FSV Gütersloh 2009

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FSV Gütersloh 2009

FLVW nominiert 14 FSV-Spielerinnen für Vergleichslehrgang der U-19 Westfalenauswahl

FSV Gütersloh 2009 x Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen e. V.

Der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) hat seinen Kader für den U-19 Westfalenauswahl Vergleichslehrgang mit dem Niedersächsischen Fußballverband (NFV) bekanntgegeben. Die Liste der berufenen Spielerinnen umfasst insgesamt 14 Spielerinnen des FSV Gütersloh. Cisel Akgül, Leah Blome, Johanna Burholz, Aurelie Jessica Heisinger, Larissa Henkel, Janne Krumme, Laura Naccarato, Laura Nünning, Joyce Schüttelhöfer, Hannah Wehmeyer und Charlotte Weinhold stehen im Aufgebot für die Maßnahme vom 21.08. bis 22.08.2023 am SportCentrum Kaiserau. Zudem stehen Madleen Franz, Lotte Schnoor und Antonia Schön stehen auf Abruf bereit. Für den Vergleichslehrgang wurden Spielerinnen aus den Jahrgänge 2007, 2006 und 2005 nominiert.

Ein Sieg und zwei Niederlagen für den FSV II beim Jubiläumskick des BV Werther

FSV II Abwehrchefin Lena Lückel im Spiel gegen den Hamburger SV II. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Die zweite Mannschaft des FSV Gütersloh konnte am Samstag, 5. August gleich drei sportlich interessante Testspiele bestreiten. Auf Einladung des BV Werther waren neben dem FSV auch der DSC Arminia Bielefeld und der Hamburger SV II zu Gast in der Böckstiegelstadt. Die Testspiele auf der BV-Sportanlage waren ein Teil der Feierlichkeiten zum 25-jährigen Jubiläum der Frauen- und Mädchenfußballabteilung des BV Werther. Die Feierlichkeiten starteten bereits um 11:00 Uhr mit Testspielen zwischen der 2. Mannschaft des BV Werther, der Spvg. Steinhagen, dem SC Peckeloh und dem VfB Schloss Holte. Im Laufe des Nachmittages griffen auch die Topteams in das Geschehen ein. Das Perspektivteam des FSV besiegte dabei im ersten Spiel die „Rothosen“ aus Hamburg mit 2:1. Das FSV-Team unter der Leitung des neuen Cheftrainers Noah Henneböhle konnte auch im zweiten Spiel gegen die ostwestfälischen Rivalinnen aus Bielefeld überzeugen – auch wenn am Ende eine knappe 0:1-Niederlage zu Buche stand. Dem Team blieb auch im abschließenden Spiel gegen den BV Werther kein Erfolg vergönnt. Gegen die Gastgeberinnen musste man sich mit einer 1:2-Niederlage zufriedengeben.

