FSV Gütersloh 2009

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FSV Gütersloh 2009

FSV Gütersloh verpasst mit dem 1:1 in Deutz Big Points im Abstiegskampf

Torschützin Anna-Sophie Schindler im Regionalliga-Duell beim SV Deutz 05. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Der FSV Gütersloh hat die Chance verpasst, seine Position im Kampf um den Klassenerhalt der Regionalliga zu verbessern. Bei der Sportvereinigung Deutz 05 kam das Team von Britta Hainke am Sonntag nicht über ein 1:1 hinaus. Damit bleibt der FSV (14 Punkte) als Viertletzter zwar auf einem Nichtabstiegsplatz, hat jedoch das punktgleiche Deutz weiter im Nacken. Und mit dem SSV Rhade rückte der Tabellenvorletzte durch einen 3:0-Heimsieg über Spoho Köln bis auf einen Punkt an die Konkurrenten heran. Erschwerend kommt hinzu, dass sowohl der Tabellenzehnte Borussia Mönchengladbach II (15 Punkte) als auch die anderen Teams noch ein Spiel mehr zu absolvieren haben als die Gütersloherinnen. „Es ist Abstiegskampf, also runterschlucken und weiter geht’s.“ Unsere Trainerin versucht, die aktuelle Enttäuschung durch den Blick nach vorn in positive Energie umzuwandeln. „Hier war mehr drin“, urteilt Hainke und bewertet dabei auch die Leistung von Schiedsrichterin Lisa Reinecke (Euskirchen) kritisch: „Wir hätten drei Elfmeter bekommen müssen.“ In der ersten Halbzeit ließ die Unparteiische Strafraumattacken gegen Hannah Leßner und Anna Stockmann ungeahndet. Und im zweiten Durchgang entschied sie auf Ecke, als die Deutzer Torhüterin Lisa Brenner der zu einer Flanke springenden Anna-Sophie Schindler die Fäuste an den Kopf wuchtete. Schindler war es, die in der 23. Minute die 1:0-Führung für den FSV markierte, als sie einen auf den kurzen Pfosten platzierten Eckball über die Linie bugsierte. „Leider hatten wir danach unsere schlechteste Phase im Spiel“, bedauerte Hainke. Die Abstände zwischen den Mannschaftsteilen stimmten nicht mehr, und Deutz nutzte die Unordnung in der 30. Minute zum raschen 1:1 durch Emilia Werner aus. Der FSV wäre mit einer Führung in die Pause gegangen, wenn ein starker Distanzschuss von Emma Bendix nicht durch Brenner soeben noch über die Latte gelenkt worden wäre. Auch FSV-Keeperin Leah Blome musste einen Fernschuss der Gastgeberinnen parieren. Zur zweiten Halbzeit beorderte das FSV-Trainerteam die abwehrstarke Bendix in die Innenverteidigung und wechselte mit Janna Koerdt eine neue Sechserin für Birgitta Schmücker ein. Nun entwickelte sich ein intensiver Fight mit hohem körperlichen Einsatz auf beiden Seiten. Hochkarätige Torchancen ergaben sich nicht mehr, und am Ende mussten beide Teams auf dem Kunstrasenplatz neben dem Deutzer Friedhof ihre Hoffnung auf Big Points im Abstiegskampf begraben. FSV Gütersloh: Blome – Koepke (71. Meier), Rother, Schmücker (46. Koerdt), Leßner (83. Mehn) – Stockmann, Bendix, Kammermann, Rädeker (52. Schön) – Schindler (83. Soundé), Hohensee.

Zahlreiche Spielerinnen des FSV Gütersloh für Westfalenauswahl-Lehrgänge nominiert

Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW)

