FSV Gütersloh 2009

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FSV Gütersloh 2009

FSV Gütersloh geht selbstbewusst ins Pokal-Halbfinale gegen Topfavorit Schalke 04

Hannah Leßner (Mitte) ist eine der „jungen Wilden“ im Regionalliga-Team des FSV. (Foto: Aleks Czapla / FSV Gütersloh 2009)

Pokal, das hieß für den FSV Gütersloh als Zweit- und Bundesligist immer DFB-Pokal. Durch den im letzten Sommer erfolgten Abstieg in die Regionalliga sind die FSV-Frauen aber auch im Westfalenpokal teilnahmeberechtigt. Dass dieser Wettbewerb durchaus reizvoll sein kann, zeigt sich am Ostermontag: Im Halbfinale empfängt der FSV Gütersloh einen der ganz großen Klubnamen in Fußball-Deutschland – den FC Schalke 04. Anstoß in der Tönnies-Arena ist um 14 Uhr. Schalke mit beeindruckender Bilanz und prominenten Namen Zwar spielen die königsblauen Frauen eine Liga unter dem FSV, doch die Favoritenbürde tragen sie dennoch. Mit 17 Siegen aus 18 Spielen und dem in jeder Hinsicht beeindruckenden Torverhältnis von 117:11 führen sie die Tabelle der Westfalenliga mit neun Punkten Vorsprung vor Borussia Dortmund II souverän an. Dass die Gelsenkirchenerinnen im letzten Ligaspiel der BVB-Reserve mit 2:3 unterlagen, wird sie nicht davon abhalten, am Saisonende in die Regionalliga aufzusteigen. Den Frust über die Niederlage im Ruhrpottderby schossen sie sich (vielleicht zum Glück für den FSV) schon am vergangenen Mittwoch mit einem 9:0-Triumph im Kreispokal-Halbfinale gegen den Landesligisten SpVgg Horsthausen von der Seele. Eine der Torschützinnen dabei war Sarah Grünheid. Die 35-Jährige, in der Saison 2015/2016 für den FSV Gütersloh in der 2. Bundesliga erfolgreich auf Torejagd (14 Treffer in 20 Spielen), war vom FC Schalke 04 kurzfristig reaktiviert worden und ist seit 1. April spielberechtigt. Damit reagierte der Klub wohl auch auf den Verlust von Mandy Islacker (37). Die Ex-Nationalspielerin, die in 12 Ligaspielen 30 Treffer erzielte, hatte vor zwei Wochen ihre Schwangerschaft publik gemacht und ihre Karriere für beendet erklärt. Kaderqualität mit viel Erst- und Zweitligaerfahrung Um die Lücke zu schließen, legten die Königsblauen ganz aktuell noch einmal nach und nahmen Mia Eickmann ab dem 1. April unter Vertrag. Die 23-jährige Mittelfeldspielerin studierte zuletzt in den USA, war zuvor aber für Bayer Leverkusen und Borussia Mönchengladbach in der Bundesliga und der 2. Liga aktiv. „Sie wird bereits am Montag im Kader sein“, kündigte S04-Trainer Stefan Colmsee an. An Spielerinnen mit höherklassiger Erfahrung mangelt es in seinem Kader aber ohnehin nicht. Laura Radke (26) hat in der Bundesliga für Essen, Leverkusen, Duisburg und Potsdam gespielt. Pauline Dallmann (28) war im Oberhaus für Borussia Mönchengladbach am Ball, ihre Zwillingsschwester Jule spielte erstklassig in Mönchengladbach und Essen. Pya Rybacki (26) hat ebenso für den MSV Duisburg in der Bundesliga gespielt wie Lucy Karwatzki (21); beide waren anschließend für den Zweitligisten VfL Bochum im Einsatz. Auch Alessandra Vogel (25) hat eine Zweitliga-Vergangenheit beim VfL Bochum, Jolina Opladen (27) stürmte im Unterhaus für Borussia Bocholt. Und natürlich sind da die drei Spielerinnen, die vor dieser Saison vom Zweitligisten FSV Gütersloh nach Gelsenkirchen wechselten: Nele Schmidt (25) und Lilly Stojan (24) wurden zu Stammspielerinnen, Demi Pagel (23) kam wegen Krankheit bislang nur zu vier Einsätzen. Schwierigerer Weg für Schalke ins Halbfinale Die überqualifizierte Besetzung des Kaders schlägt sich nicht nur in den Ergebnissen der Westfalenligaspiele nieder. Auch im Westfalenpokal bewiesen die Schalker Frauen, die das letztjährige Finale mit 0:2 gegen den damaligen Westfalenligameister Borussia Dortmund verloren, ihre Extraklasse. Sie schalteten nämlich drei Regionalligisten aus. In der ersten Runde erwischte es den 1. FFC Recklinghausen (5:1), dann gelang die Revanche gegen Borussia Dortmund (1:0), bevor in Runde drei der SSV Rhade mit 4:0 besiegt wurde. Der Weg des FSV Gütersloh ins Halbfinale war verglichen damit mit Siegen über den Westfalenligisten SVKT 07 Minden (3:1), einer kampflosen 2:0 Wertung über den nicht angetretenen Landesligisten SC Drolshagen sowie einem 4:1-Erfolg beim Westfalenligisten Arminia Ibbenbüren ungleich leichter. FSV setzt auf Selbstvertrauen und seine „jungen Wilden“ Auch wenn der FSV nichts gegen die Außenseiterrolle hat, rechnet er sich doch etwas aus. „Der Pokal hat seine eigenen Gesetze“, bemüht Co-Trainer Matthias Kaiser eine Floskel und gibt sich selbstbewusst: „Natürlich ist Schalke gut besetzt, aber wir können denen ein Bein stellen.“ Insbesondere der jüngste 3:1-Sieg in der Regionalliga beim ebenfalls favorisierten Tabellenfünften SGS Essen U21 hat den Optimismus genährt. Vor allem der starke Auftritt der Gütersloher Youngster hat Cheftrainerin Britta Hainke und ihrem „Co“ gefallen: „Die jungen Wilden sind in der Liga angekommen“, urteilt Matthias Kaiser und schwärmt von der Truppe um Greta Hohensee, Anna Stockmann, Anna-Sophie Schindler und Hannah Leßner: „Es ist schön zu sehen, wie sie sich entwickelt haben.“ Die personelle Situation beim FSV ist nicht schlecht. Zwar fällt Kapitänin und Linksverteidigerin Elina Büttner weiterhin mit ihrer Sprunggelenksverletzung aus, aber ansonsten sind alle Spielerinnen einsatzfähig. Infos für Zuschauer Tickets für das Westfalenpokal-Halbfinale sind am Spieltag an der Tageskasse erhältlich, der Stadioneinlass beginnt um 13:00 Uhr. Der Eintritt beträgt 6,00 Euro für Vollzahler, 4,00 Euro ermäßigt (Studierende und Rentnerinnen und Rentner) sowie 2,00 Euro für Kinder und Schülerinnen und Schüler bis einschließlich 16 Jahre.

