FSV Gütersloh 2009

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FSV Gütersloh 2009

U16-Juniorinnen des FSV Gütersloh gewinnen B-Juniorinnen Trinkgut Cup 2025

Turniersieg für die U16 des FSV beim B-Juniorinnen Trinkgut Cup 2025. (Foto: Steffen Willmann / FSV Gütersloh 2009)

Die U16-Mannschaft des FSV Gütersloh hat am Sonntag den vom TuS Westfalia Neuenkirchen veranstalteten B-Juniorinnen Trinkgut Cup 2025 für sich entschieden. Unter der Leitung von Cheftrainer Steffen Willmann präsentierten sich die Spielerinnen in bestechender Form und dominierten das Hallenturnier von Beginn an. In der Vorrundengruppe B blieb die Mannschaft ungeschlagen und sicherte sich mit drei klaren Siegen den Gruppensieg: 5:0 gegen den SC Gremmendorf, 5:0 gegen Rot Weiss Ahlen und 7:0 gegen Blau-Weiß Gütersloh. Im anschließenden Finale trafen die U16-Juniorinnen auf die Warendorfer Sportunion, einen Rivalen aus der B-Juniorinnen-Westfalenliga. Auch hier zeigten die FSV-Talente ihr Können und gewannen souverän mit 3:0. Damit feiert die U16 bereits den zweiten Hallenturniersieg in diesem Winter. Vor einer Woche hatten die Spielerinnen bereits den Lutz Kaiser Cup 2025 in Greven gewonnen.

Landrätin Ina Laukötter übernimmt Schirmherrschaft des Gütersloher Hallenmasters 2026

Foto: © Kreis Gütersloh

Der FSV Gütersloh gibt bekannt, dass Ina Laukötter, Landrätin des Kreises Gütersloh, die Schirmherrschaft für das Gütersloher Hallenmasters 2026 um den Keystone Sports Cup übernimmt. Sie folgt damit auf Sven-Georg Adenauer, der Deutschlands größtes Hallenturnier für B-Juniorinnen seit seiner Premiere begleitet hat. Vom 9. bis 11. Januar 2026 wird die Innenstadtsporthalle des Städtischen Gymnasiums Gütersloh erneut Austragungsort des renommierten Nachwuchsturniers. Insgesamt 20 Spitzenteams aus dem gesamten Bundesgebiet nehmen teil. Eröffnet wird das Turnier am Freitag, 9. Januar 2026, um 19:00 Uhr mit der Partie des Titelverteidigers 1. FFC Turbine Potsdam gegen den VfB Stuttgart. Die Übernahme der Schirmherrschaft wird als wichtiges Zeichen der Wertschätzung für den Mädchen- und Jugendfußball im Kreis Gütersloh verstanden und unterstreicht die Bedeutung des Gütersloher Hallenmasters als überregional anerkanntes Nachwuchsturnier.

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2026!