FSV II empfängt zum Regionalliga-Auftakt die SGS Essen

FSV-Mittelfeldspielerin Leandra Kammermann (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Die zweite Mannschaft des FSV Gütersloh wird am Sonntag, 27. August in die neue Spielzeit der Regionalliga West starten. Am ersten Spieltag der Saison 2023/24 wird unser Perspektivteam die SGS Essen U-20 in der Tönnies Arena empfangen. Dies geht aus dem Rahmespielplan hervor, den der Westdeutsche Fußballverband (WDFV) bekanntgegeben hat. Das ostwestfälische Derby zwischen dem FSV und dem DSC Arminia Bielefeld wird ebenfalls seinen ersten Akt in der heimischen Arena erleben. Das Team unseres neuen Cheftrainers Noah Henneböhle kann sich am 8. Spieltag auf den Besuch der Spielerinnen aus der Leineweberstadt freuen. Die Regionalliga West wird nach dem 14. Spieltag, am Sonntag, 3. Dezember, und somit dem ersten Spieltag der Rückrunde in die Winterpause gehen. Nach einer doch recht langen Winterpause dürfen die Mannschaften am Sonntag, 3. März wieder um Punkte kämpfen. Der letzte Spieltag ist für den Sonntag, 25. Mai terminiert. Der FSV hat dabei am 26. Spieltag ein Heimspiel gegen den SC Fortuna Köln. Regionalliga West 2023/24 – Spiele des FSV Gütersloh 2009 Hinrunde Sonntag, 27.08.2023 | FSV Gütersloh 2009 II – SGS Essen U-20 Sonntag, 03.09.2023 | VfL Bochum 1848 – FSV Gütersloh 2009 II Sonntag, 10.09.2023 | SSV Rhade – FSV Gütersloh 2009 II Sonntag, 17.09.2023 | FSV Gütersloh 2009 II – SV 1913 Walbeck Sonntag, 24.09.2023 | TSV Alemannia Aachen- FSV Gütersloh 2009 II Sonntag, 01.10.2023 | FSV Gütersloh 2009 II – VfR SW Warbeyen 1945 Sonntag, 08.10.2023 | 1. FC Köln U-20 – FSV Gütersloh 2009 II Sonntag, 15.10.2023 | FSV Gütersloh 2009 II – DSC Arminia Bielefeld Sonntag, 22.10.2023 | 1. FFC Recklinghausen – FSV Gütersloh 2009 II Sonntag, 29.10.2023 | FSV Gütersloh 2009 II – Bayer 04 Leverkusen II Sonntag, 05.11.2023 | spielfrei Sonntag, 12.11.2023 | FSV Gütersloh 2009 II – Vorwärts Spoho Köln Sonntag, 19.11.2023 | SC Fortuna Köln – FSV Gütersloh 2009 II Rückrunde Sonntag, 03.12.2023 | SGS Essen U-20 – FSV Gütersloh 2009 II Sonntag, 03.03.2024 | FSV Gütersloh 2009 II – VfL Bochum 1848 Sonntag, 10.03.2024 | FSV Gütersloh 2009 II – SSV Rhade Sonntag, 17.03.2024 | SV 1913 Walbeck – FSV Gütersloh 2009 II Sonntag, 24.03.2024 | FSV Gütersloh 2009 II – TSV Alemannia Aachen Sonntag, 07.04.2024 | VfR SW Warbeyen 1945 – FSV Gütersloh 2009 II Sonntag, 14.04.2024 | FSV Gütersloh 2009 II – 1. FC Köln U-20 Sonntag, 21.04.2024 | DSC Arminia Bielefeld – FSV Gütersloh 2009 II Sonntag, 28.04.2024 | FSV Gütersloh 2009 II – 1. FFC Recklinghausen Sonntag, 05.05.2024 | Bayer 04 Leverkusen II – FSV Gütersloh 2009 II Sonntag, 12.05.2024 | spielfrei Sonntag, 19.05.2024 | Vorwärts Spoho Köln – FSV Gütersloh 2009 II Sonntag, 26.05.2024 | FSV Gütersloh 2009 II – SC Fortuna Köln

