Das Regionalligateam des FSV Gütersloh hat am heutigen Sonntag, 22. Februar 2026, seinen letzten Test im Rahmen der Wintervorbereitung erfolgreich absolviert. Beim Blitzturnier in Herford präsentierte sich die Mannschaft mit einer weiter ansteigender Formkurve und sicherte sich mit vier Siegen aus vier Spielen souverän den Turniersieg. Gastgeber des Turniers war der Herforder SV Borussia Friedenstal aus der Landesliga. Komplettiert wurde das Teilnehmerfeld durch die Zweitvertretung von Hannover 96, die in der Oberliga Niedersachsen antritt. Gespielt wurde im Modus „Jeder gegen Jeden“ mit „Hin- und Rückspiel“, wobei jede Partie eine Spieldauer von 30 Minuten hatte. Vier Spiele, vier Siege Trotz starken Dauerregens zeigte sich der FSV von Beginn an fokussiert und spielfreudig. Im ersten Turnierspiel traf das Team auf Hannover 96 II und setzte sich mit 2:0 durch. Mit hoher Laufbereitschaft und konsequenter Chancenverwertung legte der Regionalligist einen gelungenen Start hin. Im Anschluss folgte die Partie gegen den Herforder SV. Auch hier unterstrich der FSV seine Ambitionen und gewann deutlich mit 5:1. Offensiv variabel und defensiv stabil, ließ die Mannschaft den Gastgeberinnen nur wenige Möglichkeiten zur Entfaltung. Im zweiten Duell mit Hannover 96 II bestätigte der FSV seine gute Form und entschied auch diese Begegnung mit 2:0 für sich. Den Schlusspunkt des Turniers setzte ein 1:0-Erfolg im erneuten Aufeinandertreffen mit Herford. Damit stand am Ende eine makellose Bilanz von vier Siegen bei einem Torverhältnis von 10:1. Trainerin Britta Hainke und Assistenztrainer Matthias Kaiser hatten nach dem letzten Härtetest der Wintervorbereitung – trotz der widrigen äußeren Bedingungen – wenig zu beanstanden. Das Turnier bot somit einen gelungenen Abschluss der intensiven Vorbereitungsphase. Fokus auf Pflichtspielstart Nach dem erfolgreichen Test richtet sich der Blick nun auf die anstehenden Pflichtaufgaben. Am kommenden Sonntag, 1. März 2026, startet der FSV in das Pflichtspieljahr. In der 3. Runde des Frauen-Westfalenpokals gastiert das Team beim Westfalenligisten DJK Arminia Ibbenbüren. Nur eine Woche später, am Sonntag, 8. März 2026, wird es auch in der Frauen-Regionalliga West wieder ernst. Zum Restrundenauftakt empfängt der FSV die U21 des 1. FC Köln in der heimischen Tönnies-Arena.
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Ylvie Kleimann vom FSV Gütersloh für das U15-Nationalteam nominiert
Eine weitere Nachwuchsspielerin des FSV Gütersloh steht vor ihrem Debüt im Nationaltrikot. Ylvie Kleimann wurde von Bundestrainerin Bettina Wiegmann für das deutsche U15-Team nominiert, das vom 7. bis 13. März einen Lehrgang in Portugal absolviert, in dessen Rahmen in Lissabon auch zwei Länderspiele gegen die Auswahl des Gastgeberlandes ausgetragen werden. Die 14-jährige Ylvie Kleimann, die bereits zum U17-Regionalligateam des FSV gehört und sich im vergangenen Herbst auch bei einem Sichtungslehrgang des DFB empfahl, ist eine von drei Torhüterinnen im deutschen Aufgebot. Während die anderen beiden Keeperinnen Leonie Dalming (SV Meppen) und Julienne Loyal (TSG Hoffenheim) bereits drei Länderspiele absolvierten, ist das Talent des FSV Gütersloh ein Neuling im deutschen Aufgebot. Zu denen, die sich über die Nominierung freuen, gehört neben den U17-Coaches Lukas Jäschke, Daniel Schiewe und Elina Büttner auch Matthias Kaiser, der Torhüterinnen-Trainer des FSV Gütersloh.
