FSV Gütersloh 2009

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FSV Gütersloh 2009

FSV Gütersloh II feiert nach 2:0-„Endspielsieg“ den Klassenerhalt in der Regionalliga

Großer Jubel bei der 2. Mannschaft des FSV Gütersloh nach dem erfolgreichen Klassenerhalt. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Der FSV Gütersloh ist mit seiner zweiten Mannschaft auch in der nächsten Saison in der Frauenfußball-Regionalliga West vertreten. Im „Endspiel“ um den Klassenerhalt trotzte der letztjährige Aufsteiger der Drucksituation des Gewinnen-Müssens, zeigte eine bärenstarke Leistung und besiegte den 1. FFC Recklinghausen mit 2:0. Mit dem sechsten Dreier der Saison verbesserte sich der FSV auf 23 Punkte und kletterte in der Tabelle auf Rang elf. Als Viertletzter sind die Gütersloherinnen in jedem Fall gesichert, weil neben den drei obligatorischen Absteigern auch Vizemeister Borussia Bocholt durch den freiwilligen Rückzug einen Platz frei macht. Recklinghausen (21 Punkte) bleibt als Drittletzter nur dann in der Regionalliga, wenn Meister Borussia Mönchengladbach sich im Relegationsspiel gegen Südwest-Meister SV Elversberg durchsetzt und in die 2. Bundesliga aufsteigt. Zu denen, die den Erfolg in der Tönnies-Arena feierten, gehörte auch Michael Horstkötter: „Für uns als Verein ist der Klassenerhalt extrem wichtig, damit sich unsere jungen Spielerinnen in der Regionalliga entwickeln können“, sagte der Geschäftsführer des Zweitligaklubs. Dessen Talente können auf ihrem anspruchsvollen Weg von der U17-Bundesliga in die „Erste“ nun weiter von der dritthöchsten deutschen Spielklasse als Zwischenstation profitieren. Eingeleitet wurde der finale Heimsieg von einem Geschenk des 1. FFC Recklinghausen. Unter dem Druck des Angelaufen-Werdens von FSV-Stürmerin Julia Gärtner verpatzte Abwehrspielerin Sabine Reinhold in der 22. Minute einen Rückpass zu ihrer Torhüterin. Gärtner erlief den Ball und schob ihn aus 15 Metern eiskalt an Julia Matuszek vorbei zur 1:0-Führung ins Netz. „Ich war mir sicher, dass wir dieses Spiel gewinnen“, war die 22-Jährige mit großem Selbstvertrauen ins Match gestartet und gab nachher folgende Geschichte zum Besten: „Am Freitag beim Abschlusstraining schaute auch U17-Coach Christian Franz-Pohlmann zu und meinte: Das sieht gut aus. Ihr gewinnt am Sonntag und Julia Gärtner macht ein Tor. Und ich habe ihm geantwortet: Ja, stimmt.“ Bis zum Pausenpfiff mussten die Gütersloherinnen zwar die eine oder andere brenzlige Situation überstehen, aber wirklich geprüft wurde Keeperin Isabelle Mischke nicht. Auf der Gegenseite näherten sich Marie Schröder (38.) und Laura Ostenfelder (42.) dem zweiten Treffer an. Mit der Führung im Rücken verzichtete unser Team aber häufig auf das mannschaftliche Nachrücken bei langen Bällen auf die schnellen Angreiferinnen Schröder und Finnja Schriek. Die Vorentscheidung fiel