FSV Gütersloh 2009

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FSV Gütersloh 2009

Für den Fußball in der Region: FSV und FC Gütersloh sprechen über eine Fusion

Gemeinsam für Gütersloh: Merle Hokamp (FSV) und Tim Manstein (FCG). (Foto: Boris Kessler)

Der FSV Gütersloh und der FC Gütersloh wollen künftig gemeinsam an einem Strang ziehen. Beide Vorstände haben Gespräche über eine Fusion geführt und entschieden, einen Zusammenschluss beider Vereine unter dem Dach des FCG herbeizuführen – vorbehaltlich der Zustimmung der jeweiligen Mitglieder. Unterstützt wird das Vorhaben von den Hauptsponsoren der beiden Klubs, der Tönnies Gruppe und der Hagedorn Unternehmensgruppe. Mit der Fusion entstünde ein Fußball-Großverein mit mehr als 1.000 Mitgliedern und fast 30 Mannschaften, der Gütersloh und die Region in verschiedenen Bereichen im Leistungssport vertritt. Neue Synergien für einen nachhaltig erfolgreichen Fußballstandort Gütersloh Der FSV ist der ranghöchste westfälische Verein im Frauenfußball und spielt seit vielen Jahren in der 2. Bundesliga. Viele Spielerinnen fanden über den FSV als Talentschmiede den Weg in die Bundesliga und in die Nationalmannschaft. Der FCG hat nach vielen schwierigen Jahren die Rückkehr in die Männer-Regionalliga (4. Liga) geschafft, baut seine Jugendabteilung wieder auf und spielt mit seiner Futsalmannschaft in der Regionalliga West (2. Liga). Gemeinsam wollen der FSV und der FCG den leistungsorientierten Fußball und die Talentförderung in Gütersloh voranbringen. Geplant ist der Zusammenschluss zur Saison 2025/26. „Der FSV Gütersloh ist ein absolutes Aushängeschild für die Stadt Gütersloh und die Region. Nicht nur die Frauen in der 2. Bundesliga, sondern auch die B-Juniorinnen in der Bundesliga sind das Beste, was Gütersloh im Sport zu bieten hat. Wir wollen helfen, das für Gütersloh zu erhalten. Und wir sind der Meinung, dass wir gemeinsam für den Frauenfußball und den Männerfußball in der Region mehr erreichen können als alleine“, sind die FCG-Vorstandsmitglieder Hans-Hermann Kirschner, Heiner Kollmeyer und Helmut Delker überzeugt. Alle drei wollen den FC Gütersloh als Verein für leistungsorientierten Fußball etablieren. Das gilt für den Frauenfußball und den Männerfußball genauso wie für den Jugendfußball und den Futsal. Steigende Anforderungen bringen den FSV an seine Grenzen Beide Vereine haben eine gemeinsame Geschichte. Michael Horstkötter begann 1984 in der kurz zuvor gegründeten Abteilung des FCG sein Engagement für den Mädchen- und Frauenfußball und ist als Geschäftsführer immer noch einer der Macher beim FSV. Vor 15 Jahren spaltete sich die Frauenabteilung vom FC Gütersloh ab und gründete den FSV. Grund war die damals wirtschaftlich schwierige Situation des Gesamtvereins, die es allen Beteiligten unmöglich machte, Perspektiven für den Frauenfußball wie für den Männerfußball zu entwickeln. Zu dieser Zeit gab es im Frauenfußball einen Trend zu eigenständigen Frauenfußballvereinen. Inzwischen hat sich die Situation nicht nur in Gütersloh sehr verändert. In der Google Pixel Frauen-Bundesliga spielen heute – bis auf eine Ausnahme – ausschließlich Frauen-Mannschaften etablierter Männer-Profiklubs. Für „reine“ Frauenvereine wird es dagegen immer schwieriger, im Konzert der Großen mitzuhalten. „Die Luft ist zweifellos dünner geworden. Auch Borussia Dortmund und Schalke 04 haben Frauen-Mannschaften gegründet, die in den nächsten Jahren oben ankommen werden. Die Anforderungen im Rahmen der zwingend notwendigen Professionalisierung des Frauen- und Mädchenfußballs werden immer höher und bringen uns als reinen Frauenfußballverein an unsere Grenzen. Von daher ist uns klar, dass wir Gütersloh als Standort nur mit einem starken Partner nachhaltig und erfolgreich erhalten können. Mit dem FCG verbindet uns eine gemeinsame Geschichte und deshalb freuen wir uns, dass wir jetzt daran anknüpfen können“, erläutert der Vorsitzende Sebastian Kmoch die Beweggründe des FSV. Beide Vereine, die im Schiedsrichterbereich schon länger zusammenarbeiten, sind seit gut vier Jahren im Gespräch und versprechen sich von dem Zusammenschluss bessere Vermarktungsmöglichkeiten und Synergieeffekte im Verwaltungsbereich. Hauptsponsoren Tönnies und Hagedorn unterstützen den Zusammenschluss Eine Entscheidung dieser Größenordnung braucht die volle Rückendeckung der Partner. Die Tönnies Gruppe unterstützt den FSV Gütersloh und damit auch die Talentförderung im deutschen Frauenfußball seit 15 Jahren. Seitdem haben die Mannschaften des FSV in der Tönnies Arena ihre Heimat. Das wird auch in Zukunft so bleiben. „Die Fusion ist der richtige Schritt, um die erfolgreiche und herausragende Arbeit des FSV Gütersloh leistungsorientiert fortsetzen zu können. Wir setzen unsere Unterstützung selbstverständlich fort und freuen uns, dass unsere Tönnies Arena in Rheda das Wohnzimmer der Frauen- und Mädchenabteilung bleibt“, unterstreicht Maximilian Tönnies. Die Rettung des FC Gütersloh vor sieben Jahren wäre ohne Thomas Hagedorn nicht möglich gewesen. Zu der Entwicklung seitdem, mit dem Regionalliga-Aufstieg und dem Gewinn des Westfalenpokals im vorigen Jahr als Höhepunkte, hat er mit seinem Engagement an vorderster Stelle beigetragen. Für ihn ist der Zusammenschluss mit dem FSV ein wichtiger Schritt zur Weiterentwicklung des FCG als Aushängeschild für die Region: „Sowohl der FCG als auch der FSV zeigen, wie gut wir in Gütersloh sportlich aufgestellt sind. Darauf können wir stolz sein – das zu erhalten und mit einem Zusammenschluss noch weiter auszubauen, ist daher nicht nur gewinnbringend für beide Vereine, sondern vor allem auch für die Stadt insgesamt.“ Ex-DFB-Schatzmeister Osnabrügge begleitet den Prozess In den nächsten Monaten klären beide Vereine die Details des Zusammenschlusses. Den Prozess wird dabei der ehemalige DFB-Schatzmeister und Rechtsanwalt Stephan Osnabrügge begleiten. Die künftige Frauenabteilung des FCG soll eine maximale Eigenständigkeit behalten und im sportlichen Bereich selbstständig agieren können wie bisher. Für den wirtschaftlichen Bereich tragen die Frauen-Abteilung und der derzeitige FC Gütersloh eine gemeinsame Verantwortung. Die wirtschaftliche Situation ist auch die Grundvoraussetzung für sportliche Ziele und Möglichkeiten – bei den Frauen wie bei den Männern. Beide Vereine planen in den nächsten Monaten Mitgliederversammlungen, in denen über die Fusion informiert und entschieden wird.

