FSV Gütersloh 2009

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FSV Gütersloh 2009

U17 beendet Hallenmasters-Vorbereitung mit Platz zwei in Werther

Die U17-Juniorinnen des FSV Gütersloh beim Teuto-Winter-Cup des BV Werther. (Foto: FSV Gütersloh 2009)

Mit der Teilnahme am Teuto-Winter-Cup des BV Werther schloss die U17 des FSV Gütersloh die intensive Vorbereitung auf das am Freitag beginnende Gütersloher Hallenmasters um den Keystone Sports Cup in der Gütersloher Innenstadtsporthalle ab. Nach Platz fünf in Oelde und Siegen in Greven und Recke sprang bei der vierten Turnierteilnahme mit Rang zwei eine weitere Spitzenplatzierung heraus. „Alles in allem sind wir sehr zufrieden mit den Auftritten und sind aus unserer Sicht gut präpariert für das Hallenmasters“, sagte Cheftrainer Lukas Jäschke. Sein Team hatte in Werther in der Gruppenrunde zwar mit 1:2 gegen Arminia Bielefeld verloren, doch Siege über GVO Oldenburg (3:1) und Westfalia Kinderhaus (4:1) reichten, um sich als Gruppenzweiter für das Halbfinale zu qualifizieren. Hier fegte unser Nachwuchs die Warendorfer SU mit 7:0 vom Feld. Im Endspiel kam es zum erneuten Aufeinandertreffen mit Kinderhaus. Nach Treffern von Mette-Mia Pollmeier und Yumnah Lohnherr stand es lange 2:2, ehe die Münsteranerinnen den 3:2-Siegtreffer erzielten. „Kinderhaus hat das Turnier verdient gewonnen“, urteilte Lukas Jäschke. Für den FSV Gütersloh spielten Kim Fahrmeyer (Tw), Lena Latton, Johanna Braune, Merle Rohden, Mette-Mia Pollmeier, Lotta Horstmann, Friederike Ladage, Emma Schulte, Yumnah Lohnherr und Theresa Peters.

U17 des FSV Gütersloh feiert Turniersieg beim Hallenfestival in Recke

Recker-Fußball-Hallenfestival 2025/2026: Platz 1 für die U17-Juniorinnen und Auszeichnung zur besten Spielerin für Friederike Ladage. (Foto: FSV Gütersloh 2009)

Sechs Tage vor dem Start des Gütersloher Hallenmasters um den Keystone Sports Cup haben die B-Juniorinnen des FSV Gütersloh noch einmal Selbstvertrauen getankt. Das von Cheftrainer Lukas Jäschke gecoachte Team triumphierte am Samstag im Kreis Steinfurt beim Hallenfestival des TuS Recke. Dabei gewannen unsere Mädels alle sechs Turnierspiele. Zunächst holten sie sich mit Erfolgen über Arminia Ibbenbüren (4:1), GVO Oldenburg (3:1), SV Meppen (4:2) und SVG Aurich (5:0) Platz eins in der Gruppenrunde. Beim 5:1-Sieg im Halbfinale war auch die von TuS Büppel, sowie Polizei und Eintracht Oldenburg (MSG Büppel/EPO) kein Stolperstein. Im Endspiel gab es ein Wiedersehen mit dem Gruppengegner SV Meppen. Entschieden wurde die Partie im Neunmeterschießen. Dank Torhüterin Paula Rowny, die zwei Meppener Schüsse parierte, setzte sich der FSV Gütersloh mit 7:6 durch. Neben dem Pokal für den Turniersieg ging noch eine weitere Trophäe an unser Team, denn Friederike Ladage wurde als beste Spielerin des Turniers ausgezeichnet. Das Aufgebot des FSV Gütersloh: Paula Rowny (Tw), Johanna Braune, Johanna Rehpöhler, Merle Rohden, Sophie Haag, Lotta Horstmann, Friederike Ladage, Emma Schulte, Ella Combrink, Lena Latton, Emilia Starkmann.