Großes Medieninteresse vor Halbfinale: WAZ überträgt Duell zwischen FSV Gütersloh und Schalke 04 live

Halbfinal-Kracher im Westfalenpokal: FSV Gütersloh empfängt FC Schalke 04. (Fotos: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Das Halbfinale im Frauen-Westfalenpokal zwischen dem FSV Gütersloh und dem FC Schalke 04 rückt näher – und schon im Vorfeld zeichnet sich ein großes Interesse an der Partie ab. Insgesamt haben sich bislang 14 Journalistinnen und Journalisten sowie Fotografen für das Spiel akkreditiert. Zusätzliche Aufmerksamkeit erhält das Duell durch die Liveübertragung der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ), die das Halbfinale begleitet und einem breiten Publikum zugänglich macht. Damit erfährt die Partie auch überregional eine besondere mediale Präsenz. Der FSV Gütersloh blickt mit Vorfreude auf die Begegnung und hofft, dass sich das große Interesse auch auf den Rängen widerspiegelt. Trotz der Osterferien hofft der FSV auf eine stimmungsvolle Kulisse, die dem Spiel einen passenden Rahmen geben soll. Das Halbfinale im Frauen-Westfalenpokal wird am Ostermontag, den 6. April, um 14:00 Uhr in der Tönnies-Arena ausgetragen. Tickets sind am Spieltag an der Tageskasse erhältlich, der Stadioneinlass beginnt um 13:00 Uhr. Der Eintritt beträgt 6,00 Euro für Vollzahler, 4,00 Euro ermäßigt (Studierende und Rentnerinnen und Rentner) sowie 2,00 Euro für Kinder und Schülerinnen und Schüler bis einschließlich 16 Jahre.