Foto: Dennis Seelige / FSV Gütersloh 2009

Liebe Fans, Sponsoren, Partner, Medienvertreter*innen und Freunde des FSV Gütersloh, das Jahr 2025 war für uns alle eine besondere Herausforderung. Mit viel Einsatz und Zusammenhalt haben wir gemeinsam die schwierige Zeit gemeistert – und das vor allem dank der unglaublichen Unterstützung von euch allen. Besonders möchten wir uns bei den vielen Spenderinnen und Spendern bedanken, die im Rahmen der Crowdfunding-Kampagne „Schenk uns eine Zukunft“ dazu beigetragen haben, den FSV finanziell zu retten. Eure großzügige Hilfe hat unseren Verein getragen und ermöglicht, dass wir weiterhin gemeinsam für den FSV Gütersloh kämpfen können. Ein herzlicher Dank geht an unsere Fans, Spielerinnen und Eltern, die uns in jeder Phase unterstützt haben, sowie an unsere Sponsoren, Partner und die Medien, die immer an unserer Seite standen. Ein besonders großes Dankeschön richtet sich an den 1. FC Nürnberg, den Fanclub „Clubfrauen Freunde“, die Fans des FC Gütersloh, die Fussballschule Grenzland und viele weitere, die ebenfalls Teil dieser großartigen Aktion waren. Ebenso danken wir dem FSV-Hauptsponsor Premium Food Group sowie der Klaus-Peter Reinert Stiftung, die mit ihrer Unterstützung maßgeblich zum Erfolg beigetragen haben. Auch wenn der sportliche Rückschlag – der Abstieg aus der 2. Frauen-Bundesliga – schmerzhaft war, blicken wir mit Zuversicht navch vorne. Der Verein befindet sich in einem Umbruch und wir starten mit Mut und neuen Chancen in das Jahr 2026. Wir wünschen euch allen frohe Weihnachten, erholsame Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Möge das neue Jahr euch Gesundheit, Glück und viele positive Momente bringen. Danke für eure Treue und Unterstützung! Herzliche Grüße, Euer FSV Gütersloh

FSV Gütersloh lädt zum U13- und U15-Sichtungstraining am 5. Januar 2026 ein

Fußball in der Tönnies-Arena. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Der FSV Gütersloh lädt talentierte und fußballbegeisterte Mädchen herzlich zu einem Sichtungstraining für die Altersklassen U13 und U15 in die Tönnies Arena ein! Wenn du Spaß am Fußball hast, ehrgeizig bist und Teil eines starken Teams werden möchtest, dann bist du bei uns genau richtig. Wir freuen uns darauf dich kennenzulernen und Dein Talent zu fördern, also traue dich und komm vorbei. 📅 Wann: Mo. 05.01.26 📍 Wo: Tönnies Arena, In der Mark 2, Rheda Wiedenbrück ⏰ Uhrzeit: 16:30 Uhr Wichtiger Hinweis: Für die Teilnahme am Sichtungstraining wird eine Probetrainingserlaubnis des aktuellen Vereins benötigt. Diese und weitere Informationen findest Du auf unserer Homepage https://fsvguetersloh.de/verein/probetraining/ Bitte bringt diese unterschrieben zum Training mit – ohne Probetrainingserlaubnis ist eine Teilnahme leider nicht möglich. Solltest du zurzeit nicht in einem Verein spielen, dann brauchst du die Erlaubnis, natürlich nicht. Anmeldung & Kontakt: Ihr könnt euch vorab per E-Mail unter r.philipper@fsvguetersloh.de oder telefonisch unter 01523 – 1732844 anmelden oder Fragen stellen. Gebt dabei euren Namen, Jahrgang, aktuellen Verein und Position an. Natürlich könnt ihr auch ohne Voranmeldung am Sichtungstraining teilnehmen. Wir freuen uns auf euch und eine spannende Trainingseinheit! Euer FSV Gütersloh 2009 e.V. – Frauen- und Mädchenfußball

