FSV Gütersloh 2009

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FSV Gütersloh 2009

FSV Gütersloh verabschiedet Greta Hohensee, Anna Stockmann und Celina Seggelmann

Der FSV Gütersloh bedankt sich bei Anna Stockmann, Greta Hohensee und Celina Seggelmann. (Foto: Michael Meßmann / FSV Gütersloh 2009)

Im Rahmen des letzten Heimspiels der Frauen-Regionalliga-Saison 2025/2026 hat der FSV Gütersloh vor der Partie gegen den GSV 1910 Moers drei Spielerinnen offiziell verabschiedet. Den Verein verlassen werden Greta Hohensee (17), Anna Stockmann (18) und Celina Seggelmann (19), die vor dem Anpfiff gemeinsam von Team und Publikum verabschiedet wurden. Greta Hohensee und Anna Stockmann wechselten im Sommer 2024 zum FSV Gütersloh, durchliefen zunächst die U17 und schafften zur laufenden Saison den Sprung in die 1. Frauenmannschaft. Celina Seggelmann ist seit 2020 Teil des Vereins und hat sämtliche Nachwuchsteams des FSV durchlaufen und damit eine lange Entwicklung im Verein genommen. Der FSV Gütersloh bedankt sich bei Greta Hohensee, Anna Stockmann und Celina Seggelmann herzlich für ihren Einsatz, ihre Entwicklung und ihre Verbundenheit zum Verein und wünscht ihnen für ihren weiteren sportlichen und persönlichen Weg alles Gute.

FSV Gütersloh besiegt aufopferungsvoll kämpfenden GSV Moers mit 8:0

Leandra Kammermann in Regionalliga-Duell gegen den GSV 1910 Moers. (Foto: Tina Haag / FSV Gütersloh 2009)