FSV Gütersloh landet Befreiungsschlag in Essen

Jubel in der Regionalliga: FSV Gütersloh gewinnt bei der SGS Essen. (Foto: Aleks Czapla / FSV Gütersloh 2009)

Eine Woche, nachdem der FSV Gütersloh mit dem 1:1 in Deutz „Big Points“ im Abstiegskampf der Regionalliga liegen gelassen hatte, gelang dem Team von Britta Hainke und Matthias Kaiser ein Coup, der das Potenzial für einen emotionalen und tabellarischen Befreiungsschlag hat. Die Gütersloherinnen gewannen am Sonntag bei der fünftplatzierten U21 der SGS Essen mit 3:1 und kletterten damit auf den 10. Tabellenplatz. Nur einmal in dieser Saison, nach dem 1:1 im Auftaktspiel in Mecklenbeck, war der FSV in der Tabelle so hoch notiert. Und weil am 18. Spieltag sämtliche Konkurrenten in der unteren Tabellenhälfte ihre Matches verloren, liegt unser Team als Fünftletzter jetzt nicht nur drei Punkte vor dem ersten von drei Abstiegsplätzen. Man hat auch wieder lockeren Kontakt zum Mittelfeld der Rangliste. Entsprechend positiv gab sich unsere Trainerin nach dem Abpfiff in Essen: „Dieses Spiel hat uns ein Stück weitergebracht. Wir dürfen jetzt optimistisch sein für das Duell gegen Schalke und die weiteren Aufgaben in der Liga.“ Bevor der Punktekampf in der Regionalliga am 12. April mit dem Heimspiel gegen den zwei Punkte voraus liegenden Tabellenneunten Vorwärts Spoho Köln weitergeht, empfängt der FSV am Ostermontag den Westfalenliga-Spitzenreiter FC Schalke 04 zum Westfalenpokal-Halbfinale in der Tönnies-Arena. Der FSV konnte auf der Helmut-Rahn-Sportanlage in Essen nicht in voller Besetzung antreten. Birgitta Schmücker fehlte krankheits- und Antonia Schön sowie Lara Mehn urlaubsbedingt. Immerhin stand mit Sophie Haag ein lange verletzt ausgefallenes Talent wieder für die Bank zur Verfügung. Von Anfang an präsentierte sich das selbstbewusst auftretende Team als eine kompakte Formation. „Wir haben hoch gepresst, wobei alle mitgemacht haben.“ Britta Hainke sah vor allem in der ersten Halbzeit das umgesetzt, worauf im Training der Fokus gelegen hatte. Immer wieder eroberten die Gütersloherinnen die Bälle, bevor Essen überhaupt in die gefährliche Zone kam. Und sie belohnten sich mit einer verdienten 2:0-Pausenführung. In der 24. Minute erzielte Greta Hohensee aus spitzem Winkel das 1:0, und in der 42. Minute nutzte Anna Stockmann ein Missverständnis zwischen der SGS-Keeperin und einer Verteidigerin zum 2:0 aus. „Wir hatten vor der Pause noch weitere gute Chancen“, zählte Hainke Möglichkeiten für Anna Stockmann, Hannah Leßner und Anna-Sophie Schindler auf. Mit einem Dreifachwechsel gab Essens Coach Daniel Balk zu Wiederbeginn den Startschuss für eine offensive Druckphase. „Wir haben uns vielleicht etwas auf der Führung ausgeruht und minimal nachgelassen“, erklärte die FSV-Trainerin, warum die Partie tendenziell jetzt in die andere Richtung zu laufen drohte. In der 55. Minute schien sich das auch im Spielstand zu manifestieren. Die SGS bekam einen Foulelfmeter zugesprochen, wobei die Gütersloherinnen das Foul außerhalb des Strafraums verorteten. Die Freude war groß, als Torhüterin Leah Blome den von Louisa Müggenburg getretenen Strafstoß abwehrte. Schiedsrichterin Sarah Pickartz ließ die Ausführung indes wiederholen, weil Blome die Linie zu früh verlassen hatte. Doch wieder war Tausendsassa Blome nicht zu überwinden und rettete die Zwei-Tore-Führung. Die hielt bis zur 76. Minute, als Müggenburg mit einem weiteren Foulelfmeter den 1:2-Anschlusstreffer erzielte. „Wir haben danach nicht mehr richtig in einen Spielfluss gefunden“, beobachtete Britta Hainke. Beim FSV kamen Erinnerungen hoch an das Hinspiel im September, als Essen einen 0:2-Rückstand ebenfalls spät noch in ein 2:2 verwandelt hatte. Doch diesmal kam es anders. Als Anna-Sophie Schindler in der 81. Minute eine Ecke stark auf den langen Pfosten zirkelte, hielt Hannah Leßner cool den Fuß hin und der Ball zappelte zum 3:1 für den FSV im Netz. Dass Anna Stockmann kurz vor Schluss sogar noch die Riesenchance zum vierten Treffer ausließ, konnte das Team verschmerzen. Ganz am Ende half sogar noch Sophie Haag mit, die drei Punkte einzusacken. FSV Gütersloh: Blome – Koepke (73. Berning), Rother, Bendix, Leßner – Stockmann, Kammermann, Koerdt, Schindler – Hohensee (88. Haag), Meier (62. Rohden).