U17 des FSV Gütersloh muss sich wieder mit einem 0:0 zufrieden geben

FSV-Nachwuchsspielerin Johanna Braune (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Die U17 des FSV Gütersloh hat sich am Samstag torlos in die Winterpause verabschiedet. Man kann das 0:0 gegen den FC Iserlohn als Bestätigung eines Trends bewerten, denn schon in den beiden Partien zuvor gegen Fortuna Düsseldorf (0:0) und Bayer Leverkusen (1:2) hatten die Gütersloherinnen nicht wie erwartet gepunktet. Das Wort „Ergebniskrise“ schmeckt Lukas Jäschke dennoch nicht. Wohl aber stimmt der Cheftrainer unseres Regionalligateams dem Begriff „Offensivschwäche“ zu. In den elf Hinrundenspielen hat der defensiv überragend starke FSV bei drei Gegentreffern nämlich nur 16 Tore erzielt. Für einen Tabellendritten, der lange darauf hoffen durfte, um den Titel mitzuspielen, ist das kein guter Wert. Nun muss unser Talentschuppen (22 Punkte) sogar befürchten, seine erste Verfolgerposition hinter der SGS Essen (26) und Arminia Bielefeld Bielefeld (24) einzubüßen. Denn neben den beiden Tabellenersten hat auch der Tabellenvierte aus Iserlohn (21) noch ein Hinrundenspiel in der Hinterhand. Auf die Probleme der letzten Wochen hatte das Trainerteam mit personellen Umstellungen reagiert. „Wir mussten etwas ändern“, erklärte Jäschke die Anfangself, in der mit Lotta Horstmann eine Innenverteidigerin ebenso wie die sonst auf dem Flügel agierende Kapitänin Mette-Mia Pollmeier im offensiven Mittelfeld agieren sollte. Hinten komplettierte Ina Kirjanow die Dreierkette, und ganz vorne stürmten erstmals in dieser Saison Lena Latton und Yumnah Lohnherr. Der Aufstellungsmut schien belohnt zu werden, denn der FSV begann stark und kam durch Horstmann (3.) und Pollmeier (6.) zu zwei frühen Abschlüssen. Noch größer war die Möglichkeit für Yumnah Lohnherr in der 9. Minute, doch sie bugsierte eine Hereingabe von Friederike Ladage haarscharf am kurzen Pfosten vorbei. Die größte Chance in der überlegen geführten ersten Halbzeit hatte Mette-Mia Pollmeier in der 26. Minute auf ihrem starken linken Fuß, doch sie feuerte den Ball aus zwölf Metern direkt auf die gute Iserlohner Torhüterin Carolin Sunder ab. Positiv war, dass der FSV defensiv nichts anbrennen ließ, weil Merle Rhoden und Sophie Haag alle potenziell brenzligen Situationen routiniert klärten und weil die rasanten Iserlohner Vorstöße über den rechten Flügel im Verbund gut verteidigt wurden. Diverse Wechsel und Umpositionierungen führten bei den Gütersloherinnen nicht dazu, im zweiten Durchgang durchschlagskräftiger zu werden. Im Gegenteil: Außer einem knapp das Ziel verfehlenden Kopfball von Sophie Haag nach einer Ecke von Johann Braune (66.) produzierte unser Team keine Torgefahr mehr. Häufig wenn es darum ging, eine aussichtsreiche Situation auf scharf zu stellen, machten technische Patzer oder falsche Entscheidungen die Hoffnung zunichte. Zum Glück rächte sich das nicht vollends, als Iserlohn in der 76. Minute zu einer Doppelchance kam, jedoch den finalen Kopfball nach einer Ecke nicht gut genug platzierte. Für unsere U17 geht es in der Regionalliga am 31. Januar mit dem Heimspiel gegen den 1. FC Köln weiter. Vorher aber stehen mehrere Hallenturniere im Terminkalender, wo das Gütersloher Hallenmasters 2026 um den Keystone Sports Cup vom 9. bis 11. Januar als absoluter Höhepunkt markiert ist. FSV Gütersloh U17: Kleimann – Haag, Rohden, Kirjanow (55. Rehpöhler) – Peters (70. Combrink), Horstmann, Braune, Pollmeier (64. Schulte), Ladage – Lohnherr, Latton (41. Bretthauer).

