FSV Gütersloh 2009

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FSV Gütersloh 2009

Das FSV-Wochenende: Eins gegen zwei in Andernach sowie Köln hoch drei

FSV-Defensivtalent Hedda Wahle und Mannschaft sind bereit für das Topspiel. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Das bevorstehende Wochenende verspricht wieder ein ganz besonderes zu werden. In der 2. Frauen-Bundesliga reisen wir als Tabellenführer zum Zweitplatzierten SG 99 Andernach, während unsere restlichen Teams sich der geballten Kölner Fußballmacht behaupten möchten – zweimal gegen den FC und einmal gegen die Fortuna. Den Auftakt in das Wochenende werden unsere U-16 und U-17 Mannschaften bestreiten. Dabei werden am Samstag beide Teams auf die Juniorinnen des 1. FC Köln treffen. Unsere U-16 Mannschaft wird den „Effzeh“ in einer Partie der B-Juniorinnen-Regionalliga West empfangen. Das Spiel wird um 16:00 Uhr in der Tönnies Arena angepfiffen. Eine Stunde später wird unsere U-17 Mannschaft in der B-Juniorinnen-Bundesliga West/Südwest ebenfalls auf den 1. FC Köln treffen. Das Team von Christian Franz-Pohlmann wird dabei um 17:00 auf dem Kunstrasenplatz des RheinEnergieSportparks auf Punktejagd gehen. Am Sonntag wird auch unsere 2. Mannschaft in Köln ihren nächsten Spieltag in der Regionalliga West bestreiten. Nach dem Sieg gegen den FV Mönchengladbach am vergangenen Wochenende möchte sich die Mannschaft gegen Fortuna Köln beweisen. Der Anstoß wird um 13:00 Uhr auf dem Kunstrasenplatz des Jean-Löring-Sportparks erfolgen. Für unsere 1. Mannschaft steht ein echtes Spitzenspiel an. Das Team von Britta Hainke und Sammy Messalkhi wird bei der SG 99 Andernach antreten und somit nicht nur auf den aktuellen Tabellenzweiten treffen, sondern auch auf einen Aufstiegsaspiranten. Beide Mannschaften konnten ihre bisherigen Ligaspiele gewinnen und es darf mit einer spannenden Partie gerechnet werden. Die Begegnung zwischen der SG 99 Andernach und dem FSV Gütersloh wird um 14:00 Uhr angestoßen.

FSV übernimmt nach 6:1 Sieg in Freiburg die Tabellenführung

FSV-Torjägerin Jacqueline Baumgärtel. (Foto: Dennis Seelige / FSV Gütersloh 2009)

Der FSV Gütersloh hat am zweiten Spieltag der 2. Frauen-Bundesliga 2022/23 den zweiten Sieg eingefahren. Die Mannschaft von Britta Hainke und Sammy Messalkhi besiegte den gastgebenden SC Freiburg II mit 6:1. Der FSV musste zunächst ein frühes Gegentor hinnehmen, als die Gastgeberinnen bereits in der dritten Spielminute durch Melina Reuter in Führung gingen. Freiburg blieb am Drücker und setzte den FSV durch ein hohes Pressing unter Druck. Reuter hatte in der 16. Spielminute das 2:0 auf dem Fuß, doch FSV-Torhüterin Sarah Rolle konnte den Ball parieren. Bereits zwei Minuten später klingelte es dann auf der Gegenseite: Paula Reimann war nach einer FSV-Ecke Gedankenschnell und konnte den Ball aus acht Metern im Freiburger Tor platzieren. Nach dem Ausgleich entwickelte sich das Spiel zu einer zerfahrenen Angelegenheit, so dass zur Halbzeitpause ein 1:1 auf der Anzeigetafel des Schönbergstadions leuchtete. Im zweiten Durchgang übernahm der FSV immer mehr die Spielkontrolle. Celina Baum (54′) erzielte nach einem Konter die Führung des FSV Gütersloh. Anna Höfker (69′), Shpresa Aradini (73′), Jacqueline Baumgärtel (83′) und Jacqueline Manteas (90’+2′) konnten in der Folge die Führung des FSV ausbauen und somit ein 6:1 Auswärtserfolg besiegeln. Der FSV ist nun nach den ersten beiden Spieltagen aufgrund des besseren Torverhältnisses Tabellenführer der 2. Frauen-Bundesliga. Die SG 99 Andernach, RB Leipzig, Eintracht Frankfurt II und der FC Bayern München II rangieren ebenfalls mit neun Punkten auf den dahinter liegenden Plätzen.

