Die „Zweite“ des FSV Gütersloh kämpft in der Frauen-Westfalenliga weiter um den zweiten Sieg, ging im 16. Saisonspiel aber erneut leer aus. Am Sonntag kassierte das Schlusslicht gegen die als Drittletzter angereiste DJK VfL Billerbeck eine 0:3-Heimniederlage. „Wenn wir von Anfang an wach gewesen wären, hätten wir eine Chance gehabt“, ist Trainer Marwin Hoyer überzeugt. Weil sie in der ersten halben Stunde aber zwei individuelle Patzer (10., 31.) nicht mehr ausbügeln konnten und weil Billerbeck in der 24. Minute ein (Hand-)Elfmetergeschenk des Schiedsrichters annahm, lagen die Gütersloherinnen recht früh entscheidend mit 0:3 hinten. Erschwerend kam hinzu, Neuzugang Viola Strom wegen einer Oberschenkelverletzung vom Platz musste. Einzige Alternative auf der Bank war Ersatztorhüterin Rebecca Otto, die fortan ihr Glück als Stürmerin versuchte. Dass sich der FSV in der Folgezeit keinen weiteren Gegentreffer einfing, nötigte dem Coach Respekt und Stolz ab. Großen Anteil daran hatte Keeperin Celina Seggelmann, die in der zweiten Halbzeit einen Foulelfmeter parierte. Ab der 76. Minute musste der FSV in Unterzahl agieren, denn Innenverteidigerin Mia Wesseler, im Hinspiel noch Schützin des 1:0-Siegtreffers, sah nach einer Attacke von hinten zurecht die Rote Karte. Fast wäre in der 80. Minute dennoch der Ehrentreffer gelungen, doch Elanur Topal schoss aus guter Position am Gästetor vorbei. Die nächste Aufgabe könnte noch etwas schwieriger werden. Am Sonntag, 22. März, tritt unsere „Zweite“ beim souveränen Spitzenreiter FC Schalke 04 an. FSV Gütersloh II: Seggelmann – Babic, Mehn, Wesseler, Strom (31. Otto) – Marczak, Soundé – Topal, Murati, Bremke – Dragaj.
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Wieder keine Punkte in den „Kölner Wochen“ für den FSV Gütersloh
Der FSV Gütersloh wartet in den „Kölner Wochen“ der Regionalliga West weiter auf ein Erfolgserlebnis. Nachdem vor einer Woche schon die Partie gegen die U21 des „Eff-Zeh“ mit 0:1 verloren gegangen war, kassierte unser Team am Sonntag mit 0:2 gegen den SC Fortuna die nächste Heimniederlage. Bevor im nächsten Liga-Heimspiel am 12. April Vorwärts Spoho in der Tönnies-Arena aufläuft, tritt der FSV am 22. März bei Deutz 05 an, dem vierten Kölner Klub in der dritthöchsten deutschen Spielklasse. Diese Partie ist für die Gütersloherinnen ein Sechs-Punkte-Spiel im Kampf um den Klassenerhalt. Trotz der aktuellen Niederlage behauptete der FSV als Tabellenelfter nämlich seinen Nichtabstiegsplatz vor den punktgleichen Rechtrheinischen. Gegen den Tabellensechsten aus der Kölner Südstadt durfte unser Team lange auf einen Punktgewinn hoffen. Nach einer völlig ausgeglichenen ersten Halbzeit ohne wirkliche Torchancen auf beiden Seiten wurde Fortuna zwar stärker und peu à peu überlegener. Doch bis zur 78. Minute stand es 0:0. Dann allerdings besiegelten die Kölnerinnen mit zwei Angriffen über den linken Flügel gegen eine zu hoch stehende Abwehr die Heimniederlage. Erst nutzte die 37-jährige Svenja Streller eine Hereingabe von Danielle Bender zum 0:1 (78.), dann war Bender in der Mitte selbst bei einem Zuspiel von Annika Boden zur Stelle und machte mit dem 0:2 (87.) den Deckel drauf. „Eine verdiente Niederlage“, konstatierte Britta Hainke. Unsere Trainerin monierte zum einen „viel zu viele technische Fehler“, machte bei ihren Spielerinnen aber auch „nachlassende Kräfte“ aus. Beides zusammen führte zu einem halben Dutzend guter, aber ungenutzt gebliebener Chancen für den Gegner. Glück für den FSV war auch, dass ein sauber ausschauendes Tor von Felice Hahn in der 55. Minute wegen angeblichen Abseits nicht gegeben wurde. Außer durch Hannah Leßner (50.) und Emma Bendix (76.) kam unser Team im zweiten Durchgang überhaupt nicht mehr zu halbwegs aussichtsreichen Abschlüssen. Und leider führten weder die Versuche über die Außenstürmerinnen Katharina Rädeker und Anna Stockmann noch eine der zahlreichen Ecken zu echter Torgefahr. Mehr drin gewesen wäre, wenn der FSV im ersten Durchgang, als er selbst sehr engagierte auftrat und die favorisierte Fortuna das eigene Trainerteam enttäuschte, stärkere offensive Akzente hätte setzen können. Hierfür fehlte mit der erkrankten Pauline Berning allerdings eine wichtige Spielerin. Verzichten mussten das FSV-Trainerteam Britta Hainke und Matthias Kaiser auch auf die beruflich verhinderte Rechtsverteidigerin Clara Koepke. Noch länger ausfallen wird aufgrund einer Sprunggelenksverletzung die etatmäßige Kapitänin Elina Büttner. Noch nicht absehbar ist zudem, wann Sophie Haag nach langer Verletzungsunterbrechung ins Team zurückkehren kann. FSV Gütersloh: Blome – Rother, Schmücker (89. Schön), Bendix, Leßner – Koerdt (66. Rohden), Kammermann – Stockmann, Schindler (89. Ladage), Rädeker (66. Meier) – Hohensee. Im Aufgebot: Mehn, Wittkowsky (Tw).
