FSV Gütersloh 2009

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FSV Gütersloh 2009

U17 landet mit 2:0 in Ibbenbüren den 15. Saisonsieg

Die U17 des FSV zu Gast in Ibbenbüren. (Foto: Tina Haag / FSV Gütersloh 2009)

Das Titelrennen in der U17-Regionalliga West könnte kaum spannender sein. Vier Spieltage vor Saisonende liegen die sechs Erstplatzierten nur fünf Punkte auseinander. Rechnerische Chancen auf die Meisterschaft darf sich also auch noch der FSV Gütersloh machen, der mit 46 Punkten hinter Mönchengladbach (46), Bielefeld (47), Leverkusen (50), Essen (50) und Köln (51) aktuell den 6. Tabellenplatz belegt. Das Team von Lukas Jäschke, Daniel Schiewe und Elina Büttner fiel am vergangenen Wochenende trotz eines 2:0-Erfolgs bei Arminia Ibbenbüren um einen Rang zurück, weil Gladbach mit einem 7:0-Kantersieg über Schlusslicht Olympia Köln im Torverhältnis vorbeizog. So richtig mit Ruhm bekleckerten sich die Gütersloherinnen bei ihrem 15. Saisonsieg allerdings nicht. Im ersten Durchgang attestierte Lukas Jäschke seiner Elf immerhin eine gute Leistung auf ungewohnten Naturrasen: „Wir hatten eine gute Passqualität und haben viele richtige Entscheidungen getroffen.“ Manko war indes wie schon so oft die Torausbeute. „Wir hätten zur Pause mit 3:0 oder 4:0 führen müssen“, trauerte der FSV-Coach vor allem den ausgelassenen Top-Chancen von Friederike Ladage und Anna Stockmann hinterher. Die 1:0-Führung resultierte aus einem fein herausgespielten Treffer in der 28. Minute. Juliane Mainke dribbelte offensiv an, Pauline Pfeiffer kam ihr zum Anspiel entgegen, drehte auf und spielte einen schönen Schnittstellenpass auf die von weiter hinten durchgestartete Anna Stockmann. Die lief allein auf die starke Ibbenbürener Keeperin zu und schloss diesmal eiskalt ab. Auch das 2:0 in der 56. Minute konnte „Protokollführerin“ Elina Büttner mit einem Ausrufezeichen versehen: Nach einem zu kurz geratenen Abstoß des Gegners eroberte der FSV im Zentrum den Ball und passte ihn sofort in die Tiefe zu Anna Stockmann. Die schob ihn mit ihrem starken linken Fuß unhaltbar ins Eck. Über den Rest der zweiten Halbzeit deckte Lukas Jäschke aber den Mantel des Schweigens: „Leider haben wir das Fußballspielen komplett eingestellt.“ Weiter geht es für unseren Talentschuppen bereits am Freitag, 23. Mai. Um 19.30 Uhr gastiert mit dem SSV Rhade der nur drei Punkte schlechter dotierte Tabellensiebte SSV Rhade in der Tönnies-Arena. FSV Gütersloh U17: Wisznewski – Haag, Rohden, Mainka (64. Lohnherr) – Peters, Stockmann, Schindler, Braune (48. Winter), Leßner – Pfeiffer, Ladage (57. Dragaj).