Der FSV Gütersloh hat sein letztes Regionalliga-Heimspiel der Saison 2025/2026 erfolgreich gestaltet. Am 25. Spieltag der Frauen-Regionalliga West setzte sich die Mannschaft von Cheftrainerin Britta Hainke in der heimischen Tönnies-Arena mit 8:0 (3:0) gegen den GSV 1910 Moers durch. Trotz des deutlichen Ergebnisses stand vor allem der große Respekt gegenüber den Gästen im Mittelpunkt, die die Reise in die Tönnies-Arena mit stark dezimiertem Kader antraten und sich der sportlichen Herausforderung unter schwierigen Bedingungen mit großem Einsatz stellten. Dem GSV Moers standen lediglich neun Spielerinnen zur Verfügung. Bei sommerlichen Temperaturen auf dem aufgeheizten Kunstrasen der Tönnies-Arena verlangte die Partie beiden Teams alles ab. Dass die Gäste dennoch antraten und bis zum Schlusspfiff leidenschaftlich kämpften, verdient höchste Anerkennung. Für den FSV war die Ausgangslage vor der Partie eindeutig: Im Kampf um den Klassenerhalt zählte ausschließlich ein Sieg gegen das bereits abgestiegene Schlusslicht. Verzichten musste der FSV dabei auf Kapitänin und Torhüterin Leah Blome, die sich eine Woche zuvor im Auswärtsspiel bei Borussia Dortmund eine Meniskusverletzung zugezogen hatte und in dieser Saison nicht mehr zum Einsatz kommen wird. Für sie rückte Emily Wittkowsky zwischen die Pfosten, die bereits in Dortmund nach ihrer Einwechslung überzeugt hatte. Zudem nahm das Trainerteam zwei weitere Änderungen in der Startelf vor: Janna Koerdt und Anna-Lena Meier begannen für Clara Koepke und Anna-Sophie Schindler. Die Gastgeberinnen ließen früh die Chance zur Führung liegen. Pauline Berning scheiterte zunächst mit einem Foulelfmeter, machte ihren Fehlschuss jedoch nur wenig später wieder wett: Bereits in der 7. Spielminute traf sie zum 1:0 für den FSV. Moers musste im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit den verletzungsbedingten Ausfall einer weiteren Spielerin verkraften, hielt defensiv aber weiterhin mit großem Einsatz dagegen. Der FSV tat sich trotz klarer Feldüberlegenheit zunächst schwer, ehe Emma Bendix in der 30. Minute auf 2:0 erhöhte. Kurz vor der Pause schnürte Pauline Berning mit dem Treffer zum 3:0 (41.) ihren Doppelpack. Zur zweiten Halbzeit brachte das FSV-Trainerteam mit Greta Hohensee, Merle Rohden und Anna-Sophie Schindler gleich drei frische Kräfte. Für Hohensee war es wenige Tage nach dem Gewinn der U17-Europameisterschaft mit der deutschen Nationalmannschaft die Rückkehr in den Kader des FSV Gütersloh. Katharina Rädeker, Pauline Berning und Anna Stockmann blieben dagegen in der Kabine. Auch der GSV Moers musste verletzungsbedingt erneut umstellen und konnte die zweite Halbzeit nur noch mit sechs Feldspielerinnen und Torhüterin Tanja Soentjens bestreiten. Gegen den zunehmend dezimierten Gegner spielte der FSV seine Überlegenheit nun konsequenter aus. Anna-Sophie Schindler erhöhte in der 51. Minute auf 4:0, ehe Hannah Leßner nur drei Minuten später das 5:0 erzielte. Tina Rother schraubte das Ergebnis mit einem Doppelschlag in der 58. und 61. Minute auf 7:0. Den Schlusspunkt setzte erneut Hannah Leßner mit ihrem zweiten Treffer des Tages zum 8:0-Endstand in der 75. Minute. Dass das Ergebnis nicht noch höher ausfiel, lag auch am couragierten Auftritt der Gäste aus Moers. Torhüterin Tanja Soentjens zeichnete sich mehrfach mit starken Paraden aus und verhinderte weitere Gegentreffer. Trotz der schwierigen personellen Situation zeigte der GSV über die gesamte Spielzeit großen Einsatzwillen und Mut. Im Tabellenkeller bleibt die Situation vor dem letzten Spieltag weiter spannend. Der FSV Gütersloh steht mit 24 Punkten und einer Tordifferenz von -4 auf Rang elf der Regionalliga West. Ob dieser Platz zum Klassenerhalt reicht, hängt weiterhin auch vom möglichen Aufstieg des Regionalliga-Meisters in die 2. Frauen-Bundesliga ab. Nur wenn sich der Meister der Regionalliga West – entweder die U21 des 1. FC Köln oder Borussia Dortmund – in der Relegation gegen Nord-Meister Holstein Kiel durchsetzt, bleibt es bei drei Absteigern. Als zweiter Absteiger neben dem GSV Moers steht nach dem heutigen Spieltag Deutz 05 fest. Borussia Mönchengladbach II liegt nach dem 1:1 bei der U23 von Bayer Leverkusen mit 22 Punkten auf Rang zwölf, während der SSV Rhade durch einen 1:0-Erfolg gegen die DJK Wacker Mecklenbeck auf 26 Punkte kommt und Platz zehn behauptet. Damit kommt es am letzten Spieltag zu einem spannenden Finale im Kampf um den Klassenerhalt. Der FSV Gütersloh gastiert am Sonntag, den 31. Mai, beim Tabellendritten DSC Arminia Bielefeld. Das Ostwestfalen-Derby in der SchücoArena wird für den FSV zur letzten großen Herausforderung der Saison. Borussia Mönchengladbach II empfängt zeitgleich die U21 des 1. FC Köln, während der SSV Rhade beim bereits abgestiegenen Deutz 05 antreten muss. FSV Gütersloh 8:0 GSV Moers FSV Gütersloh: Wittkowsky – Rother, Haag (58. Mehn), Bendix, Leßner – Koerdt – Berning (46. Rohden), Kammermann [C] – Meier (58. Ladage), Rädeker (46. Hohensee), Stockmann (46. Schindler). Im Aufgebot: Seggelmann, GSV Moers: Soentjens – Miyake, Bukvasevic, Temiz, Sadiku [C], Jaffari, Kleinwegen, Gellesch, Schuster Tore: 1:0 Berning (7.), 2:0 Benix (30.), 3:0 Berning (41.), 4:0 Schindler (51.), 5:0 Leßner (54.), 6:0 Rother (58.), 7:0 Rother (61.), 8:0 Leßner (75.) Schiedsrichterin: Doro Brockschmidt Gelbe Karten: Bukvasevic (22., GSV Moers)

FSV Gütersloh setzt auf Kontinuität: Hainke bleibt Cheftrainerin, Schiewe verstärkt Trainerteam