U19 des FSV Gütersloh holt 2:2-Unentschieden gegen Schalke

FSV-Nachwuchsspielerin Natalia Marczak (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Die U19-Juniorinnen des FSV Gütersloh haben in der WDFV U19-Juniorinnen-Liga einen Achtungserfolg erzielt. Gegen den FC Schalke 04 holten die diesmal von Marwin Hoyer gecoachten Talente am Mittwochabend in der Tönnies-Arena ein 2:2-Unentschieden. Es war im neunten Spiel dieser freiwilligen Nachwuchsliga der zweite Punktgewinn für unser noch siegloses Team, das derzeit Rang neun im Feld der zehn teilnehmenden Klubs belegt. Die U19 des Traditionsklubs aus Gelsenkirchen, bei dem der frühere FSV-U17-Trainer Fabian Franz an der Seitenlinie stand und für den mit Jada Asamoah eine 18-jährige Tochter von Ex-Nationalspieler Gerald Asamoah stürmte, ist Tabellensiebter. Entsprechend lobte Marwin Hoyer sein aus dem Nachwuchsbereich des FSV recht bunt zusammengesetztes Team, das in dieser Konstellation noch nie zusammenspielte. „Das sah gut aus und die Spielerinnen können sich auf die Fahne schreiben endlich mal wieder ein achtbares Ergebnis erreicht zu haben.“ Noch zur Pause sah es so aus, als könne die U19 sogar den ersten Saisonsieg feiern. Der FSV, der mit Angreiferin Anna-Sophie Schindler und Innenverteidigerin Emma Bendix zwei Stammkräfte aus dem Frauen-Regionalligakader in die Anfangself entsandt hatte. Nach dem 1:0 durch Mia Wesseler (12.) hatte Schindler ein feines Zuspiel von Bendix in der 19. Minute in Klassemanier zum 2:0 genutzt. Fast wäre Bendix in der 43. Minute sogar ein dritter Treffer gelungen, doch ihr Kopfball nach einer Ecke rauschte haarscharf am Pfosten vorbei. Allerdings hatten die Gütersloherinnen schon im Verlauf des ersten Durchgangs ihre Dominanz etwas eingebüßt. Sie konnten von Glück sagen, dass Schalkes Leshley van Verseveld in der 35. Minute eine Top-Chance mit Nachschussmöglichkeit ausließ. Zur zweiten Halbzeit wechselte Schalke vor allem mit Samantha Weimann Qualität ein, während der FSV kurz nach Wiederbeginn Qualität auswechselte. Trainer Marwin Hoyer blieb damit der Idee der WDFV-Liga treu, jungen Spielerinnen Einsatzmöglichkeiten unter Wettkampfbedingungen zu verschaffen. Zu Torchancen kamen die Gütersloherinnen nicht mehr, dafür aber die Gäste im Minutentakt: Erst landete ein Freistoß an der Latte (65.). Dann senkte sich eine Bogenlampe der kurz zuvor eingewechselten Tuana Gedikli über FSV-Keeperin Rebecca Otto hinweg zum 2:1-Anschlusstreffer ins Netz (66.). Und dann erzielte Weimann mit einem Freistoß aus fast 25 Metern den 2:2-Ausgleich. Der FSV erholte sich von dieser konfusen Phase aber wieder und verteidigte nun leidenschaftlich. Nachdem Rebecca Otto in der 85. Minute einen Weimann-Schuss an die Latte gelenkt und Lena Marie Krahner den Abpraller vor der einschussbereiten Jada Asamoah geklärt hatte, war der Punktgewinn eingesackt. FSV Gütersloh U19: Otto – Kirjanow (87. A. Gök), Mehn (49. Rehpöhler), Haag, Bendix – Latton, Marczak (87. Rödel), Wesseler, Topal (55. Krahner) – Schindler (49. Meier), Ladage.

