FSV Gütersloh 2009

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FSV Gütersloh 2009

Keine Verschmelzung mit dem FC Gütersloh: Verein stellt sich neu auf und erweitert seine Ausrichtung

(Foto: Fabio Deinert / FSV Gütersloh 2009)

Vor fast genau einem Jahr, am 13. Februar 2025, startete der FSV eine Kampagne zur Zukunftssicherung des Vereins. Ziel war es, die Finanzierung der damals laufenden und der nächsten Saison zu sichern und damit die Voraussetzung dafür zu schaffen, die zuvor im ersten Anlauf gescheiterte Verschmelzung mit dem FC Gütersloh doch noch zu realisieren – eine für den Fortbestand des Vereins als alternativlos angesehene Perspektive. Die Rettungsaktion war äußerst erfolgreich. Innerhalb kürzester Zeit kamen über eine Crowdfunding-Aktion die angestrebten 80.000 Euro zusammen. Darüber hinaus fand sich mit der Klaus-Peter Reinert Stiftung ein großer Unterstützer, der dem Verein eine Zuwendung in Höhe von 100.000 Euro zukommen ließ. Und auch die Premium Food Group, die als Hauptsponsor hinter der Verschmelzung stand, zeigte sich von der großzügigen Seite. Somit war der FSV Gütersloh in der Lage, dem FC Gütersloh bei den Ende letzten Jahres sehr offen und freundschaftlich laufenden Gesprächen einen finanziell schuldenfreien Status zum 30. Juni 2026 zu garantieren. Der Vorstand des FC Gütersloh teilte zum Jahreswechsel dennoch mit, von dem Vorhaben zurückzutreten. Eine Entscheidung, die die Führung des FSV Gütersloh mit Bedauern, aber auch mit Respekt zur Kenntnis nahm. Für die Verantwortlichen des FSV stellte sich damit die grundsätzliche Frage, ob ein Weiterbestehen des Vereins und die Beibehaltung der ambitionierten leistungssportlichen Ziele möglich ist. Erschwert wurde die Antwort, durch die Tatsache, dass neben anderen mit dem seit 2009 als Vorsitzender fungierenden Sebastian Kmoch (64), mit Chris Punnakkattu Daniel (44), der seit 2021 als Strategischer Berater und Leiter Medien & Kommunikation tätig ist, sowie dem seit vielen Jahren als Trainer und Sportlicher Leiter agierenden Markus Graskamp (55) einige wesentliche Funktionsträger ihr Ausscheiden zum Saisonende ankündigten. Heute kann der FSV Gütersloh mitteilen, dass die Fortführung des Vereins als selbständiger Frauenfußballklub fest beabsichtigt ist. Um den seit mehr als 40 Jahren ehrenamtlich tätigen Geschäftsführer Michael Horstkötter (62) herum hat sich eine Gruppe von Vereinsmitgliedern gefunden, die bereit sind, Führungsverantwortung und Aufgaben zu übernehmen. Dazu gehören der bei der Mitgliederversammlung im Dezember zum Stellvertretenden Geschäftsführer gewählte Patryk Pylinski (44), der bereits seit September als Jugendleiter tätige Ralf Philipper (54), sowie Christian Zens (48), Andreas Dobrzanski (49), Marvin Anders (36), Sandra Zens (43) und Dirk Strauß (54). Letzterer ist bereit, für das Amt des 1. Vorsitzenden zu kandidieren. Mit Ausnahme von Strauß waren alle langjährig in verschiedenen Bereichen bei Blau-Weiß 98 Gütersloh engagiert. Welche Funktionen künftig beim FSV Gütersloh von ihnen übernommen werden, klärt sich bei einer für Mai vorgesehenen Mitgliederversammlung. Hauptaugenmerk der neuen Vereinsführung ist nun die Sicherung der finanziellen Basis. Sportlich bleibt es das Vorhaben des FSV Gütersloh, im Nachwuchsbereich eine hochqualifizierte Ausbildung und Förderung von Talenten zu betreiben. Dem entspricht die weitere Etablierung eines U19-Teams in der westdeutschen Juniorinnenliga. Die U17 soll weiterhin in der Regionalliga West, der höchsten deutschen Spielklasse für B-Juniorinnen, eine führende Rolle spielen. Der