FSV Gütersloh 2009

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FSV Gütersloh 2009

Aufstiegskrimi: Vereine und Schulen bekunden ihre Unterstützung für den FSV Gütersloh

Der FSV Gütersloh möchte mit einer starken Teamleistung überzeugen. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Das spannende Saisonfinale in der 2. Frauen-Bundesliga verspricht am letzten Spieltag ein packendes Fernduell zwischen dem FSV Gütersloh und dem 1. FC Nürnberg um den letzten Aufstiegsplatz für die FLYERALARM Frauen-Bundesliga. Zahlreiche Vereine und Schulen aus der gesamten Region bekunden bereits Tage vor dem „Aufstiegsendspiel“ am Pfingstmontag, 29. Mai ihre Unterstützung für den FSV Gütersloh. Fußballvereine wie der Blau-Weiß Gütersloh, die TuS Jöllenbeck oder der SC Füchtorf rufen bereits über Social Media ihre Fans auf, den FSV Gütersloh zu unterstützen. Auch Schulen wie beispielsweise das Ratsgymnasium Rheda-Wiedenbrück versuchen ihre Schüler*innen zu mobilisieren, so dass am Spieltag eine angemessene Kulisse beim Spiel des FSV Gütersloh gegen Eintracht Frankfurt II garantiert ist. Diese Unterstützung wird auch dringend benötigt: Der FSV Gütersloh belegt aktuell den dritten Tabellenplatz. Mit einem Heimsieg gegen Frankfurt könnte der FSV noch am 1. FC Nürnberg vorbeiziehen, der mit einem Punkt Vorsprung auf Platz zwei liegt. Die Nürnbergerinnen empfangen am letzten Spieltag im Parallelspiel die TSG Hoffenheim II. Somit steht fest, dass der FSV Gütersloh einen Heimsieg benötigt und zeitgleich die TSG Hoffenheim ein wenig Schützenhilfe leisten muss, um „das Wunder von Gütersloh“ wahr werden zu lassen. Tickets für diese spannende Saisonfinale der 2. Frauen-Bundesliga sind bereits ab 7 Euro über den offiziellen Onlineticketshop auf www.fsvguetersloh.de, an den bekannten Vorverkaufsstellen sowie an der Tageskasse erhältlich. Darüber hinaus können sich größere Gruppen wie Vereine und Schulklassen per E-Mail an die geschaeftsstelle@fsvguetersloh.de wenden, um individuelle Gruppenangebote zu erhalten.

Die Top-Entscheider*innen der FLYERALARM Frauen-Bundesliga treffen sich

FFBL Leadership Event: Treffen der Top-Entscheider*innen der FLYERALARM Frauen-Bundesliga (Foto: DFB / Larissa Kneissel)

