FSV Gütersloh 2009

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FSV Gütersloh 2009

Zweiter U17-Länderspielsieg für FSV-Talent Greta Hohensee

FSV-Torschützin Greta Hohensee im Duell gegen den 1. FFC Recklinghausen. (Foto: Aleks Czapla / FSV Gütersloh 2009)

Greta Hohensee vom FSV Gütersloh hat weiterhin alle Chancen, sich mit dem U17-Nationalteam für die Europameisterschaft zu qualifizieren. Drei Tage nach dem 2:0-Auftaktsieg über Irland gewann Deutschland am Montagabend in Stockholm auch das zweite Spiel der Qualifikationsrunde. Gegen Gastgeber Schweden gab es nach 0:1-Rückstand einen 2:1-Sieg. Marie Kleemann (Eintracht Frankfurt) und Clara Choisy (Bayern München) erzielten die deutschen Treffer in der 50. und 71. Minute. Greta Hohensee wurde von Bundestrainerin Sabine Loderer in der 80. Minute eingewechselt und kam somit zu ihrem zweiten Länderspieleinsatz. Am Donnerstag findet das „Finale“ gegen das punktgleiche Dänemark statt. Nur der Gewinner der Qualifikationsgruppe ist bei der EM im Mai in Nordirland dabei.

FSV Gütersloh steht nach 4:1-Sieg im Pokal-Halbfinale und freut sich auf Schalke 04

Jubel in Ibbenbüren: Der FSV Gütersloh steht im Halbfinale des Westfalenpokals. (Foto: FSV Gütersloh 2009)

Der FSV Gütersloh steht im Halbfinale des Fußball-Westfalenpokals der Frauen. Das Regionalligateam von Britta Hainke erreichte die Runde der letzten Vier am Sonntag durch einen 4:1-Erfolg beim Westfalenligisten DJK Arminia Ibbenbüren und sicherte sich damit ein Heimspiel gegen den FC Schalke 04. Der Spitzenreiter der Westfalenliga, bei dem mit Nele Schmidt, Lilly Stojan und Demi Pagel drei Ex-Gütersloherinnen unter Vertrag stehen, setzte sich mit 4:0 gegen den Regionalligisten SSV Rhade durch. Im anderen Halbfinale empfängt der Landesligist TuS Wadersloh (2:0-Sieger beim Delbrücker SC) den DSC Arminia Bielefeld, der sich im Regionalligaduell bei Wacker Mecklenbeck mit 5:1 durchsetzte. Gut möglich, dass die beiden Halbfinalspiele an Ostern terminiert werden. Auf dem Kunstrasenplatz im Ibbenbürener Sportzentrum Schierloh wurde der FSV Gütersloh als Elfter der Regionalliga seiner Favoritenrolle gegenüber den klassentieferen Gastgeberinnen gerecht. Britta Hainke, die drei Wochen nach ihrer Rückkehr das erste Pflichtspiel als FSV-Trainerin bestritt, war aber nicht uneingeschränkt zufrieden: „In der ersten halben Stunde waren wir nicht präsent genug.“ Sie monierte die mangelnde Handlungsschnelligkeit im Spiel mit und gegen den Ball, der sich überwiegend in den Reihen von Arminia Ibbenbüren befand. Wenngleich daraus keine hochkarätigen Torchancen resultierten, urteilte Hainke: „Wir hätten uns nicht beschweren dürfen, wenn wir mit 0:1 in Rückstand geraten wären.“ Zur Pause aber lag der FSV Gütersloh mit 2:0 vorne. In der 40. Minute vollendete Anna-Sophie Schindler einen von Rechtsverteidigerin Tina Rother eingeleiteten Konter, indem sie den Ball cool an Arminia-Keeperin Madita Brügge vorbei schob. „Dieser Treffer war ein Anker für uns, danach waren wir drin im Spiel“, stellte Britta Hainke fest. In der zweiten Minute der Nachspielzeit erhöhte die als Linksverteidigerin eingesetzte Hannah Leßner auf 2:0. Katharina Rädeker hatte mit ihrem Tempo einen Konter über den rechten Flügel gestartet, war dann nach innen gezogen und hätte eigentlich selbst abschließen können. Stattdessen legte sie den Ball quer zur nachgerückten Leßner, die trotz Bedrängnis traf. Für die zweite Halbzeit nahm der FSV zwei Umbesetzungen vor. Janna Koerdt übernahm von Antonia Schön eine Sechserposition, und Anna-Lena Meier kam für die nach überstandener Magen-Darm-Grippe noch geschwächte Kathi Rädeker. Jetzt hatten die Gütersloherinnen ihre beste Phase. „Leider haben wir nicht genug daraus gemacht“, bedauerte die Trainerin. Häufig fehlte zur Veredelung guter Angriffe der letzte Pass oder der präzise Torschuss. Deswegen bedeutete der 1:2-Anschlusstreffer durch die konternde Julia Dortmann in der 74. Minute durchaus eine gefährliche Entwicklung, denn nun wurde auch das Ibbenbürener Publikum lebhaft. Zum Glück erstickte Anna Stockmann nur sechs Minuten später alle Hoffnungen des Außenseiters mit dem 1:3, das sie nach einem schönen Zuspiel von Pauline Berning erzielte. Hannah Leßner machte in der 83. Minute mit de, 1:4 endgültig den Deckel drauf. Britta Hainke setzt nun auf einen Lerneffekt: „Ich hoffe, dass alle gemerkt haben, dass wir die Zweikämpfe besser und aggressiver gestalten müssen, um auch in der Liga erfolgreich zu sein.“ Beweisen können es die Gütersloherinnen am kommenden Sonntag, 8. März. Dann tritt die U21 des 1. FC Köln als Regionalliga-Spitzenreiter zum ersten Meisterschaftsspiel des Jahres 2026 in der Tönnies-Arena an. FSV Gütersloh: Blome – Rother (86. Mehn), Schmücker, Bendix, Leßner – Kammermann, Schön (46. Koerdt) – Stockmann (86. Ladage), Berning (82. Rohden), Schindler – Rädeker (46. Meier).