Von Regionalliga bis Nachwuchs: FSV-Teams kämpfen um wichtige Punkte

Spielerinnen des FSV-Regionalligateams beim Aufwärmen. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Der FSV Gütersloh steht vor einem spannenden Fußball-Wochenende: Gleich vier Teams des Vereins sind im Einsatz und kämpfen um wichtige Punkte – von der ersten Mannschaft in der Regionalliga bis hin zum Nachwuchs in der Tönnies-Arena. 1. Mannschaft reist zur SGS Essen U21 Am Sonntag, den 29. März, ist die erste Mannschaft des FSV Gütersloh in der Frauen-Regionalliga West gefordert. Im Rahmen des 18. Spieltages gastiert das Team bei der U21 der SGS Essen. Anstoß ist um 13:00 Uhr auf dem Kunstrasenplatz 3 der Helmut-Rahn-Sportanlage. Die Gastgeberinnen aus Essen belegen derzeit einen soliden fünften Tabellenplatz, während der FSV nach dem 1:1-Unentschieden am vergangenen Wochenende bei der Sportvereinigung Deutz 05 weiterhin auf Rang elf steht. Der FSV und Deutz sind punktgleich (14 Zähler), jedoch hat der FSV dank des besseren Torverhältnisses die Nase knapp vorn. Für die Mannschaft des Trainerteams Britta Hainke und Matthias Kaiser geht es in Essen darum, im Kampf um den Klassenerhalt weiter zu punkten. 2. Mannschaft im Kellerduell beim SC Borchen Ebenfalls am Sonntag ist die zweite Mannschaft des FSV Gütersloh im Einsatz. In der Frauen-Westfalenliga kommt es um 13:30 Uhr zum Auswärtsspiel beim SC Borchen. Dabei steht ein echtes Kellerduell an: Der FSV rangiert aktuell mit drei Punkten auf dem letzten Tabellenplatz, während Borchen mit vier Zählern direkt davor liegt. Mit einem Sieg könnten die Gütersloherinnen die rote Laterne abgeben und an Borchen vorbeiziehen. U19 empfängt SG 99 Andernach Bereits am Samstag richtet sich der Blick auf den Nachwuchs: Die U19 des FSV Gütersloh empfängt in der WDFV U19-Juniorinnen-Liga die SG 99 Andernach. Anstoß ist um 14:00 Uhr in der Tönnies-Arena. Der FSV belegt aktuell Rang neun, Andernach steht einen Platz davor auf Rang acht. U16 testet gegen die Ahlener SG Den Auftakt des Wochenendes macht ebenfalls am Samstag die U16. Um 11:00 Uhr trifft das Team in der Tönnies-Arena in einem Testspiel auf die C-Junioren der Ahlener SG. Für die Nachwuchsspielerinnen bietet sich dabei eine gute Gelegenheit, im Wettkampf weitere Spielpraxis zu sammeln und sich gegen ein körperlich robustes Team zu behaupten.