Unterbau dafür wird in der U16 ausgebildet, die sich in der U17-Westfalenliga prächtig entwickelt hat. Anders als bisher will der FSV Gütersloh aber auch eine attraktive Anlaufstelle für jüngere Mädchen mit noch nicht explizit leistungssportlicher Perspektive sein. Dafür wurde von Ralf Philipper und Andreas Dobrzanski bereits ein Förderzentrum konzipiert, das die Bildung von U15- und U13-Teams vorsieht. Der große Andrang bei den in jüngster Zeit durchgeführten Sichtungsmaßnahmen zeigt, dass der Verein hier auf einem richtigen Weg ist. Flaggschiff des FSV Gütersloh und ein Magnet für starke Fußballerinnen aus der Region soll das Frauenteam bleiben. Ziel ist in der laufenden Spielzeit der Klassenerhalt in der Regionalliga und anschließend die Qualifikation für die zur Saison 2027/2028 unter dem Dach des DFB eingeführten 3. Liga. Statements des FSV Gütersloh Michael Horstkötter: „Ich hätte mich sehr über eine Rückkehr zum FC Gütersloh gefreut, bei dem ich vor mehr als 40 Jahren mein Engagement begonnen habe. Wir haben als FSV seit 2009 unter schwierigen Bedingungen sehr viel erreicht, ich danke allen, die daran mitgewirkt haben. Die Professionalisierung des Frauenfußballs hat sich in jüngerer Vergangenheit allerdings in einer Dimension entwickelt, die mich und uns als selbständigen Verein an die Grenzen und darüber hinaus gebracht hat. Jetzt bin ich froh, dass der Frauenfußball in der Tönnies-Arena, ein Markenzeichen des Sports im Kreis Gütersloh, dank des Engagements neuer Leute erhalten bleibt und mein Lebenswerk weitergeführt werden kann.“ Sebastian Kmoch: „Als ich vor 17 Jahren als Vater einer Fußball spielenden Tochter den Vorsitz im neu gegründeten FSV Gütersloh übernommen habe, war weder abzusehen noch geplant, das Amt bis jetzt innezuhaben. Wir haben als kleiner Verein tolle Erfolge gefeiert, mussten aber auch schwierige Phasen meistern. Leider ließ sich das letzte Projekt, die Verschmelzung mit dem FC Gütersloh nicht realisieren, obwohl wir dafür die Voraussetzungen geschaffen hatten. Umso mehr freue ich mich, dass es beim FSV weitergeht. Ich begrüße das Engagement der neuen Kräfte ausdrücklich und sichere ihnen bis zu meinem Ausscheiden volle Unterstützung zu.“ Patryk Pylinski: „Frauenfußball im Kreis Gütersloh ohne den FSV? Das war für mich angesichts der über die Region hinaus ragenden Strahlkraft unvorstellbar. Deswegen habe ich mich bereiterklärt, den Verein aktiv zu unterstützen und als Stellvertretender Geschäftsführer im Vorstand Verantwortung zu übernehmen. Mit der kompetenten Unterstützung langjähriger Wegbegleiter und der gemeinsamen Erfahrung aus der erfolgreichen Vereinsarbeit bei Blau-Weiß 98 Gütersloh bin ich überzeugt, dass wir den FSV Gütersloh nicht nur am Leben erhalten, sondern in eine nachhaltige Zukunft führen können. Natürlich liegt viel Arbeit vor uns. Aber ich setze darauf, dass Öffentlichkeit und Sponsoren die seriöse Arbeit des Vorstands sowie den sozialen und gesellschaftlichen Stellenwert des Frauenfußballs im FSV Gütersloh zu honorieren wissen.“ Dirk Strauß: „Als gebürtiger Gütersloher ist mir der Frauenfußball beim FSV ans Herz gewachsen, seitdem ich 2023 erstmals ein Heimspiel besucht habe. Mitglied bin ich im Februar 2025 geworden, um bei der geplanten Verschmelzung mit abstimmen zu können. Ich habe mich auch am Crowdfunding beteiligt, und jetzt folgt der nächste Schritt der aktiven Unterstützung. Mir ist daran gelegen, dass kein Vakuum entsteht und ich denke: Man darf sich nicht immer nur auf andere verlassen, sondern muss selber bereit sein, Verantwortung zu übernehmen.“

