Im Hinspiel kam der FSV Gütersloh erst durch zwei Treffer in der Nachspielzeit zu einem schmeichelhaften 2:2-Unentschieden – im Rückspiel überrollte unsere U19 den Talentschuppen von Borussia Mönchengladbach bereits in der ersten Halbzeit. Mit einer 5:1-Führung ging es am Samstag in die Kabinen. Nach 90 Minuten stand ein 5:2-Sieg auf dem Konto der Gastgeberinnen, die damit ihren 5. Tabellenplatz in der WDFV U19-Juniorinnen-Liga untermauerten. Das Feuerwerk, welches die Mädels vor der Pause in der heimischen Tönnies-Arena abbrannten, entzückte das von Lukas Jäschke, Daniel Schiewe und Elina Büttner gebildete Trainerteam. „Eine richtig gute Leistung, die auch mit Toren belohnt wurde“, schnalzte Jäschke mit der Zunge. Schon in der zweiten Minute ging der FSV mit 1:0 in Führung; Greta Hohensee erzwang mit einer scharfen Hereingabe von der linken Torauslinie ein Eigentor von Gladbachs Verteidigerin Jennifer Mann. Die mit einem Steilpass auf die Reise geschickte Anna Sophie Schindler (17.) und die ebenfalls in den halbrechten Strafraum enteilte Natalia Marczak (22.) blieben im Abschluss kaltschnäuzig und stellten auf 3:0. Schindler erhöhte in der 29. Minute sogar auf 4:0, bevor Janna Koerdt (43.) den Ball nach einer Schindler-Ecke per Kopf zum fünften Mal im „Fohlenstall“ einpferchte. Greta Hohensee (34.) und Anna Stockmann (40.) hatten weitere gute Chancen, fanden aber ihren Meister in Gästekeeperin Anna-Elisa Schiffers. Zur Wahrheit der ersten Halbzeit gehört aber auch, dass sich der Tabellenvierte aus Mönchengladbach ebenfalls einige gute Möglichkeiten herausspielte. FSV-Torhüterin Mirja Kropp bewies mehrfach ihr großes Talent. Wie die U16-Nationalspielerin etwa einen Flachschuss von Sophie Knaab an den Pfosten lenkte (37.) oder einen Kurzdistanz-Versuch von Guusje de Vreese abblockte (42.), war Extraklasse. Einziger Schönheitsfehler war das Geschenk zum Gladbacher 4:1 in der 39. Minute durch Sophie Knaab. Im zweiten Durchgang gingen Schwung und Dominanz im Gütersloher Spiel allerdings verloren. Zum einen fehlte es trotz einiger schöner Angriffszüge an effizienter Schärfe in der Box, etwa bei zwei Hereingaben der über rechts vorgestoßenen Friederike Ladage. Zum anderen hielt Borussia Mönchengladbach in den Zweikämpfen nun deutlich engagierter dagegen. Der „Anschlusstreffer“ zum 5:2 in der 57. Minute durch Mia Giesen war deswegen verdient. Es wäre am Ende sogar noch etwas knapper geworden, wenn nicht Mirja Kropp in der 88. Minute einen Kopfball von Samantha Kurz bravourös zur Ecke abgewehrt hätte. FSV Gütersloh U19: Kropp – Haag (46. Mainka), Rohden, Bendix (64. Mehn) – Koerdt – Stockmann (46. Ladage), Hohensee, Leßner – Marczak (64. Daake), Schön (46. Siebers), Schindler.
