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FSV Gütersloh 2009

FSV Gütersloh im Westfalenpokal: Nachholspiel beim SC Drolshagen am 14. Dezember

Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW)

Das für den 22. November 2025 angesetzte Zweitrundenspiel im Westfalenpokal des FSV Gütersloh beim SC Drolshagen wird nun am Sonntag, den 14. Dezember 2025, um 14:30 Uhr nachgeholt. Die Partie findet auf dem Sportplatz Drolshagen (Am Buscheid, 57489 Drolshagen) statt. Aufgrund widriger Witterungsbedingungen mussten am vergangenen Wochenende insgesamt fünf Zweitrundenpartien des Westfalenpokals, darunter auch das Spiel des FSV, abgesagt werden.

Ungeschlagene U17 des FSV Gütersloh triumphiert mit 1:0 in Mönchengladbach

FSV-Nachwuchstorhüterin Kim Fahrmeyer (Foto: Michael Meßmann / FSV Gütersloh 2009)

Ein gutes Pferd springt nicht höher als es muss, und es springt idealerweise im passenden Moment ab. Genauso praktizierte es die U17 des FSV Gütersloh in der Regionalliga West. Das Team von Cheftrainer Lukas Jäschke gewann am Samstag im „Fohlenstall“ von Borussia Mönchengladbach mit 1:0 und erzielte den Siegtreffer in der zweiten Minute der Nachspielzeit. Damit verlängerten unsere Top-Talente eine beeindruckende Serie: Von den bisherigen acht Meisterschaftspartien gewannen sie sechs und verloren kein einziges. Und beim Erfolg in Gladbach blieben die Jäschke-Mädels zum siebten Mal in Folge ohne Gegentreffer. Mit 20 Punkten und einem Torverhältnis von 15:1 belegt der FSV in der Tabelle hinter Spitzenreiter SGS Essen (22) und dem punktgleichen DSC Arminia Bielefeld, gegen die man jeweils 0:0 spielte, den 3. Platz. Neben dem Meistertitel geht es in der Regionalliga West auch um die Qualifikation für den DFB-Pokal. Nachdem sich die Gütersloherinnen in den beiden vorherigen Partie gegen Rhade (3:0) und Kinderhaus (1:0) nicht gerade mit Ruhm bekleckert hatte, registrierte Lukas Jäschke am Samstag eine spielerische Steigerung. Dabei war der Kunstrasenplatz Am Haus Lütz bei frostigen Temperaturen nicht einfach zu bespielen, denn in den schattigen Bereichen war der Untergrund durchaus glatt. Der ohne die privat verhinderte Emma Schulte angetretene FSV hatte etwas mehr Ballbesitz und auch ein leichtes Chancenplus. Während die auf Platz fünf verbliebenen Gladbacherinnen in der 53. Minute ihre größte Chance mit einem Schuss über das Tor vergaben, brachten Yumnah Lohnherr (65.) und Johanna Braune (70.) den Ball bei den besten Gütersloher Möglichkeiten nicht im gegnerischen Gehäuse unter. „Niemand hätte sich beschweren dürfen, wenn das Spiel 0:0 ausgegangen wäre“, gab Jäschke zu, dass der späte Triumph auch glückliche Aspekte hatte. Wer den finalen Siegtreffer tatsächlich erzielte, ließ sich nicht genau eruieren. Schiedsrichterin Emma Strömer trug deswegen Johanna Braune in den offiziellen Spielbericht ein und lag damit nicht völlig daneben. Die Mittelfeldspielerin hatte eine Ecke von rechts mit ihrem linken Fuß stark und gefährlich nach innen getreten, wo sich fast alle Spielerinnen beider Teams im Strafraum knubbelten. Irgendwie landete der Ball im Tor, wobei unklar blieb, ob ihn letztlich Freund oder Feind dorthin bugsiert hatten. „Mir ist das relativ egal“, sagte Jäschke. Er würde die Siegesserie mit seinem Team gerne bis zum Ende der Hinrunde fortsetzen. Drei Partien sind noch zu absolvieren. Nach dem Heimspiel gegen den Vorletzten Fortuna Düsseldorf am Samstag, 29. November (14 Uhr) folgen noch die Duelle beim Tabellensechsten Bayer Leverkusen (6. Dezember) und gegen den Tabellenvierten FC Iserlohn (13. Dezember). FSV Gütersloh U17: Fahrmeyer – Haag, Rohden, Horstmann – Lohnherr, Rehpöhler (62. Combrink), Braune, Bretthauer, Pollmeier – Stahlschmidt (55. Peters), Ladage.