U16 des FSV Gütersloh überwintert in der Westfalenliga auf dem 7. Tabellenplatz

U16-Cheftrainer Steffen Willmann mit seinen Spielerinnen. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Die jüngsten Talente des FSV Gütersloh, die U16-Juniorinnen, beendeten die Hinrunde in der B-Juniorinnen-Westfalenliga mit 16 Punkten aus elf Spielen auf einem insgesamt zufrieden stellenden 7. Tabellenplatz. Die Chance, in der oberen Hälfte zu überwintern, verspielte das Team von Steffen Willmann und Andreas Weckheuer durch eine 0:2-Niederlage beim Tabellendritten VfL Bochum. „Das Ergebnis geht in Summe in Ordnung, denn Bochum war vor allem technisch sehr stark“, sagte Cheftrainer Willmann. Obwohl der FSV die Anfangsphase verschlief, kam er in der 9. Minute zur ersten großen Chance: Nisa Ismail war passend in einen Schnittstellenpass gestartet und hatte die Torhüterin richtigerweise zu überlupfen versucht. Die Bochumer Keeperin touchierte den Ball jedoch noch leicht mit einer Hand, wodurch er auf dem Weg ins Tor an Tempo verlor und noch von einer Verteidigerin geklärt werden konnte. Die Quittung für ihren unguten Beginn erhielten die Gütersloherinnen fast postwendend in der 13. Minute durch das Bochumer 1:0. Den Rest der ersten Halbzeit gestaltete der FSV ausgeglichen, und er hätte in der 20. Minute auch den Rückstand ausgleichen können: Leider fehlte es Nele Burstein das Selbstvertrauen für einen starken Abschluss, als sie nach einer tollen Doppelpass-Kombination mit Nisa Ismail von links in den Strafraum eindrang. Mitten in die beste Phase seines Teams unmittelbar nach Wiederanpfiff musste Steffen Willmann erleben, dass eine unglückliche Aktion von Torhüterin Paula Rowny dem VfL Bochum das 2:0 ermöglichte (49.). Von diesem Rückschlag erholte sich der FSV nicht mehr. Weil  die Gastgeberinnen in den letzten 20 Minuten klar überlegen waren und auch zu guten Chancen kamen, mussten unsere Mädels froh sein, kein drittes Gegentor mehr kassiert zu haben. FSV Gütersloh U16: Rowny – Cilgin, Stienhans (66. Öcal), Li. Krahner – Wilmes, Mathpout (54. Kriener), Pieke, Hölter (60. Schielke), Burstein – Micic (54. Cholewa), Ismail (60. Gebes).

FSV Gütersloh II trotzt bei 1:3-Niederlagen den Personalproblemen

Lara Mehn im Einsatz für den FSV Gütersloh II. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Die „Zweite“ des FSV Gütersloh hat einmal mehr aus einer schwierigen personellen Situation heraus ein achtbares Ergebnis erzielt. „Ich bin echt stolz auf die Mädels“, sagte Marwin Hoyer nach der 1:3-Niederlage des Drittletzten beim Tabellenvierten der Westfalenliga, dem SV Kutenhausen-Todtenhausen. Dabei setzte der Trainer notgedrungen seine etatmäßige Torhüterin Emily Wittkowsky als rechte Außenverteidigerin im Feld ein. Zwischen die Pfosten rückte damit Co-Trainerin Celina Seggelmann. Auf der Bank saß erstmals nach ihrem Wechsel von Borussia Dortmund II lediglich die gerade halbwegs von einem Kreuzbandriss genesene Elaine Eickmann. Die 20-Jährige musste in der 69. Minute tatsächlich ran, weil Helena Babic (18) so unglücklich weggeknickt war, dass bei Marwin Hoyer mit Blick auf das Knie durchaus ernsthafte Befürchtungen aufkamen. An der Niederlage bei seinem Ex-Verein deutelte der FSV-Coach nicht herum. Allerdings monierte er, dass Schiedsrichter Eugen Podsigun vor dem zweiten Gegentreffer in der 44. Minute weiterspielen ließ und nicht abpfiff, nachdem Abwehrchefin Mia Wesseler von einem Ball aus kurzer Distanz am Kopf getroffen worden und zu Boden gegangen war. Mit 0:1 in Rückstand geraten war der FSV in der 14. Minute, das 0:3 fing er sich in der 52. Minute. In der zweiten Minute der Nachspielzeit belohnten sich unsere Mädels für ihren starken Einsatz: Lea-Sophie Rödel traf im Anschluss an eine von Emily Wittkowsky getretene Ecke zum 1:3-Endstand. Marwin Hoyer freut sich auf den am 14. Februar 2026 beginnenden zweiten Saisonteil: „Das Team ist auf einem sehr guten Weg und ist endlich konkurrenzfähig in dieser Liga.“ FSV Gütersloh II: Seggelmann – Wittkowsky, Mehn, Wesseler, Babic (69. Eickmann) – Rödel, Soundé, Ogwago – Marczak, Murati – Dragaj.