Der Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen (FLVW) hat zahlreiche Spielerinnen des FSV Gütersloh für die kommenden Auswahllehrgänge nominiert. Beim U16-Kaderlehrgang der Westfalenauswahl vom 24. bis 26. April 2026 im SportCentrum Kaiserau ist der FSV Gütersloh mit sechs Talenten vertreten. Finja Bretthauer, Lotta Horstmann, Ylvie Kleimann, Yumnah Lohnherr, Samar Mathpoud und Ida Starke haben sich durch ihre starken Leistungen für die Teilnahme empfohlen und dürfen sich nun auf Verbandsebene beweisen. Auch für den WDFV-Vergleichslehrgang der U19-Juniorinnen vom 23. bis 26. April 2026 in der Sportschule Wedau wurden Spielerinnen des FSV Gütersloh berücksichtigt. Mit Greta Hohensee, Janna Koerdt, Hannah Leßner, Anna-Sophie Schindler und Anna Stockmann stehen gleich fünf FSV-Akteurinnen im Aufgebot der U19-Westfalenauswahl. Ergänzend wurden mit Johanna Braune, Mette-Mia Pollmeier und Antonia Schön drei weitere Spielerinnen auf Abruf nominiert. Sie bleiben damit im erweiterten Kreis der Auswahl und können bei kurzfristigen Änderungen in den Kader nachrücken. Die erneute hohe Anzahl an Nominierungen unterstreicht die nachhaltige und erfolgreiche Nachwuchsarbeit des FSV Gütersloh. Der Verein ist stolz auf seine Spielerinnen und wünscht allen Nominierten viel Erfolg bei den anstehenden Maßnahmen.

Gemeinsam für die Zukunft: Fußball-Bündnis NRW startet Plattform heimspiel-zukunft.de

Fußball-Bündnis NRW startet Plattform heimspiel-zukunft.de

Der FSV Gütersloh engagiert sich gemeinsam mit der Landesregierung Nordrhein-Westfalen und führenden Fußballvereinen für die Zukunft junger Menschen: Ab sofort ist die neue Plattform www.heimspiel-zukunft.de online. Sie ist Teil der landesweiten Kampagne „Heimspiel Zukunft“ und bündelt Angebote, Informationen und Chancen rund um Berufsorientierung und Ausbildung. Die Kampagne ist ein zentraler Bestandteil des Bündnisses „Spielplan Zukunft – Dein Weg in den Beruf“, das von der Landesregierung Nordrhein-Westfalen gemeinsam mit führenden Fußballvereinen des Landes ins Leben gerufen wurde. Initiiert wurde das Bündnis durch das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen und wird getragen von einer breiten Partnerschaft aus Politik, Fußball und regionalen Akteuren. Es steht unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Hendrik Wüst sowie Hans-Joachim Watzke, Vorsitzender der Geschäftsführung von Borussia Dortmund. Der FSV Gütersloh versteht dieses Engagement als festen Bestandteil seiner gesellschaftlichen Verantwortung und bringt sich aktiv in das Bündnis ein. Auch unabhängig von der aktuellen Ligazugehörigkeit bleibt es ein zentrales Anliegen des Vereins, jungen Menschen über den Fußball Orientierung zu geben und konkrete Perspektiven für ihren beruflichen Weg aufzuzeigen. Mit der neuen Website werden die vielfältigen Aktivitäten der Partner erstmals zentral sichtbar. Unter der Dachmarke „Heimspiel Zukunft“ bündelt das Bündnis seine Initiativen und nutzt die Strahlkraft des Fußballs, um gezielt für Ausbildungsmöglichkeiten zu begeistern und den Übergang in den Beruf zu erleichtern. Neben dem FSV Gütersloh gehören der VfL Bochum 1848, Borussia Dortmund, Fortuna Düsseldorf, SGS Essen, der 1. FC Köln, Bayer 04 Leverkusen, Borussia Mönchengladbach, SC Preußen Münster, SC Paderborn 07, der FC Schalke 04 sowie der DSC Arminia Bielefeld zum Bündnis. Ziel der gemeinsamen Initiative ist es, junge Menschen für berufliche Ausbildungsmöglichkeiten zu begeistern und sie beim Einstieg in den Arbeitsmarkt zu begleiten – durch bewährte Angebote vor Ort und neue, innovative Formate. Mit dem Launch von heimspiel-zukunft.de setzen die Partner ein starkes Zeichen: Wo Fußball, Politik und Gesellschaft zusammenwirken, entstehen echte Chancen für die nächste Generation.