Die Top-Entscheider*innen der FLYERALARM Frauen-Bundesliga treffen sich

FFBL Leadership Event: Treffen der Top-Entscheider*innen der FLYERALARM Frauen-Bundesliga (Foto: DFB / Larissa Kneissel)

„Fokus.Frauen.“ Das war die Überschrift der DFB Women’s Week, die rund um das DFB-Pokalfinale in Köln vom 12. bis 21. Mai 2023 stattfand. Dabei sollen durch aufeinander abgestimmte Maßnahmen von der Basis bis in die Spitze Frauen in den Fokus gerückt und die volle Aufmerksamkeit auf die Themen Frauenfußball und Frauen im Fußball gelegt werden. Das DFB-Pokalfinale der Frauen als idealer Anlass für ein Netzwerktreffen: In Köln kamen am 17. und 18. Mai Entscheidungsträger*innen des deutschen Frauenfußballs zusammen. Auf Einladung des DFB begrüßten Geschäftsführer Manuel Hartmann und Akademieleiter Tobias Haupt 23 Sportverantwortliche der Bundesligaklubs im Deutschen Sport & Olympia Museum. Hartmann, zuständig für den Geschäftsbereich Spielbetrieb, erklärt die Motivation hinter der Organisation des zweiten Events der Leadership-Reihe: „Wir wollen den Entscheidungsträger*innen im deutschen Frauenfußball die Chance zum Austausch sowie neue Impulse in der aktuell großartigen Entwicklung unserer Liga geben.“ Austausch unter Expert*innen Neben fünf DFB-Referenten war mit Bettina Baer die Frauenfußball-Expertin von Two Circles EMEA zu Gast. Mit der internationalen Marketingagentur unterstützt sie Verbände und Klubs in der Frage, wie der Frauensport durch intelligente Datennutzung kommerziell weiterwachsen kann. Als ehemalige Profi-Spielerin, die auch für die Schweizer Nationalmannschaft auflief, ergänzte sich Baer wunderbar mit den DFB-Referenten um Dr. Holger Blask, Geschäftsführer Marketing, Vertrieb & Events der DFB GmbH & Co.KG, der in einem Impulsvortrag seine Marketing-Expertise teilte. Mit Christoph Herr und Nicklas Dietrich tauschten sich darüber hinaus zwei Experten aus dem Staff der Nationalmannschaften zum Thema „Selbstmanagement und Veränderung“ mit der Gruppe aus. Und Lars Hostmann, Projektmanager Innovationen des 1. FC Köln, stellte das Best Practice Beispiel „Rekordspiel in Köln“ vor. Nachdem im Sommer 2022 bereits eine Leadership Reise dieser Runde zur EM nach England stattgefunden hatte, nutzten die Beteiligten nun die Chance, ihre Beziehungen weiter zu vertiefen. Nach einem weiteren Vortrag von Sportpsychologe Hans-Dieter Hermann zu „gesunder Führung“ und der Teilnahme am FF27-Forum bildete das Pokalfinale der Frauen an Tag zwei den Abschluss des Treffens. Neumann und Punnakkattu Daniel für den FSV beim Leadership Event Zu den geladenen Verantwortlichen gehörten auch Tobias Neumann und Chris Punnakkattu Daniel vom FSV Gütersloh. Der FSV war neben Aufsteiger RB Leipzig als einziger Zweitligist bei dem zweitägigen Leadership Event vertreten. In diversen Impulsvorträgen und Workshops konnten sich die Entscheidungsträger*innen über die neusten Entwicklungen im deutschen Frauenfußball informieren sowie zu vielfältigen Leadership-Themen weiterbilden. In persönlichen Gesprächen fand zudem ein Austausch zwischen den einzelnen Vereins- und Verbandsvertreterinnen statt. „Das FFBL Leadership Event in Köln war eine hervorragende Gelegenheit für einen Austausch und Dialog mit den Entscheidungsträger*innen des deutschen Frauenfußballs. Die Vorträge und Workshops waren äußerst informativ und inspirierend“, sagt Chris Punnakkattu Daniel. „Ich möchte mich beim Deutschen Fußball-Bund für die Einladung bedanken. Ich sehe es als Wertschätzung für die hervorragende Arbeit, die wir beim FSV Gütersloh mit unseren begrenzten Mitteln leisten. Die Gespräche mit den Kolleg*innen zeigen, dass wir uns keineswegs verstecken müssen und das wir in diversen Bereichen sogar als Vorbilder gesehen werden.“ Sebastian Kmoch, 1. Vorsitzender des FSV Gütersloh, war in seiner Funktion als Mitglied des DFB-Ausschusses für Frauen- und Mädchenfußball beim FF27-Forum und dem Pokalfinale der Frauen anwesend. (Quelle: DFB.de mit redaktionellen Ergänzungen seitens des FSV Gütersloh)

Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg ganz im Zeichen der DFB Women‘s Week

Der kommende Heimspieltag beim FSV Gütersloh steht im Zeichen der DFB WOMEN'S WEEK. (Foto: Marina Brüning / FSV Gütersloh 2009)