Ermutigender Testspielsieg für den FSV Gütersloh
Innerhalb der Wintervorbereitung zeigt die Formkurve und endlich auch die Ergebniskurve des FSV Gütersloh nach oben: Im vierten Testspiel gegen einen anderen Regionalligisten gab es am Mittwochabend den ersten Sieg. Nach Niederlagen gegen den Süd-Vertreter Hessen Kassel (3:5) sowie die Nord-Klubs Spvg. Aurich (0:2) und Werder Bremen II (0:1) bezwang der Tabellenelfte der West-Staffel den vier Ränge höher platzierten Ligakonkurrenten DJK Wacker Mecklenbeck mit 2:0. „Der Sieg ist verdient und hätte höher ausfallen können“, urteilte Britta Hainke nach dem guten Auftritt ihres Teams bei frostigen Temperaturen. In jeder der beiden Halbzeiten gefiel der neuen Trainerin etwas anderes: „Vor der Pause haben wir gut gepresst, aber die Chancen ausgelassen. Im zweiten Durchgang haben wir nicht mehr so gut gespielt, aber die Tore gemacht.“ Tatsächlich setzten die Gütersloherinnen die Gäste aus Münster in den ersten 45 Minuten gut unter Druck und erspielten sich mit teilweise feinen Kombinationen zahlreiche Abschlüsse. Die größte Chance bot sich der erstmals im Testspielreigen mitwirkenden Pauline Berning in der 23. Minute, doch sie scheiterte an Wacker-Keeperin Henriette Haverkamp. Auch Emma Bendix (5.), Anna-Sophie Schindler (10., 36.), Katharina Rädeker (36.) und Hannah Leßner (43.) hatten keinen Erfolg. Gefährlich wurde der FSV immer auch bei Schindlers gut getretenen Eckstößen. Glück hatte unser Team in der 31. Minute bei der Top-Chance der Gäste, für die mit Paula Weber, Charlotte Weinhold, Olivia Zitzer und Sophie Walters vier letztjährige FSV-Spielerinnen zum Einsatz kamen. Nachdem im ersten Durchgang die 18-jährige Hannah Leßner zur Freude von Britta Hainke als Linksverteidigerin überzeugt hatte, besetzte nach der Pause Friederike Ladage (16) die Position, die wegen der Fußverletzung von Kapitänin Elina Büttner aktuell verwaist ist. Als Stürmerin eingewechselt wurde mit Greta Hohensee ein just fürs U17-Nationalteam nominiertes Talent, das am Mittwoch seinen 17. Geburtstag feierte. Nachdem unsere Torhüterin Rebecca Otto in der 55. Minute einen Schuss von Svea Zurborn abgewehrt und damit einen Rückstand verhindert hatte, sorgte Hohensee in der 66. Minute für die überfällige Führung. Ihr starker Schuss aus der linken Strafraumzone schlug im langen Eck ein. Noch frappierender war in der 73. Minute der Treffer zum 2:0 durch die kurz zuvor eingewechselte Merle Rohden. Die bisher nicht mit solchen Aktionen aufgefallene 16-Jährige „hämmerte“ den Ball aus 18 Metern mit links unhaltbar in die Maschen. Die ermutigende Leistung und das erfolgreiche Resultat dürften unserem Team Auftrieb geben für die bevorstehenden Pflichtspiele. Am 1. März steht das Westfalenpokal-Viertelfinale in Ibbenbüren an, und am 8. März gastiert Spitzenreiter 1. FC Köln U21 zum Regionalligaduell in der Tönnies-Arena. FSV Gütersloh: Blome (46. Otto) – Koepke, Rother (46. Ladage), Mehn, Leßner – Stockmann (70. Soundé), Bendix, Kammermann, Schindler (65. Rohden) – Berning (46.Hohensee), Rädeker (70. Babic).
