FSV Gütersloh 2009

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FSV Gütersloh 2009

U17 des FSV Gütersloh feiert 9:0-Schützenfest beim MSV Duisburg

FSV U17-Spielerin Friederike Ladage im Hinspiel gegen den MSV Duisburg. (Foto: Aleks Czapla / FSV Gütersloh 2009)

Wenn die B-Juniorinnen des FSV Gütersloh am Sonntag zum Westfalenpokalspiel beim Bezirksligisten SV Mesum nach Ahaus reisen, tun sie das mit ordentlich Rückenwind. Am Samstag veranstaltete die von Daniel Schiewe und Elina Büttner gecoachte U17-Auswahl nämlich ein Schützenfest im Regionalligaduell beim MSV Duisburg. Am Ende triumphierte der FSV mit 9:0 und wiederholte damit fast genau den 10:1-Hinspielsieg. Es war der neunte Liga-Erfolg hintereinander für die Gütersloherinnen, die damit fünf Punkte hinter dem Spitzenreiter 1. FC Köln Tabellenfünfter in der höchsten deutschen Spielklasse bleiben. War der Kantersieg ein Spaziergang? „Tatsächlich nicht“, antwortete Daniel Schiewe und verwies auf die relativ knappe 2:0-Pausenführung. Wie das von Elina Büttner erstellte „Logbuch“ belegt, vergab der FSV in der ersten Halbzeit nicht nur zahlreiche gute Torchancen, sondern ließ auch einen Hochkaräter des Gegners zu, der in der 11. Minute haarscharf am Pfosten vorbeiging. Der FSV wählte zudem häufig das falsche Mittel, um gegen die sehr hoch stehenden und auf Abseits spekulierenden Duisburgerinnen in den Strafraum zu kommen. Die Anweisung, es weniger mit langen Bällen und mehr mit Kurzpassspiel zu versuchen, setzte das Team dann in der zweiten Halbzeit besser um. Weil außerdem die Einwechslungen von Hannah Leßner und Anna Stockmann griffen, mündete das einseitige Spiel in ein entsprechendes Ergebnis. Als dreifache Torschützin, darunter ein aus 18 Metern direkt verwandelter Freistoß in der 61. Minute, glänzte die herausragende Greta Hohensee. Besonders jubelte die Bank, als Johanna Braune mit der ersten Aktion nach ihrer Einwechslung, einem Schuss aus 25 Metern, in der 53. Minute das 5:0 erzielte. Ein erfolgreiches Debüt in der U17-Regionalliga feierte Torhüterin Ylvie Kleimann, die trotz langer Beschäftigungslosigkeit in der zweiten Halbzeit voll da war, als es galt eine 1-gegen-1-Situation hellwach zu klären. FSV Gütersloh U17: Kleimann – Peters (41. Leßner), Ludwig, Mainka – Wesseler (52. Braune) – Ladage (41. Stockmann), Starke (56. Haag), Hohensee, Pollmeier – Dragaj, Siebers. Tore: 0:1 (18.) Dragaj, 0:2 (37.) Siebers, 0:3 (47.) Stockmann, 0:4 (52.) Hohensee, 0:5 (53.) Braune, 0:6 (61.) Hohensee, 0:7 (66.) Hohensee, 0:8 (72.) Haag, 0:9 (76.) Dragaj.

Siegesserie der U17 des FSV Gütersloh geht weiter

Jubel bei der U17 des FSV Gütersloh. (Foto: Aleks Czapla / FSV Gütersloh 2009)