Die DFB Women’s Week vom 12. bis 21. Mai 2023 soll dazu beitragen die volle Aufmerksamkeit auf die Themen Frauenfußball und Frauen im Fußball zu lenken. Die Aktionswoche des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) vereint dabei alle von der Basis bis in die Spitze. Zahlreiche bundesweite Maßnahmen sollen dazu beitragen, dieses Ziel zu erreichen: Hierzu zählen unter anderem Aktionen für Mädchen am DFB-Campus in Frankfurt, eine Themenwoche im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund, Fortbildungsveranstaltungen, Fan- und Familienfeste sowie viele weitere Aktivitäten. Das DFB-Pokalfinale der Frauen am 18. Mai soll dabei ein Highlightevent werden. Im Rahmen des Endspiels in Köln werden zudem die Top-Entscheider*innen der FLYERALARM Frauen-Bundesliga beim Leadership-Event 2.0 und dem FF 27-Forum zusammenkommen. Der FSV Gütersloh wird dort durch Tobias Neumann und Chris Punnakkattu Daniel vertreten. Sebastian Kmoch wird in seiner Funktion als Mitglied des DFB- Ausschusses Frauen-Bundesligen ebenfalls anwesend sein. Die DFB Women’s Week vereint auch die führenden Frauen- und Männerligen sowie deren Vereine. Die FLYERALARM Frauen-Bundesliga, die 2. Frauen-Bundesliga, die 1. und 2. Bundesliga der Männer und auch die 3. Liga der Männer werden sich in der Aktionswoche aktiv an der Maßnahme beteiligen. Die Ligen und die Vereine werden beispielsweise ihre digitalen Kanäle nutzen und auch an Spieltagen in den jeweiligen Stadien den Frauenfußball in den Fokus rücken. Das bevorstehende Zweitligaspiel des FSV Gütersloh gegen den VfL Wolfsburg II wird somit ebenfalls im Zeichen der DFB Women’s Week stehen. Bereits jetzt sind auf den digitalen Vereinskanälen diverse Maßnahmen zu sehen. Am kommenden Sonntag, 14. Mai werden die Fans auch vor Ort in der Tönnies Arena einen wichtigen Beitrag für den Mädchen- und Frauenfußball leisten können. Die Spielerinnen des FSV Gütersloh leisten ebenfalls einen aktiven Beitrag, um die Themen Frauenfußball und Frauen im Fußball in die Öffentlichkeit zu tragen. Unsere Spielerinnen sind zurzeit unter anderem in der Gütersloher Innenstadt unterwegs: Im Rahmen des Losverkaufs für eine Tombola, deren Erlöse vollständig in die Förderung des Mädchen- und Frauenfußballs gehen werden, suchen sie proaktiv das Gespräch mit den Menschen in Gütersloh. Die Spielerinnen waren so unter anderem in dieser Woche als Auftakt in die DFB Women’s Week im Filmwerk Gütersloh und konnten dabei in persönlichen Gesprächen mit den Kinobesucher*innen die Neugierde am FSV Gütersloh und dem Frauenfußball wecken. Die Zweitligapartie zwischen dem FSV Gütersloh und dem VfL Wolfsburg II wird am kommenden Sonntag um 14:00 Uhr angepfiffen.

FSV Gütersloh stellt Lizenzantrag für die erste und zweite Bundesliga

FLYERALARM Frauen-Bundesliga x FSV Gütersloh 2009 x 2. Frauen-Bundesliga

Der FSV Gütersloh hat fristgerecht die Unterlagen für seinen Lizenzantrag für die bevorstehende Saison 2023/24 beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) eingereicht. Der Verein hat dabei Anträge sowohl für die 2. Frauen-Bundesliga als auch die oberste Spielklasse, die FLYERALARM Frauen-Bundesliga, abgegeben. „Wir befinden uns aktuell in einer sportlich sehr vielversprechenden Lage, so dass wir für die kommende Spielzeit 2023/24 zweigleisig planen können und dies auch sehr gerne tun. Wir haben uns in der Saison 2020/21 aufgrund der Coronapandemie und der dadurch entstehenden finanziellen Unsicherheiten gegen einen Lizenzantrag für die erste Liga entschieden. Es war damals eine Entscheidung, die uns allen sehr schwergefallen ist“, sagt Michael Horstkötter, Geschäftsführer des FSV Gütersloh. „Ein Aufstieg wäre für uns als reinen Frauenfußballverein mit einigen Herausforderungen verbunden. Doch wir befinden uns insgesamt auf und abseits des Platzes auf einem guten Weg. Daher möchten wir diesen nächsten Schritt gehen, falls wir am Ende der laufenden Saison einen der beiden Aufstiegsplätze belegen sollten. Doch bis dahin müssen noch so einige Spiele gespielt werden.“ „Bei einem möglichen Aufstieg gilt es einige Rahmenbedingungen zu schaffen, die sich deutlich zu den Kriterien für die 2. Frauen-Bundesliga unterscheiden. Das diese Auflagen nicht einfach zu erfüllen sind, sieht man am Beispiel der SG 99 Andernach. Wir sind bereit, diesen Schritt zu gehen und die Kriterien bestmöglich zu erfüllen, so dass wir im Falle eines Aufstiegs gut gerüstet sind. Als Verein und Vorstand planen wir zweigleisig. Nur so können wir seriös und wirtschaftlich arbeiten“, sagt Sebastian Kmoch, 1. Vorsitzender des FSV Gütersloh. „Unsere Spielerinnen, der Trainerstab und das Team um das Team leisten eine hervorragende Arbeit. Die letzten beiden Spiele konnten gewonnen werden. Jetzt gilt es weiter den Fokus zu bewahren und weiter darauf aufzubauen. Wo wir dann am Ende der Saison stehen werden, gilt es abzuwarten.“ Die Zweitligamannschaft des FSV Gütersloh befindet sich aktuell in Schlagdistanz zu einem Aufstiegsplatz. Nachdem der zweitplatzierte SG 99 Andernach freiwillig auf einen Aufstieg in die erste Liga verzichten wird und keinen Lizenzantrag stellt, werden sich nach dem aktuellen Stand der FSV Gütersloh (Platz 5 / 27 Punkte) und der 1. FC Nürnberg (Platz 3 / 28 Punkte) um den zweiten Aufstiegsplatz duellieren. RB Leipzig steht mit 40 Punkten auf Platz eins und wird nicht mehr einzuholen sein. Der Tabellenvierte, die 2. Mannschaft des FC Bayern München, darf als Zweitvertretung nicht in die oberste Spielklasse aufsteigen.

