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FSV Gütersloh 2009

Popp, Huth, Marozsán & Co.: Diese Nationalspielerinnen spielten beim Gütersloher Hallenmasters

Preisträgerinnen beim Turnier 2007: Dzsenifer Marozsán (Beste Torschützin), Svenja Huth (Beste Spielerin) und Anna Felicitas Sarholz (Beste Torhüterin). (Foto: Henrik Martinschledde / FSV Gütersloh 2009)

Damals Nachwuchsspielerinnen, heute Nationalspielerinnen: Alexandra Popp, Svenja Huth, Dzsenifer Marozsán, Lina Magull, Klara Bühl und viele weitere spätere Nationalspielerinnen standen in ihrer Jugend in Gütersloh auf dem Parkett. Manchmal lohnt es sich, alte Unterlagen nicht allzu schnell wegzulegen. Zum Beispiel eine Teilnehmerliste des Gütersloher Hallenmasters aus dem Jahr 2007. Darauf stehen drei Namen, die heute wohl jedem Fußballfan etwas sagen: Alexandra Popp, Svenja Huth und Dzsenifer Marozsán. Damals sah die Sache noch etwas anders aus. Popp spielte für den 1. FFC Recklinghausen, Huth für den 1. FFC Frankfurt und Marozsán für den 1. FC Saarbrücken. Drei junge Spielerinnen, die in Gütersloh um Tore und den Turniersieg kämpften. Was aus ihnen einmal werden würde, konnte zu diesem Zeitpunkt niemand wissen. Heute gehören ihre Namen zur Geschichte des deutschen Frauenfußballs. Damals Nachwuchsspielerinnen, heute große Namen Und 2007 war kein Einzelfall. Wer sich durch die Teilnehmerlisten des Gütersloher Hallenmasters arbeitet, findet immer wieder Spielerinnen, deren Weg später in die Bundesliga und zur deutschen Nationalmannschaft führte. Lena Goeßling war bereits 2001 mit dem FC Gütersloh 2000 dabei. Lina Magull spielte 2010 für den FSV Gütersloh, Linda Dallmann 2011 für Bayer Leverkusen. Klara Bühl kam 2015 mit dem SC Freiburg in die Dahlkestadt, Sjoeke Nüsken stand 2017 für den Gastgeber FSV Gütersloh auf dem Hallenparkett. Auch Sara Doorsoun, Louisa Wensing, Fabienne Dongus, Elisa Senß, Sophia Kleinherne, Jana Feldkamp, Nicole Anyomi und Melissa Kössler stehen in den alten Unterlagen. Und manchmal taucht ein Name nicht nur einmal auf. Sophia Kleinherne spielte 2015 und 2016 für den FSV Gütersloh beim Hallenmasters, Nicole Anyomi 2016 und 2017. Ein Blick in die alten Listen lohnt sich Besonders interessant wird es, wenn man nicht nur auf die Teilnehmerinnen, sondern auch auf die damaligen Auszeichnungen schaut. 2007 wurde Svenja Huth zur besten Spielerin des Turniers gewählt. Dzsenifer Marozsán war beste Torschützin. 2011 erhielt Linda Dallmann die Auszeichnung als beste Spielerin. 2015 wurde Klara Bühl beste Torschützin, 2017 Nicole Anyomi. Damals waren das Auszeichnungen für gute Leistungen an einem Wochenende in einer Sporthalle. Heute lesen sich manche dieser Einträge ziemlich bemerkenswert. Denn natürlich wusste 2007 niemand, dass aus der besten Spielerin Svenja Huth einmal eine langjährige Nationalspielerin werden würde. Niemand konnte 2015 ahnen, wohin der Weg von Klara Bühl führen würde. Und niemand hatte eine Glaskugel dabei, als die jungen Spielerinnen damals in Gütersloh ihre Spiele bestritten. Vielleicht ist das auch das Schöne an einem Nachwuchsturnier: Man sieht Spielerinnen, die noch ganz am Anfang stehen. Manche werden später den Sprung in den Profifußball schaffen, andere nicht. Manche werden Nationalspielerinnen, andere schlagen einen ganz anderen Weg ein. Welche Geschichten sich hinter den Namen von morgen verbergen, weiß man eben erst später. Beim Gütersloher Hallenmasters lässt sich inzwischen ein Stück weit zurückblättern. Die Teilnehmerlisten aus 25 Jahren sind dafür ein ziemlich gutes Archiv. Und sie zeigen, dass einige Spielerinnen, die später auf den großen Bühnen des Fußballs standen, vorher schon einmal in Gütersloh auf dem Parkett standen. Die nächste Geschichte wird gerade geschrieben Im Januar 2027 kommen die nächsten dazu: Vom 8. bis 10. Januar treten beim 25. Gütersloher Hallenmasters um den Keystone Sports Cup erneut 20 B-Juniorinnen-Mannschaften aus ganz Deutschland gegeneinander an. Für sie geht es zunächst um das, worum es bei einem Fußballturnier immer geht: gewinnen, Tore schießen, Spiele gewinnen und am Ende möglichst weit kommen. Und vielleicht ist in ein paar Jahren wieder jemand dabei, dessen Name heute noch kaum jemand kennt. Dann könnte es sich lohnen, die Teilnehmerliste von 2027 noch einmal hervorzuholen.