DFB verleiht Ehrenamtsurkunden an Elina Büttner und Matthias Kaiser

Elina Büttner (rechts) und Matthias Kaiser (links) mit FSV-Geschäftsführer Michael Horstkötter. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Ehrenamtliches Engagement ist die Basis für die Arbeit der Sportvereine und ist auch für den FSV Gütersloh unerlässlich. Dieses Engagement wurde auch vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) gewürdigt, der Urkunden für vorbildliche ehrenamtliche Leistungen an Elina Büttner und Matthias Kaiser verliehen hat. Die von DFB-Präsident Bernd Neuendorf und vom westfälischen Verbandspräsidenten Manfred Schnieders unterzeichneten Urkunden wurden am Samstag vor dem B-Juniorinnen-Regionalligaspiel des FSV gegen den VfL Bochum in der Tönnies-Arena unter dem Beifall des Publikums von FSV-Geschäftsführer Michael Horstkötter überreicht. Elina Büttner wurde als „Fußballheldin“ im Rahmen der „Aktion junges Ehrenamt“ ausgezeichnet. Die 22-Jährige kam 2014 als elfjähriges Mädchen zum FSV Gütersloh. Sie durchlief sämtliche U-Teams des Vereins und spielte von 2020 bis 2022 mit den Frauen in der 2. Bundesliga. Anschließend zog sie sich in die „Zweite“ zurück, stieg von der Westfalenliga in die Regionalliga auf und ist hier heute die Kapitänin der „Ersten“. Auch als aktive Spielerin war sie immer eine hilfreiche Ansprechpartnerin, die sich für die Belange des Vereins einsetzte. Im Sommer 2023 übernahm sie auch formell Verantwortung für die Nachwuchsförderung beim FSV, indem sie sich ehrenamtlich als Co-Trainerin des U16-Teams engagierte. In der Saison 2024/2025 wechselte sie in das Trainerteam der U17, die als Regionalligist in der höchsten deutschen Spielklasse spielt. Auch hier übernahm sie ehrenamtlich nicht nur Aufgaben in der Trainingsleitung und im Spieltagscoaching, sondern war in vielfältiger Weise bei der Organisation von Trainingslager, gemeinsamen Reisen und diversen administrativen Angelegenheiten involviert. Auch als der Verein im Frühjahr 2025 mit einer Crowdfunding-Aktion öffentlichkeitswirksam ums finanzielle Überleben kämpfte, stellte sich Elina Büttner wie selbstverständlich als Gesicht für die Kampagne zur Verfügung. Ihre Co-Trainertätigkeit bei der U17 setzt sie sie in der laufenden Saison 2025/2026 fort. Dabei ist sie aufgrund ihrer eigenen Erfahrungen eine wertvolle Vertrauensperson für die jungen Spielerinnen. „Fußball ist meine Leidenschaft und ich fühle mich in diesem Verein wohl. Dann tut man auch etwas für andere und nicht nur für die eigene Mannschaft“, lautet ihre Begründung für den großen Einsatz. „Man gibt den Mädels auch etwas zurück, wovon man als U17-Spielerin früher selbst profitiert hat.“ In der Summe führt das dazu, dass Elina Büttner, die aus Rietberg stammt und inzwischen in Herzebrock wohnt, beinahe täglich für den FSV Gütersloh tätig ist. Neben dem Engagement für ihren Verein versucht Elina Büttner auch in anderer Hinsicht den Mädchenfußball nach vorne zu bringen. Als Masterstudentin für das Grundschullehramt leitet sie zusammen mit ihrer FSV-Mitspielerin Pauline Berning eine Fußball-AG für Fünft- bis Siebtklässlerinnen am Einsteingymnasium in Rheda-Wiedenbrück. Matthias Kaiser kam wie die „Jungfrau zum Kind“, wie er selber sagt, doch jetzt ist er beim FSV Gütersloh kaum mehr wegzudenken. „Ich wusste gar nicht, dass es Mädchenfußball gibt“, blickt der 57-Jährige auf seine Anfänge beim Frauensportverein zurück. 2014, fünf Jahre nachdem er seine Heimat in Landkreis Eichsfeld (Thüringen) verlassen hatte und nach Rheda-Wiedenbrück gezogen war, kam der frühere Torwart durch Zufall mit dem FSV in Kontakt. Er nahm das Angebot, als Torwarttrainer des damaligen U17-Bundesligateams zu arbeiten, mit Begeisterung an: „Disziplin, Ordnung, Respekt – da war Schliff drin. Es steckte ein Leistungsgedanke dahinter, und man hatte Ziele.“ Unter Jacqueline Dünker wurde er Co-Trainer der U17, und als die 2. Frauenmannschaft 2018 in die Landesliga abstieg, schien Matthias Kaiser der richtige Mann, um den notwendigen Neuaufbau zu organisieren. Der Turnaround gelang. Als Meister schaffte der FSV II die sofortige Rückkehr in die Verbandsliga, und 2022 gelang der Aufstieg in die Regionalliga. Drei Mal erreichte die „Zweite“ mit „Matze“ Kaiser als Teamorganisator und Co-Trainer den Klassenerhalt, bis das Team 2025 zur „Ersten“ wurde. Und natürlich stellte er sich voll verantwortlich zur Verfügung, als Cheftrainer Mark Oliver Stricker im Januar nach einem Verkehrsunfall ausfiel. Neben dem Leistungsgedanken fesselt ihn aber auch die soziale und emotionale Bereicherung seines Lebens: „Ich habe hier viele Menschen kennengelernt und das Engagement beim FSV macht mir Spaß.“ Weil der umtriebige und hilfsbereite Matthias Kaiser ohnehin zu den „Daueranwesenden“ in der Tönnies-Arena zählt, wurde er auch in anderer Hinsicht zum Glücksfall für den FSV Gütersloh. Vor drei Jahren übernahm er zusätzlich den Posten des Platzwarts in der Tönnies-Arena. „Weil ich so gerne Trecker fahre“, scherzt Kaiser, der frühere Agrotechniker. Dabei nicht die Zeit zu vergessen, hilft ihm jetzt ein Ehrenamt-Geschenk vom DFB – eine schicke Uhr.

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2026!

