FSV Gütersloh 2009

#MitEuchFürEuch

Offizielle Internetseite des FSV Gütersloh 2009 | Spitzenfußball aus Ostwestfalen

#NichtOhneMeineMädels

FSV Gütersloh 2009

U19 des FSV Gütersloh hält beim 1:4 in Saarbrücken überraschend gut mit

FSV-Nachwuchsspielerin Natalia Marczak (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Aus schwierigen Bedingungen das Bestmögliche herausholen – das war die Vorgabe für das Team des FSV Gütersloh für die Samstagvormittag-Partie in der WDFV U19-Juniorinnen-Liga beim 1. FC Saarbrücken. „Die Mädels haben das super umgesetzt“, schwärmte Trainer Robert Helmschrott trotz der 1:4-Niederlage. Bei seinem Debüt als verantwortlicher Coach, bei dem er von Aiko Marschner unterstützt wurde, stand Helmschrott nämlich nur ein Aufgebot von elf Spielerinnen zur Verfügung. Und in Ermangelung einer gelernten Torhüterin stellte sich mit Lena Marie Krahner eine Feldspielerin zwischen die Pfosten. „Unter diesen Umständen haben wir ein gutes Ergebnis erzielt“, bedankte sich das Trainerteam bei allen Akteurinnen, mit denen man bereits tags zuvor angereist war und in der Jugendherberge übernachtet hatte. Auf dem Kunstrasenplatz in Völklingen präsentierten sich die Gütersloherinnen zweikämpferisch „on point“, wie es Helmschrott formulierte und sie beherzigten die Taktik, schnell und einfach zu spielen. Aus der unklaren Abwehr einer Ecke (29.) und eines Freistoßes (40.) resultierte der 0:2-Pausenrückstand. Der Tabellenfünfte aus Saarbrücken legte in der 54. und 73. Minute zwei Treffer nach, bevor sich der FSV Gütersloh für seinen Einsatz belohnte. Mit einem starken Durchmarsch von der Mittellinie aus und einem Zuspiel im genau richtigen Moment bereitete Hannah Leßner in der 75. Minute den Treffer von Acelya Gök zum 1:4-Endstand vor. Große Hoffnung auf den ersten Saisonsieg darf sich das Team für das nächste Spiel machen. Am Samstag, 21. Februar, tritt der FSV als Tabellenvorletzter beim ebenfalls noch sieglosen Schlusslicht DJK TUSA 06 Düsseldorf an. FSV Gütersloh U19: Krahner – D. Gök, Wesseler, Leßner, Kirjanow – Babic, Topal, Marczak, Rödel – Bremke, A. Gök.