„Fokus.Frauen.“ Das war die Überschrift der DFB Women’s Week, die rund um das DFB-Pokalfinale in Köln vom 12. bis 21. Mai 2023 stattfand. Dabei sollen durch aufeinander abgestimmte Maßnahmen von der Basis bis in die Spitze Frauen in den Fokus gerückt und die volle Aufmerksamkeit auf die Themen Frauenfußball und Frauen im Fußball gelegt werden. Das DFB-Pokalfinale der Frauen als idealer Anlass für ein Netzwerktreffen: In Köln kamen am 17. und 18. Mai Entscheidungsträger*innen des deutschen Frauenfußballs zusammen. Auf Einladung des DFB begrüßten Geschäftsführer Manuel Hartmann und Akademieleiter Tobias Haupt 23 Sportverantwortliche der Bundesligaklubs im Deutschen Sport & Olympia Museum. Hartmann, zuständig für den Geschäftsbereich Spielbetrieb, erklärt die Motivation hinter der Organisation des zweiten Events der Leadership-Reihe: „Wir wollen den Entscheidungsträger*innen im deutschen Frauenfußball die Chance zum Austausch sowie neue Impulse in der aktuell großartigen Entwicklung unserer Liga geben.“ Austausch unter Expert*innen Neben fünf DFB-Referenten war mit Bettina Baer die Frauenfußball-Expertin von Two Circles EMEA zu Gast. Mit der internationalen Marketingagentur unterstützt sie Verbände und Klubs in der Frage, wie der Frauensport durch intelligente Datennutzung kommerziell weiterwachsen kann. Als ehemalige Profi-Spielerin, die auch für die Schweizer Nationalmannschaft auflief, ergänzte sich Baer wunderbar mit den DFB-Referenten um Dr. Holger Blask, Geschäftsführer Marketing, Vertrieb & Events der DFB GmbH & Co.KG, der in einem Impulsvortrag seine Marketing-Expertise teilte. Mit Christoph Herr und Nicklas Dietrich tauschten sich darüber hinaus zwei Experten aus dem Staff der Nationalmannschaften zum Thema „Selbstmanagement und Veränderung“ mit der Gruppe aus. Und Lars Hostmann, Projektmanager Innovationen des 1. FC Köln, stellte das Best Practice Beispiel „Rekordspiel in Köln“ vor. Nachdem im Sommer 2022 bereits eine Leadership Reise dieser Runde zur EM nach England stattgefunden hatte, nutzten die Beteiligten nun die Chance, ihre Beziehungen weiter zu vertiefen. Nach einem weiteren Vortrag von Sportpsychologe Hans-Dieter Hermann zu „gesunder Führung“ und der Teilnahme am FF27-Forum bildete das Pokalfinale der Frauen an Tag zwei den Abschluss des Treffens. Neumann und Punnakkattu Daniel für den FSV beim Leadership Event Zu den geladenen Verantwortlichen gehörten auch Tobias Neumann und Chris Punnakkattu Daniel vom FSV Gütersloh. Der FSV war neben Aufsteiger RB Leipzig als einziger Zweitligist bei dem zweitägigen Leadership Event vertreten. In diversen Impulsvorträgen und Workshops konnten sich die Entscheidungsträger*innen über die neusten Entwicklungen im deutschen Frauenfußball informieren sowie zu vielfältigen Leadership-Themen weiterbilden. In persönlichen Gesprächen fand zudem ein Austausch zwischen den einzelnen Vereins- und Verbandsvertreterinnen statt. „Das FFBL Leadership Event in Köln war eine hervorragende Gelegenheit für einen Austausch und Dialog mit den Entscheidungsträger*innen des deutschen Frauenfußballs. Die Vorträge und Workshops waren äußerst informativ und inspirierend“, sagt Chris Punnakkattu Daniel. „Ich möchte mich beim Deutschen Fußball-Bund für die Einladung bedanken. Ich sehe es als Wertschätzung für die hervorragende Arbeit, die wir beim FSV Gütersloh mit unseren begrenzten Mitteln leisten. Die Gespräche mit den Kolleg*innen zeigen, dass wir uns keineswegs verstecken müssen und das wir in diversen Bereichen sogar als Vorbilder gesehen werden.“ Sebastian Kmoch, 1. Vorsitzender des FSV Gütersloh, war in seiner Funktion als Mitglied des DFB-Ausschusses für Frauen- und Mädchenfußball beim FF27-Forum und dem Pokalfinale der Frauen anwesend. (Quelle: DFB.de mit redaktionellen Ergänzungen seitens des FSV Gütersloh)

90 Minuten gemeinsam für #DasWundervonGütersloh: Ticketoffensive für eine neue Rekordkulisse beim Aufstiegsendspiel

Die Zweitliga-Saison 2022/23 ist eine historisch erfolgreiche für den Verein. (Foto: Dennis Seelige / FSV Gütersloh 2009)