Foto: Dennis Seelige / FSV Gütersloh 2009

Liebe Fans, Sponsoren, Partner, Medienvertreter*innen und Freunde des FSV Gütersloh, das Jahr 2025 war für uns alle eine besondere Herausforderung. Mit viel Einsatz und Zusammenhalt haben wir gemeinsam die schwierige Zeit gemeistert – und das vor allem dank der unglaublichen Unterstützung von euch allen. Besonders möchten wir uns bei den vielen Spenderinnen und Spendern bedanken, die im Rahmen der Crowdfunding-Kampagne „Schenk uns eine Zukunft“ dazu beigetragen haben, den FSV finanziell zu retten. Eure großzügige Hilfe hat unseren Verein getragen und ermöglicht, dass wir weiterhin gemeinsam für den FSV Gütersloh kämpfen können. Ein herzlicher Dank geht an unsere Fans, Spielerinnen und Eltern, die uns in jeder Phase unterstützt haben, sowie an unsere Sponsoren, Partner und die Medien, die immer an unserer Seite standen. Ein besonders großes Dankeschön richtet sich an den 1. FC Nürnberg, den Fanclub „Clubfrauen Freunde“, die Fans des FC Gütersloh, die Fussballschule Grenzland und viele weitere, die ebenfalls Teil dieser großartigen Aktion waren. Ebenso danken wir dem FSV-Hauptsponsor Premium Food Group sowie der Klaus-Peter Reinert Stiftung, die mit ihrer Unterstützung maßgeblich zum Erfolg beigetragen haben. Auch wenn der sportliche Rückschlag – der Abstieg aus der 2. Frauen-Bundesliga – schmerzhaft war, blicken wir mit Zuversicht navch vorne. Der Verein befindet sich in einem Umbruch und wir starten mit Mut und neuen Chancen in das Jahr 2026. Wir wünschen euch allen frohe Weihnachten, erholsame Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Möge das neue Jahr euch Gesundheit, Glück und viele positive Momente bringen. Danke für eure Treue und Unterstützung! Herzliche Grüße, Euer FSV Gütersloh

Mitgliederversammlung des FSV Gütersloh: Zuwachs im Vorstand und ein finanzielles Plus

Fußball in der Tönnies-Arena. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Der FSV Gütersloh geht mit einem finanziellen und personellen Plus in eine noch ungewisse Zukunft. Bei der Mitgliederversammlung am Donnerstagabend präsentierte der 1. Vorsitzende, Sebastian Kmoch eine Bilanz, die für das Jahresende rund 20.000 Euro auf der Habenseite aufweist. Und bei den turnusgemäßen Wahlen gelang es, das seit 18 Monaten nach dem Rückzug von Tobias Neumann vakante Amt des stellvertretenden Geschäftsführers wieder zu besetzen. Mit Patryk Pylinski wählten die 17 Mitglieder einstimmig einen 43-jährigen Gütersloher in den Vorstand, der beruflich in einer Steuerkanzlei tätig ist und zuletzt in der Jugendabteilung von Blau-Weiß Gütersloh engagiert gewesen war. Die Führung des im Jahre 2009 gegründeten Vereins, dem aktuell 142 Mitglieder angehören, besteht damit wieder aus drei Personen. Die Positionen von Kmoch und Geschäftsführer Michael Horstkötter standen diesmal nicht zur Wahl. Breiten Raum nahm bei der Versammlung in der Konferenzzone der Premium Food Group im Bericht des Vorstands die Schilderung der sportlichen Situation ein. Michael Horstkötter beschrieb die Probleme, die in Folge des Abstiegs der Frauen aus der 2. Bundesliga und des dadurch bedingten Zwangsabstiegs der „Zweiten“ in die Westfalenliga entstanden seien. Bezogen auf den Kampf der neuen „Ersten“ um den Klassenerhalt in der Regionalliga äußerte Horstkötter Zuversicht: „Das Team steigert sich von Spiel zu Spiel.“ Positiv stellte er die Leistung der U17 heraus, die in der höchsten deutschen Liga, der Regionalliga, ungeschlagen den dritten Tabellenplatz belegt. Der Geschäftsführer verband dies mit einem Dank an das gesamte Trainerteam, das die schwierige Lage, die im Zuge der Trennung vom langjährigen Coach Christian Franz-Pohlmann im Herbst 2024 entstanden war, mit großem Einsatz und Geschick gemeistert habe. Einen neuen Impuls habe die Nachwuchsarbeit auch durch Ralf Philipper erhalten, der im September die verwaiste Position des Jugendleiters übernahm und zusammen mit dem ebenfalls von BW Gütersloh stammenden Andreas Dobrzanski großes Engagement beim Aufbau eines Förderzentrums im Mädchenfußball zeigt. Einstimmig votierte die Versammlung für die Entlastung des Vorstandes und genehmigte den von Sebastian Kmoch vorgetragenen Finanzbericht. Der 1. Vorsitzende erinnerte dankbar an die große Resonanz auf das im Frühjahr durchgeführte Crowdfunding, bei dem über 80.000 Euro gespendet wurden. Das Überleben des Vereins sei neben der Unterstützung aus dem Hause Tönnies zudem durch die großzügige Förderung seitens der Klaus-Peter Reinert Stiftung gesichert worden, die insgesamt 100.000 Euro zusagte. All das zusammen habe es ermöglicht, das zum Jahresende 2024 mit 60.000 Euro bezifferte Minus trotz gestiegener Ausgaben in das eingangs erwähnte Plus von 20.000 Euro zum 31. Dezember 2025 umzuwandeln. Voraussichtlich werde man, so Kmoch, die Saison 2025/2026 mit einer schwarzen Null abschließen. Gleichwohl mahnte Michael Horstkötter an, dass die Aktivitäten im Sponsoring deutlich verstärkt werden müssten. Ob man denn angesichts der zahlreichen Abgänge von Spielerinnen sowie der hervorragenden Nachwuchsarbeit nicht zumindest wirtschaftlich von Ablösesummen profitieren könne, wollte ein Mitglied wissen. Mit einem bedauernden Lächeln musste Sebastian Kmoch das verneinen und verriet ein vielsagendes Detail: „Für den Wechsel unserer ehemaligen Jugend- und Zweitligaspielerin Lina Magull von Bayern München zu Inter Mailand haben wir unter erheblichem bürokratischen Aufwand eine anteilige Ausbildungsentschädigung von 67,92 Euro erhalten.“ Nachdem die beiderseitigen Bestrebungen, schon für 2025 mit dem FC Gütersloh zu verschmelzen, aufgrund der vor einem Jahr defizitären Situation des FSV einvernehmlich auf Eis gelegt worden waren, werde der Prozess nun für 2026 angestrebt, erklärte der 1. Vorsitzende: „Die Gespräche laufen.“  Formelle Voraussetzung sei es, dass die Mitglieder beider Vereine bei noch anzuberaumenden Abstimmungen mit einer mindestens Zweitdrittelmehrheit für ein Zusammengehen votieren. Auf Nachfrage aus der Versammlung teilte Sebastian Kmoch mit, dass man in der Vergangenheit auch mit drei weiteren Vereinen über das Thema gesprochen habe: „Es gab dort allerdings kein Interesse.“ Die ebenfalls von einem Mitglied gestellte Frage, ob der Verein einen Plan B habe, falls die Verschmelzung erneut nicht klappt, beantwortete Kmoch wie folgt: „Dann sind wir allein, aber die Arbeit und die Anforderungen werden immer mehr – wir in der Vereinsführung aber werden immer weniger.“ Das änderte sich anschließend mit der Wahl von Patryk Pylinski. Der ebenfalls seit längerem vakante Posten des/der 2. Vorsitzenden konnte hingegen erneut nicht besetzt werden. Immerhin entstand in Gesprächen, die nach der mehr als 90-minütigen Versammlung stattfanden, die Hoffnung auf zusätzliches Engagement. Was Michael Horstkötter, der sich seit mehr als 40 Jahren mit riesigem persönlichen Aufwand engagiert, zukünftig anstrebt, machte er unmissverständlich klar: „Dass die Entwicklung im Frauenfußball immer professioneller wird, begrüße ich, auch wenn wir hier und da nicht mehr mithalten können. Wir sollten nicht darüber jammern, sondern nach vorne blicken. Unser Ziel bleibt es, weiter guten Frauen- und Mädchenfußball in Gütersloh und im Kreis Gütersloh anzubieten.“

