FSV Gütersloh 2009

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FSV Gütersloh 2009

U17 des FSV Gütersloh triumphiert mit 4:0 beim Tabellenzweiten SGS Essen

FSV-Nachwuchsspielerin Johanna Braune (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Die B-Juniorinnen des FSV Gütersloh haben erneut bewiesen, dass sie zur Crème de la Crème in der Regionalliga gehören. Eine Woche nach dem 3:1-Heimsieg über den Tabellendritten Bayer Leverkusen feierte das Team von Cheftrainer Lukas Jäschke einen 4:0-Triumph beim Tabellenzweiten SGS Essen. Kurioserweise fiel der FSV im dichtgedrängten Führungssextett dennoch um einen Rang auf Platz sechs zurück, weil Borussia Mönchengladbach mit einem Kantersieg im Torverhältnis an den punktgleichen Gütersloherinnen vorbeizog. Lukas Jäschke war im Prinzip schon in der ersten Halbzeit mit der Leistung zufrieden: „Wir hatten ein deutliches Plus in puncto Ballbesitz und waren deutlich präsenter in den Zweikämpfen.“ Zu bemängeln hatte der FSV-Coach indes, dass Anna-Sophie Schindler, Greta Hohensee und Pauline Pfeiffer drei hundertprozentige Torchancen nicht verwerteten. So ging es nur mit einer knappen 1:0-Führung in die Pause. Greta Hohensee hatte eine schöne Kombination in der 7. Minute erfolgreich abgeschlossen. „Sie hat in den letzten Wochen einen extremen Sprung gemacht“, lobte Jäschke die Entwicklung des Talents, das aktuell für das U16-Nationalteam nominiert ist. Nach der Pause drängte Essen auf den Ausgleich und bot dem FSV Gütersloh damit mehr Räume für ein forsches Offensivspiel. Greta Hohensee (44.) und Anna Stockmann (50.) erhöhten auf 3:0, bevor Hannah Leßner in der 63. Minute nach einem Foul an Hohensee per Elfmeter zum verdienten 4:0-Endstand traf. Für Gänsehaut sorgten zwei Einwechslungen von U16-Spielerinnen: Ab der 58. Minute debütierte Ina Kirjanow, und in der 66. Minute feierte Yumnah Lohnherr nach ganz langer Verletzungspause ihr Comeback. Weiter geht es für unseren Talentschuppen am Samstag, 10. Mai, um 14 Uhr mit einem Heimspiel in der Tönnies-Arena gegen den abstiegsbedrohten SV Fortuna Freudenberg. FSV Gütersloh U17: Wisznewski – Wesseler (58. Kirjanow), Rohden, Leßner – Braune, Schindler, Koerdt, Stockmann, Pollmeier (66. Lohnherr) – Hohensee, Pfeiffer.