zu Beginn der 2. Halbzeit, nachdem Julia Gärtner schon in der 47. Minute die FFC-Keeperin mit einem tollen Drehschuss zu einer starken Parade gezwungen hatte. Drei Minuten danach schlug Lena Lückel, die mit Olivia Zitzer eine glänzende Innenverteidigung bildete, einen Freistoß von halbrechts als halbhohen Aufsetzer in den Recklinghausener Strafraum. Wenige Tage nach ihrem 36. Geburtstag roch Birgitta Schmücker den Braten mit ihrer ganzen Routine, lief passend in den Ball und drückte ihn mit dem Körper über die Torlinie. In Gefahr geriet der Sieg nicht mehr, weil alle Gütersloherinnen weiter beherzt verteidigten, weil Svenja Hörenbaum im zentralen Mittelfeld die Regie übernahm und weil bei zahlreichen Kontern eher das 3:0 als der Anschlusstreffer in der Luft lag. Als Schiedsrichter Jonas Niemeyer die Partie abpfiff, jubelte nicht nur das Publikum in der Tönnies-Arena, sondern auch der Teil des Kaders, der nicht mehr selbst vom Klassenerhalt profitiert: Neben Svenja Hörenbaum waren vor dem Anpfiff auch Lynn Thäter, Laura Ostenfelder, Anna-Lena Meier, Corinna Pradella und Annabel Herick mit Blumen verabschiedet worden. Und auch für den Trainer läuteten nach einer Achterbahnfahrt durch 24 Saisonspiele mit dem Happyend die Abschiedsglocken. „Danke für die Zusammenarbeit, vielleicht hat die eine oder andere in den letzten zwei Jahren ja doch etwas gelernt“, sagte Mark Oliver Stricker voller Untertreibung im Mannschaftskreis auf dem Platz. Der 51-jährige Fußballlehrer scheidet auf eigenen Wunsch aus der bisherigen Rolle aus, bleibt dem FSV Gütersloh aber in anderer Funktion erhalten. „Ein dickes Kompliment an die Mannschaft, sie hat nie aufgegeben“, ergänzte Stricker und zollte besonders auch Teammanager Matthias Kaiser Respekt für die ungemein engagierte Arbeit. Dass die „Zweite“ angesichts der personellen Besetzung auf und neben dem Platz überhaupt derart in die Bredouille geriet, verwunderte viele Experten. „Eigentlich hatte unsere Mannschaft das Potenzial zu mehr, aber wir sind zu spät zu einem richtigen Team geworden“, nannte Marie Schröder einen Grund für die monatelange Zitterpartie. Die 23-jährige, herausragend schnelle Angreiferin war mit sieben Treffern die beste Torschützin des FSV II, der unter großer Fluktuation im Trainingsbetrieb litt und dessen großes fußballerisches Manko die Chancenverwertung war. „Wenn es Punkte für das Herausspielen von Chancen gäbe, wären wir in den Top-5 der Regionalliga“, weiß Mark Oliver Stricker ganz genau, woran für ein besseres Abschneiden in der nächsten Saison gearbeitet werden muss. FSV Gütersloh II: Mischke – T. Rother, Lückel, Zitzer, Kammermann – Schröder (87. Welpott), Ostenfelder, Hörenbaum, Gärtner (83. Rädeker) – Schriek (70. Jahn), Schmücker (70. Meier). Im Aufgebot: Büttner, Löffler, Ludwigt, Reinkensmeier, Lintel (Tw). Tore: 1:0 (22.) Gärtner, 2:0 (50.) Schmücker.