Autor: chris
Unternehmerin Verena Pausder ruft zur Unterstützung des FSV Gütersloh auf
Eine starke Stimme für den Frauenfußball! Unternehmerin und Investorin Verena Pausder setzt sich mit einer eindringlichen Videobotschaft für den FSV Gütersloh ein. Die gebürtige Ostwestfälin unterstreicht die Bedeutung des Vereins für den leistungsorientierten Mädchen- und Frauenfußball in der Region – und ruft eindringlich zur Unterstützung der FSV-Kampagne „Schenk uns eine Zukunft“ auf. „Ich finde es so bewundernswert, mit welchem Kampfgeist, Ehrgeiz und welcher Leidenschaft hier Mädchen- und Frauenfußball nach vorne gebracht wird. Es wäre so schade, wenn das nicht mehr weiterginge“, betont Pausder in ihrem Video. Als Mitgründerin der Frauenmannschaft des FC Viktoria Berlin weiß sie genau, wie wichtig es ist, dass der Frauenfußball in Deutschland auch eigenständig bestehen kann – unabhängig von klassischen Strukturen. „Da leisten Vereine wie der FSV Gütersloh einen riesigen Beitrag zu“, sagt sie. Um den Spielbetrieb auch über diese Saison hinaus zu sichern, muss der FSV bis Ende April 80.000 Euro sammeln. Pausder ermutigt dazu, gemeinsam an einem Strang zu ziehen: „Jeder Beitrag, sei er noch so klein, hilft. Ich bin auch dabei!“ Hier könnt ihr Verena Pausders Botschaft in voller Länge sehen: 👉 Jetzt spenden und Zukunft sichern: https://www.gofundme.com/f/schenk-uns-eine-zukunft
FSV Gütersloh hofft beim VfL Bochum auf eine Trendwende
Man könnte meinen, der FSV Gütersloh arbeitet im Kampf um den Klassenerhalt in der 2. Frauen-Bundesliga die Tabelle von oben ab: Nach Spitzenreiter 1. FC Nürnberg, dem zweitplatzierten FC Union Berlin und dem Hamburger SV (Platz drei) steht mit dem VfL Bochum nun der Tabellenfünfte als Gegner im Spielplan. Dass es zwischendurch auch noch gegen den SC Sand (Rang sieben) ging, bessert die Bilanz unseres Teams leider nicht auf. In den letzten vier Partien gab es bei einem Torverhältnis von 2:9 vier Niederlagen. Das führte dazu, dass der FSV als Tabellenelfter nur noch einen Punkt vor einem Abstiegsplatz rangiert. Daniel Fröhlich macht sich dennoch berechtigte Hoffnungen auf eine Trendwende. „In den letzten vier Partien war für uns jeweils ein Punktgewinn möglich.“ Der Cheftrainer des FSV blickt vor allem auf starke Defensivauftritte gegen die Top-Teams der 2. Liga, während in der tendenziell etwas schwächeren Offensive manchmal nur das nötige Quäntchen Glück fehlte. Im Hinspiel hatten die Gütersloherin das erforderliche Fortune; gepaart mit effizienter Abschlusstärke gelang durch Treffer von Jacqueline Baumgärtel (2), Ronja Leubner, Marie Schröder und Melanie Schuster ein 5:1-Triumph. Abzuwarten bleibt, mit welchem Personal der FSV Gütersloh am Sonntag um 14 Uhr auf dem Platz neben dem Vonovia Ruhrstadion auflaufen kann. In der Trainingswoche, die das Team komplett auf dem Naturrasen im Sportzentrum Ost absolvierte, gab es Fragezeichen hinter der Einsatzfähigkeit von Nele Schmidt und Lilly Stojan. Außerdem kam Merle Hokamp mit Beschwerden von ihren beiden Einsätzen im U19-Nationalteam aus Spanien zurück. Positiv ist, dass mit Pauline Berning und Charlotte Weinhold zwei wertvolle Spielerinnen wieder dabei sind, die zuletzt beim 0:1 gegen den Hamburger FSV fehlten. Auf der langfristigen Ausfallliste stehen aktuell nur noch Shpresa Aradini und Marie Schröder, während die Trainingsfortschritte bei Ronja Leubner Hoffnungen auf eine baldige Rückkehr ins Aufgebot gestatten. In die taktischen Karten lässt sich unser Trainerteam im Vorfeld natürlich nicht schauen. „Hinten auch mal einfach spielen und versuchen, hinter die gegnerische Kette zu kommen“, lautet daher die recht allgemein gehaltene Strategie von Daniel Fröhlich. Die Pflicht, das Spiel zu machen, liegt eindeutig bei den Bochumerinnen. Durch eine 0:2-Heimniederlage gegen Abstiegskandidat FC Bayern München II und ein 1:1 bei Eintracht Frankfurt II hat der VfL den 3. Tabellenplatz, auf dem er überwinterte, an den SV Meppen abtreten müssen. Allerdings beträgt der Rückstand auf diese Aufstiegsposition nur einen Punkt.
FSV-Spielerinnen sammeln Spenden beim FCG-Heimspiel gegen den SC Paderborn II
Der FSV Gütersloh kämpft weiter mit großem Einsatz um die Existenz des Vereins. Unterstützung erhalten die Frauen dabei auch vom FC Gütersloh. Nach der Überweisung von 1.500 Euro aus dem Wettbewerb „Sterne des Sports“ bietet der Klub dem FSV auch die Gelegenheit zu einer Aktion im Ohlendorf Stadion im Heidewald. Beim Regionalliga-Heimspiel der Männer gegen den SC Paderborn II am Sonntag, 2. März, 14 Uhr, werden Spielerinnen des Frauen-Regionalligateams mit Spendenboxen unterwegs sein. Das Zweitligateam des FSV spielt am Sonntag zeitgleich beim VfL Bochum. „Im Heidewald ist in der Vergangenheit häufiger auch für den Erhalt des FC Gütersloh gesammelt worden. Deshalb können wir das nachfühlen und finden es toll, dass sich die Spielerinnen so für ihren Verein einsetzen“, unterstützt Vorstandsmitglied Helmut Delker die Aktion. Die Fußballerinnen verteilen außerdem Flyer mit weiteren Informationen über die Crowdfunding-Kampagne „Schenk uns eine Zukunft“. Der FSV Gütersloh will mit der Crowdfunding-Kampagne bis zum 30. April 80.000 Euro sammeln. Das Geld soll dazu dienen, das bestehende bilanzielle Negativkapital von 40.000 Euro zu decken sowie die finanzielle Grundlage für die kommende Saison 2025/2026 zu sichern.