Britta Hainke (re.) bleibt Cheftrainerin, Daniel Schiewe (li.) verstärkt das Trainerteam. (Foto: Dennis Seelige / FSV Gütersloh 2009)

Der FSV Gütersloh stellt die Weichen für die Saison 2026/2027 und setzt dabei auf Kontinuität im Trainerteam der Frauenmannschaft: Britta Hainke wird die erste Frauenmannschaft des FSV Gütersloh auch in der kommenden Spielzeit als Cheftrainerin führen. Zudem wird Daniel Schiewe das Trainerteam künftig als Co-Trainer ergänzen. Die 58-jährige A-Lizenz-Inhaberin war im Februar dieses Jahres zum FSV Gütersloh zurückgekehrt, nachdem Cheftrainer Mark Oliver Stricker infolge eines Autounfalls ausgefallen war. Seitdem betreut Hainke die Regionalliga-Mannschaft gemeinsam mit Assistenz- und Torwarttrainer Matthias Kaiser und Athletiktrainerin Kathrin Lückel durch die laufende Saison. Mit der Fortsetzung ihres Engagements bleibt Britta Hainke ihrem langjährigen Herzensverein erhalten. Bereits über viele Jahre hinweg war sie in unterschiedlichen Trainerfunktionen für den FSV Gütersloh tätig. Nach fast einem Jahrzehnt im Verein hatte sie den FSV zum Ende der Saison 2023/2024 auf eigenen Wunsch verlassen. In der Saison 2023/2024 stand Hainke bereits als Cheftrainerin der damaligen Zweitligamannschaft des FSV Gütersloh an der Seitenlinie. Vor ihrer Rückkehr nach Gütersloh war Hainke in der laufenden Saison 2025/2026 als Co-Trainerin beim Frauen-Bundesligisten SGS Essen tätig. Auch das weitere Trainerteam wird zur neuen Saison ergänzt: Daniel Schiewe übernimmt künftig die Rolle des Co-Trainers. Der 32-jährige B-Lizenz-Inhaber ist dem FSV Gütersloh bereits seit mehreren Jahren eng verbunden und arbeitet aktuell als Co-Trainer der U17-Mannschaft des Vereins. Durch seine langjährige Tätigkeit im Nachwuchsbereich kennt Schiewe sowohl die Strukturen des Vereins als auch viele der jungen Spielerinnen sehr gut, die bereits in der U17 unter seiner Leitung trainiert haben und inzwischen Teil der Frauenmannschaft sind. Gemeinsam mit Britta Hainke, Matthias Kaiser, Daniel Schiewe und Kathrin Lückel setzt der FSV Gütersloh damit auch in der Saison 2026/2027 auf ein Trainerteam, das sowohl Erfahrung als auch große Vereinsnähe mitbringt.

Einladung zur ordentlichen Mitgliederversammlung am 18. Juni 2026

(Foto: Fabio Deinert / FSV Gütersloh 2009)

Zu unserer Mitgliederversammlung am Donnerstag, den 18.06.2026 um 19.00 Uhr, laden wir alle Mitglieder sehr herzlich in die Tönnies-Arena (In der Mark 2, 33378 Rheda-Wiedenbrück) ein. Die Veranstaltung findet im Konferenzbereich der Tönnies-Hauptverwaltung statt. Die anwesenden Mitglieder sind laut Vereinssatzung stimmberechtigt, sofern sie das 16. Lebensjahr vollendet haben. Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden. Tagesordnung: Begrüßung Bestimmung des/der Protokoll-/Schriftführer*in Genehmigung des Protokolls der JHV vom 04.12.2025 Bericht des Vorstandes Bericht über den Jahresabschluss 2025 Bericht der Kassenprüfer Genehmigung des Jahresabschlusses 2025 Beschluss über die Entlastung des Vorstandes Wahl des/der Wahlleiter*in Wahlen 10.1 Wahl des/der Vorsitzenden 10.2 Wahl des/der 2. Vorsitzenden 10.3 Wahl des/der Geschäftsführer*in 10.4 Wahl der Kassenprüfer Bericht zur sportlichen Entwicklung im Verein Verschiedenes Alle Wahlen und Abstimmungen werden gemäß der Vereinssatzung durchgeführt: § 16 Ablauf und Beschlussfassung von Mitgliederversammlungen (…) Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Die Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder gefasst; bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt. Stimmenthaltungen gelten als nicht abgegebene Stimmen. Schriftliche Abstimmungen erfolgen nur, wenn 1/3 der anwesenden Mitglieder dies verlangt; bei Wahlen muss eine geheime Abstimmung erfolgen, wenn 1/3 der anwesenden Mitglieder dies verlangt. Satzungsänderungen können nur mit einer Mehrheit von 2/3 der anwesenden Mitglieder beschlossen werden. Zur Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von 2/3 der Mitglieder des Vereins erforderlich. § 17 Stimmrecht und Wählbarkeit Mitglieder sind stimmberechtigt, sofern sie das 16. Lebensjahr vollendet haben. Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden. Gewählt werden können alle ordentlichen Mitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben. Medienvertreter*innen sind ebenfalls herzlichst eingeladen an unserer Mitgliederversammlung teilzunehmen.