FSV Gütersloh veranstaltet U19-Sichtungstraining am 24. Februar 2026
Der FSV Gütersloh lädt talentierte und ambitionierte Nachwuchsspielerinnen zu einem Sichtungstraining für die U19-Juniorinnenmannschaft ein. Die Trainingseinheit findet am Dienstag, 24. Februar 2026, um 18:00 Uhr in der Tönnies Arena (In der Mark 2, 33378 Rheda-Wiedenbrück) statt. Mit diesem Angebot eröffnet der Verein fußballbegeisterten Spielerinnen die Möglichkeit, ihr Können unter leistungsorientierten Bedingungen unter Beweis zu stellen und sich für die U19 des FSV Gütersloh zu empfehlen. Teilnahmevoraussetzungen Voraussetzung für die Teilnahme ist eine gültige Probetrainingserlaubnis des aktuellen Vereins. Das entsprechende Formular sowie weiterführende Informationen sind auf der Vereinswebsite abrufbar: https://fsvguetersloh.de/verein/probetraining/ Die vollständig ausgefüllte und unterschriebene Probetrainingserlaubnis ist am Trainingstag vorzulegen. Ohne dieses Dokument ist eine Teilnahme leider nicht möglich. Spielerinnen ohne aktuellen Vereinsstatus benötigen keine entsprechende Genehmigung. Anmeldung und Kontakt Eine vorherige Anmeldung ist wünschenswert, jedoch nicht zwingend erforderlich. Zur besseren Planung werden interessierte Spielerinnen gebeten, bei der Anmeldung folgende Angaben zu übermitteln: • Name • Jahrgang • Aktueller Verein • Position Anmeldungen und Rückfragen sind möglich per E-Mail: michael-horstkoetter@t-online.de Telefon: 0173 – 7025453 Der FSV Gütersloh freut sich auf zahlreiche Teilnehmerinnen und ein engagiertes, intensives Sichtungstraining. FSV Gütersloh 2009 e.V. Frauen- und Mädchenfußball
DFB nominiert Greta Hohensee für Qualifikation zur U17-Europameisterschaft
Die Nachwuchsförderung des FSV Gütersloh hat sich erneut für ein Talent ausgezahlt. Greta Hohensee wurde vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) für das U17-Nationalteam nominiert, das in Schweden die zweite Runde der Qualifikation zur Europameisterschaft bestreitet. Die am Mittwoch, 18. Februar, 17 Jahre alt werdende Stürmerin ist eine von 18 Feldspielerinnen im Aufgebot von Bundestrainerin Sabine Loderer. Als Torhüterin ist mit Mirja Kropp (16) eine Torhüterin dabei, die im Vorjahr vom FSV Gütersloh zum Bundesligisten RB Leipzig gewechselt war. Das deutsche Team trifft in Stockholm auf Irland (27. Februar), Schweden (2. März) und Dänemark (5. März) und kämpft um ein Ticket für die im Mai in Nordirland stattfindende EM-Endrunde. Der aus Gronau stammenden Greta Hohensee, die bereits zwei U16-Länderspiele bestritt, winkt ihr erster U17-Einsatz, nachdem sie im Januar in der Partie gegen die USA zwar zum Kader gehörte, aber nicht eingesetzt worden war.
FSV Gütersloh unterliegt Werder Bremen II im Test mit 0:1
Zwei Wochen vor dem ersten Pflichtspiel des Jahres, dem Westfalenpokal-Viertelfinale in Ibbenbüren, warten die Regionalliga-Fußballerinnen des FSV Gütersloh noch auf das erste Erfolgserlebnis in 2026. Im dritten Test gab es am Sonntag eine 0:1-Heimniederlage gegen den Nord-Regionalligisten Werder Bremen II. Für Britta Hainke war es an der Seitenlinie das Debüt nach ihrer Rückkehr zum FSV. „Es war gute Energie im gesamten Spiel“, lobte sie ihr Team für einen ordentlichen Auftritt, dem mit der unbefriedigenden Chancenverwertung allerdings ein Makel anhaftete. Während die Bundesliga-Reserve aus Bremen, für die mit Marlene Menzel eine Ex-Gütersloherin auflief, einen Konter gegen die hoch aufgerückte Abwehrkette in der 16. Minute durch Melina Kunkel eiskalt zum 0:1 abschloss, fehlte unserem optisch überlegenen Team die Effizienz. So verzog Kathi Rädeker in der 22. Minute aus 16 Metern mit ihrem starken linken Fuß, nachdem