FSV-Talent Greta Hohensee feiert erfolgreiches Debüt im U17-Nationalteam

Greta Hohensee im Einsatz für das Regionalliga-Team des FSV. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Nach zwei Länderspieleinsätzen für die U16 feierte Greta Hohensee vom FSV Gütersloh am Freitag ein erfolgreiches Debüt im U17-Nationalteam. Die von Sabine Loderer trainierte DFB-Auswahl gewann in Stockholm das EM-Qualifikationsspiel gegen Irland mit 2:0. Die just 17 Jahre alt gewordene Greta Hohensee wurde in der 79. Minute bei einer von Clara Choisy (Bayern München II, 43.) erzielten 1:0-Führung für Mia Giesen vom Frauen-Zweitligisten Borussia Mönchengladbach eingewechselt. Zwei Minuten später erzielte die Frankfurter Zweitligaspielerin Marie Kleemann den 2:0-Endstand. Im Tor des deutschen Nationalteams stand mit Mirja Kropp (RB Leipzig) eine bis zum vergangenen Jahr beim FSV Gütersloh aktive 16-Jährige. Am Montag trifft Deutschland auf Gastgeber Schweden, bevor am Donnerstag Dänemark der dritte Gegner ist. Nur der Sieger dieser zweiten Qualifikationsrunde qualifiziert sich für die Europameisterschaft, die vom 3. bis 17. Mai in Nordirland stattfindet. Wegen der Abstellung zum DFB fehlt Greta Hohensee den Gütersloher Regionalliga-Frauen am Sonntag im Westfalenpokal-Viertelfinalspiel bei Arminia Ibbenbüren.