Die U17-Juniorinnen des FSV Gütersloh bleiben gierig: Der 4:0-Erfolg am Samstag beim ESV Olympia Köln war jahresübergreifend bereits der achte Sieg hintereinander in der Regionalliga West. In der Tabelle verbesserte sich das von Lukas Jäschke, Daniel Schiewe und Elina Büttner trainierte Team mit 30 Punkten auf Rang fünf. Der Rückstand auf Spitzenreiter SGS Essen (ein Spiel weniger) beträgt nur vier Zähler. Was hätte drin sein können, wenn der FSV nicht mit fünf Niederlagen in den ersten sieben Spielen in die Saison gestartet wäre? „Wir blicken nicht zurück, sondern schauen nach vorne“, sagt Lukas Jäschke. Beim Tabellenvorletzten in Köln, der bereits im Hinspiel mit 6:1 bezwungen worden war, hätte erneut ein Kantersieg herausspringen können. Nach der 4:0-Pausenführung gelang aber trotz zahlreicher Chancen kein weiterer Treffer mehr, was auch an der starken Torhüterin des ESV Olympia, Makka Osmanova, lag. An einen Freistoß von Mette-Mia Pollmeier (60.) wäre aber auch sie nicht herangekommen, doch der Ball klatschte ans Lattenkreuz. Die 1:0-Führung in der 2. Minute hatte Pollmeier mit einer Ecke erzwungen, bei der Osmanova den Ball ins eigene Netz boxte. Das 2:0 in der 13. Minute erzielte Greta Siebers nach einer Hereingabe von Friederike Ladage in eiskalter Manier. Torschützin zum 3:0 in der 30. Minute war Merle Rohden, die sich auf links durchgesetzt hatte, dann diagonal in Richtung Sechzehner nach innen zog und erfolgreich abschloss. Kurz vor dem Pausenpfiff nutzt Greta Siebers ein Gewusel im Kölner Strafraum, ausgelöst durch eine Freistoß-Hereingabe von Mette-Mia Pollmeier, zum 4:0. FSV Gütersloh U17: Kropp – Peters, Rohden, Wesseler (51. Kirjanow)– Ludwig – Ladage, Winter, Starke, Pollmeier – Daake (51. Latton), Siebers.

U17 gelingt zum Rückrundenstart eine erfolgreiche Revanche gegen den VfL Bochum

Duell zwischen dem FSV Gütersloh und dem VfL Bochum in der B-Juniorinnen-Regionalliga West. (Foto: Tina Haag / FSV Gütersloh 2009)

Der Aufwärtstrend des FSV Gütersloh in der B-Juniorinnen-Regionalliga hält an. Nachdem sich das Team mit sechs Siegen hintereinander in die Winterpause verabschiedet hatte, startete es nun mit einem weiteren „Dreier“ in die Rückrunde. Gegen den VfL Bochum, bei dem es im Hinspiel eine besonders schmerzliche 2:8-Niederlage gegeben hatte, gewann unsere Nachwuchs-Elite am Samstag in der Tönnies-Arena mit 3:2. Damit kletterte der nach einem unruhigen Saisonstart bis auf Rang elf zurückgefallene FSV vorerst auf den 5. Tabellenplatz. Bevor das aus Lukas Jäschke, Daniel Schiewe und Elina Büttner bestehende Trainerteam die Revanche als erfolgreich verbuchen konnten, mussten die Coaches kurzzeitig bangen. Ihre Mädels waren in der 59. Minute nämlich durch den 16. Saisontreffer der Bochumerin Lili Steinbach überraschend mit 1:2 in Rückstand geraten. Dass Anna-Sophie Schindler mit ihrem Saisontor Nummer elf (65.) und Greta Hohensee (71.) die Partie aber rasch wieder zugunsten des FSV drehten, war mehr als verdient und entsprach klar dem Chancenplus. Erste und zweite Halbzeit ähnelten sich diesbezüglich, jeweils waren die Gütersloherinnen gegen die hoch stehenden Bochumerinnen häufig mit Flugbällen ins letzte Drittel gefährlich geworden. Mehrfach passten dann aber die Laufwege nicht perfekt, so dass aus Chancen keine Hochkaräter wurden. Schon der 1:1-Pausenstand war deswegen kein befriedigendes Ergebnis. Mona Daake hatte den FSV in der 12. Minute mit 1:0 in Führung gebracht, als sie eine unübersichtliche Situation im Bochumer Strafraum zu einem trockenen 12-Meter-Schuss nutzte. Später (26.) hatte Daake eine weitere Chance, scheiterte aber aus spitzem Winkel an der zuvor bereits überlaufenen Torhüterin. Auch Greta Hohensee (15.) mit einem Distanzversuch und Anna-Sophie Schindler (33.) schafften es nicht, die Führung auszubauen: Schindlers stark getretenen Freistoß lenkte VfL-Keeperin Samia Fiedler spektakulär zur Ecke. Und obwohl die Bälle jeweils gefährlich nach innen gebracht wurden, führten weder diese noch weitere Eckstöße zu Treffern. Was an Schüssen des VfL Bochum aufs Gütersloher Tor kam, etwa ein 16-Meter-Schuss von Mia Heinze, wurde zu einer sicheren Beute von Mirja Kropp. Chancenlos war die Torhüterin des FSV allerdings in der 36. Minute, als Giorgia Irmici zum 1:1 ausglich. FSV Gütersloh U17: Kropp – Mehn (55. Siebers), Rohden, Stockmann – Leßner, Winter (55. Ladage), Koerdt, Hohensee (73. Ludwig), Pollmeier (41. Haag) – Schindler, Daake (59. Dragaj).