Noah Henneböhle wird neuer Cheftrainer des Regionalliga-Teams

Noah Henneböhle wird Cheftrainer der 2. Mannschaft. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Der FSV Gütersloh freut sich sehr, Noah Henneböhle als neuen Cheftrainer unserer zweiten Mannschaft vorstellen zu dürfen. Henneböhle, bisher Cheftrainer unserer U-16 Mannschaft, folgt auf Mark Oliver Stricker, der vereinsintern in eine andere Funktion wechseln wird. Der 24-jährige Henneböhle erhält somit das Vertrauen des Vereins bei der Weiterentwicklung unseres Perspektivteams, welches zukünftig noch eine größere Bedeutung bei der Förderung unserer Nachwuchstalente erhalten wird. Die „Zweite“, die auch in der kommenden Saison 2023/24 in der Regionalliga West spielen wird, soll junge Talente an das Leistungsniveau im Frauenfußball heranführen und somit den Übergang in unsere erste Mannschaft weiter erleichtern. Als ehemaliger Juniorinnencoach des FSV kennt Henneböhle bereits viele der Nachwuchsspielerinnen und kann sie entsprechend gezielt bei ihrer Weiterentwicklung unterstützen. Seine B+ Lizenz hat der aus Büren stammende Sport- und Mathematiklehrer in einem DFB-Lehrgang erworben, bei dem er gemeinsam mit den früheren Nationalspielern Lars und Sven Bender sowie zahlreiche Ex-Profis wie Sidney Sam, Philipp Bargfrede, Markus Brzenska und Bernd Nehrig die Lehrgangsmodule absolvierte. Der FSV Gütersloh wünscht Noah Henneböhle alles Gute für die neue Herausforderung im Verein. Zudem bedanken wir uns bei Mark Oliver „M.O.“ Stricker für seine hervorragende Arbeit in seiner Amtszeit als Cheftrainer des Perspektivteams. Stricker führte die Mannschaft unter anderem zum Meistertitel in der Westfalenliga und zum Aufstieg in die Regionalliga West.

Aus Liga 3 mach 2: Marie Schröder wechselt vom Regionalligateam in die „Erste“

Aus der Regionalliga in die 2. Frauen-Bundesliga: Marie Schröder. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Marie Schröder wird in der Saison 2023/24 in der 2. Frauen-Bundesliga für den FSV Gütersloh auf Torejagd gehen. Die 23-jährige Angreiferin war in den vergangenen drei Spielzeiten für die zweite Mannschaft des FSV Gütersloh aktiv. In der „Zweiten“ konnte sie unter anderem in der Saison 2021/22 die Meisterschaft in der Westfalenliga und dem damit verbundenen Aufstieg in die Regionalliga West feiern. In der abgelaufenen Saison 2022/23 war Schröder mit sieben Toren die erfolgreichste FSV-Torschützin in der Regionalliga und hat somit maßgeblich zum erfolgreichen Klassenerhalt beigetragen. Nun folgt der Wechsel in die erste Mannschaft des FSV Gütersloh. Die 2. Frauen-Bundesliga ist kein unbekanntes Terrain für die schnelle Angreiferin. Schröder wechselte nach einer überzeugenden Saison 2015/16 aus der U-17 des FSV in den Zweitligakader. In zwei Spielzeiten wurde sie in neun Zweitligapartien und einer Begegnung des DFB-Pokals eingesetzt. Zur Saison 2020/21 erfolgte der Wechsel zum Perspektivteam des FSV, da so der Fußball und ihre Polizeiausbildung besser unter einen Hut gebracht werden konnten. In der kommenden Spielzeit will die ehrgeizige Fußballerin wieder in der 2. Frauen-Bundesliga angreifen. Der FSV Gütersloh freut sich sehr über Maries Rückkehr in unsere erste Mannschaft. Wir wünschen Marie alles Gute für die neue Saison 2023/24!

25 Jahre Frauenfußball beim BV Werther: FSV Gütersloh, HSV, Arminia Bielefeld & Co. zu Gast in der Böckstiegelstadt

25 Jahre Frauenfußball beim BV Werther: FSV Gütersloh, HSV, Arminia Bielefeld & Co. zu Gast in der Böckstiegelstadt. (© BV Werther 1920 e.V.)

