FSV Gütersloh 2009

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FSV Gütersloh 2009

U17 landet „Sieg der Mentalität und der Moral“

FSV-Nachwuchsspielerin Merle Rohden (Foto: Dennis Seelige / FSV Gütersloh 2009)

Die U17 des FSV Gütersloh scheint in der Regionalliga die Kurve gekriegt zu haben. Eine Woche nach dem 5:0-Heimsieg über den Tabellenelften DJK Arminia Ibbenbüren gelang am 9. Spieltag erstmals in dieser Saison ein Sieg über eines der Spitzenteams – und das auch noch auswärts. Beim bisherigen Tabellenzweiten SSV Rhade gewann der FSV am Samstag mit 1:0. „Ein Sieg der Mentalität und der Moral“, lobte Trainer Lukas Jäschke sein Team für einen starken Auftritt gegen die körperlich robusten und athletisch auftrumpfenden Gastgeberinnen. „Jede hat für jede gekämpft“, beschrieb unser Coach die Grundlage für den Erfolg. Mit diesem Dreier – es war der vierte in dieser Spielzeit – untermauerten die Gütersloherinnen ihren 8. Tabellenplatz. Der Vorsprung vor der Abstiegszone wuchs auf fünf Zähler an. Vor dem entscheidenden Tor bewies Lukas Jäschke ein glückliches Händchen, als er in der 61. Minute Greta Siebers einwechselte. Zwölf Minuten später machte die Angreiferin alles richtig, als sie ein Zuspiel von Pauline Pfeiffer glänzend zum 0:1 vollendete. Pfeiffer wiederum hatte den Ball nach einem Tiefenpass hervorragend behauptet, sich befreiend gedreht und Siebers bedient. Weil der FSV, bei dem Mirja Kropp als Torhüterin wieder souverän agierte und Merle Rohden die Abwehr gekonnt dirigierte, in der letzten Viertelstunde defensiv nichts Gefährliches mehr zuließ, reichte das eine Tor zum Sieg. „Entscheidend war auch, dass sich bei uns mit den Wechseln kein Qualitätsverlust ergab“, sprach der Trainer von einer überzeugenden Teamleistung. Viele Torchancen ergaben sich auf beiden Seiten nicht. Der im Ballbesitz dominante FSV schnupperte in der ersten Halbzeit bei einer gefährlichen Ecke von Anna-Sophie Schindler am Führungstreffer. Zudem scheiterte Schindler mit einem Distanzschuss an der Rhadener Torhüterin, und Pauline Pfeiffer brachte auch den Nachschuss nicht im Netz unter. Die Gastgeberinnen haderten am meisten damit, dass im ersten Durchgang ein 20-Meter-Freistoß nur an die Latte klatschte. Für die U17 geht der Kampf um Punkte in der Regionalliga am Samstag um 12 Uhr in der Tönnies-Arena gegen den abstiegsgefährdeten MSV Duisburg weiter. FSV Gütersloh U17: Kropp – Mehn, Rohden, Mainka – Koerdt (80. +1 Daake) – Ladage, Schindler, Haag (41. Wesseler), Peters (41. Stockmann) – Pfeiffer (80.+1 Braune), Dragaj (61. Siebers).

U17 verlässt mit vereinten Kräften die Abstiegszone

FSV-Nachwuchsspielerin Friederike Ladage (Foto: Dennis Seelige / FSV Gütersloh 2009)