FSV-Torhüterin Leah Blome erleidet Meniskusverletzung

Schockmoment in Dortmund: FSV-Torhüterin Leah Blome verletzt sich am Knie. (Foto: Dennis Seelige / FSV Gütersloh 2009)

Der FSV Gütersloh muss in den letzten beiden Saisonspielen der Regionalliga West auf seine Kapitänin verzichten. Torhüterin Leah Blome (19) zog sich am Sonntag in der Partie bei Borussia Dortmund eine Meniskusverletzung am Knie zu und muss sechs bis acht Wochen pausieren. Glücklicherweise konnten die Ärzte eine zunächst befürchtete Verletzung des Bandapparates ausschließen. Am Pfingstmontag, den 25. Mai, empfängt der FSV Gütersloh im Heimspiel den GSV 1910 Moers, ehe es am letzten Spieltag der Regionalliga in der Bielefelder SchücoArena zum Ostwestfalen-Derby gegen den DSC Arminia Bielefeld kommt.

FSV Gütersloh fällt nach 1:3-Niederlage in Dortmund auf gefährdeten Tabellenplatz zurück

FSV-Torhüterin Leah Blome im Regionalliga-Duell bei Borussia Dortmund. (Foto: Aleks Czapla / FSV Gütersloh 2009)

Der Kampf um den Klassenerhalt in der Regionalliga West wird für die Fußballerinnen des FSV Gütersloh zu einer Zitterpartie, die womöglich über das Saisonende hinausreicht. Am Sonntag rutschte der FSV in der Tabelle nämlich einen Platz nach unten: Vom sicheren Rang zehn ging es auf den gefährdeten 11. Platz. Grund dafür war nicht so sehr die erwartbare 1:3-Niederlage beim hochfavorisierten Tabellenzweiten Borussia Dortmund, sondern eher der 2:1-Überraschungssieg des bisher hinter Gütersloh platzierten SSV Rhade beim Tabellendritten Arminia Bielefeld. Positiv war für den FSV immerhin die 1:2-Heimniederlage von Borussia Mönchengladbach II gegen Spoho Köln sowie die 0:5-Schlappe der Spvg. Deutz 05 in Mecklenbeck. In den letzten beiden Partien kämpfen Rhade (23 Punkte), Gütersloh (21), Gladbach (21) und Deutz (18) darum, nicht neben dem GSV Moers (3 Punkte) aus der höchsten westdeutschen Spielklasse absteigen zu müssen. Es bleibt nur dann bei drei Absteigern, wenn der Meister (entweder 1. FC Köln U21 oder Borussia Dortmund) sich über die Relegation gegen den Nord-Meister Holstein Kiel den Aufstieg in die 2. Liga sichert. „Ich bin gerade nach unserem heutigen Auftritt zuversichtlich“, sagte Cheftrainerin Britta Hainke, die mit ihrem Team noch daheim gegen den GSV Moers (25. Mai) und in Bielefeld (31. Mai) antreten muss. Tatsächlich konnten die Gütersloherinnen den Rasen im Dortmunder Stadion Rote Erde erhobenen Hauptes verlassen. Vor 1.605 Zuschauern boten sie der Daueroffensive der mit Bundesligaerfahrung gespickten Profitruppe läuferisch und kämpferisch aufopferungsvoll sowie taktisch diszipliniert Paroli. Natürlich ließen sich BVB-Chancen aus dem Spiel heraus nicht völlig vermeiden, aber die drei Gegentreffer kassierte der FSV nach Standards. Dabei war die Dortmunderin Rita Schumacher der entscheidende Faktor. Erst verwandelte die 25-Jährige einen berechtigten Foulelfmeter zur 1:0-Führung (45.