FSV Gütersloh 2009

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FSV Gütersloh 2009

Britta Hainke verstärkt das Trainerteam der FSV-Frauen

Britta Hainke (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Der FSV Gütersloh verstärkt das Trainerteam seiner Frauenmannschaft mit Britta Hainke. Die 57-jährige Trainerin wird das Team bis zum Ende der laufenden Regionalliga-Saison 2025/2026 begleiten. Hainke ergänzt das bestehende Trainerteam um Cheftrainer Mark Oliver Stricker, Assistenz- und Torwarttrainer Matthias Kaiser sowie Athletiktrainerin Katrin Lückel. Mit der Verpflichtung reagiert der FSV Gütersloh auf die aktuelle Situation von Cheftrainer Mark Oliver Stricker, der sich nach einem Autounfall am 17. Januar weiterhin erholt. In dieser Zeit bringt Britta Hainke ihre Erfahrung in das Trainerteam ein und sorgt für Entlastung. Für Britta Hainke ist es eine Rückkehr zu ihrem Herzensverein. Nach fast einem Jahrzehnt in verschiedenen Trainerfunktionen hatte sie den FSV Gütersloh zum Ende der Saison 2023/2024 auf eigenen Wunsch verlassen. In der Saison 2023/2024 war Hainke Cheftrainerin der FSV-Frauen, die damals noch in der 2. Frauen-Bundesliga spielten. Zuletzt war sie in der laufenden Saison 2025/2026 als Co-Trainerin beim Frauen-Bundesligisten SGS Essen tätig. Der FSV Gütersloh bedankt sich bei Britta Hainke für ihre Bereitschaft, das Trainerteam in der aktuellen Situation zu unterstützen.

FSV-Cheftrainer Mark Oliver Stricker fällt nach Verkehrsunfall aus

FSV-Cheftrainer Mark Oliver Stricker im Mannschaftskreis. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Die Regionalliga-Fußballerinnen des FSV Gütersloh müssen sich aktuell ohne ihren Cheftrainer Mark Oliver Stricker auf die Fortsetzung der Saison vorbereiten. Der 53-Jährige Fußballlehrer verunfallte mit seinem Auto in der Nacht zum Sonntag in der Nähe von Lübeck. Er befand sich auf der Fahrt von den Hallenkreismeisterschaften in Drensteinfurt zu seiner in Norddeutschland lebenden Familie. Während an seinem Fahrzeug Totalschaden entstand, hatte Stricker großes Glück und zog sich lediglich leichte Verletzungen zu. Er konnte das Krankenhaus bereits wieder verlassen, weitere medizinische Untersuchungen sind jedoch noch erforderlich. Bis ihm die Ärzte wieder grünes Licht geben, übernimmt Assistenz- und Torwarttrainer Matthias Kaiser vorerst die Leitung des Trainings. Bereits am Samstag, den 24. Januar, steht für den FSV Gütersloh das erste Pflichtspiel des neuen Jahres an. Um 15 Uhr treten die FSV-Frauen beim Landesligisten SC Drolshagen im Achtelfinale des Westfalenpokals an.

Letzte Tests abgeschlossen: FSV Gütersloh bereit für den Pflichtspielstart

Emma Bendix im Testspiel gegen den DSC Arminia Bielefeld. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Die 1. Mannschaft des FSV Gütersloh hat in den vergangenen Tagen ihre letzten Testspiele im Rahmen der Sommervorbereitung absolviert und präsentierte sich dabei mit guten Leistungen. Am Dienstag, den 5. August, trat das Team von Cheftrainer Mark Oliver Stricker zu einem kurzfristig angesetzten Testspiel gegen die SpVg Aurich in der Tönnies-Arena an. In einer ausgeglichenen Begegnung zeigte der FSV eine deutliche Leistungssteigerung im Vergleich zur vorherigen Niederlage gegen den Herforder SV (0:1). Das Spiel gegen Aurich endete mit einem torlosen 0:0-Unentschieden. Am Sonntag, den 10. August, nahm die 1. Mannschaft des FSV am Blitzturnier in Bielefeld teil. In den beiden Turnierbegegnungen gegen Hannover 96 und die Gastgeberinnen vom DSC Arminia Bielefeld zeigte der FSV eine starke Leistung. Im ersten Spiel besiegte der FSV Hannover 96 mit 1:0, wobei das einzige Tor der Partie durch Anna-Sophie Schindler erzielt wurde. Im anschließenden, teils hart umkämpften Ostwestfalenderby gegen Arminia Bielefeld ging der FSV erneut durch Schindler mit 1:0 in Führung. Doch die Gastgeberinnen drehten die Partie und siegten schließlich mit 2:1. Für das Team von Mark Oliver Stricker stehen nun die letzten Vorbereitungen auf die bevorstehende Saison an. Das erste Pflichtspiel der Saison 2025/2026 wird am kommenden Sonntag, den 17. August, um 14:00 Uhr in der Play-off-Runde des DFB-Pokals der Frauen gegen den 1. FC Magdeburg in der Tönnies-Arena stattfinden. Tickets für die Partie sind über den offiziellen Onlineticketshop des FSV Gütersloh erhältlich.