Premium Food Group verlängert ihr Engagement als Hauptsponsor beim FSV Gütersloh

Max Tönnies (Geschäftsführender Gesellschafter, PFG) mit Michael Horstkötter (Geschäftsführer, FSV) und Patryk Pylinski (Stellv. Geschäftsführer, FSV). (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Der FSV Gütersloh kann weiterhin auf die Unterstützung seines langjährigen Hauptsponsors zählen: Die Premium Food Group hat ihr Engagement beim ostwestfälischen Frauenfußballverein um ein weiteres Jahr verlängert. Das international tätige Familienunternehmen aus Rheda-Wiedenbrück und der Frauenfußballverein gehen damit in die 14. gemeinsame Saison. Die Premium Food Group begleitet den FSV Gütersloh bereits seit 2012 als verlässlicher Partner. Darüber hinaus ist das Familienunternehmen Eigentümerin und Betreiberin der FSV-Heimspielstätte, der Tönnies-Arena. Mit der nun vereinbarten Verlängerung wird diese langjährige Zusammenarbeit um mindestens ein weiteres Jahr fortgeführt und unterstreicht die Verbundenheit mit dem leistungsorientierten Frauen- und Mädchenfußball in der Region. „Die Verlängerung unseres Hauptsponsors ist für uns ein sehr wichtiges Signal“, sagt FSV-Geschäftsführer Michael Horstkötter. „Die Premium Food Group steht seit vielen Jahren verlässlich an unserer Seite und begleitet die Entwicklung unseres Vereins. Gerade in herausfordernden sportlichen Phasen sind verlässliche Partner von großer Bedeutung. Daher gilt unser Dank der Familie Tönnies und der gesamten Premium Food Group.“ Eine bedeutende Rolle spielte die Premium Food Group auch bei der Stabilisierung des Vereins im Jahr 2025. Durch ihre Unterstützung wurden wichtige Voraussetzungen geschaffen, um die Crowdfunding-Kampagne „Schenk uns eine Zukunft“ erfolgreich umzusetzen. „Wir hoffen, dass wir mit der Verkündung der Verlängerung auch der Mannschaft einen Schub im Kampf um den Klassenerhalt geben können. Das neue Führungsteam des FSV Gütersloh steht und wir hoffen, dass der Verein damit zukunftssicher aufgestellt ist“, sagt Maximilian Tönnies, Geschäftsführender Gesellschafter des Familienunternehmens. Gleichzeitig ist beiden Seiten bewusst, dass sich Rahmenbedingungen im Laufe der Zeit verändern können. Vor diesem Hintergrund bleibt der gemeinsame Fokus darauf gerichtet, den Frauen- und Mädchenfußball in Gütersloh und der Region Ostwestfalen-Lippe weiterhin verantwortungsvoll zu begleiten.

Presseakkreditierungen für das Westfalenpokal-Halbfinale am Ostermontag

Halbfinal-Kracher im Westfalenpokal: FSV Gütersloh empfängt FC Schalke 04. (Fotos: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Liebe Medienvertreter*innen, der FSV Gütersloh freut sich auf ein besonderes Highlight und möchte Sie herzlich an die Akkreditierungsmöglichkeit für unser Westfalenpokal-Halbfinale am Ostermontag, den 6. April 2026, erinnern. In der Partie trifft der FSV Gütersloh auf den FC Schalke 04. Austragungsort ist die Tönnies-Arena, der Anstoß erfolgt um 14:00 Uhr. Für Ihre Berichterstattung können Sie sich ganz bequem über unser bekanntes Onlineakkreditierungsformular anmelden: https://fsvguetersloh.de/presse/akkreditierung/ Akkreditierungsanträge nehmen wir bis einschließlich Ostersamstag, den 4. April 2026, entgegen. Selbstverständlich bemühen wir uns, alle Anfragen schnellstmöglich zu prüfen und Ihnen eine zeitnahe Rückmeldung zu geben. Unabhängig davon haben Sie als Medienvertreter*innen jederzeit die Möglichkeit, sich über das Formular auch für die Regionalliga-Heimspiele des FSV Gütersloh zu akkreditieren. Wir würden uns sehr freuen, Sie am Ostermontag in der Tönnies-Arena begrüßen zu dürfen! Mit freundlichen Grüßen, FSV Gütersloh