+1), dann verwerteten Frederike Kempe (53.) und Ronja Leubner (84.) zwei von Schumacher stark getretene Eckstöße. Dass es in der ersten Halbzeit zu einer sechsminütigen Nachspielzeit kam, war die Konsequenz einer möglicherweise bösen Verletzung der Gütersloher Torhüterin Leah Blome. Die 19-Jährige blieb in der 22. Minute nach einer starken Rettungsaktion gegen die frei vor ihr stehende Ronja Leubner am Boden liegen. Nach längerer Behandlung am rechten Knie wurde die FSV-Kapitänin von Sanitätern mit der Trage vom Platz befördert und zur ersten Untersuchung in eine Dortmunder Klinik gebracht. Mit mitfühlender Sorge verfolgte auf der Tribüne Yumnah Lohnherr das Geschehen. Die 16-Jährige hatte sich letztes Wochenende im U17-Regionalligaspiel des FSV einen Kreuzbandriss im rechten Knie zugezogen und wird am Dienstag operiert. Für Leah Blome kam Emily Wittkowski zum dritten Mal in dieser Saison zum Einsatz. Die 19-Jährige machte ihre Sache ausgezeichnet, war mehrfach in brenzligen Situationen reaktionsschnell auf dem Posten und war bei den Gegentoren machtlos. Viel konnten vor ihr aber auch die kompakt gehaltenen Abwehrreihen wegverteidigen. Die hatte Britta Hainke nicht nur gut eingestellt, sondern auch geschickt aufgestellt. Hinten links lieferte Clara Koepke ein enormes Pensum mit vielen „Lösch-Einsätzen“ gegen Jasmin Jabbes. Vor dem Strafraum ergänzte diesmal Pauline Berning die Staubsaugerarbeit von Leandra Kammermann. Und Katharina Rädeker lief sich als einzige Sturmspitze die Lunge aus dem Leib, indem sie nahezu jedem in die Dortmunder Spielfeldhälfte geschlagenen Ball nachsetzte. Leider musste Anna Stockmann zur Pause wegen ihrer Knieprobleme in der Kabine bleiben. In der ersten Halbzeit war sie auf dem rechten Flügel die wirksamste Offensivkraft gewesen und immerhin zweimal, wenn auch nur recht harmlos, zum Torabschluss gekommen. Für sie kam Anna-Lena Meier ins Spiel. Die 29-Jährige setzte Akzente in der Balleroberung und war auch offensiv präsent. Es war kein Zufall, dass sie in der 56. Minute bei einem der wenigen Gütersloher Vorstöße in den Dortmunder Strafraum passend den Fuß in einen von Hannah Leßner abgefeuerten Flachschuss hielt und damit den Rückstand auf 1:2 verkürzte. Nun schienen sogar die erfahrenen Borussinnen einen Gedanken an einen potenziellen Ausgleich zu haben, jedenfalls gab es szenenweise leichte Unsicherheiten im ansonsten sicheren Passspiel. Für einen weiteren Treffer kamen unsere Frauen aber ehrlicherweise nicht in Frage. Mit dem Treffer zum 3:1 durch Ronja Leubner (84.) war die einseitige Partie dann entschieden. BVB-Trainer Markus Högner nahm einen Dreifachwechsel vor und brachte mit Melanie Schuster und Celina Baum zwei weitere Ex-Gütersloherinnen aufs Feld. Dort wirkten insgesamt acht ehemalige FSV-Spielerinnen mit, denn neben den Startelf-Spielerinnen Leubner, Kempe, Günnewig und van der Laan waren zuvor schon Paula Reimann und Nora Willeke eingewechselt worden. Leider konnte FSV-Geschäftsführer Michael Horstkötter die „Ex-Parade“ nicht im Stadion mitverfolgen, weil er unter den Folgen eines Fahrradsturzes leidet. FSV Gütersloh: Blome (28. Wittkowsky) – Rother, Haag, Bendix, Koepke – Berning (79. Koerdt), Kammermann – Stockmann (46. Meier), Schindler (79. Rohden), Leßner – Rädeker (87. Ladage). Im Aufgebot: Schmücker, Soundé, Babic, Mehn. Borussia Dortmund: van der Laan – Steenwijk (89. Böger), Kempe, Wöhrn (89. Schuster), Vogel – Günnewig, Ito (77. Reimann), Leubner – Jabbes (66. Willeke), Enderle (89. Baum), Schumacher. Im Aufgebot: Scholz, Lichatschow (Tw), Blum (Tw). Tore: 1:0 (45.+1) Schumacher (FE), 2:0 (53.) Kempe, 2:1 (56.) Meier, 3:1 (84.) Leubner.