Wieder keine Punkte in den „Kölner Wochen“ für den FSV Gütersloh

Tina Rother in der Regionalliga-Partie gegen den SC Fortuna Köln. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Der FSV Gütersloh wartet in den „Kölner Wochen“ der Regionalliga West weiter auf ein Erfolgserlebnis. Nachdem vor einer Woche schon die Partie gegen die U21 des „Eff-Zeh“ mit 0:1 verloren gegangen war, kassierte unser Team am Sonntag mit 0:2 gegen den SC Fortuna die nächste Heimniederlage. Bevor im nächsten Liga-Heimspiel am 12. April Vorwärts Spoho in der Tönnies-Arena aufläuft, tritt der FSV am 22. März bei Deutz 05 an, dem vierten Kölner Klub in der dritthöchsten deutschen Spielklasse. Diese Partie ist für die Gütersloherinnen ein Sechs-Punkte-Spiel im Kampf um den Klassenerhalt. Trotz der aktuellen Niederlage behauptete der FSV als Tabellenelfter nämlich seinen Nichtabstiegsplatz vor den punktgleichen Rechtrheinischen. Gegen den Tabellensechsten aus der Kölner Südstadt durfte unser Team lange auf einen Punktgewinn hoffen. Nach einer völlig ausgeglichenen ersten Halbzeit ohne wirkliche Torchancen auf beiden Seiten wurde Fortuna zwar stärker und peu à peu überlegener. Doch bis zur 78. Minute stand es 0:0. Dann allerdings besiegelten die Kölnerinnen mit zwei Angriffen über den linken Flügel gegen eine zu hoch stehende Abwehr die Heimniederlage. Erst nutzte die 37-jährige Svenja Streller eine Hereingabe von Danielle Bender zum 0:1 (78.), dann war Bender in der Mitte selbst bei einem Zuspiel von Annika Boden zur Stelle und machte mit dem 0:2 (87.) den Deckel drauf. „Eine verdiente Niederlage“, konstatierte Britta Hainke. Unsere Trainerin monierte zum einen „viel zu viele technische Fehler“, machte bei ihren Spielerinnen aber auch „nachlassende Kräfte“ aus. Beides zusammen führte zu einem halben Dutzend guter, aber ungenutzt gebliebener Chancen für den Gegner. Glück für den FSV war auch, dass ein sauber ausschauendes Tor von Felice Hahn in der 55. Minute wegen angeblichen Abseits nicht gegeben wurde. Außer durch Hannah Leßner (50.) und Emma Bendix (76.) kam unser Team im zweiten Durchgang überhaupt nicht mehr zu halbwegs aussichtsreichen Abschlüssen. Und leider führten weder die Versuche über die Außenstürmerinnen Katharina Rädeker und Anna Stockmann noch eine der zahlreichen Ecken zu echter Torgefahr. Mehr drin gewesen wäre, wenn der FSV im ersten Durchgang, als er selbst sehr engagierte auftrat und die favorisierte Fortuna das eigene Trainerteam enttäuschte, stärkere offensive Akzente hätte setzen können. Hierfür fehlte mit der erkrankten Pauline Berning allerdings eine wichtige Spielerin. Verzichten mussten das FSV-Trainerteam Britta Hainke und Matthias Kaiser auch auf die beruflich verhinderte Rechtsverteidigerin Clara Koepke. Noch länger ausfallen wird aufgrund einer Sprunggelenksverletzung die etatmäßige Kapitänin Elina Büttner. Noch nicht absehbar ist zudem, wann Sophie Haag nach langer Verletzungsunterbrechung ins Team zurückkehren kann. FSV Gütersloh: Blome – Rother, Schmücker (89. Schön), Bendix, Leßner – Koerdt (66. Rohden), Kammermann – Stockmann, Schindler (89. Ladage), Rädeker (66. Meier) – Hohensee. Im Aufgebot: Mehn, Wittkowsky (Tw).

DFB zeichnet FSV Gütersloh aus: Bonus für Ausbildung von Nationalspielerin

Jürgen Tönsfeuerborn, Vorsitzender des Kreisjugendausschusses im FLVW-Kreis Gütersloh, und FSV-Geschäftsführer Michael Horstkötter. (Foto: Boris Kessler / FSV GÜtersloh 2009)