FSV U17 zieht mit 4:0-Sieg souverän ins Westfalenpokal-Finale ein

FSV-Nachwuchsspielerin Hannah Leßner (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Die U17-Talente des FSV Gütersloh sind nur noch einen Schritt von der Titelverteidigung im B-Juniorinnen-Westfalenpokal entfernt. Das Team von Lukas Jäschke, Daniel Schiewe und Elina Büttner qualifizierte sich mit einem ungefährdeten 4:0-Erfolg über den Regionalligakonkurrenten FC Iserlohn für das Finale des Wettbewerbs, das am 29. Mai stattfindet. Gegner in der Partie, die um 11 Uhr in der heimischen Tönnies-Arena ausgetragen wird, ist der DSC Arminia Bielefeld, der sich im anderen Halbfinale mit 7:0 gegen Fortuna Freudenberg durchsetzte. Im Vorjahr hatte der FSV den Pokal durch einen 8:1-Endspielsieg in Bielefeld gewonnen. In der aktuellen Regionalligatabelle belegen die beiden Finalisten die Plätze fünf (FSV) und vier (DSC). Der Tabellenachte aus Iserlohn war im Halbfinalspiel chancenlos. Immerhin ging das Defensivkonzept bis zur 36. Minute auf, denn so lange stand es 0:0. „Wir mussten Geduld aufbringen“, beschrieb Lukas Jäschke die Strategie, durch Verlagerungen Räume für Pässe in die Spitze zu schaffen. Das gelang einige Male, doch zunächst fehlte im letzten Drittel das Durchsetzungsvermögen. In der 36. Minute aber funktionierte es, als Greta Hohensee von der rechten Grundlinie aus nach innen passte und Mette-Mia Pollmeier zum 1:0 einschob. Spätestens mit dem 2:0 in der 61. Minute war die letzte Iserlohner Hoffnung auf eine Überraschung verflogen. Nach einer Pollmeier-Ecke war der Kopfball von Luljeta Dragaj gehalten worden, doch im Gewusel spitzelte Merle Rohden den Ball über die Torlinie. Bei konsequenter Chancenverwertung wäre ein noch höherer Sieg möglich gewesen. So aber beließ es der FSV bei zwei weiteren Treffern: Nach Vorarbeit von Friederike Ladage und Luljeta Dragaj erzielte Greta Hohensee in der 71. Minute das 3:0, und Lara Mehn stocherte den Ball in der 75. Minute nach einer Hohensee-Ecke via Pfosten und FCI-Keeperin zum 4:0 ins Tor. FSV Gütersloh U17: Kropp – Haag, Rohden, Leßner – Koerdt (68. Wesseler) – Braune (50. Ladage), Stockmann, Schindler, Pollmeier (63. Mehn) – Hohensee, Pfeiffer (50. Dragaj).

U17 des FSV Gütersloh stürzt Spitzenreiter Bayer Leverkusen

B-Juniorinnen-Regionalliga: FSV-Nachwuchsspielerin Hannah Leßner im Duell gegen Bayer Leverkusen. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Anhänger von hochklassigem Nachwuchsfußball kamen am Samstag in der Tönnies-Arena auf ihre Kosten. Die U17-Juniorinnen von FSV Gütersloh und Bayer 04 Leverkusen lieferten sich im Regionalligaduell einen niveauvollen Schlagabtausch, in dem die Gastgeberinnen das deutlich bessere Team stellten. Am Ende gelang es den Schützlingen der Trainer Lukas Jäschke, Daniel Schiewe und Elina Büttner den schon im Hinspiel mit 2:1 besiegten Spitzenreiter mit einem 3:1-Erfolg vom Thron zu stürzen. Neuer Tabellenführer ist nun mit 47 Punkten der 1. FC Köln, während der FSV (37) seinen fünften Platz behauptete. Die nächste Chance, den Gütersloher Elite-Nachwuchs zu bestaunen, gibt es schon am Mittwoch, 30. April: Um 19 Uhr kämpft das Team in der Tönnies-Arena im Halbfinale gegen den Ligakonkurrenten FC Iserlohn um den Einzug ins Finale des Westfalenpokalwettbewerbs. Gegen die Talentschmiede aus Leverkusen ging der FSV Gütersloh in der 17. Minute mit 1:0 in Führung. Johanna Braune (Jäschke: „Ihre Fernschüsse sind im Moment eine Waffe“) zog nach einer nicht weit genug abgewehrten Flanke aus 20 Metern mit rechts ab und traf ins lange Eck. Vor dem 2:0 in der 33. Minute eroberte Anna Stockmann im zentralen Mittelfeld mit starkem Einsatz den Ball, steckte ihn durch auf Greta Hohensee, und die zeigte sich im Abschluss eiskalt. Den 2:1-Anschlusstreffer in der 37. Minute, ein Kopfball von Elif Berra Cambaz nach einer Ecke, beantwortete der FSV nahezu postwendend mit dem 3:1 durch Janna Koerdt (39.). Im zweiten Durchgang fielen dann trotz weitere Möglichkeiten keine Treffer mehr. „Wir haben am Ende nicht mehr ganz so konsequent nach vorne gespielt“, mochte Lukas Jäschke seine Schützlinge deswegen aber nicht kritisieren. Schon im ersten Durchgang hatten Greta Hohensee, Anna-Sophie Schindler und Friederike Ladage bei guten Aktionen eine frühzeitige Vorentscheidung verpasst. FSV Gütersloh U17: Kropp – Haag (49. Wesseler), Rohden, Leßner – Ladage (41. Pollmeier), Stockmann (71. Mehn), Koerdt, Schindler, Braune (56. Peters) – Hohensee, Pfeiffer (56. Dragaj).