Freier Eintritt für Frauen und Mädchen am Weltfrauentag: FSV empfängt Tabellenführer 1. FC Köln

Sonderaktion zum Weltfrauentag (Foto: Michael Meßmann / FSV Gütersloh 2009)

Am Sonntag, den 8. März 2026, lädt der FSV Gütersloh anlässlich des Weltfrauentags alle Frauen und Mädchen zu einem besonderen Heimspiel ein – bei freiem Eintritt. In der Frauen-Regionalliga West empfängt der FSV um 14:00 Uhr in der Tönnies-Arena die U21 des 1. FC Köln. Die Kölnerinnen reisen als aktueller Tabellenführer nach Gütersloh, sodass sich die Zuschauerinnen und Zuschauer auf ein sportlich spannendes Duell freuen dürfen. Als reiner Frauenfußballverein möchte der FSV Gütersloh den Weltfrauentag bewusst nutzen, um ein sichtbares Zeichen der Anerkennung und Wertschätzung zu setzen. Der 8. März steht weltweit für Gleichberechtigung, Respekt und die Stärkung der Sichtbarkeit von Frauen in allen Lebensbereichen – auch im Sport. Mit der Aktion des freien Eintritts für Frauen und Mädchen soll genau diese Botschaft unterstrichen werden: Frauen gehören ins Zentrum des gesellschaftlichen und sportlichen Geschehens, auf und neben dem Platz. Der Verein, der seit vielen Jahren für engagierte Nachwuchsarbeit und die nachhaltige Förderung des Frauen- und Mädchenfußballs steht, möchte den Spieltag zu einem besonderen Gemeinschaftserlebnis machen. Das Heimspiel soll nicht nur sportlich überzeugen, sondern auch ein kraftvolles Zeichen für Zusammenhalt, Wertschätzung und Begeisterung für den Frauenfußball setzen. Der FSV Gütersloh freut sich auf zahlreiche Besucherinnen, spannende 90 Minuten Regionalliga-Fußball und einen stimmungsvollen Weltfrauentag in der Tönnies-Arena.

Wichtige Ticketinformation zu unseren verbleibenden Heimspielen der Saison 2025/2026

Spieltag in der Tönnies-Arena (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Spannende Heimspiele liegen vor uns – und wir freuen uns auf eure Unterstützung in der Tönnies-Arena! Für die verbleibenden Regionalliga-Heimspiele der Saison 2025/2026 wird es kein Print@Home-Onlineticket geben. Eure Eintrittskarten erhaltet ihr ganz unkompliziert am jeweiligen Spieltag direkt an der Tageskasse. Ihr plant den Stadionbesuch mit einer größeren Gruppe? Dann meldet euch gerne vorab per E-Mail bei unserer Geschäftsstelle unter geschaeftsstelle@fsvguetersloh.de, damit wir alles Weitere abstimmen können.

Keine Verschmelzung mit dem FC Gütersloh: Verein stellt sich neu auf und erweitert seine Ausrichtung

(Foto: Fabio Deinert / FSV Gütersloh 2009)