Nach der Saison 2022/23 laufen die Planungen und Vorbereitungen für die kommende Spielzeit auf Hochtouren. Während für die DFB-Frauen im Sommer mit der FIFA Frauen-Weltmeisterschaft in Australien und Neuseeland noch das Highlight der Saison 2022/23 bevorsteht, richten sich beim FSV Gütersloh bereits die Blicke auf die Saison 2023/24. Im Rahmen der Saisonvorbereitung wird der FSV Gütersloh am Samstag, 5. August auf Einladung des BV Werther interessante Testspiele in der Böckstiegelstadt bestreiten. Die Regionalligamannschaft des FSV wird dabei auf die Gastgeberinnen des BV Werther, den Hamburger SV und die ostwestfälischen Rivalinnen des DSC Arminia Bielefeld treffen. Die Partien werden jeweils eine Spieldauer von 45 Minuten haben. Die Testspiele sind ein Teil der Feierlichkeiten zum 25-jährigen Jubiläum der Frauen- und Mädchenfußballabteilung des BV Werther. Die Feierlichkeiten am 5. August werden bereits um 11:00 Uhr mit Testspielen zwischen der 2. Mannschaft des BV Werther, der Spvg. Steinhagen, dem SC Peckeloh und dem VfB Schloss Holte beginnen. Der FSV Gütersloh wird ab 15:00 Uhr in das Spielgeschehen eingreifen und sich mit drei attraktiven Teams messen. Neben den Partien gegen die in der Westfalenliga spielenden 1. Mannschaft des BV Werther und dem Regionalligisten Arminia Bielefeld verspricht das Duell gegen den Hamburger SV ein spannendes Duell zu werden. Der HSV könnte in der kommenden Spielzeit in der 2. Frauen-Bundesliga spielen und somit ein Ligakonkurrent der 1. Mannschaft des FSV Gütersloh werden. Die Vorzeichen stehen für die „Rothosen“ aus der Hansestadt nicht schlecht: Nach dem 3:0-Heimsieg im Relegationshinspiel gegen den FC Viktoria Berlin hat der HSV einen großen Schritt in Richtung Aufstieg gemacht. Doch das Rückspiel am kommenden Sonntag in der Bundeshauptstadt verspricht nochmals 90 packende Minuten. Die Testspiele werden allesamt auf der BV-Sportanlage (Teutoburger-Wald-Weg 8, 33824 Werther/Westfalen) ausgetragen.

FSV Gütersloh II feiert nach 2:0-„Endspielsieg“ den Klassenerhalt in der Regionalliga