Neuausrichtung mit Cheftrainer Mark Oliver Stricker ist bereits in vollem Gange

Cheftrainer Mark Oliver Stricker (links) mit den FSV-Spielerinnen in der Tönnies-Arena. (Foto: Wolfgang Temme / FSV Gütersloh 2009)

Der Abstieg aus der 2. Frauen-Bundesliga hat den FSV Gütersloh kräftig durchgeschüttelt und zum erwarteten personellen Umbruch geführt. Nahezu alle Spielerinnen des Zweitligakaders haben den Verein verlassen. Die Neuausrichtung geht der FSV mit der Entschlossenheit an, sich in der Regionalliga zu behaupten und gleichzeitig eine Talentschmiede zu bleiben. Schon vor drei Wochen ist der neue Cheftrainer Mark Oliver Stricker, bislang Coach der zwangsweise aus der Regionalliga abgestiegenen „Zweiten“, in den ersten Teil der Saisonvorbereitung eingestiegen. Mit dabei ist neben Katrin und Lena Lückel sowie Matthias Kaiser, die mit Stricker das Trainerteam bilden, auch Marwin Hoyer. Der 30-Jährige, frischgebackener Inhaber der B-Lizenz, war zuletzt Coach des Bezirksligisten SVKT Minden II und soll beim FSV als Cheftrainer des zweiten Teams fungieren. Ausbildung ist für den in Minden wohnenden Berufsfeuerwehrmann auch beruflich sein Fachgebiet. Aktuell stehen knapp 40 Spielerinnen in der Liste und dreimal wöchentlich in der Tönnies-Arena auf dem Trainingsplatz. Es ist eine Mischung aus den verbliebenen Zweitligaspielerinnen, den Akteurinnen des letztjährigen Regionalligateams sowie Talenten aus den U19- und U17-Teams des FSV Gütersloh. Sieben externe Neuzugänge sind auch dabei: Rebecca Otto (17, VfL Wolfsburg) und Emiliy Wittkowski (21, Wadersloh) bilden zusammen mit Leah Blome und Celina Seggelmann das Torhüterinnen-Quartett; eventuell stößt mit Janina Sauer noch eine Australien-Rückkehrerin dazu. Elaine Eickmann (21) kommt von Borussia Dortmund II, Lena Krahner (16) war bisher beim TuS Langenheide aktiv, Inga Merschel (21) kehrt von Arminia Bielefeld zurück, Kate Ogwago (17) und Romejsa Murati (17) wechseln aus der U17 des Herforder SV. Auch Madleen Franz (18), die frühere Kapitänin des Gütersloher U17-Bundesligateams und vergangene Saison beim Regionalligisten SGS Essen II aktiv, trainiert mit. Sie würde aber demnächst, sofern sie ein Visum erhält, an ein College in den USA wechseln. Die Pflichtspielsaison beginnt für den FSV Gütersloh am 17. August mit dem Play-off-Duell im DFB-Pokal gegen den Regionalligisten 1. FC Magdeburg. Den ersten von fünf Testspielauftritten hat „Mo“ Stricker für den 2. August gegen den Oberligisten HSC Hannover geplant. Das letztjährige Zweitligateam hat sich nahezu komplett aufgelöst. Lediglich Leah Blome, Pauline Berning (Wiederaufbau nach Fußbruch), Katharina Rädeker (Wiederaufbau nach Bänderriss), Leandra Kammermann und Julia Gärtner blieben beim FSV. Letztere absolviert im Rahmen ihres Lehramtsstudiums allerdings ein Auslandssemester und steht verlässlich erst in der Rückserie zur Verfügung. 24 Abgänge: Shpresa Aradini (Karriereende), Marie Schröder (Ziel unbekannt), Merle Hokamp (1. FC Köln, Bundesliga), Janne Krumme (Eintracht Frankfurt, Bundesliga), Sarah Rolle (VfL Bochum (2. Bundesliga), Gizem Kilic (VfR Warbeyen, 2. Bundesliga), Melanie Schuster, Ronja Leubner, Celina Baum, Lucy Wisniewski (alle Borussia Dortmund, Regionalliga), Maren Allmeroth, Lea Bultmann (beide Arminia Bielefeld, Regionalliga), Paula Weber, Olivia Zitzer, Charlotte Weinhold (alle DJK Wacker Mecklenbeck, Regionalliga), Linda Preuß, Lea Bartling (beide FC St. Pauli, Regionalliga), Hanna Krohne (TSV Jahn Calden, Regionalliga), Lilly Stojan, Nele Schmidt, Demi Pagel (alle FC Schalke 04, Westfalenliga), Finja Kappmeier, Chiara Tappe (beide USA), Linna Hermsmeier (SKN St. Pölten, Österreich).