sie bis in den Strafraum vorgestoßen war. Clara Koepkes Chance in der 30. Minute war noch größer, als der Ball nach einer von Greta Hohensee auf die Latte gezirkelten Ecke am langen Pfosten genau vor ihr herunterkam. Leider traf sie ihn nicht voll, so dass er auf der Linie noch irgendwie abgewehrt werden konnte. Und bei Anna Schindlers in der 44. Minute stark getretenem Freistoß aus dem linken Strafraumeck erwies sich die Werder-Keeperin als Meisterin ihres Fachs und boxte den Ball zur Ecke. Kurz zuvor hatte auch FSV-Torhüterin Leah Blome mit einer Fußabwehr-Parade Kunkel geglänzt und auch den Nachschuss pariert. Zur zweiten Halbzeit stellte Britta Hainke leicht um. Statt der nun wie gewohnt als Sturmspitze agierenden Greta Hohensee beauftragte sie Lara Mehn mit der Aufgabe als linke Außenverteidigerin. Notwendig wurden die beiden Experimente, weil die dort gesetzte Kapitänin Elina Büttner wegen noch nicht genau diagnostizierter Probleme am Sprunggelenk pausierte. Als gelungen bezeichnete die neue Trainerin den Versuch, mit Emma Bendix eine gelernte Innenverteidigerin auf die Position sechs zu stellen. „Sie hat viel Ruhe am Ball“, stellte Hainke fest. Zur auffälligsten Spielerin auf dem Platz avancierte Anna Stockmann. Die 17-Jährige setzte sich häufig offensiv auf dem rechten Flügel durch und eroberte mit energischer Zweikampfführung auch hinter der Mittellinie viele Bälle. „Leider haben wir aus den Ballgewinnen und den guten Aktionen über außen noch zu wenig gemacht“, bedauerte Britta Hainke. Die ausgeglichene Partie hatte im zweiten Durchgang nicht mehr viele Torraumszenen zu bieten. Werder Bremen hatte in der 70. Minute Pech mit einem Lattentreffer. Die beste Chance für den FSV hatten Biggi Schmücker und Lara Mehn in der 73. Minute im Anschluss an eine Hohensee-Ecke. Die nächste Möglichkeit, die Chancenverwertung zu verbessern, hat der FSV am Mittwoch, 18. Februar. Um 19.00 Uhr gastiert Ligakonkurrent Wacker Mecklenbeck, gegen den man bereits Hin- und Rückspiel absolviert hat, in der Tönnies-Arena. FSV Gütersloh (1. Halbzeit): Blome – Koepke, Mehn, Schmücker, Hohensee – Stockmann, Bendix, Kammermann, Schindler – Rädeker, Schön. FSV Gütersloh (2. Halbzeit): Seggelmann – Koepke, Rother, Schmücker, Mehn (76. Babic) – Stockmann (85. Schön), Bendix, Kammermann, Schindler (87. Meier) – Hohensee, Rädeker (76. Soundé).
U16 des FSV Gütersloh überzeugt beim 1:1 im Testspiel
In der Vorbereitung auf den zweiten Saisonteil in der B-Juniorinnen-Westfalenliga ist die U16 des FSV Gütersloh einen Schritt vorangekommen. Gegen die männlichen C-Junioren der JSG Neubeckum/Vellern erreichte das Team von Steffen Willmann ein 1:1 und legte – was noch wichtiger ist – nach Meinung des Trainers einen „absolut ordentlichen Auftritt“ hin. Willmann lobte vor allem die Intensität in den Zweikämpfen und die Tatsache, dass seine Mädels häufig spielerische Lösungen fanden. Gut war auch, dass das Team nach dem Gegentreffer zum 0:1-Rückstand seiner Linie treu blieb und sich rasch mit dem 1:1-Ausgleich durch Fejola Burshille (62.) belohnte. „Baustelle“ bleibt für Willmann die Chancenverwertung, denn schon im ersten Abschnitt der 2 x 35-Minuten-Partie ließ der FSV einige gute Möglichkeiten liegen. Im zweiten Durchgang führten auch eine Top-Chance von Antonia Aulbur und eine finale Aktion von Fejola Burshille nicht zum Erfolg. Andererseits zeichnete sich Torhüterin Andrijana Perkovic mit einer starken Parade bei der Neubeckumer Top-Chance aus. FSV Gütersloh U16: Perkovic – Öcal (55. Cilgin), Sudkemper, Krahner – Böhner (55. Schielke), Pieke – Reger (55. Aulbur), Nölle, Burstein (41. Wilmes) – Micic (41. Burshille), Cholewa (55. Ismail).
