. Als beste Torhüterin des Turniers wurde Maya Franz vom sechstplatzierten VfL Wolfsburg ausgezeichnet. Zur besten Spielerin wurde Jenna Duss von der TSG Hoffenheim gewählt. Die Torjägerkanone ging mit acht Treffern an die Hoffenheimerin Marlene Rueck. 1. FFC Turbine Potsdam: Lotta Helfenstein, Paula Scharras, Shirley Rießner, Milena Schulz, Leonie Gattermann, Lilly Wedler, Emilia Bernhardt, Sara Augsten, Maggy Kiekbach, Romy Zoschke, Finja Liebe, Nicky Rohloff. DSC Arminia Bielefeld: Gabrielle Oberbillig, Mina Bockrath, Sophia Lorenz, Leonie Sievert, Enya Schildmann, Nele Pieper, Stefanie Glatfeld, Hannah Zurmühlen, Luisa Schürmann, Nika Klauke, Marie Glose, Leni Bee. FSV Gütersloh weiß: Ylvie Kleimann, Ina Kirjanow, Nele Burstein, Emma Schulte, Ella Combrink, Ida Starke, Yumnah Lohnherr, Samar Mathpoud, Emilia Starkmann, Finja Bretthauer. FSV Gütersloh rot: Kim Fahrmeyer, Paula Rowny, Mette-Mia Pollmeier, Betty Meier, Theresa Peters, Merle Rohden, Johanna Braune, Lotta Horstmann, Lena Latton, Clea Fleiter, Friederike Ladage.

Turniermagazin des Gütersloher Hallenmasters 2026 um den Keystone Sports Cup

GTHM26-Turniermagazin

Gütersloher Hallenmasters beginnt am Freitag – Eintritt frei zum Auftakt

"Da ist das Ding!" - Der Siegerpokal des Gütersloher Hallenmasters. (Foto: Dennis Seelige / FSV Gütersloh 2009)

Das Gütersloher Hallenmasters 2026 um den Keystone Sports Cup startet am Freitag, 9. Januar, in der Innenstadtsporthalle des Städtischen Gymnasiums Gütersloh (Bismarckstraße 26). Bis Sonntag, 11. Januar, kämpfen 20 B-Juniorinnen-Teams aus dem gesamten Bundesgebiet um den Titel beim größten Hallenfußballturnier dieser Altersklasse in Deutschland. Veranstalter ist der FSV Gütersloh. Der sportliche Auftakt erfolgt am Freitag um 19:00 Uhr mit dem Eröffnungsspiel zwischen dem Titelverteidiger 1. FFC Turbine Potsdam und dem VfB Stuttgart. Die offizielle Turniereröffnung findet um 20:00 Uhr statt. Markus Kottmann, 1. stellvertretender Bürgermeister der Stadt Gütersloh, wird die Mannschaften in Vertretung für Bürgermeister Matthias Trepper begrüßen und das Turnier eröffnen. Der Eintritt am Freitag ist frei. Am Samstag und Sonntag ist die Tageskasse geöffnet. Am Sonntag erreicht das Turnier mit dem Finale des A-Turniers seinen Höhepunkt. Ina Laukötter, Landrätin des Kreises Gütersloh und Schirmherrin des Turniers, wird dem Endspiel beiwohnen und im Anschluss die Siegerehrung vornehmen. Ebenfalls anwesend sind Klaus-Peter Reinert, Vorstand der Klaus-Peter Reinert Stiftung, sowie Maximilian Tönnies, geschäftsführender Gesellschafter der Premium Food Group (PFG), die als Ehrengäste in die Siegerehrung eingebunden sind. Titelsponsor der 24. Ausgabe des Turniers ist Keystone Sports, eine international tätige Agentur und führender Vermittler von Sportstipendien an US-amerikanische Colleges.

U17 beendet Hallenmasters-Vorbereitung mit Platz zwei in Werther

Die U17-Juniorinnen des FSV Gütersloh beim Teuto-Winter-Cup des BV Werther. (Foto: FSV Gütersloh 2009)