Der Saisonendspurt in der 2. Frauen-Bundesliga könnte nicht spannender und dramatischer sein. Nach dem gestrigen 2:1 Auswärtserfolg des FSV Gütersloh beim Meister RB Leipzig und der zeitgleichen Niederlage des 1. FC Nürnberg beim FC Bayern München II kommt es nun zu einem echten Aufstiegskrimi am letzten Spieltag. Der FSV hat nach dem gestrigen Sieg nur noch einen Punkt Rückstand auf die „Clubberinnen“. Diese plötzlich wieder entstandene Gelegenheit möchte der FSV nutzen und setzt auf den Fansupport beim letzten und entscheidenden Spieltag am Pfingstmontag, 29. Mai (14:00 Uhr). Das Ziel: Dank einer neuen Rekordkulisse soll „Das Wunder von Gütersloh“ wahr werden! Die Konstellation vor dem letzten Spieltag könnte nicht spannender sein. Der 1. FC Nürnberg belegt mit 49 Punkten und einer Tordifferenz von +20 den zweiten Tabellenplatz. Der FSV steht auf dem dritten Tabellenplatz und kann 48 Punkte vorweisen. Die Tordifferenz beträgt dabei +18. Somit ist klar, dass der FSV eine Schützenhilfe von der TSG Hoffenheim II benötigt, die am letzten Spieltag in Nürnberg antreten wird. Zeitgleich will der FSV seine eigenen „Hausaufgaben“ machen und gegen die starke Zweitvertretung von Eintracht Frankfurt die maximale Punktzahl erzielen. Dies kann nur mit einem vollen Stadion und einer lautstarken Unterstützung der heimischen Fans gelingen. Daher verstärkt der FSV Gütersloh seine Ticketoffensive für das letzte Heimspiel am kommenden Montag und ruft alle Sportfans auf, die Mannschaft bei diesem letzten Auftritt in der Saison 2022/23 zu unterstützen. Tickets für das Spiel zwischen dem FSV Gütersloh und Eintracht Frankfurt II sind bereits ab 7 Euro über den offiziellen Onlineticketshop auf www.fsvguetersloh.de, an den bekannten Vorverkaufsstellen sowie an der Tageskasse erhältlich. Darüber hinaus können sich größere Gruppen wie Vereine und Schulklassen per E-Mail an die geschaeftsstelle@fsvguetersloh.de wenden, um individuelle Gruppenangebote zu erhalten. Eins steht bereits jetzt fest: Die Saison 2022/23 ist eine historisch erfolgreiche für den Verein. Der FSV Gütersloh hat nicht nur die beste Punkteausbeute in der eingleisigen 2. Frauen-Bundesliga erreicht, sondern auch den besten Tabellenplatz. Rang drei ist dem Team bereits sicher.

FSV II verliert „Endspiel“ in Siegen, bekommt aber unverhofft eine zweite Chance zum Klassenerhalt

FSV-Angreiferin Marie Schröder (Foto: Dennis Seelige / FSV Gütersloh 2009)

Das Endspiel verloren und trotzdem ein Endspiel gewonnen: „Wir haben eine zweite Chance bekommen“, kommentierte Trainer Mark Oliver Stricker die unverhoffte Wende für den FSV Gütersloh II im Abstiegskampf der Frauenfußball-Regionalliga West. Zwar kassierte sein Team am Sonntag im als „Alles-oder-Nichts“-Duell apostrophierten Spiel beim direkten Konkurrenten Sf Siegen eine 0:2-Niederlage. Damit blieb der FSV auf dem drittletzten Tabellenplatz und verpasste vermeintlich die Möglichkeit, sich durch einen Heimsieg am letzten Spieltag über