DFB verleiht Ehrenamtsurkunden an Elina Büttner und Matthias Kaiser
Ehrenamtliches Engagement ist die Basis für die Arbeit der Sportvereine und ist auch für den FSV Gütersloh unerlässlich. Dieses Engagement wurde auch vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) gewürdigt, der Urkunden für vorbildliche ehrenamtliche Leistungen an Elina Büttner und Matthias Kaiser verliehen hat. Die von DFB-Präsident Bernd Neuendorf und vom westfälischen Verbandspräsidenten Manfred Schnieders unterzeichneten Urkunden wurden am Samstag vor dem B-Juniorinnen-Regionalligaspiel des FSV gegen den VfL Bochum in der Tönnies-Arena unter dem Beifall des Publikums von FSV-Geschäftsführer Michael Horstkötter überreicht. Elina Büttner wurde als „Fußballheldin“ im Rahmen der „Aktion junges Ehrenamt“ ausgezeichnet. Die 22-Jährige kam 2014 als elfjähriges Mädchen zum FSV Gütersloh. Sie durchlief sämtliche U-Teams des Vereins und spielte von 2020 bis 2022 mit den Frauen in der 2. Bundesliga. Anschließend zog sie sich in die „Zweite“ zurück, stieg von der Westfalenliga in die Regionalliga auf und ist hier heute die Kapitänin der „Ersten“. Auch als aktive Spielerin war sie immer eine hilfreiche Ansprechpartnerin, die sich für die Belange des Vereins einsetzte. Im Sommer 2023 übernahm sie auch formell Verantwortung für die Nachwuchsförderung beim FSV, indem sie sich ehrenamtlich als Co-Trainerin des U16-Teams engagierte. In der Saison 2024/2025 wechselte sie in das Trainerteam der U17, die als Regionalligist in der höchsten deutschen Spielklasse spielt. Auch hier übernahm sie ehrenamtlich nicht nur Aufgaben in der Trainingsleitung und im Spieltagscoaching, sondern war in vielfältiger Weise bei der Organisation von Trainingslager, gemeinsamen Reisen und diversen administrativen Angelegenheiten involviert. Auch als der Verein im Frühjahr 2025 mit einer Crowdfunding-Aktion öffentlichkeitswirksam ums finanzielle Überleben kämpfte, stellte sich Elina Büttner wie selbstverständlich als Gesicht für die Kampagne zur Verfügung. Ihre Co-Trainertätigkeit bei der U17 setzt sie sie in der laufenden Saison 2025/2026 fort. Dabei ist sie aufgrund ihrer eigenen Erfahrungen eine wertvolle Vertrauensperson für die jungen Spielerinnen. „Fußball ist meine Leidenschaft und ich fühle mich in diesem Verein wohl. Dann tut man auch etwas für andere und nicht nur für die eigene Mannschaft“, lautet ihre Begründung für den großen Einsatz. „Man gibt den Mädels auch etwas zurück, wovon man als U17-Spielerin früher selbst profitiert hat.“ In der Summe führt das dazu, dass Elina Büttner, die aus Rietberg stammt und inzwischen in Herzebrock wohnt, beinahe täglich für den FSV Gütersloh tätig ist. Neben dem Engagement für ihren Verein versucht Elina Büttner auch in anderer Hinsicht den Mädchenfußball nach vorne zu bringen. Als Masterstudentin für das Grundschullehramt leitet sie zusammen mit ihrer FSV-Mitspielerin Pauline Berning eine Fußball-AG für Fünft- bis Siebtklässlerinnen am Einsteingymnasium in Rheda-Wiedenbrück. Matthias Kaiser kam wie die „Jungfrau zum Kind“, wie er selber sagt, doch jetzt ist er beim FSV Gütersloh kaum mehr wegzudenken. „Ich wusste gar nicht, dass es Mädchenfußball gibt“, blickt der 57-Jährige auf seine Anfänge beim Frauensportverein zurück. 