25 Jahre Gütersloher Hallenmasters: Deutschlands größtes B-Juniorinnen-Hallenturnier feiert Jubiläum

Gütersloher Hallenmasters 2027 um den Keystone Sports Cup

Ein Vierteljahrhundert Gütersloher Hallenmasters: Vom 8. bis 10. Januar 2027 feiert das traditionsreiche Turnier sein 25. Jubiläum. Der FSV Gütersloh begrüßt dann erneut 20 hochkarätige B-Juniorinnen-Mannschaften aus ganz Deutschland in die Innenstadtsporthalle des Städtischen Gymnasiums ein. Auch bei der Jubiläumsausgabe bleibt Keystone Sports Titelsponsor des Turniers. Die Geschichte des Gütersloher Hallenmasters begann im Jahr 2000: Rüdiger Happe und Heinz Krüger riefen das Turnier seinerzeit beim FSV Gütersloh ins Leben, für den beide damals tätig waren. Seitdem hat sich das Turnier zu einer festen Größe im deutschen Nachwuchsfußball entwickelt. Lediglich 2004 sowie 2021 und 2022 musste das Hallenmasters pausieren. Im Januar 2027 findet damit die 25. Ausgabe des Turniers statt. „25 Jahre Gütersloher Hallenmasters sind ein besonderer Meilenstein. Rüdiger Happe und Heinz Krüger haben das Turnier damals ins Leben gerufen und damit den Grundstein für eine Geschichte gelegt, die bis heute fortgeschrieben wird. Wir haben in all den Jahren viele großartige Spielerinnen und Mannschaften in Gütersloh erlebt und konnten beobachten, wie sich junge Talente zu Nationalspielerinnen entwickelt haben. Dass wir diese Geschichte 2027 mit unserem Jubiläum fortsetzen können, freut uns sehr“, sagt Michael Horstkötter, Geschäftsführer des FSV Gütersloh. Austragungsort des Gütersloher Hallenmasters 2027 um den Keystone Sports Cup ist erneut die Innenstadtsporthalle des Städtischen Gymnasiums, Bismarckstraße 26, 33330 Gütersloh. An drei Turniertagen treffen dort 20 hochkarätige B-Juniorinnen-Mannschaften aufeinander und kämpfen um den begehrten Turniersieg. Das Gütersloher Hallenmasters gilt als Deutschlands größtes Hallenfußballturnier für B-Juniorinnen und bringt regelmäßig die besten Nachwuchsteams des Landes zusammen. „25 Jahre Gütersloher Hallenmasters – das ist schon eine besondere Zahl. Über die Jahre ist hier vieles gewachsen: sportlich, organisatorisch und auch rund um das Turnier. Umso schöner ist es, dieses Jubiläum gemeinsam mit 20 hochkarätigen Mannschaften und hoffentlich vielen Zuschauerinnen und Zuschauern feiern zu können“, sagt Chris Punnakkattu Daniel, der den FSV Gütersloh zum Ende der Saison 2025/2026 verlassen hat und bei der Jubiläumsausgabe 2027 erneut als Turnierleiter tätig sein wird. Keystone Sports bleibt Titelsponsor Auch 2027 trägt das Turnier den Namen Gütersloher Hallenmasters um den Keystone Sports Cup. Keystone Sports bleibt damit nach 2025 und 2026 auch bei der Jubiläumsausgabe an der Seite des FSV Gütersloh. Die international tätige Agentur ist auf die Vermittlung von Sportstipendien an US-amerikanische Colleges spezialisiert und begleitet junge Sportlerinnen und Sportler auf ihrem Weg in den College-Sport. „Keystone Sports und das Gütersloher Hallenmasters passen hervorragend zusammen. Beide stehen für Talentförderung und die Entwicklung junger Spielerinnen. Wir freuen uns deshalb sehr, diese erfolgreiche Partnerschaft auch im Jubiläumsjahr fortzusetzen“, so Horstkötter. Weitere Informationen zum Teilnehmerfeld, zum Spielplan und zum Rahmenprogramm werden in den kommenden Wochen bekannt gegeben.