Wechsel in die Frauen-Bundesliga: FSV-Torhüterin Mirja Kropp schließt sich RB Leipzig an

FSV-Torhüterin Mirja Kropp (Foto: Dennis Seelige / FSV Gütersloh 2009)

Der FSV Gütersloh verabschiedet mit Mirja Kropp eines seiner vielversprechenden Nachwuchstalente. Die 15-jährige Torhüterin wird den Verein nach Abschluss der Saison 2024/2025 verlassen und sich dem Profikader des Erstligisten RB Leipzig anschließen. Kropp hat in Leipzig einen Vertrag bis 2028 unterzeichnet. In den vergangenen Spielzeiten entwickelte sich Mirja Kropp im Trikot des FSV Gütersloh zu einer herausragenden Torhüterin. Ihre konstant starken Leistungen im Nachwuchsbereich machten nicht nur auf Vereinsebene Eindruck: Auch der Deutsche Fußball-Bund (DFB) wurde auf das Talent aufmerksam. Kropp lief bereits für die U15- und U16-Nationalmannschaft auf und wurde 2024 beim U16-Länderpokal als beste Torhüterin des Turniers ausgezeichnet. Derzeit gehört sie dem aktuellen Kader der deutschen U16-Juniorinnen an. Mit dem Wechsel in die Google Pixel Frauen-Bundesliga möchte Kropp nun den nächsten Schritt auf ihrem sportlichen Weg beschreiten. Der FSV Gütersloh blickt mit Stolz auf Mirjas Entwicklung und bedankt sich für ihren Einsatz und die gemeinsamen Erfolge. Bis zum Saisonende wird Mirja Kropp weiterhin das Trikot des FSV Gütersloh tragen – und dabei mit großem Engagement und gewohntem Ehrgeiz alles geben, um die verbleibenden Spiele mit dem Verein erfolgreich zu gestalten. Dass mit Mirja Kropp erneut eine Spielerin aus unserer Talentschmiede den Sprung auf die große Fußballbühne schafft, freut uns sehr – und darf als schöne Bestätigung für die kontinuierliche und engagierte Arbeit unserer Talentförderung verstanden werden. Für die bevorstehenden Aufgaben bei RB Leipzig wünscht der Verein Mirja alles erdenklich Gute, viel Erfolg und eine weiterhin positive sportliche Entwicklung.

FSV Gütersloh sucht talentierte Fußballerinnen für Frauen- und Jugendteams

FSV Gütersloh sucht talentierte Fußballerinnen für Frauen- und Jugendteams. (Foto: Dennis Seelige / FSV Gütersloh 2009)

Der FSV Gütersloh öffnet seine Türen für neue regionale Talente! Der FSV, bekannt für seine engagierte und erfolgreiche Nachwuchsarbeit, ist aktuell auf der Suche nach talentierten Mädchen und Frauen, die den nächsten Schritt in ihrer sportlichen Entwicklung gehen möchten. Gesucht werden Spielerinnen für: • die 1. Frauenmannschaft • die 2. Frauenmannschaft • die Jugendmannschaften: U19, U17 und U16 Eingeladen sind talentierte und ambitionierte Fußballerinnen ab Jahrgang 2011 und älter, die den Wunsch haben, sich in einem leistungsorientierten Umfeld weiterzuentwickeln und sich sportlich wie persönlich herauszufordern. Interesse an einem Probetraining? Dann meldet euch gerne per E-Mail an bewerbung@fsvguetersloh.de. Bitte fügt eurer Bewerbung eine kurze Vita bei, aus der hervorgeht: • wo ihr aktuell spielt, • bei welchen Vereinen ihr zuvor gespielt habt, • sowie ggf. weitere sportliche Stationen oder besondere Erfolge • eure bevorzugte Position Wir freuen uns auf deine Bewerbung!