FSV Gütersloh stellt sportliche Leitung und Trainerteams für die Saison 2025/2026 vor

Von links nach rechts: Michael Horstkötter, Ralph Philipper, Marwin Hoyer, Mark Oliver Stricker und Matthias Kaiser. (Foto: FSV Gütersloh 2009)

Nach dem sportlich bitteren Abstieg der ersten Mannschaft aus der 2. Frauen-Bundesliga in die Regionalliga West sowie dem damit verbundenen Zwangsabstieg der zweiten Mannschaft in die Westfalenliga, stellt sich der FSV Gütersloh zur neuen Saison 2025/2026 personell wie strukturell neu auf. Der Verein bleibt dabei seiner langjährigen Philosophie treu, talentierte Fußballerinnen nachhaltig zu fördern und auszubilden. Mit über 60 Nationalspielerinnen seit Vereinsgründung im Jahr 2009 zählt der FSV weiterhin zu den bundesweit anerkannten Talentschmieden im deutschen Frauen- und Mädchenfußball. An der Seitenlinie der ersten Mannschaft wird künftig Mark Oliver Stricker stehen. Der Inhaber der UEFA Pro Lizenz war bislang als Cheftrainer der zweiten Mannschaft sowie in Personalunion als Sportdirektor tätig. Stricker tritt die Nachfolge von Markus Graskamp an, der das Team interimsweise bis zum Saisonende betreute und nun wieder seine Rolle als Sportlicher Leiter des Vereins aufnimmt. Unterstützt wird Stricker künftig von Matthias Kaiser, Katrin Lückel und Lena Lückel, die gemeinsam das neue Trainerteam der ersten Mannschaft bilden. Auch die zweite Mannschaft des FSV Gütersloh erhält ein neues Gesicht an der Seitenlinie: Marwin Hoyer übernimmt zur neuen Saison die Cheftrainerposition. Hoyer kommt vom SVKT 07 Minden, wo er zuletzt als Cheftrainer der zweiten Frauenmannschaft tätig war. Als Cheftrainer der zweiten Mannschaft wird er, ebenso wie Stricker, stetig im regelmäßigen Austausch mit den Trainerteams der FSV-Juniorinnenmannschaften stehen. Diese enge Verzahnung zwischen Jugend- und Frauenbereich ist ein zentrales Element der zukünftigen strategischen Ausrichtung des Vereins und soll eine noch intensivere Förderung talentierter Nachwuchsspielerinnen gewährleisten. Ein weiterer wichtiger Baustein in der Neuausrichtung ist die Besetzung der Position des Jugendleiters mit Ralph Philipper. Der erfahrene Funktionär war viele Jahre in gleicher Rolle bei Blau-Weiß 98 Gütersloh tätig und bringt seine umfangreiche Expertise nun beim FSV ein. Seine Aufgabe wird es sein, die strukturelle Weiterentwicklung des Jugendbereichs voranzutreiben und Talente nachhaltig an den Frauenbereich heranzuführen. Für die administrativen Aufgaben im sportlichen Bereich sowie im Spielbetrieb bleiben weiterhin Michael Horstkötter, Markus Graskamp, Mark Oliver Stricker und Chris Punnakkattu Daniel verantwortlich. Trotz sportlicher Rückschläge blickt der FSV Gütersloh mit Optimismus und Entschlossenheit in die Zukunft. Der Verein setzt weiterhin auf Kontinuität, Kompetenz und konsequente Nachwuchsförderung – die Grundlage für sportlichen Erfolg und die Entwicklung der nächsten Generation von Spitzenfußballerinnen.