Lucy Wisniewski: „Der FSV gibt mir die perfekte Perspektive für Sport und Schule“
Mit gerade einmal 16 Jahren hat Lucy Wisniewski bereits beeindruckende Erfolge mit dem FSV Gütersloh gefeiert. Ob Bundesliga-Spiele mit der U17, der Gewinn des Westfalenpokals oder ihre Einsätze in der 2. Frauen-Bundesliga – der talentierte Nachwuchskickerin bietet der FSV eine ideale Plattform, um ihre sportlichen und schulischen Ziele zu verwirklichen. „Bundesligaspiele und Westfalenpokalsieg in der U17, Zweitligaeinsätze und das DFB-Pokalspiel mit den Frauen im Heidewald gegen Union Berlin – der FSV Gütersloh hat mir schon viele Highlights beschert. Ich könnte mir keinen besseren Verein vorstellen, um meinen sportlichen Ehrgeiz auszuleben und gleichzeitig in der Schule fürs Abitur zu punkten. Beides ist mir persönlich sehr wichtig, und dafür bin ich bereit, sehr viel Disziplin aufzubringen. Ich glaube, dass ohne den FSV viele Mädels aus der näheren und weiteren Umgebung keine Perspektive im Leistungsfußball hätten“ Der FSV ist seit Jahren eine der wichtigsten Anlaufstellen für talentierte Spielerinnen in der Region – ein Verein, der jungen Fußballerinnen wie Lucy den Weg in den Leistungssport ebnet. Doch diese Perspektive steht auf dem Spiel. Mit der Kampagne „Schenk uns eine Zukunft“ kämpft der FSV darum, genau diese Chancen auch künftig bieten zu können. 👉 Unterstütze uns jetzt und werde Teil der Rettung des leistungsorientierten Frauen- und Mädchenfußballs: 🔗 https://www.gofundme.com/f/schenk-uns-eine-zukunft
Maren Tellenbröker: „Der FSV ist ein wichtiger Faktor für Chancengleichheit im Leistungssport“
Seit 2021 trägt Maren Tellenbröker das Trikot des FSV Gütersloh. Die 24-jährige Mittelfeldspielerin ist eine feste Größe im Team und setzt sich leidenschaftlich für den Frauenfußball ein. Ihr klares Statement unterstreicht die immense Bedeutung des Vereins für junge Talente in der Region: „Mir geht es nicht darum, Geld fürs Fußball spielen zu bekommen. Und schon gar nicht darum, meinen Lebensunterhalt damit zu bestreiten – das funktioniert im Frauenbereich ohnehin nur bei wenigen. Aber ich möchte die Chance haben, auf meinem persönlichen Level meinen Ehrgeiz und meine Leidenschaft ausleben zu können und meine sportlichen Träume zu verwirklichen. Diese Möglichkeit bietet mir und vielen jungen Talenten der FSV Gütersloh. Er ist aus meiner Sicht ein ganz wichtiger Faktor in der Region für Chancengleichheit im Leistungssport.“ Mit der Kampagne „Schenk uns eine Zukunft“ kämpft der FSV darum, genau diese Chance auch in Zukunft bieten zu können. Ohne den Verein würde nicht nur eine sportliche Heimat für zahlreiche Nachwuchstalente wegbrechen – es wäre auch das Ende des leistungsorientierten Frauen- und Mädchenfußballs in der Region. 👉 Unterstütze uns jetzt und werde Teil der Rettung des leistungsorientierten Frauen- und Mädchenfußballs: 🔗 https://www.gofundme.com/f/schenk-uns-eine-zukunft
Drei Spielerinnen des FSV Gütersloh international unterwegs