Einladung zur ordentlichen Mitgliederversammlung des FSV Gütersloh

Die Tönnies-Arena ist die Heimspielstätte des FSV. (Foto: Oliver Hugo / FSV Gütersloh 2009)

Zu unserer Mitgliederversammlung am Donnerstag, den 04.12.2025 um 19.00 Uhr, laden wir alle Mitglieder sehr herzlich in die Tönnies-Arena (In der Mark 2, 33378 Rheda-Wiedenbrück) ein. Die Veranstaltung findet im Konferenzbereich der Tönnies-Hauptverwaltung statt. Die anwesenden Mitglieder sind laut Vereinssatzung stimmberechtigt, sofern sie das 16. Lebensjahr vollendet haben. Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden. Tagesordnung: 1. Begrüßung 2. Bestimmung des/der Protokoll-/Schriftführer*in 3. Genehmigung des Protokolls der JHV vom 18.06.2024 4. Bericht des Vorstandes 5. Bericht über den Jahresabschluss 2024 6. Bericht der Kassenprüfer 7. Genehmigung des Jahresabschlusses 2024 8. Beschluss über die Entlastung des Vorstandes 9. Wahl des/der Wahlleiter*in 10. Wahlen 10.1. Wahl des/der 2. Vorsitzenden 10.2. Wahl des/der stellv. Geschäftsführer*in 10.3. Wahl des Kassenprüfers 11. Bericht zur sportlichen Entwicklung im Verein 12. Verschiedenes Alle Wahlen und Abstimmungen werden gemäß der Vereinssatzung durchgeführt: § 16 Ablauf und Beschlussfassung von Mitgliederversammlungen (…) Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Die Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder gefasst; bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt. Stimmenthaltungen gelten als nicht abgegebene Stimmen. Schriftliche Abstimmungen erfolgen nur, wenn 1/3 der anwesenden Mitglieder dies verlangt; bei Wahlen muss eine geheime Abstimmung erfolgen, wenn 1/3 der anwesenden Mitglieder dies verlangt. Satzungsänderungen können nur mit einer Mehrheit von 2/3 der anwesenden Mitglieder beschlossen werden. Zur Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von 2/3 der Mitglieder des Vereins erforderlich. § 17 Stimmrecht und Wählbarkeit Mitglieder sind stimmberechtigt, sofern sie das 16. Lebensjahr vollendet haben. Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden. Gewählt werden können alle ordentlichen Mitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben. Medienvertreter*innen sind ebenfalls herzlichst eingeladen an unserer Mitgliederversammlung teilzunehmen. Gez. Sebastian Kmoch, 1. Vorsitzender Michael Horstkötter, Geschäftsführer

FSV-Reserve zeigt starke Leistung – knappes 2:3 gegen Arminia Bielefeld II

Doppeltorschützin im Ostwestfalen-Derby: Luljeta Dragaj bejubelt eines ihrer Tore gegen den DSC Arminia Bielefeld II. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Die 2. Mannschaft des FSV Gütersloh hat am heutigen Spieltag der Frauen-Westfalenliga trotz einer überzeugenden Vorstellung eine knappe 2:3-Niederlage gegen die Zweitvertretung des DSC Arminia Bielefeld hinnehmen müssen. Die Mannschaft von Cheftrainer Marwin Hoyer präsentierte sich engagiert, spielfreudig und hätte sich am Ende durchaus einen Punkt verdient. Dabei startete die Partie denkbar ungünstig für den FSV: Bereits in der 3. Spielminute brachte Mariem Mohand Arifi die Gäste in der Tönnies-Arena früh in Führung. Doch die Gütersloherinnen antworteten mit großer Moral. Luljeta Dragaj gelang nur zehn Minuten später der Ausgleich, und die FSV-Reserve übernahm zunehmend die Spielkontrolle. In der 27. Minute war es erneut Dragaj, die mit ihrem zweiten Treffer das Spiel drehte und den FSV verdient mit einer 2:1-Führung in die Pause schickte. Im zweiten Durchgang kam Arminia entschlossener zurück. Rim Meliani traf in der 68. Minute zum 2:2, bevor Yaren Kirdaroglu die Partie in der 80. Minute endgültig zugunsten der Gäste entschied. Trotz eines starken Schlussspurts blieb dem FSV der Ausgleich verwehrt. Am Ende steht eine unglückliche Niederlage, aber auch eine Leistung, auf der das Team für die kommenden Aufgaben optimistisch aufbauen kann.