FSV II verliert „Endspiel“ in Siegen, bekommt aber unverhofft eine zweite Chance zum Klassenerhalt

FSV-Angreiferin Marie Schröder (Foto: Dennis Seelige / FSV Gütersloh 2009)

Das Endspiel verloren und trotzdem ein Endspiel gewonnen: „Wir haben eine zweite Chance bekommen“, kommentierte Trainer Mark Oliver Stricker die unverhoffte Wende für den FSV Gütersloh II im Abstiegskampf der Frauenfußball-Regionalliga West. Zwar kassierte sein Team am Sonntag im als „Alles-oder-Nichts“-Duell apostrophierten Spiel beim direkten Konkurrenten Sf Siegen eine 0:2-Niederlage. Damit blieb der FSV auf dem drittletzten Tabellenplatz und verpasste vermeintlich die Möglichkeit, sich durch einen Heimsieg am letzten Spieltag über Recklinghausen aus eigener Kraft ganz sicher zu retten. Eine Mitteilung vom Westdeutschen Fußball-Verband aber änderte die Vorzeichen: Borussia Bocholt, vor einem Jahr aus der 2. Liga abgestiegen und aktuell Tabellenzweiter, erklärte den Rückzug zum Saisonende und steht damit automatisch als einer von drei sicheren Absteigern fest. Der „Fußballgott“ spielte dem FSV Gütersloh am vorletzten Spieltag zudem insofern in die Karten, als der 1. FC Recklinghausen im Heimspiel dem VfL Bochum mit 1:2 unterlag und daher als Viertletzter bei 21 Punkten stehenblieb. Somit reicht den Gütersloherinnen (20 Punkte) im Saisonfinale am Sonntag, 4. Juni (13 Uhr, Tönnies-Arena), ein „Dreier“, um drin zu bleiben. „Wir wollen diese zweite Chance unbedingt nutzen“, appelliert Stricker an die Mentalität seines Teams. Im günstigsten Fall bleibt der FSV aber sogar bei einer Niederlage in der Regionalliga. Sollte nämlich West-Meister Borussia Mönchengladbach im Relegationsspiel gegen den Südwest-Meister SV Elversberg den Aufstieg in die 2. Bundesliga schaffen, bleibt es bei drei Absteigern. Angesichts dieser Entwicklung konnte es sich der Gütersloher Trainer ersparen, mit seinen Spielerinnen allzu hart ins Gericht zu gehen. „Wir waren für unsere Verhältnisse durch die Bank nicht gut und haben zurecht verloren“, sagte er nach dem 0:2 in Siegen. Dass mit Svenja Hörenbaum, Julia Gärtner und Chiara Tappe drei Stammspielerinnen sowie mit Isabelle Mischke die etatmäßige Torhüterin fehlte, ließ er nicht als Ausrede und Grund für das fehlerhafte Auftreten gelten. Schließlich halfen mit Keeperin Luisa Pösentrup sowie Johanna Burholz und Phine Ebert drei Talente aus dem U17-Bundesligateam aus. „Es war eine Kopfsache“, glaubt Stricker: „Zuletzt waren wir die Jäger und konnten relativ befreit aufspielen, denn wir hatten nichts zu verlieren. Das war diesmal anders – jetzt hatten wir etwas zu verlieren.“ Erkennbar war, dass der FSV gegen die auf Konter lauernden Gastgeberinnen das fußballerisch bessere Team war. Allerdings fehlten im vorderen Drittel sowohl Ideen als auch Präzision. Ein Schuss von Birgitta Schmücker ans Außennetz war die nennenswerteste Aktion in der ersten Halbzeit, ein Schuss von Pamela Jahn an die Latte blieb das offensive Highlight im zweiten Durchgang. Auf der Gegenseite profitierte Siegen zweimal von individuellen Fehlern der FSV-Abwehrspielerinnen. Beim 1:0 in der 17. Minute profitierte Josephine Eva Greb von einem zu kurz geratenen Rückpass der unentschlossen Innenverteidigerin Lena Lückel. Vor dem 2:0 in der 75. Minute legte sich Rechtsverteidigerin Tina Rother den Ball zu weit vor, und Sophie Rüthing bedankte sich. „Beide Tore haben wir dem Gegner aufgelegt“, ärgerte sich Mark Oliver Stricker. FSV Gütersloh: Pösentrup – T. Rother, Burholz (46. Pradella), Lückel, Zitzer – Schröder, Kammermann, Jahn (71. Welpott), Rädeker – Meier (80. Reinkensmeier), Schmücker (60. Schriek). Im Aufgebot: Büttner, Ebert. Tore: 1:0 (17.) Greb, 2:0 (75.) Rüthing.

Sechs-Punkte-Spiel in der Regionalliga: FSV II zu Gast in Siegen

FSV II Kapitänin Svenja Hörenbaum (Foto: Dennis Seelige / FSV Gütersloh 2009)

Der Saisonendspurt in der Regionalliga West entwickelt sich für das Perspektivteam des FSV Gütersloh zu einem echten Krimi um den Klassenerhalt. Am morgigen Sonntag, 21. Mai kommt es dabei zu einem Sechs-Punkte-Spiel, wenn wir bei den Sportfreundinnen aus Siegen zu Gast sind. Der FSV steht derzeit noch auf dem zwölften Tabellenplatz, während Siegen nur mit einen Punkt Vorsprung den elften Platz inne hat. Somit könnte sich unsere Mannschaft mit einem Sieg den Abstieg bringenden Platz verlassen und sich vor dem letzten Spieltag in eine vorteilhafte Position bringen. Cheftrainer Mark Oliver Stricker weiß dennoch um die schwierige Aufgabe, die sein Team erwartet. Der FSV hat sich in den jüngsten Spielen gegen Mannschaften im unteren Tabellendrittel sehr schwer getan. Die FSV-Mannschaft wird entsprechend fokussiert in die Partie gehen und versuchen den Siegenerinnen die Punkte abzuluchsen. Die Partie zwischen den Sportfreundinnen Siegen und dem FSV Gütersloh II wird um 13:00 Uhr auf dem Kunstrasenplatz des Leimbachstadions stattfinden.

Chiara Tappe erleidet einen Knöchelbruch

Chiara Tappe in einer Partie der Regionalliga West. (Foto: Dennis Seelige / FSV Gütersloh 2009)

Chiara Tappe hat sich während einer Trainingseinheit unserer 2. Mannschaft eine schwere Verletzung zugezogen. Die Verteidigerin hat einen Knöchelbruch erlitten und wird somit eine längere Zeit ausfallen. Die Verletzung ist für uns ein herber Verlust im Abstiegskampf der Regionalliga West. Wir wünschen Chiara eine gute und schnelle Genesung. Wir hoffen sehr, sie bald wieder auf dem Platz begrüßen zu dürfen.