„Zweite“ steigt nach 0:7 in Köln trotz Klassenerhalt ab

FSV II Kapitänin Tina Rother (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Erst war der Klassenerhalt sicher, dann der Zwangsabstieg aus der Regionalliga: Eine imponierend begonnene Saison fand für den FSV Gütersloh II am Sonntag ein bitteres Ende. Im letzten Saisonspiel kassierte das Team von Trainer Mark Oliver Stricker eine 0:7-Niederlage bei der U20 des 1. FC Köln. Mit 31 Punkten hätte die „Zweite“ als Tabellenneunter eigentlich die Klasse gehalten, doch weil die „Erste“ aus der 2. Liga abgestiegen ist, muss sie zwangsläufig ihren Platz räumen. Dass sich die spezielle Situation auf die Resultate auswirkte – aus den letzten zehn sieglosen Spielen holten die Gütersloherinnen nur drei Punkte – ist verständlich, zumal im Saisonverlauf immer mehr Leistungsträgerinnen an das vom Verletzungspech gebeutelte Zweitligateam abgegeben wurden. „Mo“ Stricker, der seine Spielerinnen vor Saisonbeginn mit einer besonderen Ansage zu motivieren versucht hatte („Die Chance auf den Klassenerhalt beträgt ein Prozent“), ist stolz auf seine Mädels und zufrieden mit dem Abschneiden: „Wir haben deutlich mehr erreicht als erwartet.“ Beim Finale in Köln gelang es dem FSV in der ersten Halbzeit überhaupt nicht, mit den schnellen Gastgeberinnen mitzuspielen. „Zum Lernen konnte man richtig was mitnehmen“, sagte Stricker angesichts des 0:4-Pausenrückstands. Im zweiten Durchgang stellte er auf eine tiefe Staffelung im 5-4-1 um, was immerhin die Zahl der weiteren Gegentore auf drei begrenzte. Und die in keiner Phase aufgebenden Gütersloherinnen kamen sogar selbst zu drei Torchancen. Leider war es Lena Meynert, Lea Bartling und Anna-Lena Meier nicht vergönnt, einen Ehrentreffer zu erzielen. FSV Gütersloh II: Seggelmann – T. Rother, Schmücker, Bendix – Koepke (62. Babic), Schön, Meynert, Büttner (68. Topal) – Bartling, Marczak, Meier.

FSV Gütersloh steht nach 0:6-Niederlage vor 20.132 Zuschauern Spalier für den Meister Union Berlin

Zweitligaabschied vor Rekordkulisse: FSV zu Gast im Stadion an der Alten Försterei. (Foto: Dennis Seelige / FSV Gütersloh 2009)

Das hat es noch nie gegeben: „Gütersloh, Gütersloh“-Sprechchöre hallten am Sonntag durch das Stadion An der Alten Försterei. Die Rekordkulisse von 20.132 Zuschauern honorierte den sportlich fairen und zugleich bitteren Auftritt des schon vorher zum Abstieg aus der 2. Frauen-Bundesliga verurteilten FSV Gütersloh bei der Meisterkür des 1. FC Union Berlin. Die Köpenickerinnen hatten den Gästen aus Ostwestfalen in den 90 Minuten zuvor keine Chance gelassen, sich mit einem Achtungserfolg aus dem Unterhaus zu verabschieden und mit einem 6:0-Triumph eindrucksvoll ihre Extraklasse unter Beweis gestellt. Anschließend standen das Team und die Delegation des FSV Gütersloh auf dem Rasen Spalier, als die Berlinerinnen zur offiziellen Ehrung durch den DFB auf die schnell aufgestellte Bühne schritten. Elfie Wutke, Mitglied im DFB-Ausschuss für Frauen- und Mädchenfußball, sowie Ex-Nationalspielerin Saskia Bartusiak, Assistenztrainerin der Frauen-Nationalmannschaft, überreichten Medaillen und Meisterschale, bevor die Feierlichkeiten mit Konfettiregen, Bierduschen, Ehrenrunden und Gesängen ihren Lauf nahmen. Hier waren die enttäuschten Gütersloherinnen dann nur noch Statisten, doch Cheftrainer Markus Graskamp war wie alle beeindruckt von der Stimmung und der Atmosphäre in der Alten Försterei. „Respekt liebe Union-Fans und Glückwunsch zum Aufstieg. Trotz Niederlage ein einmaliges Erlebnis für uns. Einmal Union immer Union“, postete Graskamp auf Facebook. Ernsthaft Paroli bieten konnte der 21 Jahre nach dem Aufstieg als Tabellenletzter aus der 2. Liga abgestiegene FSV Gütersloh den als Aufsteiger in die Bundesliga durchmarschierten Berlinerinnen nicht. Ganze 18 Minuten hielt der Defensivriegel, den Markus Graskamp mit einer 5-4-1-Formation aufgebaut hatte. Immerhin verbuchte unser Team in der Anfangsphase mit einem 15-Meter-Schuss von Innenverteidigerin Lilly Stojan, den Union-Keeperin Cara Bösl zur Ecke abwehrte, den einzigen torgefährlichen Abschluss. Mit drei Toren innerhalb von fünf Minuten brachen die „Eisernen Ladies“ dann aber früh den Bann. Erst verwertete Antonia Halverkamps eine Hereingabe von außen zum 1:0 (18.). Dann verwandelte Lisa Heiseler einen äußerst fragwürdigen Handelfmeter zum 2:0 (20.); Chiara Tappe war im Strafraum sitzend von Korina Janez am Stützarm angeschossen worden, was Schiedsrichterin Monique Panetta als strafwürdig ansah. Und schließlich sorgte Dina Orschmann mit dem 3:0 (22.) für die nächste kalte Dusche. „Da habe ich kurzzeitig befürchtet, dass wir uns bis zur Pause noch mehr Gegentreffer fangen könnten“, gestand Graskamp. Der FSV-Coach beobachtete aber, wie sich sein Team wieder stabilisierte und ohne deprimierenden Zwischenstand in die Kabine kam. Leider änderte sich im zweiten Durchgang nichts an der Verteilung von Ballbesitz und Tormöglichkeiten. „Union war uns in allen Belangen überlegen“, stellte der Gütersloher Trainer anerkennend fest. Zwar musste der FSV keinen Chancenhagel über sich ergehen lassen. Aber angesichts von zahlreichen Ecken der für ihre gefährlichen Standards bekannten Berlinerinnen, angesichts von zwei Abseitstoren und einigen erfolglosen Abschlüssen konnte der FSV Gütersloh am Ende froh sein, „nur“ mit 0:6 verloren zu haben. Union-Kapitänin Lisa Heiseler stellte in der 48. und 68. Minute auf 5:0 und sicherte sich mit 22 Saisontreffern die Torjägerkrone der 2. Liga vor der Nürnberger Vizemeisterin Medina Desic (20). In der Schlussminute traf Sarah Abu Sabbah zum 6:0-Endstand. Angesichts des Geschehens im Stadion An der Alten Försterei erinnerte sich Markus Graskamp an den Mai 2012. Damals machte der FSV Gütersloh mit ihm als Trainer im Heidewaldstadion durch einen 15:0-Sieg über den Absteiger Mellendorfer SV den Aufstieg in die Bundesliga perfekt – und das vor der seinerzeitigen Rekordkulisse von 1.502 Zuschauern. Nun, 13 Jahre später, erlebte er das gleiche in Berlin aus der entgegensetzten Perspektive und in einer unvergleichbar größeren Dimension. Die Erkenntnis: Der Frauenfußball hat sich enorm entwickelt und er wird sich weiter entwickeln. Leider in der nächsten Saison ohne den FSV Gütersloh in der 2. Liga. FSV Gütersloh: Krumme – Schmidt (79. Schmidt), Tappe, Tellenbröker, Stojan, Kappmeier (46. Pagel) – Krohne (46. Bultmann), Leubner, Hokamp, Preuß (65. Gärtner) – Weber (79. Aradini). Im Aufgebot: Wisniewski, Kilic, Rolle, (Tw), Blome (Tw)