„Zweite“ nimmt Anschauungsunterricht in der Champions League

Elina Büttner in der Regionalligapartie gegen Borussia Mönchengladbach II. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Am Mittwoch unternimmt das Team des FSV Gütersloh II eine gemeinsame Reise. Ziel ist das Viertelfinale in der Champions League zwischen dem VfL Wolfsburg und dem FC Barcelona. „Da könnt ihr mal sehen, wie die das machen“, rief Mark Oliver Stricker den Regionalligaspielerinnen am Sonntag zu.  Der 52-jährige Trainer, in der Saison 2012/2013 Assistenzcoach beim Champions-League-Triumph der Wölfinnen, verspricht sich vom Anschauungsunterricht in der VfL-Arena, dass seine Schützlinge dort erkennen, was sie künftig besser machen müssen als bei der 0:3-Niederlage in der Tönnies-Arena gegen Borussia Mönchengladbach II. Weil das Offensiv-Pressing häufig nicht gut genug organisiert und die Defensive nicht immer gut strukturiert war, musste er die Niederlage am Ende als nicht unverdient bezeichnen. „Sie war aber auch unnötig“, ärgerte sich der Trainer. In der Tabelle musste der FSV den Gästen den 6. Tabellenplatz überlassen, liegt als Siebter mit 28 Punkten aber weit entfernt von der zu Saisonbeginn befürchteten Abstiegsgefahr. Mark Oliver Stricker wäre zufriedener gewesen, wenn Anna-Lena Meier eine ihrer beiden guten Anfangschancen in der 1. und 3. Minute genutzt hätte. Er hätte auch nichts dagegen gehabt, wenn Marlene Menzel in der 33. Minute die Führung erzielt hätte. Die Stürmerin scheiterte jedoch aus halbrechter Position an Gladbachs Keeperin Anna Schiffers. Zunehmend nutzte aber auch BMG die freien Räume im Mittefeld zu gefährlichen Angriffen. Celina Seggelmann, die diesmal als Torhüterin nominiert worden war, musste in der 20. Minute beim 20-Meter-Schuss von Selin Disli ihre erste starke Parade zeigen. In der 28. Minute landete eine abgerutschte Flanke von Lena Toerschen auf der Latte des Gütersloher Tores. Nach 35 Minuten aber lag der Ball im Netz: Ein Ballverlust an der Mittellinie nach einem nicht abgesicherten Vorstoß von Innenverteidigerin Charlotte Weinhold bescherte Mönchengladbach eine Überzahl, die Selin Disli zu einem starken 16-Meter-Schuss ausnutzte. Fast hätte der FSV zur Pause sogar mit 0:2 zurückgelegen, doch nach einem Pfostenschuss von Larissa-Sophie von der Eltz stand Abstauberin Disli im Abseits. Stricker reagierte in der Abwehr mit Umstellung von Dreier- auf Viererkette und nahm einzelne Umpositionierungen vor. Ein schöner Distanzschuss von Lea Bartling (52.) machte auch Hoffnung auf den Ausgleichstreffer. Doch der Zuruf von BMG-Trainerin Mareike Visser („Volle Kanne auf das zweite!“) trug Früchte. Philine Gerlach hatte in der 67. Minute mit einem Schussversuch aus 22 Metern Glück, weil Celina Seggelmann nicht an den hohen Ball herankam. Drei Minuten später packte die FSV-Keeperin bei einem 18-Meter-Schuss von Helen Klos eine Fußabwehr aus, doch Selin Disli staubte zum 0:3 ab. Trotz einiger guter Ansätze kamen die Gütersloherinnen selbst für einen Ehrentreffer nicht mehr in Frage. Charlotte Weinhold zwang Anna Schiffers immerhin mit einem Freistoß (69.) und einem Flachschuss (75.) zu zwei Paraden. Weiter geht es für die „Zweite“ in der Regionalliga am Sonntag, 23. März, mit der Partie beim Tabellenzweiten SC Fortuna Köln. Mal schauen, was sich unsere Mädels dann beim Champions-League-Spiel abgeschaut haben. FSV Gütersloh II: Seggelmann – T. Rother, Weinhold, Büttner (76. Bendix) – Kammermann, Meynert (58. Schmücker) – Bartling (89. Blome), Menzel, Schön – Meier, Nitsch.