„Zweite“ hat den Klassenerhalt wieder in eigener Hand

FSV II Kapitänin Svenja Hörenbaum (Foto: Dennis Seelige / FSV Gütersloh 2009)

Am drittletzten Spieltag der Regionalliga eröffnete sich für die Fußballerinnen des FSV Gütersloh II die fast schon unverhoffte Chance, den Klassenerhalt doch noch aus eigener Kraft zu schaffen. Während die Abstiegskonkurrenz aus Recklinghausen (2:4 in Bielefeld) und Siegen (2:3 in Bochum) leer ausging, holte unser Perspektivteam mit dem 5:2-Triumph über den Tabellensechsten Bayer Leverkusen II drei „Big Points“. Damit rangiert der FSV vor den letzten beiden Spielen, in denen er sich direkte Duelle mit den beiden Konkurrenten liefert, als Zwölfter nur noch einen Punkt hinter Recklinghausen und Siegen und könnte sich mit zwei Erfolgen auf den rettenden 10. Tabellenplatz vorschieben. „Das ist ein echtes Lebenszeichen von uns, wir haben jetzt zwei Endspiele vor der Brust“, frohlockte Mark Oliver Stricker. Dem FSV-Trainer, der sein Team mit unbedingtem Siegeswillen im Sportzentrum Ost auf den Rasenplatz geschickt hatte („Wir haben nichts zu verlieren“), wäre unmittelbar nach dem Anpfiff aber fast der Herz stehengeblieben: Mit dem zweiten Angriff des Spiels geriet sein Team mit 0:1 in Rückstand. Leverkusens Stürmerin Alina Recht hatte eine Hereingabe von der rechten Abwehrseite verwertet. Zur Kreislaufberuhigung trug bei, dass die Gütersloherinnen fast ebenso schnell zurückschlugen. Schon in der 4. Minute zwang Marie Schröder die Bayer-Torhüterin Zoé Moll mit aggressivem Pressing zu einem Patzer, den sie zum 1:1 ausnutzte. Und nur zwei Zeigerumdrehungen später schob Schröder den Ball nach einem langen Zuspiel von Lena Lückel an der Keeperin vorbei zum 2:1 ins Netz. Ein mal in Fahrt gekommen, nutzte Svenja Hörenbaum den nächsten Ball in die Tiefe, um nach einem Querpass auf 3:1 zu stellen (11.). „Da habe ich das erste Mal richtig gejubelt“, legte sogar der bislang noch skeptische „M.O.“ Stricker seine Zurückhaltung ab. Als Marie Schröder dann auch noch ihre Extraklasse nutzte, um in der 22. Minute einen lang in den halblinken Strafraum geschlagenen Ball mit dem ersten Kontakt über Zoé Moll hinweg zum 4:1 in die Maschen zu befördern, wurde Stricker siegessicher: „Mal wieder mit einem positiven Gefühl in eine Halbzeitpause zu gehen, war schön.“ In der 2. Halbzeit wartete sein weiter überlegen aufspielendes Team lange, um den Deckel endgültig draufzumachen. Marie Schröder ließ noch drei Hochkaräter liegen, bevor sie in der 85. Minute mit Applaus für Thandie Reinkensmeier ausgewechselt wurde. Es war schließlich Finja Schriek, die in der 87. Minute die starke Vorarbeit von Chiara Tappe mit dem 5:1 krönte. Einmal in Torlaune zeichnete der FSV auch für die Leverkusener Ergebniskorrektur verantwortlich: Abwehrchefin Lena Lückel sprang der Ball nach einer scharfen Hereingabe vom Fuß zum 5:2 ins eigene Tor (89.). „Wir wollen zeigen, dass wir in diese Liga gehören“, wünscht sich Mark Oliver Stricker für die letzten beiden Spiele von seinem Team, dass es sich für die Leistungssteigerung in der gesamten Rückrunde mit dem Klassenerhalt belohnt. FSV Gütersloh: Mischke – T. Rother, Tappe, Lückel, Zitzer – Schröder (85. Reinkensmeier), Hörenbaum, Kammermann, Gärtner (90.+3 Welpott) – Meier (75. Pradella), Schmücker (68. Schriek). Tore: 0:1 (1.) Recht, 1:1 (4.) Schröder, 2:1 (6.) Schröder, 3:1 (11.) Hörenbaum, 4:1 (22.) Schröder, 5:1 (87.) Schriek, 5:2 (89.) Lückel (Eigentor).