U16 des FSV Gütersloh verliert Premierenspiel in Blankenhagen
War etwa der neue Spielort Schuld an der Heimniederlage für die U16 des FSV Gütersloh? „Nein, es hätte eher ein Vorteil für uns sein müssen, denn wir trainieren ja ständig hier“, sagte Steffen Willmann nach dem 0:1 gegen den Herforder SV. Erstmals bestritt unser aktuell jüngstes Team ein Heimspiel in der B-Juniorinnen-Westfalenliga auf dem gemeinsam mit dem Gütersloher TV genutzten Kunstrasenplatz in Blankenhagen. Während sich die Gäste durch ihren Sieg mit 17 Punkten auf den 8. Tabellenplatz verbesserten, verpassten es die Gütersloherinnen (19), sich als Tabellensechster in der oberen Tabellenhälfte zu etablieren. „Mit einem Dreier wären wir endgültig durch gewesen“, trauert der Trainer ein wenig der vergebenen Chance hinterher, frühzeitig den Klassenerhalt perfekt zu machen. Jetzt muss der FSV erstmal als Außenseiter gegen die Spitzenteams Schalke 04 und Borussia Dortmund antreten, bevor am 26. April beim Schlusslicht BV Werther die nächste Hoffnung auf Punkte besteht. Dass das gegen Herford nicht klappte, führte Steffen Willmann vor allem auf den nicht ebenbürtigen Willen zurück. „Die waren bissiger und galliger auf den Sieg“, fand der FSV-Coach. Hinzu kam das Auslassen von Torchancen. Die größte hatte in der ersten Halbzeit Dijana Micic, als sie nach Vorarbeit von Theresa Schielke ein Zuspiel von Nele Burstein am leeren Tor vorbeischob. Bei der einzigen nennenswerten Möglichkeit im zweiten Durchgang hatte Leandra Stienhans keinen Erfolg mit ihrem Schuss aus gut zehn Metern. „Bezeichnend“ fand Steffen Willmann, dass Herford den entscheidenden Treffer mithilfe eines Freistoßes in der Nähe der Mittellinie erzielte. Die Hintermannschaft des FSV blieb bei dem langen Ball zu passiv und kassierte nach einem Querpass den Einschlag, den die ansonsten starke Torhüterin Andrijana Perkovic nicht mehr verhindern konnte. FSV Gütersloh U16: Perkovic – Cilgin (63. Burshille), Pieke, Krahner – Reger (41. Wilms), Stienhans, Böhner, Schielke (48. Nölle), Burstein – Cholewa (41. Ismail), Micic.