Kim Fahrmeyer zur besten Torhüterin des STIENS-Cup gewählt

Kim Fahrmeyer (rechts) und die U17 des FSV beim STIENS-Cup. (Fotos: FSV Gütersloh 2009)

Einen Tag nach dem Triumph beim Lutz-Kaiser-Cup in Greven war der FSV Gütersloh mit einem anderen Aufgebot von U17-Juniorinnen auch beim Hallenturnier um den STIENS-Cup in Oelde vertreten. Dabei trafen unsere Mädchen ausschließlich auf Jungenteams. Nach zwei Niederlagen und einem Sieg in der Gruppenrunde spielte der FSV um Rang fünf und besiegte dort die FJSG Erwitte mit 4:0. Eine besondere Auszeichnung verdiente sich Kim Fahrmeyer: Die 15-Jährige wurde zur besten Torhüterin des Turniers gewählt. Für den FSV Gütersloh spielten außerdem Betty Meier, Clea Fleiter, Ella Combrink, Ida Starke, Ina Kirjanow, Johanna Rehpöhler, Leandra Stienhans, Lena Latton, Nele Burstein und Samar Mathpoud.

U17 des FSV Gütersloh triumphiert beim Lutz-Kaiser-Cup

Turniersieg für die U17 des FSV beim B-Juniorinnen Lutz-Kaiser-Cup 2025. (Foto: FSV Gütersloh 2009)

Die B-Juniorinnen des FSV Gütersloh sind mit einem Turniersieg in die Hallensaison gestartet. Das von Lukas Jäschke, Daniel Schiewe und Matthias Kaiser gecoachte Team gewann am Sonntag in Greven mit makelloser Bilanz den Lutz-Kaiser-Cup. Als Tabellendritter der B-Juniorinnen-Regionalliga West setzte sich der FSV in der Emssporthalle zunächst in der Vorrundengruppe B souverän durch. Durch Siege über den ASC Schöppingen (6:0), die DJK Wacker Mecklenbeck (8:1), die Spvg. Aurich (3:2) und die SG Eintracht Gelsenkirchen (9:0) qualifizierten sich die Gütersloherinnen mit voller Punktausbeute und einem Torverhältnis von 26:3 für das Viertelfinale. Beim 4:0-Erfolg erwies sich hier auch die SG Firndorff Bremen nicht als Stolperstein. Gegner im Halbfinale war mit der Sportvereinigung Aurich ein Spitzenteam aus der B-Juniorinnen-Regionalliga Nord. Der FSV Gütersloh ließ überhaupt nichts anbrennen und setzte sich mit 5:1 durch. Im Endspiel traf unser Talentschuppen mit dem Westfalenligisten DJK Arminia Ibbenbüren auf einen alten Bekannten aus Bundesliga- und Regionalligazeiten. Der FSV triumphierte mit 2:0 und durfte den Pokal mit nach Hause nehmen. Viel besser hätte die Einstimmung auf die Indoor-Phase, deren Höhepunkt vom 9. bis 11. Januar das Gütersloher Hallenmasters 2026 um den Keystone Sports Cup in der Innenstadt-Sporthalle sein wird, kaum gelingen können. Am Erfolg beteiligt waren folgende Spielerinnen: Paula Rowny (Tw), Mette Pollmeier, Johanna Braune, Greta Hohensee, Ella Combrink, Emma Schulte, Theresa Peters, Friederike Ladage, Finja Bretthauer, Sophie Haag, Lotta Horstmann.