Noch drei Spiele in der Regionalliga: FSV II kämpft um den Klassenerhalt

Anna-Lena Meier (mitte) und Birgitta Schmücker (rechts) wollen mit dem FSV Gütersloh II die Klasse halten. (Foto: Dennis Seelige / FSV Gütersloh 2009)

Die Situation ist äußerst kritisch und dennoch keineswegs hoffnungslos. So oder ähnlich konnte man die Ausgangslage für unsere 2. Mannschaft in der Regionalliga West beschreiben. Drei Spieltage vor dem Ende der Saison 2022/23 steht unser Perspektivteam auf dem zwölften Tabellenplatz und somit auf einem Abstiegsplatz. Der Abstand zu einem rettenden Tabellenplatz beträgt vier Punkte. Wenn man die Tordifferenz betrachtet, sind es sogar fünf Punkte. Doch die Mannschaft um FSV-Cheftrainer Mark Oliver Stricker steckt die Köpfe nicht in den Sand, sondern bleibt kämpferisch und fokussiert. Die Spielerinnen haben in der laufenden Saison immer wieder gezeigt, welches Leistungsvermögen in ihnen schlummert. Am kommenden Sonntag soll genau dieses Potenzial auf den Platz gebracht werden, wenn man am Sportzentrum Ost die Zweitvertretung von Bayer 04 Leverkusen empfängt. Die Werkself belegt den fünften Tabellenplatz und wird unsere Mannschaft bis ans Äußerste fordern. Doch die eigenen Leistungen gegen Spitzenteams der Regionalliga machen Hoffnung. Auch wenn man gegen Mannschaften wie Bocholt und Bochum nicht gewinnen konnte, bleibt die Erkenntnis, dass es keinem Gegner einfach gemacht wird. Dies soll auch gegen die Leverkusenerinnen unter Beweis gestellt werden und idealerweise mit einem Punktgewinn im Abstiegskampf belohnt werden. Die Partie zwischen dem FSV Gütersloh II und Bayer 04 Leverkusen II wird am Sonntag, 14. Mai um 13:00 Uhr am Sportzentum Ost (Am Anger) stattfinden.

Luft für den FSV Gütersloh II im Regionalliga-Abstiegskampf wird dünner

Niederlage für den FSV Gütersloh II beim VfR SW Warbeyen. (Foto: Dennis Seelige / FSV Gütersloh 2009)

Der FSV Gütersloh II hat abermals die Chance ausgelassen, sich im Kampf um den Klassenerhalt in der Regionalliga eine bessere Ausgangsposition zu verschaffen. Während die Konkurrenz aus Siegen (1:4 gegen Bielefeld) und Recklinghausen (0:3 in Bocholt) „mitspielte“ und wie erhofft Federn ließ, ging auch unser Team gestern beim Tabellensechsten VFR SW Warbeyen mit einer 2:3-Niederlage leer aus. Als Tabellenzwölfter beträgt der Rückstand auf den rettenden Platz zehn sowie den eventuell rettenden Platz elf weiterhin jeweils vier Punkte. Drei Spiele sind noch zu absolvieren: Am kommenden Sonntag (13 Uhr) geht es daheim gegen Bayer Leverkusen II, es folgen die Kellerduelle in Siegen (21. Mai) und gegen Recklinghausen (4. Juni). In Kleve musste Trainer Mark Oliver Stricker nicht nur auf eine Ersatztorhüterin und die beruflich verhinderte Abwehrchefin Lena Lückel verzichten. Schwer wog auch der Ausfall von Stürmerin Marie Schröder, die sich kurzfristig mit einem grippalen Infekt krank gemeldet hatte: „Das hat uns extrem weh getan. Eine Spielerin mit Extra-Tempo wie Marie hat uns für die Umschaltsituationen, die wir hatten, sehr gefehlt.“ In der 1. Halbzeit fehlte unserem Team zudem ein Schuss Aggressivität. „Wir waren nicht handlungsschnell genug“, monierte Stricker und fand die 2:0-Pausenführung für die abschlussstarken Gastgeberinnen dem Spielverlauf entsprechend. Die frühere Zweitligaspielerin Jolina Opladen (19.) und die ehemalige Bundesligaspielerin Pauline Dallmann (43.) hatten für Warbeyen getroffen. Selbst die schon nach einer Viertelstunde mit dem Rückzug von Angreiferin Birgitta Schmücker vorgenommene Umstellung auf eine Fünfer-Abwehrkette konnte das nicht verhindern. Die 2. Halbzeit bestritt der FSV mit mehr Mut zum Risiko und nach einer knappen Stunden mit drei frischen Spielerinnen. Der Erfolg stellte sich in der 59. Minute ein, als Chiara Tappe eine Freistoßflanke von Olivia Zitzer trotz starker Bedrängnis zum 2:1-Anschlusstreffer einköpfte. „Wir waren dem Ausgleich näher als der Gegner dem dritten Tor“, fasste Mark Oliver Stricker die Phase danach aus seiner Sicht zusammen. Doch Opladen sorgte mit einem Schuss in den Winkel (68.) wieder für den alten Abstand. Als Svenja Hörenbaum in der 82. Minute einen schönen Doppelpass mit Carolin Rother zum 3:2 verwertete, keimte bei den Gütersloherinnen Hoffnung auf. Es wurde sogar gejubelt, als Biggi Schmücker kurz darauf den Ball zum vermeintlichen 3:3 ins gegnerische Tor schoss. Leider war die Fahne des Linienrichters, der eine knappe Abseitsstellung von Vorbereiterin Chiara Tappe vermutete, hoch gegangen, so dass Schiedsrichterin Nina Schmitz den Treffer nicht anerkannte. Schon ein Unentschieden hätte für unser Team im engen Abstiegskampf Gold wert sein können. Der Coach bleibt trotz der neuerlichen Enttäuschung seiner Linie treu: „Aufgeben kommt für uns nicht in Frage.“ FSV Gütersloh: Pösentrup – T. Rother, Zitzer, Tappe, Büttner – Jahn, Hörenbaum – Reinkensmeier (56. Meier), Gärtner (59. C. Rother) – Schriek (59. Kammermann), Schmücker. Tore: 1:0 (19.) Opladen, 2:0 (43.) P. Dallmann, 2:1 (59.) Tappe, 3:1 (68.) Opladen, 3:2 (82.) Hörenbaum.

