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FSV Gütersloh 2009

Neuzugang trifft beim 3:0-Testspielsieg des FSV Gütersloh über Bayer Leverkusen II

Shpresa Aradini im Spiel gegen Bayer 04 Leverkusen II. (Foto: Dennis Seelige / FSV Gütersloh 2009)

Die Temperaturen waren erstmals in dieser Saison auf dem Nullpunkt, aber die Stimmung in der Tönnies-Arena war deutlich im Plusbereich. Britta Hainke jedenfalls bezeichnete die Partie des FSV Gütersloh gegen Bayer Leverkusen II, mit der unsere Frauen am Samstag die Pause in der 2. Liga überbrückten, als „richtig guten Test.“ Auch das Ergebnis schmeckte der Trainerin, denn ihr Team besiegte den Spitzenreiter der Regionalliga mit 3:0. Kleiner Wermutstropfen für die Gäste aus dem Rheinland: Eine Spielerin musste nach einem Zusammenprall mit der eigenen Torhüterin mit Verdacht auf Gehirnerschütterung ins Krankenhaus. Im Aufgebot des Tabellenzweiten der 2. Liga fehlten einige Stammspielerinnen (Kreil, Rolle, Leubner, Pagel) wegen Urlaub sowie die weiterhin erkrankte Paula Reimann. Das war aber nicht der Grund, warum der FSV eine Elf in ungewohnter Konstellation ins Rennen schickte. „Wir wollen den Spielerinnen, die bislang weniger Einsatzzeiten hatten, Spielpraxis verschaffen,“ so Hainke. So bildete vor Torhüterin Katharina Jäger mit Madita Sommer und Jacqueline Manteas über 90 Minuten eine neues Duo die Innenverteidigung. Rechts in der Abwehrkette setzten die Trainer über die gesamte Spielzeit die Umschulung der gelernten Stürmerin Jennifer Moses zur Außenverteidigerin fort. Und im offensiven Mittelfeld kam Finnja Schriek in vollem Umfang zum Zuge. „Alle haben es gut gemacht“, so Hainkes pauschales Lob. Weil noch nicht alle Möglichkeiten final ausgespielt wurden, etwa bei zwei schönen Vorstößen von Linksverteidigerin Marah Tayeh, und weil Lena Strothmann die erste Top-Chance vergab, blieb es bei einer 1:0-Pausenführung. Maren Tellenbröker reagierte in der 23. Minute am schnellsten, als nach einer Hereingabe der Ball im Leverkusener Strafraum herumlag. Die 2. Halbzeit war wegen eines verbesserten Spiels in die Tiefe deutlich chancenreicher, allerdings mangelte es hier (Höfker) und da (Aradini) an der Qualität im Abschluss. Jacqueline Manteas blieb es vorbehalten, nach einer Ecke und einem auf der Linie abgewehrtem Kopfball von Anna Höfker den zweiten Nachschuss zum 2:0 zu verwerten (49.). Das 3:0 erzielte in der 73. Minute Thandie Reinkensmeie mit einem schnörkellosen Linksschuss aus 16 Metern. Die 22-Jährige, wegen der Freigabeverweigerung des Westfalenligisten SV Kutenhausen-Todtenhausen erst seit dem 1. November für den FSV Gütersloh spielberechtigt und bislang zweimal in der „Zweiten“ eingesetzt, beeindruckte mit ihrer Schnelligkeit und ihrer mutigen Spielweise. „Wir haben sie ganz klar im Blick, ich bin mal gespannt“, kann sich Britta Hainke vorstellen, die Angreiferin demnächst auch in der 2. Liga einzusetzen. In den Trainingsbetrieb der „Ersten“ ist Reinkensmeier ohnehin fest integriert. Das Training zur Vorbereitung auf das nächste Punktspiel findet in der nächsten Woche nicht auf dem Kunstrasen in der Rhedaer Tönnies-Arena statt, sondern im Gütersloher Sportzentrum Ost. Der Grund: Die Partie beim FC Bayern München II wird am Sonntag, 27. November, 11 Uhr, im Sportpark Aschheim auf einem Rasenplatz ausgetragen. FSV Gütersloh: Jäger – Moses, Sommer, Manteas, Tayeh – Baum (65. Reinkensmeier), Tellenbröker (46. Höfker), Deppe (65. Wahle), Schriek – Baumgärtel (46. Aradini), Strothmann (46. Jahn).