Der FSV Gütersloh ist im Rahmen des Bonussystems des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) für seine erfolgreiche Nachwuchsarbeit ausgezeichnet worden. Der Verein erhält eine Bonuszahlung in Höhe von 1.700 Euro für die Ausbildung seiner ehemaligen Nachwuchstorhüterin Linna Hermsmeier. Mit dem Bonussystem würdigt der DFB Vereine, die einen wichtigen Beitrag zur leistungsorientierten Nachwuchsförderung im deutschen Frauen- und Mädchenfußball leisten. Die Bonuszahlungen werden an Vereine ausgeschüttet, bei denen U-Nationalspielerinnen erstmals mindestens zwei Jahre aktiv waren. Für diese ersten zwei Jahre erhält der jeweilige Verein 1.200 Euro, für jedes weitere Jahr kommen 500 Euro hinzu. Die Mittel sind zweckgebunden und müssen für Maßnahmen zur Förderung des Jugendfußballs eingesetzt werden. Der FSV Gütersloh erhält die Auszeichnung für die Ausbildung von Linna Hermsmeier, die im Sommer 2022 zum Verein wechselte. Die mittlerweile 17-jährige Torhüterin entwickelte sich beim FSV schnell zu einer festen Größe im U17-Team, das erfolgreich in der B-Juniorinnen-Bundesliga West/Südwest spielte. Ihre starken Leistungen blieben auch dem Deutschen Fußball-Bund nicht verborgen: Hermsmeier wurde zunächst zum Perspektivkader der DFB-Juniorinnen eingeladen und anschließend in die Kader der U16- und U17-Nationalmannschaft berufen. Am 9. Januar 2025 gab sie ihr Debüt für die deutsche U17-Nationalmannschaft in einem Länderspiel gegen Spanien. Nach der Saison 2024/2025 wechselte Hermsmeier zum österreichischen Erstligisten SKN St. Pölten. Die offizielle Auszeichnung des FSV Gütersloh erfolgte am vergangenen Sonntag, 8. März 2026, im Rahmen des Regionalliga-Heimspiels gegen den 1. FC Köln II. In der Halbzeitpause überreichte Jürgen Tönsfeuerborn, Vorsitzender des Kreisjugendausschusses im FLVW-Kreis Gütersloh, die Urkunde an FSV-Geschäftsführer Michael Horstkötter. Die Auszeichnung unterstreicht erneut die erfolgreiche Nachwuchsarbeit und Talentförderung des FSV Gütersloh sowie die wichtige Rolle des Vereins in der Entwicklung junger Fußballerinnen auf ihrem Weg in den Leistungs- und Nationalmannschaftsbereich.

Halbfinal-Kracher im Westfalenpokal: FSV Gütersloh empfängt FC Schalke 04 am Ostermontag

Halbfinal-Kracher im Westfalenpokal: FSV Gütersloh empfängt FC Schalke 04. (Fotos: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Der Frauen-Westfalenpokal sorgt am Ostermontag für einen echten Kracher: Am 6. April 2026 empfängt der FSV Gütersloh in der heimischen Tönnies-Arena zum Halbfinal-Topspiel den FC Schalke 04. Anstoß ist um 14:00 Uhr. Der Regionalligist FSV Gütersloh hat sich seinen Platz im Halbfinale mit einem starken 4:1-Sieg bei der DJK Arminia Ibbenbüren gesichert. Schalke 04 zog ebenfalls souverän ein: 4:0 gegen den Regionalligisten SSV Rhade lautete das Ergebnis im Viertelfinale. Obwohl der FSV die höhere Spielklasse stellt, geht der FC Schalke 04 als Favorit ins Spiel. Der Tabellenführer der Westfalenliga beeindruckt mit 15 Siegen aus 15 Spielen, 45 Punkten und einem Torverhältnis von 104:7 – Zahlen, die für sich sprechen. Doch nicht nur die Statistik macht die Schalker Mannschaft besonders: Mit der erfahrenen deutschen Ex-Nationalspielerin Mandy Islacker, die unter anderem für den FC Bayern München und den 1. FC Köln spielte, und mehreren Spielerinnen mit Zweitligaerfahrung verfügt Schalke über einen Kader, der die Ambitionen des Vereins deutlich unterstreicht. Zu diesen Spielerinnen zählen auch die ehemaligen Gütersloherinnen Demi Pagel, Nele Schmidt und Lilly Stojan, die nach dem Abstieg des FSV aus der 2. Frauen-Bundesliga im Sommer 2025 zu Schalke wechselten und nun an ihre alte Wirkungsstätte zurückkehren. Das Halbfinale verspricht somit nicht nur ein sportlich hochklassiges Duell, sondern auch ein Wiedersehen mit bekannten Gesichtern. Der FSV Gütersloh freut sich auf ein stimmungsvolles Topspiel vor heimischer Kulisse und hofft auf großen Zuschauerzuspruch. Tickets für das Halbfinale im Westfalenpokal sind am Spieltag an der Tageskasse erhältlich. Ein Onlinevorverkauf findet nicht statt.