Recklinghausen aus eigener Kraft ganz sicher zu retten. Eine Mitteilung vom Westdeutschen Fußball-Verband aber änderte die Vorzeichen: Borussia Bocholt, vor einem Jahr aus der 2. Liga abgestiegen und aktuell Tabellenzweiter, erklärte den Rückzug zum Saisonende und steht damit automatisch als einer von drei sicheren Absteigern fest. Der „Fußballgott“ spielte dem FSV Gütersloh am vorletzten Spieltag zudem insofern in die Karten, als der 1. FC Recklinghausen im Heimspiel dem VfL Bochum mit 1:2 unterlag und daher als Viertletzter bei 21 Punkten stehenblieb. Somit reicht den Gütersloherinnen (20 Punkte) im Saisonfinale am Sonntag, 4. Juni (13 Uhr, Tönnies-Arena), ein „Dreier“, um drin zu bleiben. „Wir wollen diese zweite Chance unbedingt nutzen“, appelliert Stricker an die Mentalität seines Teams. Im günstigsten Fall bleibt der FSV aber sogar bei einer Niederlage in der Regionalliga. Sollte nämlich West-Meister Borussia Mönchengladbach im Relegationsspiel gegen den Südwest-Meister SV Elversberg den Aufstieg in die 2. Bundesliga schaffen, bleibt es bei drei Absteigern. Angesichts dieser Entwicklung konnte es sich der Gütersloher Trainer ersparen, mit seinen Spielerinnen allzu hart ins Gericht zu gehen. „Wir waren für unsere Verhältnisse durch die Bank nicht gut und haben zurecht verloren“, sagte er nach dem 0:2 in Siegen. Dass mit Svenja Hörenbaum, Julia Gärtner und Chiara Tappe drei Stammspielerinnen sowie mit Isabelle Mischke die etatmäßige Torhüterin fehlte, ließ er nicht als Ausrede und Grund für das fehlerhafte Auftreten gelten. Schließlich halfen mit Keeperin Luisa Pösentrup sowie Johanna Burholz und Phine Ebert drei Talente aus dem U17-Bundesligateam aus. „Es war eine Kopfsache“, glaubt Stricker: „Zuletzt waren wir die Jäger und konnten relativ befreit aufspielen, denn wir hatten nichts zu verlieren. Das war diesmal anders – jetzt hatten wir etwas zu verlieren.“ Erkennbar war, dass der FSV gegen die auf Konter lauernden Gastgeberinnen das fußballerisch bessere Team war. Allerdings fehlten im vorderen Drittel sowohl Ideen als auch Präzision. Ein Schuss von Birgitta Schmücker ans Außennetz war die nennenswerteste Aktion in der ersten Halbzeit, ein Schuss von Pamela Jahn an die Latte blieb das offensive Highlight im zweiten Durchgang. Auf der Gegenseite profitierte Siegen zweimal von individuellen Fehlern der FSV-Abwehrspielerinnen. Beim 1:0 in der 17. Minute profitierte Josephine Eva Greb von einem zu kurz geratenen Rückpass der unentschlossen Innenverteidigerin Lena Lückel. Vor dem 2:0 in der 75. Minute legte sich Rechtsverteidigerin Tina Rother den Ball zu weit vor, und Sophie Rüthing bedankte sich. „Beide Tore haben wir dem Gegner aufgelegt“, ärgerte sich Mark Oliver Stricker. FSV Gütersloh: Pösentrup – T. Rother, Burholz (46. Pradella), Lückel, Zitzer – Schröder, Kammermann, Jahn (71. Welpott), Rädeker – Meier (80. Reinkensmeier), Schmücker (60. Schriek). Im Aufgebot: Büttner, Ebert. Tore: 1:0 (17.) Greb, 2:0 (75.) Rüthing.