FSV Gütersloh unterliegt Arminia Bielefeld im Ostwestfalen-Derby deutlich mit 0:6

Leandra Kammermann in Ostwestfalen-Derby gegen Arminia Bielefeld. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Der FSV Gütersloh musste am heutigen Spieltag der Frauen-Regionalliga West eine herbe Niederlage hinnehmen. Im Ostwestfalen-Derby gegen den DSC Arminia Bielefeld verlor die Mannschaft von Cheftrainer Mark Oliver Stricker in der Tönnies-Arena deutlich mit 0:6. Dabei begann die Partie vielversprechend: Der FSV zeigte gegen den Tabellendritten eine konzentrierte Anfangsphase, stand defensiv stabil und ließ zunächst keine gefährlichen Abschlüsse der Gäste zu. Doch mit dem 1:0 durch Jocelyn Hampel in der 25. Minute kippte das Spiel. Arminia fand zunehmend ihren Rhythmus, während der FSV defensiv ins Wanken geriet. Noch vor der Pause erhöhten Anna Czekalla (38.) und Sophia Thiemann (40.) auf 0:3. Auch nach dem Seitenwechsel dominierten die Gäste das Geschehen. Jocelyn Hampel setzte in der 60. Minute mit ihrem zweiten Treffer ein weiteres Ausrufezeichen. Der FSV fand kaum Entlastung und musste weitere Gegentore hinnehmen: Lisch Lösch (70.) und Leonora Ejupi (85.) sorgten schließlich für den 0:6-Endstand. Nach dem 13. Spieltag bleibt der FSV Gütersloh auf dem 12. Tabellenplatz und wird in den kommenden Wochen wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt sammeln müssen.

U17 des FSV Gütersloh feiert 1:0-Heimsieg gegen Westfalia Kinderhaus

FSV-Nachwuchsspielerin Emma Schulte im Duell gegen den SC Westfalia Kinderhaus. (Foto: Michael Meßmann / FSV Gütersloh 2009)

Die U17-Juniorinnen des FSV Gütersloh haben am Donnerstagabend in der heimischen Tönnies-Arena einen wichtigen Sieg in der B-Juniorinnen-Regionalliga eingefahren. Das Team von Trainer Lukas Jäschke gewann die Begegnung gegen den SC Westfalia Kinderhaus knapp, aber verdient mit 1:0. Für die Entscheidung sorgte Lotta Horstmann, die in der 28. Spielminute den Ball im gegnerischen Tor platzieren konnte. Nach dem 7. Spieltag rangiert der FSV Gütersloh nun mit 17 Punkten auf Tabellenplatz drei. Punktgleich liegt der DSC Arminia Bielefeld aufgrund der besseren Tordifferenz auf Rang zwei. An der Spitze behauptet sich weiterhin die SGS Essen mit 19 Punkten. Mit dem Sieg bleibt der FSV in Schlagdistanz zur Tabellenspitze und blickt selbstbewusst auf die kommenden Aufgaben.

U16 des FSV Gütersloh unterliegt Schalke 04 mit 0:3

U16-Cheftrainer Steffen Willmann mit seinen Spielerinnen. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Die U16-Juniorinnen des FSV Gütersloh mussten am Mittwochabend in der Tönnies-Arena eine Niederlage in der B-Juniorinnen-Westfalenliga hinnehmen. Gegen die U17 des FC Schalke 04 verlor die Mannschaft von Trainer Steffen Willmann mit 0:3. Die Gäste gingen früh in Führung: Anne-Marie Lima Baros traf in der 17. Minute zum 0:1. Kurz vor der Pause erhöhte Hanna Wallek in der 33. Minute auf 0:2. Auch nach dem Seitenwechsel blieb Schalke effizient. In der 64. Minute stellte Finja Eick den 0:3-Endstand her. In der Tabelle stehen die Gütersloherinnen weiterhin bei 13 Punkten und belegen aktuell den siebten Platz.