U17 des FSV Gütersloh triumphiert erneut bei der Hallen-Westfalenmeisterschaft

Großer Jubel bei den B-Juniorinnen des FSV Gütersloh. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Die B-Juniorinnen des FSV Gütersloh haben die Hallensaison mit einer erfolgreichen Titelverteidigung gekrönt. Das Team der Trainer Lukas Jäschke, Daniel Schiewe und Elina Büttner gewann am Sonntag erneut das vom FLVW als Westfalenmeisterschaft gewertete AOK-Hallenmasters in Ibbenbüren. Im Finale des zweitägigen Turniers, an dem 24 Teams teilnahmen, besiegte der FSV den Regionalliga-Konkurrenten Arminia Bielefeld mit 2:1. Neben dem großen „Pott“ gab es für Hannah Leßner auch noch die Trophäe als beste Torschützin. „Am Ende war es eine Willensleistung.“ Lukas Jäschke stellte nach dem letzten von zwölf Turnierspielen die mentale Stärke seines Teams heraus, das sich den Triumph mit fußballerischer Reife verdient hatte. Erfreulich für die Coaches war auch, in der Halle sowie bei der Übernachtung in der Jugendherberge die gute Stimmung und den Zusammenhalt zu spüren: „Es war für alle eine coole Geschichte und eine sehr gute Teambuilding-Maßnahme.“ Zunächst hatte der FSV Gütersloh mit fünf Siegen über die JSG Vreden/Südlohn/Oeding (4:0), Fortuna Freudenberg (3:1), Westfalia Kinderhaus (4:0), Union Wessum (5:0) und RW Rehme (7:0) seine Vorrundengruppe gewonnen. Auch in der Zwischenrunde am Sonntag, die ohne die wegen Magenproblemen ausgeschiedene Lucy Wisniewski gespielt werden musste, blieb der FSV ungeschlagen. Auf 5:0-Siege über Borussia Dortmund und den VfL Bochum folgten ein 9:0-Erfolg über den FFC Nethegau sowie ein 3:0 über die DJK Wacker Mecklenbeck. Beim finalen 0:0 gegen den Herforder SV geriet die Tormaschine das einzige Mal ins Stocken, doch als Gruppenerster war die Qualifikation fürs Halbfinale ungefährdet. Hier zogen die Gütersloherinnen durch einen 1:0-Sieg über den SC Westfalia Kinderhaus ins Endspiel ein, das Arminia Bielefeld durch einen 2:0-Erfolg über den VfL Bochum ebenfalls erreichte. Nachdem unsere Mädels drei Wochen zuvor beim Gütersloher Hallenmasters gegen Turbine Potsdam knapp mit 1:2 verloren hatten, bewiesen sie nun, dass sie auch „Finale“ können und triumphierten gegen den OWL-Rivalen mit 2:1. Folgende Spielerinnen kamen für den FSV Gütersloh zum Einsatz: Linna Hermsmeier, Maya Wisznewski, Anna Stockmann, Lucy Wisniewski, Friederike Ladage, Janna Koerdt, Sophie Haag, Greta Hohensee, Anna-Sophie Schindler, Merle Rohden, Hanna Leßner, Johanna Braune.

Turbine Potsdam triumphiert beim Gütersloher Hallenmasters 2025

Turbine Potsdam gewinnt as Gütersloher Hallenmasters 2025 um den Keystone Sports Cup. (Foto: Dennis Seelige / FSV Gütersloh 2009)