Großer Jubel bei der 2. Mannschaft des FSV Gütersloh nach dem erfolgreichen Klassenerhalt. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Der FSV Gütersloh ist mit seiner zweiten Mannschaft auch in der nächsten Saison in der Frauenfußball-Regionalliga West vertreten. Im „Endspiel“ um den Klassenerhalt trotzte der letztjährige Aufsteiger der Drucksituation des Gewinnen-Müssens, zeigte eine bärenstarke Leistung und besiegte den 1. FFC Recklinghausen mit 2:0. Mit dem sechsten Dreier der Saison verbesserte sich der FSV auf 23 Punkte und kletterte in der Tabelle auf Rang elf. Als Viertletzter sind die Gütersloherinnen in jedem Fall gesichert, weil neben den drei obligatorischen Absteigern auch Vizemeister Borussia Bocholt durch den freiwilligen Rückzug einen Platz frei macht. Recklinghausen (21 Punkte) bleibt als Drittletzter nur dann in der Regionalliga, wenn Meister Borussia Mönchengladbach sich im Relegationsspiel gegen Südwest-Meister SV Elversberg durchsetzt und in die 2. Bundesliga aufsteigt. Zu denen, die den Erfolg in der Tönnies-Arena feierten, gehörte auch Michael Horstkötter: „Für uns als Verein ist der Klassenerhalt extrem wichtig, damit sich unsere jungen Spielerinnen in der Regionalliga entwickeln können“, sagte der Geschäftsführer des Zweitligaklubs. Dessen Talente können auf ihrem anspruchsvollen Weg von der U17-Bundesliga in die „Erste“ nun weiter von der dritthöchsten deutschen Spielklasse als Zwischenstation profitieren. Eingeleitet wurde der finale Heimsieg von einem Geschenk des 1. FFC Recklinghausen. Unter dem Druck des Angelaufen-Werdens von FSV-Stürmerin Julia Gärtner verpatzte Abwehrspielerin Sabine Reinhold in der 22. Minute einen Rückpass zu ihrer Torhüterin. Gärtner erlief den Ball und schob ihn aus 15 Metern eiskalt an Julia Matuszek vorbei zur 1:0-Führung ins Netz. „Ich war mir sicher, dass wir dieses Spiel gewinnen“, war die 22-Jährige mit großem Selbstvertrauen ins Match gestartet und gab nachher folgende Geschichte zum Besten: „Am Freitag beim Abschlusstraining schaute auch U17-Coach Christian Franz-Pohlmann zu und meinte: Das sieht gut aus. Ihr gewinnt am Sonntag und Julia Gärtner macht ein Tor. Und ich habe ihm geantwortet: Ja, stimmt.“ Bis zum Pausenpfiff mussten die Gütersloherinnen zwar die eine oder andere brenzlige Situation überstehen, aber wirklich geprüft wurde Keeperin Isabelle Mischke nicht. Auf der Gegenseite näherten sich Marie Schröder (38.) und Laura Ostenfelder (42.) dem zweiten Treffer an. Mit der Führung im Rücken verzichtete unser Team aber häufig auf das mannschaftliche Nachrücken bei langen Bällen auf die schnellen Angreiferinnen Schröder und Finnja Schriek. Die Vorentscheidung fiel zu Beginn der 2. Halbzeit, nachdem Julia Gärtner schon in der 47. Minute die FFC-Keeperin mit einem tollen Drehschuss zu einer starken Parade gezwungen hatte. Drei Minuten danach schlug Lena Lückel, die mit Olivia Zitzer eine glänzende Innenverteidigung bildete, einen Freistoß von halbrechts als halbhohen Aufsetzer in den Recklinghausener Strafraum. Wenige Tage nach ihrem 36. Geburtstag roch Birgitta Schmücker den Braten mit ihrer ganzen Routine, lief passend in den Ball und drückte ihn mit dem Körper über die Torlinie. In Gefahr geriet der Sieg nicht mehr, weil alle Gütersloherinnen weiter beherzt verteidigten, weil Svenja Hörenbaum im zentralen Mittelfeld die Regie übernahm und weil bei zahlreichen Kontern eher das 3:0 als der Anschlusstreffer in der Luft lag. Als Schiedsrichter Jonas Niemeyer die Partie abpfiff, jubelte nicht nur das Publikum in der Tönnies-Arena, sondern auch der Teil des Kaders, der nicht mehr selbst vom Klassenerhalt profitiert: Neben Svenja Hörenbaum waren vor dem Anpfiff auch Lynn Thäter, Laura Ostenfelder, Anna-Lena Meier, Corinna Pradella und Annabel Herick mit Blumen verabschiedet worden. Und auch für den Trainer läuteten nach einer Achterbahnfahrt durch 24 Saisonspiele mit dem Happyend die Abschiedsglocken. „Danke für die Zusammenarbeit, vielleicht hat die eine oder andere in den letzten zwei Jahren ja doch etwas gelernt“, sagte Mark Oliver Stricker voller Untertreibung im Mannschaftskreis auf dem Platz. Der 51-jährige Fußballlehrer scheidet auf eigenen Wunsch aus der bisherigen Rolle aus, bleibt dem FSV Gütersloh aber in anderer Funktion erhalten. „Ein dickes Kompliment an die Mannschaft, sie hat nie aufgegeben“, ergänzte Stricker und zollte besonders auch Teammanager Matthias Kaiser Respekt für die ungemein engagierte Arbeit. Dass die „Zweite“ angesichts der personellen Besetzung auf und neben dem Platz überhaupt derart in die Bredouille geriet, verwunderte viele Experten. „Eigentlich hatte unsere Mannschaft das Potenzial zu mehr, aber wir sind zu spät zu einem richtigen Team geworden“, nannte Marie Schröder einen Grund für die monatelange Zitterpartie. Die 23-jährige, herausragend schnelle Angreiferin war mit sieben Treffern die beste Torschützin des FSV II, der unter großer Fluktuation im Trainingsbetrieb litt und dessen großes fußballerisches Manko die Chancenverwertung war. „Wenn es Punkte für das Herausspielen von Chancen gäbe, wären wir in den Top-5 der Regionalliga“, weiß Mark Oliver Stricker ganz genau, woran für ein besseres Abschneiden in der nächsten Saison gearbeitet werden muss. FSV Gütersloh II: Mischke – T. Rother, Lückel, Zitzer, Kammermann – Schröder (87. Welpott), Ostenfelder, Hörenbaum, Gärtner (83. Rädeker) – Schriek (70. Jahn), Schmücker (70. Meier). Im Aufgebot: Büttner, Löffler, Ludwigt, Reinkensmeier, Lintel (Tw). Tore: 1:0 (22.) Gärtner, 2:0 (50.) Schmücker.