Einladung zur ordentlichen Mitgliederversammlung des FSV Gütersloh

Die Tönnies-Arena ist die Heimspielstätte des FSV. (Foto: Oliver Hugo / FSV Gütersloh 2009)

Zu unserer Mitgliederversammlung am Donnerstag, den 04.12.2025 um 19.00 Uhr, laden wir alle Mitglieder sehr herzlich in die Tönnies-Arena (In der Mark 2, 33378 Rheda-Wiedenbrück) ein. Die Veranstaltung findet im Konferenzbereich der Tönnies-Hauptverwaltung statt. Die anwesenden Mitglieder sind laut Vereinssatzung stimmberechtigt, sofern sie das 16. Lebensjahr vollendet haben. Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden. Tagesordnung: 1. Begrüßung 2. Bestimmung des/der Protokoll-/Schriftführer*in 3. Genehmigung des Protokolls der JHV vom 18.06.2024 4. Bericht des Vorstandes 5. Bericht über den Jahresabschluss 2024 6. Bericht der Kassenprüfer 7. Genehmigung des Jahresabschlusses 2024 8. Beschluss über die Entlastung des Vorstandes 9. Wahl des/der Wahlleiter*in 10. Wahlen 10.1. Wahl des/der 2. Vorsitzenden 10.2. Wahl des/der stellv. Geschäftsführer*in 10.3. Wahl des Kassenprüfers 11. Bericht zur sportlichen Entwicklung im Verein 12. Verschiedenes Alle Wahlen und Abstimmungen werden gemäß der Vereinssatzung durchgeführt: § 16 Ablauf und Beschlussfassung von Mitgliederversammlungen (…) Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Die Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder gefasst; bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt. Stimmenthaltungen gelten als nicht abgegebene Stimmen. Schriftliche Abstimmungen erfolgen nur, wenn 1/3 der anwesenden Mitglieder dies verlangt; bei Wahlen muss eine geheime Abstimmung erfolgen, wenn 1/3 der anwesenden Mitglieder dies verlangt. Satzungsänderungen können nur mit einer Mehrheit von 2/3 der anwesenden Mitglieder beschlossen werden. Zur Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von 2/3 der Mitglieder des Vereins erforderlich. § 17 Stimmrecht und Wählbarkeit Mitglieder sind stimmberechtigt, sofern sie das 16. Lebensjahr vollendet haben. Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden. Gewählt werden können alle ordentlichen Mitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben. Medienvertreter*innen sind ebenfalls herzlichst eingeladen an unserer Mitgliederversammlung teilzunehmen. Gez. Sebastian Kmoch, 1. Vorsitzender Michael Horstkötter, Geschäftsführer

„Spielplan Zukunft – dein Weg in den Beruf“: FSV Gütersloh engagiert sich auch weiterhin im Bündnis zur Berufsorientierung