Tickets für das Auswärtsspiel beim DSC Arminia Bielefeld ab sofort erhältlich

Anna-Lena Meier im Regionalliga-Hinspiel gegen Arminia Bielefeld. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Für das Ostwestfalen-Derby zwischen dem FSV Gütersloh und dem DSC Arminia Bielefeld sind ab sofort Eintrittskarten erhältlich. Das Frauen-Regionalliga-Spiel findet am Sonntag, den 31. Mai 2026, in der SchücoArena statt und bildet den 26. sowie letzten Spieltag der laufenden Saison. Der Anpfiff der Begegnung auf der „Bielefelder Alm“ erfolgt um 13:00 Uhr. Der Zuschauereinlass beginnt bereits ab 12:00 Uhr. Der Eintrittspreis beträgt 5 Euro. Kinder und Jugendliche bis einschließlich 14 Jahre erhalten freien Eintritt. Die Tickets für das Auswärtsspiel beim DSC Arminia Bielefeld sind ab sofort im Onlineticketshop von DSC Arminia Bielefeld erhältlich: https://shop.arminia.de/arminia-bielefeld/venue/Veranstaltungen/84ff292c-fe4f-4ffb-8d56-fb89df51ff68

FSV Gütersloh steht nach 0:1-Niederlage gegen Recklinghausen vor schwerem Saisonfinale

Pauline Berning im Regionalliga-Duell gegen den 1. FFC Recklinghausen. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Für die Fußballerinnen des FSV Gütersloh spitzt sich der Abstiegskampf in der Regionalliga West immer mehr zu. Das Team von Cheftrainerin Britta verlor am Sonntag das Heimspiel gegen den 1. FFC Recklinghausen mit 0:1 und büßte damit eine Woche nach dem 2:2 bei Borussia Mönchengladbach II eine weitere Chance ein, sich einen kleinen Vorteil gegenüber der Konkurrenz zu verschaffen. Drei Spiele vor dem Saisonende bleibt der FSV in der Tabelle mit 21 Punkten als Fünftletzter zwar auf einem Nichtabstiegsplatz, weil die punktgleichen Gladbacherinnen als Viertletzter mit 0:5 in Essen verloren. Aber der SSV Rhade erhöhte sein Punktekonto als Drittletzter durch einen 4:0-Sieg über das abgeschlagene Schlusslicht GSV Moers auf 20 Zähler, und der Deutz 05 holte als Vorletzter überraschend ein 3:3 in Leverkusen und liegt jetzt bei 18 Punkten. Abhängig vom Aufstieg in die 2. Bundesliga und vom Abstieg aus der 2. Bundesliga wird es drei oder vier Absteiger aus der Regionalliga geben. Von den vier Klubs, die neben Moers um den Klassenerhalt bangen müssen, hat der FSV Gütersloh das nominell schwerste Restprogramm. Er muss noch beim Tabellenzweiten Borussia Dortmund (17. Mai) sowie beim Tabellendritten Arminia Bielefeld antreten (31. Mai) und hat nur noch ein Heimspiel gegen Moers (25. Mai). Mönchengladbach hat noch Heimspiele gegen Spoho Köln und den Spitzenreiter 1. FC Köln II sowie die Auswärtsaufgabe bei Bayer Leverkusen U23. Der SSV Rhade tritt noch in Bielefeld sowie Deutz an und hat Heimrecht gegen Mecklenbeck. Deutz gastiert noch in Mecklenbeck und beim 1. FC Köln II und trifft im letzten Saisonspiel auf den SSV Rhade. Britta Hainke versuchte in der Tönnies-Arena, ihren enttäuschten Spielerinnen Mut zu machen: „Es ist noch alles drin. Wir versuchen jetzt, in Dortmund etwas zu holen.“ Gegen den 1. FFC Recklinghausen krankte der FSV Gütersloh an seiner offensiven Harmlosigkeit. Ein starker 18-Meter-Schuss von Jana Koerdt (37.), mit dem sie Torhüterin Carlotta Sesjak zu einer Parade zwang, war der einzige torgefährliche Abschluss in der ersten Halbzeit. Im zweiten Durchgang schaffte es nur ein recht problemlos parierter 20-Meter-Freistoß von Anna-Sophie Schindler (68.) in den Notizblock. „Wir haben uns vorne zu oft verzettelt und zu wenig klare Aktionen gehabt“, gestand Britta Hainke. Pech war natürlich, dass nach 27 Minuten mit Anna Stockmann die beste Stürmerin wegen Knieproblemen ausgewechselt werden musste. Fast zeitgleich humpelte bei Recklinghausen mit Jennifer Moses eine von fünf Ex-Gütersloherinnen im Kader wegen eines Muskelfaserrisses vom Platz. Der entscheidende Treffer fiel in der 44. Minute. Hatten in zwei Situationen vorher Hannah Leßner und Kathi Rädeker im letzten Moment den Ball noch zu Ecke grätschen können, stand diesmal Julia Flöttchen in der Mitte bei einer flachen Hereingabe von der linken Seite blank und verwandelte unhaltbar zum 0:1. Die Gütersloher mühten sich, allzu häufig mit ungenauen langen Schlägen aus der Hintermannschaft, in Strafraumnähe zu kommen. Hier fehlte es aber immer wieder an Durchsetzungsvermögen. Für eine Sache lobte Britta Hainke ihr Team aber zurecht: „Ihr habt alles an Energie reingeworfen, was ihr habt.“ FSV Gütersloh: Blome – Rother, Haag, Bendix, Leßner (58. Koepke) – Koerdt – Rädeker, Meier (73. Rohden), Kammermann, Stockmann (27. Berning) – Schindler (73. Ladage). Im Aufgebot: Schmücker, Soundé, Babic, Mehn, Otto (Tw).