Der FSV Gütersloh hat im Kampf um den Klassenerhalt der U17 in der Regionalliga die Kräfte gebündelt und gleich einen wichtigen Erfolg gefeiert. Unter der Führung des aus Lukas Jäschke, Daniel Schiewe und Elina Büttner bestehenden Trainerteams gewann die mit Verstärkung aus der U19 ins Rennen geschickte Auswahl am Samstag das Heimspiel gegen Arminia Ibbenbüren mit 5:0. Der dritte Saisonsieg sorgte dafür, dass der FSV mit neun Punkten aus der Abstiegszone heraus über den Strich kletterte und nun mit einem ausgeglichenen Torverhältnis (21:21) den 8. Tabellenplatz belegt. In der ersten Halbzeit taten sich die Gütersloherinnen etwas schwer, um ihrer Favoritenrolle gerecht zu werden. In der Anfangsphase hatte der FSV sogar Glück, dass der zuvor punktgleiche Viertletzte aus Ibbenbüren die Unsicherheiten in der Defensive nicht zum Führungstreffer nutzte. Schon bei Chancen für Anna-Sophie Schindler (8.), Greta Siebers (10.) und Greta Hohensee (19.) machte sich jedoch das bessere Offensivspiel unseres Teams bemerkbar. Um in der 23. Minute das fällige 1:0 zu erzielen, benötigte man aber die Mithilfe der Ibbenbürener Torhüterin Marisol Behrendt. Nach einem an Pauline Pfeiffer adressierten Steilpass von Greta Hohensee, die sich zuvor stark im Mittelfeld frei gedreht hatte, trat Behrendt am Ball vorbei. Pfeiffer startete durch und schob aus spitzem Winkel ein. Drei Minuten später besorgte Anna-Sophie Schindler mit einer schönen Einzelleistung das 2:0. Die schnelle und spielintelligente Mittelfeldakteurin schloss ein Dribbling mit einem Linksschuss aus 18 Metern ab, der hoch im Gästetor einschlug. Deutlich zufriedener war Lukas Jäschke aber mit dem Auftritt in der zweiten Halbzeit. Egal ob es an den drei in der Pause vorgenommenen Wechseln lag oder an den Räumen, die Ibbenbüren nun anbot: Der FSV manifestierte mit starkem läuferischen Einsatz und zahlreichen Vorwärts-Kombinationen nun einen Klassenunterschied. Zwar musste Anna-Sophie Schindler einmal in höchster Not gegen Johanna von Oy zur Ecke klären (43.), und Torhüterin Mirja Kropp musste in der 51. Minute mit einer starken Parade einen Treffer von Sophie Thalmann verhindern. Aber ansonsten ließ die Hintermannschaft, in der die zentrale Innenverteidigerin Merle Rohden beeindruckend Regie führte, nichts anbrennen. Und vorne kreierten die Gütersloherinnen eine Torchance nach der anderen. Drei davon nutzten sie. In der 46. Minute staubte die quirlige Pauline Pfeiffer zum 3:0 ab, nachdem Ibbenbürens Keeperin einen Flachschuss der eingewechselten Luljeta Dragaj genau vor ihre Füße abgewehrt hatte. In der 71. Minute vollendete Dragaj eine sehenswerte Kombination über die linke Seite selbst zum 4:0. Fünf Minuten später krönte die nach einer Verletzungspause erstmals wieder eingewechselte Anna Stockmann ein Solo über den rechten Flügel mit einem Linksschuss ins lange Eck zum 5:0. Hätten Pauline Pfeiffer, Greta Hohensee, Theresa Peters, Juliane Mainka und vor allem Mia Wesseler etwas mehr Fortune bei ihren Chancen gehabt, wäre sogar ein Kantersieg herausgesprungen. Das Gesamtlob von Lukas Jäschke („Glückwunsch zu drei Punkten“) hatte sich das Team aber auch so verdient. „Den Schwung wollen wir mitnehmen in die nächsten Wochen“, hofft der Coach – wohlwissend, dass seinem Team ein schweres Programm bevorsteht. Unterbrochen vom Heimspiel gegen den Tabellenvorletzten MSV Duisburg (16. November) geht es gegen Spitzenreiter SSV Rhade (9. November), den Tabellendritten SGS Essen (23. November) und den Tabellenvierten Borussia Mönchengladbach (1. Dezember). FSV Gütersloh U17: Kropp – Ludwig (41. Stockmann), Rohden, Mainka – Schindler – Ladage, Winter (41. Koerdt), Hohensee, Peters (60. Mehn) – Siebers (41. Dragaj), Pfeiffer (60. Wesseler). Im Aufgebot: Wisznewski (Tw). Tore: 1:0 (23.) Pfeiffer, 2:0 (26.) Schindler, 3:0 (46.) Pfeiffer, 4:0 (71.) Dragaj, 5:0 (76.) Stockmann.