FSV Gütersloh II beendet Testspiel-Winter mit 2:1-Sieg

Alena Schmidt im Einsatz für die "Zweite" des FSV. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Nach Niederlagen gegen Arminia Bielefeld II (0:1) und Werder Bremen II (2:3) beendete der FSV Gütersloh II die winterliche Testspielphase mit einem Sieg. Gegen den Spitzenreiter der niedersächsischen Oberliga SV Hastenbeck gewann das Regionalligateam von Trainer Mark Oliver Stricker am Samstag mit 2:1. In der heimischen Tönnies-Arena zeigten die Gütersloherinnen eine ordentliche Leistung mit schönen Kombinationen. „Wir hätten auch drei, vier oder fünf Tore machen können“, blickte unser Coach auf einige vergebene Chancen. So traf Sophie Nitsch in der 3. Minute aus halbspitzem Winkel nur den Pfosten. Wenig später (6.) gelang Alena Schmidt aber der verdiente Führungstreffer. Nitsch machte es in der 89. Minute im Abschluss besser und erzielte das 2:0, nachdem sie die Hastenbecker Keeperin nach einem steilen Zuspiel von Lea Bartling überlaufen hatte. Postwendend traf Alessya-Sophie Ruhnow für die Gäste aus Hameln nach einem Ballgeschenk des FSV aber zum Endstand. Feldspielerin Birgitta Schmücker, die sich in Ermangelung einer Torhüterin zwischen die Pfosten gestellt hatte, bekam anschließend im Mannschaftskreis dennoch einen Sonderapplaus. Bevor auch Emma Bendix, Marlene Menzel und Neuzugang Helena Babic ihre Spielanteile bekamen, begann der FSV Gütersloh II mit folgender Elf: Schmücker – Koepke, Schäfermeier, Büttner – Bartling, Meynert, Schobel, Schön – Meier, Schmidt, Nitsch. Um weitere Punkte für den als ursprüngliches Saisonziel ausgegebenen Klassenerhalt kämpft der bisher bravourös auftretende Tabellensiebte am Samstag, 22. Februar (13 Uhr), in der Tönnies-Arena gegen den Tabellenfünften DJK Wacker Mecklenbeck.

„Zweite“ überwintert nach 2:0-Auswärtssieg in der oberen Tabellenhälfte

Charlotte Weinhold im Einsatz in der Regionalliga West. (Foto: Aleks Czapla / FSV Gütersloh 2009)