Der 1. FFC Turbine Potsdam hat das Gütersloher Hallenmasters 2025 um den Keystone Sports Cup gewonnen. Der Nachwuchs des Bundesligaklubs gewann das von vielen als inoffizielle deutsche Meisterschaft der B-Juniorinnen bezeichnete Turnier durch einen 2:1-Sieg im Finale über den ausrichtenden FSV Gütersloh und sicherte sich den Keystone Sports Cup. „Es war wieder einmal eine großartige Veranstaltung“, schwärmte Landrat Sven-Georg Adenauer bei der stimmungsvollen Siegerehrung von dem dreitätigen Budenzauber, bevor er als Schirmherr den von ihm gestifteten Pokal im Konfettiregen an die Siegerinnen überreichte. 20 Teams aus acht Bundesländern hatten seit Freitag in der schönen Innenstadt-Sporthalle in 82 Partien um die Trophäe gekämpft. Erstmals fungierte Keystone Sports, eine der führenden Agenturen für Sportstipendien in den USA und langjähriger Partner des FSV Gütersloh, als Titelsponsor. „Eine Veranstaltung auf exzellentem Niveau“, fasste Malte Voigt, Head of Recruitment von Keystone Sports, das sportliche und organisatorische Level in einem Statement zusammen. Michael Horstkötter war Teil eines sechsköpfigen Kernteams, das über Wochen und Monate hinweg den Einsatz von knapp 70 ehrenamtlichen Mitarbeitern koordinierte. Den Geschäftsführer des Ausrichters freute besonders, dass sich mit dem 1. FFC Turbine Potsdam und dem FSV Gütersloh zwei reine Frauenfußballvereine für das Endspiel qualifizierten. Und während viele Teilnehmer die Übernachtung in Hotels bevorzugten, hatten die Finalisten beide Nächte in Klassenräumen des Städtischen Gymnasiums gut überstanden. Die ebenso hochkarätige wie prominente Besetzung sorgte dafür, dass schon in der Qualifikationsrunde einige Mitfavoriten ihre Ambitionen auf den Titel begraben mussten. So schafften es die Teams der SGS Essen, des VfB Stuttgart , des FC Ingolstadt und des FSV Mainz 05 nicht in das A-Hauptrunde der zehn besten Teams. Auch im B-Turnier wurden indes alle Plätze ausgespielt, und am Ende gewann Essen das Endspiel gegen Stuttgart mit 3:2. Im A-Turnier ging es vor allem in der Gruppe A2 ausgesprochen eng zu. Hier entschieden erst die letzten Partien über den Einzug ins Halbfinale. Durch einen 1:0-Sieg über die TSG 1899 Hoffenheim (6 Punkte) sicherte sich der VfL Wolfsburg (7 Punkte) das begehrte Ticket, während das Team Rot des FSV Gütersloh durch einen 5:2-Triumph über Arminia Bielefeld mit ebenfalls 7 Punkten als Gruppenerster ins Semifinale einzog. In der Gruppe A1 gab sich Turbine Potsdam mit vier Siegen in vier Spielen keine Blöße und nahm als Gruppensieger den SC Freiburg (6 Punkte) als Zweiter mit in die Überkreuzspiele der Top-4. Das junge Team von Borussia Mönchengladbach, amtierender deutscher U17-Meister und letztjähriger Turniersieger, musste sich diesmal mit Platz neun im A-Turnier zufrieden geben. Vorjahresfinalist Bayer 04 Leverkusen finishte auf Rang sieben. Im ersten Halbfinale sicherte Maya Wisznewski dem FSV Gütersloh die erste Endspielteilnahme seit 2017. Nachdem es zum Ablauf der zehnminütigen Spielzeit 1:1 gestanden hatte, parierte die Torhüterin zwei von fünf Neunmetern des SC Freiburg, während auf der Gegenseite Pauline Hummler „nur“ einen Schuss abwehrte. Turbine Potsdam blieb im zweiten Halbfinale auf der Siegerstraße und gewann durch einen Treffer von Nicky Manuela Rohloff mit 1:0 gegen den VfL Wolfsburg. Ebenso knapp unterlagen die Wölfinnen im „kleinen Finale“ um Platz drei dem SC Freiburg, für den Lara Kaufmehl den 1:0-Siegtreffer erzielte. Interessant: Im März treffen beide Teams im Viertelfinale des DFB-Pokals für U17-Juniorinnen aufeinander. Natürlich träumten die Mädels des FSV Gütersloh und ihr Anhang auf der vollbesetzten Tribüne davon, neun Jahre nach dem letzten Erfolg in 2016 (übrigens mit 4:2 n.N. gegen Potsdam) den Pott wieder in den eigenen Trophäenschrank stellen zu können. Doch die von Johannes Brunzlow trainierten „Turbinchen“ setzten ihre makellosen Turnierbilanz die Krone auf und gewannen mit 2:1. Shirley Rießner und Johanna Bobbe sorgten mit einem Doppelschlag in der 7. Minute für eine 2:0-Führung. Kapitänin Anna-Sophie Schindler verkürzte für die Gastgeberinnen rasch auf 2:1, doch zu weiteren Treffern reichte es für das Team von Trainer Lukas Jäschke nicht mehr. Es war nach 2008, 2011 und 2013 der vierte Hallenmasters-Triumph für den Klub aus der brandenburgischen Landeshauptstadt. Für das Siegerteam bedankte sich Paula Scharras über das Hallenmikrofon bei den Organisatoren. Um den Hals baumelte ihr dabei die goldfarbene Medaille, die den Potsdamerinnen zuvor von Merle Hokamp umgehängt worden war. Eine andere aktuelle U19-Nationalspielerin des FSV Gütersloh, Keeperin Janne Krumme, hatte die Trophäe an die beste Torhüterin des Turniers überreicht. Sie ging an Julyetta Christ vom FC Carl Zeiss Jena. Die Torjägerkanone holte sich Eriona Krasniqi von der SGS Essen, die zehn Mal erfolgreich war. Zur besten Spielerin wurde mit Madita Röhrl die Kapitänin der TSG 1899 Hoffenheim gekürt. Die Finalteams 1.FFC Turbine Potsdam: Jolina Pfeiler, Paula Scharras, Nele Poschmann, Larissa Bemme, Shirley Rießner, Pia Pantel, Lilly Wedler, Sara Victoria Augsten, Johanna Bobbe, Hanna Lohne, Nicky Manuela Rohloff, Finja Liebe. FSV Gütersloh: Maya Wisznewski, Anna Stockmann, Juliane Mainka, Anna-Sophie Schindler, Hannah Leßner, Lucy Wisniewski, Merle Rohden, Johanna Braune, Greta Hohensee, Janna Koerdt, Lena Latton. Weitere Informationen Alle Ergebnisse, Torschützinnen und Statistiken des Turniers sind unter https://tournify.de/live/gthm25 verfügbar.