U17 des FSV Gütersloh feiert den höchsten Saisonsieg
Die B-Juniorinnen des FSV Gütersloh hatten die Hinrunde in der Regionalliga West nach elf Spielen als starker Tabellendritter abgeschlossen. Das Torverhältnis von 16:3 attestierte dem Team dabei eine herausragende Defensive, aber eine etwas unbefriedigende Offensive. Offenbar haben die Mädels und die Trainer in der Vorbereitung auf die Rückrunde erfolgreich an dem Defizit gearbeitet. Nach den ersten vier Spielen dieses Jahres lautet das separate Torverhältnis 17:4. Am Samstag schoss unsere U17 mit dem 7:1 über Alemannia Aachen den höchsten Saisonsieg heraus. „Wir kommen jetzt besser ins letzte Drittel“, freut sich Lukas Jäschke. Das Geheimnis der positiven Entwicklung lautet für den Cheftrainer: „Üben, üben üben. Es geht darum, im Training immer wieder die Situationen nachzustellen.“ Einziger kleiner Dämpfer in den letzten Wochen war die 1:2-Heimniederlage gegen den VfL Bochum, der vorerst den direkten Kontakt zur Tabellenspitze kostete. Mit 31 Punkten belegt der FSV hinter der SGS Essen (39) und Arminia Bielefeld (36), aber noch vor Bayer Leverkusen (28) weiterhin den dritten Platz. Schon im nächsten Spiel, dem Nachbarschaftsderby am 21. März in Bielefeld, können sich die Gütersloherinnen aber näher an Platz zwei heranschieben. Gegen den Tabellenvorletzten Alemannia Aachen wurde der FSV seiner Favoritenrolle gerecht. „Diesmal hat das Team den Plan von Anfang an umgesetzt“, beobachtete Lukas Jäschke. Mit griffigem Pressing und konsequenter Zweikampfführung kamen die Gütersloherinnen zu überwiegendem Ballbesitz. „Wir hatten quasi überall individuelle Vorteile“, stellte unser Coach fest und lobte die Variabilität in der Offensive. „Alle Tore fielen aus dem Spiel heraus, durch gute Kombinationen über außen oder durchs Zentrum.“ Nach der 3:0-Pausenführung ging die Torejagd auch in der zweiten Halbzeit weiter, wobei Kapitänin Mette-Mia Pollmeier mit drei Treffern am erfolgreichsten abschloss. FSV Gütersloh U17: Fahrmeyer – Peters (52. Schulte), Horstmann, Meier – Braune – Lohnherr, Rohden (52. Kirjanow), Pollmeier, Ladage (52. Combrink) – Latton, Starkmann. Tore: 1:0 (15.) Starkmann, 2:0 (33.) Pollmeier, 3:0 (36.) Braune, 4:0 (48.) Pollmeier, 5:0 (50.) Pollmeier, 5:1 (52.) Schultheis, 6:1 (58.) Combrink, 7:1 (72.) Lohnherr.
FSV Gütersloh sucht engagierte Torwarttrainer*innen für die Nachwuchsförderung
Der FSV Gütersloh setzt seit Jahren auf eine konsequente und qualifizierte Ausbildung seiner Nachwuchsspielerinnen im leistungsorientierten Frauen- und Mädchenfußball. Um diese erfolgreiche Arbeit weiter auszubauen und unsere talentierten Nachwuchstorhüterinnen optimal zu fördern, sucht der Verein verstärkend engagierte Torwarttrainer*innen. Ziel ist es, unsere jungen Torhüterinnen bestmöglich weiterzuentwickeln – stets im Einklang mit der bewährten Vereinsphilosophie und in enger Abstimmung mit den bestehenden Trainerteams. Gesucht werden Torwarttrainer*innen mit Leidenschaft, Engagement und idealerweise Erfahrung im Nachwuchsbereich. Interessierte Torwarttrainer*innen senden ihre Bewerbung mit Angaben zu Lizenzen und bisherigen Erfahrungen per E-Mail an: bewerbung@fsvguetersloh.de. Für Rückfragen steht FSV-Geschäftsführer Michael Horstkötter unter +49 173 7025453 gerne zur Verfügung.
Zwei Termine: FSV Gütersloh veranstaltet Sichtungstrainings für U19-Juniorinnen
Der FSV Gütersloh 2009 lädt talentierte und ambitionierte Nachwuchsspielerinnen der Jahrgänge 2008, 2009 und 2010 zu Sichtungstrainings für die U19-Juniorinnenmannschaft ein. Die Trainingseinheiten finden am Freitag, 10. April 2026, sowie am Freitag, 17. April 2026, jeweils um 19:30 Uhr, in der Tönnies Arena (In der Mark 2, 33378 Rheda-Wiedenbrück) statt. Mit diesem Angebot eröffnet der Verein fußballbegeisterten Spielerinnen die Möglichkeit, ihr Können unter leistungsorientierten Bedingungen unter Beweis zu stellen und sich für die Nachwuchsteams des FSV Gütersloh zu empfehlen. Teilnahmevoraussetzungen Voraussetzung für die Teilnahme ist eine gültige Probetrainingserlaubnis des aktuellen Vereins. Das entsprechende Formular sowie weitere Informationen sind auf der Vereinswebsite verfügbar: https://fsvguetersloh.de/verein/probetraining/ Die vollständig ausgefüllte und unterschriebene Probetrainingserlaubnis ist am Trainingstag vorzulegen. Ohne dieses Dokument ist eine Teilnahme nicht möglich. Spielerinnen ohne aktuellen Vereinsstatus benötigen keine entsprechende Genehmigung. Anmeldung und Kontakt Eine vorherige Anmeldung ist wünschenswert, jedoch nicht zwingend erforderlich. Zur besseren Planung werden interessierte Spielerinnen gebeten, bei der Anmeldung folgende Angaben zu übermitteln: • Name • Jahrgang • aktueller Verein • Position Anmeldungen und Rückfragen E-Mail: michael-horstkoetter@t-online.de Telefon: 0173 – 7025453 Der FSV Gütersloh freut sich auf zahlreiche Teilnehmerinnen und engagierte Sichtungstrainings.