Schwierige Aufgabe im Abstiegskampf: FSV II zu Gast in Warbeyen

FSV II Kapitänin Svenja Hörenbaum (Foto: Dennis Seelige / FSV Gütersloh 2009)

Für das Perspektivteam des FSV Gütersloh steht am bevorstehenden Wochenende ein schweres Auswärtsspiel auf dem Programm. Der FSV ist am Sonntag, 7. Mai beim VfR SW Warbeyen zu Gast und möchte gegen den Tabellensechsten der Regionalliga West wichtige Punkte im Abstiegskampf sammeln. Die Gastgeberinnen aus dem Klever Ortsteil Warbeyen sind aktuell in einer guten Verfassung und konnten am vergangenen Spieltag mit dem VfL Bochum eines der Spitzenteams in der Liga besiegen. Somit wird FSV Gütersloh auch in diesem Spiel wieder eine Bestleistung zeigen müssen, um den VfR zu ärgern und Punkte einzufahren. Das dieses Unterfangen nicht aussichtslos ist, zeigt das Aufeinandertreffen beider Mannschaften in der Hinrunde. Damals konnte der FSV das Spiel mit 2:1 für sich entscheiden, als Svenja Hörenbaum beide Treffer für unsere Mannschaft erzielte. Die Partie zwischen dem VfR SW Warbeyen und der 2. Mannschaft des FSV Gütersloh wird am Sonntag um 13:00 Uhr angepfiffen. Spielort wird der Kunstrasenplatz am Sportzentrum Unterstadt sein.

Luft für FSV Gütersloh II wird nach 1:1 in Köln immer dünner

FSV-Torhüterin Isabell Mischke fiel kurzfristig krankheitsbedingt aus. (Foto: Dennis Seelige / FSV Gütersloh 2009)