FSV Gütersloh beschert sich mit 2:1-Triumph bei RB Leipzig ein Endspiel um den Bundesliga-Aufstieg

Großer Jubel bei der Mannschaft des FSV Gütersloh nach dem Sieg beim RB Leipzig. (Foto: FSV Gütersloh 2009)

Mit dieser Dramatik hatte wohl kaum jemand noch gerechnet, doch am vorletzten Spieltag machte der FSV Gütersloh das Aufstiegsrennen in der 2. Frauenfußball-Bundesliga wieder richtig spannend. Das als Tabellendritter angetretene Team von Britta Hainke und Sammy Messalkhi triumphierte mit 2:1 beim Meister RB Leipzig. Weil gleichzeitig der 1. FC Nürnberg mit 0:3 beim FC Bayern München II verlor, verringerte sich der Rückstand auf den Tabellenzweiten auf einen Punkt. Damit bescherte sich der FSV für den letzten Spieltag am Pfingstmontag ein echtes Endspiel um den Bundesliga-Aufstieg. Um 14 Uhr gastiert der Tabellenachte Eintracht Frankfurt II in der Tönnies-Arena. Verliert Nürnberg (Torverhältnis 51:31) das Heimspiel gegen die auf Rang zehn liegende U20 der TSG Hoffenheim erneut mit drei oder mehr Treffern Differenz, reicht Gütersloh (47:29) schon ein Remis, um den Club aus Franken noch abzufangen. Spielt Nürnberg unentschieden, wäre der FSV Gütersloh bei einem eigenen Erfolg auf jeden Fall zweiter Aufsteiger. An Dramatik ließ auch die Partie vor 1.500 Zuschauern im RB-Trainingszentrum nichts zu wünschen übrig. Die Ankündigung des DFB, die offizielle Meisterehrung unmittelbar nach dem Spiel durchzuführen, hatte für eine spezielle Motivation des Leipziger Teams und für eine besondere Erwartungshaltung beim Publikum gesorgt. Leider konnten beide Teams nicht in Bestbesetzung antreten. Während Leipzig auf den Einsatz der am Bauch operierten Top-Torjägerin Vanessa Fudalla (20 Saisontreffer) verzichten musste, fehlte unserem Team Melanie Schuster. Die Innenverteidigerin wurde nach ihrem Achillessehnenriss am Freitag im Städtischen Klinikum Gütersloh von Vereinsarzt Dr. Andreas Elsner erfolgreich operiert und befindet sich seit Samstag wieder daheim in Kamen. Unsere Mädels ließen sich weder von der Kulisse beeindrucken noch von den Vorschusslorbeeren für die Gastgeberinnen, die auch mit dem Erreichen des DFB-Pokal-Halbfinales für Furore gesorgt hatten. Schon nach 100 Sekunden zeigte Jacqueline Baumgärtel, dass die Leipziger Fans mit ihren Sprechchören („Hier regiert der RBL“) diesmal falsch lagen. Nach einer Balleroberung von Hedda Wahle schoss sie den Ball aus 18 Metern über RB-Keeperin Gina Schüller hinweg an die Unterkante der Latte, von wo aus er kurz vor der Torlinie auf- und wieder ins Feld zurücksprang. Es war der Auftakt für eine ereignisreiche Partie in der beide Teams weitere Chancen hatten. Gütersloh verbuchte durch Ronja Leubner ebenso einen Lattentreffer wie Leipzig durch Johanna Kaiser (17.). Dem vermeintlichen Leipziger Führungstor durch Medina Desic (24.) wurde wegen einer Abseitsstellung ohne große Beschwerden die Anerkennung versagt. Somit ging unser Team mit einer 1:0-Pausenführung in die Kabine. Lena Strothmann hatte in der 35. Minute eine Flanke von Baumgärtel mit der Brust perfekt angenommen, benötigte dann aber drei Versuche, um Torhüterin Schüller aus kurzer Distanz zu bezwingen. „Plötzlich war es ganz ruhig im Stadion“, spürte Britta Hainke die Schockwirkung dieses Treffers. Die FSV-Trainerin sah sich in ihrer schon vorab geäußerten Meinung („Wir waren beim 0:4 im Hinspiel nicht so schlecht, wie es das Ergebnis ausdrückte“) bestätigt und urteilte jetzt sogar: „Heute waren wir noch besser.