FSV Gütersloh klettert mit 0:0 in Rhade auf einen Nichtabstiegsplatz

FSV-Torhüterin Leah Blome (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Der FSV Gütersloh überwintert in der Regionalliga auf einem Platz, der am Saisonende aller Voraussicht nach den Klassenerhalt bedeutet. Zwar verpasste es das Team von Trainer Mark Oliver Stricker im letzten Spiel des Jahres, sich mit einem Erfolg beim direkten Konkurrenten SSV Rhade noch mehr Luft im Abstiegskampf verschaffen. Doch auch der mit dem 0:0 gewonnene Punkt reichte, um in der Tabelle an der Sportvereinigung Deutz 05 vorbei vom drittletzten auf den viertletzten Rang zu klettern. Dabei profitiert der FSV, der im 15. Saisonspiel zum neunten Mal ungeschlagen blieb, von seinem ausgezeichneten Torverhältnis (-9) gegenüber den punktgleichen Deutzerinnen (-18). „Wir hätten hier drei Punkte verdient gehabt“, sagte Stricker angesichts des klaren Übergewichts an Initiative, Ballbesitz, gewonnenen Zweikämpfen und aussichtsreichen Strafraumszenen. Bei allem Bedauern über das Verpassen des zweiten Saisonsieges überwog aber der Stolz auf die Entwicklung des Teams, das im ersten Saisonteil trotz einiger beachtlicher Unentschieden lange auf einem Abstiegsplatz festgeklebt hatte. Der Coach verabschiedete die Spielerinnen deswegen mit Beifall in die fünfwöchige Trainingspause: „Gratulation, dass ihr euch in die Situation gebracht habt, den Klassenerhalt aus eigener Kraft zu schaffen.“ Um das primäre Ziel zu erreichen („Wir durften heute nicht verlieren“) mussten die Gütersloherinnen zweikämpferisch und läuferisch sehr viel in die Waagschale werfen. Der neuerdings vom früheren FSV-Coach Sammy Messalkhi und seinem bereits damaligen „Co“ Marcel Rosa trainierte Tabellenvorletzte spielte seine charakteristische Rustikalität auf dem Kunstrasenplatz im Dorstener Sportpark Risthaus nämlich voll aus. Mark Oliver Stricker konnte auf die fast identische Elf setzen, die auch eine Woche zuvor beim 2:1-Heimsieg über Mecklenbeck begonnen hatte. Verzichten musste das Team leider auf die dabei wieder zur Hochform aufgelaufene Katharina Rädeker; für sie stürmte Anna-Lena Meier auf Linksaußen. Der FSV ließ die im Hinspiel mit 2:0 siegreichen Gastgeberinnen diesmal nicht zur Entfaltung kommen, woran Rechtsverteidigerin Tina Rother beträchtlichen Anteil hatte. Torhüterin Leah Blome musste nicht einen einzigen Ball abwehren. Selbst agierte das Stricker-Team fast durchweg ohne Firlefanz mit langen Schlägen auf die Angriffsreihe Meier-Hohensee-Stockmann, ohne damit allerdings in der ersten