FSV Gütersloh verpasst mit dem 1:1 in Deutz Big Points im Abstiegskampf

Torschützin Anna-Sophie Schindler im Regionalliga-Duell beim SV Deutz 05. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Der FSV Gütersloh hat die Chance verpasst, seine Position im Kampf um den Klassenerhalt der Regionalliga zu verbessern. Bei der Sportvereinigung Deutz 05 kam das Team von Britta Hainke am Sonntag nicht über ein 1:1 hinaus. Damit bleibt der FSV (14 Punkte) als Viertletzter zwar auf einem Nichtabstiegsplatz, hat jedoch das punktgleiche Deutz weiter im Nacken. Und mit dem SSV Rhade rückte der Tabellenvorletzte durch einen 3:0-Heimsieg über Spoho Köln bis auf einen Punkt an die Konkurrenten heran. Erschwerend kommt hinzu, dass sowohl der Tabellenzehnte Borussia Mönchengladbach II (15 Punkte) als auch die anderen Teams noch ein Spiel mehr zu absolvieren haben als die Gütersloherinnen. „Es ist Abstiegskampf, also runterschlucken und weiter geht’s.“ Unsere Trainerin versucht, die aktuelle Enttäuschung durch den Blick nach vorn in positive Energie umzuwandeln. „Hier war mehr drin“, urteilt Hainke und bewertet dabei auch die Leistung von Schiedsrichterin Lisa Reinecke (Euskirchen) kritisch: „Wir hätten drei Elfmeter bekommen müssen.“ In der ersten Halbzeit ließ die Unparteiische Strafraumattacken gegen Hannah Leßner und Anna Stockmann ungeahndet. Und im zweiten Durchgang entschied sie auf Ecke, als die Deutzer Torhüterin Lisa Brenner der zu einer Flanke springenden Anna-Sophie Schindler die Fäuste an den Kopf wuchtete. Schindler war es, die in der 23. Minute die 1:0-Führung für den FSV markierte, als sie einen auf den kurzen Pfosten platzierten Eckball über die Linie bugsierte. „Leider hatten wir danach unsere schlechteste Phase im Spiel“, bedauerte Hainke. Die Abstände zwischen den Mannschaftsteilen stimmten nicht mehr, und Deutz nutzte die Unordnung in der 30. Minute zum raschen 1:1 durch Emilia Werner aus. Der FSV wäre mit einer Führung in die Pause gegangen, wenn ein starker Distanzschuss von Emma Bendix nicht durch Brenner soeben noch über die Latte gelenkt worden wäre. Auch FSV-Keeperin Leah Blome musste einen Fernschuss der Gastgeberinnen parieren. Zur zweiten Halbzeit beorderte das FSV-Trainerteam die abwehrstarke Bendix in die Innenverteidigung und wechselte mit Janna Koerdt eine neue Sechserin für Birgitta Schmücker ein. Nun entwickelte sich ein intensiver Fight mit hohem körperlichen Einsatz auf beiden Seiten. Hochkarätige Torchancen ergaben sich nicht mehr, und am Ende mussten beide Teams auf dem Kunstrasenplatz neben dem Deutzer Friedhof ihre Hoffnung auf Big Points im Abstiegskampf begraben. FSV Gütersloh: Blome – Koepke (71. Meier), Rother, Schmücker (46. Koerdt), Leßner (83. Mehn) – Stockmann, Bendix, Kammermann, Rädeker (52. Schön) – Schindler (83. Soundé), Hohensee.