FSV II verliert „Endspiel“ in Siegen, bekommt aber unverhofft eine zweite Chance zum Klassenerhalt

FSV-Angreiferin Marie Schröder (Foto: Dennis Seelige / FSV Gütersloh 2009)

Das Endspiel verloren und trotzdem ein Endspiel gewonnen: „Wir haben eine zweite Chance bekommen“, kommentierte Trainer Mark Oliver Stricker die unverhoffte Wende für den FSV Gütersloh II im Abstiegskampf der Frauenfußball-Regionalliga West. Zwar kassierte sein Team am Sonntag im als „Alles-oder-Nichts“-Duell apostrophierten Spiel beim direkten Konkurrenten Sf Siegen eine 0:2-Niederlage. Damit blieb der FSV auf dem drittletzten Tabellenplatz und verpasste vermeintlich die Möglichkeit, sich durch einen Heimsieg am letzten Spieltag über Recklinghausen aus eigener Kraft ganz sicher zu retten. Eine Mitteilung vom Westdeutschen Fußball-Verband aber änderte die Vorzeichen: Borussia Bocholt, vor einem Jahr aus der 2. Liga abgestiegen und aktuell Tabellenzweiter, erklärte den Rückzug zum Saisonende und steht damit automatisch als einer von drei sicheren Absteigern fest. Der „Fußballgott“ spielte dem FSV Gütersloh am vorletzten Spieltag zudem insofern in die Karten, als der 1. FC Recklinghausen im Heimspiel dem VfL Bochum mit 1:2 unterlag und daher als Viertletzter bei 21 Punkten stehenblieb. Somit reicht den Gütersloherinnen (20 Punkte) im Saisonfinale am Sonntag, 4. Juni (13 Uhr, Tönnies-Arena), ein „Dreier“, um drin zu bleiben. „Wir wollen diese zweite Chance unbedingt nutzen“, appelliert Stricker an die Mentalität seines Teams. Im günstigsten Fall bleibt der FSV aber sogar bei einer Niederlage in der Regionalliga. Sollte nämlich West-Meister Borussia Mönchengladbach im Relegationsspiel gegen den Südwest-Meister SV Elversberg den Aufstieg in die 2. Bundesliga schaffen, bleibt es bei drei Absteigern. Angesichts dieser Entwicklung konnte es sich der Gütersloher Trainer ersparen, mit seinen Spielerinnen allzu hart ins Gericht zu gehen. „Wir waren für unsere Verhältnisse durch die Bank nicht gut und haben zurecht verloren“, sagte er nach dem 0:2 in Siegen. Dass mit Svenja Hörenbaum, Julia Gärtner und Chiara Tappe drei Stammspielerinnen sowie mit Isabelle Mischke die etatmäßige Torhüterin fehlte, ließ er nicht als Ausrede und Grund für das fehlerhafte Auftreten gelten. Schließlich halfen mit Keeperin Luisa Pösentrup sowie Johanna Burholz und Phine Ebert drei Talente aus dem U17-Bundesligateam aus. „Es war eine Kopfsache“, glaubt Stricker: „Zuletzt waren wir die Jäger und konnten relativ befreit aufspielen, denn wir hatten nichts zu verlieren. Das war diesmal anders – jetzt hatten wir etwas zu verlieren.“ Erkennbar war, dass der FSV gegen die auf Konter lauernden Gastgeberinnen das fußballerisch bessere Team war. Allerdings fehlten im vorderen Drittel sowohl Ideen als auch Präzision. Ein Schuss von Birgitta Schmücker ans Außennetz war die nennenswerteste Aktion in der ersten Halbzeit, ein Schuss von Pamela Jahn an die Latte blieb das offensive Highlight im zweiten Durchgang. Auf der Gegenseite profitierte Siegen zweimal von individuellen Fehlern der FSV-Abwehrspielerinnen. Beim 1:0 in der 17. Minute profitierte Josephine Eva Greb von einem zu kurz geratenen Rückpass der unentschlossen Innenverteidigerin Lena Lückel. Vor dem 2:0 in der 75. Minute legte sich Rechtsverteidigerin Tina Rother den Ball zu weit vor, und Sophie Rüthing bedankte sich. „Beide Tore haben wir dem Gegner aufgelegt“, ärgerte sich Mark Oliver Stricker. FSV Gütersloh: Pösentrup – T. Rother, Burholz (46. Pradella), Lückel, Zitzer – Schröder, Kammermann, Jahn (71. Welpott), Rädeker – Meier (80. Reinkensmeier), Schmücker (60. Schriek). Im Aufgebot: Büttner, Ebert. Tore: 1:0 (17.) Greb, 2:0 (75.) Rüthing.