Vor der Saison bezifferte Mark Oliver Stricker die Chance des FSV Gütersloh II auf den Klassenerhalt in der Frauen-Regionalliga West mit „1 Prozent“. Am Sonntag verabschiedete sich das Team mit einem 2:0-Erfolg beim 1. FFC Recklinghausen in die Winterpause. Nach 15 von 26 Spielen belegt unsere „Zweite“ mit einer 7-1-7-Bilanz, also 22 Punkten, Platz sieben und gehört damit zur oberen Tabellenhälfte. Und was sagt Stricker nun: „Jetzt sind wir bei 2 Prozent angekommen.“ Der Unterschied zu seiner Vorstartprognose: Diesmal macht der Trainer einen halbernsten Scherz. Denn er weiß ganz genau, dass sich die Mannschaft unter seiner Führung und unter den Fittichen von Teammanager Matthias Kaiser prächtig entwickelt hat, zu einer echten Einheit geworden ist und fußballerisch selbst mit den Besten der Liga mehr als mithalten kann. Von einem potenziellen Abstiegsplatz 12 ist der FSV II mit neun Zählern fast genauso weit entfernt wie vom zehn Punkte voraus liegenden 2. Tabellenplatz. Spitzenreiter VfR SW Warbeyen ist mit 42 Punkten eine Klasse für sich. Das Abstiegsgespenst kreist in Köln und Aachen, aber nicht in Rheda über der Tönnies-Arena. Und als hätte es dafür noch eines Beweises bedurft, setzten sich die Gütersloherinnen nach dem 5:0-Hinspielsieg trotz erschwerter Bedingungen auch in Recklinghausen durch – „bei einem direkten Konkurrenten“, wie Mark Oliver Stricker unter Verweis auf den nur ganz knapp über dem Strich stehenden Tabellenelften beharrt. Der FSV reiste mit deutlich ausgedünntem Personal an: Top-Angreiferin Pauline Berning war ins Zweitligateam aufgestiegen und spielte zeitgleich in Nürnberg. „Ich bin ein bisschen stolz darauf, dass sie es geschafft hat“, weiß der Trainer um sein Verdienst an Bernings Comeback. Auch Lena Meynert (Zahnentzündung), Lea Bartling (erkrankt), Leandra Kammermann (Studium) sowie die privat verhinderten Jule Schobel und Sophie Nitsch standen nicht zur Verfügung. Neben Torhüterin Celina Seggelmann saßen mit Sophie Walters und der Debütantin Natalia Marczak nur zwei Feldspielerinnen auf der Bank. Mit Johanna Burholz und Jessica Heisinger hatten sich zwei Westfalenauswahl-Spielerinnen nach dem Länderpokal im Oktober leider verabschiedet. Vielleicht war die lange Ausfallliste ein Grund, warum der FSV anders als eine Woche beim 2:2 gegen Bayer Leverkusen II spielerisch nicht zu glänzen vermochte. „Dafür waren die Mädels kämpferisch richtig stark“, schwärmte Mark Oliver Stricker und sprach von einem „echten Arbeitssieg“. Beim Treffer zur 1:0-Führung in der 24. Minute machte sich das frühe Anlaufen und Zustellen des Gegners bezahlt. Charlotte Weinhold, die wegen ihrer starken Leistungen die winterliche Vorbereitung mit dem Kader des Zweitligateams absolvieren wird, zog aus 30 Metern ab, und der Ball landete unter leichter Mithilfe der Recklinghäuser Keeperin im Netz. Weitere Möglichkeiten durch Alena Schmidt, Marlene Menzel und Anna-Lena Meier blieben vor der Pause ungenutzt. Die zweite Halbzeit ging eindeutig an die Gastgeberinnen, wie Stricker freimütig einräumte: „Wir haben tief gestanden und mit Mann und Maus verteidigt.“ Das allerdings machten die Gütersloherin so leidenschaftlich und taktisch geschickt, dass Recklinghausen nur zu einer einzigen hochkarätigen Torchance kam: FSV-Keeperin Janina Sauer bekam an einen Schuss aus acht Metern aber noch eine Hand dran und drehte den Ball um den Pfosten. Mit dem einzigen schön ausgespielten Konter machte der FSV in der 86. Minute dann den Deckel auf seinen Auswärtssieg. Sophie Walters leitete ihn auf dem rechten Flügel mit einem Pass auf Natalia Marczak ein, die U19-Spielerin bediente die von links einlaufende Elina Büttner, und die 21-Jährige fackelte nicht lange und jagte den Ball aus 16 Metern zum 2:0 in die Maschen. „Es zeichnet uns aus, dass wir jetzt auch solche Spiele gewinnen können“, kommentierte Mark Oliver Stricker die Entwicklung seines Teams. Die Spielerinnen haben offenbar so viel Spaß am Fußball, dass sie sie gleich in die Hallensaison überwechseln. Nach dem Schrottwichteln am Freitag steht schon am Samstag das Hallenturnier um den Elithera-Cup in Emmerthal an. FSV Gütersloh II: Sauer – T. Rother, Schmücker, Büttner – Meier, Weinhold, Schön, Kroepke (70. Walters) – Schmidt, Menzel (85. Marczak), Gärtner.