FSV Gütersloh unterliegt Regionalliga-Tabellenführer 1. FC Köln II knapp mit 0:1

Anna–Sophie Schindler im Regionalliga-Duell gegen den 1. FC Köln II. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Am sonnigen Sonntag, den 8. März 2026, musste sich der FSV Gütersloh am 21. Spieltag der Frauen-Regionalliga West der U21 des 1. FC Köln mit 0:1 geschlagen geben. Vor heimischer Kulisse in der Tönnies-Arena zeigte der FSV jedoch eine engagierte Leistung gegen den Tabellenführer. Passend zum Weltfrauentag hatten alle Frauen und Mädchen freien Eintritt und konnten bei bestem Frühlingswetter und Temperaturen um die 17 Grad eine intensive Partie verfolgen. Die Begegnung des 21. Spieltags war ursprünglich für den 26. April angesetzt, wurde jedoch auf den heutigen Termin vorgezogen. Der FSV ging als klarer Außenseiter in das Duell mit dem Spitzenreiter der Liga, konnte jedoch mit Rückenwind antreten: Erst eine Woche zuvor hatte das Team von Britta Hainke und Matthias Kaiser mit einem Auswärtssieg bei der DJK Arminia Ibbenbüren den Einzug ins Halbfinale des Westfalenpokal perfekt gemacht. Stabiler FSV gegen druckvolle Kölnerinnen Das FSV-Trainerteam hatte seine Mannschaft gezielt auf die Favoritinnen aus Köln eingestellt und setzte auf eine kompakte Defensive. Im Vergleich zum Pokalspiel rückten Janna Koerdt und Clara Koepke für Antonia Schön sowie Anna-Sophie Schindler in die Startelf, um zusätzliche Stabilität in die Defensive zu bringen. Die Gäste aus Köln erwischten den besseren Start und setzten den FSV in den Anfangsminuten unter Druck. Vor allem in der ersten Viertelstunde zeigte der Tabellenführer seine spielerische Qualität. Doch der FSV hielt mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung dagegen und verteidigte konzentriert, sodass die Angriffe der Kölnerinnen zunächst ohne Erfolg blieben. Mit zunehmender Spielzeit fand auch der FSV besser in die Partie und konnte eigene Offensivaktionen setzen. Die Gütersloherinnen erspielten sich dabei auch erste Torchancen und setzten immer wieder offensive Nadelstiche. Zwar fehlte in den entscheidenden Momenten noch die letzte Präzision im Abschluss, dennoch zeigte sich deutlich, dass der FSV gegen den Tabellenführer gut mithielt und keineswegs chancenlos war. Führung kurz vor der Pause Die von Schiedsrichterin Geena Schlüter-Isenbeck geleitete Begegnung schien lange auf eine torlose erste Halbzeit hinauszulaufen. Doch in der 40. Minute gelang den Gästen nach einem Eckball der entscheidende Treffer zum 0:1, den Jil Schäfer für die Kölnerinnen erzielte. Der Rückstand kurz vor dem Pausenpfiff war für den FSV ärgerlich, änderte jedoch nichts an der Erkenntnis, dass man gegen den Spitzenreiter gut mithielt und weiterhin an seine Chance glauben konnte. FSV kämpft bis zum Schluss Zur zweiten Halbzeit brachte das Trainerteam frische Kräfte: Anna-Sophie Schindler ersetzte Pauline Berning. Im weiteren Verlauf folgten weitere Wechsel: Anna-Lena Meier kam für Katharina Rädeker, Friederike Ladage für Anna Stockmann und Antonia Schön für Janna Koerdt. Der FSV blieb engagiert und versuchte weiterhin, zum Ausgleich zu kommen. Doch ein Torerfolg blieb aus. So musste sich der FSV am Ende knapp mit 0:1 geschlagen geben. Trotz der Niederlage zeigte der FSV Gütersloh eine sehr gute Leistung gegen den Tabellenführer. Entsprechend war nach dem Abpfiff zwar etwas Enttäuschung spürbar, schließlich wäre gegen den Favoriten durchaus ein „Bonuspunkt“ möglich gewesen. Dennoch überwog die Erkenntnis, eine starke Mannschaftsleistung gezeigt zu haben. Britta Hainke ordnete die Partie im Anschluss positiv ein und richtete den Blick bereits nach vorne. Auf der gezeigten Leistung könne das Team in den kommenden Aufgaben aufbauen. Blick auf die Tabelle und das nächste Spiel Der FSV Gütersloh bleibt nach dem vorgezogenen Spiel mit 13 Punkten auf Tabellenplatz 11 der Frauen-Regionalliga West. Bereits am kommenden Sonntag, den 15. März, steht für den FSV der 16. Spieltag an, an dem das Team um 14:00 Uhr in der Tönnies-Arena den sechstplatzierten SC Fortuna Köln empfängt.