Mit der Teilnahme am Teuto-Winter-Cup des BV Werther schloss die U17 des FSV Gütersloh die intensive Vorbereitung auf das am Freitag beginnende Gütersloher Hallenmasters um den Keystone Sports Cup in der Gütersloher Innenstadtsporthalle ab. Nach Platz fünf in Oelde und Siegen in Greven und Recke sprang bei der vierten Turnierteilnahme mit Rang zwei eine weitere Spitzenplatzierung heraus. „Alles in allem sind wir sehr zufrieden mit den Auftritten und sind aus unserer Sicht gut präpariert für das Hallenmasters“, sagte Cheftrainer Lukas Jäschke. Sein Team hatte in Werther in der Gruppenrunde zwar mit 1:2 gegen Arminia Bielefeld verloren, doch Siege über GVO Oldenburg (3:1) und Westfalia Kinderhaus (4:1) reichten, um sich als Gruppenzweiter für das Halbfinale zu qualifizieren. Hier fegte unser Nachwuchs die Warendorfer SU mit 7:0 vom Feld. Im Endspiel kam es zum erneuten Aufeinandertreffen mit Kinderhaus. Nach Treffern von Mette-Mia Pollmeier und Yumnah Lohnherr stand es lange 2:2, ehe die Münsteranerinnen den 3:2-Siegtreffer erzielten. „Kinderhaus hat das Turnier verdient gewonnen“, urteilte Lukas Jäschke. Für den FSV Gütersloh spielten Kim Fahrmeyer (Tw), Lena Latton, Johanna Braune, Merle Rohden, Mette-Mia Pollmeier, Lotta Horstmann, Friederike Ladage, Emma Schulte, Yumnah Lohnherr und Theresa Peters.

Karrieresprungbrett Gütersloh: Wo Nationalspielerinnen ihre ersten großen Schritte machten

Heute Chelsea FC, damals FSV Gütersloh: Sjoeke Nüsken beim Gütersloher Hallenmasters 2017. (Foto: Henrik Martinschledde / FSV Gütersloh 2009)

Wenn vom Gütersloher Hallenmasters die Rede ist, sprechen viele im Frauenfußball nicht nur von einem Turnier – sondern von einem Ort, an dem große Karrieren begannen. Auch 2026 wird Gütersloh wieder zur Bühne für die Stars von morgen. Ein Turnier mit Geschichte – und Zukunft Das Gütersloher Hallenmasters 2026 um den Keystone Sports Cup steht kurz vor dem Start – und blickt dabei auf eine bemerkenswerte Geschichte zurück. Seit Jahren gilt das Turnier als Deutschlands größtes Hallenfußballturnier für B-Juniorinnen und als fester Orientierungspunkt im nationalen Nachwuchsfußball. Was das Hallenmasters besonders macht, zeigt ein Blick auf die Namen ehemaliger Teilnehmerinnen: Lena Goeßling, Alexandra Popp, Dzsenifer Marozsán, Svenja Huth, Lina Magull, Linda Dallmann, Klara Bühl, Sophia Kleinherne oder Sjoeke Nüsken standen bereits in jungen Jahren in Gütersloh auf dem Feld – lange bevor sie zu prägenden Gesichtern des deutschen Frauenfußballs wurden. Frühe Bühne für spätere Topspielerinnen Auch zahlreiche weitere heutige Bundesliga- und Nationalspielerinnen wie Sara Doorsoun, Nicole Anyomi, Melissa Kössler, Elisa Senß, Fabienne Dongus oder Louisa Wensing sammelten beim Gütersloher Hallenmasters wertvolle Erfahrungen. Für viele war das Turnier eine der ersten Gelegenheiten, sich auf nationaler Bühne mit den besten Gleichaltrigen zu messen. Diese Mischung aus sportlicher Qualität, Leistungsdichte und Sichtbarkeit macht das Hallenmasters bis heute zu einer wichtigen Station in der Entwicklung junger Spielerinnen. 20 Teams kämpfen um den nächsten großen Schritt Vom 9. bis 11. Januar 2026 treffen in der Innenstadtsporthalle des Städtischen Gymnasiums Gütersloh (Bismarckstraße 26, 33330 Gütersloh) erneut 20 Spitzenteams aus dem gesamten Bundesgebiet aufeinander. Veranstalter ist wie in jedem Jahr der FSV Gütersloh, der selbst mit zwei Mannschaften an den Start geht. Der sportliche Auftakt erfolgt am Freitag, den 9. Januar, um 19:00 Uhr mit dem Eröffnungsspiel zwischen dem Titelverteidiger 1. FFC Turbine Potsdam und dem VfB Stuttgart. Perspektiven über den Sport hinaus Titelsponsor des Turniers ist Keystone Sports, eine international tätige Agentur und einer der führenden Vermittler von Sportstipendien an US-amerikanische Colleges. Damit steht das Turnier nicht nur für sportliche Exzellenz, sondern auch für langfristige Perspektiven im internationalen Fußball- und Bildungsumfeld. Kurz vor dem Turnierstart zeigt sich einmal mehr, warum das Gütersloher Hallenmasters bundesweit Beachtung findet: Als Talentschau, als Standortbestimmung – und als Ort, an dem vielleicht schon heute die Namen von morgen auflaufen.