FSV setzt auf Kontinuität: Vertragsverlängerung mit Juniorinnentrainer Lukas Jäschke

FSV-Juniorinnentrainer Lukas Jäschke (Foto: FSV Gütersloh 2009)

Der FSV Gütersloh baut auch künftig auf bewährte Stärke im Nachwuchsbereich: Juniorinnentrainer Lukas Jäschke hat seinen Vertrag verlängert und bleibt dem Verein weiterhin erhalten. In der laufenden Saison hat Jäschke gemeinsam mit seinen Trainerkolleg*innen hervorragende Arbeit im Juniorinnenbereich geleistet. Mit der Vertragsverlängerung bekräftigen sowohl der Verein als auch Jäschke ihr gemeinsames Ziel, die nachhaltige Förderung junger Talente konsequent weiterzuverfolgen.

U17 des FSV Gütersloh schießt sich mit 5:0 ins Westfalenpokal-Halbfinale

Jubel bei der U17 des FSV Gütersloh nach dem Sieg in Bochum. (Foto: Elina Büttner / FSV Gütersloh 2009)

In überzeugender Manier hat die U17 des FSV Gütersloh den nächsten Schritt auf dem Weg zur Titelverteidigung im Wettbewerb um den B-Juniorinnen-Westfalenpokal absolviert. Das Team von Lukas Jäschke, Daniel Schiewe und Elina Büttner besiegte im Viertelfinale den Regionalligakonkurrenten VfL Bochum am Mittwochabend mit 5:0. Im Halbfinale, das am 30. April ausgespielt wird, genießt der FSV Heimrecht gegen den FC Iserlohn 46/49. Der aktuelle Tabellenachte der Regionalliga West setzte sich im Viertelfinale mit 4:2 im Elfmeterschießen gegen den Westfalenligisten Westfalia Kinderhaus durch. Das zweite Halbfinale bestreiten die Regionalligisten Arminia Bielefeld und Fortuna Freudenberg. Der Gewinner des Westfalenpokals ist direkt qualifiziert für den DFB-Pokalwettbewerb 2025/2026. Auf dem Kunstrasenplatz am Vonovia-Ruhrstadion in Bochum präsentierte sich der FSV Gütersloh spielerisch deutlich verbessert gegenüber den beiden letzten Regionalligaspielen gegen Köln (1:2) und Bielefeld (3:3). „Die Mädels haben auch mal die einfachen Bälle gespielt und hatten eine gute Absicherung bei langen Schlägen des Gegners“, nannte Lukas Jäschke zwei Details. Damit wurde der VfL Bochum im ersten Durchgang zur Chancenlosigkeit verurteilt. Auf der anderen Seite kombinierte sich der FSV zahlreiche gute Möglichkeiten heraus, von denen vier zu Toren genutzt wurden. Das 1:0 (14.) erzielte Luljeta Dragaj nach einem präzisen Querpass der über links vorgestoßenen Lucy Wisniewski. Vor dem 2:0 (30.) kündigte Jäschke seiner Co-Trainerin schon vor der von Anna-Sophie Schindler getretenen Ecke einen Treffer an. Tatsächlich sprang Sophie Haag am kurzen Pfosten perfekt in den Ball und köpfte ihn ins Tor. Das 3:0 in der 36. Minute erzielte Hannah Leßner mit einem herrlichen Distanzschuss in Richtung Winkel. Vor dem 4:0 (38.) setzte sich erneut die starke Lucy Wisniewski über links durch. Diesmal verwerte Anna Stockmann das Zuspiel mit einem Linksschuss unter die Latte. In der zweiten Halbzeit ließ es der FSV Gütersloh etwas ruhiger angehen, kam aber dennoch zu weiteren Chancen. Eine davon nutzte Lina Winter in der 58. Minute zum 5:0. Abermals hatte Lucy Wisniewski die Vorarbeit geleistet. Dass hinten weiter die Null stand, war auch Torhüterin Linna Hermsmeier zu verdanken, die im zweiten Durchgang zweimal bei Bochumer Abschlüssen zur Stelle war. FSV Gütersloh U17: Hermsmeier – Haag (55. Ludwig), Rohden, Leßner – Koerdt – Ladage (48. Starke), Schindler, Stockmann, Mainka (48. Winter) – Dragaj (55. Latton), Wisniewski.

