FSV Gütersloh 2009

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Kampagnenvideo: #SchenkUnsEineZukunft – Für die Rettung des Frauen- & Mädchenfußballs

#SchenkUnsEineZukunft - Kampagnenvideo

Der FSV Gütersloh hat am heutigen Donnerstag, den 13. Februar die Kampagne „Schenk uns eine Zukunft“ gestartet. Mit dieser Kampagne soll bis Ende April 2025 eine Summe von 80.000 Euro gesammelt werden, um den Frauen- und Mädchenfußball auf Leistungsniveau in der Region über den Sommer 2025 hinaus zu erhalten. Eine zentrale Säule der Kampagne ist ein Crowdfunding: https://www.gofundme.com/f/schenk-uns-eine-zukunft Sollte es dem Verein nicht gelingen, die notwendigen Mittel zu mobilisieren, wird der FSV Gütersloh zum Sommer 2025 leider seine Tore schließen müssen. Dies hätte nicht nur für den Verein, sondern auch weitreichende Folgen für die Sportlandschaft und den Frauenfußball in der gesamten Region. Bitte akzeptiere YouTube Cookies um dieses Video abzuspielen. Mit deiner Zustimmung erhältst du Contentzugriff auf YouTube, einem externen Dienstleister. YouTube Datenschutzerklärung Wenn du diesem Hinweis zustimmst, wird deine Auswahl gespeichert und die Seite neu geladen. YouTube-Content ansehen

FSV Gütersloh startet Kampagne „Schenk uns eine Zukunft“ – Crowdfunding für den Fortbestand des Frauen- und Mädchenfußballs

Der FSV Gütersloh steht vor einer entscheidenden Phase seiner Vereinsgeschichte. Nachdem die geplante Fusion mit dem FC Gütersloh zum Sommer 2025 gescheitert ist, startet der Verein eine ambitionierte Kampagne zur Sicherung seiner Zukunft. Unter dem Motto „Schenk uns eine Zukunft“ soll bis Ende April 2025 eine Summe von 80.000 Euro gesammelt werden, um den Frauen- und Mädchenfußball auf Leistungsniveau in der Region über den Sommer 2025 hinaus zu erhalten. Gemeinsam für den Erhalt des Frauenfußballs in Gütersloh Das Finanzierungsziel von 80.000 Euro dient dazu, das bestehende bilanzielle Negativkapital von 40.000 Euro zu decken sowie die finanzielle Grundlage für die kommende Saison 2025/2026 zu sichern. Das aktuelle bilanzielle Negativkapital ist im Wesentlichen durch notwendige Rechnungsabgrenzungen entstanden und ist nicht auf Verbindlichkeiten zurückzuführen. Ursprünglich betrug das Negativkapital des Vereins 110.000 Euro, konnte jedoch dank intensiver Bemühungen der Verantwortlichen bereits erheblich reduziert werden. „Wir haben die Situation sorgfältig analysiert und beschlossen, noch einmal alles daran zu setzen, den Frauen- und Mädchenfußball auf Leistungssportniveau in Gütersloh zu sichern. Wenn wir die benötigten Mittel bis Ende April aufbringen können, planen wir, die Zusammenarbeit mit einem Männerlizenzverein zum Sommer 2026 erneut anzustreben“, erklärt der Vorstand des FSV Gütersloh. Crowdfunding als zentrales Element der Kampagne Ein entscheidender Bestandteil der Kampagne ist ein Crowdfunding (https://www.gofundme.com/f/schenk-uns-eine-zukunft), das sowohl die Unterstützung bestehender Sponsoren als auch Beiträge aus der breiten Gütersloher und ostwestfälischen Gemeinschaft einholen soll. „Jeder Beitrag zählt“, so der Aufruf des Vereins. „Wir sind auf die Solidarität der Region angewiesen, um unser Ziel zu erreichen und den leistungsorientierten Frauen- und Mädchenfußball in Gütersloh zu retten.“ Sollte es dem Verein nicht gelingen, die notwendigen Mittel zu mobilisieren, wird der FSV Gütersloh zum Sommer 2025 leider seine Tore schließen müssen. Dies hätte nicht nur für den Verein, sondern auch weitreichende Folgen für die Sportlandschaft und den Frauenfußball in der gesamten Region. Unterstützung aus der Gemeinschaft ist gefragt Der FSV Gütersloh setzt auf die Unterstützung seiner Sponsoren, Partner und der gesamten Bevölkerung. „Wir hoffen, dass unsere bestehenden Sponsoren uns weiterhin begleiten, sei es durch direkte finanzielle Hilfe oder durch die Empfehlung neuer Förderer aus ihrem Unternehmernetzwerk. Doch auch die Unterstützung der Menschen in der Region ist essenziell. Es geht nicht nur um einen Fußballverein, sondern um Chancengleichheit und die Zukunft talentierter Frauen und Mädchen, die hier in ihrer Heimat ihren Traum vom Spitzenfußball weiterleben wollen.“ Der Verein betont, dass jeder noch so kleine Beitrag helfen kann, die Zukunft des FSV Gütersloh und des leistungsorientierten Frauen- und Mädchenfußballs in der Region zu sichern. Für weitere Informationen zur Kampagne und zur Teilnahme am Crowdfunding besuchen Sie bitte die Webseiten https://zukunft.fsvguetersloh.de und https://www.gofundme.com/f/schenk-uns-eine-zukunft