2014, fünf Jahre nachdem er seine Heimat in Landkreis Eichsfeld (Thüringen) verlassen hatte und nach Rheda-Wiedenbrück gezogen war, kam der frühere Torwart durch Zufall mit dem FSV in Kontakt. Er nahm das Angebot, als Torwarttrainer des damaligen U17-Bundesligateams zu arbeiten, mit Begeisterung an: „Disziplin, Ordnung, Respekt – da war Schliff drin. Es steckte ein Leistungsgedanke dahinter, und man hatte Ziele.“ Unter Jacqueline Dünker wurde er Co-Trainer der U17, und als die 2. Frauenmannschaft 2018 in die Landesliga abstieg, schien Matthias Kaiser der richtige Mann, um den notwendigen Neuaufbau zu organisieren. Der Turnaround gelang. Als Meister schaffte der FSV II die sofortige Rückkehr in die Verbandsliga, und 2022 gelang der Aufstieg in die Regionalliga. Drei Mal erreichte die „Zweite“ mit „Matze“ Kaiser als Teamorganisator und Co-Trainer den Klassenerhalt, bis das Team 2025 zur „Ersten“ wurde. Und natürlich stellte er sich voll verantwortlich zur Verfügung, als Cheftrainer Mark Oliver Stricker im Januar nach einem Verkehrsunfall ausfiel. Neben dem Leistungsgedanken fesselt ihn aber auch die soziale und emotionale Bereicherung seines Lebens: „Ich habe hier viele Menschen kennengelernt und das Engagement beim FSV macht mir Spaß.“ Weil der umtriebige und hilfsbereite Matthias Kaiser ohnehin zu den „Daueranwesenden“ in der Tönnies-Arena zählt, wurde er auch in anderer Hinsicht zum Glücksfall für den FSV Gütersloh. Vor drei Jahren übernahm er zusätzlich den Posten des Platzwarts in der Tönnies-Arena. „Weil ich so gerne Trecker fahre“, scherzt Kaiser, der frühere Agrotechniker. Dabei nicht die Zeit zu vergessen, hilft ihm jetzt ein Ehrenamt-Geschenk vom DFB – eine schicke Uhr.
U19 des FSV Gütersloh hält beim 1:4 in Saarbrücken überraschend gut mit
Aus schwierigen Bedingungen das Bestmögliche herausholen – das war die Vorgabe für das Team des FSV Gütersloh für die Samstagvormittag-Partie in der WDFV U19-Juniorinnen-Liga beim 1. FC Saarbrücken. „Die Mädels haben das super umgesetzt“, schwärmte Trainer Robert Helmschrott trotz der 1:4-Niederlage. Bei seinem Debüt als verantwortlicher Coach, bei dem er von Aiko Marschner unterstützt wurde, stand Helmschrott nämlich nur ein Aufgebot von elf Spielerinnen zur Verfügung. Und in Ermangelung einer gelernten Torhüterin stellte sich mit Lena Marie Krahner eine Feldspielerin zwischen die Pfosten. „Unter diesen Umständen haben wir ein gutes Ergebnis erzielt“, bedankte sich das Trainerteam bei allen Akteurinnen, mit denen man bereits tags zuvor angereist war und in der Jugendherberge übernachtet hatte. Auf dem Kunstrasenplatz in Völklingen präsentierten sich die Gütersloherinnen zweikämpferisch „on point“, wie es Helmschrott formulierte und sie beherzigten die Taktik, schnell und einfach zu spielen. Aus der unklaren Abwehr einer Ecke (29.) und eines Freistoßes (40.) resultierte der 0:2-Pausenrückstand. Der Tabellenfünfte aus Saarbrücken legte in der 54. und 73. Minute zwei Treffer nach, bevor sich der FSV Gütersloh für seinen Einsatz belohnte. Mit einem starken Durchmarsch von der Mittellinie aus und einem Zuspiel im genau richtigen Moment bereitete Hannah Leßner in der 75. Minute den Treffer von Acelya Gök zum 1:4-Endstand vor. Große Hoffnung auf den ersten Saisonsieg darf sich das Team für das nächste Spiel machen. Am Samstag, 21. Februar, tritt der FSV als Tabellenvorletzter beim ebenfalls noch sieglosen Schlusslicht DJK TUSA 06 Düsseldorf an. FSV Gütersloh U19: Krahner – D. Gök, Wesseler, Leßner, Kirjanow – Babic, Topal, Marczak, Rödel – Bremke, A. Gök.