Wenn man aus einer als „Sechs-Punkte-Spiel“ apostrophierten Partie nur einen Punkt holt, ist der Frust verständlich. Dementsprechend geknickt gingen unsere Fußballerinnen der „Zweiten“ zu Boden, nachdem am Sonntag das 1:1 bei Vorwärts Spoho Köln abgepfiffen wurde. Statt im Kampf um den Klassenerhalt in der Regionalliga in Schlagdistanz zur Konkurrenz zu gelangen, liegt der rettende 10. Tabellenplatz vier Spiele vor Saisonende für den FSV Gütersloh (17) nun vier Punkte entfernt – und die vor ihm platzierten Teams aus Recklinghausen (18) und Siegen (21) haben zudem den Vorteil, noch fünf Spiele austragen zu können. „Die Luft wird dünner, aber ich sehe noch Lichtstrahlen am Horizont.“ Trainer Mark Oliver Stricker hat einen guten Grund, warum er den Optimismus nicht verloren hat: „Unsere Leistung passt nicht zu einem Abstiegskandidat.“ Auf dem Kunstrasenplatz Nordfeld in der Nähe der Sporthochschule (Spoho) Köln war der FSV in einem niveauvollen Regionalligamatch keineswegs schlechter als die schon unter der Woche mit einem 2:1-Sieg beim Aufstiegskandidaten VfL Bochum aus dem Tabellenkeller gesprungenen Gastgeberinnen. „Mit dem Auftritt war ich zufrieden, damit konnten wir im Prinzip erhobenen Hauptes vom Platz gehen“, urteilte der Coach. Allerdings musste er wie schon des Öfteren das Manko unseres Perspektivteams benennen: „Wir machen die Dinger nicht.“ Zweimal ließ die ansonsten herausragende Marie Schröder Hochkaräter aus, und in der Schlussphase scheiterte Finja Schriek nach Zuspiel von Carolin Rother mit einer Mega-Chance an der Kölner Torhüterin Leonore Gruber. Auf der Gegenseite hatte der FSV aber auch Glück, dass Köln im Abschluss nicht meisterhaft war: In der 40. Minute landete ein Schuss von Michelle Fischer am Pfosten, in der 70. Minute jagte Suzanne Clysters den Ball freistehend über das Tor, und kurz vor dem Abpfiff schoss Clysters aus 14 Metern genau in die Arme von Katharina Jäger. Mark Oliver Stricker war der zweiten Torhüterin der „Ersten“ sehr dankbar, dass sie sich kurzfristig für de erkrankte Isabelle Mischke zur Verfügung stellte. Verzichten musste der Coach außerdem auf die Defensivspielerin Laura Ostenfelder sowie Angreiferin Thandie Reinkensmeier. Letztere hatte sich eine Woche zuvor beim 1:1 gegen Borussia Mönchengladbach eine böse Risswunde hinter dem Ohr zugezogen und muss vorerst pausieren. „Dennoch hatten wir einen guten Kader zur Verfügung und konnten von der Bank nachlegen“, sagte Stricker. In einer Partie, in der sich die Chancen für beide Teams in der mit offenem Visier geführten zweiten Halbzeit verdichteten, fielen die Treffer innerhalb von 120 Sekunden. In der 54. Minute brachte Marie Schröder die Gütersloherinnen mit 1:0 in Führung. Die 23-Jährige profitierte von einer energischen Balleroberung von Leandra Kammermann vor dem eigenen Strafraum und einem tollen Diagonalball von Olivia Zitzer. Schröder ließ den Ball zweimal aufticken, und schoss ihn dann mit dem ersten Kontakt per Bogenlampe über die zu weit vor ihrem Tor stehende Gruber. Fast postwendend kassierte der FSV aber den 1:1-Ausgleich. Lena Lückel blieb im linken Strafraum zu sehr auf Distanz zur Kölner Flankengeberin, und in der Mitte verteidigte Tina Rother zu großzügig gegen Torschützin Madlen Behrends. „Zu kritisieren ist aber vor allem die Nachlässigkeit bei der Ausgangssituation im Mittelfeld“, ergänzt Mark Oliver Stricker: „Wir waren nach dem Führungstor zu euphorisch und standen zu hoch.“ Weiter geht es für den FSV Güterslh II am 7. Mai mit der Partie beim Tabellensiebten VfR SW Warbeyen. Es folgen die „Endspiele“ gegen Leverkusen II, Siegen und Recklinghausen. „Wir müssen in den nächsten beiden Partien punkten, um es vor den letzten beiden Spielen noch in eigener Hand zu haben“, wünscht sich Mark Oliver Stricker. FSV Gütersloh II: Jäger – T. Rother, Lückel, Zitzer, Büttner (69. C. Rother) – Schröder, Jahn (46. Hörenbaum), Kammermann, Gärtner – Schmücker (69. Tappe), Schriek (86. Welpott). Tore: 0:1 (54.) Schröder, 1:1 (56.) Behrends.