Das FSV-Wochenende im Überblick: Testspiel für die Zweitligamannschaft, Auswärtsspiele für die „Zweite“ und U-17

Strahlende Gesichter bei den Spielerinnen des FSV Gütersloh. (Foto: Dennis Seelige / FSV Gütersloh 2009)

Das Wochenende steht wieder vor der Tür und beschert den Mannschaften des FSV Gütersloh drei Spiele die allesamt am morgigen Samstag, 19. November stattfinden werden. Auf dem Programm stehen ein Testspiel und zwei Ligaspiele. Unsere 1. Mannschaft wird ihr Wochenende ohne Pflichtspiel für einen Test gegen die 2. Mannschaft von Bayer 04 Leverkusen nutzen. Da an diesem Wochenende die Achtelfinalpartien im DFB-Pokal der Frauen stattfinden werden, kann unser Trainerduo um Britta Hainke und Sammy Messalkhi die Mannschaft gegen einen starken Regionalligisten aufs Feld schicken, um wieder die nötige Spielpraxis nach der Länderspiel- und DFB-Pokalpause zu kriegen. Die Partie gegen die „Werkself“ wird morgen um 13:00 Uhr in der Tönnies Arena stattfinden. Unsere 2. Mannschaft erwartet in der Regionalliga West eine schwierige Aufgabe beim Tabellenfünften Borussia Bocholt. Das Team von Mark Oliver Stricker möchte nach der unglücklichen 0:1 Niederlage gegen die Sportfreundinnen aus Siegen nun in Bocholt punkten, um weiter einen Nichtabstiegsplatz zu sichern. Bocholt wird nach einem 2:0 Erfolg gegen den DSC Arminia Bielefeld mit großem Selbstvertrauen in die Partie gehen und unserem Team eine hochkonzentrierte Leistung abverlangen. Die Begegnung in der Sonilift-Arena wird um 17:00 Uhr angepfiffen. Unsere U-17 Mannschaft möchte den positiven Trend der vergangenen Spiele in der B-Juniorinnen-Bundesliga bestätigen: Cheftrainer Christian Franz-Pohlmann und sein Team reisen als Tabellendritte zum TSV Schott Mainz und haben das Momentum auf ihrer Seite. Mit Mainz wartet ein Gegner auf uns, der am vergangenen Spieltag wieder nach zwei hohen Niederlagen (0:5 gg. Borussia Mönchengladbach und 0:7 gg. Bayer 04 Leverkusen) einen Erfolg feiern konnte (1:0 gg. TuS Issel). Das B-Juniorinnen-Bundesligaspiel zwischen dem TSV Schott Mainz und dem FSV Gütersloh wird um 14:00 Uhr ausgetragen.

Neue Anstoßzeit für FSV-Testspiel gegen Bayer Leverkusen II

FSV-Allrounderin Marah Tayeh (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Der FSV Gütersloh wird, wie bereits bekanntgegeben, am kommenden Samstag, 19. November ein Testspiel gegen die 2. Mannschaft von Bayer 04 Leverkusen bestreiten. Die Anstoßzeit für die Partie wurde in Absprache mit dem Gastteam neu terminiert. Somit wird unsere Zweitligamannschaft bereits um 13:00 Uhr in der Tönnies Arena auf die Werkself treffen. Der FSV wird dann, nach der aktuellen Länderspiel- und DFB-Pokalpause, am Sonntag, 27. November mit einem Auswärtsspiel beim FC Bayern München II in den regulären Spielbetrieb der 2. Frauen-Bundesliga zurückkehren.

Ticketvorverkauf für die letzten FSV-Heimspiele in 2022: TSG Hoffenheim und RB Leipzig zu Gast in der Tönnies Arena