FSV-Torhüterin Ylvie Kleimann feiert Debüt im U15-Nationalteam
Mit Torhüterin Ylvie Kleimann verfügt der FSV Gütersloh über eine weitere Nationalspielerin: Die 14-Jährige feierte am Donnerstag ihr Debüt im deutschen U15-Team. Zum Abschluss eines einwöchigen Lehrgangs in Portugal besiegte die DFB-Auswahl das Team des Gastgeberlandes mit 3:2. Im westlich von Lissabon gelegenen Cruz Quebrada-Dafundo geriet Deutschland durch einen portugiesischen Doppelschlag in der 13. und 16. Minute mit 0:2 in Rückstand, drehte die Partie in der zweiten Halbzeit aber durch Treffer von Malia Urich (SpVgg Durlach-Aue) in der 61. und 73. Minute sowie Sophie Weier (1. FC Saarbrücken) in der 69. Minute. Ylvie Kleimann wurde in der 82. Minute von Bundestrainerin Bettina Wiegmann mit der Einwechslung für Leonie Dalming (SV Meppen) belohnt und durfte den Erfolg auf dem Rasen mitfeiern. Nun hofft das große Talent, das für die U17 des FSV Gütersloh in der Regionalliga spielt, auf weitere Einsätze im Nationaltrikot. Nach einem Lehrgang auf dem DFB-Campus Ende April steht für die U 15 im Mai zunächst die Teilnahme am U 14-Sichtungsturnier an, ehe Ende Mai noch zwei Länderspiele gegen die Niederlande und USA warten.
FSV Gütersloh lädt zum U13- und U15-Sichtungstraining am 12. April 2026 ein
Der FSV Gütersloh lädt talentierte und fußballbegeisterte Mädchen herzlich zu einem Sichtungstraining für die Altersklassen U13 und U15 in die Tönnies Arena ein! Wenn du Spaß am Fußball hast, ehrgeizig bist und Teil eines starken Teams werden möchtest, dann bist du bei uns genau richtig. Wir freuen uns darauf dich kennenzulernen und Dein Talent zu fördern, also traue dich und komm vorbei. 📅 Wann: So. 12.04.2026 📍 Wo: Tönnies Arena, In der Mark 2, Rheda Wiedenbrück ⏰ Uhrzeit: 10:30 Uhr Wichtiger Hinweis: Für die Teilnahme am Sichtungstraining wird eine Probetrainingserlaubnis des aktuellen Vereins benötigt. Diese und weitere Informationen findest Du auf unserer Homepage: https://fsvguetersloh.de/verein/probetraining/ Bitte bringt diese unterschrieben zum Training mit – ohne Probetrainingserlaubnis ist eine Teilnahme leider nicht möglich. Solltest du zurzeit nicht in einem Verein spielen, dann brauchst du die Erlaubnis, natürlich nicht. Anmeldung & Kontakt: Ihr könnt euch vorab per E-Mail unter r.philipper@fsvguetersloh.de oder telefonisch unter 01523 – 1732844 anmelden oder Fragen stellen. Gebt dabei euren Namen, Jahrgang, aktuellen Verein und Position an. Natürlich könnt ihr auch ohne Voranmeldung am Sichtungstraining teilnehmen. Wir freuen uns auf euch und eine spannende Trainingseinheit!