"Spielplan Zukunft – dein Weg in den Beruf" geht ins zweite Jahr. (Foto: © MAGS NRW | A. Bowinkelmann)

Der FSV Gütersloh gehört gemeinsam mit der Landesregierung Nordrhein-Westfalen und den Vereinen der 1. und 2. Bundesliga (Männer & Frauen) zu den Gründungsmitgliedern des Bündnisses „Spielplan Zukunft – dein Weg in den Beruf“, das nun in sein zweites Jahr startet. Auch wenn der Verein aktuell nicht mehr in der 2. Frauen-Bundesliga vertreten ist, bleibt der FSV Gütersloh weiterhin Bestandteil des Bündnisses. Ziel der gemeinsamen Initiative ist es, junge Menschen durch die Strahlkraft des Fußballs für eine berufliche Ausbildung zu begeistern und ihnen Orientierung auf dem Weg ins Berufsleben zu geben. Für den FSV Gütersloh nahmen Michael Horstkötter und Chris Punnakkattu Daniel am Spitzentreffen in der Staatskanzlei des Landes NRW in Düsseldorf teil. Dort wurden die Weichen für die Fortführung und Weiterentwicklung des Projektes gestellt. Ministerpräsident Hendrik Wüst betonte: „Der Mangel an Fachkräften gehört zu den großen Herausforderungen unserer Zeit. Deshalb müssen wir neue Wege gehen, um mehr junge Menschen zu Fachkräften auszubilden. Das Bündnis für Berufliche Orientierung und Ausbildung ist genau so ein Weg. Fußball begeistert, motiviert, verbindet und hat großen Einfluss auf das Leben vieler Menschen. Genau hier setzt unser Bündnis an und schafft so echte Chancen. Danke an alle Vereine, die mithelfen, junge Menschen auf ihrem Weg in den Beruf zu unterstützen. So entwickeln wir langfristig Perspektiven für Jugendliche und sichern Wohlstand und Wachstum für unser Land.“ Auch Arbeitsminister Karl-Josef Laumann unterstrich die Bedeutung des Projekts: „Nicht für alle jungen Menschen verläuft der Start ins Berufsleben reibungslos. Bei manchen sind die schulischen Leistungen nicht optimal, es fehlt die Motivation und sie tun sich schwer bei der beruflichen Orientierung. Mir ist es wichtig, dass wir diese jungen Menschen nicht verlieren, sondern dabei unterstützen, ihren Weg zu finden. Eine Ausbildung bietet vielfältige Berufschancen, sichere Perspektiven, ermöglicht ein selbstbestimmtes Leben und gute Verdienstmöglichkeiten. Neben den zahlreichen Beratungsangeboten in Nordrhein-Westfalen haben wir mit ‚Spielplan Zukunft‘ einen weiteren, vielleicht auch etwas ungewöhnlichen Weg eingeschlagen. Ich freue mich, dass wir die Zusammenarbeit mit den nordrhein-westfälischen Fußball-Bundesligisten weiter intensivieren, um junge Menschen für die duale Ausbildung in Nordrhein-Westfalen zu interessieren.“ FSV Gütersloh setzt in der Saison 2025/2026 eigene Maßnahmen um Der FSV Gütersloh wird in der laufenden Saison 2025/2026 erste Maßnahmen im Rahmen des Bündnisses realisieren und organisieren. Diese Aktivitäten erfolgen in enger Abstimmung und Zusammenarbeit mit der Kommunalen Koordinierungsstelle des Kreises Gütersloh, um Jugendlichen aus der Region praxisnahe Einblicke und konkrete Unterstützung bei der Berufsorientierung zu geben. Unter der gemeinsamen Dachmarke „Heimspiel Zukunft“ werden die Partnervereine und die Landesregierung eine Kommunikationskampagne starten, um junge Menschen online, auf Social Media, im Stadion und an vielen weiteren Orten gezielt über die Chancen einer beruflichen Ausbildung zu informieren. FSV Gütersloh übernimmt Verantwortung Als Teil der Fußballgemeinschaft in Nordrhein-Westfalen möchte der FSV Gütersloh sein Engagement einbringen, um Jugendlichen Perspektiven zu eröffnen. „Fußball bietet Identifikation und Motivation – genau hier wollen wir ansetzen, um junge Menschen für ihren Weg in die Ausbildung zu stärken. Wir freuen uns, gemeinsam mit starken Partnern auch im zweiten Jahr ein wichtiges Signal für die Zukunft zu setzen“, erklärt Chris Punnakkattu Daniel. „Als kleinster Verein im Bündnis verfügen wir zwar nicht über die Ressourcen der großen Lizenzvereine, doch gerade deshalb ist es uns ein besonderes Anliegen, unseren Beitrag zu leisten und junge Menschen bei ihrer Berufsorientierung bestmöglich zu unterstützen.“ Das Bündnis ist Teil der Fachkräfteoffensive NRW und steht unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Hendrik Wüst sowie Hans-Joachim Watzke, Vorsitzender der Geschäftsführung von Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA. Bündnispartner Zu den Mitgliedern des Bündnisses gehören neben dem FSV Gütersloh: VfL Bochum 1848, Borussia Dortmund, Fortuna Düsseldorf, SGS Essen, 1. FC Köln, Bayer 04 Leverkusen, Borussia Mönchengladbach, SC Preußen Münster, SC Paderborn 07 und FC Schalke 04. Neu hinzu kommt als Aufsteiger auch Arminia Bielefeld.