U17 des FSV Gütersloh fehlt es beim 1:2 gegen VfL Bochum an Durchschlagskraft

FSV-Nachwuchsspielerin Finja Bretthauer (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Die U17 des FSV Gütersloh hat im Kampf um eine Top-Platzierung in der B-Juniorinnen-Regionalliga einen unerwarteten Rückschlag erlitten. Zwei Wochen nach dem 5:1-Erfolg über den 1. FC Köln kassierte das Team von Lukas Jäschke und Daniel Schiewe im zweiten Heimspiel hintereinander eine 1:2-Niederlage gegen den Tabellensechsten VfL Bochum. Zwar bleibt Gütersloh mit 25 Punkten auf Rang zwei, doch der Rückstand auf Tabellenführer SGS Essen (29 Punkte), der das Spitzenspiel beim drittplatzierten DSC Arminia Bielefeld (24) mit 2:1 gewann, wuchs an. Zudem haben Essen und Bielefeld noch zwei Spiele mehr auszutragen. Ohne die privat verhinderten Johanna Braune und Theresa Peters, die erkrankten Lena Latton und Ella Combrink, die verletzte Clea Fleiter sowie die zur U19 abgestellte Ina Kirjanow schickte der FSV ein junges Team, in dem die Altjahrgänge in der Minderheit waren, auf den Platz. Überraschend waren dennoch individuelle Patzer in der Abwehr, bislang angesichts von nur vier Gegentreffern das Paradestück. Der Bochumer Führung in der 6. Minute durch Yaren Erdek ging bereits der zweite Gütersloher Fehler voraus. Es dauerte, bis die Gastgeberinnen besser ins Spiel fanden und offensive Akzente setzten. Mit einem 16-Meter-Versuch (19.) hatte Merle Rohden ebenso wenig Erfolg wie mit ihrem zu hoch angesetzten Abschluss nach einem starken Solo (23.). Pech hatte in der 28. Minute Ida Starke, dass VfL-Keeperin Samia Carolina Rosita Elanie Fiedler den Ball nach einer Ecke mit einer tollen Rettungstat noch über die Latte lenkte. Mit der nächsten Ecke aber war der verdiente Ausgleich fällig: Lotta Horstmann sprang glänzend in den von Friederike Ladage nach innen getretenen Ball und köpfte ihn unhaltbar zum 1:1 ein (29.) – der vierte Saisontreffer für die Innenverteidigerin. In dieser Drangphase verpasste der FSV sogar die Führung, als Kapitänin Mette-Mia Pollmeier mit einem Schuss aus ganz spitzem Winkel an der Bochumer Keeperin scheiterte (34.). Allerdings musste Pollmeier wenig später (36.) auch einen Rückstand verhindern, indem sie einen weiteren Abwehrpatzer ausbügelte, dem kurz vor der Pause auch noch der nächste folgte. Im zweiten Durchgang spielte nur noch ein Team, das des FSV Gütersloh. Immer wieder kamen die Jäschke-Schützlinge in gute Abschlusspositionen. „Aber es waren ja fast nur Rückgaben auf die gegnerische Torhüterin“, bedauerte der Cheftrainer. Egal ob es Pollmeier, Rohden, Lohnherr, Starke oder später die eingewechselte Meriam Cilgin versuchten – den Schüssen fehlte Präzision und/oder Schärfe. Ein starker Hackentrick von Ladage (57.) wurde ebenso eine Beute der Bochumer Schlussfrau wie die Top-Chance für Geburtstagskind Yumnah Lohnherr in der 68. Minute. Im Gegenzug gab es dann aber die kalte 1:2-Dusche für unser Team. Bochum konterte zum zweiten Mal in dieser Halbzeit über die eingewechselte Marit Wichert (69.), und die Stürmerin ließ FSV-Torhüterin Kim Fahrmeyer keine Chance. Alle Gütersloher Bemühungen, sich noch hochkarätige Chancen auf den Ausgleich zu erspielen oder zu erkämpfen, waren nicht von Erfolg gekrönt. Weiter geht es für unsere Talente in der Regionalliga am 1. März mit der Partie beim Schlusslicht SSV Rhade. FSV Gütersloh U17: Fahrmeyer – Meier, Bretthauer, Horstmann – Schulte (41. Burstein), Pollmeier, Lohnherr, Rohden, Starke (62. L. Krahner) – Starkmann (75. Cilgin), Ladage.

FSV-Talente für Wintertrainingslager der U16-Westfalenauswahl nominiert

FSV Gütersloh (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) hat sechs Nachwuchsspielerinnen des FSV Gütersloh für das Wintertrainingslager der U16-Juniorinnen-Westfalenauswahl nominiert. Die Maßnahme findet vom 22.02. bis 27.02.2026 im SportCentrum Kaiserau statt. Mit Finja Bretthauer, Lotta Horstmann, Ylvie Kleimann und Yumnah Lohnherr wurden vier FSV-Talente direkt in den Kader berufen. Zudem stehen Samar Mathpoud und Ida Starke auf Abruf bereit. Der FSV Gütersloh gratuliert allen Spielerinnen herzlich zur Nominierung und wünscht ihnen eine erfolgreiche Trainingswoche im Kreise der Westfalenauswahl.