“ Was wie schon des öfteren nach einer 1:0-Führung fehlte, war das zweite Tor. Zweimal hatte die fleißige Lena Strothmann zu Beginn der 2. Halbzeit zweimal die Chance dazu. Erst brachte sie aus 16 Metern freistehend nur einen zu schwachen Abschluss genau auf Gina Schüller zustande (51.). Dann (58.) umkurvte sie die Leipziger Keeperin nach einer Baumgärtel-Hereingabe gekonnt und schob den Ball ins Tor. Dass die Assistentin die Fahne hob und Schiedsrichterin Katrin Rafalski auf Abseits entschied, wunderte Freund und Feind gleichermaßen. Die Gütersloher Enttäuschung war umso größer, als Jenny Hipp in der 66. Minute das 1:1 erzielte, weil sie nach einer flachen Hereingabe von außen vor Anna Höfker am Ball war. Die Belohnung für den Offensivgeist der Mannschaft und den Wechselmut der Trainer kassierten unsere Mädels in einer dramatischen Schlussphase. Die Entscheidung nahm ihren Anfang, als sich Defensiv-Organisatorin Maren Tellenbröker ohne entsprechenden Auftrag auf die Mittelstürmer-Position in den Leipziger Strafraum schlich. „Ich wollte unbedingt das Tor machen“, gab sie später unter Schmerzen zu Protokoll. Dazu kam es allerdings nicht, denn in der 89. Minute ging Tellenbröker nach einem Zuspiel von Jacqueline Baumgärtel im Leipziger Strafraum zu Boden. Während die FIFA-Unparteiische Rafalski sofort auf den Elfmeterpunkt zeigte, winkten Spielerinnen beider Teams in Befürchtung einer schweren Verletzung sofort Hilfe von außen auf den Platz. Tellenbröker, die ihr linkes Knie überstreckt hatte, blieb minutenlang am Boden liegen und humpelte nach Behandlung mit Unterstützung vom Platz. Statt ins Krankenhaus ging es für die 22-Jährige später mit dem Mannschaftsbus nach Hause. „Vielleicht ist es doch nicht so schlimm“, signalisierte Britta Hainke leise Hoffnung, dass es sich nicht um einen Kreuzbandriss handeln könnte. Die erfahrene Rafalski (42) reagierte auf die Leipziger Proteste und fragte mehrfach auch bei der vom Schmerz gezeichneten Maren Tellenbröker nach, ob sie gefoult worden war, was diese nicht ausschließen konnte. „Ich habe es nicht gesehen, weil jemand davorstand“, erlaubte sich Britta Hainke ohne nachträgliches Betrachten der Szene kein Urteil. Die Bewegtbilder aus der Live-Übertragung von DFB-TV lassen indes keinen Zweifel daran, dass Tellenbröker nicht Opfer eines Foulspiels wurde, sondern sich ohne fremdes Zutun durch eine unglückliche Bewegung verletzte. Katrin Rafalski blieb bei ihrer Entscheidung. Es lief die zweite Minute der Nachspielzeit als Paula Reimann den Elfmeter zum vermeintlichen 1:2 ins rechte untere Eck verwandelte. Doch weil angeblich Gütersloher Spielerinnen zu früh in den Strafraum gelaufen waren, ließ die Unparteiische den Strafstoß wiederholen. „Eiskalt, wie Paula das gemacht hat“, schwärmte Britta Hainke anschließend von der Nervenstärke Reimanns. Die 21-Jährige verlud die Leipziger Torhüterin ein zweites Mal und vollstreckte diesmal nach links unten. In Unterzahl überstand der FSV Gütersloh weitere bange Minuten und auch den finalen Schuss der Ex-Gütersloherin Friederike Kempe über das von Sarah Rolle souverän gehütete Tor. Die „Schieber, Schieber-Rufe“ aus dem Leipziger Fanblock verstummten schnell, als sich das Team von RB Leipzig um Trainer Saban Uzun bei der offiziellen DFB-Ehrung für den verdient gewonnen Titel feiern ließ. Nur sieben Jahre, nachdem das Projekt bei den „Roten Bullen“ mit dem Start in der Landesliga begonnen worden war, zieht der Klub aus Sachsen nun auch mit den Frauen in die höchste Spielklasse ein. Der FSV Gütersloh gratulierte den Gastgebern anerkennend – und hofft auf ein Wiedersehen in der nächsten Saison. FSV Gütersloh: Rolle –… FSV Gütersloh beschert sich mit 2:1-Triumph bei RB Leipzig ein Endspiel um den Bundesliga-Aufstieg weiterlesen