FSV Gütersloh reist zum BVB – Gästeblock-Tickets ab sofort erhältlich

U17-Nationalspielerin Greta Hohensee im Hinrunden-Duell gegen Borussia Dortmund. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Der FSV Gütersloh gibt bekannt, dass Tickets für das Frauen-Regionalliga-West-Auswärtsspiel bei Borussia Dortmund jetzt erhältlich sind. Die Partie des 24. Spieltages, dem drittletzten Spiel der Saison, findet am Sonntag, den 17. Mai 2026, um 15:00 Uhr im traditionsreichen Stadion Rote Erde statt. Der FSV Gütersloh kämpft in den verbleibenden Spielen um den Klassenerhalt in der Regionalliga West. Borussia Dortmund, derzeit Zweiter der Tabelle, geht als klarer Favorit in die Partie. Zahlreiche Spielerinnen im Dortmunder Kader haben zuvor für den FSV gespielt und sorgen für zusätzliche Brisanz. Im Hinspiel unterlag der FSV der Borussia mit 0:2 in der heimischen Tönnies-Arena, zeigte dabei aber eine starke kämpferische Leistung. Für das Rückspiel in Dortmund will das Team erneut alles geben und hofft auf die tatkräftige Unterstützung der eigenen Fans, um im Abstiegskampf wichtige Punkte zu sichern. Tickets für den Gästeblock kosten 5,00 Euro pro Person und sind ausschließlich über den unten genannten Link verfügbar. Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre erhalten kostenfreien Eintritt, benötigen jedoch ein eigenes Ticket, das nach Vorlage des Ausweises beim Ordnungsdienst am Eingang abgeholt werden kann. Tickets sind nur in begrenzter Anzahl verfügbar und werden nach dem Prinzip „solange der Vorrat reicht“ vergeben. Hier geht es zu den Gästeblock-Tickets im BVB-Onlineticketshop: https://www.ticket-onlineshop.com/ols/bvbaktion/de/ws/channel/shop/areaplan/venue/event/625943

FSV Gütersloh kassiert 2:2-Ausgleich im „Sechs-Punkte-Spiel“ in der Nachspielzeit