FSV-Angreiferin Leonie Kreil und Team erwarten die TSG Hoffenheim II und RB Leipzig. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Der FSV Gütersloh 2009 wird im laufenden Kalenderjahr 2022 noch zwei Heimspiele in der 2. Frauen-Bundesliga bestreiten, bevor es in die Winterpause geht. An den Spieltagen 10 und 12 wird der sich auf einem Aufstiegsplatz befindende FSV mit der TSG 1899 Hoffenheim II sowie RB Leipzig zwei namhafte Gegner in der Tönnies Arena begrüßen. Nach einem Testspiel gegen Bayer 04 Leverkusen II (19.11.2022, Tönnies Arena) und einer Auswärtspartie gegen den FC Bayern München II wird unsere Zweitligamannschaft am Sonntag, 4. Dezember 2022 die 2. Mannschaft der TSG Hoffenheim empfangen. Die Sinsheimerinnen belegen aktuell den zwölften Tabellenplatz und werden alle Register ziehen, um unsere Mannschaft zu fordern. Am letzten Spieltag vor der Winterpause, Sonntag, 18. Dezember 2022, erwartet Fußballfans ein echtes Highlight, wenn es zum Aufeinandertreffen zwischen den beiden Aufstiegsaspiranten FSV Gütersloh und RB Leipzig kommt. Die Gäste aus Leipzig stehen aktuell mit 19 Punkten an der Tabellenspitze der 2. Frauen-Bundesliga, während der FSV mit 17 Punkten auf dem zweiten Platz zu finden ist. Somit beschert uns der Spielplan kurz vor Weihnachten einen echten Leckerbissen. Der Ticketvorverkauf für diese beiden Partien der 2. Frauen-Bundesliga ist bereits gestartet. Tickets für die Begegnungen gegen die TSG Hoffenheim II und RB Leipzig können über den offiziellen FSV-Onlineticketshop erworben werden: https://fsvguetersloh.de/ticketshop/ Der FSV Gütersloh hofft auf eine hohe Zuschauerresonanz und einen lautstarken Fansupport für unsere Mannschaft, so dass wir den erfolgreichen Saisonverlauf fortführen können. #MitEuchFürEuch.

FSV Gütersloh nutzt DFB-Pokalwochenende für einen Test gegen Bayer Leverkusen II

FSV-Mittelfeldspielerin Demi Pagel (Foto: Dennis Seelige / FSV Gütersloh 2009)

Der Spielbetrieb der 2. Frauen-Bundesliga wird am Wochenende 19./20.11.2022 ruhen, da an diesen beiden Tagen die Achtelfinalpartien im DFB-Pokal der Frauen ausgetragen werden. Da der FSV Gütersloh in der zweiten Runde des Wettbewerbs gegen den amtierenden deutschen Meister und Pokalsieger VfL Wolfsburg ausgeschieden ist, wird nun das Wochenende für ein Testspiel genutzt. Der FSV Gütersloh wird am Samstag, 19. November die 2. Mannschaft von Bayer 04 Leverkusen in der Tönnies Arena empfangen. Die Partie gegen die Werkself wird um 16:30 Uhr angepfiffen. Die Leverkusenerinnen, die gemeinsam mit unserer 2. Mannschaft in der Regionalliga West spielen, konnten in der laufenden Saison durch starke Leistungen auf sich aufmerksam machen. Bayer 04 belegt aktuell den zweiten Tabellenplatz. Somit wird unsere Zweitligamannschaft gegen die Gäste aus dem Rheinland einen sportlich attraktiven Test absolvieren, bei dem unser Trainerduo Britta Hainke und Sammy Messalkhi wieder neue Erkenntnisse gewinnen können, um so die laufende Saison in der 2. Frauen-Bundesliga weiterhin erfolgreich zu gestalten.

Kids des TuS Viktoria Rietberg begeistern als Einlaufkinder beim FSV-Heimspiel

Die Einlaufkinder des TuS Viktoria Rietberg mit den Spielerinnen des FSV Gütersloh. (Foto: Dennis Seelige / FSV Gütersloh 2009)

Der FSV Gütersloh konnte am gestrigen Sonntag, 6. Oktober einen wichtigen 4:0 Heimsieg gegen den 1. FC Köln II feiern und somit auf den zweiten Tabellenplatz in der 2. Frauen-Bundesliga vorrücken. Unsere Mannschaft erhielt dabei erneut die Unterstützung von Juniorenfußballern. Während die Jugendteams des Rot-Weiß Damme, der JSG Dörentrup und dem SC Ostenland von der Tribüne aus die Partie verfolgten und unsere Mannschaft anfeuerten, wurde den Kids des TuS Viktoria Rietberg ein besondere Ehre zuteil. Die Rietberger Nachwuchstalente durften die Spielerinnen des FSV Gütersloh und des 1. FC Köln als Einlaufkinder auf das Feld begleiten – und konnten so bereits vor dem Anstoß eine Begeisterung in der Tönnies Arena auslösen. Der FSV Gütersloh bedankt sich bei den Kindern des TuS Viktoria Rietberg für die großartige Unterstützung. Ein weiterer Dank geht auch an die Jugendmannschaften, die uns von der Tribüne aus die Daumen gedrückt haben und uns so zu einem weiteren Heimsieg verholfen haben.