Hohensee und Kropp mit U16-Nationalteam erfolgreich

FSV-Talente Greta Hohensee und Mirja Kropp bei der U16-Nationalmannschaft. (Foto: FSV Gütersloh 2009)

Zwei Talente des FSV Gütersloh sind aktuell mit dem deutschen U16-Nationalteam beim UEFA Development Tournament in Portugal aktiv. Dabei feierten Mirja Kropp und Greta Hohensee am Freitag den ersten Sieg. Beim 2:0-Erfolg über das Gastgeberteam in Luso stand Torhüterin Mirja Kropp in ihrem siebten U16-Länderspiel erneut in der Anfangself. Greta Hohensee wurde zum zweiten Mal eingewechselt und trug dazu bei, die 1:0-Pausenführung zum Endstand zu erhöhen. Zwei Tage zuvor war das Team von Bundestrainerin Sabine Loderer in Mealhada mit einer 2:3-Niederlage gegen Spanien in das Turnier gestartet. Dabei hatte die nach dem 1:2-Pausenrückstand eingewechselte Greta Hohensee ihr Debüt im U16-Nationaltrikot gefeiert und in der 56. Minute mit dem Ausgleich zum 2:2 gleich ihre Torjägerqualitäten unter Beweis gestellt. Nachdem die Partie „Spitz auf Knopf“ (Loderer) stand, musste Deutschland, für das Mirja Kropp zwischen den Pfosten stand, in der 83. Minute den dritten spanischen Treffer hinnehmen. Das Turnier endet für die beiden Spielerinnen des FSV Gütersloh mit dem Spiel am Montag gegen Frankreich.