Der FSV Gütersloh hat für seinen Ruf als Talentschmiede im deutschen Frauenfußball erneute Bestätigung gefunden. Mit Merle Hokamp, Janne Krumme und Linna Hermsmeier waren drei FSV-Spielerinnen mit ihren jeweiligen Nationalteams international unterwegs. Merle Hokamp absolvierte mit der U19-Auswahl des DFB seit dem 16. Februar einen zehntägigen Lehrgang im spanischen La Nucia. Dabei bestritt die 18-Jährige aus dem Gütersloher Zweitligateam ihre Länderspiele Nummer zehn und elf in dieser Altersklasse. Nachdem die Mannschaft von Cheftrainer Michael Urbansky bereits am Samstag gegen Italien gewonnen hatte, gehörte Hokamp als Innenverteidigerin auch am Dienstag beim 2:0-Sieg über Schweden zur deutschen Anfangself. Greta Hünten vom FC Bayern München traf früh zum 1:0 (7.), nur drei Minuten später legte Rosa Rückert von Eintracht Frankfurt zum 2:0 nach. Im Sinne der Belastungssteuerung und um Spielpraxis zu verteilen, nahm Urbansky nach der ersten Halbzeit neun Wechsel vor. Unter anderem machte Merle Hokamp Platz für Svenja Vöhringer (TSG Hoffrenheim II). Mit Janne Krumme gehörte eine weitere Spielerin des FSV Gütersloh zum U19-Nationalkader. Die 17-Jährige, aktuell die Nummer eins im Frauen-Zweitligateam, blieb als deutlich jüngste von drei Torhüterinnen in Spanien ohne Einsatz. „Insgesamt war es ein sehr cooler Lehrgang, der mir sehr viel Spaß gemacht hat. Es war eine gute Vorbereitung für die nächste Qualifikationsrunde, in der es wieder um Punkte geht und wir uns keine Ausrutscher erlauben dürfen“, sagte der U19-Bundestrainer. Die Maßnahme in Spanien diente der Vorbereitung auf die zweite EM-Qualifikationsrunde (30. März bis 9. April) in Polen. Dort trifft das deutsche Team auf Israel, Finnland und Polen. Die Endrunde wird vom 15. bis 27. Juni ebenfalls in Polen ausgetragen. Das U17-Nationalteam hielt ein zehntägiges Trainingslager im italienischen Tirrenia ab, in dessen Rahmen drei Länderspiele stattfanden. Torhüterin Linna Hermsmeier vom FSV Gütersloh blieb beim 2:0-Sieg über die Schweiz und bei der 0:1-Niederlage gegen Italien auf der Bank, kam am Dienstag beim abschließenden 3:1-Sieg über Finnland aber zu ihrem zweiten U17-Einsatz für Deutschland. Die von Melanie Behringer trainierte Auswahl muss sich im März in Frankfurt in der zweiten Quali-Runde gegen Kosovo, Dänemark und Österreich ein Ticket für die Endrunde auf den Färöern (4. bis 17. Mai) sichern. Die 16-jährige Linna Hermsmeier spielt bisher für die U17- und U19-Juniorinnen des FSV Gütersloh, trainiert aber mit Torwarttrainer Melvin Wulff bereits „oben“ mit und gehörte vor zweieinhalb Wochen beim Meisterschaftsspiel in Sand schon zum Aufgebot der Zweitligafrauen.
Celina Baum: „Ohne den FSV wäre OWL ein ganzes Stück ärmer.“
Seit 2016 trägt Celina Baum das Trikot des FSV Gütersloh. Die 23-jährige Allrounderin ist nicht nur sportlich mit dem Verein gewachsen, sondern auch tief in der Region Ostwestfalen-Lippe verwurzelt. Umso unverständlicher ist für sie die aktuelle Situation: „Egal mit wem ich über das Thema spreche: Niemand kann verstehen, dass ein Frauenfußball-Zweitligaklub an einer fehlenden Summe von 80.000 Euro, die ja auch noch auf zwei Saisons verteilt wird, zu scheitern droht. Ich als jemand, der aus Ostwestfalen kommt, kann es auch nicht verstehen. Nach dem guten Start der Kampagne bin ich aber zuversichtlich, dass wir das Ziel erreichen. Ohne den FSV Gütersloh, dem ich aus sportlichen Gründen und auch wegen meiner Heimatverbundenheit seit 2016 treu geblieben bin, wäre die Region OWL ein ganzes Stück ärmer.“ Celina bringt auf den Punkt, was viele denken: Der FSV Gütersloh ist nicht nur ein Verein – er ist eine Institution für den Frauen- und Mädchenfußball in OWL. Dank der breiten Unterstützung aus der Öffentlichkeit konnte bereits ein wichtiger Teil der Zielsumme erreicht werden. Doch der Weg ist noch nicht zu Ende. 👉 Unterstütze uns jetzt und werde Teil der Rettung des leistungsorientierten Frauen- und Mädchenfußballs: 🔗 https://www.gofundme.com/f/schenk-uns-eine-zukunft