FSV Gütersloh springt mit 4:0-Sieg auf Platz zwei

Shpresa Aradini im Spiel gegen den 1. FC Köln II (Foto: Dennis Seelige / FSV Gütersloh 2009)

Die Tönnies-Arena bleibt für den FSV Gütersloh eine Punktegrube. Mit dem 4:0-Erfolg über den 1. FC Köln II landete unser Team im vierten Heimspiel der Saison den vierten Sieg. Damit erhöhte der FSV sein Punktekonto auf 17 Zähler und kletterte in der Tabelle der 2. Bundesliga auf Rang zwei, einen direkten Aufstiegsplatz. Der Rückstand auf RB Leipzig schmolz auf zwei Punkte, weil der Spitzenreiter am 8. Spieltag auf eigenem Platz eine 2:3-Niederlage gegen den Tabellendritten SG 99 Andernach kassierte. Keinen Zweifel gab es daran, dass der Sieg verdient war. Allerdings fiel er höher aus, als es die Kölnerinnen verdient hatten. Die Geißböcke spielten nämlich ganz und gar nicht wie ein Tabellenletzter, sondern stellten die Gütersloherinnen mit ihrem Tempo und ihrer Spielfreude durchaus vor Probleme. Vor allem in der ersten Halbzeit lief bei unserem Team, bei dem Ronja Leubner wegen Corona und Emilia Deppe wegen ihrer Abstellung zur U19-Nationalequipe fehlten, nicht viel zusammen. Manche fühlten sich an den Auftritt eine Woche zuvor bei der 1:2-Niederlage in Ingolstadt erinnert. Immer wieder leisteten sich die Spielerinnen fahrige Ballverluste in der eigenen Hälfte. Sie hatten im Mittelfeld keinen Zugriff und konnten wegen fehlender Ballkontrolle die schnellen Außen Celina Baum und Jacqueline Baumgärtel kaum wie geplant einsetzen. „Am meisten hat mich gewurmt, dass wir nicht aktiv nach vorne verteidigt haben“, vermisste Britta Hainke auch Wachheit und Gier in den Zweikämpfen. Das Beste an der 1. Halbzeit war aus Gütersloher Sicht der Pausenstand, denn unser Team führte mit 1:0. Shpresa Aradini hatte in der 9. Minute nach einem Zuspiel von Paula Reimann die Nerven behalten, die Kölner Keeperin Kristin Krammer überlaufen und den Ball mit links eingenetzt. Während die Gäste gegen eine gelegentlich unsortierte FSV-Abwehr gleich zu vier guten Möglichkeiten kamen, offenbarte der FSV eine weitere Schwäche: Er spielte die sich bietenden Konter nicht präzise genug aus. Und wenn sich doch die Chance zum erfolgreichen Abschluss ergab, scheiterten Baum (21.) und Leone Kreil (22., 42.). Das Trainerteam korrigierte mit Beginn der 2. Halbzeit die Aufstellung und die taktische Formation: Anstelle von Marah Tayeh rückte Celina Baum auf die Linksverteidigerposition, Innenverteidigerin Hedda Wahle rückte ins zentrale Mittelfeld, und