U17 des FSV Gütersloh beendet Hallensaison als Vizewestfalenmeister

Die U17 des FSV bei den FLVW-Hallenmeisterschaften. (Foto: FSV Gütersloh 2009)

Die U17 des FSV Gütersloh beendete die Hallensaison mit einem feinen Erfolg. Bei den FLVW-Hallenmeisterschaften für B-Juniorinnen in Ibbenbüren erreichte das Regionalligateam wie im Vorjahr das Finale. Als Titelverteidiger musste sich der FSV diesmal knapp geschlagen geben. Gegen Borussia Dortmund stand es nach regulärer Spielzeit 1:1, so dass ein Neunmeterschießen entscheiden musste. Hier hatte der Westfalenliga-Spitzenreiter mehr Glück und Geschick und siegte mit 3:2. „Wir haben über das ganze Turnier gesehen gute Spiele gezeigt“, war Cheftrainer Lukas Jäschke sehr zufrieden mit dem Auftritt seiner Mädels. Und auch die Gesamtbeurteilung der zweitägigen Veranstaltung, bei der die Gütersloherinnen in der Jugendherberge in Rheine übernachteten, fiel äußerst positiv aus. „Das war eine coole Geschichte, alle sind als Team noch enger zusammengerückt.“ Der FSV startete am ersten Tag glänzend in das mit 24 Vereinen besetzte Turnier. In den fünf Vorrundenspielen gab es fünf Siege über Borussia Dortmund (1:0), Union Wessum (4:0), Tus Recke (6:0), ASC Schöppingen (3:0) und Delbrücker SC (2:0), so dass er sich als Gruppensieger souverän für die A-Zwischenrunde qualifizierte. Hier musste sich unser Team nur gegen den Westfalenligisten Herforder SV mit einem Remis zufrieden geben (2:2), landete ansonsten aber nur Siege gegen SuS Scheidingen (4:1), Fortuna Freudenberg (3:0), Arminia Bielefeld (2:0) und Saxonia Münster (7:1). Als Gruppensieger traf man im Halbfinale auf den Regionalliga-Konkurrenten VfL Bochum. Nach dem 0:0-Abpfiff ging es ins Neunmeterschießen, wo unsere Talente mit 2:0 die Oberhand behielten und ins Finale einzogen. Hier hatten dann die Dortmunderinnen, die durch einen 1:0-Sieg über Herford ins Endspiel gelangt waren, das bessere Ende für sich. FSV Gütersloh U17: Kim Fahrmeyer, Ylvie Kleimann, Ida Starke, Theresa Peters, Merle Rohden, Mette-Mia Pollmeier, Johanna Braune, Lotta Horstmann, Lena Latton, Emma Schulte, Friederike Ladage, Finja Bretthauer.

FSV Gütersloh zieht positives Resümee nach Trainingslager

Kurztrainingslager in der Tönnies-Arena (Foto: Wolfgang Temme / FSV Gütersloh 2009]