U17 des FSV Gütersloh feiert Turniersieg beim Hallenfestival in Recke

Recker-Fußball-Hallenfestival 2025/2026: Platz 1 für die U17-Juniorinnen und Auszeichnung zur besten Spielerin für Friederike Ladage. (Foto: FSV Gütersloh 2009)

Sechs Tage vor dem Start des Gütersloher Hallenmasters um den Keystone Sports Cup haben die B-Juniorinnen des FSV Gütersloh noch einmal Selbstvertrauen getankt. Das von Cheftrainer Lukas Jäschke gecoachte Team triumphierte am Samstag im Kreis Steinfurt beim Hallenfestival des TuS Recke. Dabei gewannen unsere Mädels alle sechs Turnierspiele. Zunächst holten sie sich mit Erfolgen über Arminia Ibbenbüren (4:1), GVO Oldenburg (3:1), SV Meppen (4:2) und SVG Aurich (5:0) Platz eins in der Gruppenrunde. Beim 5:1-Sieg im Halbfinale war auch die von TuS Büppel, sowie Polizei und Eintracht Oldenburg (MSG Büppel/EPO) kein Stolperstein. Im Endspiel gab es ein Wiedersehen mit dem Gruppengegner SV Meppen. Entschieden wurde die Partie im Neunmeterschießen. Dank Torhüterin Paula Rowny, die zwei Meppener Schüsse parierte, setzte sich der FSV Gütersloh mit 7:6 durch. Neben dem Pokal für den Turniersieg ging noch eine weitere Trophäe an unser Team, denn Friederike Ladage wurde als beste Spielerin des Turniers ausgezeichnet. Das Aufgebot des FSV Gütersloh: Paula Rowny (Tw), Johanna Braune, Johanna Rehpöhler, Merle Rohden, Sophie Haag, Lotta Horstmann, Friederike Ladage, Emma Schulte, Ella Combrink, Lena Latton, Emilia Starkmann.

Kottmann eröffnet, Laukötter ehrt Sieger beim Gütersloher Hallenmasters 2026

Gütersloher Hallenmasters 2026 um den Keystone Sports Cup

Der FSV Gütersloh darf beim Gütersloher Hallenmasters 2026 um den Keystone Sports Cup hochrangige politische Vertreter als Ehrengäste begrüßen. Sowohl zur Turniereröffnung als auch zum Finale werden offizielle Repräsentanten aus Stadt und Kreis vor Ort sein. Zur Eröffnungsfeier am Freitag, den 9. Januar 2026, wird Markus Kottmann, 1. stellvertretender Bürgermeister der Stadt Gütersloh, in der Innenstadtsporthalle des Städtischen Gymnasiums Gütersloh (Bismarckstraße 26, 33330 Gütersloh) anwesend sein. Kottmann wird in Vertretung für Bürgermeister Matthias Trepper, der an diesem Tag verhindert ist, die teilnehmenden Mannschaften offiziell begrüßen und das Turnier um 20:00 Uhr feierlich eröffnen. Bereits um 19:00 Uhr startet das Turnier mit dem Eröffnungsspiel zwischen dem Titelverteidiger 1. FFC Turbine Potsdam und dem VfB Stuttgart. Zum Finaltag am Sonntag, den 11. Januar 2026, wird Ina Laukötter, Landrätin des Kreises Gütersloh und erstmals Schirmherrin des Turniers, dem Endspiel beiwohnen. Im Anschluss an das Finale wird Laukötter die Siegerehrung vornehmen und den Gewinner des Gütersloher Hallenmasters 2026 um den Keystone Sports Cup auszeichnen. Das Gütersloher Hallenmasters wird jährlich vom FSV Gütersloh veranstaltet und ist Deutschlands größtes Hallenfußballturnier für B-Juniorinnen. Die 24. Auflage des renommierten Nachwuchsturniers findet vom 9. bis 11. Januar 2026 statt. Insgesamt 20 Spitzenteams aus dem gesamten Bundesgebiet kämpfen an drei Turniertagen um den begehrten Titel. Titelsponsor des Turniers ist Keystone Sports, eine international tätige Agentur und einer der führenden Vermittler von Sportstipendien an US-amerikanische Colleges. Mit der Teilnahme von Markus Kottmann und Ina Laukötter unterstreichen Stadt und Kreis Gütersloh einmal mehr die große Bedeutung des Turniers für den Mädchen- und Frauenfußball sowie für den Sportstandort Gütersloh insgesamt.

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