FSV Gütersloh II feiert 5:0-Triumph beim Heimdebüt in der Regionalliga

Jubel nach dem verdienten 5:0-Triumph des FSV Gütersloh II gegen Recklinghausen. (Foto: FSV Gütersloh 2009)

Gleich im ersten Heimspiel der neuen Saison in der Regionalliga West konnte der FSV Gütersloh II den ersten „Dreier“ bejubeln. Gegen den 1. FFC Recklinghausen triumphierte das Team von Mark Oliver Stricker am Sonntag in der Tönnies-Arena sogar mit 5:0. „Das tut der Seele gut“, atmete der Cheftrainer des Perspektivteams spürbar auf. Schließlich stellt er sich in der Spielzeit 24/25 auf einen Kampf um den Klassenerhalt ein, in dem er den Gegner aus dem Vestischen für einen direkten Konkurrenten hält. Fast etwas untypisch für ihn geriet Stricker beinahe ins Schwärmen: „Die Mädels haben eine wirklich tolle Leistung abgerufen und viele Sachen perfekt umgesetzt.“ Anders in der Vorwoche bei der 0:1-Niederlage in Leverkusen lobte er neben den spielerischen Aspekten insbesondere auch die Körperlichkeit, mit der seine Spielerinnen das Kommando vom Start weg an sich rissen und über die gesamten 90 Minuten nicht mehr abgaben: „Wir haben nicht lieb und brav, sondern richtig Frauenfußball gespielt.“ Neben der Entschlossenheit in den Zweikämpfen profitierten die Gütersloherinnen auch von der Strategie ihres Coaches, den Gegner sofort beim Versuch der Spieleröffnung unter Druck zu setzen. „Damit hatten die richtig Schwierigkeiten“, stellte Stricker fest. Der Einsatz wurde früh belohnt. Schon in der 12. Minute erzielte Julia Gärtner die 1:0-Führung, indem sie einen Freistoß aus 22 Metern mit ihrem starken linken Fuß direkt verwandelte. Dass sie dann Ball gar nicht voll traf und die Recklinghäuser Torhüterin mit dem „krummen“ Aufsetzer nicht klar kam, scherte Mark Oliver Stricker nicht. „Das war der Türöffner“, jubelte er. Genauso freute er sich über die vier weiteren Treffer. Neben Pauline Berning (39., 47.) trugen sich mit Lea Bartling (57.) und Kathi Rädeker (85.) zwei weitere Spielerinnen in die Torschützenliste ein, die wie Gärtner auch beim Zweitligateam mittrainieren. In seiner Funktion als Sportdirektor des Vereins registrierte Stricker dies als besonders positiv: „Das ist eine Win-win-Situation für alle.“ Mit Janne Krumme sammelte auch eine Torhüterin der „Ersten“ Spielpraxis in der „Zweiten“. Die 17-Jährige imponierte mit Strafraumbeherrschung und entschärfte zwei gefährliche Situationen souverän. Weil der eigentlich nächste Gegner, die DJK Wacker Mecklenbeck, am kommenden Wochenende in der 2. Runde des DFB-Pokals spielt, geht es für den FSV Gütersloh II erst am Sonntag, 15. September, um 17.15 Uhr in der Tönnies-Arena gegen die DJK Südwest Köln weiter. FSV Gütersloh II: Krumme – T. Rother, Weinhold, Büttner – Meier (68. Schobel), Kammermann (68. Schmidt), Meynert, Rädeker – Bartling (60. Nitsch), Berning (77. Bendix), Gärtner (77. Walters). Im Aufgebot: Seggelmann (Tw). Tore: 1:0 (12.) Gärtner, 2:0 (39.) Berning, 3:0 (47.) Berning, 4:0 (57.) Bartling, 5:0 (85.) Rädeker.

FSV Gütersloh erweitert Führungsebene: Mark Oliver Stricker ist neuer Sportdirektor