Das Einzige was fehlte, war der krönende Abschluss. Weil der Nord-Regionalligist SV Hastenbeck tags zuvor wegen einer Grippewelle abgesagt hatte und sich kurzfristig kein passender Ersatz finden ließ, fiel das für Sonntagmittag geplante Testspiel aus. Das dreitägige Trainingslager der Regionalliga-Fußballerinnen des FSV Gütersloh endete also mit einer weiteren Trainingseinheit in der Tönnies-Arena. Am positiven Resümee änderte das jedoch nichts. „Wir haben einen Schritt nach vorne gemacht“, sagte Interimscoach Matthias Kaiser. Und für Britta Hainke, die erst kurz zuvor zusätzlich zum Trainerteam gestoßen war, weil Cheftrainer Mark Oliver Stricker nach seinem Verkehrsunfall auf unbestimmte Zeit ausfällt, bot sich die Gelegenheit, den Kader besser kennenzulernen. „Zahlreiche Spielerinnen kenne ich ja“, sagte die 57-Jährige, die beim FSV bis zu ihrem Weggang im Sommer 2024 fast zehn Jahre tätig gewesen war. Den Auftakt des Trainingslagers, währenddessen die 18 Spielerinnen im Gütersloher 4-Sterne-Hotel Appelbaum logierten bildete am Freitagabend ein spezielles Sprinttraining im Paderborner Ahorn-Sportpark. Am Samstagvormittag leitete Matthias Kaiser in der Tönnies-Arena eine Koordinationseinheit mit anschließenden fußballerischen Elementen. Auf Britta Hainkes Plan standen für den Nachmittag zunächst intensive Spielformen. Kurzzeitiger Zaungast war dabei Christopher Hankemeier, der in der letzten Phase der Zweitligasaison das FSV-Trainerteam verstärkt hatte und mit seinem neuen Verein, dem Männer-Westfalenligisten FSC Rheda, ein Testspiel gegen Delbrück bestritt. Währenddessen absolvierte Britta Hainke mit den Spielerinnen in den Katakomben der Arena auf Gymnastikmatten und mit Faszienrollen ein halbstündiges Programm „Engpassdehnungen“ nach dem Konzept von Liebscher & Bracht. Nach dem Abendessen im Hotel sorgte ein vom Team organisiertes Quiz für Kurzweiligkeit. Viel gelacht wurde danach auch beim gemeinsamen Bowling. Zur abschließenden Fußball-Einheit am Sonntagvormittag in der Tönnies-Arena, wo wie immer beste Bedingungen herrschten, schien dann wieder die Sonne. Positiv war, dass mit Hannah Leßner eine lange verletzt gewesene Spielerin das volle Programm problemlos absolvieren konnte. Auch Clara Koepke, die sich eine Woche zuvor im Test gegen Aurich verletzt hatte, konnte mit einer Unterarmmanschette voll mittrainieren. Pauline Berning musste sich wegen muskulärer Beschwerden ebenso zurückhalten, wie Kapitän Elina Büttner wegen noch abzuklärender Schmerzen im rechten Sprunggelenk. Sehnsüchtig wartet die an Adduktorenproblemen leidende Sophie Haag auf grünes Licht von den Ärzten; die 17-Jährige war aber die ganze Zeit beim Team dabei. „Das Trainingslager hat uns dabei geholfen, enger zusammenzuwachsen“, stellte Stürmerin Anna-Lena Meier fest. Das nächste Testspiel bestreitet der FSV Gütersloh am Sonntag, 15. Februar, um 14 Uhr in der Tönnies-Arena gegen die in der Regionalliga Nord spielende Reserve des Bundesligisten SV Werder Bremen.  

FSV-Fußballerinnen genießen den Aufenthalt im Hotel Appelbaum

Kurztrainingslager mit Übernachtung im Hotel Appelbaum (Foto: Wolfgang Temme / FSV Gütersloh 2009)

Ein Trainingslager ist eine strapaziöse Angelegenheit. Umso wichtiger ist eine gute Unterbringung für die Sportlerinnen und das Trainerteam. In besten Händen fühlten sich die Regionalliga-Fußballerinnen des FSV Gütersloh während ihres dreitägigen Aufenthalts im Hotel Appelbaum. Das 4-Sterne-Haus an der Neuenkirchener Straße in Gütersloh, nicht weit entfernt vom „Wohnzimmer“ des FSV in der Tönnies-Arena, bot von Freitag bis Sonntag perfekte Voraussetzungen, um der körperlichen Belastung physische und mentale Erholung entgegenzusetzen. Neben den komfortablen Zimmern waren auch die Mahlzeiten im stilvoll eingerichteten Raum „Golden Delicious“ für die 20-köpfige Delegation hervorragend geeignet, um die angezapften Akkus wieder aufzutanken. Der vorzügliche Service und die unkomplizierte Betreuung durch das Inhaber-Ehepaar Andrea & Andreas Kerkhoff sowie das Team der Mitarbeitenden machten den Aufenthalt zu einem echten Bonuspunkt für die weitere Vorbereitung auf den zweiten Saisonteil. „Wir haben uns hier rundum wohlgefühlt“, bedankt sich Kapitänin Elina Büttner beim Hotel Appelbaum.