Halbzeit ernsthafte Torgefahr heraufzubeschwören. Auch die stark getretenen Standards von Greta Hohensee führten zu keinem zwingenden Abschluss. Ein an die Latte prallender Lupfer (22.) hätte im Erfolgsfall nicht gezählt, weil Anna-Lena Meier bei dem feinen Zuspiel von Antonia Schön wohl knapp im Abseits stand. Im zweiten Durchgang war der FSV Gütersloh durchgängig am Drücker. Zu überstehen gab es lediglich einen Schuss von Nele Wansing (55.) und einen in den Armen von Leah Blome landenden Versuch von Demi Ehler in der 80. Minute. Dazwischen gab es drei Möglichkeiten für unser Team: Erst köpfte Janna Koerdt nach einer Hohensee-Ecke knapp am langen Pfosten vorbei (58.), danach köpfte Emma Bendix in der 62. Minute genau auf Rhades Keeperin Sabine Reinhold, und dann versuchte es die unbändig kämpfende Anna Stockmann aus spitzem Winkel (70.), als ein Zuspiel in die Mitte zielführender gewesen wäre. Endlich zückte Schiedsrichterin Leah Kömpel auch mal gelbe Karten für Fouls der Gastgeberinnen (drei an der Zahl). Hart attackiert wurde auch die eingewechselte Anna-Sophie Schindler, die nach wochenlanger Pause wegen Rückenproblemen ein überraschendes Comeback feierte. In der 78. Minute sorgten Kömpel und ihre Assistentin Lilly Berndtsen für ein (wohl regelkonformes) Kuriosum, indem sie die Einwechslung von Laura Dahlkemper verweigerten. Der Grund: Die FSV-Angreiferin konnte ein fest mit dem Ohrläppchen verwachsenes Piercing trotz aller Bemühungen von Torwarttrainer Matthias Kaiser nicht entfernen, und Abkleben reichte den Unparteiischen nicht. Stattdessen kam die 16-jährige Friederike Ladage zu ihrem dritten Kurzeinsatz bei den Frauen. In der 87. Minute hatte der FSV die Chance zum Lucky Punch, als ein vertikales Zuspiel bei Antonia Schön ankam, sie den Ball aber nicht an der SSV-Torhüterin vorbeibrachte. Der Nachschuss von Anna Stockmann wurde abgeblockt, und der nächste Nachschuss von Anna-Sophie Schindler flog am Pfosten vorbei. „Wir hätten hier gewinnen müssen“, stöhnte Tina Rother angesichts der Überlegenheit. Gleichwohl fuhren die Gütersloherinnen mit gewachsenem Selbstvertrauen und mit größerer Zuversicht auf Erfolg im Kampf um den Klassenerhalt nach Hause. Und der neue Tabellenstand dürfte sich auch positiv auf die Stimmung bei der Weihnachtsfeier auswirken, die der FSV am kommenden Samstag ausrichtet. FSV Gütersloh: Blome – Rother, Schmücker, Bendix, Büttner – Koerdt (61. Haag), Kammermann, Schön – Stockmann, Hohensee (82. Ladage), Meier (61. Schindler). Im Aufgebot: Dahlkemper, Rohden, Otto (Tw).  