Verbesserte U17 des FSV Gütersloh rutscht auf Abstiegsplatz

FSV-Nachwuchsspielerin Pauline Pfeiffer in der B-Juniorinnen-Regionalliga-Partie gegen den 1. FC Köln. (Foto: Dennis Seelige / FSV Gütersloh 2009)

Zwei Wochen nach dem Ausscheiden im DFB-Pokal gegen Union Berlin zeigte sich die U17 des FSV Gütersloh klar verbessert – zu einem Sieg reichte es dennoch nicht. Im Heimspiel der B-Juniorinnen-Regionalliga West gegen den 1. FC Köln kassierte das Team von Lukas Jäschke eine 0:2-Niederlage. „Es wäre mehr drin gewesen, aber uns hat vorne die Durchschlagskraft gefehlt“, bedauerte der Trainer. In der Tabelle rutschte der FSV nach dem 7. Spieltag mit weiterhin sechs Punkten auf Rang zehn ab, dem ersten von fünf Abstiegsplätzen. Der neue Tabellendritte aus Köln ging bereits in der 12. Minute mit 1:0 in Führung. „Eine starke Einzelaktion“, lautete die Anerkennung von Lukas Jäschke für das Tor von Smilla Bienert, die drei Gütersloherinnen aussteigen ließ, bevor sie erfolgreich abschloss. Der FSV-Coach hätte sich aber gewünscht, dass seine Mädels auch in dieser Situation mit voller Überzeugung und nicht mit leicht reduziertem Einsatz verteidigt hätten. Selber kamen die Gütersloherinnen mehrmals gefährlich in die Nähe des Kölner Strafraums. „Wir waren immer sehr nah dran, dass eine abschlussreife Torchance entsteht“, beobachtete Jäschke. Besonders groß war die Hoffnung auf den 1:1-Ausgleich, als das Gütersloher Pressing zur Balleroberung führte und Friederike Ladage quer durch den Kölner Sechzehner passte. Leider grätschte Anna-Sophie Schindler haarscharf am Ball vorbei. In der 50. Minute ließ sich der nun mit etwas mehr Risiko angreifende FSV von einem Kölner Befreiungsschlag in Bedrängnis bringen. U15-Nationalspielerin Smilla Bienert setzte sich im Eins-gegen-Eins gegen eine Abwehrspielerin durch und überwand die chancenlose Torhüterin Linna Hermsmeier zum 0:2. Die nicht aufgebenden FSCV-Mädels hätten zumindest den Anschlusstreffer verdient gehabt. Am nächsten dran kam ihm Anna-Sophie Schindler mit zwei Freistößen: Einen setzte sie aus 22 Metern an die Latte, einen anderen schoss sie aus 18 Metern knapp über das Kölner Gestänge. Den Abstiegsplatz verlassen will der Gütersloher Talentschuppen am Samstag, 2. November. Um 14 Uhr gastiert der punktgleiche Tabellenelfte Arminia Ibbenbüren in der Tönnies-Arena. FSV Gütersloh U17: Hermsmeier – Wesseler (41. Peters), Rohden, Haag – Ladage, Schindler, Hohensee, Winter (64. Braune), Mainka – Pfeiffer (61. Latton), Dragaj (70. Militz).