U16 des FSV Gütersloh startet erfolgreich in die Rückrundenvorbereitung

U16-Juniorinnen des FSV Gütersloh. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Vier Wochen vor dem Rückrundenstart in der B-Juniorinnen-Westfalenliga hat die zuvor in der Halle erfolgreiche U16 des FSV Gütersloh auch ihr erstes Testspiel erfolgreich bestritten. In der Tönnies-Arena gab es einen 9:1-Sieg über das Bezirksligateam des BV Werther. Trainer Steffen Willmann konnte angesichts der knappen 2:0-Pausenführung noch nicht mit der Chancenverwertung zufrieden sein. Mehrfach scheiterte der FSV an der starken Wertheraner Keeperin. „In der zweiten Halbzeit waren wir vor dem Tor deutlich effizienter“, stellte Willmann fest, nachdem er sieben weitere Treffer notiert hatte. Torschützen waren Hanna Schwarz (4), Jolie Trömper (2), Ina Kirjanow, Dijana Micic und Lena Latton. Weiter geht es für die jüngsten FSV-Talente am Sonntag, 16. Februar (11 Uhr), mit der Vorbereitungspartie in der Tönnies-Arena gegen die Spvg. Oelde II.

FSV-Torhüterinnen Hermsmeier und Kropp im Fokus der Nationalmannschaften

FSV-Nachwuchstorhüterinnen Linna Hermsmeier und Mirja Kropp. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Der FSV Gütersloh informiert über die jüngsten internationalen Aktivitäten seiner Nachwuchstorhüterinnen. Linna Hermsmeier wurde für den kommenden Lehrgang der deutschen U17-Nationalmannschaft nominiert, während Mirja Kropp gestern ihr viertes Länderspiel für die U16-Nationalmannschaft absolvierte. Linna Hermsmeier in der U17-Nationalmannschaft Die 16-jährige Torhüterin Linna Hermsmeier wurde erneut in die deutsche U17-Nationalmannschaft berufen. Sie gehört zum 23-köpfigen Kader von Nationaltrainerin Melanie Behringer, der vom 16. bis 26. Februar 2025 ein Trainingslager in Italien mit drei Länderspielen bestreiten wird. Die DFB-Juniorinnen treffen auf die Schweiz (19. Februar), Italien (22. Februar) und Finnland (25. Februar) – alle Partien finden im Centro di Preparazione Olimpica in Vione del Vannini statt. Mirja Kropp im U16-Nationalteam Mirja Kropp, Torhüterin des FSV Gütersloh, bestritt am 5. Februar ihr viertes Länderspiel für die deutsche U16-Nationalmannschaft. Beim Vier-Nationen-Turnier in Portugal stand sie im Spiel gegen die Auswahl Portugals im Tor. Das DFB-Team trennte sich im Complexo Desportivo de VRSA in Vila Real de Santo Antonio mit einem 0:0-Unentschieden von den Gastgeberinnen. Der FSV Gütersloh gratuliert beiden Spielerinnen und freut sich zudem sehr, zwei solche Torhüterinnen in seinen eigenen Reihen zu haben.