Vor fast genau einem Jahr, am 13. Februar 2025, startete der FSV eine Kampagne zur Zukunftssicherung des Vereins. Ziel war es, die Finanzierung der damals laufenden und der nächsten Saison zu sichern und damit die Voraussetzung dafür zu schaffen, die zuvor im ersten Anlauf gescheiterte Verschmelzung mit dem FC Gütersloh doch noch zu realisieren – eine für den Fortbestand des Vereins als alternativlos angesehene Perspektive. Die Rettungsaktion war äußerst erfolgreich. Innerhalb kürzester Zeit kamen über eine Crowdfunding-Aktion die angestrebten 80.000 Euro zusammen. Darüber hinaus fand sich mit der Klaus-Peter Reinert Stiftung ein großer Unterstützer, der dem Verein eine Zuwendung in Höhe von 100.000 Euro zukommen ließ. Und auch die Premium Food Group, die als Hauptsponsor hinter der Verschmelzung stand, zeigte sich von der großzügigen Seite. Somit war der FSV Gütersloh in der Lage, dem FC Gütersloh bei den Ende letzten Jahres sehr offen und freundschaftlich laufenden Gesprächen einen finanziell schuldenfreien Status zum 30. Juni 2026 zu garantieren. Der Vorstand des FC Gütersloh teilte zum Jahreswechsel dennoch mit, von dem Vorhaben zurückzutreten. Eine Entscheidung, die die Führung des FSV Gütersloh mit Bedauern, aber auch mit Respekt zur Kenntnis nahm. Für die Verantwortlichen des FSV stellte sich damit die grundsätzliche Frage, ob ein Weiterbestehen des Vereins und die Beibehaltung der ambitionierten leistungssportlichen Ziele möglich ist. Erschwert wurde die Antwort, durch die Tatsache, dass neben anderen mit dem seit 2009 als Vorsitzender fungierenden Sebastian Kmoch (64), mit Chris Punnakkattu Daniel (44), der seit 2021 als Strategischer Berater und Leiter Medien & Kommunikation tätig ist, sowie dem seit vielen Jahren als Trainer und Sportlicher Leiter agierenden Markus Graskamp (55) einige wesentliche Funktionsträger ihr Ausscheiden zum Saisonende ankündigten. Heute kann der FSV Gütersloh mitteilen, dass die Fortführung des Vereins als selbständiger Frauenfußballklub fest beabsichtigt ist. Um den seit mehr als 40 Jahren ehrenamtlich tätigen Geschäftsführer Michael Horstkötter (62) herum hat sich eine Gruppe von Vereinsmitgliedern gefunden, die bereit sind, Führungsverantwortung und Aufgaben zu übernehmen. Dazu gehören der bei der Mitgliederversammlung im Dezember zum Stellvertretenden Geschäftsführer gewählte Patryk Pylinski (44), der bereits seit September als Jugendleiter tätige Ralf Philipper (54), sowie Christian Zens (48), Andreas Dobrzanski (49), Marvin Anders (36), Sandra Zens (43) und Dirk Strauß (54). Letzterer ist bereit, für das Amt des 1. Vorsitzenden zu kandidieren. Mit Ausnahme von Strauß waren alle langjährig in verschiedenen Bereichen bei Blau-Weiß 98 Gütersloh engagiert. Welche Funktionen künftig beim FSV Gütersloh von ihnen übernommen werden, klärt sich bei einer für Mai vorgesehenen Mitgliederversammlung. Hauptaugenmerk der neuen Vereinsführung ist nun die Sicherung der finanziellen Basis. Sportlich bleibt es das Vorhaben des FSV Gütersloh, im Nachwuchsbereich eine hochqualifizierte Ausbildung und Förderung von Talenten zu betreiben. Dem entspricht die weitere Etablierung eines U19-Teams in der westdeutschen Juniorinnenliga. Die U17 soll weiterhin in der Regionalliga West, der höchsten deutschen Spielklasse für B-Juniorinnen, eine führende Rolle spielen. Der Unterbau dafür wird in der U16 ausgebildet, die sich in der U17-Westfalenliga prächtig entwickelt hat. Anders als