Landrätin Ina Laukötter übernimmt Schirmherrschaft des Gütersloher Hallenmasters 2026

Foto: © Kreis Gütersloh

Der FSV Gütersloh gibt bekannt, dass Ina Laukötter, Landrätin des Kreises Gütersloh, die Schirmherrschaft für das Gütersloher Hallenmasters 2026 um den Keystone Sports Cup übernimmt. Sie folgt damit auf Sven-Georg Adenauer, der Deutschlands größtes Hallenturnier für B-Juniorinnen seit seiner Premiere begleitet hat. Vom 9. bis 11. Januar 2026 wird die Innenstadtsporthalle des Städtischen Gymnasiums Gütersloh erneut Austragungsort des renommierten Nachwuchsturniers. Insgesamt 20 Spitzenteams aus dem gesamten Bundesgebiet nehmen teil. Eröffnet wird das Turnier am Freitag, 9. Januar 2026, um 19:00 Uhr mit der Partie des Titelverteidigers 1. FFC Turbine Potsdam gegen den VfB Stuttgart. Die Übernahme der Schirmherrschaft wird als wichtiges Zeichen der Wertschätzung für den Mädchen- und Jugendfußball im Kreis Gütersloh verstanden und unterstreicht die Bedeutung des Gütersloher Hallenmasters als überregional anerkanntes Nachwuchsturnier.

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2026!

Foto: Dennis Seelige / FSV Gütersloh 2009

Liebe Fans, Sponsoren, Partner, Medienvertreter*innen und Freunde des FSV Gütersloh, das Jahr 2025 war für uns alle eine besondere Herausforderung. Mit viel Einsatz und Zusammenhalt haben wir gemeinsam die schwierige Zeit gemeistert – und das vor allem dank der unglaublichen Unterstützung von euch allen. Besonders möchten wir uns bei den vielen Spenderinnen und Spendern bedanken, die im Rahmen der Crowdfunding-Kampagne „Schenk uns eine Zukunft“ dazu beigetragen haben, den FSV finanziell zu retten. Eure großzügige Hilfe hat unseren Verein getragen und ermöglicht, dass wir weiterhin gemeinsam für den FSV Gütersloh kämpfen können. Ein herzlicher Dank geht an unsere Fans, Spielerinnen und Eltern, die uns in jeder Phase unterstützt haben, sowie an unsere Sponsoren, Partner und die Medien, die immer an unserer Seite standen. Ein besonders großes Dankeschön richtet sich an den 1. FC Nürnberg, den Fanclub „Clubfrauen Freunde“, die Fans des FC Gütersloh, die Fussballschule Grenzland und viele weitere, die ebenfalls Teil dieser großartigen Aktion waren. Ebenso danken wir dem FSV-Hauptsponsor Premium Food Group sowie der Klaus-Peter Reinert Stiftung, die mit ihrer Unterstützung maßgeblich zum Erfolg beigetragen haben. Auch wenn der sportliche Rückschlag – der Abstieg aus der 2. Frauen-Bundesliga – schmerzhaft war, blicken wir mit Zuversicht navch vorne. Der Verein befindet sich in einem Umbruch und wir starten mit Mut und neuen Chancen in das Jahr 2026. Wir wünschen euch allen frohe Weihnachten, erholsame Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Möge das neue Jahr euch Gesundheit, Glück und viele positive Momente bringen. Danke für eure Treue und Unterstützung! Herzliche Grüße, Euer FSV Gütersloh