Jacqueline Manteas wurde als neue Innenverteidigerin eingewechselt. Die Maßnahmen griffen, und die Belohnung folgte rasch: Nach einer Freistoß-Hereingabe von Leonie Kreil wehrte FC-Torhüterin Krammer den Ball genau vor die Füße von Manteas ab, die sichtlich überrascht nur den Pfosten traf. Den Abpraller bugsierte Anna Höfker dann zum 2:0 über die Linie (48.). Weniger Pingpong, sondern sehenswert herausgespielt fiel in der 62. Minute dann das 3:0. Demi Pagel schickte Jacqueline Baumgärtel mit einem Long-Line-Ball auf dem rechten Flügel auf die Reise. Die sprintete Gegenspielerin Charleen Niesler davon, stieß bis zum Torraumeck vor und passte dann flach in die Mitte. Dort musste die perfekt mitgelaufene Leonie Kreil nur noch den Fuß hinhalten. Das 4:0 in der 75. Minute ähnelte frappierend dem 2:0. Erst scheiterte die eingewechselte Finnja Schriek nach einem Zuspiel der ebenfalls neu ins Spiel gekommenen Lena Strothmann an Krammer, dann jagte Paula Reimann den Ball an die Latte, und diesen Abpraller köpfte Strothmann aus fünf Metern ins Tor – ihr erster Saisontreffer. Die 19-jährige Stürmerin hätte sich auch in der 71. Minute und in der 90. Minute in die Torschützenliste eintragen können, scheiterte aber am Pfosten und der Kölner Keeperin. Die eher schwache Abwehrarbeit des Tabellenschlusslichts offenbarte, warum man in acht Spielen mit 28 Treffern die meisten Gegentore der 2. Bundesliga kassiert hat. Auf der Gegenseite kam der 1. FC Köln II in der 2. Halbzeit durch einen Lattenschuss von Maja Fiona Weber (71.) nur noch zu einer Torchance. Den Nachschuss von Meike Meßmer klärte Anja Höfker kurz vor der Torlinie und sicherte dem FSV Gütersloh damit zum dritten Mal in dieser Saison hinten die Null. In der Liga geht es für unsere Frauen erst nach drei Wochen am 27. November mit der Partie beim FC Bayern München II weiter. Am Samstag, 19. November, 16.30 Uhr, empfängt der FSV den Regionalligisten Bayer Leverkusen II zu einem Freundschaftsspiel in der Tönnes-Arena. FSV Gütersloh: Rolle – Pagel (81. Moses), Höfker (81. Stojan), Wahle (68. Schriek), Tayeh (46. Manteas) – Tellenbröker – Reimann, Aradini – Baumgärtel, Kreil (68. Strothmann), Baum. Im Aufgebot: Gomulka, Jäger (Tw). 1. FC Köln II: Krammer – Profé (68. Collas), Weber, Niesler (68. Elsen), Walbeck (68. Palm) – Krump, Vogt (85. Merten) – Lattus, Meßmer, Imping (85. Pelzer) – Arslan. Im Aufgebot: Demiri (Tw). Tore: 1:0 (9.) Aradini, 2:0 (48.) Höfker, 3:0 (62.) Kreil, 4:0 (75.) Strothmann.