Greta Hohensee schafft mit dem U17-Nationalteam die EM-Qualifikation

Greta Hohensee im Regionalliga-Duell gegen den SSV Rhade. (Foto: Michael Meßmann / FSV Gütersloh 2009)

Greta Hohensee, Fußballerin im Frauen-Regionalligateam des FSV Gütersloh, hat mit der deutschen U17-Auswahl einen wichtigen internationalen Erfolg erreicht. Das DFB-Team von Bundestrainerin Sabine Loderer qualifizierte sich am Donnerstagabend in Stockholm durch ein 1:1 gegen Dänemark für die U17-Europameisterschaft, die im Mai in Nordirland stattfindet. Die 17-jährige Hohensee wurde wie schon in den beiden vorangegangenen Qualifikationsspielen gegen Irland (2:0) und Schweden (2:1) in der Crunchtime eingewechselt. Ab der 81. Minute half sie im rechten Mittelfeld, das Remis über die 90 Minuten und die vierminütige Nachspielzeit zu bringen. Deutschland war in der 5. Minute durch Marie Kleemann (Eintracht Frankfurt) mit 1:0 in Führung gegangen, Dänemark glich nach 74 Minuten aus. Die Ex-Gütersloherin Mirja Kropp (RB Leipzig) konnte als Torhüterin das 1:1 nicht verhindern. Das Unentschieden reichte dem U17-Nationalteam zum Gruppensieg, weil es gegenüber den punktgleichen Däninnen das um einen Treffer bessere Torverhältnis aufweist.

Weltfrauentag am Sonntag: Freier Eintritt für Frauen und Mädchen beim FSV-Heimspiel gegen Köln

FSV-Angreiferin Pauline Berning im Einsatz in der Regionalliga West. (Foto: Aleks Czapla / FSV Gütersloh 2009)

Am Sonntag, 8. März 2026, um 14:00 Uhr empfängt der FSV Gütersloh in der Tönnies-Arena die U21 des 1. FC Köln. Anlässlich des Weltfrauentags erhalten alle Frauen und Mädchen freien Eintritt zur Partie der Frauen-Regionalliga West. Mit dem Tabellenführer aus Köln erwartet den FSV ein sportlich anspruchsvolles und zugleich attraktives Duell mit besten Voraussetzungen für einen spannenden Fußballnachmittag. Als reiner Frauenfußballverein setzt der FSV Gütersloh bewusst ein Zeichen und stellt Frauen und Mädchen an diesem besonderen Tag in den Mittelpunkt. Der FSV freut sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher sowie auf einen stimmungsvollen Weltfrauentag in der Tönnies-Arena.

Zweiter U17-Länderspielsieg für FSV-Talent Greta Hohensee

FSV-Torschützin Greta Hohensee im Duell gegen den 1. FFC Recklinghausen. (Foto: Aleks Czapla / FSV Gütersloh 2009)

Greta Hohensee vom FSV Gütersloh hat weiterhin alle Chancen, sich mit dem U17-Nationalteam für die Europameisterschaft zu qualifizieren. Drei Tage nach dem 2:0-Auftaktsieg über Irland gewann Deutschland am Montagabend in Stockholm auch das zweite Spiel der Qualifikationsrunde. Gegen Gastgeber Schweden gab es nach 0:1-Rückstand einen 2:1-Sieg. Marie Kleemann (Eintracht Frankfurt) und Clara Choisy (Bayern München) erzielten die deutschen Treffer in der 50. und 71. Minute. Greta Hohensee wurde von Bundestrainerin Sabine Loderer in der 80. Minute eingewechselt und kam somit zu ihrem zweiten Länderspieleinsatz. Am Donnerstag findet das „Finale“ gegen das punktgleiche Dänemark statt. Nur der Gewinner der Qualifikationsgruppe ist bei der EM im Mai in Nordirland dabei.

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