Highlight versüßt dem FSV Gütersloh den bitteren Abschied

Die FSV-Spielerinnen beim Warm-up. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Mit einem Spiel gegen Union Berlin begann die Saison für den FSV Gütersloh – und mit einem Spiel gegen Union Berlin endet sie auch. Doch nichts ist am Sonntag, wenn die Partie um 14 Uhr im Stadion An der Alten Försterei angepfiffen wird, noch genauso wie am Dienstag, 20. August 2024, als die Partie im Gütersloher Heidewaldstadion ausgetragen wurde. Seinerzeit trat der 1. FC Union als Aufsteiger zum Erstrundenspiel im DFB-Pokalwettbewerb beim etablierten Zweitligisten FSV an – und hatte Mühe und Glück, das packende Duell nach 120 Minuten und einem 2:2-Spielstand mit 6:4 im Elfmeterschießen zu gewinnen. In den Monaten danach aber entwickelte sich die Leistungskurve beider Teams diametral entgegengesetzt. Und so kommt es nun zu einem „Finale“, in das die Eisernen als Tabellenführer und feststehender Bundesliga-Aufsteiger und die Gütersloherinnen als Tabellenletzter und feststehender Absteiger gehen. Viel mehr als eine Statistenrolle trauen viele dem FSV nicht zu, zumal es für die Profitruppe aus Köpenick darum geht, den Gewinn des Meistertitels perfekt zu machen. Mit 59 Punkten liegt Union gleichauf mit dem 1. FC Nürnberg, hat aber das um zwölf Treffer klar bessere Torverhältnis. Apropos Tore: In ihren letzten drei Heimspielen (6:1, 4:0, 6:0) stillten die Berlinerinnen ihren Hunger mit hohen Siegen über Mönchengladbach, Ingolstadt und Sand. „Wir müssen höllisch aufpassen, dass wir nicht unter die Räder kommen“, weiß Markus Graskamp. Der FSV-Trainer kennt auch die individuelle Qualität im Team seiner Kollegin Ailien Poese: Kapitänin Lisa Heiseler führt die Torschützenliste der 2. Liga mit 19 Treffern an, Dina Orschmann hat schon zwölf Mal getroffen. „Unser Ziel ist es, ein ordentliches Spiel abzuliefern.“ Markus Graskamp wird seine Elf mit dem Auftrag aufs Feld schicken, „tief zu stehen und erstmal die eigene Hälfte zu verteidigen.“ Schon bei der jüngsten 1:3-Heimniederlage gegen den 1. FC Nürnberg hat der FSV seine Außenseiterrolle sehr achtbar interpretiert. Etwas anders als vor einer Woche in der Tönnies-Arena werden allerdings die Rahmenbedingungen sein. Die Partie findet im traditionsreichen, 22.012 Zuschauer fassenden Stadion An der Alten Försterei statt – und das womöglich vor ausverkauften Rängen. Im Vorfeld wurden mehr als 17.000 Karten verkauft, im Anschluss ist eine gemeinsame Saisonabschlussfeier mit dem Männerteam von Union organisiert. „Wenn sie aus dem Spielertunnel kommen und das Eisern Union-Lied ertönt, werden der einen oder anderen von uns schon etwas die Knie schlottern“, glaubt Markus Graskamp. Er hofft aber, dass die Kulisse letztlich auch die Gütersloherinnen eher motivieren und beflügeln wird, als dass es sie hemmt. Für Wehmut ist bei allen Beteiligten nach der Partie noch genug Zeit: Um zirka 15.45 Uhr endet am Sonntag nach 21 Jahren, 16 davon als eigenständiger FSV, die Ära von Zweitliga-Frauenfußball in Gütersloh. Ein Highlight versüßt den bitteren Abschied.

FSV-Torhüterin Sarah Rolle wechselt zum VfL Bochum

FSV-Torhüterin Sarah Rolle im Sky-Interview. (Foto: Dennis Seelige / FSV Gütersloh 2009)