U17 des FSV Gütersloh fehlt es beim 1:2 gegen VfL Bochum an Durchschlagskraft
Die U17 des FSV Gütersloh hat im Kampf um eine Top-Platzierung in der B-Juniorinnen-Regionalliga einen unerwarteten Rückschlag erlitten. Zwei Wochen nach dem 5:1-Erfolg über den 1. FC Köln kassierte das Team von Lukas Jäschke und Daniel Schiewe im zweiten Heimspiel hintereinander eine 1:2-Niederlage gegen den Tabellensechsten VfL Bochum. Zwar bleibt Gütersloh mit 25 Punkten auf Rang zwei, doch der Rückstand auf Tabellenführer SGS Essen (29 Punkte), der das Spitzenspiel beim drittplatzierten DSC Arminia Bielefeld (24) mit 2:1 gewann, wuchs an. Zudem haben Essen und Bielefeld noch zwei Spiele mehr auszutragen. Ohne die privat verhinderten Johanna Braune und Theresa Peters, die erkrankten Lena Latton und Ella Combrink, die verletzte Clea Fleiter sowie die zur U19 abgestellte Ina Kirjanow schickte der FSV ein junges Team, in dem die Altjahrgänge in der Minderheit waren, auf den Platz. Überraschend waren dennoch individuelle Patzer in der Abwehr, bislang angesichts von nur vier Gegentreffern das Paradestück. Der Bochumer Führung in der 6. Minute durch Yaren Erdek ging bereits der zweite Gütersloher Fehler voraus. Es dauerte, bis die Gastgeberinnen besser ins Spiel fanden und offensive Akzente setzten. Mit einem 16-Meter-Versuch (19.) hatte Merle Rohden ebenso wenig Erfolg wie mit ihrem zu hoch angesetzten Abschluss nach einem starken Solo (23.). Pech hatte in der 28. Minute Ida Starke, dass VfL-Keeperin Samia Carolina Rosita Elanie Fiedler den Ball nach einer Ecke mit einer tollen Rettungstat noch über die Latte lenkte. Mit der nächsten Ecke aber war der verdiente Ausgleich fällig: Lotta Horstmann sprang glänzend in den von Friederike Ladage nach innen getretenen Ball und köpfte ihn unhaltbar zum 1:1 ein (29.) – der vierte Saisontreffer für die Innenverteidigerin. In dieser Drangphase verpasste der FSV sogar die Führung, als Kapitänin Mette-Mia Pollmeier mit einem Schuss aus ganz spitzem Winkel an der Bochumer Keeperin scheiterte (34.). Allerdings musste Pollmeier wenig später (36.) auch einen Rückstand verhindern, indem sie einen weiteren Abwehrpatzer ausbügelte, dem kurz vor der Pause auch noch der nächste folgte. Im zweiten Durchgang spielte nur noch ein Team, das des FSV Gütersloh. Immer wieder kamen die Jäschke-Schützlinge in gute Abschlusspositionen. „Aber es waren ja fast nur Rückgaben auf die gegnerische Torhüterin“, bedauerte der Cheftrainer. Egal ob es Pollmeier, Rohden, Lohnherr, Starke oder später die eingewechselte Meriam Cilgin versuchten – den Schüssen fehlte Präzision und/oder Schärfe. Ein starker Hackentrick von Ladage (57.) wurde ebenso eine Beute der Bochumer Schlussfrau wie die Top-Chance für Geburtstagskind Yumnah Lohnherr in der 68. Minute. Im Gegenzug gab es dann aber die kalte 1:2-Dusche für unser Team. Bochum konterte zum zweiten Mal in dieser Halbzeit über die eingewechselte Marit Wichert (69.), und die Stürmerin ließ FSV-Torhüterin Kim Fahrmeyer keine Chance. Alle Gütersloher Bemühungen, sich noch hochkarätige Chancen auf den Ausgleich zu erspielen oder zu erkämpfen, waren nicht von Erfolg gekrönt. Weiter geht es für unsere Talente in der Regionalliga am 1. März mit der Partie beim Schlusslicht SSV Rhade. FSV Gütersloh U17: Fahrmeyer – Meier, Bretthauer, Horstmann – Schulte (41. Burstein), Pollmeier, Lohnherr, Rohden, Starke (62. L. Krahner) – Starkmann (75. Cilgin), Ladage.