U17-Teams des FSV sind bereit fürs Gütersloher Hallenmasters

FSV Gütersloh beim Hallenturnier. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Die B-Juniorinnen des FSV Gütersloh haben eine gelungene Generalprobe für das eigene Gütersloher Hallenmasters 2025 um den Keystone Sports Cup hingelegt, an dem er zwei Teams ins Rennen schickt. Bei zwei Turnieren in Recke und in Werther belegten die Gütersloherinnen jeweils den zweiten Platz. „Wir haben uns viel Selbstvertrauen für das Heimturnier geholt“, fasste Trainer Lukas Jäschke die Auftritte zusammen. Er selbst war mit einem Team am Samstag nach Recke gefahren, wo acht Vereine antraten und den Sieger im Modus „Jeder gegen Jeden“ ermittelten. Der FSV erlitt im ersten Spiel eine 0:1-Niederlage gegen den SV Meppen und gewann die sechs folgenden Partien, unter anderem mit 9:0 gegen den kommenden GTHM-Teilnehmer Arminia Ibbenbüren. Weil auch Meppen mit sechs Erfolgen und einer Niederlage auf 18 Punkte kam, entschied im Kampf um den Siegerpokal der direkte Vergleich zugunsten der Emsländerinnen. Beim Teuto-Cup in Werther trat Trainerkollege Daniel Schiewe mit einem anderen FSV-Team an. „Wir sind von Spiel zu Spiel besser geworden“, kommentierte er den Turnierverlauf. Mit Siegen über Borussia Emsdetten (5:2), BV Werther (2:0) und den Osnabrücker SC (2:1) qualifizierten sich die Gütersloherinnen als Gruppenerster für das Halbfinale. Hier wurde die Warendorfer SU mit 6:3 bezwungen. Im Endspiel war der mit seinem GTHM-Kader angetretene DSC Arminia Bielefeld vor dem Tor kaltschnäuziger und gewann mit 5:1.

U17 des FSV Gütersloh feiert sechsten Sieg in Folge

Jubel bei der U17 des FSV Gütersloh nach dem Sieg beim FC Iserlohn. (Foto: FSV Gütersloh 2009)