U16 des FSV Gütersloh zeigt starke Reaktion beim 0:0 in Herford

FSV-Nachwuchsspielerin Lena-Catarina Latton (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Wenn man hinfällt, muss man wieder aufstehen: Diese Einstellung beherzigten die U16-Fußballerinnen des FSV Gütersloh in beeindruckender Weise. Am Tag der Deutschen Einheit kassierten sie beim SC Westfalia Kinderhaus, dem Tabellenführer der B-Juniorinnen-Westfalenliga, eine bittere 0:13-Niederlage. „Kinderhaus hat eine starke Truppe auf Regionalliga-Niveau, da hatten wir allein schon physisch keine Chance“, urteilte Steffen Willmann. Der FSV-Trainer gab aber auch zu, dass die Leistung seines Teams nicht gut gewesen war: „Wir haben uns vom Gegner einschüchtern lassen und waren nicht mutig genug.“ Ohne einige Paraden von Jolie Trömpert, die als Feldspielerin im Tor aushalf, wäre die Niederlage sogar noch höher ausgefallen. Umso stolzer war Steffen Willmann darauf, dass die Gütersloherinnen nach selbstkritischer Analyse drei Tage später beim OWL-Rivalen Herforder SV einen ganz anderen Auftritt hinlegten. Sie erzielten mit einem 0:0-Unentschieden einen wertvollen Punktgewinn und verbesserten sich in der Tabelle auf Rang neun. „Die Mädels haben eine starke Reaktion gezeigt, hatten eine ganz andere Körpersprache auf dem Platz und sind bissig in die Zweikämpfe gegangen“, lobte der Coach. Vor allem defensiv überzeugte das Team. Herford konnte sich so gut wie nie durchspielen und probierte es zwangsläufig mit Distanzschüssen. Entweder verfehlten die das Tor oder wurden eine sichere Beute von Mirja Kropp. Die 15-Jährige, frisch von einem einwöchigen Lehrgang des U16-Nationalteams in Oberhaching zurückgekehrt, stellte sich gerne zur Verfügung, um die Vakanz auf der Torhüterinnenposition zu schließen. Was den Feldspielerinnen indes noch nicht gelang, war das Kreieren eigener Torchancen. „Wir sind zwar des Öfteren in die gefährliche Zone gekommen, haben uns dann aber im Strafraum verzettelt oder die falschen Entscheidungen getroffen“, bemängelte Steffen Willmann. Besser machen können es seine Schützlinge im nächsten Westfalenligaspiel, das wegen der Herbstferien erst am Sonntag, 3. November, stattfindet. Zu Gast in der Tönnies-Arena ist dann um 11 Uhr das Tabellenschlusslicht SuS Scheidingen. FSV Gütersloh U-16 (in Herford): Kropp – Öcal (65. Keuper), Rödel, Trömpert, Schwartz, Fleiter – Bayhan, Junk (55. Hölter) – Micic, Bremke, Combrink.

U17 feiert Erfolgserlebnis vor DFB-Pokalspiel

FSV-Nachwuchstalent Hannah Leßner. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Beim FSV Gütersloh sind die Augen gespannt auf Samstag, den 12. Oktober, gerichtet. Ab 12 Uhr findet in der Tönnies-Arena das erste Spiel des 2009 gegründeten Frauensportvereins im DFB-Pokal der U17-Juniorinnen statt. Der Deutsche Fußball-Bund hatte den Wettbewerb eingeführt, nachdem im Sommer der Spielbetrieb in der B-Juniorinnen-Bundesliga im Zuge einer Strukturänderung ausgelaufen war. In der ersten Runde hatte der FSV Gütersloh aufgrund seiner Top-Platzierung in der letzten Bundesligasaison (Platz zwei) ein Freilos erhalten. In der nun anstehenden zweiten Runde gastiert mit dem 1. FC Union Berlin ein Mädchenteam, das in der C-Junioren-Bezirksliga der Jungen um Punkte spielt. In Runde eins gewannen die Berlinerinnen beim MSV Duisburg mit 8:0. Der Vorbereitung auf das Pokalspiel diente im Prinzip das Meisterschaftsspiel der U17-Regionalliga West am Samstag bei Fortuna Freudenberg. Der FSV stellte dafür zahlreiche junge Spielerinnen der U19 ab, die ansonsten im freiwilligen (Regionalliga-)Spielbetrieb des westdeutschen Verbandes aktiv sind. Mit einem 6:0-Sieg feierte das Team ein viel versprechendes Erfolgserlebnis. Daniel Schiewe, der anstelle von Christian Franz-Pohlmann als Interimstrainer fungiert, lobt die Nachwuchsspielerinnen für ihren Einsatz und ihre Trainingsbeteiligung in den letzten Wochen. Und er freute sich für die zuvor mit vier Niederlagen in Folge beschäftigten U17-Mädchen, „dass sie mal wieder den Kopf frei bekommen haben.“ Der Sieg in Freudenberg war auch in der Höhe verdient. „Er hätte sogar noch klarer ausfallen können“, kommentierte Schiewe den einseitigen Spielverlauf, in dem Torhüterin Linna Hermsmeier keinen einzigen Schuss parieren musste. Gegen einen komplett tief stehenden Gegner mussten die Gütersloherinnen erst ein wenig suchen, bevor sie die passende Lösung fanden. Begünstigt wurde das von der frühen 1:0-Führung durch Pauline Pfeiffer in der 5. Minute. Bis zur Pause schraubte der im 5-3-2 agierende FSV das Ergebnis auf 4:0 hoch. Luljeta Dragaj (17.), Hannah Leßner (22.) und erneut Dragaj (34.) trafen. Nach der Pause trugen sich noch Juliane Mainka (48.) und Anna-Sophie Schindler (59.) in die Torschützenliste ein. FSV Gütersloh U-17: Hermsmeier – Mainka, Haag (48. Militz), Mehn, Ludwig (59. Ladage), Leßner – Rohden, Schindler, Hohensee (69. Winter) – Pfeiffer (66. Daake), Dragaj (59. Peters).