U-17 beendet Bundesligasaison mit 1:3-Niederlage gegen SGS Essen auf Rang vier

FSV U-17 Mittelfeldspielerin Laura Nünning. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Mit einem von den Eltern organisierten Trip zur Wasserski-Anlage in Paderborn klang für unsere U-17 am Samstag die Wettkampfsaison 2022/2023 aus. Dass dabei die eine oder andere Spielerin „bedröppelt“ durch die Gegend lief, liegt in der Natur der Sache, denn manche gute Fahrt endete mit einem ungewollten Abgang ins kühle Nass. Sinnbildlich war so unmittelbar zuvor auch das letzte Bundesligaspiel verlaufen: Trotz einer guten Leistung ging das Heimspiel gegen den Vizemeister SGS Essen mit 1:3 verloren. Dass der FSV Gütersloh die Saison als Tabellenvierter beenden würde, war schon vorher klar. Nach 18 Spielen mit einer 8-5-5-Bilanz stehen 29 Punkte zu Buche. Am Torverhältnis von 36:26 erkennt man, warum es für den letztjährigen Meister diesmal nicht reichte, um in den Titelkampf zwischen Bayer Leverkusen, SGS Essen und 1. FC Köln einzugreifen. „Wir haben zu wenige Tore aus unseren vielen Chancen gemacht und zu viele Gegentore kassiert“, fasste Trainer Christian Franz-Pohlmann die Spielzeit zusammen. Aus den Köpfen streichen musste das Team vor dem Anpfiff die Niederlage zwei Tage zuvor im Westfalenpokalfinale. Trotz klarer Überlegenheit und einem deutlichen Chancenplus hatten die Gütersloherinnen das Endspiel gegen den Ligakonkurrenten VfL Bochum mit 0:1 verloren. „Es war quasi der einzige Schuss des Gegners aufs Tor“, schilderte Franz-Pohlmann den entscheidenden Treffer durch Anna-Luisa Figueira Marques in der 61. Minute. Bevor Schiedsricherin Carolin Lotz die Bundesligapartie gegen Essen anpfeifen konnte, sorgte Michael Horstkötter für eine kleine Verzögerung: Der FSV-Geschäftsführer („Du hast bei uns im Verein schon für so viel Nachwuchs gesorgt“) überreichte unserem Trainer, der am 7. Mai erstmals Vater geworden war, ein kleines Trikot mit Rückennummer 7 und dem Namensaufdruck seiner Tochter Malou. Das Spiel begann weniger erfreulich. Bei der ersten Essener Ecke in der 3. Minute sprang Cisel Akgül der Ball an den Oberschenkel und von da ins eigene Tor. Dem 0:1-Rückstand lief das Team zunächst etwas überhastet, zunehmend aber auf Augenhöhe hinterher. Und in der 37. Minute wurde der schönste Angriff des gesamten Spiels mit dem Ausgleich belohnt. Hanna Krohne schloss eine herrliche Kombination über Akgül und Finja Kappmeier mit einem satten Schuss zum 1:1 ab. In der 2. Halbzeit steigerte sich der FSV Gütersloh spielerisch weiter und kam durch Krohne, Akgül und Jessica Heisinger zu aussichtsreichen Torchancen. Sie nicht zu nutzen, rächte sich allerdings. „Fußball ist ein Fehlerspiel“, kommentierte Christian Franz-Pohlmann die beiden Gegentreffer zum Endstand. Erst führte ein Ballverlust der ansonsten starken Nora Willeke zum 1:2 durch Rieke Sterner (59.). Dann führte ein Strafraumfoul von Ines Schäfermeier zum 1:3, das Lany Mia Bäcker in der Nachspielzeit per Elfmeter erzielte. FSV Gütersloh: Pösentrup – Naccarato (25. Schoemann), Burholz, Kappmeier, Kiske (71. Duran) – Nünning (62. Ebert), Willeke, Wicke (62. Schüttelhöfer), Heisinger – Krohne (71. Schäfermeier), Akgül. Tore: 0:1 (3.) Akgül (Eigentor), 1:1 (37.) Krohne, 1:2 (59.) Sterner, 1:3 (80.+1) Bäcker

Sechs-Punkte-Spiel in der Regionalliga: FSV II zu Gast in Siegen

FSV II Kapitänin Svenja Hörenbaum (Foto: Dennis Seelige / FSV Gütersloh 2009)

Der Saisonendspurt in der Regionalliga West entwickelt sich für das Perspektivteam des FSV Gütersloh zu einem echten Krimi um den Klassenerhalt. Am morgigen Sonntag, 21. Mai kommt es dabei zu einem Sechs-Punkte-Spiel, wenn wir bei den Sportfreundinnen aus Siegen zu Gast sind. Der FSV steht derzeit noch auf dem zwölften Tabellenplatz, während Siegen nur mit einen Punkt Vorsprung den elften Platz inne hat. Somit könnte sich unsere Mannschaft mit einem Sieg den Abstieg bringenden Platz verlassen und sich vor dem letzten Spieltag in eine vorteilhafte Position bringen. Cheftrainer Mark Oliver Stricker weiß dennoch um die schwierige Aufgabe, die sein Team erwartet. Der FSV hat sich in den jüngsten Spielen gegen Mannschaften im unteren Tabellendrittel sehr schwer getan. Die FSV-Mannschaft wird entsprechend fokussiert in die Partie gehen und versuchen den Siegenerinnen die Punkte abzuluchsen. Die Partie zwischen den Sportfreundinnen Siegen und dem FSV Gütersloh II wird um 13:00 Uhr auf dem Kunstrasenplatz des Leimbachstadions stattfinden.

Saisonabschluss für die U-17: SGS Essen zu Gast in der Tönnies Arena

Die U-17 Mannschaft des FSV Gütersloh. (Foto: Dennis Seelige / FSV Gütersloh 2009)