Sechs-Punkte-Spiel in der Regionalliga: FSV II zu Gast in Siegen

FSV II Kapitänin Svenja Hörenbaum (Foto: Dennis Seelige / FSV Gütersloh 2009)

Der Saisonendspurt in der Regionalliga West entwickelt sich für das Perspektivteam des FSV Gütersloh zu einem echten Krimi um den Klassenerhalt. Am morgigen Sonntag, 21. Mai kommt es dabei zu einem Sechs-Punkte-Spiel, wenn wir bei den Sportfreundinnen aus Siegen zu Gast sind. Der FSV steht derzeit noch auf dem zwölften Tabellenplatz, während Siegen nur mit einen Punkt Vorsprung den elften Platz inne hat. Somit könnte sich unsere Mannschaft mit einem Sieg den Abstieg bringenden Platz verlassen und sich vor dem letzten Spieltag in eine vorteilhafte Position bringen. Cheftrainer Mark Oliver Stricker weiß dennoch um die schwierige Aufgabe, die sein Team erwartet. Der FSV hat sich in den jüngsten Spielen gegen Mannschaften im unteren Tabellendrittel sehr schwer getan. Die FSV-Mannschaft wird entsprechend fokussiert in die Partie gehen und versuchen den Siegenerinnen die Punkte abzuluchsen. Die Partie zwischen den Sportfreundinnen Siegen und dem FSV Gütersloh II wird um 13:00 Uhr auf dem Kunstrasenplatz des Leimbachstadions stattfinden.

Chiara Tappe erleidet einen Knöchelbruch

Chiara Tappe in einer Partie der Regionalliga West. (Foto: Dennis Seelige / FSV Gütersloh 2009)

Chiara Tappe hat sich während einer Trainingseinheit unserer 2. Mannschaft eine schwere Verletzung zugezogen. Die Verteidigerin hat einen Knöchelbruch erlitten und wird somit eine längere Zeit ausfallen. Die Verletzung ist für uns ein herber Verlust im Abstiegskampf der Regionalliga West. Wir wünschen Chiara eine gute und schnelle Genesung. Wir hoffen sehr, sie bald wieder auf dem Platz begrüßen zu dürfen.

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