FSV U17 verliert nach Führung beim Tabellenführer 1. FC Köln mit 1:2

FSV-Nachwuchsspielerin Sophie Haag (Foto: Tina Haag / FSV Gütersloh 2009)

Die U17 des FSV Gütersloh kann sich im Endspurt der Saison ganz auf den Pokal konzentrieren. In der B-Juniorinnen-Regionalliga West hatte sich der FSV nach schwachem Saisonstart mit einer Serie von neun Siegen zwar wieder an die Tabellenspitze herangeschnuppert. Doch eine Woche nach dem 3:3-Unentschieden gegen Arminia Bielefeld verlor das Team von Lukas Jäschke, Daniel Schiewe und Elina Büttner beim Spitzenreiter 1. FC Köln mit 1:2. Der FSV bleibt zwar mit 34 Punkten auf Platz fünf, hat acht Spiele vor Saisonende aber die Tuchfühlung zu den Top-4 eingebüßt. Den Titelkampf machen wohl Köln (44), Essen (43), Leverkusen (42) und Bielefeld (41) unter sich aus. Natürlich kämpfen unsere Mädels weiter um jeden Punkt, aber nun steht noch mehr als ohnehin die Titelverteidigung im Westfalenpokal im Fokus – zumal damit die Qualifikation für den DFB-Pokal gesichert wäre. Am Mittwoch, 9. April, geht es im Viertelfinale gegen den Regionalligakonkurrenten VfL Bochum. Auf dem westlich von Köln in Bergheim gelegenen Waldstadion Glessen waren die Gütersloherinnen am Samstag keinesfalls chancenlos. Anders als bei der 0:3-Niederlage im Hinspiel spielten sie nämlich eine wirklich starke erste halbe Stunde. Und sie gingen schon nach sechs Minuten in Führung: Nach einer feinen Kombination durchs Zentrum lief Greta Hohensee alleine auf die Kölner Torhüterin Selina Großer zu und schob den Ball zum 1:0 an ihr vorbei. Knapp 20 Minuten später wiederholte sich die Szene, nur dass diesmal Mette-Mia Pollmeier frei durch war und sie den Ball nicht im Tor unterbrachte, sondern unerreichbar querlegte. „Machen wir das Ding, läuft die Partie vielleicht in eine andere Richtung“, bedauerte Lukas Jäschke. So aber versetzte der 1. FC Köln unserem Team noch kurz vor der Halbzeitpause einen doppelten Wirkungstreffer. Erst erlief die Kölnerin Smilla Bienert einen zu kurzen Rückpass auf FSV-Keeperin Mirja Kropp und gleich zum 1:1 aus (4.). In der dritten Minute der Nachspielzeit passte bei einem langen Ball die Absicherung in der Gütersloher Innenverteidigung nicht, so dass Bienert in Schussposition kam und mit einem Traumtor in den langen Winkel ihren 26. Saisontreffer und damit das 2:1 für Köln erzielte.“ Da herrschte bei uns Schockstarre“, beobachtete der Coach. Im zweiten Durchgang konnte der FSV seine Leistung nicht stabilisieren. Die Abspielfehler häuften sich, und es gab nur zwei echte Tormöglichkeiten. Bei der ersten setzte Greta Hohensee den Ball aus 20 Metern knapp neben den Pfosten (61.). Bei der zweiten in der Schlussminute bot sich die Chance zum „Lucky Punch“: Wiederum nach einer Ecke fiel der Ball im Gewusel Janna Koerdt vor die Füße, doch statt über die Linie drückte sie ihn am Tor vorbei. Pech hatte die in der 55. Minute die eingewechselte Mia Wesseler, die in der 79. Minute nach einem Zusammenprall mit der Kölner Keeperin benommen ausgewechselt werden musste. FSV Gütersloh U17: Kropp – Haag (79. Mainka), Roden, Leßner – Koerdt – Stockmann, Daake (55. Winter), Schindler, Pollmeier (41. Ladage) – Hohensee, Dragaj (55. Wesseler, 79. Mehn).