Zitterpartie für den FSV Gütersloh geht auch nach dem Saisonende weiter

Ostwestfalen-Derby in der SchücoArena: Anna-Sophie Schindler im Duell gegen Arminia Bielefeld. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Für die Regionalliga-Fußballerinnen des FSV Gütersloh ist die Saison beendet, aber die Zitterpartie im Kampf um den Klassenerhalt geht weiter. Am letzten Spieltag entging der FSV trotz einer finalen 2:4-Niederlage bei Arminia Bielefeld dem direkten Abstieg. Er belegt aber in der Abschlusstabelle den gefährdeten 11. Platz. Der reicht nur dann zur Rettung, wenn die U21 des 1. FC Köln als Meister den Aufstieg in die 2. Frauen-Bundesliga schafft. Dafür muss sich der Nachwuchs des Bundesligisten gegen den Nord-Meister Holstein Kiel durchsetzen. Das Hinspiel findet in zwei und das Rückspiel erst in drei Wochen statt. Solange bleibt also in der Schwebe, für welche Liga der Verein für die nächste Spielzeit planen muss. FSV-Trainerin Britta Hainke gab sich nach dem Schlusspfiff in Bielefeld zuversichtlich, dass den Kölnerinnen, die sich den Titel am letzten Spieltag durch einen 2:0-Erfolg beim Absteiger Borussia Mönchengladbach II sicherten, der Aufstieg gelingt. „Wenn es klappt, wird es mit uns eine sehr attraktive Regionalliga“, sagte Hainke mit vorsichtiger Vorfreude. Der FSV Gütersloh würde in der dritthöchsten deutschen Spielklasse dann nicht nur erneut auf den als Vizemeister gescheiterten Titelfavoriten Borussia Dortmund treffen, sondern auch auf den als Westfalenligameister aufgestiegenen FC Schalke 04. Vor 2.048 Zuschauern in der SchücoArena lieferten die Gütersloherinnen gegen den hoch favorisierten Tabellendritten eine insgesamt gute Leistung. Selbst mit einem Sieg wäre indes keine Verbesserung des Tabellenplatzes gelungen, weil sich der vor ihm platzierte SSV Rhade gleichzeitig mit 3:0 beim Absteiger Deutz 05 durchsetzte. Kurzzeitig befürchtete Britta Hainke allerdings den direkten Abstieg, als die Kunde von einer vermeintlichen Gladbacher 2:1-Führung gegen den 1. FC Köln U21 die Runde machte. Gladbach wäre mit einem Sieg nach Punkten am FSV vorbeigezogen. Tatsächlich erwies sich die Ergebnismeldung eines Fußball-Portals als falsch, wie Geschäftsführer Michael Horstkötter von der in Gladbach anwesenden Staffelleiterin Marianne Finke-Holtz erfuhr. Den deutlich besseren Start erwischten die Bielefelderinnen, deren in Gütersloh lebende Trainerin Annabel Jäger vor dem Anpfiff verabschiedet worden war. Emilie Klingen nutzte eine von drei guten Chancen in der Anfangsviertelstunde in der 11. Minute zur 1:0-Führung. Zuvor hatte Jocelyn Hampel die Latte getroffen (8.), anschließend (15.) wehrte FSV-Torhüterin Emily Wittkowsky einen Schuss von Sophia Tiemann stark ab. „Wir haben zu Beginn viele Fehler gemacht. Vielleicht war das auch der großen Kulisse geschuldet“, überlegte Hainke. Einem kräftigen Gewitter geschuldet war die zwölfminütige Spielunterbrechung, für die Schiedsrichterin Silke Althaus (Senden) beide Teams nach 22 Minuten in die Kabine schickte. Wie eine kalte Dusche kassierten die Gütersloherinnen nach Wiederbeginn (27.) den zweiten Gegentreffer durch Jocelyn Hampel. Doch mit dem sofortigen 2:1-Anschlusstor durch Hannah Leßner (28.) übernahmen die Gütersloherinnen das Kommando auf der „Alm“. Pauline Berning scheiterte nach einem Zuspiel von Kathi Rädeker an Kira Kutzinski (34.), bevor Anna-Sophie Schindler die Arminia Keeperin mit einem Lupfer in Verlegenheit brachte (36.). Eine ärgerliche Fehlerkette verschaffte den vom Publikum lautstark angefeuerten Gastgeberinnen in der 53. Minute dann wieder Rückenwind. Jocelyn Hampel war Nutznießerin, wobei Emily Wittkowsky ihren ersten Schuss noch reaktionsschnell abgewehrt hatte. Und als nur vier Minuten später das 4:1 durch Jana Leuchtmann fiel, kamen bei den Gütersloher Anhängern sogar Erinnerungen an die 0:6-Hinspielklatsche auf. Doch das FSV-Team fiel keineswegs auseinander, sondern fing sich rasch wieder. Anna Stockmann verkürzte in der 62. Minute auf 4:2, nachdem Kathi Rädeker einen energischen Solo-Vorstoß in den Bielefelder Strafraum mit einem Pass nach innen abgeschlossen hatte. Die unermüdlich attackierende Stockmann hatte zwei Minuten später sogar die nächste gute Chance, doch Arminias Schlussfrau Kutzinski lenkte ihren Schuss zur Ecke. Die Gütersloherinnen witterten auch in der Schlussphase ihre Chance, nachdem Emily Wittkowski ihre Farben in der 72. Minute mit einer Glanzparade gegen einen Kurzdistanz-Versuch von Jocelyn Hampel im Spiel gehalten hatte. Leider reichte es weder zu einem Punktgewinn noch zu einem dritten Treffer. Der letzte Schuss von Clara Koepke (89.) wurde gerade noch zur Ecke abgefälscht. Wegen der Ungewissheit des Ausgangs war die Stimmung beim anschließenden Saisonabschluss von Spielerinnen, Trainerteam und Offiziellen in der Tönnies-Arena etwas verhalten. Ein Urgestein des Gütersloher Frauenfußballs war schon nicht mehr dabei. Einen Tag nach ihrem 39. Geburtstag teilte Birgitta Schmücker, die seit 2006 für den FCG und seit 2009 ununterbrochen für den FSV in Bundesliga, 2. Liga und Regionalliga gespielt hatte, ihre Entscheidung mit, die Karriere zu beenden. Arminia Bielefeld: Kutzinski – Ebert (74. Preuß), Allmeroth, Bultmann, Reinkensmeier (60. Bärenwaldt) – Leuchtmann (87. Barkhausen) – Wehmeyer (60. Stuckenschnieder), Hampel, Lösch, Thiemann (74. Fenu) – Klingen. Im Aufgebot: Brakemeier, Ejupi, Czekalla, Venrath (Tw). FSV Gütersloh: Wittkowsky – Rother, Haaqg, Bendix, Koepke – Kammermann – Stockmann (86.  – Ladage), Berning (80. Koerdt), Schindler (86. Rohden), Leßner (66. Maier) – Rädeker (66. Hohensee). Im Aufgebot: Schmücker, Babic, Mehn, Otto (Tw). Tore: 1:0 (11.) Klingen, 2:0 (27.) Hampel, 2:1 (28.) Leßner, 3:1 (53.) Hampel, 4:1 (57.) Leuchtmann, 4:2 (62.) Stockmann.