Gütersloher Hallenmasters im Januar 2023: Deutschlands größtes U-17 Hallenturnier kehrt nach Corona-Zwangspause zurück

Das Gütersloher Hallenmasters des FSV Gütersloh ist Deutschlands größtes Hallenturnier für B-Juniorinnen. (Foto: Henrik Martinschledde / FSV Gütersloh 2009)

Die 21. Ausgabe des renommierten Gütersloher Hallenmasters hat lange auf sich warten lassen. Doch nun, nach einer zweijährigen Corona-Zwangspause, kehrt das vom FSV Gütersloh organisierte Turnier für B-Juniorinnen (U-17) endlich wieder zurück. Das Gütersloher Hallenmasters 2023 wird vom 13. bis 15. Januar 2023 wieder nationale und internationale Spitzenteams nach Ostwestfalen locken. Das Turnier wird erstmals in der „Neuen Sporthalle Städtisches Gymnasium Halle C“ (Bismarckstraße 26, 33330 Gütersloh) ausgetragen. Das Gütersloher Hallenmasters ist das größte deutsche Hallenturnier für B-Juniorinnen und wird als inoffizielle deutsche Hallenmeisterschaft angesehen. Das jährlich stattfindende Turnier hat sich somit zu einem sportlich hochwertigen Pflichttermin für die Spitzenteams im deutschen Frauenfußball, sowie dem europäischen Ausland entwickelt. Es verwundert daher nicht, dass zahlreiche namhafte Fußballerinnen wie beispielsweise DFB-Spielerinnen Dzsenifer Marozsán, Svenja Huth, Linda Dallmann, Klara Bühl und Nicole Anyomi in der Vergangenheit beim Gütersloher Hallenmasters ihr Können unter Beweis gestellt haben. Bei der letzten Ausgabe des Turniers im Jahr 2020 sicherte sich der Hamburger SV nach einem spannenden Finale gegen Bayer 04 Leverkusen den Titel. Die Werkself aus Leverkusen hat sich bereits für das Gütersloher Hallenmasters 2023 angemeldet und möchte die Finalniederlage wettmachen. Der FSV Gütersloh wird ebenfalls als Gastgeber am Gütersloher Hallenmasters teilnehmen. Weitere Mannschaften haben ebenfalls Ihre Teilnahme zugesichert. Dennoch sind freie Startplätze vorhanden, so dass sich weiterhin interessierte Mannschaften für eine Teilnahme anmelden können. „Das Gütersloher Hallenmasters hat sich seit seiner erstmaligen Austragung im Jahr 2000 zu einer festen Institution im B-Juniorinnen-Fußball entwickelt. Wir beim FSV Gütersloh sind mehr als nur glücklich, dass wir im Januar 2023 dieses Turnier endlich wieder ausrichten können und Mannschaften aus dem In- und Ausland empfangen dürfen“, sagt Michael Horstkötter, Geschäftsführer des FSV Gütersloh. „Mit Bayer Leverkusen hat bereits der Finalist des letzten Turniers zugesagt und weitere Teams haben ebenfalls ihr kommen zugesichert. Wir haben dennoch weitere freie Startplätze, so dass sich Mannschaften bei uns melden und für das Hallenmasters anmelden können.“ „Das Gütersloher Hallenmasters hat über die Jahre zahlreiche Spielerinnen begrüßen dürfen, die in den Folgejahren zu international bekannten Spielerinnen gereift sind. Auch in unserer Zweitligamannschaft, die sich aktuell auf einem Aufstiegsplatz für die FLYERALARM Frauen-Bundesliga befindet, finden sich zahlreiche Spielerinnen, die beim Hallenmasters auf sich aufmerksam machen konnten. Mit Lena Strothmann steht so beispielsweise die Torschützenkönigin des Gütersloher Hallenmasters 2020 in unserem Zweitligakader“, unterstreicht Horstkötter den sportlichen Wert des Turniers. Weitere Informationen zur Anmeldung, dem Turnier und zu sonstigen Fragen können bei Herrn Rüdiger Happe (hallenmasters@fsvguetersloh.de) eingeholt werden.

Unser 2.FBL-Gegnercheck: 1. FC Köln II zu Gast in der Tönnies Arena

Vorschau auf den 2.FBL-Spieltag: Die Analyse unseres Gegners (Bild: FSV Gütersloh 2009)