U19 des FSV Gütersloh verliert unglücklich in Andernach

Mia Wesseler (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Die U19-Fußballerinnen des FSV Gütersloh bleiben in der WDFV-U19-Juniorinnen-Liga weiter ohne Sieg, bewegen sich aber „in die richtige Richtung“. So interpretierte Trainer Marwin Hoyer die Leistung und das Ergebnis bei der unglücklichen 0:2-Niederlage am Samstag bei der SG 99 Andernach. Nach dreistündiger Bus-Anreise war das Team gut im Spiel. „In puncto Zweikämpfe haben wir auf Augenhöhe agiert“, registrierte Hoyer. Leider geriet der FSV in der 23. Minute mit 0:1 in Rückstand, als nach einer Ecke unserer Verteidigerin Mia Wesseler der Ball an den Körper und von dort ins Tor prallte. Helena Babic und Amelie Bremke hatten noch vor der Pause gute Chancen zum Ausgleich, konnten sie aber nicht nutzen. Ein weiterer Andernacher Eckstoß fand in der 52. Minute ohne klare Abschlussaktion den Weg ins Tor, zuletzt war Stürmerin Vanessa Ademoye für den gastgebenden Tabellenfünften am Ball. „Wir hatten mehr Chancen als der Gegner“, beschrieb der FSV-Coach den engagierten Kampf um den Anschlusstreffer. Die besten Möglichkeiten hatten Yumnah Lohnherr (55.) und die eingewechselte Acelya Gök (81.). Am Ende blieb es beim 0:2, doch Marwin Hoyer fasste für das Trainerteam zusammen: „Wir sind stolz auf die Mädels, dass sie in dieser Konstellation mitgehalten haben.“ Schon in einer Woche gibt es die nächste Chance auf den ersten Saisonsieg. Am Sonntag, 14. Februar geht die Reise zum 1. FC Saarbrücken. FSV Gütersloh: Otto – Kirjanow (73. D. Gök), Wesseler, Starkmann, Krahner – Micic, Marczak, Hölter, Babic – Lohnherr (58. A. Gök), Bremke.  

Trainingslager startet mit Sprint-Laufschule im Ahorn-Sportpark

Trainingslager startet mit Sprint-Laufschule im Ahorn-Sportpark (Foto: Wolfgang Temme / FSV Gütersloh 2009)

Mit einer gut 90-minütigen Einheit im Paderborner Ahorn-Sportpark sind die Regionalliga-Fußballerinnen des FSV Gütersloh am Freitagabend in ihr dreitägiges Trainingslager zur weiteren Vorbereitung auf den zweiten Saisonteil gestartet. Dank der Kontakte von Tina Rother, die selbst als Trainerin in der Leichtathletik engagiert ist, konnte der Verein einen Spezialisten für das schnelle Laufen als Experten gewinnen. Dieser vermittelte unseren Spielerinnen und dem aufmerksam beobachtenden Trainer Matthias Kaiser viele Aspekte des leichtathletischen Sprints. In einer spezifischen Laufschule lernten die Fußballerinnen, was eine effektive Lauftechnik ausmacht. In der Umsetzung auf der Kunststoffbahn im Ahorn-Sportpark stellten sich (im wahrsten Sinn des Wortes) Fortschritte ein, aber es wurden auch Baustellen für die weitere Arbeit erkennbar. Anregungen dazu gab es mannigfaltige. Die Einheit war kurzweilig und setzte mit mehreren 50-Meter-Sprints am Ende auch eine Belastungsspitze. Weiter geht das Trainingslager, bei dem das Team im Gütersloher Hotel Appelbaum logiert, mit zwei Einheiten am Samstag und einem Testspiel am Sonntag um 13 Uhr gegen den Nord-Regionalligisten SV Hastenbeck.  