FSV Gütersloh sucht Co-Trainer*in für die U17-Mannschaft

Die erfolgreiche U17-Mannschaft des FSV Gütersloh. (Foto: Tobias Keuter / FSV Gütersloh 2009)

Der FSV Gütersloh verstärkt sein Trainerteam im Nachwuchsbereich und sucht zur neuen Saison eine Co-Trainerin oder einen Co-Trainer für die U17-Mannschaft. Die Position wird frei, da Daniel Schiewe künftig das Trainerteam der 1. Frauenmannschaft unterstützen wird. Gemeinsam mit U17-Cheftrainer Lukas Jäschke soll das Trainerteam neu aufgestellt und die Mannschaft auf die Aufgaben in der B-Juniorinnen-Regionalliga vorbereitet werden. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der individuellen Weiterentwicklung und Förderung der Spielerinnen. Voraussetzung für die Position ist mindestens die B-Lizenz. Interessierte Bewerber*innen werden gebeten, sich beim FSV-Jugendleiter Ralf Philipper zu melden: Telefon: +49 152 31732844 E-Mail: r.philipper@fsvguetersloh.de

FSV Gütersloh verabschiedet Natalia Marczak

FSV Gütersloh verabschiedet Natalia Marczak. (Foto: Marina Brüning / FSV Gütersloh 2009)