U17 des FSV Gütersloh kassiert gegen Bayer Leverkusen die erste Saisonniederlage

U17-Trainerteam des FSV Gütersloh. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Auf den ersten Patzer folgte ein echter Ausrutscher: Das 1:1-Unentschieden der U17 des FSV Gütersloh am vergangenen Wochenende gegen Fortuna Düsseldorf war mehr als nur ein kurzes Abweichen vom Erfolgsweg. Sieben Tage später kassierten unsere bislang unbesiegten Top-Talente mit dem 1:2 bei Bayer 04 Leverkusen am 10. Spieltag der B-Juniorinnen-Regionalliga West die erste Saisonniederlage. Und als wäre das nicht schon bitter genug, mussten die Spielerinnen registrieren, dass sie damit die große Chance verpasst hatten, in den Titelkampf zurückzukehren. Sowohl Spitzenreiter SGS Essen (1:1 in Mönchengladbach) als auch der Tabellenzweite Arminia Bielefeld (2:2 in Iserlohn) ließen nämlich unerwartet Federn. So aber vergrößerten sie sogar den Vorsprung auf fünf und drei Punkte gegenüber dem drittplatzierten FSV Gütersloh. Während sich Bielefeld und Essen im letzten Hinrundenspiel direkt duellieren, müssen sich die Gütersloherinnen (21 Punkte) am 13. Dezember im Heimspiel gegen den Tabellenvierten FC Iserlohn sogar einem nur einen Zähler zurückliegenden Verfolger erwehren. Lukas Jäschke war nach der auf Kölner Stadtgebiet auf dem Kunstrasenplatz am Stammheimer Ring ausgetragenen Partie fassungslos. „Ich weiß auch nicht, was da für ein Film ablief“, sagte der Cheftrainer und suchte zunächst ergebnislos nach Erklärungen für das Geschehen. Zwar ist die Trainingsbeteiligung nach wie vor eine strukturelle Baustelle bei unserer U17. Doch mit Ausnahme einer recht dünn besetzten Bank (nur drei Wechselmöglichkeiten) waren die personellen Voraussetzungen für einen Erfolg beim Tabellenfünften Bayer Leverkusen nicht schlecht. Und mit dem Verlauf der ersten Halbzeit („Die war relativ gut“) waren Lukas Jäschke und seine Trainerkollegen Daniel Schiewe und Elina Büttner durchaus zufrieden. Schließlich führte ihr Team zur Pause mit 1:0, nachdem Innenverteidigerin Lotta Horstmann mit einem schönen Distanzschuss in der 9. Minute ihren dritten Saisontreffer erzielt hatte. Vielleicht wäre die Partie anders gelaufen, wenn der FSV vor dem Seitenwechsel zumindest eine der weiteren guten Möglichkeiten genutzt hätte. „Aber dann kommst du aus der Kabine und stellst das Fußballspielen komplett ein.“ Lukas Jäschke registrierte, dass die Spielerinnen klare Vorgaben nicht beherzigten – etwa dass die Bälle auf dem rutschigen Platz in den Fuß gespielt werden sollen. „Stattdessen wurden die Pässe plötzlich in den Lauf gespielt und viele Bälle waren damit weg.“ Und wenn sich der FSV mal ins vordere Drittel durchkombiniert hatte, wurden die Bälle nicht verwertbar festgemacht: „Immer wieder haben wir uns falsch aufgedreht, um den Ball partout auf den vermeintlich stärkeren Fuß zu bekommen.“ Einen der daraus resultierenden Ballverluste nutzte Leverkusen in der 51. Minute, um über die rechte Abwehrseite ausnahmsweise mal in den Gütersloher Strafraum zu kommen. Hier setzte sich die Fehlerkette fort. Zwar eroberte der FSV den Ball zurück, konnte die Situation aber nicht wirklich bereinigen, so dass ein Rückpass auf Torhüterin Kim Fahrmeyer die Notlösung war. Die 14-Jährige hatte dann das Pech, eine Leverkusenerin anzuschießen, von deren Körper der Ball dann zum 1:1 ins Tor abprallte. „Es war der nullte Torschuss von Bayer“, kommentierte Lukas Jäschke süffisant. Während die Gütersloherinnen zu keiner echten Torchance mehr kamen („Wir haben nur noch gepöhlt“), nutzte Leverkusen in der 70. Minute den ersten Torschuss, um mit einer Bogenlampe den umjubelten 2:1-Siegtreffer zu erzielen. FSV Gütersloh U17: Fahrmeyer – Kirjanow, Rohden, Horstmann – Braune – Peters, Latton (55. Bretthauer), Schulte, Pollmeier – Stahlschmidt (51. Nölle), Ladage.

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