Kampagnenvideo: #SchenkUnsEineZukunft – Für die Rettung des Frauen- & Mädchenfußballs

#SchenkUnsEineZukunft - Kampagnenvideo

Der FSV Gütersloh hat am heutigen Donnerstag, den 13. Februar die Kampagne „Schenk uns eine Zukunft“ gestartet. Mit dieser Kampagne soll bis Ende April 2025 eine Summe von 80.000 Euro gesammelt werden, um den Frauen- und Mädchenfußball auf Leistungsniveau in der Region über den Sommer 2025 hinaus zu erhalten. Eine zentrale Säule der Kampagne ist ein Crowdfunding: https://www.gofundme.com/f/schenk-uns-eine-zukunft Sollte es dem Verein nicht gelingen, die notwendigen Mittel zu mobilisieren, wird der FSV Gütersloh zum Sommer 2025 leider seine Tore schließen müssen. Dies hätte nicht nur für den Verein, sondern auch weitreichende Folgen für die Sportlandschaft und den Frauenfußball in der gesamten Region. Bitte akzeptiere YouTube Cookies um dieses Video abzuspielen. Mit deiner Zustimmung erhältst du Contentzugriff auf YouTube, einem externen Dienstleister. YouTube Datenschutzerklärung Wenn du diesem Hinweis zustimmst, wird deine Auswahl gespeichert und die Seite neu geladen. YouTube-Content ansehen

FSV Gütersloh startet Kampagne „Schenk uns eine Zukunft“ – Crowdfunding für den Fortbestand des Frauen- und Mädchenfußballs

Der FSV Gütersloh steht vor einer entscheidenden Phase seiner Vereinsgeschichte. Nachdem die geplante Fusion mit dem FC Gütersloh zum Sommer 2025 gescheitert ist, startet der Verein eine ambitionierte Kampagne zur Sicherung seiner Zukunft. Unter dem Motto „Schenk uns eine Zukunft“ soll bis Ende April 2025 eine Summe von 80.000 Euro gesammelt werden, um den Frauen- und Mädchenfußball auf Leistungsniveau in der Region über den Sommer 2025 hinaus zu erhalten. Gemeinsam für den Erhalt des Frauenfußballs in Gütersloh Das Finanzierungsziel von 80.000 Euro dient dazu, das bestehende bilanzielle Negativkapital von 40.000 Euro zu decken sowie die finanzielle Grundlage für die kommende Saison 2025/2026 zu sichern. Das aktuelle bilanzielle Negativkapital ist im Wesentlichen durch notwendige Rechnungsabgrenzungen entstanden und ist nicht auf Verbindlichkeiten zurückzuführen. Ursprünglich betrug das Negativkapital des Vereins 110.000 Euro, konnte jedoch dank intensiver Bemühungen der Verantwortlichen bereits erheblich reduziert werden. „Wir haben die Situation sorgfältig analysiert und beschlossen, noch einmal alles daran zu setzen, den Frauen- und Mädchenfußball auf Leistungssportniveau in Gütersloh zu sichern. Wenn wir die benötigten Mittel bis Ende April aufbringen können, planen wir, die Zusammenarbeit mit einem Männerlizenzverein zum Sommer 2026 erneut anzustreben“, erklärt der Vorstand des FSV Gütersloh. Crowdfunding als zentrales Element der Kampagne Ein entscheidender Bestandteil der Kampagne ist ein Crowdfunding (https://www.gofundme.com/f/schenk-uns-eine-zukunft), das sowohl die Unterstützung bestehender Sponsoren als auch Beiträge aus der breiten Gütersloher und ostwestfälischen Gemeinschaft einholen soll. „Jeder Beitrag zählt“, so der Aufruf des Vereins. „Wir sind auf die Solidarität der Region angewiesen, um unser Ziel zu erreichen und den leistungsorientierten Frauen- und Mädchenfußball in Gütersloh zu retten.“ Sollte es dem Verein nicht gelingen, die notwendigen Mittel zu mobilisieren, wird der FSV Gütersloh zum Sommer 2025 leider seine Tore schließen müssen. Dies hätte nicht nur für den Verein, sondern auch weitreichende Folgen für die Sportlandschaft und den Frauenfußball in der gesamten Region. Unterstützung aus der Gemeinschaft ist gefragt Der FSV Gütersloh setzt auf die Unterstützung seiner Sponsoren, Partner und der gesamten Bevölkerung. „Wir hoffen, dass unsere bestehenden Sponsoren uns weiterhin begleiten, sei es durch direkte finanzielle Hilfe oder durch die Empfehlung neuer Förderer aus ihrem Unternehmernetzwerk. Doch auch die Unterstützung der Menschen in der Region ist essenziell. Es geht nicht nur um einen Fußballverein, sondern um Chancengleichheit und die Zukunft talentierter Frauen und Mädchen, die hier in ihrer Heimat ihren Traum vom Spitzenfußball weiterleben wollen.“ Der Verein betont, dass jeder noch so kleine Beitrag helfen kann, die Zukunft des FSV Gütersloh und des leistungsorientierten Frauen- und Mädchenfußballs in der Region zu sichern. Für weitere Informationen zur Kampagne und zur Teilnahme am Crowdfunding besuchen Sie bitte die Webseiten https://zukunft.fsvguetersloh.de und https://www.gofundme.com/f/schenk-uns-eine-zukunft