Der FSV Gütersloh gibt bekannt, dass Torhüterin Sarah Rolle zum Ende der laufenden Saison 2024/2025 den Verein verlassen und sich dem VfL Bochum anschließen wird. Die 25-jährige Schlussfrau, die seit ihrer Jugend beim FSV ausgebildet wurde, hat über Jahre hinweg eine prägende Rolle im Team gespielt. Sarah Rolle kam im Sommer 2015 in die U17 des FSV Gütersloh und gab bereits ein Jahr später ihr Debüt für die erste Mannschaft in der 2. Frauen-Bundesliga. Insgesamt absolvierte sie wettbewerbsübergreifend 194 Pflichtspiele für den FSV Gütersloh. Am Sonntag, den 11. Mai, verabschiedete sich Sarah Rolle im letzten Heimspiel der Saison gegen den 1. FC Nürnberg von den Fans und dem heimischen Publikum. Nach dem besiegelten Abstieg des FSV Gütersloh aus der 2. Frauen-Bundesliga hat sie sich entschieden, eine neue Herausforderung beim Zweitligisten VfL Bochum anzunehmen. Der FSV Gütersloh bedankt sich bei Sarah Rolle für ihre langjährige Treue und ihr Engagement und wünscht ihr alles Gute beim VfL Bochum sowie für ihre weitere Karriere.

Linna Hermsmeier für Lehrgang der U17-Nationalmannschaft nominiert

FSV-Nachwuchstorhüterin Linna Hermsmeier (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

FSV-Torhüterin Linna Hermsmeier wurde vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) für den kommenden Lehrgang der U17-Nationalmannschaft nominiert. Die Maßnahme findet vom 26. bis 29. Mai 2025 in Bremen statt. Hermsmeier gehört zum 25-köpfigen Kader, den U17-Nationaltrainerin Melanie Behringer für den viertägigen Lehrgang berufen hat. Im Rahmen der Maßnahme ist unter anderem ein Testspiel gegen die U15-Jungenmannschaft des SC Borgfeld geplant. Der FSV Gütersloh wünscht Linna Hermsmeier eine erfolgreiche Teilnahme am Lehrgang.

DFB nominiert Hokamp und Krumme für Länderspiele gegen England und Frankreich

FSV-Talente Merle Hokamp und Janne Krumme. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat Merle Hokamp und Janne Krumme vom FSV Gütersloh für den anstehenden Lehrgang der U19-Nationalmannschaft nominiert. Die beiden Spielerinnen gehören zum 24-köpfigen Aufgebot von U19-Nationaltrainer Michael Urbansky, das sich vom 25. Mai bis 4. Juni auf dem DFB-Campus in Frankfurt am Main versammeln wird. Im Rahmen des elftägigen Lehrgangs sind zwei Länderspiele vorgesehen. Die DFB-Juniorinnen treffen zunächst am Donnerstag, 30. Mai, um 12:00 Uhr auf die Auswahl Englands. Am Montag, 3. Juni, ebenfalls um 12:00 Uhr, folgt das Spiel gegen Frankreich. Beide Begegnungen finden auf dem DFB-Campus statt und sind öffentlich zugänglich. Der Eintritt ist frei, eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Lehrgang dient der weiteren Entwicklung des Kaders nach der verpassten Qualifikation für die U19-Europameisterschaft. Merle Hokamp und Janne Krumme zählen seit längerem zum festen Kreis der U19-Nationalmannschaft und haben sich in den vergangenen Monaten im Team etabliert. Der FSV Gütersloh gratuliert beiden Spielerinnen zur Nominierung und wünscht ihnen einen erfolgreichen Verlauf des Lehrgangs.

Finale auf großer Bühne: FSV B-Juniorinnen kämpfen um den Westfalenpokal

Westfalenpokalsieger der B-Juniorinnen 2024: Die U17-Mannschaft des FSV Gütersloh. (Foto: Wolfgang Temme / FSV Gütersloh 2009)