Die U17 des FSV Gütersloh liest die Tabelle der B-Juniorinnen-Regionalliga West nun tatsächlich wieder von oben. Am Samstag feierte das von Lukas Jäschke, Daniel Schiewe und Elina Büttner trainierte Team mit dem 3:1-Erfolg beim FC Iserlohn den sechsten Sieg in Folge. Die von einem Abstiegsplatz aus begonnene phänomenale Aufholjagd führte den FSV (13 Spiele, 24 Punkte, 42:26 Tore) am Ende der Hinrunde bereits auf Rang fünf. Der Rückstand auf Spitzenreiter SGS Essen beträgt nur vier Punkte, wobei zu berücksichtigen ist, dass die vier erstplatzierten Teams noch zwei (Essen, Bielefeld, Leverkusen) oder sogar drei (Köln) Spiele nachzuholen haben. Unabhängig davon ist Cheftrainer Lukas Jäschke sehr zufrieden mit der Zwischenbilanz und mit der Leistungsentwicklung: „Man merkt, dass die Themen, die wir im Training bearbeiten, auf dem Platz umgesetzt werden.“ Dass noch nicht alles perfekt läuft, liegt in der Natur der Sache. Auch in Iserlohn tat sich unser Talentschuppen phasenweise schwer, das defensive Bollwerk der Gastgeberinnen mit den geeigneten Maßnahmen zu knacken. Selbst die frühe Führung in der 7. Minute durch Johanna Braune war nicht der erhoffte Dosenöffner. Die Außenverteidigerin hatte vom linken Flügel aus „ein krummes Ding“ (Jäschke) nach innen gebracht, das irgendwie zum 1:0 im langen Eck landete. „Wir waren total dominant, haben aber zu häufig versucht, mit Einzelaktionen durchzukommen“, beschrieb der Coach die Ursache dafür, dass dem hochquotigen Ballbesitz keine hochkarätigen Torchancen entsprangen. Und als Iserlohn in der 37. Minute nach einem Ballverlust des FSV im Zentrum per Foulelfmeter der 1:1-Ausgleich gelang, fuhr allen auf der Bank ein kurzer Schreck in die Glieder. Vielleicht rührte der aber auch daher, dass Torhüterin Mirja Kropp beim Versuch, die frei auf sie zulaufende Stürmerin zu stoppen, auch die Rote Karte riskiert hatte. Zum Glück sorgte Pauline Pfeiffer postwendend aber für die erneute Führung. Nach einer Hereingabe vom rechten Flügel war die Stürmerin schneller mit dem Fuß am Ball als die Gegenspielerin und schoss zum 1:2 ein (38.). Endgültig den Deckel drauf machte Janna Koerdt mit dem 1:3 in der 64. Minute. Die über links vorgestoßene Hannah Leßner hatte den Ball in den Strafraum gespielt, wo Koerdt den ungenügenden Iserlohner Abwehrversuch bestrafte. Für Teile der U17 steht nun die Regionalliga-Winterpause an. Einige Spielerinnen werden am kommenden Wochenende noch in der U19 zum Einsatz kommen. Alle aber fiebern bereits jetzt der Ende Dezember beginnenden Hallensaison entgegen, deren Highlight das 23. Gütersloher Hallenmasters sein wird, das vom 10. bis 12. Januar 2025 in der Innenstadt-Sporthalle stattfindet. FSV Gütersloh U17: Kropp – Stockmann, Rohden, Leßner – Ladage (64. Mehn), Hohensee (57. Dragaj), Koerdt, Wesseler (41. Haag), Braune (64. Peters) – Schindler, Pfeiffer (64. Siebers).

U17 feiert mit 3:0 über Mönchengladbach den fünften Sieg in Folge

Anna-Sophie Schindler im Einsatz für die U17 des FSV Gütersloh. (Foto: Aleks Czapla / FSV Gütersloh 2009)