Sportdirektor des FSV Gütersloh: Mark Oliver "M.O." Stricker. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Der FSV Gütersloh stellt sich weiter für die Zukunft auf und erweitert seine Führungsebene um eine weitere Person. Mark Oliver Stricker wird ab sofort die neu geschaffene Position des Sportdirektors bekleiden. Darüber hinaus wird „M.O.“ Stricker, in einer Doppelfunktion, auch als Cheftrainer der 2. Mannschaft des FSV Gütersloh tätig sein und das Team durch die neue Saison der Regionalliga West führen. Stricker wird sich als Sportdirektor der Gesamtkoordination der sportlichen Belange der FSV-Mannschaften annehmen, sowie die Implementierung einer stringenten sportlichen Philosophie und Struktur für die fünf Mannschaften des Vereins verantworten. Somit soll gewährleistet werden, dass alle Mannschaften und Spielerinnen weiterentwickelt werden, die Mannschaften weiterhin sportlich erfolgreich sind und den Spielerinnen ein bestmöglicher Übergang zwischen den Mannschaften ermöglicht wird. Michael Horstkötter, Geschäftsführer, FSV Gütersloh: „Wir freuen uns sehr, dass wir ‚M.O.‘ Stricker für diese neue Position im Verein gewinnen konnten. Er kennt den Verein in und auswendig. Zudem bringt er als erfolgreicher Trainer viel Erfahrung mit, die er nun einsetzen wird, um die sportlichen Strukturen weiter zu verbessern. Mit der neuen Stelle des Sportdirektors möchten wir die administrativen Aufgaben im sportlichen Bereich weiter auf mehrere Schultern verteilen. Die Anforderungen werden immer größer und wir möchten diese bestmöglich erfüllen. Mit ‚M.O.‘ Stricker, Markus Graskamp, Chris Punnakkattu Daniel und meiner Wenigkeit sind wir nun vier Personen, die in diesem Bereich die Aufgaben übernehmen und sich gut ergänzen.“ Mark Oliver Stricker, Sportdirektor, FSV Gütersloh… … zu seiner neuen Aufgabe: „Ich freue mich sehr über das Vertrauen, das mir entgegengebracht wird. Die Saison 2024/25 wird für uns als Verein in jeder Hinsicht spannend und herausfordernd. Mein Ziel ist es, die Professionalisierung der sportlichen Strukturen weiter voranzutreiben und die Verzahnung unserer Mannschaften zu verbessern.“ … zu den Ambitionen des FSV in der 2. Frauen-Bundesliga: „Mit unserer 1. Mannschaft wollen wir um einen der drei Aufstiegsplätze spielen. Union Berlin ist der klare Favorit in der 2. Frauen-Bundesliga, dahinter gibt es jedoch etwa zehn Teams auf vergleichbarem Niveau, die um die Plätze 2 und 3 kämpfen – und wir sind eines davon. Unsere Konkurrenz hat sicherlich finanziell und strukturell bessere Bedingungen, aber wenn wir unsere Basisarbeit weiterhin gut machen, Verletzungen vermeiden und manchmal ein wenig Spielglück erzwingen können, haben wir eine kleine Chance auf den Aufstieg. Diese Chance wollen wir nutzen. Falls es nicht klappt, haben wir es zumindest versucht. Wir sind uns jedoch bewusst, wie eng alles sein wird, und deshalb behalten wir auch den Blick nach unten – Platz 11 bedeutet Abstieg. Wir wollen gerne hoch, werden als krasser Außenseiter alles versuchen, müssen aber nicht.“ … zu den Perspektiven der weiteren FSV-Mannschaften: „Auch für unsere 2. Mannschaft, die neu gegründete U19 sowie die U17- und U16-Teams wird die kommende Saison spannend. Bei allen vier Nachwuchsmannschaften steht die Weiterentwicklung unserer Spielerinnen an erster Stelle. In den letzten zwei Jahren haben wir viele Abgänge verkraften müssen, darunter allein zwölf Spielerinnen zum BVB, weitere zu Schalke 04, SGS Essen und Arminia Bielefeld. Hinzu kommt künftig der VfL Bochum als weiterer Konkurrent in unserem Einzugsgebiet. Während es vor drei Jahren noch drei Vereine waren, sind es nun sechs, die in derselben Region aktiv sind. Allein in dieser Saison haben uns 19 Spielerinnen in Richtung dieser Vereine verlassen. Der Hauptgrund hierfür ist finanzieller, nicht sportlicher Natur. Das ist in Ordnung, denn finanziell können wir mit keinem dieser Vereine konkurrieren. Auch das europäische Ausland wird zukünftig häufiger bei uns anklopfen.“ … zur Ausgangslage der 2. Mannschaft des FSV in der Regionalliga West: „Die schwierigste Ausgangslage hat in der kommenden Saison unsere 2. Mannschaft. Die vielen Abgänge lassen sich nicht vollständig kompensieren, und die Kaderqualität entspricht einem Platz 4-6 in der Westfalenliga. Dennoch werden wir versuchen, die Minimalchance auf den Klassenerhalt zu nutzen. Dies kann nur durch eine gute Weiterentwicklung in enger Zusammenarbeit mit den Teams FSV 1 und U19 gelingen.“ Der FSV Gütersloh wünscht „M.O.“ Stricker viel Erfolg in seiner neuen Rolle als Sportdirektor und als Cheftrainer der 2. Mannschaft.

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