Sichtungstraining des FSV Gütersloh für die Altersklassen U13 und U15

Fußball in der Tönnies-Arena. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Der FSV Gütersloh lädt talentierte und fußballbegeisterte Mädchen der Jahrgänge U13 und U15 zu einem Sichtungstraining ein. Wenn du gerne Fußball spielst, ehrgeizig bist und dich weiterentwickeln möchtest, bist du bei uns genau richtig. Wir bieten dir die Möglichkeit, dein Talent zu zeigen! Termine: Wann: 24. November 2025 | 8. Dezember 2025 | 5. Januar 2026 (jeweils montags) Wo: Sportplatz Blankenhagen, Nottebrocksweg 6, 33334 Gütersloh Uhrzeit: jeweils um 16:30 Uhr Wichtige Hinweise: Für die Teilnahme am Sichtungstraining wird eine Probeerlaubnis des aktuellen Vereins benötigt. Alle Infos dazu findest du auf unserer Webseite: https://fsvguetersloh.de/verein/probetraining/. Bitte bringe die unterschriebene Erlaubnis zum Training mit, da eine Teilnahme ohne diese leider nicht möglich ist. Falls du derzeit in keinem Verein spielst, benötigst du keine Erlaubnis. Anmeldung und Kontakt: Du kannst dich vorab per E-Mail unter r.philipper@fsvguetersloh.de oder telefonisch unter +49 1523 1732844 anmelden. Gib dabei bitte deinen Namen, Jahrgang, Verein und deine Position an. Natürlich kannst du auch spontan zum Training kommen. Wir freuen uns darauf, dich kennenzulernen und gemeinsam mit dir spannende Trainingseinheiten zu erleben!

FSV Gütersloh II schluckt wieder viele Gegentore

Romejsa Murati im Einsatz für die Zweite. (Foto: Aleks Czapla / FSV Gütersloh 2009)

Die Fußballerinnen des FSV Gütersloh II müssen in der Westfalenliga weiterhin Nehmerqualitäten beweisen. Beim SV Oesbern, einem Stadtteilklub aus dem sauerländischen Menden, kassierte das Team von Cheftrainer Marwin Hoyer am Sonntag mit 0:7 die nächste hohe Torlos-Niederlage. Eine Woche zuvor hatte es mit dem Heim-0:10 gegen Borussia Dortmund II sogar eine zweistellige Lehrstunde gegeben. Mit erst einem Sieg bei elf Niederlagen und einem Torverhältnis von 4:66 belegt unsere „Zweite“ den letzten Tabellenplatz. Aufgeben ist für die Beteiligten aber keine Option. „Die Mädels möchten und ich möchte“, setzt Marwin Hoyer auf kleine Fortschritte und personelle Verstärkungen für die Rückrunde. In Oesbern wurde der FSV vor allem in der ersten Halbzeit dafür bestraft, dass es nach einer ordentlichen Anfangsviertelstunde an Zweikampfbereitschaft und läuferischer Intensität mangelte. Und wie schon so häufig gingen nach dem ersten Gegentreffer (15.) die Köpfe nach unten und die Ordnung verloren. Die Folge waren drei weitere Einschläge innerhalb kürzester Zeit (18., 20., 24.), so dass es zur Pause wegen eines fünften Gegentores (41.) aus Gütersloher Sicht schon 0:5 stand. „Das war extrem ärgerlich“, fand Marwin Hoyer. Im zweiten Durchgang stabilisierte sich sein Team, und der gastgebende Tabellensechste kam nur noch zu zwei weiteren Toren (66., 74.). „Die Westfalenliga ist aktuell für einige noch eine Nummer zu groß, aber wir arbeiten motiviert weiter.“ Der Coach gibt sich auch deswegen positiv, weil die Trainingsbeteiligung unabhängig von der Niederlagenserie auf hohem Niveau geblieben ist. FSV Gütersloh II: Wittkowsky – Wesseler, Topal, Mehn, Murati, Krahner – Marczak, Soundé, Ogwago (61. Bremke) – Dahlkemper, Dragaj (77. Rödel).