U17 des FSV Gütersloh muss sich wieder mit einem 0:0 zufrieden geben

FSV-Nachwuchsspielerin Johanna Braune (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Die U17 des FSV Gütersloh hat sich am Samstag torlos in die Winterpause verabschiedet. Man kann das 0:0 gegen den FC Iserlohn als Bestätigung eines Trends bewerten, denn schon in den beiden Partien zuvor gegen Fortuna Düsseldorf (0:0) und Bayer Leverkusen (1:2) hatten die Gütersloherinnen nicht wie erwartet gepunktet. Das Wort „Ergebniskrise“ schmeckt Lukas Jäschke dennoch nicht. Wohl aber stimmt der Cheftrainer unseres Regionalligateams dem Begriff „Offensivschwäche“ zu. In den elf Hinrundenspielen hat der defensiv überragend starke FSV bei drei Gegentreffern nämlich nur 16 Tore erzielt. Für einen Tabellendritten, der lange darauf hoffen durfte, um den Titel mitzuspielen, ist das kein guter Wert. Nun muss unser Talentschuppen (22 Punkte) sogar befürchten, seine erste Verfolgerposition hinter der SGS Essen (26) und Arminia Bielefeld Bielefeld (24) einzubüßen. Denn neben den beiden Tabellenersten hat auch der Tabellenvierte aus Iserlohn (21) noch ein Hinrundenspiel in der Hinterhand. Auf die Probleme der letzten Wochen hatte das Trainerteam mit personellen Umstellungen reagiert. „Wir mussten etwas ändern“, erklärte Jäschke die Anfangself, in der mit Lotta Horstmann eine Innenverteidigerin ebenso wie die sonst auf dem Flügel agierende Kapitänin Mette-Mia Pollmeier im offensiven Mittelfeld agieren sollte. Hinten komplettierte Ina Kirjanow die Dreierkette, und ganz vorne stürmten erstmals in dieser Saison Lena Latton und Yumnah Lohnherr. Der Aufstellungsmut schien belohnt zu werden, denn der FSV begann stark und kam durch Horstmann (3.) und Pollmeier (6.) zu zwei frühen Abschlüssen. Noch größer war die Möglichkeit für Yumnah Lohnherr in der 9. Minute, doch sie bugsierte eine Hereingabe von Friederike Ladage haarscharf am kurzen Pfosten vorbei. Die größte Chance in der überlegen geführten ersten Halbzeit hatte Mette-Mia Pollmeier in der 26. Minute auf ihrem starken linken Fuß, doch sie feuerte den Ball aus zwölf Metern direkt auf die gute Iserlohner Torhüterin Carolin Sunder ab. Positiv war, dass der FSV defensiv nichts anbrennen ließ, weil Merle Rhoden und Sophie Haag alle potenziell brenzligen Situationen routiniert klärten und weil die rasanten Iserlohner Vorstöße über den rechten Flügel im Verbund gut verteidigt wurden. Diverse Wechsel und Umpositionierungen führten bei den Gütersloherinnen nicht dazu, im zweiten Durchgang durchschlagskräftiger zu werden. Im Gegenteil: Außer einem knapp das Ziel verfehlenden Kopfball von Sophie Haag nach einer Ecke von Johann Braune (66.) produzierte unser Team keine Torgefahr mehr. Häufig wenn es darum ging, eine aussichtsreiche Situation auf scharf zu stellen, machten technische Patzer oder falsche Entscheidungen die Hoffnung zunichte. Zum Glück rächte sich das nicht vollends, als Iserlohn in der 76. Minute zu einer Doppelchance kam, jedoch den finalen Kopfball nach einer Ecke nicht gut genug platzierte. Für unsere U17 geht es in der Regionalliga am 31. Januar mit dem Heimspiel gegen den 1. FC Köln weiter. Vorher aber stehen mehrere Hallenturniere im Terminkalender, wo das Gütersloher Hallenmasters 2026 um den Keystone Sports Cup vom 9. bis 11. Januar als absoluter Höhepunkt markiert ist. FSV Gütersloh U17: Kleimann – Haag, Rohden, Kirjanow (55. Rehpöhler) – Peters (70. Combrink), Horstmann, Braune, Pollmeier (64. Schulte), Ladage – Lohnherr, Latton (41. Bretthauer).