U17 des FSV Gütersloh erleidet 2:8-Ernüchterung in Bochum

FSV-Nachwuchsspielerin Johanna Rehpöhler (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Auf den erfolgreichen Saisonstart mit einem 6:1-Heimsieg über den ESV Olympia Köln folgte für unsere U17-Juniorinnen eine harte Ernüchterung im zweiten Regionalligaspiel. Beim VfL Bochum setzte es am Samstag eine 2:8-Niederlage. Die Partie stand von Anfang an unter keinem guten Stern: Auf der Ersatzbank saßen gerade mal zwei Spielerinnen, und Cheftrainer Christian Franz-Pohlmann fehlte wegen einer Erkrankung. Co-Trainer Andreas Weckheuer erlebte, wie der FSV Gütersloh die Gastgeberinnen mit individuellen Fehlern schon in der ersten halben Stunde zu vier Toren durch Lilli Steinbach (11., 13., 20.) sowie Helen Wollbrück (30.) einlud. Pech war natürlich, dass Stürmerin Lena Latton schon nach 17 Minuten mit einer Bänderverletzung ausgewechselt werden musste. Als Greta Siebers in der 31. Minute auf 1:4 verkürzte, machte sich leise Hoffnung breit, doch Lilli Steinbach erzielte fast postwendend (35.) ihren vierten Treffer und machte damit den 5:1-Halbzeitstand perfekt. Mit Greta Siebers schied in der 47. Minute die nächste Gütersloherin verletzungsbedingt aus – und damit war das Bankguthaben auch schon aufgebraucht. Lena Becker sorgte fünf Minuten später immerhin für den zweiten Ehrentreffer. Doch dann hatte der FSV dem VfL nichts mehr entgegenzusetzen, zumal auch Innenverteidigerin Mia Wesseler angeschlagen vom Platz musste und nach langer Behandlungspause erst kurz vor Schluss humpelnd wieder das Team komplettierte. Mia Heinze (50., 66.) und Alliah Erfidan (72.) schraubten das Ergebnis für die jubelnden Bochumerinnen in die Höhe. Auf die B-Juniorinnen des FSV kommen nun drei schwere Aufgaben zu: Nacheinander geht es gegen Arminia Bielefeld (14. September), den 1. FC Köln (21. September) und Bayer Leverkusen (28. September). FSV Gütersloh: Fahrmeyer – Militz, Peters, Wesseler, Trömpert – Daake – Winter, Ladage, Becker – Siebers (47. Rehpöhler), Latton (17. Müller).

U17 des FSV Gütersloh startet mit 6:1-Erfolg in die neue Regionalligasaison

U17-Cheftrainer mit seinen Spielerinnen nach dem Saisonauftakt in der B-Juniorinnen-Regionalliga. (Foto: Wolfgang Temme / FSV Gütersloh 2009)