Finaler Showdown beschert der U17 im Derby ein 3:3-Unentschieden

Die U17-Juniorinnen des FSV Gütersloh. (Foto: Wolfgang Temme / FSV Gütersloh 2009)

Nach neun Erfolgen hintereinander haben die U17-Fußballerinnen des FSV Gütersloh den Platz erstmals wieder ohne Sieg verlassen. Gegen Arminia Bielefeld musste sich das Team von Lukas Jäschke, Daniel Schiewe und Elina Büttner am Samstag mit einem 3:3-Unentschieden begnügen. Während die Armininnen damit in der Tabelle der B-Juniorinnen-Regionalliga West zumindest für diesen Tag auf Platz zwei vorrückten und nach Punkten mit Spitzenreiter 1. FC Köln gleichzogen, blieben die Gütersloherinnen vier Punkte dahinter auf Rang fünf. Im Kampf um den Titel hat der schlecht in die Saison gestartete FSV in den verbleibenden neun Spielen allenfalls noch Außenseiterchancen. Obwohl unser Team im OWL-Derby deutlich von der Bestform entfernt blieb, gab es Grund zur Freude: Das erste Unentschieden dieser Spielzeit erreichte der FSV nämlich nach dreimaligem Rückstand und erst durch den Last-Minute-Ausgleich in der Nachspielzeit. Gerade erst hatte Torhüterin Linna Hermsmeier bei einem Konter stark gegen Nina Klauke gerettet und damit das 2:4 verhindert, da leitete sie nach abgefangener Ecke mit einem langen Abschlag den Gegenkonter ein. Eine Bielefelder Abwehrspielerin leistete sich einen technischen Fehler und ließ sich den Ball von Luljeta Dragaj abluchsen, die ihn sofort auf Hannah Leßner ablegte. Die drang auf halbrechts in den Bielefelder Strafraum ein, passte quer zur mitgestürmten Dragaj, und die hatte keine Mühe den Ball zum umjubelten 3:3 einzunetzen. „Die Mädels haben nie aufgegeben, das war stark“, lobte Lukas Jäschke sein Team für eine schon mehrfach in dieser Saison bewiesene Charaktereigenschaft. Fußballerisch war der Trainer weniger zufrieden. Der FSV, bei dem mit Greta Hohensee eine Leistungsträgerin wegen Krankheit fehlte, kam mit der sehr effektiv auf langen Bällen und robuster Körperlichkeit basierenden Spielweise des Gegners nicht zurecht. Beim 0:1 in der 5. Minute ließ sich die Innenverteidigung zu sehr auf die rechte Außenseite locken. Den Pass in den freien Raum erlief Martha Stuckenschnieder und ließ der etwas halbherzig entgegenkommenden Linna Hermsmeier keine Chance. Immerhin glückte den Gütersloherinnen schon drei Minuten später das 1:1. Nach einem Strafraumfoul an Anna-Sophie Schindler verwandelte Hannah Leßner den Elfmeter souverän. Johanna Braune bot sich in der 18. Minute die Chance zur Führung, doch sie scheiterte nach einer schönen Aktion an der Bielefelder Keeperin Gabrielle Oberbillig. Dafür klingelte es in der 20. Minute wieder auf der anderen Seite: Nach einem langen Ball schob Arminia-Stürmerin Marlene Sendler die Kugel zum 1:2 an Linna Hermsmeier vorbei ins Tor. Dann konnte der FSV von Glück sagen, dass er bei zwei Bielefelder Top-Chancen nicht höher in Rückstand geriet. Erst ging ein Schuss von Stuckenschnieder vorbei (25.), dann wehrte Linna Hermsmeier einen Schuss von Sendler zur Ecke ab (28.). Eine schöne Direktkombination bescherte den Gastgeberinnen kurz vor der Pause (38.) den erneuten Ausgleich. Mette-Mia Pollmeier, auf der linken Außenbahn ein Aktivposten, lenkte den Ball, der im Gewusel zuvor zweimal an den Pfosten gesprungen war, letztendlich über die Linie. Im zweiten Durchgang änderte sich das Spielgeschehen bis auf Nuancen nicht: Der FSV kam mit seinem zunehmend ungeordneter werdenden Passspiel-Fußball nicht durch, und die gut verteidigende Arminia entfachte mit einfachen Mitteln mehr Torgefahr. In der 60. Minute nutzte Marlene Sendler einen individuellen Fehler zum 2:3. Bevor es zum finalen Showdown kam, musste Linna Hermsmeier bereits einmal in höchster Not gegen Martha Stuckenschnieder retten (71.), und Hannah Leßner scheiterte mit einem Linksschuss an DSC-Keeperin Oberbillig (73.). „Mund abwischen und weiter“, gab Lukas Jäschke als Parole aus. Nächsten Samstag geht die Reise zum Spitzenreiter nach Köln. FSV Gütersloh U17: Hermsmeier – Stockmann, Rohden, Haag – Koerdt – Leßner, Winter (56. Dragaj), Braune (66. Rehpöhler), Pollmeier – Ladage (66. Starke), Schindler.