U17 des FSV Gütersloh kassiert gegen Bayer Leverkusen die erste Saisonniederlage

U17-Trainerteam des FSV Gütersloh. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Auf den ersten Patzer folgte ein echter Ausrutscher: Das 1:1-Unentschieden der U17 des FSV Gütersloh am vergangenen Wochenende gegen Fortuna Düsseldorf war mehr als nur ein kurzes Abweichen vom Erfolgsweg. Sieben Tage später kassierten unsere bislang unbesiegten Top-Talente mit dem 1:2 bei Bayer 04 Leverkusen am 10. Spieltag der B-Juniorinnen-Regionalliga West die erste Saisonniederlage. Und als wäre das nicht schon bitter genug, mussten die Spielerinnen registrieren, dass sie damit die große Chance verpasst hatten, in den Titelkampf zurückzukehren. Sowohl Spitzenreiter SGS Essen (1:1 in Mönchengladbach) als auch der Tabellenzweite Arminia Bielefeld (2:2 in Iserlohn) ließen nämlich unerwartet Federn. So aber vergrößerten sie sogar den Vorsprung auf fünf und drei Punkte gegenüber dem drittplatzierten FSV Gütersloh. Während sich Bielefeld und Essen im letzten Hinrundenspiel direkt duellieren, müssen sich die Gütersloherinnen (21 Punkte) am 13. Dezember im Heimspiel gegen den Tabellenvierten FC Iserlohn sogar einem nur einen Zähler zurückliegenden Verfolger erwehren. Lukas Jäschke war nach der auf Kölner Stadtgebiet auf dem Kunstrasenplatz am Stammheimer Ring ausgetragenen Partie fassungslos. „Ich weiß auch nicht, was da für ein Film ablief“, sagte der Cheftrainer und suchte zunächst ergebnislos nach Erklärungen für das Geschehen. Zwar ist die Trainingsbeteiligung nach wie vor eine strukturelle Baustelle bei unserer U17. Doch mit Ausnahme einer recht dünn besetzten Bank (nur drei Wechselmöglichkeiten) waren die personellen Voraussetzungen für einen Erfolg beim Tabellenfünften Bayer Leverkusen nicht schlecht. Und mit dem Verlauf der ersten Halbzeit („Die war relativ gut“) waren Lukas Jäschke und seine Trainerkollegen Daniel Schiewe und Elina Büttner durchaus zufrieden. Schließlich führte ihr Team zur Pause mit 1:0, nachdem Innenverteidigerin Lotta Horstmann mit einem schönen Distanzschuss in der 9. Minute ihren dritten Saisontreffer erzielt hatte. Vielleicht wäre die Partie anders gelaufen, wenn der FSV vor dem Seitenwechsel zumindest eine der weiteren guten Möglichkeiten genutzt hätte. „Aber dann kommst du aus der Kabine und stellst das Fußballspielen komplett ein.“ Lukas Jäschke registrierte, dass die Spielerinnen klare Vorgaben nicht beherzigten – etwa dass die Bälle auf dem rutschigen Platz in den Fuß gespielt werden sollen. „Stattdessen wurden die Pässe plötzlich in den Lauf gespielt und viele Bälle waren damit weg.“ Und wenn sich der FSV mal ins vordere Drittel durchkombiniert hatte, wurden die Bälle nicht verwertbar festgemacht: „Immer wieder haben wir uns falsch aufgedreht, um den Ball partout auf den vermeintlich stärkeren Fuß zu bekommen.“ Einen der daraus resultierenden Ballverluste nutzte Leverkusen in der 51. Minute, um über die rechte Abwehrseite ausnahmsweise mal in den Gütersloher Strafraum zu kommen. Hier setzte sich die Fehlerkette fort. Zwar eroberte der FSV den Ball zurück, konnte die Situation aber nicht wirklich bereinigen, so dass ein Rückpass auf Torhüterin Kim Fahrmeyer die Notlösung war. Die 14-Jährige hatte dann das Pech, eine Leverkusenerin anzuschießen, von deren Körper der Ball dann zum 1:1 ins Tor abprallte. „Es war der nullte Torschuss von Bayer“, kommentierte Lukas Jäschke süffisant. Während die Gütersloherinnen zu keiner echten Torchance mehr kamen („Wir haben nur noch gepöhlt“), nutzte Leverkusen in der 70. Minute den ersten Torschuss, um mit einer Bogenlampe den umjubelten 2:1-Siegtreffer zu erzielen. FSV Gütersloh U17: Fahrmeyer – Kirjanow, Rohden, Horstmann – Braune – Peters, Latton (55. Bretthauer), Schulte, Pollmeier – Stahlschmidt (51. Nölle), Ladage.