Die Saison 2022/23 in der B-Juniorinnen-Bundesliga endet am morgigen Samstag, 20. Mai mit dem letzten Spieltag. Für die U-17 Mannschaft des FSV Gütersloh steht dabei ein Heimspiel auf dem Programm: Mit der SGS Essen kommt der Tabellenzweite in die Tönnies Arena. Die Partie verspricht ein sportlich attraktives Duell. Doch einen Einfluss auf die Abschlusstabelle wird die Begegnung nicht haben, da beide Mannschaften aufgrund der Punkteausbeute bereits vor dem letzten Spieltag ihren finalen Tabellenplatz kennen. Die SGS Essen wird die Saison auf dem zweiten Platz abschließen, während wir Platz vier sicher haben. Dennoch ist kein „Spaßkick“ vor heimischer Kulisse zu erwarten: Beide Mannschaften verbindet eine sportlich faire und prestigeträchtige Rivalität. Unsere Mannschaft wird gegen die Gäste aus Essen-Schönebeck mit dem Ziel in die Partie gehen, die Saison mit einem Erfolgserlebnis zu beenden. FSV-Cheftrainer Christian Franz-Pohlmann wird das Team entsprechend einstellen und in die Partie schicken. Die Begegnung zwischen dem FSV Gütersloh und der SGS Essen wird morgen um 14:00 Uhr angepfiffen.

Erfahrene FIFA-Schiedsrichterin Katrin Rafalski leitet die Partie des FSV bei RB Leipzig

2. Frauen-Bundesliga - FSV Gütersloh 2009

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat Katrin Rafalski als Schiedsrichterin der Zweitligapartie zwischen RB Leipzig und dem FSV Gütersloh bekannt gegeben.  Jennifer Schubert und Lea Kretschmar werden ihr assistieren. Rafalski gehört zu den erfahrensten Schiedsrichterinnen des DFB. Die 41-jährige Unparteiische aus Baunatal hat bis dato 104 Spiele in der FLYERALARM Frauen-Bundesliga sowie 27 Spiele in der 2. Frauen-Bundesliga geleitet. Darüber hinaus wird sie seit 2010 als FIFA-Schiedsrichterin bei großen Turnieren wie u.a. der FIFA Frauen-Weltmeisterschaft, der UEFA Frauen-EM und dem olympischen Fußballturnier eingesetzt. Die Partie der 2. Frauen-Bundesliga zwischen RB Leipzig und dem FSV Gütersloh wird am kommenden Sonntag, 21. Mai um 14:00 Uhr am RB-Trainingszentrum (Cottaweg) angepfiffen.

FSV Gütersloh verlängert Vertrag mit Ronja Leubner

FSV-Mittelfeldspielerin Ronja Leubner (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Der FSV Gütersloh gibt voller Freude bekannt, dass Ronja Leubner ihren Vertrag beim Verein verlängert hat. Mit ihren gerade einmal 18 Jahren hat sich Leubner trotz ihres jungen Alters bereits als eine der Leistungsträgerinnen des Teams etabliert. Ihre Leistungen haben sie zu einer wichtigen Säule in der Zweitligamannschaft des FSV gemacht. Ronja Leubner wurde zur Saison 2021/22 aus der U-17 Mannschaft des FSV Gütersloh hochgezogen und hat seitdem mit ihrer spielerischen Klasse überzeugt. Direkt nach ihrem Aufstieg in die Zweitligamannschaft konnte sie ihr Potential unter Beweis stellen und hat mit starken Leistungen geglänzt. Ronja Leubner selbst äußerte ihre Begeisterung über die Vertragsverlängerung: „Ich freue mich sehr weiter für den FSV spielen zu dürfen und bin dankbar hier bereits meine ersten Zweitligaerfahrungen gemacht zu haben.“ „Ich fühle mich hier sehr wohl und möchte weiterhin in dem mir bekannten und familiären Umfeld spielen. Außerdem glaube ich, dass ich mich beim FSV gut weiterentwickeln kann“, so die FSV-Mittelfeldspielerin. „Ziel ist es im kommenden Jahr eine mindestens genauso erfolgreiche Saison zu spielen.“ Der FSV Gütersloh ist glücklich, dass Ronja ihren Vertrag verlängert hat. Sie ist eine außergewöhnliche Spielerin mit großem Potenzial und ein weiteres Talent, welches den Sprung aus unserer U-17 Mannschaft in die 2. Frauen-Bundesliga erfolgreich gemeistert hat. Ronja ist eine Bereicherung für unser Team und wir sind uns sicher, dass sie in der Zukunft weiterhin eine wichtige Rolle spielen wird. Mit ihrem Talent, ihrer Einstellung und ihrem ehrgeizigen Wesen wird sie zweifellos eine bedeutende Rolle im Team einnehmen.

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