Während sich die 1. Mannschaft des 1. FC Köln in der FLYERALARM Frauen-Bundesliga bislang gut schlägt und den 7. Tabellenplatz belegt, läuft es für die „Zweite“ in der 2. Liga nicht ganz so gut. Nach sieben Spielen bildet das noch sieglose Team mit erst zwei Zählern das Schlusslicht der Tabelle. Zuletzt gab es eine 0:3-Niederlage gegen den SC Freiburg II. Die einzigen Punktgewinne gelangen den Kölnerinnen bei den Unentschieden in den Heimspielen gegen Eintracht Frankfurt II (0:0) und den VfL Wolfsburg II (3:3). Was das Torverhältnis von 7:24 angeht, schlug vor allem die 2:10-Niederlage Anfang Oktober bei RB Leipzig ins Kontor. Beste Torschützin ist Leonie Zilger mit drei Treffern. Dass es für die intern als U-20 bezeichnete Geißbock-Equipe nur um den Klassenerhalt geht, war allen Beteiligten vor der Saison klar. Im Sommer hatte der Meister der Regionalliga West den Aufstieg in die 2. Liga in einem dramatischen „Finale“ nur ein wenig glücklich geschafft . In der Relegation gegen den Südwest-Meister 1. FC Saarhüterin lag man im Rückspiel schon mit 1:3 zurück, um sich doch in die Verlängerung und das Elfmeterschießen zu retten. Dort avancierte TorSaarhüterin Pauline Nelles zur Matchwinnerin, indem sie drei Schüsse abwehrte und den 8:7-Triumph sicherte. Ein Zufall war das wohl nicht: Schon im Finale der U17-Europameisterschaft 2019 gegen die Niederlande wehrte sie vier Elfmeter ab und bescherte Deutschland damit den Titel. Apropos Torhüterin: In den bisherigen sieben Partien setzte der „Effzeh“ schon vier Keeperinnen ein. Fünfmal stand die Österreicherin Kristin Krammer (20) zwischen den Pfosten, einmal die 16-jährige Greta Treede, einmal wurde Alma Demiri (17) eingewechselt und einmal lief die vom SC Sand gekommene österreichische Nationaltorhüterin Jasmin Pal (26) auf. Letztere gehört zum Kölner Bundesligakader, muss in der „Ersten“ aber der früheren FSV-Spielerin Manon Klett (25) den Vortritt lassen. Trainer des 1. FC Köln II ist Alexander Schwarzer. Der 39-Jährige wird in der Tönnies-Arena auch tatsächlich auf der Bank sitzen, nachdem er zuletzt wegen unsportlichem Verhalten und Roter Karte ein Spiel zwangspausieren musste. Mit Abstand älteste, erfahrenste und erfolgreichste Akteurin der „Zweiten“ ist Meike Meßmer. Die 27-Jährige ist seit 2015 bei den Geißböcken und blickt neben vielen Zweitligaspielen auf 33 Bundesligaeinsätze für ihren Verein zurück. Dass sie im Sommer 2021 aus dem Kader der „Ersten“ gestrichen wurde, akzeptierte die offensive Mittelfeldspielerin mit Ehrgeiz und holte als Kapitänin der U-20 mit 33 Treffern die Torjägerkanone in der Regionalliga. Umso bitterer, dass sie vor dieser Saison von der Sportlichen Leitung als Kapitänin entbunden wurde. Nun führt die 21-jährige Laura Vogt das Team aufs Feld. So sehr man sich beim FSV Gütersloh natürlich einen Heimsieg über den 1. FC Köln II wünscht, so genau weiß man auch um die möglichen Konsequenzen. Steigen die Kölnerinnen am Saisonende nämlich in die Regionalliga West ab, wo die „Zweite“ des FSV um den Klassenerhalt kämpft, erhöht sich dort die Zahl der Absteiger. Also drücken wir unserem Gegner die Daumen, dass er die notwendigen Punkte für den Verbleib in der 2. Bundesliga in den anderen Spielen holt – nur nicht heute in der Tönnies-Arena.

Ingenieurbüro Langensiepen wird neuer Bronze Partner des FSV Gütersloh

Dipl.-Ing. Markus Oxenfarth, geschäftsführender Gesellschafter des Ingenieurbüros Langensiepen und Tobias Neumann, stellv. Geschäftsführer des FSV Gütersloh. (Foto: Dennis Seelige / FSV Gütersloh 2009)

Der FSV Gütersloh begrüßt einen neuen Sponsor und somit einen neuen Förderer des Mädchen- und Frauenfußballs am Standort Ostwestfalen-Lippe: das Ingenieurbüro Langensiepen aus Gütersloh wird neuer Bronze Partner unseres Vereins. „Wir freuen uns sehr, mit dem Ingenieurbüro Langensiepen einen neuen regionalen Sponsor begrüßen zu dürfen. Das Ingenieurbüro Langensiepen bekennt sich als neuer Bronze Partner zum FSV und dem Mädchen- und Frauenfußball. Das ist ein sehr starkes Signal und zeigt die weiterhin wachsende regionale Unterstützung für den Frauenfußball,“ sagt Tobias Neumann, stellv. Geschäftsführer & Leiter Marketing/Sponsoring, FSV Gütersloh. „Wir bedanken uns beim Ingenieurbüro Langensiepen und seinem Geschäftsführer Herrn Dipl.-Ing. Markus Oxenfarth für dieses Sponsoring und wir freuen uns zugleich auf die spannende Zusammenarbeit.“ „Wir freuen uns, Partner des FSV Gütersloh zu sein. Weil der Frauenfußball leider immer noch nicht dieselbe Popularität besitzt, wie der Männerfußball, ist es uns umso mehr ein Anliegen, den Mädchen- und Frauenfußball zu unterstützen,“ sagt Dipl.-Ing. Markus Oxenfarth, geschäftsführender Gesellschafter, Ingenieurbüro Langensiepen GmbH. Das Ingenieurbüro Langensiepen wurde 1972 gegründet und ist ein Experte für Schadensgutachten, Fahrzeugbewertungen, Unfallrekonstruktionen und technische Gutachten. Die Expertise des Gütersloher Ingenieurbüros wird von einer Vielzahl von Amts-, Land- und Oberlandesgerichten im gesamten Bundesgebiet genutzt.

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