Mitgliederversammlung des FSV Gütersloh: Zuwachs im Vorstand und ein finanzielles Plus

Fußball in der Tönnies-Arena. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Der FSV Gütersloh geht mit einem finanziellen und personellen Plus in eine noch ungewisse Zukunft. Bei der Mitgliederversammlung am Donnerstagabend präsentierte der 1. Vorsitzende, Sebastian Kmoch eine Bilanz, die für das Jahresende rund 20.000 Euro auf der Habenseite aufweist. Und bei den turnusgemäßen Wahlen gelang es, das seit 18 Monaten nach dem Rückzug von Tobias Neumann vakante Amt des stellvertretenden Geschäftsführers wieder zu besetzen. Mit Patryk Pylinski wählten die 17 Mitglieder einstimmig einen 43-jährigen Gütersloher in den Vorstand, der beruflich in einer Steuerkanzlei tätig ist und zuletzt in der Jugendabteilung von Blau-Weiß Gütersloh engagiert gewesen war. Die Führung des im Jahre 2009 gegründeten Vereins, dem aktuell 142 Mitglieder angehören, besteht damit wieder aus drei Personen. Die Positionen von Kmoch und Geschäftsführer Michael Horstkötter standen diesmal nicht zur Wahl. Breiten Raum nahm bei der Versammlung in der Konferenzzone der Premium Food Group im Bericht des Vorstands die Schilderung der sportlichen Situation ein. Michael Horstkötter beschrieb die Probleme, die in Folge des Abstiegs der Frauen aus der 2. Bundesliga und des dadurch bedingten Zwangsabstiegs der „Zweiten“ in die Westfalenliga entstanden seien. Bezogen auf den Kampf der neuen „Ersten“ um den Klassenerhalt in der Regionalliga äußerte Horstkötter Zuversicht: „Das Team steigert sich von Spiel zu Spiel.“ Positiv stellte er die Leistung der U17 heraus, die in der höchsten deutschen Liga, der Regionalliga, ungeschlagen den dritten Tabellenplatz belegt. Der Geschäftsführer verband dies mit einem Dank an das gesamte Trainerteam, das die schwierige Lage, die im Zuge der Trennung vom langjährigen Coach Christian Franz-Pohlmann im Herbst 2024 entstanden war, mit großem Einsatz und Geschick gemeistert habe. Einen neuen Impuls habe die Nachwuchsarbeit auch durch Ralf Philipper erhalten, der im September die verwaiste Position des Jugendleiters übernahm und zusammen mit dem ebenfalls von BW Gütersloh stammenden Andreas Dobrzanski großes Engagement beim Aufbau eines Förderzentrums im Mädchenfußball zeigt. Einstimmig votierte die Versammlung für die Entlastung des Vorstandes und genehmigte den von Sebastian Kmoch vorgetragenen Finanzbericht. Der 1. Vorsitzende erinnerte dankbar an die große Resonanz auf das im Frühjahr durchgeführte Crowdfunding, bei dem über 80.000 Euro gespendet wurden. Das Überleben des Vereins sei neben der Unterstützung aus dem Hause Tönnies zudem durch die großzügige Förderung seitens der Klaus-Peter Reinert Stiftung gesichert worden, die insgesamt 100.000 Euro zusagte. All das zusammen habe es ermöglicht, das zum Jahresende 2024 mit 60.000 Euro bezifferte Minus trotz gestiegener Ausgaben in das eingangs erwähnte Plus von 20.000 Euro zum 31. Dezember 2025 umzuwandeln. Voraussichtlich werde man, so Kmoch, die Saison 2025/2026 mit einer schwarzen Null abschließen. Gleichwohl mahnte Michael Horstkötter an, dass die Aktivitäten im Sponsoring deutlich verstärkt werden müssten. Ob man denn angesichts der zahlreichen Abgänge von Spielerinnen sowie der hervorragenden Nachwuchsarbeit nicht zumindest wirtschaftlich von Ablösesummen profitieren könne, wollte ein Mitglied wissen. Mit einem bedauernden Lächeln musste Sebastian Kmoch das verneinen und verriet ein vielsagendes Detail: „Für den Wechsel unserer ehemaligen Jugend- und Zweitligaspielerin Lina Magull von Bayern München zu Inter Mailand haben wir unter erheblichem bürokratischen Aufwand eine anteilige Ausbildungsentschädigung von 67,92 Euro erhalten.“ Nachdem die beiderseitigen Bestrebungen, schon für 2025 mit dem FC Gütersloh zu verschmelzen, aufgrund der vor einem Jahr defizitären Situation des FSV einvernehmlich auf Eis gelegt worden waren, werde der Prozess nun für 2026 angestrebt, erklärte der 1. Vorsitzende: „Die Gespräche laufen.“  Formelle Voraussetzung sei es, dass die Mitglieder beider Vereine bei noch anzuberaumenden Abstimmungen mit einer mindestens Zweitdrittelmehrheit für ein Zusammengehen votieren. Auf Nachfrage aus der Versammlung teilte Sebastian Kmoch mit, dass man in der Vergangenheit auch mit drei weiteren Vereinen über das Thema gesprochen habe: „Es gab dort allerdings kein Interesse.“ Die ebenfalls von einem Mitglied gestellte Frage, ob der Verein einen Plan B habe, falls die Verschmelzung erneut nicht klappt, beantwortete Kmoch wie folgt: „Dann sind wir allein, aber die Arbeit und die Anforderungen werden immer mehr – wir in der Vereinsführung aber werden immer weniger.“ Das änderte sich anschließend mit der Wahl von Patryk Pylinski. Der ebenfalls seit längerem vakante Posten des/der 2. Vorsitzenden konnte hingegen erneut nicht besetzt werden. Immerhin entstand in Gesprächen, die nach der mehr als 90-minütigen Versammlung stattfanden, die Hoffnung auf zusätzliches Engagement. Was Michael Horstkötter, der sich seit mehr als 40 Jahren mit riesigem persönlichen Aufwand engagiert, zukünftig anstrebt, machte er unmissverständlich klar: „Dass die Entwicklung im Frauenfußball immer professioneller wird, begrüße ich, auch wenn wir hier und da nicht mehr mithalten können. Wir sollten nicht darüber jammern, sondern nach vorne blicken. Unser Ziel bleibt es, weiter guten Frauen- und Mädchenfußball in Gütersloh und im Kreis Gütersloh anzubieten.“