Juniorinnen mit Heimspielen, Erste und Zweite zu Gast in Köln

Der FSV Gütersloh möchte mit einer starken Teamleistung überzeugen. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Am bevorstehenden Wochenende dürfen sich die Juniorinnen des FSV Gütersloh auf Heimspiele in der Tönnies Arena freuen, während die „Erste“ und die „Zweite“ in der Domstadt Köln antreten werden. 2. Frauen-Bundesliga | 1. FC Köln II – FSV Gütersloh Die 1. Mannschaft des FSV Gütersloh musste am vergangenen Spieltag einen schweren Rückschlag im Kampf um den Aufstieg in die FLYERALARM Frauen-Bundesliga verkraften. Nach der überraschenden 1:2 Heimniederlage gegen den FC Ingolstadt musste zunächst die Enttäuschung über das Ergebnis und die daraus resultierende Konsequenz verdaut werden. Der FSV kann zwar noch rein rechnerisch den Aufstieg schaffen, doch man ist hierbei auf Ausrutscher der Konkurrentinnen vom 1. FC Nürnberg angewiesen. Daher liegt der Fokus weiterhin komplett auf den eigenen Leistungen und dem Willen, sich weiter positiv auf die bevorstehenden Aufgaben vorzubereiten. Denn die Mannschaft möchte aus den verbleibenden Spielen das Maximum herausholen und die Saison positiv abschließen. Dies hat das Trainerteam um Britta Hainke und Sammy Messalkhi den Spielerinnen in den vergangenen Tagen gut vermitteln können. Die Mannschaft reist am morgigen Samstag ins Rheinland, und möchte sich gegen die 2. Mannschaft des 1. FC Köln beweisen. Der FC steht aktuell auf dem dreizehnten und somit vorletzten Tabellenplatz. Der FSV erwartet einen schwer zu bespielenden Gegner und möchte mit einer kämpferischen Leistung diese Aufgabe erfolgreich meistern. Die Partie findet morgen im RheinEnergieSportpark um 17:00 Uhr statt. Regionalliga West | Vorwärts Spoho Köln – FSV Gütersloh II Wie es der Zufall so will, sieht es der Spielplan der Regionalliga West vor, dass unsere 2. Mannschaft an diesem Wochenende ebenfalls in Köln antreten wird. Das Team von Mark Oliver Stricker wird am Sonntag bei Vorwärts Spoho Köln versuchen, die positiven Leistungen aus den vergangenen beiden Spielen gegen Spitzenmannschaften zu wiederholen. Der FSV konnte sowohl bei der knappen 2:3 Niederlage gegen Borussia Bocholt, als auch dem 1:1 Unentschieden gegen Borussia Mönchengladbach überzeugen. Dies soll auch gegen einen direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt gelingen – idealerweise mit einem wichtigen Sieg. Der FSV belegt den zwölften Tabellenplatz und könnte bei einem möglichen eigenen Sieg einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Nichtabstiegsplatz tätigen. Das Vorwärts Spoho Köln keineswegs ein einfacher Gegner ist, musste unsere Mannschaft bereits in der Hinrunde feststellen, als man zuhause mit 2:3 verlor. Daher ist das Team gewarnt und wird versuchen, dass das Aufeinandertreffen diesmal zugunsten des FSV endet. B-Juniorinnen-Bundesliga West/Südwest | FSV Gütersloh U-17 – SG 99 Andernach U-17 Unsere U-17 Mannschaft wird am morgigen Samstag die SG 99 Andernach in der Tönnies Arena empfangen. Der FSV musste am vergangenen Spieltag ein überraschendes 0:0 gegen die TuS Issel hinnehmen. Die Enttäuschung über das torlose Unentschieden war bei den Spielerinnen des FSV groß. Doch nach einer intensiven Trainingswoche möchte die Mannschaft nun gegen die „Bäckermädchen“ zeigen, welches Potenzial in ihr steckt. Andernach steht zurzeit auf dem siebten Tabellenplatz. Das der Tabellenplatz kein Indiz für die Leistungsfähigkeit einer Mannschaft ist, hat der FSV gegen Issel erfahren müssen. Mit dieser Lehre wird die Mannschaft fokussiert in die Partie gehen und versuchen weitere Punkte für sich zu gewinnen. Anstoß der Partie ist um 14:00 Uhr. B-Juniorinnen-Regionalliga West | FSV Gütersloh U-16 – DJK Wacker Mecklenbeck Nach dem 3:0 Auswärtserfolg beim VfR SW Warbeyen am vergangenen Spieltag kann unsere U-16 Mannschaft voller Selbstbewusstsein die Aufgabe am Wochenende angehen. Das Team von Cheftrainer Noah Henneböhle empfängt morgen die DJK Wacker Mecklenbeck in der Arena. Die Mannschaft ruht sich nicht auf dem vorzeitigen Klassenerhalt in der Regionalliga West aus. Stattdessen möchte das Team als Sieger der Abstiegsrunde hervorgehen und somit in den letzten Partien den ersten Tabellenplatz festigen. Ein wichtiger Schritt in diese Richtung soll bereits morgen getätigt werden. Anstoß der Partie in der Tönnies Arena ist morgen um 16:15 Uhr.

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