bisher will der FSV Gütersloh aber auch eine attraktive Anlaufstelle für jüngere Mädchen mit noch nicht explizit leistungssportlicher Perspektive sein. Dafür wurde von Ralf Philipper und Andreas Dobrzanski bereits ein Förderzentrum konzipiert, das die Bildung von U15- und U13-Teams vorsieht. Der große Andrang bei den in jüngster Zeit durchgeführten Sichtungsmaßnahmen zeigt, dass der Verein hier auf einem richtigen Weg ist. Flaggschiff des FSV Gütersloh und ein Magnet für starke Fußballerinnen aus der Region soll das Frauenteam bleiben. Ziel ist in der laufenden Spielzeit der Klassenerhalt in der Regionalliga und anschließend die Qualifikation für die zur Saison 2027/2028 unter dem Dach des DFB eingeführten 3. Liga. Statements des FSV Gütersloh Michael Horstkötter: „Ich hätte mich sehr über eine Rückkehr zum FC Gütersloh gefreut, bei dem ich vor mehr als 40 Jahren mein Engagement begonnen habe. Wir haben als FSV seit 2009 unter schwierigen Bedingungen sehr viel erreicht, ich danke allen, die daran mitgewirkt haben. Die Professionalisierung des Frauenfußballs hat sich in jüngerer Vergangenheit allerdings in einer Dimension entwickelt, die mich und uns als selbständigen Verein an die Grenzen und darüber hinaus gebracht hat. Jetzt bin ich froh, dass der Frauenfußball in der Tönnies-Arena, ein Markenzeichen des Sports im Kreis Gütersloh, dank des Engagements neuer Leute erhalten bleibt und mein Lebenswerk weitergeführt werden kann.“ Sebastian Kmoch: „Als ich vor 17 Jahren als Vater einer Fußball spielenden Tochter den Vorsitz im neu gegründeten FSV Gütersloh übernommen habe, war weder abzusehen noch geplant, das Amt bis jetzt innezuhaben. Wir haben als kleiner Verein tolle Erfolge gefeiert, mussten aber auch schwierige Phasen meistern. Leider ließ sich das letzte Projekt, die Verschmelzung mit dem FC Gütersloh nicht realisieren, obwohl wir dafür die Voraussetzungen geschaffen hatten. Umso mehr freue ich mich, dass es beim FSV weitergeht. Ich begrüße das Engagement der neuen Kräfte ausdrücklich und sichere ihnen bis zu meinem Ausscheiden volle Unterstützung zu.“ Patryk Pylinski: „Frauenfußball im Kreis Gütersloh ohne den FSV? Das war für mich angesichts der über die Region hinaus ragenden Strahlkraft unvorstellbar. Deswegen habe ich mich bereiterklärt, den Verein aktiv zu unterstützen und als Stellvertretender Geschäftsführer im Vorstand Verantwortung zu übernehmen. Mit der kompetenten Unterstützung langjähriger Wegbegleiter und der gemeinsamen Erfahrung aus der erfolgreichen Vereinsarbeit bei Blau-Weiß 98 Gütersloh bin ich überzeugt, dass wir den FSV Gütersloh nicht nur am Leben erhalten, sondern in eine nachhaltige Zukunft führen können. Natürlich liegt viel Arbeit vor uns. Aber ich setze darauf, dass Öffentlichkeit und Sponsoren die seriöse Arbeit des Vorstands sowie den sozialen und gesellschaftlichen Stellenwert des Frauenfußballs im FSV Gütersloh zu honorieren wissen.“ Dirk Strauß: „Als gebürtiger Gütersloher ist mir der Frauenfußball beim FSV ans Herz gewachsen, seitdem ich 2023 erstmals ein Heimspiel besucht habe. Mitglied bin ich im Februar 2025 geworden, um bei der geplanten Verschmelzung mit abstimmen zu können. Ich habe mich auch am Crowdfunding beteiligt, und jetzt folgt der nächste Schritt der aktiven Unterstützung. Mir ist daran gelegen, dass kein Vakuum entsteht und ich denke: Man darf sich nicht immer nur auf andere verlassen, sondern muss selber bereit sein, Verantwortung zu übernehmen.“