U17 des FSV Gütersloh schießt sich ins B-Juniorinnen-Westfalenpokal-Viertelfinale

FSV-Nachwuchsspielerin Mia Wesseler (Foto: Dennis Seelige / FSV Gütersloh 2009)

Die B-Juniorinnen des FSV Gütersloh schwimmen als Titelverteidiger auch im Westfalenpokal auf einer Erfolgswelle. Mit einem 11:0-Triumph im Drittrundenspiel beim Bezirksligisten SV Union Wessum erreichte das von Lukas Jäschke gecoachte Team am Sonntag souverän das Viertelfinale. Dort muss unsere U17 am Mittwoch, 9. April, beim Regionalligisten VfL Bochum antreten. Nur einen Tag nach dem 9:0-Ligasieg beim MSV Duisburg hatten die FSV-Spielerinnen in Ahaus mehr Mühe mit dem holprigen Rasen als mit dem Gegner. „Es war ein Pflichtsieg“, ordnete Lukas Jäschke das nach einer 4:0-Pausenführung in die Höhe geschraubte Ergebnis passend ein. Ihn erfreute, dass das Gros der Treffer ordentlich herausgespielt wurde. Torhüterin Maya Wisznewski wurde vor keine Prüfung gestellt. In die Torschützenliste trugen sich Friederike Ladage (2), Hannah Leßner (2), Merle Rohden (2), Luljeta Dragaj, Johanna Braune, Janna Koerdt und Sophie Haag ein. Das 0:5 war ein Eigentor der Wessumer Keeperin. FSV Gütersloh U17: Wisznewski – Wesseler (41. Mehn), Rohden, Stockmann – Koerdt – Leßner, Haag, Braune, Pollmeier (50. Mainka) – Hohensee (50. Winter), Dragaj (41. Ladage).

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