Britta Hainke verstärkt das Trainerteam der FSV-Frauen

Britta Hainke (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Der FSV Gütersloh verstärkt das Trainerteam seiner Frauenmannschaft mit Britta Hainke. Die 57-jährige Trainerin wird das Team bis zum Ende der laufenden Regionalliga-Saison 2025/2026 begleiten. Hainke ergänzt das bestehende Trainerteam um Cheftrainer Mark Oliver Stricker, Assistenz- und Torwarttrainer Matthias Kaiser sowie Athletiktrainerin Katrin Lückel. Mit der Verpflichtung reagiert der FSV Gütersloh auf die aktuelle Situation von Cheftrainer Mark Oliver Stricker, der sich nach einem Autounfall am 17. Januar weiterhin erholt. In dieser Zeit bringt Britta Hainke ihre Erfahrung in das Trainerteam ein und sorgt für Entlastung. Für Britta Hainke ist es eine Rückkehr zu ihrem Herzensverein. Nach fast einem Jahrzehnt in verschiedenen Trainerfunktionen hatte sie den FSV Gütersloh zum Ende der Saison 2023/2024 auf eigenen Wunsch verlassen. In der Saison 2023/2024 war Hainke Cheftrainerin der FSV-Frauen, die damals noch in der 2. Frauen-Bundesliga spielten. Zuletzt war sie in der laufenden Saison 2025/2026 als Co-Trainerin beim Frauen-Bundesligisten SGS Essen tätig. Der FSV Gütersloh bedankt sich bei Britta Hainke für ihre Bereitschaft, das Trainerteam in der aktuellen Situation zu unterstützen.

FSV Gütersloh gewinnt bei 0:2-Testspielniederlage positive Erkenntnisse

Clara Koepke im Testspiel des FSV Gütersloh gegen die SpVg Aurich. (Foto: Cedric Siefker / FSV Gütersloh 2009)

Vier Wochen vor dem Pflichtspielauftakt, dem Westfalenpokal-Viertelfinale bei Arminia Ibbenbüren, machte der FSV Gütersloh am Sonntag mit dem Testspiel gegen die SpVg. Aurich den nächsten Schritt innerhalb der winterlichen Vorbereitungsphase. Gegen den Tabellenzweiten der Regionalliga Nord zeigte der Elfte der West-Regionalliga eine ordentliche Leistung, verlor aber mit 0:2. „Die Erkenntnisse aus diesem Spiel und aus den letzten Wochen sind auf jeden Fall positiv“, urteilte Matthias Kaiser. Der 57-Jährige fungiert derzeit als Trainer, weil Mark Oliver Stricker nach seinem Verkehrsunfall weiterhin krankgeschrieben ist. In der Tönnies-Arena stellte der FSV keinesfalls das schlechtere Team. Über weite Strecken waren die Gütersloherinnen sogar deutlich aktiver und gefährlicher in der Offensive. Manko war indes die Chancenverwertung. „Wir hatten fünf Hundertprozentige“, bedauerte Kaiser, dass im Abschluss die Entschlossenheit und Präzision fehlte.  Während die Gäste aus Ostfriesland in der ersten Halbzeit aus drei Möglichkeiten zwei Treffer durch Sina Brühl (10.) und Lara Frisch (25.) erzielten, scheiterten Anna Stockmann, Kathi Rädeker, Anna-Sophie Schindler und Janna Koerdt mit gut herausgespielten Möglichkeiten. Im zweiten Durchgang setzten sich die Abschlussprobleme fort. Jetzt waren es Elina Büttner, Leandra Kammermann und Pauline Berning, die den längst verdienten Anschlusstreffer verpassten. Erst in der Schlussminute kam Aurich mit einem Lattenschuss zur nächsten großen Chance. Zuvor war FSV-Torhüterin Celina Seggelmann zweimal zur Stelle gewesen. Bei unserem Team überzeugte die aus dem Westfalenligakader hochgezogene Lara Mehn in der Innenverteidigung. Ein Wermutstropfen war die Verletzung von Rechtsverteidigerin Clara Koepke, die in der 56. Minute bei einem Zweikampf unglücklich auf die Hand fiel und ins Krankenhaus gebracht werden musste. Immerhin wurde dort kein Knochenbruch diagnostiziert. Das nächste Testspiel bestreitet der FSV am Sonntag, 8. Februar, um 12 Uhr gegen den Nord-Regionalligisten SV Hastenbeck. FSV Gütersloh: Blome (46. Seggelmann) – Koepke (56. Babic), Mehn, Bendix, Büttner – Stockmann (59. Soundé), Koerdt (51. Schön), Kammermann (70. Koerdt), Schindler (70. Stockmann) – Berning, Rädeker.

Zum Inhalt springen