Am Sonntag, den 1. Juni, erwartet die B-Juniorinnen des FSV Gütersloh ein echtes Highlight: Im traditionsreichen Dortmunder Stadion Rote Erde trifft der FSV-Nachwuchs im Finale des B-Juniorinnen-Westfalenpokals auf den DSC Arminia Bielefeld. Der Anstoß erfolgt um 11:45 Uhr – und das vor großer Kulisse, denn der Pokal-Showdown der Juniorinnen bildet den Auftakt zu einem historischen Doppelspieltag, der mit dem Finale zwischen Borussia Dortmund und dem FC Schalke 04 im Frauen-Wettbewerb seinen Höhepunkt findet. Der FSV Gütersloh geht dabei als Titelverteidiger in das Endspiel. Im Vorjahresfinale konnte sich die Gütersloherinnen mit 8:1 gegen den Nachwuchs der Arminia durchsetzen. Für die U17-Talente des FSV Gütersloh ist der Auftritt im altehrwürdigen Stadion eine besondere Ehre – und eine großartige Gelegenheit, sich im Rahmen eines hochkarätigen Fußball-Events zu präsentieren. Zum ersten Mal in der Geschichte des Fußball- und Leichtathletik-Verbands Westfalen (FLVW) finden die Pokal-Endspiele der Frauen und B-Juniorinnen am selben Tag und in derselben Spielstätte statt. Der Finaltag in Dortmund steht somit ganz im Zeichen des Frauen- und Mädchenfußballs und verspricht spannende Spiele und emotionale Momente. Das Endspiel gegen Arminia Bielefeld ist dabei nicht nur sportlich reizvoll, sondern auch ein echtes traditionsreiches Derby – genau wie das anschließende Duell der Erstvertretungen von Borussia Dortmund und Schalke 04 (Anstoß: 15:00 Uhr). Die Verantwortlichen des FLVW sowie die Finalvereine hoffen auf eine stimmungsvolle Kulisse und viele Zuschauerinnen und Zuschauer, die beide Spiele begleiten. Informationen zum Ticketverkauf und zur möglichen Liveübertragung werden in Kürze über die offiziellen Kanäle veröffentlicht. Der FSV Gütersloh blickt mit Vorfreude auf den Finaltag – und setzt auf die Unterstützung seiner Fans beim großen Westfalenpokalfinale!

Aktion „Girls can KiK“ beim FSV Gütersloh wird zum großen Erfolg

Zum zweiten Mal beim FSV Gütersloh: Das „Girls can KiK“ Camp von Sporttotal und der Fussballschule Grenzland. (Foto: Wolfgang Temme / FSV Gütersloh 2009)

Der FSV Gütersloh war am Sonntag Gastgeber für das Trainingscamp „Girls can KiK“. Das Camp wird von Sporttotal gemeinsam mit KiK, Deutschlands größtem Textildiscounter und offiziellem „Presenting Partner“ der 2. Frauen-Bundesliga, sowie der Fußballschule Grenzland organisiert. Die „Girls can KiK“ Trainingscamps für Mädchen finden bei den Klubs der 2. Frauen-Bundesliga statt und sind an ein Heimspiel des jeweiligen Gastgebers gekoppelt ist. Nun fand es vor der Partie gegen den 1. FC Nürnberg zum zweiten Mal beim FSV Gütersloh statt. Bei herrlichem Sonnenschein fanden alle Beteiligten im Sportzentrum Süd beste Voraussetzungen für eine gelungene Aktion vor. Unter der professionellen Regie der Trainer Dirk van Koelen und Marc Holzinger von der Fußballschule Grenzland kamen 25 Mädchen zwischen 9 und 15 Jahren in den Genuss eines abwechslungsreichen Programms. Absolviert wurden kindgerechte, aber durchaus schon anspruchsvolle balltechnische Übungs- und Spielformen – wobei der Spaß klar im Vordergrund stand. Ein Highlight war die Speedmessanlage zur Ermittlung der Schussgeschwindigkeit. Natürlich waren die Kids von KiK kostenlos mit einem einheitlichen Fußball-Outfit und einer Trinkflasche ausgestattet worden. Auch für kostenfreie Verpflegung war gesorgt worden, und die Kinder und ihre Eltern erhielten kostenlosen Eintritt zum Zweitligaspiel in der Tönnies-Arena. Auf großen Anklang stieß bei den Mädchen der Besuch von zwei Spielerinnen des U17-Teams des FSV Gütersloh. Einen Tag nach ihrem 10:0-Sieg in der Regionalliga, der höchsten deutschen Spielklasse für B-Juniorinnen, standen Yumnah Lohnherr und Mette-Mia Pollmeier Rede und Antwort und gaben den Kindern einen Einblick in ihren persönlichen Werdegang sowie ihre Vorlieben und ihren Alltag als Fußballerinnen. Ganz besonders leuchteten die Augen der Camp-Teilnehmerinnen, als sie nach dem Zweitligaspiel auf den Platz durften und sich Autogramme holen und Fotos mit den FSV-Spielerinnen machen konnten. Dass die Partie gegen den Bundesliga-Aufsteiger 1. FC Nürnberg trotz der lautstarken Anfeuerung der Camp-Teilnehmerinnen mit 1:3 verloren gegangen war, änderte nichts am rundum positiven Fazit der Kinder und ihrer Eltern: „Eine tolle Aktion.“

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