Zahlreiche Spielerinnen des FSV Gütersloh für Westfalenauswahl-Lehrgänge nominiert

Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW)

Der Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen (FLVW) hat zahlreiche Spielerinnen des FSV Gütersloh für die kommenden Auswahllehrgänge nominiert. Beim U16-Kaderlehrgang der Westfalenauswahl vom 24. bis 26. April 2026 im SportCentrum Kaiserau ist der FSV Gütersloh mit sechs Talenten vertreten. Finja Bretthauer, Lotta Horstmann, Ylvie Kleimann, Yumnah Lohnherr, Samar Mathpoud und Ida Starke haben sich durch ihre starken Leistungen für die Teilnahme empfohlen und dürfen sich nun auf Verbandsebene beweisen. Auch für den WDFV-Vergleichslehrgang der U19-Juniorinnen vom 23. bis 26. April 2026 in der Sportschule Wedau wurden Spielerinnen des FSV Gütersloh berücksichtigt. Mit Greta Hohensee, Janna Koerdt, Hannah Leßner, Anna-Sophie Schindler und Anna Stockmann stehen gleich fünf FSV-Akteurinnen im Aufgebot der U19-Westfalenauswahl. Ergänzend wurden mit Johanna Braune, Mette-Mia Pollmeier und Antonia Schön drei weitere Spielerinnen auf Abruf nominiert. Sie bleiben damit im erweiterten Kreis der Auswahl und können bei kurzfristigen Änderungen in den Kader nachrücken. Die erneute hohe Anzahl an Nominierungen unterstreicht die nachhaltige und erfolgreiche Nachwuchsarbeit des FSV Gütersloh. Der Verein ist stolz auf seine Spielerinnen und wünscht allen Nominierten viel Erfolg bei den anstehenden Maßnahmen.

Gemeinsam für die Zukunft: Fußball-Bündnis NRW startet Plattform heimspiel-zukunft.de

Fußball-Bündnis NRW startet Plattform heimspiel-zukunft.de

Der FSV Gütersloh engagiert sich gemeinsam mit der Landesregierung Nordrhein-Westfalen und führenden Fußballvereinen für die Zukunft junger Menschen: Ab sofort ist die neue Plattform www.heimspiel-zukunft.de online. Sie ist Teil der landesweiten Kampagne „Heimspiel Zukunft“ und bündelt Angebote, Informationen und Chancen rund um Berufsorientierung und Ausbildung. Die Kampagne ist ein zentraler Bestandteil des Bündnisses „Spielplan Zukunft – Dein Weg in den Beruf“, das von der Landesregierung Nordrhein-Westfalen gemeinsam mit führenden Fußballvereinen des Landes ins Leben gerufen wurde. Initiiert wurde das Bündnis durch das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen und wird getragen von einer breiten Partnerschaft aus Politik, Fußball und regionalen Akteuren. Es steht unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Hendrik Wüst sowie Hans-Joachim Watzke, Vorsitzender der Geschäftsführung von Borussia Dortmund. Der FSV Gütersloh versteht dieses Engagement als festen Bestandteil seiner gesellschaftlichen Verantwortung und bringt sich aktiv in das Bündnis ein. Auch unabhängig von der aktuellen Ligazugehörigkeit bleibt es ein zentrales Anliegen des Vereins, jungen Menschen über den Fußball Orientierung zu geben und konkrete Perspektiven für ihren beruflichen Weg aufzuzeigen. Mit der neuen Website werden die vielfältigen Aktivitäten der Partner erstmals zentral sichtbar. Unter der Dachmarke „Heimspiel Zukunft“ bündelt das Bündnis seine Initiativen und nutzt die Strahlkraft des Fußballs, um gezielt für Ausbildungsmöglichkeiten zu begeistern und den Übergang in den Beruf zu erleichtern. Neben dem FSV Gütersloh gehören der VfL Bochum 1848, Borussia Dortmund, Fortuna Düsseldorf, SGS Essen, der 1. FC Köln, Bayer 04 Leverkusen, Borussia Mönchengladbach, SC Preußen Münster, SC Paderborn 07, der FC Schalke 04 sowie der DSC Arminia Bielefeld zum Bündnis. Ziel der gemeinsamen Initiative ist es, junge Menschen für berufliche Ausbildungsmöglichkeiten zu begeistern und sie beim Einstieg in den Arbeitsmarkt zu begleiten – durch bewährte Angebote vor Ort und neue, innovative Formate. Mit dem Launch von heimspiel-zukunft.de setzen die Partner ein starkes Zeichen: Wo Fußball, Politik und Gesellschaft zusammenwirken, entstehen echte Chancen für die nächste Generation.