U17 des FSV Gütersloh spielt ab sofort in Reinert-Trikots

Die B-Juniorinnen des FSV Gütersloh laufen in der Regionalliga West ab sofort in neuen Trikots auf. Passend zum Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf trafen die roten Jerseys ein, die auf der Vorderseite ein stilisiertes Herz und den Schriftzug der Klaus-Peter Reinert Stiftung tragen. Der Gründer und Vorstandsvorsitzende der Stiftung, Klaus-Peter Reinert, hatte es sich nicht nehmen lassen, zur Einweihung der Trikots höchstpersönlich in die Tönnies-Arena zu kommen. Als Dankeschön für die bereits im April getätigte Zuwendung von 50.000 Euro aus den Erlösen der Stiftung überreichte ihm FSV-Geschäftsführer Michael Horstkötter in der Halbzeitpause der Partie ein Exemplar mit der Rückennummer 2025. Es bezeichnet das Jahr, in dem die Klaus-Peter Reinert Stiftung ganz wesentlich zum wirtschaftlichen Überleben des FSV Gütersloh beigetragen hat. Im Beisein der Spielerinnen Mara Nölle, Leandra Stienhans und Betty Meier bekräftigte Reinert seine Zusage, dem Verein im Februar 2026 weitere 50.000 Euro zukommen zu lassen. Diese großartige Unterstützung konnten die Top-Talente des FSV leider nicht direkt in den Gewinn von drei Punkten ummünzen. Sie mussten sich als weiterhin ungeschlagener Tabellendritter mit einem 0:0 gegen Fortuna Düsseldorf zufrieden geben.

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