Der FSV Gütersloh bleibt in der B-Juniorinnen-Regionalliga West in der Überholspur. Am Samstag feierte der letztjährige Vizemeister der abgeschafften Bundesliga mit dem 3:0 über den letztjährigen Deutschen Meister Borussia Mönchengladbach den fünften Sieg in Folge. In der Tabelle kletterten die Gütersloherinnen damit an den Fohlen vorbei auf Platz sechs. Nach einem besorgniserregenden Saisonstart lag der FSV auf einem Abstiegsplatz, nun hat er Anschluss an die Spitzenplätze gefunden. Und für das Hinrundenfinale am Samstag, 7. Dezember, beim Tabellenachten FC Iserlohn darf sich das von Lukas Jäschke, Daniel Schiewe und Elina Büttner trainierte Team durchaus Chancen auf eine Verlängerung der Siegesserie ausrechnen. Fußballerische Feinkost boten die beiden alten Rivalen am Sonntag in der Tönnies-Arena nur szenenweise. „Ein Spiel, das über den Kampf ging“, kommentierte Lukas Jäschke das von häufigen Ballverlusten und wenig klaren Aktionen geprägte Geschehen. „Aber wir haben die drei Punkte, und das zählt“, lobte der Coach sein Team für die Steigerung im Spielverlauf. Auf der Siegerstraße war der FSV bereits mit dem 2:0-Vorsprung zur Halbzeitpause. Mit etwas Glück waren die Gastgeberinnen in der 36. Minute in Führung gegangen: Eine verunglückte Flanke aus dem rechten Halbfeld von Friederike Ladage senkte sich hinter der Gladbacher Keeperin Mara Erkens zum 1:0 ins Tor. Gewollt war dagegen der Treffer zum 2:0 durch Anna-Sophie Schindler. Die quirlige Mittelfeldspielerin zog in der 40. Minute aus 18 Metern sehenswert ab. Ansonsten hatte „Protokollführerin“ Elina Büttner auf der Bank nur noch eine Szene aus der 11. Minute notiert, als Pauline Pfeiffer aus zwölf Metern frei vor Erkens zum Schuss kam, der Torhüterin jedoch eine Chance ließ, den Ball abzuwehren. Auf der Gegenseite blieb FSV-Schlussfrau Maya Wisznewski ohne Prüfung. Im zweiten Durchgang war es erneut Anna-Sophie Schindler, die die offensiven Akzente setzte. Als sie in der 51. Minute im Gladbacher Strafraum gefoult wurde, legte sie sich selbst den Ball auf den Elfmeterpunkt und verwandelte mit Überzeugung zum 3:0. Fast wäre ihr in der 67. Minute noch ein Treffer gelungen, doch nach einem dynamischen Dribbling an drei Gegenspielerinnen vorbei landete ihr 16-Meter-Schuss knapp neben dem Tor. Noch größer war die Chance in der Nachspielzeit für Anna Stockmann. Sie hatte mit einem energischen Laufweg ebenfalls selbst einen Foulelfmeter herausgeholt, scheiterte aber an Mara Erkens. Ein Gladbacher Ehrentreffer lag am ehesten in der 62. Minute in der Luft, als ein Freistoß haarscharf an der Ecke vorbeiflog, in die allerdings auch Maya Wisznewski gehechtet war. FSV Gütersloh U17: Misznewski – Wesseler, Rohden, Stockmann – Ladage, Haag (54. Peters), Schindler, Koerdt (41. Becker), Braune (60. Kirjanow) – Pfeiffer, Siebers (41. Winter).

U17 besiegt den Tabellenzweiten Essen nach 0:3-Rückstand noch mit 4:3

Die siegreiche U17-Mannschaft des FSV Gütersloh. (Foto: Lukas Jäschke / FSV Gütersloh 2009)