Am Rande des gestrigen Frauen-Regionalligaspiels des FSV Gütersloh gegen den GSV 1910 Moers wurde Natalia Marczak offiziell vom Verein verabschiedet. Die 18-jährige Mittelfeldspielerin wird den FSV nach der laufenden Saison verlassen und sich dem Frauen-Landesligisten Rot-Weiß Unna anschließen. Natalia Marczak durchlief sämtliche Jugendmannschaften des FSV Gütersloh und war über viele Jahre hinweg ein fester Bestandteil der Vereinsfamilie. In der aktuellen Saison kam sie sowohl für die U19-Mannschaft des FSV in der WDFV U19-Juniorinnen-Liga als auch für die 2. Mannschaft in der Frauen-Westfalenliga zum Einsatz. Der FSV Gütersloh bedankt sich bei Natalia Marczak für ihren langjährigen Einsatz im Trikot des FSV und wünscht ihr für ihren weiteren sportlichen und persönlichen Weg bei Rot-Weiß Unna viel Erfolg und alles Gute.

FSV Gütersloh verabschiedet Greta Hohensee, Anna Stockmann und Celina Seggelmann

Der FSV Gütersloh bedankt sich bei Anna Stockmann, Greta Hohensee und Celina Seggelmann. (Foto: Michael Meßmann / FSV Gütersloh 2009)

Im Rahmen des letzten Heimspiels der Frauen-Regionalliga-Saison 2025/2026 hat der FSV Gütersloh vor der Partie gegen den GSV 1910 Moers drei Spielerinnen offiziell verabschiedet. Den Verein verlassen werden Greta Hohensee (17), Anna Stockmann (18) und Celina Seggelmann (19), die vor dem Anpfiff gemeinsam von Team und Publikum verabschiedet wurden. Greta Hohensee und Anna Stockmann wechselten im Sommer 2024 zum FSV Gütersloh, durchliefen zunächst die U17 und schafften zur laufenden Saison den Sprung in die 1. Frauenmannschaft. Celina Seggelmann ist seit 2020 Teil des Vereins und hat sämtliche Nachwuchsteams des FSV durchlaufen und damit eine lange Entwicklung im Verein genommen. Der FSV Gütersloh bedankt sich bei Greta Hohensee, Anna Stockmann und Celina Seggelmann herzlich für ihren Einsatz, ihre Entwicklung und ihre Verbundenheit zum Verein und wünscht ihnen für ihren weiteren sportlichen und persönlichen Weg alles Gute.

FSV Gütersloh besiegt aufopferungsvoll kämpfenden GSV Moers mit 8:0

Leandra Kammermann in Regionalliga-Duell gegen den GSV 1910 Moers. (Foto: Tina Haag / FSV Gütersloh 2009)