Der Bann ist gebrochen: FSV feiert mit 5:1 in Moers den ersten Saisonsieg

Starker Rückhalt: FSV-Torhüterin Leah Blome. (Foto: Dennis Seelige / FSV Gütersloh 2009)

Im zwölften Anlauf hat es endlich geklappt: Die Fußballerinnen des FSV Gütersloh feierten am Sonntag mit dem 5:1 beim GSV Moers den ersten Saisonsieg in der Regionalliga West. Nach zuvor sechs Unentschieden bringt der erste „Dreier“ zwar keine tabellarische Verbesserung, aber die Equipe von Cheftrainer Mark Oliver Stricker hat sich als abstiegsgefährdeter Tabellenzwölfter bis auf einen Punkt an Rang elf herangeschoben. Entsprechend gut gelaunt formierte sich das Team auf dem Kunstrasenplatz an der Filder Straße in Moers nach dem Schlusspfiff zum Siegerfoto. Ein glatter Durchmarsch war der Erfolg allerdings nicht, denn der noch sieglose Tabellenletzte ging in der 23. Minute durch Isis van Biljouw mit 1:0 in Führung. Und außer dem Rückstand musste der FSV, der schon ohne Pauline Berning (Rippenbruch aus dem Dortmund-Spiel) und Kathi Rädeker (Magen-Darm-Infekt) begonnen hatte, auch den Ausfall von Anna Stockmann verkraften. Die Stürmerin schied in der 28. Minute mit einer Sprunggelenksverletzung aus. „Die ersten 25 Minuten gehen klar an den Gegner. Die Abstände zwischen den Mannschaftsteilen waren zu groß, wir haben Moers Räume gegeben“, analysierte Stricker. Sein möglicherweise vom Druck des Gewinnen-Müssens im „Sechs-Punkte-Spiel“ verunsichertes Team konnte sich bei Keeperin Leah Blome bedanken, dass außer dem Moerser Führungstreffer nicht auch einer der gegnerischen Distanzschüsse im Gütersloher Tor landete. Deutlich mehr Zugriff und Sicherheit erlangte der FSV durch eine personelle Umstellung: Stricker schickte Birgitta Schmücker aus der Innenverteidigung als zweite Sturmspitze nach vorne. Zudem erwies sich die von Stockmanns Verletzungspech erzwungene Einwechslung von Pauline Pfeiffer als Glücksfall. „Pirlo war so etwas wie der Gamechanger“, urteilte unser Coach. Die 17-Jährige fasste sich in der 35. Minute ein Herz, zog aus 24 Metern ab, und der Flatterball flog zum 1:1 ins Netz. „Das hat uns richtig Auftrieb gegeben, danach hatten wir das Spiel im Griff“, stellte Mark Oliver Stricker fest. Im Ergebnis manifestierte sich das kurz vor dem Pausenpfiff, als Emma Bendix eine Ecke von Greta Hohensee zur 2:1-Führung einköpfte. Es war der erste Saisontreffer für die Verteidigerin, die eine der Entdeckungen dieser Saison ist. Im zweiten Durchgang kam der GSV Moers zu keiner nennenswerten Chance mehr. Entschieden war die Partie deswegen, als Birgitta Schmücker in der 66. Minute mit einem trockenen 20-Meter-Schuss auf 3:1 erhöhte. Das 4:1 durch Greta Hohensee (72.) erfreute Stricker auch wegen der Uneigennützigkeit von Pauline Pfeiffer. Die quirlige Angreiferin hatte sich zusammen mit Greta Hohensee gegen eine Überzahl von Gegenspielerinnen bis in den Strafraum durchkombiniert, ließ hier noch zwei Moerserinnen aussteigen und verzichtete zugunsten eines Querpasses auf Torschützin Hohensee dann auf den eigenen Abschluss. Von zahlreichen Möglichkeiten, die sich unser Team in der Schlussviertelstunde herausspielte, führte nur noch eine zum Torerfolg: Die eingewechselte Antonia Schön belohnte sich in der 89. Minute ebenfalls mit dem ersten Saisontor zum 5:1-Endstand. Nachdem der Bann auswärts gebrochen ist, warten der FSV und seine Anhänger jetzt auf den ersten Heimsieg. Die nächste Gelegenheit dazu gibt es am Sonntag, 16. November, wenn um 14 Uhr die Partie gegen den Tabellendritten Arminia Bielefeld ansteht. FSV Gütersloh: Blome – Koepke, Schmücker, Haag, Bendix – Stockmann (28. Pfeiffer), Koerdt, Kammermann, Büttner (79. Rother) – Meier (79. Schön), Hohensee. Im Aufgebot: Schindler, Otto (Tw).

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