Emma Bendix im Regionalliga-Duell bei Borussia Mönchengladbach II. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Im Kampf um den Klassenerhalt in der Regionalliga West treten die Fußballerinnen des FSV Gütersloh auf der Stelle. Im „Sechs-Punkte-Spiel“ beim punktgleichen Tabellennachbarn Borussia Mönchengladbach II musste sich das Team von Cheftrainerin Britta Hainke am Sonntag trotz 2:0-Führung mit einem Unentschieden zufrieden geben. Den Gladbacher Ausgleichstreffer zum 2:2 kassierten die konsternierten Gütersloherinnen in der vierten Minute der Nachspielzeit. Zum wiederholten Mal in dieser Saison verlor unser Team schon sicher geglaubte Siegpunkte in der Schlussphase. Statt sich in der Tabelle vor den letzten vier Spielen etwas von der Konkurrenz abzusetzen, bleibt der FSV als Zehnter mit 21 Zählern nur dank des besseren Torverhältnisses vor einem möglichen Abstiegsrang. Immerhin: Weil gleichzeitig der SSV Rhade (1:3 gegen Borussia Dortmund) und Deutz 05 (0:8 gegen Arminia Bielefeld) ihre Partien des 22. Spieltags verloren, vergrößerte sich der Abstand zu den sicheren Abstiegsplätzen 12 und 13 auf vier Punkte. Am nächsten Sonntag empfängt der FSV Gütersloh den Tabellenneunten 1. FFC Recklinghausen, kann ihn aber angesichts von vier Punkten Rückstand nicht überholen. Auf dem Kunstrasenplatz der Sportanlage „Am Haus Lütz“ musste Britta Hainke in der Abwehrkette Clara Koepke ersetzen. Dies gelang durch das Startelf-Comeback von Sophie Haag problemlos. Der FSV hatte das Geschehen weitgehend im Griff, ließ aber durch Janna Koerdt (Pfosten) und Leandra Kammermann zwei gute Möglichkeiten ungenutzt. Nach 45 Minuten war unser Trainerteam zu einer Umstellung gezwungen, denn Linksverteidigerin Hannah Leßner, die von einem Ball hart am Hinterkopf getroffen worden war, musste wegen Schwindels ausgewechselt werden. Für sie rückte Mittelfeldspielerin Anna-Lena Meier auf die Außenposition, während die eingewechselte Merle Rohden das Zentrum besetzte. „Anna-Lena hat das großartig gemacht“, lobte Britta Hainke die 29-Jährige für ihre bravouröse Leistung gegen die starke Gladbacher Kapitänin Joy Babatunde. Dennoch büßte der FSV an zunächst an Dominanz ein, überstand die schwierige Phase aber schadlos. Und dann brachte Anna Stockmann die Gütersloherinnen mit einem Doppelschlag auf die vermeintliche Siegerstraße. Erst erzielte die 18-Jährige in der 68. Minute nach einem Vorstoß über den linken Flügel das 0:1, dann legte sie in der 70. Minute mit einem feinen Drehschuss aus 16 Metern das 0:2 nach. „Wir hatten als Team eine super Energie auf dem Platz“, stellte Britta Hainke danach fest. Leider erhielt die Euphorie in der 83. Minute einen Dämpfer. In einem unübersichtlichen Gewusel im FSV-Strafraum bekam Babatunde irgendwie eine Fußspitze vor Keeperin Leah Blome an den Ball und markierte den Anschlusstreffer. „Wir dürfen das 1:2 nicht kriegen“, ärgerte sich Hainke darüber, dass ihr Team den Ball erst gehabt, dann aber wieder verloren hatte. Und in der vierten Minute der Nachspielzeit schlug ein 16-Meter-Freistroß von Sabrina Grundmann direkt zum 2:2 im Gütersloher Tor ein und traf den FSV mitten ins Herz. Zwar gelang Anna-Sophie Schindler anschließend noch ein Tor, doch Schiedsrichterin Nika-Viktorija Birbaum (Grevenbroich) erkannte den Treffer wegen einer umstrittenen Abseitsstellung nicht an. „Es ist so schade“, drückte Britta Hainke ihr Bedauern über den verpassten Sieg mit einem tiefen Seufzer aus. FSV Gütersloh: Blome – Rother, Haag, Bendix, Leßner (46. Rohden) – Koerdt, Kammermann – Schindler, Meier (90.+1 Schön), Rädeker (85. Ladage) – Stockmann (90.+3 Schmücker). Im Aufgebot: Soundé, Babic, Mehn, Otto (Tw).

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