Neues Team, neue Spielklasse, altes Ergebnis: So könnte man den 6:1-Sieg unserer U17-Mädchen über den ESV Olympia Köln zum Saisonstart in der B-Juniorinnen-Regionalliga West zusammenfassen. Doch Christian Franz-Pohlmann warnt eindringlich davor, das Resultat als Fortsetzung der jahrelangen Erfolgsgeschichte des FSV Gütersloh in der vom DFB abgeschafften Bundesliga anzusehen. „Glückwunsch zu drei Punkten nach einem 0:1-Rückstand – mehr aber auch nicht“, sagte der Cheftrainer noch auf dem Platz zu seinen Spielerinnen und ergänzte: „Es gibt keinen Grund zum Abheben, denn der Auftritt war nicht gut. Ich bin ehrlich, die Leistung war schlecht.“ Was den Coach ärgerte, war die Vielzahl an technischen Fehlern und das Auslassen zahlreicher Torchancen gegen einen Gegner, der vergangene Saison noch in der Bezirksliga spielte und es schwer haben dürfte, in der Regionalliga Fuß zu fassen. Der FSV diktierte von Beginn an das Geschehen in der Tönnies-Arena und hätte schon nach der ersten Viertelstunde klar führen müssen. Lena-Catarina Latton (4.), Merle Roden (7.) und Clea Fleiter (14.) ließen jedoch beste Möglichkeiten ungenutzt. Stattdessen kassierte das Team in der 22. Minute das 0:1, als Torhüterin Kim Fahrmeyer einen Schuss von Lia Schygulin zwar abwehren konnte, den Ball aber noch vorne abprallen ließ, so dass Martha Foit abstauben konnte. Drei Minuten zuvor hatte Fahrmeyer einen noch früheren Rückstand verhindert, indem sie einen Abspielfehler der FSV-Abwehr mit einer starken Parade gegen den Schuss von Foit ausbügelte. Immerhin antworteten die Gütersloherinnen prompt und zeigten sich nun auch im Abschluss effektiver. Die auffällig lauf- und spielstarke Merle Rohden sorgte mit einem Doppelschlag in der 24. und 27. Minute für die 2:1-Führung. Mia Wesseler, die einen Lattenkopfball von Jolie Trömpert abstaubte (28.), und Mona Daake (35.) schraubten das Ergebnis bis zur Pause auf 4:1 hoch. Daake, die gefährliche Ecken schlug und mit Dynamik und Körperlichkeit im zentralen Mittelfeld regierte, hatte sich in der 28. Minute aber ebenfalls in die Liste vergebener Hochkaräter eingetragen. Friederike Ladage schloss sich dem in der 32. Minute an. Als Ladage die zweite Halbzeit mit einem Pfostenschuss eröffnete (43.) und im Verbund mit Mona Daake per Doppelschlag (56., 58.) auf 6:1 erhöhte, schien doch noch ein zweistelliger Kantersieg wahrscheinlich. Doch mehr als ein wegen Abseits nicht anerkannter Kopfballtreffer von Mia Wesseler (61.) gelang unserem Nachwuchs nicht mehr. Mit zunehmender Erschöpfung mangelte es dem in der Vorbereitung selten vollständigen Team an einer klaren Spielstruktur und an Präzision in den einzelnen Aktionen. Auch die defensive Souveränität ließ zu wünschen übrig. So durften die Kölnerinnen in der zweiten Halbzeit einige Mal am zweiten Ehrentreffer schnuppern. „Ihr müsst euren Ambitionen auch gerecht werden“, forderte Christian Franz-Pohlmann von den U17-Talenten eine deutliche Steigerung, um im weiteren Saisonverlauf dauerhaft erfolgreich zu sein. Die nächste Partie bestreitet der FSV am Samstag, 7. September, beim VfL Bochum. FSV Gütersloh U17: Fahrmeyer – Trömpert (41. Militz), Peters, Wesseler, Fleiter (64. Müller) – Winter (71. Klose), Daake, Siebers, Rohden – Ladage (71. Rehpöhler), Latton. Tore: 0:1 (22.) Foit, 1:1 (24.) Rohden, 2:1 (27.) Rohden, 3:1 (28.) Wesseler, 4:1 (35.) Daake, 5:1 (56.) Ladage, 6:1 (58.) Daake.