Der FSV Gütersloh hat sein letztes Regionalliga-Heimspiel der Saison 2025/2026 erfolgreich gestaltet. Am 25. Spieltag der Frauen-Regionalliga West setzte sich die Mannschaft von Cheftrainerin Britta Hainke in der heimischen Tönnies-Arena mit 8:0 (3:0) gegen den GSV 1910 Moers durch. Trotz des deutlichen Ergebnisses stand vor allem der große Respekt gegenüber den Gästen im Mittelpunkt, die die Reise in die Tönnies-Arena mit stark dezimiertem Kader antraten und sich der sportlichen Herausforderung unter schwierigen Bedingungen mit großem Einsatz stellten. Dem GSV Moers standen lediglich neun Spielerinnen zur Verfügung. Bei sommerlichen Temperaturen auf dem aufgeheizten Kunstrasen der Tönnies-Arena verlangte die Partie beiden Teams alles ab. Dass die Gäste dennoch antraten und bis zum Schlusspfiff leidenschaftlich kämpften, verdient höchste Anerkennung. Für den FSV war die Ausgangslage vor der Partie eindeutig: Im Kampf um den Klassenerhalt zählte ausschließlich ein Sieg gegen das bereits abgestiegene Schlusslicht. Verzichten musste der FSV dabei auf Kapitänin und Torhüterin Leah Blome, die sich eine Woche zuvor im Auswärtsspiel bei Borussia Dortmund eine Meniskusverletzung zugezogen hatte und in dieser Saison nicht mehr zum Einsatz kommen wird. Für sie rückte Emily Wittkowsky zwischen die Pfosten, die bereits in Dortmund nach ihrer Einwechslung überzeugt hatte. Zudem nahm das Trainerteam zwei weitere Änderungen in der Startelf vor: Janna Koerdt und Anna-Lena Meier begannen für Clara Koepke und Anna-Sophie Schindler. Die Gastgeberinnen ließen früh die Chance zur Führung liegen. Pauline Berning scheiterte zunächst mit einem Foulelfmeter, machte ihren Fehlschuss jedoch nur wenig später wieder wett: Bereits in der 7. Spielminute traf sie zum 1:0 für den FSV. Moers musste im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit den verletzungsbedingten Ausfall einer weiteren Spielerin verkraften, hielt defensiv aber weiterhin mit großem Einsatz dagegen. Der FSV tat sich trotz klarer Feldüberlegenheit zunächst schwer, ehe Emma Bendix in der 30. Minute auf 2:0 erhöhte. Kurz vor der Pause schnürte Pauline Berning mit dem Treffer zum 3:0 (41.) ihren Doppelpack. Zur zweiten Halbzeit brachte das FSV-Trainerteam mit Greta Hohensee, Merle Rohden und Anna-Sophie Schindler gleich drei frische Kräfte. Für Hohensee war es wenige Tage nach dem Gewinn der U17-Europameisterschaft mit der deutschen Nationalmannschaft die Rückkehr in den Kader des FSV Gütersloh. Katharina Rädeker, Pauline Berning und Anna Stockmann blieben dagegen in der Kabine. Auch der GSV Moers musste verletzungsbedingt erneut umstellen und konnte die zweite Halbzeit nur noch mit sechs Feldspielerinnen und Torhüterin Tanja Soentjens bestreiten. Gegen den zunehmend dezimierten Gegner spielte der FSV seine Überlegenheit nun konsequenter aus. Anna-Sophie Schindler erhöhte in der 51. Minute auf 4:0, ehe Hannah Leßner nur drei Minuten später das 5:0 erzielte. Tina Rother schraubte das Ergebnis mit einem Doppelschlag in der 58. und 61. Minute auf 7:0. Den Schlusspunkt setzte erneut Hannah Leßner mit ihrem zweiten Treffer des Tages zum 8:0-Endstand in der 75. Minute. Dass das Ergebnis nicht noch höher ausfiel, lag auch am couragierten Auftritt der Gäste aus Moers. Torhüterin Tanja Soentjens zeichnete sich mehrfach mit starken Paraden aus und verhinderte weitere Gegentreffer. Trotz der schwierigen personellen Situation zeigte der GSV über die gesamte Spielzeit großen Einsatzwillen und Mut. Im Tabellenkeller bleibt die Situation vor dem letzten Spieltag weiter spannend. Der FSV Gütersloh steht mit 24 Punkten und einer Tordifferenz von -4 auf Rang elf der Regionalliga West. Ob dieser Platz zum Klassenerhalt reicht, hängt weiterhin auch vom möglichen Aufstieg des Regionalliga-Meisters in die 2. Frauen-Bundesliga ab. Nur wenn sich der Meister der Regionalliga West – entweder die U21 des 1. FC Köln oder Borussia Dortmund – in der Relegation gegen Nord-Meister Holstein Kiel durchsetzt, bleibt es bei drei Absteigern. Als zweiter Absteiger neben dem GSV Moers steht nach dem heutigen Spieltag Deutz 05 fest. Borussia Mönchengladbach II liegt nach dem 1:1 bei der U23 von Bayer Leverkusen mit 22 Punkten auf Rang zwölf, während der SSV Rhade durch einen 1:0-Erfolg gegen die DJK Wacker Mecklenbeck auf 26 Punkte kommt und Platz zehn behauptet. Damit kommt es am letzten Spieltag zu einem spannenden Finale im Kampf um den Klassenerhalt. Der FSV Gütersloh gastiert am Sonntag, den 31. Mai, beim Tabellendritten DSC Arminia Bielefeld. Das Ostwestfalen-Derby in der SchücoArena wird für den FSV zur letzten großen Herausforderung der Saison. Borussia Mönchengladbach II empfängt zeitgleich die U21 des 1. FC Köln, während der SSV Rhade beim bereits abgestiegenen Deutz 05 antreten muss. FSV Gütersloh 8:0 GSV Moers FSV Gütersloh: Wittkowsky – Rother, Haag (58. Mehn), Bendix, Leßner – Koerdt – Berning (46. Rohden), Kammermann [C] – Meier (58. Ladage), Rädeker (46. Hohensee), Stockmann (46. Schindler). Im Aufgebot: Seggelmann, GSV Moers: Soentjens – Miyake, Bukvasevic, Temiz, Sadiku [C], Jaffari, Kleinwegen, Gellesch, Schuster Tore: 1:0 Berning (7.), 2:0 Benix (30.), 3:0 Berning (41.), 4:0 Schindler (51.), 5:0 Leßner (54.), 6:0 Rother (58.), 7:0 Rother (61.), 8:0 Leßner (75.) Schiedsrichterin: Doro Brockschmidt Gelbe Karten: Bukvasevic (22., GSV Moers)