Gelungener Abschluss der Vorbereitung: FSV gewinnt Blitzturnier in Herford

Leandra Kammermann im Einsatz für den FSV. (Foto: Tina Haag / FSV Gütersloh 2009)

Das Regionalligateam des FSV Gütersloh hat am heutigen Sonntag, 22. Februar 2026, seinen letzten Test im Rahmen der Wintervorbereitung erfolgreich absolviert. Beim Blitzturnier in Herford präsentierte sich die Mannschaft mit einer weiter ansteigender Formkurve und sicherte sich mit vier Siegen aus vier Spielen souverän den Turniersieg. Gastgeber des Turniers war der Herforder SV Borussia Friedenstal aus der Landesliga. Komplettiert wurde das Teilnehmerfeld durch die Zweitvertretung von Hannover 96, die in der Oberliga Niedersachsen antritt. Gespielt wurde im Modus „Jeder gegen Jeden“ mit „Hin- und Rückspiel“, wobei jede Partie eine Spieldauer von 30 Minuten hatte. Vier Spiele, vier Siege Trotz starken Dauerregens zeigte sich der FSV von Beginn an fokussiert und spielfreudig. Im ersten Turnierspiel traf das Team auf Hannover 96 II und setzte sich mit 2:0 durch. Mit hoher Laufbereitschaft und konsequenter Chancenverwertung legte der Regionalligist einen gelungenen Start hin. Im Anschluss folgte die Partie gegen den Herforder SV. Auch hier unterstrich der FSV seine Ambitionen und gewann deutlich mit 5:1. Offensiv variabel und defensiv stabil, ließ die Mannschaft den Gastgeberinnen nur wenige Möglichkeiten zur Entfaltung. Im zweiten Duell mit Hannover 96 II bestätigte der FSV seine gute Form und entschied auch diese Begegnung mit 2:0 für sich. Den Schlusspunkt des Turniers setzte ein 1:0-Erfolg im erneuten Aufeinandertreffen mit Herford. Damit stand am Ende eine makellose Bilanz von vier Siegen bei einem Torverhältnis von 10:1. Trainerin Britta Hainke und Assistenztrainer Matthias Kaiser hatten nach dem letzten Härtetest der Wintervorbereitung – trotz der widrigen äußeren Bedingungen – wenig zu beanstanden. Das Turnier bot somit einen gelungenen Abschluss der intensiven Vorbereitungsphase. Fokus auf Pflichtspielstart Nach dem erfolgreichen Test richtet sich der Blick nun auf die anstehenden Pflichtaufgaben. Am kommenden Sonntag, 1. März 2026, startet der FSV in das Pflichtspieljahr. In der 3. Runde des Frauen-Westfalenpokals gastiert das Team beim Westfalenligisten DJK Arminia Ibbenbüren. Nur eine Woche später, am Sonntag, 8. März 2026, wird es auch in der Frauen-Regionalliga West wieder ernst. Zum Restrundenauftakt empfängt der FSV die U21 des 1. FC Köln in der heimischen Tönnies-Arena.

Ermutigender Testspielsieg für den FSV Gütersloh

Anna-Sophie Schindler im Testspiel gegen DJK Wacker Mecklenbeck. (Foto: Michael Meßmann / FSV Gütersloh 2009)