Sophia Kloppenburg erleidet zweifachen Bänderriss im Sprunggelenk

FSV-Nachwuchsspielerin Sophia Kloppenburg. (Foto: FSV Gütersloh 2009)

Der FSV Gütersloh muss leider eine längere verletzungsbedingte Pause für unsere U16-Spielerin Sophia Kloppenburg bekanntgeben. Nach eingehenden medizinischen Untersuchungen wurde bei Sophia ein zweifacher Bänderriss im Sprunggelenk diagnostiziert. Die Verletzung ereignete sich Ende April. Ein zweifacher Bänderriss ist eine Verletzung, die eine längere Behandlungs- und Rehabilitationsphase erfordert. Der Verein wünscht Sophia eine schnelle und vollständige Genesung und hofft, sie bald wieder auf dem Platz begrüßen zu dürfen.

Erfolgreiche Operation: Yumnah Lohnherr auf dem Weg der Besserung

FSV-Nachwuchsspielerin Yumnah Lohnherr. (Foto: FSV Gütersloh 2009)

Wir freuen uns mitteilen zu können, dass unsere U16-Spielerin Yumnah Lohnherr ihre Operation erfolgreich überstanden hat. Ende Februar erlitt Yumnah während des B-Juniorinnen-Regionalligaspiels gegen Borussia Mönchengladbach eine schwere Knieverletzung, die einen Riss des vorderen Kreuzbands sowie einen Meniskusriss umfasste. Yumnah unterzog sich nun der notwendigen Operation die reibungslos verlief. Nun steht Yumnah eine wichtige Phase der Rehabilitation und Genesung bevor, die sie mit der gleichen Entschlossenheit und Stärke angeht, die sie auch auf dem Spielfeld auszeichnet. Der FSV Gütersloh wünscht Yumnah eine schnelle und vollständige Genesung. Wir sind zuversichtlich, dass sie diese Herausforderung meistern wird und freuen uns darauf, sie bald wieder auf dem Platz zu sehen.

U16 des FSV Gütersloh klettert mit dem achten Regionalliga-Sieg auf Rang sechs

Großer Jubel bei der U16-Mannschaft nach dem Auswärtssieg beim SV Menden. (Foto: FSV Gütersloh 2009)

Fast 200 Kilometer weit bis nach Sankt Augustin führte die Reise unserer U16 am vergangenen Wochenende, doch der große Aufwand lohnte sich: Beim SV Menden landete der FSV Gütersloh einen 1:0-Sieg und kletterte in der B-Juniorinnen-Regionalliga damit auf den 6. Tabellenplatz. „Wir stehen zurecht da oben“, kommentierte Trainer Fabian Franz den Überholvorgang und nahm sofort die von ihm als „Spitzenspiel“ deklarierte Partie gegen den auf Rang sieben verdrängten FC Iserlohn in den Blick. „Da haben wir noch eine Rechnung offen“, sagt er in Erinnerung an die 1:2-Hinspielniederlage vom November. Der Anstoß zum Rückspiel in der Tönnies-Arena erfolgt am Samstag, 27. April, um 16 Uhr. Der Erfolg in Menden war das verdiente Resultat einer von Anfang an ausgeübten Dominanz. Schon in der 17. Minute gab es die Belohnung für den hellwachen und von schneller Ballzirkulation geprägten Auftritt. Nach einem Angriff über rechts, den die erneut herausragende Merle Rohden mit einem Schnittstellenpass auf den Flügel scharf gemacht hatte, bediente Sophia Kloppenburg die in der Mitte freistehende Friederike Ladage, die den Ball quasi nur noch einschieben musste. Es gelang den FSV-Mädchen aber nicht, die 1:0-Führung auszubauen, was ein wenig den Unmut des Trainers hervorrief. „Es kann nicht sein, dass wir unzählige Torchancen nicht verwerten“, bedauerte Fabian Franz. Mit einem Freistoß an den Pfosten kam Emma Bittner einem zweiten Treffer am nächsten. Fast hätte sich der Chancenwucher gerächt, doch Torhüterin Mirja Kropp lenkte kurz vor Schluss einen Mendener Freistoß an die Latte. Umso erleichterter und größer war wenig später der Gütersloher Jubel über den achten Saisonsieg. FSV Gütersloh: Kropp – Siebers, Mehn (55. Latton), Mainka, Bittner, Marczak – Ladage (72. Klose), Ludwig (40. Braune), Rohden – Daake – Kloppenburg (55. Wesseler).

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