FSV Gütersloh setzt auf Kontinuität: Hainke bleibt Cheftrainerin, Schiewe verstärkt Trainerteam

Britta Hainke (re.) bleibt Cheftrainerin, Daniel Schiewe (li.) verstärkt das Trainerteam. (Foto: Dennis Seelige / FSV Gütersloh 2009)

Der FSV Gütersloh stellt die Weichen für die Saison 2026/2027 und setzt dabei auf Kontinuität im Trainerteam der Frauenmannschaft: Britta Hainke wird die erste Frauenmannschaft des FSV Gütersloh auch in der kommenden Spielzeit als Cheftrainerin führen. Zudem wird Daniel Schiewe das Trainerteam künftig als Co-Trainer ergänzen. Die 58-jährige A-Lizenz-Inhaberin war im Februar dieses Jahres zum FSV Gütersloh zurückgekehrt, nachdem Cheftrainer Mark Oliver Stricker infolge eines Autounfalls ausgefallen war. Seitdem betreut Hainke die Regionalliga-Mannschaft gemeinsam mit Assistenz- und Torwarttrainer Matthias Kaiser und Athletiktrainerin Kathrin Lückel durch die laufende Saison. Mit der Fortsetzung ihres Engagements bleibt Britta Hainke ihrem langjährigen Herzensverein erhalten. Bereits über viele Jahre hinweg war sie in unterschiedlichen Trainerfunktionen für den FSV Gütersloh tätig. Nach fast einem Jahrzehnt im Verein hatte sie den FSV zum Ende der Saison 2023/2024 auf eigenen Wunsch verlassen. In der Saison 2023/2024 stand Hainke bereits als Cheftrainerin der damaligen Zweitligamannschaft des FSV Gütersloh an der Seitenlinie. Vor ihrer Rückkehr nach Gütersloh war Hainke in der laufenden Saison 2025/2026 als Co-Trainerin beim Frauen-Bundesligisten SGS Essen tätig. Auch das weitere Trainerteam wird zur neuen Saison ergänzt: Daniel Schiewe übernimmt künftig die Rolle des Co-Trainers. Der 32-jährige B-Lizenz-Inhaber ist dem FSV Gütersloh bereits seit mehreren Jahren eng verbunden und arbeitet aktuell als Co-Trainer der U17-Mannschaft des Vereins. Durch seine langjährige Tätigkeit im Nachwuchsbereich kennt Schiewe sowohl die Strukturen des Vereins als auch viele der jungen Spielerinnen sehr gut, die bereits in der U17 unter seiner Leitung trainiert haben und inzwischen Teil der Frauenmannschaft sind. Gemeinsam mit Britta Hainke, Matthias Kaiser, Daniel Schiewe und Kathrin Lückel setzt der FSV Gütersloh damit auch in der Saison 2026/2027 auf ein Trainerteam, das sowohl Erfahrung als auch große Vereinsnähe mitbringt.

U17 des FSV Gütersloh verliert Pokal-Halbfinale durch umstrittenen Elfmeter

Merle Rohden im Duell gegen die U17 des DSC Arminia Bielefeld. (Foto: Marina Brüning / FSV Gütersloh 2009)