FSV Gütersloh startet mit Optimismus und Ehrgeiz ins Jahr 2023

Tobias Neumann (stellv. Geschäftsführer), Sebastian Kmoch (1. Vorsitzender), Michael Horstkötter (Geschäftsführer) und Rüdiger Happe (Finanzen) nach der Mitgliederversammlung des FSV Gütersloh am 26. Januar 2023. (Foto: Dennis Seelige / FSV Gütersloh 2009)

Der FSV Gütersloh ist organisatorisch gut sortiert, wirtschaftlich optimistisch und sportlich ehrgeizig ins Kalenderjahr 2023 gestartet. Das ist die Quintessenz der Jahreshauptversammlung, die am Donnerstagabend im Konferenzbereich der Tönnies-Hauptverwaltung stattfand. Dass nur 14 der 175 Mitglieder der Veranstaltung beiwohnten, während der komplette Zweitligakader nebenan in der Arena trainierte, konnte der Vorstand als Zeichen der Zufriedenheit mit der geleisteten Arbeit werten. Die drückte sich in den Zahlen für das Kalenderjahr 2021 aus, die der für das Finanzressort zuständige Rüdiger Happe präsentierte. Zwar stand unter dem Strich ein Minus von 24.900 Euro, doch nachdem das Jahr zuvor mit einem Plus von 41.600 Euro abgeschlossen worden war, konnte Happe resümieren: „Das stecken wir gut weg.“ Ins Kontor geschlagen habe unter anderem der Corona bedingte Ausfall des Hallenmasters. Aber auch die Steigerung der Personalkosten von 158.000 auf 174.000 Euro habe zu dem Ergebnis beigetragen. Auf gleichbleibendem Niveau von 193.000 Euro hätten sich dagegen die Werbeeinnahmen bewegt – eine Entwicklung, die sich fortsetzte. Rüdiger Happe konnte deswegen für das Kalenderjahr 2022 eine „schwarze Null“ prognostizieren. Für die wirtschaftliche Stabilität sorgt vor allem die Marketingabteilung. Deren Leiter Tobias Neumann wagte sogar einen optimistischen Ausblick auf 2023: „Wir sind mit drei Großunternehmen in positiven Gesprächen und hoffen, Luft in die Zahlen zu bekommen.“ Man strebe eine Erhöhung der Werbeeinnahmen auf 230.000 Euro an. Ermöglicht werde das durch das positive Auftreten und den sportlichen Erfolg der FSV-Team sowie die hervorragende Außendarstellung des Vereins. Der besondere Dank des 1. Vorsitzenden Sebastian Kmoch galt daher neben allen anderen Ehrenamtlichen der von Chris Punnakkattu Daniel geleiteten Abteilung Medien/Kommunikation. Er hatte mit seinem Team insbesondere beim DFB-Pokalspiel gegen den VfL Wolfsburg und zuletzt beim Hallenmasters für glänzende „Einschaltquoten“ gesorgt. „Das waren Highlights für unseren Verein“, so Kmoch. Ein Highlight wäre für den FSV Gütersloh der Aufstieg der Fußballerinnen in die Bundesliga. „Wir werden den Zulassungsantrag definitiv stellen“, verkündete Sebastian Kmoch und verwies auf die gute Position des Teams in der Tabelle der 2. Bundesliga. Nach elf Spielen rangiert der FSV auf Rang drei, und zwei Mannschaften steigen am Saisonende auf. „Leipzig, Frankfurt, Sand – wir haben einen entscheidenden Februar vor uns“, sagte Kmoch. Am 19. Februar gastiert Spitzenreiter RB Leipzig zum Nachholspiel in der Tönnies-Arena. Geschäftsführer Michael Horstkötter bestätigte, dass der Verein im Falle eines Aufstiegs seine Linie treu bleiben und verstärkt auf eigene Kräfte setzen werde. Bei den anstehenden Vorstandswahlen gelang es nicht, die Position der 2. Vorsitzenden neu zu besetzen. Die frühere Bundesliga-Fußballerin Eva Hüwe (35), die den Posten nach längerer Vakanz seit 2017 bekleidet hatte, trat aus persönlichen Gründen nicht wieder zur Wahl an. „Das ist jetzt kein Problem, aber spätestens in einem Jahr sollten wir eine Nachfolgelösung gefunden haben“, sagte der als Wahlleiter fungierende Rüdiger Happe. Einstimmig wurde Tobias Neumann im Amt des stellvertretenden Geschäftsführers bestätigt. Als Kassenprüfer votierte die Versammlung einstimmig für die Wiederwahl von Peter Liman und für die Neuwahl von Sabine Venjakob, die Birgitta Schmücker ersetzte. Fünf Mitglieder des 2009 gegründeten Vereins wurden für zehnjährige Treue geehrt. Neben Janne Blom, Matthias Borner, Susanne Kobusch und Peter Liman gehörte mit Melanie Schuster (25) auch eine Spielerin der 1. Mannschaft dazu, die nach der Geburt ihres ersten Kindes im Oktober 2022 derzeit für ihr Comeback trainiert.