Die Aufwärtsentwicklung unserer U17 in der B-Juniorinnen-Regionalliga West hält an – und sie ist um ein neues Bravourstück reicher. Nicht nur, dass es dem Team von Lukas Jäschke und Daniel Schiewe gelang, dem Tabellenzweiten SGS Essen am 11. Spieltag ein Bein zu stellen. Nein, den 4:3-Triumph am Samstag schoss der FSV Gütersloh in der Tönnies-Arena nach einem 0:3-Pausenrückstand heraus. „Das spricht für Qualität und Mentalität“, schwärmte Jäschke nach der bärenstarken Aufholjagd, die Anna-Sophie Schindler in der 67. Minute mit ihrem dritten Treffer zum Siegtor krönte. Während die Gäste betrauerten, den Sprung an die Tabellenspitze verpasst zu haben und auf Rang drei zurückgefallen zu sein, festigten die Gütersloherinnen ihren 7. Tabellenplatz. Mit dem vierten Sieg in Folge, darunter ein 1:0 beim neuen Spitzenreiter SSV Rhade, vergrößerte der besorgniserregend schlecht in die Saison gestartete FSV den Vorsprung vor der Abstiegszone auf sechs Punkte. Und in den beiden verbleibenden Hinrundenspielen gegen den Tabellensechsten Borussia Mönchengladbach (Sonntag, 1. Dezember, 16 Uhr, Tonnies-Arena) und beim Tabellenachten FC Iserlohn (Samstag, 7. Dezember) besteht die gute Chance, sich auch tabellarisch an die Spitzenteams heranzuschnuppern. Nach einer solchen Ausgangsposition hatte es zur Pause ganz und gar nicht ausgesehen. Zwar begann der FSV sehr stark, aber spätestens nach einer Viertelstunde und nach einer Essener Umstellung verlor er zunehmend den Zugriff im Mittelfeld. Durch zwei Treffer von Ajshe Bitiq (12., 40.+4) und einen von Joelle Wanhoff (24.) gingen die zuvor unbesiegten Gäste ihrem Favoritenstatus entsprechend mit 3:0 in Führung. Erschwerend hinzu kam für den FSV Gütersloh, der schon auf die erkrankten Pauline Pfeiffer und Greta Hohensee verzichten musste, dass Juliane Mainka in der 34. Minute bei einem Zweikampf umknickte und ins Krankenhaus gebracht werden musste, wo ein Außenbandriss diagnostiziert wurde. Die Trainer sorgten in der Kabine dafür, dass trotz Rückstand und Verletzungsschock keine deprimierte Stimmung aufkam. Nachdem die Spielerinnen selbst die Schwächen angesprochen hatten, sprach Lukas Jäschke seine Erwartung aus, „dass jede hundert Prozent Einsatz zeigt und niemand sich hängen lässt.“ Gesagt, getan. Der FSV übernahm mit forschem, angesichts der Essener Klasse fast schon frechem Pressing das Kommando. Und die Entschlossenheit, mit der sich Hannah Leßner in der 45. Minute nach einem an ihr selbst verübten Strafraumfoul den Ball schnappte, ihn auf den Elfmeterpunkt legte und ganz sicher nach rechts unten zum 1:3 verwandelte, ließ einen „Ruck durch die Mannschaft“ (Jäschke) gehen. Noch stärker zur Aufholjagd blies Anna-Sophie Schindler in der 58. Minute mit einem aus gut 20 Metern direkt verwandelten Freistoß zum 2:3. „Dann nahmen die Dinge ihren Lauf“, beobachtete Lukas Jäschke von außen, wie sein Team die Gäste weiter dominierte und endlich einmal auch die Chancen verwertete. Ihre Extraklasse bewies dabei einmal mehr Anna-Sophie Schindlere, die in der 60. Minute auf 3:3 stellte, nachdem zuvor schon Friederike Ladage und Anna Stockmann die Möglichkeit dazu gehabt hatten. In der Schlussphase hatten die Trainer keine Bedenken, nach der für Mainka eingewechselten Johanna Rehpöhler mit Alara Bayhan und Ella Combrink zwei weiteren U16-Talenten das Vertrauen zu schenken. Tatsächlich gelang die große Überraschung: In der 67. Minute machte Schindler mit dem Treffer zum 4:3 ihren Zehn-Minuten-Hattrick perfekt. Anschließend setzte das Team die taktische Anweisung, nicht mehr so viel offensives Risiko einzugehen und den Erfolg mit einer tiefer stehenden Fünfer-Abwehrkette abzusichern, hervorragend um. FSV Gütersloh U17: Hermsmeier – Mainka (34. Rehpöhler), Rohden, Stockmann – Koerdt – Ladage, Braune (49. Winter), Wesseler (64. Bayhan), Leßner – Schindler, Siebers (64. Combrink).

Gütersloher Hallenmasters 2025: Budenzauber der Extraklasse vom 10. bis 12. Januar

Borussia Mönchengladbach und Bayer Leverkusen im Finale des Gütersloher Hallenmasters 2024. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Der FSV Gütersloh freut sich, die 23. Ausgabe des renommierten Gütersloher Hallenmasters ankündigen zu können. Vom 10. bis 12. Januar 2025 wird das größte deutsche Hallenturnier für B-Juniorinnen erneut in der Neuen Sporthalle Städtisches Gymnasium Halle C (Bismarckstraße 26, 33330 Gütersloh) ausgetragen. Wie in den vergangenen Jahren wird das Turnier auch 2025 namhafte Spitzenteams in die Dalkestadt bringen. Insgesamt werden 20 Mannschaften um den begehrten Titel kämpfen und dabei für spannende und mitreißende Fußballmomente sorgen. Das Gütersloher Hallenmasters ist seit über zwei Jahrzehnten nicht nur ein fester Bestandteil des regionalen Sportkalenders, sondern auch ein Highlight für alle Fans des Hallenfußballs. Das Turnier zieht jedes Jahr zahlreiche Fans aus nah und fern an. In den kommenden Wochen wird der FSV Gütersloh weitere Informationen zu den teilnehmenden Mannschaften und dem Ablauf des Turniers bekanntgeben. Eines steht jedoch bereits jetzt fest: Fußballbegeisterte dürfen sich auf einen spektakulären „Budenzauber“ auf höchstem Niveau freuen!

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