U15 des FSV Gütersloh erreicht Halbfinale im „Girls Snow-Cup“

Girls Snow Cup

Der jüngste Nachwuchs des FSV Gütersloh wird Anfang März mit Rückenwind in den zweiten Saisonteil der B-Juniorinnen-Westfalenliga starten. Entfacht hat den das Team am vergangenen Wochenende beim „Girls Snow-Cup“ in Lübbecke, dem wohl bestbesetzten deutschen U15-Hallenturnier. Gegen überaus prominente Konkurrenz erreichte der FSV das Halbfinale und feierte am Ende hinter dem Bundesliganachwuchs von TSG 1899 Hoffenheim, 1. FFC Turbine Potsdam und SGS Essen den hervorragenden 4. Platz. Erst hinter unseren Mädchen folgten mit dem 1. FC Köln, VfL Wolfsburg, Eintracht Frankfurt, Werder Bremen, Hamburger SV, FC Carl Zeiss Jena, SC Freiburg, Union Berlin, Borussia Mönchengladbach und Bayer Leverkusen weitere Talentschmieden von aktuellen, angehenden oder ehemaligen Bundesligaklubs. „Wenn man sich das hochkarätige Teilnehmerfeld ansieht, kann man nur stolz auf unser Abschneiden sein“, sagte denn auch Trainer Steffen Willmann. Er hatte das FSV-Team zusammen mit Andreas Weckheuer und Celina Seggelmann während des zweitägigen Events gecoacht. Außerdem waren Lotte Müller und Yumnah Lohnherr an der Betreuung beteiligt. „Es war ein echter Teamerfolg“, schwärmte Steffen Willmann vom Zusammenhalt der 13 Spielerinnen: „Jede hat sich jede ins Zeug gelegt.“  Die gemeinsame Übernachtung im Klassenraum einer in der Nähe der Merkur-Arena gelegenen Schule trug zu dem besonderen Erlebnischarakter der Sportveranstaltung bei. In der Vorrunde sicherte sich der FSV Gütersloh durch Erfolge über Jena (3:0) und Freiburg (1:0) sowie einem 1:1-Remis gegen Potsdam den Gruppensieg. In der Zwischenrunde gab es zwar eine 0:2-Niederlage gegen Essen. Doch ein Remis gegen ein regionales Auswahlteam (0:0) sowie ein 2:1-Sieg über Köln sicherte dem FSV den 2. Platz und damit den Einzug ins Halbfinale. Hier musste er sich dem späteren Turniersieger aus Hoffenheim mit 1:3 beugen. Im Spiel um Platz drei trafen die Gütersloherinnen wieder auf die SGS Essen, zogen aber mit 1:4 den Kürzeren. Für den FSV im Einsatz waren die Torhüterinnen Zoe Grünewald und Ylvie Kleimann sowie die Feldspielerinnen Nele Burstein, Leandra Stienhans, Lina Winter, Ella Combrink, Ida Starke, Ina Kirjanow, Romy Reger, Merve Öcal, Lilly Krahner, Diana Micic und Antonia Hölter.