Wieder keine Punkte in den „Kölner Wochen“ für den FSV Gütersloh

Tina Rother in der Regionalliga-Partie gegen den SC Fortuna Köln. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Der FSV Gütersloh wartet in den „Kölner Wochen“ der Regionalliga West weiter auf ein Erfolgserlebnis. Nachdem vor einer Woche schon die Partie gegen die U21 des „Eff-Zeh“ mit 0:1 verloren gegangen war, kassierte unser Team am Sonntag mit 0:2 gegen den SC Fortuna die nächste Heimniederlage. Bevor im nächsten Liga-Heimspiel am 12. April Vorwärts Spoho in der Tönnies-Arena aufläuft, tritt der FSV am 22. März bei Deutz 05 an, dem vierten Kölner Klub in der dritthöchsten deutschen Spielklasse. Diese Partie ist für die Gütersloherinnen ein Sechs-Punkte-Spiel im Kampf um den Klassenerhalt. Trotz der aktuellen Niederlage behauptete der FSV als Tabellenelfter nämlich seinen Nichtabstiegsplatz vor den punktgleichen Rechtrheinischen. Gegen den Tabellensechsten aus der Kölner Südstadt durfte unser Team lange auf einen Punktgewinn hoffen. Nach einer völlig ausgeglichenen ersten Halbzeit ohne wirkliche Torchancen auf beiden Seiten wurde Fortuna zwar stärker und peu à peu überlegener. Doch bis zur 78. Minute stand es 0:0. Dann allerdings besiegelten die Kölnerinnen mit zwei Angriffen über den linken Flügel gegen eine zu hoch stehende Abwehr die Heimniederlage. Erst nutzte die 37-jährige Svenja Streller eine Hereingabe von Danielle Bender zum 0:1 (78.), dann war Bender in der Mitte selbst bei einem Zuspiel von Annika Boden zur Stelle und machte mit dem 0:2 (87.) den Deckel drauf. „Eine verdiente Niederlage“, konstatierte Britta Hainke. Unsere Trainerin monierte zum einen „viel zu viele technische Fehler“, machte bei ihren Spielerinnen aber auch „nachlassende Kräfte“ aus. Beides zusammen führte zu einem halben Dutzend guter, aber ungenutzt gebliebener Chancen für den Gegner. Glück für den FSV war auch, dass ein sauber ausschauendes Tor von Felice Hahn in der 55. Minute wegen angeblichen Abseits nicht gegeben wurde. Außer durch Hannah Leßner (50.) und Emma Bendix (76.) kam unser Team im zweiten Durchgang überhaupt nicht mehr zu halbwegs aussichtsreichen Abschlüssen. Und leider führten weder die Versuche über die Außenstürmerinnen Katharina Rädeker und Anna Stockmann noch eine der zahlreichen Ecken zu echter Torgefahr. Mehr drin gewesen wäre, wenn der FSV im ersten Durchgang, als er selbst sehr engagierte auftrat und die favorisierte Fortuna das eigene Trainerteam enttäuschte, stärkere offensive Akzente hätte setzen können. Hierfür fehlte mit der erkrankten Pauline Berning allerdings eine wichtige Spielerin. Verzichten mussten das FSV-Trainerteam Britta Hainke und Matthias Kaiser auch auf die beruflich verhinderte Rechtsverteidigerin Clara Koepke. Noch länger ausfallen wird aufgrund einer Sprunggelenksverletzung die etatmäßige Kapitänin Elina Büttner. Noch nicht absehbar ist zudem, wann Sophie Haag nach langer Verletzungsunterbrechung ins Team zurückkehren kann. FSV Gütersloh: Blome – Rother, Schmücker (89. Schön), Bendix, Leßner – Koerdt (66. Rohden), Kammermann – Stockmann, Schindler (89. Ladage), Rädeker (66. Meier) – Hohensee. Im Aufgebot: Mehn, Wittkowsky (Tw).

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