Innerhalb der Wintervorbereitung zeigt die Formkurve und endlich auch die Ergebniskurve des FSV Gütersloh nach oben: Im vierten Testspiel gegen einen anderen Regionalligisten gab es am Mittwochabend den ersten Sieg. Nach Niederlagen gegen den Süd-Vertreter Hessen Kassel (3:5) sowie die Nord-Klubs Spvg. Aurich (0:2) und Werder Bremen II (0:1) bezwang der Tabellenelfte der West-Staffel den vier Ränge höher platzierten Ligakonkurrenten DJK Wacker Mecklenbeck mit 2:0. „Der Sieg ist verdient und hätte höher ausfallen können“, urteilte Britta Hainke nach dem guten Auftritt ihres Teams bei frostigen Temperaturen. In jeder der beiden Halbzeiten gefiel der neuen Trainerin etwas anderes: „Vor der Pause haben wir gut gepresst, aber die Chancen ausgelassen. Im zweiten Durchgang haben wir nicht mehr so gut gespielt, aber die Tore gemacht.“ Tatsächlich setzten die Gütersloherinnen die Gäste aus Münster in den ersten 45 Minuten gut unter Druck und erspielten sich mit teilweise feinen Kombinationen zahlreiche Abschlüsse. Die größte Chance bot sich der erstmals im Testspielreigen mitwirkenden Pauline Berning in der 23. Minute, doch sie scheiterte an Wacker-Keeperin Henriette Haverkamp. Auch Emma Bendix (5.), Anna-Sophie Schindler (10., 36.), Katharina Rädeker (36.) und Hannah Leßner (43.) hatten keinen Erfolg. Gefährlich wurde der FSV immer auch bei Schindlers gut getretenen Eckstößen. Glück hatte unser Team in der 31. Minute bei der Top-Chance der Gäste, für die mit Paula Weber, Charlotte Weinhold, Olivia Zitzer und Sophie Walters vier letztjährige FSV-Spielerinnen zum Einsatz kamen. Nachdem im ersten Durchgang die 18-jährige Hannah Leßner zur Freude von Britta Hainke als Linksverteidigerin überzeugt hatte, besetzte nach der Pause Friederike Ladage (16) die Position, die wegen der Fußverletzung von Kapitänin Elina Büttner aktuell verwaist ist. Als Stürmerin eingewechselt wurde mit Greta Hohensee ein just fürs U17-Nationalteam nominiertes Talent, das am Mittwoch seinen 17. Geburtstag feierte. Nachdem unsere Torhüterin Rebecca Otto in der 55. Minute einen Schuss von Svea Zurborn abgewehrt und damit einen Rückstand verhindert hatte, sorgte Hohensee in der 66. Minute für die überfällige Führung. Ihr starker Schuss aus der linken Strafraumzone schlug im langen Eck ein. Noch frappierender war in der 73. Minute der Treffer zum 2:0 durch die kurz zuvor eingewechselte Merle Rohden. Die bisher nicht mit solchen Aktionen aufgefallene 16-Jährige „hämmerte“ den Ball aus 18 Metern mit links unhaltbar in die Maschen. Die ermutigende Leistung und das erfolgreiche Resultat dürften unserem Team Auftrieb geben für die bevorstehenden Pflichtspiele. Am 1. März steht das Westfalenpokal-Viertelfinale in Ibbenbüren an, und am 8. März gastiert Spitzenreiter 1. FC Köln U21 zum Regionalligaduell in der Tönnies-Arena. FSV Gütersloh: Blome (46. Otto) – Koepke, Rother (46. Ladage), Mehn, Leßner – Stockmann (70. Soundé), Bendix, Kammermann, Schindler (65. Rohden) – Berning (46.Hohensee), Rädeker (70. Babic).

DFB nominiert Greta Hohensee für Qualifikation zur U17-Europameisterschaft

Greta Hohensee im Einsatz für das Regionalliga-Team des FSV. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Die Nachwuchsförderung des FSV Gütersloh hat sich erneut für ein Talent ausgezahlt. Greta Hohensee wurde vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) für das U17-Nationalteam nominiert, das in Schweden die zweite Runde der Qualifikation zur Europameisterschaft bestreitet. Die am Mittwoch, 18. Februar, 17 Jahre alt werdende Stürmerin ist eine von 18 Feldspielerinnen im Aufgebot von Bundestrainerin Sabine Loderer. Als Torhüterin ist mit Mirja Kropp (16) eine Torhüterin dabei, die im Vorjahr vom FSV Gütersloh zum Bundesligisten RB Leipzig gewechselt war. Das deutsche Team trifft in Stockholm auf Irland (27. Februar), Schweden (2. März) und Dänemark (5. März) und kämpft um ein Ticket für die im Mai in Nordirland stattfindende EM-Endrunde. Der aus Gronau stammenden Greta Hohensee, die bereits zwei U16-Länderspiele bestritt, winkt ihr erster U17-Einsatz, nachdem sie im Januar in der Partie gegen die USA zwar zum Kader gehörte, aber nicht eingesetzt worden war.