Geplante Verschmelzung von FSV Gütersloh und FC Gütersloh wird nicht realisiert

Die Tönnies-Arena ist die Heimspielstätte des FSV. (Foto: Oliver Hugo / FSV Gütersloh 2009)

Der FSV Gütersloh teilt mit, dass die geplante Verschmelzung mit dem FC Gütersloh zur Saison 2025/2026 nicht weiterverfolgt wird. Der FC Gütersloh hat den FSV darüber informiert, dass er von dem ursprünglich angestrebten Vorhaben Abstand genommen hat. Der Grund für diese Entscheidung ist das noch vorhandene bilanzielle Negativkapital des FSV Gütersloh in Höhe von 40.000 Euro, das überwiegend aus notwendigen Rechnungsabgrenzungen und nicht aus finanziellen Verbindlichkeiten resultiert. Die beiden Vereine hatten im April 2024 nach intensiven Gesprächen und der umfassenden Unterstützung ihrer Hauptsponsoren, der Tönnies Unternehmensgruppe und der Hagedorn Unternehmensgruppe, die Absicht bekannt gegeben, eine Verschmelzung anzustreben. Ziel war es, den Frauen- und Mädchenfußball in Gütersloh langfristig und nachhaltig zu stärken und zu sichern. Zum Zeitpunkt der Bekanntgabe des Verschmelzungsvorhabens lag das bilanzielle Negativkapital des FSV noch bei 110.000 Euro. Dank intensiver Bemühungen konnte diese Summe auf 40.000 Euro reduziert werden. Die Verantwortlichen des FSV Gütersloh beraten nun über die künftige Ausrichtung des Vereins. Im Fokus steht die Frage, wie und ob der Fortbestand des Frauen- und Mädchenfußballs auf Leistungssportniveau in Gütersloh erhalten werden kann. Bereits in der Vergangenheit hat der Verein mehrfach betont, dass er als reiner Frauenfußballverein zunehmend an finanzielle und strukturelle Grenzen stößt. Der FSV Gütersloh verfügt von allen Vereinen in der ersten und zweiten Frauen-Bundesliga über den niedrigsten Etat. Für einen wirtschaftlich sicheren sowie sportlich nachhaltigen Vereinsbetrieb wäre bereits jetzt ein deutlich höherer Etat erforderlich. Hierfür ist die Gewinnung neuer Sponsoren und eine Steigerung der Erlöse unerlässlich. Trotz intensiver Bemühungen bleibt dies eine große Herausforderung.

Mirja Kropp erneut für die deutsche U16-Nationalmannschaft nominiert

FSV-Nachwuchstorhüterin Mirja Kropp (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Große Ehre für Mirja Kropp: Die 15-jährige Nachwuchstorhüterin des FSV Gütersloh wurde erneut in den Kader der deutschen U16-Nationalmannschaft berufen. Kropp gehört zu den 23 Spielerinnen, die von U16-Nationaltrainerin Sabine Loderer für ein internationales U16-Turnier in Faro (Portugal) berufen wurden. Vom 30. Januar bis zum 9. Februar 2025 wird die deutsche U16-Nationalmannschaft in Portugal gegen starke internationale Gegnerinnen antreten. Die Termine der DFB-Juniorinnen im Überblick: 3. Februar (14:00 Uhr) – Deutschland U16 vs. Niederlande U16 5. Februar (14:00 Uhr) – Deutschland U16 vs. Portugal U16 8. Februar (15:30 Uhr) – Deutschland U16 vs. Mexiko U16 Mit der erneuten Nominierung wird Mirja Kropp für ihre stetige positive Entwicklung und herausragenden Leistungen bei den FSV-Juniorinnen und im DFB-Sichtungsprozess gewürdigt. Der FSV Gütersloh ist stolz auf Mirja und wünscht ihr sowie der gesamten U16-Nationalmannschaft viel Erfolg beim Turnier in Faro.