DFB zeichnet FSV Gütersloh aus: Bonus für Ausbildung von Nationalspielerin
Der FSV Gütersloh ist im Rahmen des Bonussystems des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) für seine erfolgreiche Nachwuchsarbeit ausgezeichnet worden. Der Verein erhält eine Bonuszahlung in Höhe von 1.700 Euro für die Ausbildung seiner ehemaligen Nachwuchstorhüterin Linna Hermsmeier. Mit dem Bonussystem würdigt der DFB Vereine, die einen wichtigen Beitrag zur leistungsorientierten Nachwuchsförderung im deutschen Frauen- und Mädchenfußball leisten. Die Bonuszahlungen werden an Vereine ausgeschüttet, bei denen U-Nationalspielerinnen erstmals mindestens zwei Jahre aktiv waren. Für diese ersten zwei Jahre erhält der jeweilige Verein 1.200 Euro, für jedes weitere Jahr kommen 500 Euro hinzu. Die Mittel sind zweckgebunden und müssen für Maßnahmen zur Förderung des Jugendfußballs eingesetzt werden. Der FSV Gütersloh erhält die Auszeichnung für die Ausbildung von Linna Hermsmeier, die im Sommer 2022 zum Verein wechselte. Die mittlerweile 17-jährige Torhüterin entwickelte sich beim FSV schnell zu einer festen Größe im U17-Team, das erfolgreich in der B-Juniorinnen-Bundesliga West/Südwest spielte. Ihre starken Leistungen blieben auch dem Deutschen Fußball-Bund nicht verborgen: Hermsmeier wurde zunächst zum Perspektivkader der DFB-Juniorinnen eingeladen und anschließend in die Kader der U16- und U17-Nationalmannschaft berufen. Am 9. Januar 2025 gab sie ihr Debüt für die deutsche U17-Nationalmannschaft in einem Länderspiel gegen Spanien. Nach der Saison 2024/2025 wechselte Hermsmeier zum österreichischen Erstligisten SKN St. Pölten. Die offizielle Auszeichnung des FSV Gütersloh erfolgte am vergangenen Sonntag, 8. März 2026, im Rahmen des Regionalliga-Heimspiels gegen den 1. FC Köln II. In der Halbzeitpause überreichte Jürgen Tönsfeuerborn, Vorsitzender des Kreisjugendausschusses im FLVW-Kreis Gütersloh, die Urkunde an FSV-Geschäftsführer Michael Horstkötter. Die Auszeichnung unterstreicht erneut die erfolgreiche Nachwuchsarbeit und Talentförderung des FSV Gütersloh sowie die wichtige Rolle des Vereins in der Entwicklung junger Fußballerinnen auf ihrem Weg in den Leistungs- und Nationalmannschaftsbereich.
Halbfinal-Kracher im Westfalenpokal: FSV Gütersloh empfängt FC Schalke 04 am Ostermontag
Der Frauen-Westfalenpokal sorgt am Ostermontag für einen echten Kracher: Am 6. April 2026 empfängt der FSV Gütersloh in der heimischen Tönnies-Arena zum Halbfinal-Topspiel den FC Schalke 04. Anstoß ist um 14:00 Uhr. Der Regionalligist FSV Gütersloh hat sich seinen Platz im Halbfinale mit einem starken 4:1-Sieg bei der DJK Arminia Ibbenbüren gesichert. Schalke 04 zog ebenfalls souverän ein: 4:0 gegen den Regionalligisten SSV Rhade lautete das Ergebnis im Viertelfinale. Obwohl der FSV die höhere Spielklasse stellt, geht der FC Schalke 04 als Favorit ins Spiel. Der Tabellenführer der Westfalenliga beeindruckt mit 15 Siegen aus 15 Spielen, 45 Punkten und einem Torverhältnis von 104:7 – Zahlen, die für sich sprechen. Doch nicht nur die Statistik macht die Schalker Mannschaft besonders: Mit der erfahrenen deutschen Ex-Nationalspielerin Mandy Islacker, die unter anderem für den FC Bayern München und den 1. FC Köln spielte, und mehreren Spielerinnen mit Zweitligaerfahrung verfügt Schalke über einen Kader, der die Ambitionen des Vereins deutlich unterstreicht. Zu diesen Spielerinnen zählen auch die ehemaligen Gütersloherinnen Demi Pagel, Nele Schmidt und Lilly Stojan, die nach dem Abstieg des FSV aus der 2. Frauen-Bundesliga im Sommer 2025 zu Schalke wechselten und nun an ihre alte Wirkungsstätte zurückkehren. Das Halbfinale verspricht somit nicht nur ein sportlich hochklassiges Duell, sondern auch ein Wiedersehen mit bekannten Gesichtern. Der FSV Gütersloh freut sich auf ein stimmungsvolles Topspiel vor heimischer Kulisse und hofft auf großen Zuschauerzuspruch. Tickets für das Halbfinale im Westfalenpokal sind am Spieltag an der Tageskasse erhältlich. Ein Onlinevorverkauf findet nicht statt.