Geplante Verschmelzung von FSV Gütersloh und FC Gütersloh wird nicht realisiert

Die Tönnies-Arena ist die Heimspielstätte des FSV. (Foto: Oliver Hugo / FSV Gütersloh 2009)

Der FSV Gütersloh teilt mit, dass die geplante Verschmelzung mit dem FC Gütersloh zur Saison 2025/2026 nicht weiterverfolgt wird. Der FC Gütersloh hat den FSV darüber informiert, dass er von dem ursprünglich angestrebten Vorhaben Abstand genommen hat. Der Grund für diese Entscheidung ist das noch vorhandene bilanzielle Negativkapital des FSV Gütersloh in Höhe von 40.000 Euro, das überwiegend aus notwendigen Rechnungsabgrenzungen und nicht aus finanziellen Verbindlichkeiten resultiert. Die beiden Vereine hatten im April 2024 nach intensiven Gesprächen und der umfassenden Unterstützung ihrer Hauptsponsoren, der Tönnies Unternehmensgruppe und der Hagedorn Unternehmensgruppe, die Absicht bekannt gegeben, eine Verschmelzung anzustreben. Ziel war es, den Frauen- und Mädchenfußball in Gütersloh langfristig und nachhaltig zu stärken und zu sichern. Zum Zeitpunkt der Bekanntgabe des Verschmelzungsvorhabens lag das bilanzielle Negativkapital des FSV noch bei 110.000 Euro. Dank intensiver Bemühungen konnte diese Summe auf 40.000 Euro reduziert werden. Die Verantwortlichen des FSV Gütersloh beraten nun über die künftige Ausrichtung des Vereins. Im Fokus steht die Frage, wie und ob der Fortbestand des Frauen- und Mädchenfußballs auf Leistungssportniveau in Gütersloh erhalten werden kann. Bereits in der Vergangenheit hat der Verein mehrfach betont, dass er als reiner Frauenfußballverein zunehmend an finanzielle und strukturelle Grenzen stößt. Der FSV Gütersloh verfügt von allen Vereinen in der ersten und zweiten Frauen-Bundesliga über den niedrigsten Etat. Für einen wirtschaftlich sicheren sowie sportlich nachhaltigen Vereinsbetrieb wäre bereits jetzt ein deutlich höherer Etat erforderlich. Hierfür ist die Gewinnung neuer Sponsoren und eine Steigerung der Erlöse unerlässlich. Trotz intensiver Bemühungen bleibt dies eine große Herausforderung.

Weihnachtsgruß des FSV Gütersloh

Der FSV Gütersloh wünscht allen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch! (Foto: Dennis Seelige / FSV Gütersloh 2009)

Liebe Spielerinnen, Trainer*innen, Helfer*innen, Sponsoren, Partner, Medienvertreter*innen und all unsere treuen Fans, das Jahr 2024 neigt sich dem Ende zu – ein Jahr, das uns einmal mehr gezeigt hat, wie wichtig der Zusammenhalt in unserer Vereinsfamilie ist. Gemeinsam haben wir Höhen und Tiefen gemeistert, uns gegenseitig unterstützt und motiviert. Jeder von euch – ob auf dem Platz, am Spielfeldrand oder im Hintergrund – hat dazu beigetragen, dass der FSV Gütersloh zu dem Verein wird, auf den wir alle stolz sein können. Wir möchten uns an dieser Stelle von Herzen bei allen bedanken: Bei unseren Spielerinnen, die mit Leidenschaft und Einsatz für unseren Verein kämpfen, bei unseren Trainer*innen, die nicht nur fachliche Kompetenz, sondern auch viel Herzblut einbringen, bei unseren ehrenamtlichen Helfer*innen, die immer mit anpacken und niemals aufgeben, bei unseren Sponsoren und Partnern, die uns tatkräftig unterstützen und den Weg für die Weiterentwicklung ebnen, und bei den Medien, die uns immer wieder ins rechte Licht rücken. Ein ganz besonderes Dankeschön geht an unsere treuen Fans, die uns stets zur Seite stehen und unsere Mannschaften mit ganz viel Herzblut unterstützen. Auch allen anderen, die uns auf ihre eigene Weise begleiten und fördern – wir danken euch. Weihnachten ist die Zeit des Innehaltens, des Dankesagens und des Miteinanders. Wir wünschen euch allen frohe, besinnliche Feiertage im Kreise eurer Liebsten, erholsame Stunden und Momente der Ruhe. Möge das neue Jahr 2025 euch Gesundheit, Glück und viele gemeinsame Erlebnisse bescheren. Ein großes Dankeschön für euer Engagement und eure unermüdliche Unterstützung – ohne euch wäre der FSV Gütersloh nicht das, was er heute ist. Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Euer FSV Gütersloh

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