Weihnachtsgruß des FSV Gütersloh

Der FSV Gütersloh wünscht allen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch! (Foto: Dennis Seelige / FSV Gütersloh 2009)

Liebe Spielerinnen, Trainer*innen, Helfer*innen, Sponsoren, Partner, Medienvertreter*innen und all unsere treuen Fans, das Jahr 2024 neigt sich dem Ende zu – ein Jahr, das uns einmal mehr gezeigt hat, wie wichtig der Zusammenhalt in unserer Vereinsfamilie ist. Gemeinsam haben wir Höhen und Tiefen gemeistert, uns gegenseitig unterstützt und motiviert. Jeder von euch – ob auf dem Platz, am Spielfeldrand oder im Hintergrund – hat dazu beigetragen, dass der FSV Gütersloh zu dem Verein wird, auf den wir alle stolz sein können. Wir möchten uns an dieser Stelle von Herzen bei allen bedanken: Bei unseren Spielerinnen, die mit Leidenschaft und Einsatz für unseren Verein kämpfen, bei unseren Trainer*innen, die nicht nur fachliche Kompetenz, sondern auch viel Herzblut einbringen, bei unseren ehrenamtlichen Helfer*innen, die immer mit anpacken und niemals aufgeben, bei unseren Sponsoren und Partnern, die uns tatkräftig unterstützen und den Weg für die Weiterentwicklung ebnen, und bei den Medien, die uns immer wieder ins rechte Licht rücken. Ein ganz besonderes Dankeschön geht an unsere treuen Fans, die uns stets zur Seite stehen und unsere Mannschaften mit ganz viel Herzblut unterstützen. Auch allen anderen, die uns auf ihre eigene Weise begleiten und fördern – wir danken euch. Weihnachten ist die Zeit des Innehaltens, des Dankesagens und des Miteinanders. Wir wünschen euch allen frohe, besinnliche Feiertage im Kreise eurer Liebsten, erholsame Stunden und Momente der Ruhe. Möge das neue Jahr 2025 euch Gesundheit, Glück und viele gemeinsame Erlebnisse bescheren. Ein großes Dankeschön für euer Engagement und eure unermüdliche Unterstützung – ohne euch wäre der FSV Gütersloh nicht das, was er heute ist. Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Euer FSV Gütersloh

U16 des FSV Gütersloh beendet Westfalenliga-Hinrunde auf Rang sieben

Spielgeschehen in der B-Juniorinnen-Westfalenliga. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Nach drei Siegen hintereinander hat die U16 des FSV Gütersloh erstmals seit Ende September wieder ein Spiel verloren. Bei VfL Bochum U16 unterlag das von Steffen Willmann und Andreas Weckheuer trainierte Team am Sonntag mit 0:3 und beendete die Hinrunde der B-Juniorinnen-Westfalenliga damit auf dem 7. Tabellenplatz. Nach dem schwierigen Saisonstart ist Willmann mit der Entwicklung inzwischen zufrieden: „Man sieht eine deutliche Steigerung und bei den Spielerinnen bewegt sich vieles in die richtige Richtung.“ Mit der Niederlage in Bochum konnte der FSV-Coach leben. „Der VfL ist technisch und fußballerisch das beste Team der Liga“, lobte er den Tabellendritten, der die U17-Saison mit einem reinen U15-Kader bestreitet. Gleichwohl fiel das Ergebnis seiner Meinung nach etwas zu hoch aus: „Ein 0:2 oder 1:2 wäre korrekt gewesen.“ Bis tief in die zweite Halbzeit blieb die Partie torlos. Der VfL dominierte die erste halbe Stunde klar, traf im Strafraum aber oft die falsche Entscheidung und verspielte damit gute Chancen. Bis zur Pause gestalteten die Gütersloherinnen die Partie dann ausgeglichen, um mit Wiederbeginn das Kommando zu übernehmen. Lena Latton und Ella Combrink gelang es aber trotz sehr guten Möglichkeiten nicht, den fälligen Führungstreffer zu erzielen. Aus einem eigenen Einwurf und einer Fehlerkette resultierte stattdessen in der 66. Minute der 0:1-Rückstand. Steffen Willmann wollte sich damit nicht zufrieden geben. Er zog Innenverteidigerin Jolie Trömpert ins Mittelfeld vor und blies mit höherem Risiko zur Offensive. „Das 0:2 nehme ich deswegen auf meine Kappe“, sagte der Coach angesichts des zweiten Gegentreffers in der 70. Minute. Ein Bochumer Konter in der 79. Minute besiegelte dann die 0:3-Niederlage. FSV Gütersloh U16: Fahrmeyer – Rödel, Stienhans, Trömpert, Schwarz (71. Öczal) – Bayhan, Rehpöhler, Hölter (69. Junk) – Reger (56. Bremke), Latton, Combrink.