Das Ende einer Ära: Platzwart Wilhelm Krüger verabschiedet sich in den Ruhestand

Wilhelm Krüger mit den FSV-Vorständen Tobias Neumann und Sebastian Kmoch. (Foto: FSV Gütersloh 2009)

Mit dem heutigen Tag endet eine ganz besondere Ära. Denn heute verabschiedet sich Wilhelm Krüger nach einer zehnjährigen Tätigkeit als Platzwart der Tönnies Arena in den wohlverdienten Ruhestand. Ab dem morgigen Dienstag, 1. November wird Matthias Kaiser, neben seiner Tätigkeit als Teammanager der 2. Mannschaft des FSV Gütersloh, die Funktion des Platzwartes übernehmen. „Wir haben viel erlebt, Franz Beckenbauer ist zur Eröffnung der Arena eingeflogen und so mancher Bundesligist hat diesen Rasen nach seinen Gastspielen gelobt“, hebt Margit Tönnies bei der Verabschiedung von Wilhelm Krüger hervor. Auch der FSV Gütersloh hat stets von der gewissenhaften und hochwertigen Arbeit von Wilhelm Krüger profitiert. So tragen wir die Spiele unserer diversen Mannschaften in der Tönnies Arena aus und nutzen die exzellenten Bedingungen auch für den Trainingsbetrieb. „Wir sind aktuell Tabellenerster der zweiten Liga. Das liegt sicher auch daran, dass wir hier so ein tolles Stadion mit einem hervorragenden Rasen haben,“ sagt FSV-Vorsitzender Sebastian Kmoch. „Auch im Namen der Mannschaft möchte ich mich deshalb herzlich bedanken. Wir hoffen, dass wir uns wiedersehen.“ Als ein Dankeschön und Wertschätzung für die stets angenehme Zusammenarbeit überreichten Sebastian Kmoch und Tobias Neumann, stellv. Geschäftsführer & Leiter Marketing / Sponsoring, einen von der gesamten Mannschaft unterschriebenen Ball, sowie eine Dauerkarte für die Spiele des FSV Gütersloh. Wir wünschen Wilhelm Krüger weiterhin alles Gute, viel Gesundheit und einen guten Start in den Ruhestand.