FSV Gütersloh unterliegt Werder Bremen II im Test mit 0:1

Anna Stockmann im Testspiel gegen Werder Bremen II. (Foto: Fabio Deinert / FSV Gütersloh 2009)

Zwei Wochen vor dem ersten Pflichtspiel des Jahres, dem Westfalenpokal-Viertelfinale in Ibbenbüren, warten die Regionalliga-Fußballerinnen des FSV Gütersloh noch auf das erste Erfolgserlebnis in 2026. Im dritten Test gab es am Sonntag eine 0:1-Heimniederlage gegen den Nord-Regionalligisten Werder Bremen II. Für Britta Hainke war es an der Seitenlinie das Debüt nach ihrer Rückkehr zum FSV. „Es war gute Energie im gesamten Spiel“, lobte sie ihr Team für einen ordentlichen Auftritt, dem mit der unbefriedigenden Chancenverwertung allerdings ein Makel anhaftete. Während die Bundesliga-Reserve aus Bremen, für die mit Marlene Menzel eine Ex-Gütersloherin auflief, einen Konter gegen die hoch aufgerückte Abwehrkette in der 16. Minute durch Melina Kunkel eiskalt zum 0:1 abschloss, fehlte unserem optisch überlegenen Team die Effizienz. So verzog Kathi Rädeker in der 22. Minute aus 16 Metern mit ihrem starken linken Fuß, nachdem sie bis in den Strafraum vorgestoßen war. Clara Koepkes Chance in der 30. Minute war noch größer, als der Ball nach einer von Greta Hohensee auf die Latte gezirkelten Ecke am langen Pfosten genau vor ihr herunterkam. Leider traf sie ihn nicht voll, so dass er auf der Linie noch irgendwie abgewehrt werden konnte. Und bei Anna Schindlers in der 44. Minute stark getretenem Freistoß aus dem linken Strafraumeck erwies sich die Werder-Keeperin als Meisterin ihres Fachs und boxte den Ball zur Ecke. Kurz zuvor hatte auch FSV-Torhüterin Leah Blome mit einer Fußabwehr-Parade Kunkel geglänzt und auch den Nachschuss pariert. Zur zweiten Halbzeit stellte Britta Hainke leicht um. Statt der nun wie gewohnt als Sturmspitze agierenden Greta Hohensee beauftragte sie Lara Mehn mit der Aufgabe als linke Außenverteidigerin. Notwendig wurden die beiden Experimente, weil die dort gesetzte Kapitänin Elina Büttner wegen noch nicht genau diagnostizierter Probleme am Sprunggelenk pausierte. Als gelungen bezeichnete die neue Trainerin den Versuch, mit Emma Bendix eine gelernte Innenverteidigerin auf die Position sechs zu stellen. „Sie hat viel Ruhe am Ball“, stellte Hainke fest. Zur auffälligsten Spielerin auf dem Platz avancierte Anna Stockmann. Die 17-Jährige setzte sich häufig offensiv auf dem rechten Flügel durch und eroberte mit energischer Zweikampfführung auch hinter der Mittellinie viele Bälle. „Leider haben wir aus den Ballgewinnen und den guten Aktionen über außen noch zu wenig gemacht“, bedauerte Britta Hainke. Die ausgeglichene Partie hatte im zweiten Durchgang nicht mehr viele Torraumszenen zu bieten. Werder Bremen hatte in der 70. Minute Pech mit einem Lattentreffer. Die beste Chance für den FSV hatten Biggi Schmücker und Lara Mehn in der 73. Minute im Anschluss an eine Hohensee-Ecke. Die nächste Möglichkeit, die Chancenverwertung zu verbessern, hat der FSV am Mittwoch, 18. Februar. Um 19.00 Uhr gastiert Ligakonkurrent Wacker Mecklenbeck, gegen den man bereits Hin- und Rückspiel absolviert hat, in der Tönnies-Arena. FSV Gütersloh (1. Halbzeit): Blome – Koepke, Mehn, Schmücker, Hohensee – Stockmann, Bendix, Kammermann, Schindler – Rädeker, Schön. FSV Gütersloh (2. Halbzeit): Seggelmann – Koepke, Rother, Schmücker, Mehn (76. Babic) – Stockmann (85. Schön), Bendix, Kammermann, Schindler (87. Meier) – Hohensee, Rädeker (76. Soundé).

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