U16 des FSV Gütersloh feiert mit 3:1 über Delbrück den dritten Sieg in Folge

Heimspiel der U16-Mannschaft des FSV Gütersloh. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Die U16 des FSV Gütersloh setzt ihre Aufholjagd in der U17-Westfalenliga weiter fort. Mit einem 3:1-Erfolg über den Delbrücker SC feierte das Team von Trainer Steffen Willmann und „Co“ Andreas Weckheuer am Samstag den dritten Sieg in Folge und kletterte als Sechster erstmals in dieser Saison in die obere Tabellenhälfte. „Jetzt wollen wir auch den vierten Sieg hintereinander“, blickte der Coach bereits auf die letzte Hinrundenpartie am Sonntag, 8. Dezember, beim VfL Bochum. Was den verdienten Sieg in der Tönnies-Arena unter dem beim FSV im Fokus stehenden Aspekt der Ausbildung besonders wertvoll macht: Er war kein Spaziergang und musste nach einem kleinen Durchhänger und dem Kassieren des Ausgleichs mit Überzeugung erarbeitet und erspielt werden. Innenverteidigerin Jolie Trömpert hatte die Gütersloherinnen in der 29. Minute mit 1:0 in Front gebracht, als sie einen von Ella Combrink stark getretenen Eckball per Kopf verwandelte. Die Führung war überfällig, denn zuvor war Combrink bereits zweimal (9./20.) an der Delbrücker Torhüterin Anna Humpert gescheitert und Lena Lattons Schuss nach einer Flanke von Romy Reger war zur Ecke abgefälscht worden. Durch Natalia Mientus, die ein feines Dribbling mit dem Treffer zum 1:1-abschloss (33.), kam der Delbrücker SC überraschend zum Ausgleich und brachte die bis dahin dominierenden FSV-Mädchen aus dem Konzept. Torhüterin Kim Fahrmeyer musste ihre Farben mit einer schönen Aktion bei einem Flachschuss von Lenie Bee (35.) sogar vor einem Pausenrückstand bewahren. Steffen Willmann fand in der Kabine offenbar die richtigen Worte, denn sein Team knüpfte nach Wiederbeginn sofort an die starke Phase der ersten Halbzeit an. „Ich hatte keine Sekunde Zweifel daran, dass die Mädels gewinnen würden“, interpretierte der FSV-Trainer die Körpersprache und die Spielweise seiner Schützlinge genau richtig. Schon in der 49. Minute sorgte Ella Combrink mit einem Linksschuss für die 2:1-Führung. Die mit Ballsicherheit und vielen klugen Pässen auffällige Alara Bayhan hätte schon in der 57. Minute erhöhen können, doch ihr 16-Meter-Schuss ging über das Tor. So blieb es Sophie Haag vorbehalten, für die frühzeitige Entscheidung zu sorgen. Die Mittelfeldspielerin traf in der 61. Minute mit einem Drehschuss aus 18 Metern zum 3:1. Dass die Gäste nicht noch zum Anschlusstreffer kamen, war ein Verdienst von Kim Fahrmeyer, die in der 76. Minute einen gefährlichen Flachschuss mit einer Hand um den Pfosten drehte. Steffen Willmann zeigte sich hoch erfreut über die positive Entwicklung seiner Equipe, bei der Johanna Rehpöhler wegen einer Abstellung zur Westfalenauswahl fehlte. „Besonders hat mir imponiert, dass es eine echte Teamleistung war“, so der Talententwickler des FSV. FSV Gütersloh U16: Fahrmeyer – Rödel, Stienhans, Trömpert, Fleiter (66. Öcal) – Hölter, Bayhan, Haag – Reger (51. Micic), Latton (41. Schwarz), Combrink (64. Bremke).

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