Der Traum von der Titelverteidigung im Westfalenpokalwettbewerb endete für die B-Juniorinnen des FSV Gütersloh auf bittere Weise. Ein äußerst umstrittener Strafstoß führte am Mittwochabend zur 0:1-Niederlage im Halbfinale bei Arminia Bielefeld. „Wie kann das ein Elfmeter sein?“, fragte Trainer Lukas Jäschke voller Unverständnis, nachdem Schiedsrichterin Jonah Marie Flaskämper in der 53. Minute auf den Punkt gezeigt hatte. Die Unparteiische erklärte ihm, dass Johanna Braune im Strafraum bei einer Grätsche zwar den Ball gespielt habe, eine Bielefelder Angreiferin aber anschließend über sie zu Fall gekommen sei. Die Bielefelderin Leonie-Sophie Sievert ließ sich diese Chance nicht entgehen und traf gegen FSV-Keeperin Ylvie Kleimann zum letztlich entscheidenden 1:0. Kleimann war fünf Minuten zuvor ins Tor gekommen, weil sich Kim Fahrmeyer eine Fingerverletzung zugezogen hatte. Damit zog die Arminia ins Pokalfinale ein, wo sie am 4. Juni auf den VfL Bochum trifft. Im Duell zwischen dem Zweiten und dem Dritten der B-Juniorinnen-Regionalliga an der Bielefelder Schillerstraße konnte die U17 des FSV ein Chancenplus der Gastgeberinnen nicht verhindern. Kim Fahrmeyer rettet zweimal glänzend gegen Nele Pieper (17.) und Nika Klauke (54.), außerdem verfehlten die Bielefelderinnen Hannah-Marie Zurmühlen (25.) und Marie Glose (48.) das Tor bei Kopfbällen nach Eckstößen nur knapp. Aber die Gütersloherinnen setzten der Arminia-Offensive ein starkes defensives Bollwerk entgegen. „Die Mädels haben alles reingeworfen, alles gegeben“, lobte Lukas Jäschke sein Team für den leidenschaftlichen Einsatz. Der FSV überzeugte aber nicht nur mit Kampf, sondern er brachte auch seine fußballerischen Qualitäten auf den Platz. Um zu glasklaren Torchancen zu kommen, mangelte es jedoch an Durchsetzungsvermögen in Strafraumnähe. So blieben ein 20-Meter-Flachschuss von Merle Rohden (23.) sowie ein 30-Meter-Freistoß von Johanna Braune (55.), die beide das Tor knapp verfehlten, die einzigen Möglichkeiten. „Es war ein typisches 0:0-Spiel“, fand Lukas Jäschke. Die Hoffnung auf ein Elfmeterschießen zerstob allerdings in dem aus seiner Sicht ärgerlichen Elfmeterpfiff. Jetzt drückt der FSV Gütersloh dem OWL-Konkurrenten die Daumen für das Pokalfinale und das Saisonfinale in der Regionalliga. Gelingt den Bielefelderinnen nämlich das Double, ergibt sich für unsere U17 wohl doch noch eine Chance auf die Qualifikation für den DFB-Pokalwettbewerb. In der Regionalliga müssen die Gütersloherinnen den dritten Tabellenplatz auswärts verteidigen. In den letzten beiden Partien geht es zum FC Iserlohn (23. Mai) und zu Fortuna Düsseldorf (6. Juni). FSV Gütersloh U17: Fahrmeyer (57. Kleimann) – Horstmann (76. Meier), Haag, Krahner – Braune – Ladage, Schulte, Starkmann (66. Kirjanow), Rohden, Burstein – Bretthauer.

Einladung zur ordentlichen Mitgliederversammlung am 18. Juni 2026

(Foto: Fabio Deinert / FSV Gütersloh 2009)

Zu unserer Mitgliederversammlung am Donnerstag, den 18.06.2026 um 19.00 Uhr, laden wir alle Mitglieder sehr herzlich in die Tönnies-Arena (In der Mark 2, 33378 Rheda-Wiedenbrück) ein. Die Veranstaltung findet im Konferenzbereich der Tönnies-Hauptverwaltung statt. Die anwesenden Mitglieder sind laut Vereinssatzung stimmberechtigt, sofern sie das 16. Lebensjahr vollendet haben. Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden. Tagesordnung: Begrüßung Bestimmung des/der Protokoll-/Schriftführer*in Genehmigung des Protokolls der JHV vom 04.12.2025 Bericht des Vorstandes Bericht über den Jahresabschluss 2025 Bericht der Kassenprüfer Genehmigung des Jahresabschlusses 2025 Beschluss über die Entlastung des Vorstandes Wahl des/der Wahlleiter*in Wahlen 10.1 Wahl des/der Vorsitzenden 10.2 Wahl des/der 2. Vorsitzenden 10.3 Wahl des/der Geschäftsführer*in 10.4 Wahl der Kassenprüfer Bericht zur sportlichen Entwicklung im Verein Verschiedenes Alle Wahlen und Abstimmungen werden gemäß der Vereinssatzung durchgeführt: § 16 Ablauf und Beschlussfassung von Mitgliederversammlungen (…) Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Die Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder gefasst; bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt. Stimmenthaltungen gelten als nicht abgegebene Stimmen. Schriftliche Abstimmungen erfolgen nur, wenn 1/3 der anwesenden Mitglieder dies verlangt; bei Wahlen muss eine geheime Abstimmung erfolgen, wenn 1/3 der anwesenden Mitglieder dies verlangt. Satzungsänderungen können nur mit einer Mehrheit von 2/3 der anwesenden Mitglieder beschlossen werden. Zur Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von 2/3 der Mitglieder des Vereins erforderlich. § 17 Stimmrecht und Wählbarkeit Mitglieder sind stimmberechtigt, sofern sie das 16. Lebensjahr vollendet haben. Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden. Gewählt werden können alle ordentlichen Mitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben. Medienvertreter*innen sind ebenfalls herzlichst eingeladen an unserer Mitgliederversammlung teilzunehmen.

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