Ticketvorverkauf: FSV Gütersloh erwartet mit Potsdam, Nürnberg und Köln drei Traditionsvereine

FSV-Offensivakteurin Shpresa Aradini und Team sind bereit für die nächsten Partien. (Foto: Dennis Seelige / FSV Gütersloh 2009)

Der DFB-Pokalkracher gegen den VfL Wolfsburg ist Geschichte. Doch für den FSV Gütersloh geht es Schlag auf Schlag weiter mit den nächsten Highlights. Mit Turbine Potsdam, dem 1. FC Nürnberg und dem 1. FC Köln werden drei klangvolle Namen in der Tönnies Arena zu Gast sein. Der Ticketvorverkauf für die drei bevorstehenden Heimspiele der 2. Frauen-Bundesliga ist bereits im Gange. Das Ziel des FSV: Die Euphorie und den Zuschauerzuspruch in die Liga mitnehmen! Am Sonntag, 2. Oktober wird der FSV Gütersloh die 2. Mannschaft des ehemaligen Europapokalsiegers 1. FFC Turbine Potsdam empfangen. Seit dem Sommer 2020 kooperiert Turbine mit dem Männerbundesligisten Hertha BSC und profitiert durch die Bündelung der Kompetenzen in allen Bereichen. Turbine zählt seit der Vereinsgründung im Jahr 1971 zu einem der erfolgreichsten Frauenfußballmannschaft Deutschlands. Am Sonntag, 23. Oktober heißt dann der Gegner 1. FC Nürnberg. Die ambitionierten Cluberinnen belegten in der vergangenen Saison den sechsten Platz und stehen nach dem ersten Spieltag der laufenden Saison 2022/23 auf Platz 2 – also einen Platz vor dem FSV Gütersloh. Das Aufeinandertreffen dieser beiden Teams verspricht somit ein echtes Duell um die Plätze zu werden. Am Sonntag, 6. November heißen wir dann die 2. Mannschaft des 1. FC Köln in unserer Arena willkommen. Der 1. FC Köln fördert intensiv die Frauenabteilung im Verein und möchte sich perspektivisch als ernsthafte Konkurrenz in der höchsten Spielklasse des deutschen Fußballs etablieren. Somit verwundert es nicht, dass die 2. Mannschaft nun als Aufsteiger die 2. Frauen-Bundesliga aufmischen möchte und der Kader zahlreiche Talente aufweist, die den Sprung in die FLYERALARM Frauen-Bundesliga anstreben. Nach der Rekordkulisse mit 2.039 Zuschauern gegen den VfL Wolfsburg möchte der FSV Gütersloh die Fans in der Region Ostwestfalen-Lippe weiter für den Frauenfußball auf Spitzenniveau begeistern. Die EM-Euphorie und das große Interesse am Frauenfußball soll nachhaltig in den Alltag übertragen werden, so dass die Entwicklung des Sports am Standort Gütersloh weiter gefördert und gesichert wird. Das öffentliche und mediale Interesse ist dabei mit entscheidend für dieses Vorhaben. Fans können bereits bei den oben genannten Spielen ihre Unterstützung für die Mannschaft des FSV Gütersloh zeigen und die Spielerinnen auf ihrem Weg in der 2. Frauen-Bundesliga begleiten. Nach dem 5:1 Erfolg gegen den Erstligaabsteiger SC Sand im ersten Heimspiel der Saison, sollen in den kommenden Partien weitere Punkte folgen. Tickets für die Partien sind über unseren Onlineticketshop erhältlich.

Das FSV-Programm am Wochenende: Zweimal Gladbach, einmal Freiburg

Bereit für die nächsten Aufgaben: Die Zweitligamannschaft des FSV Gütersloh. (Foto: Dennis Seelige / FSV Gütersloh 2009)

Nach dem denkwürdigen DFB-Pokalspiel gegen den VfL Wolfsburg richten sich alle Blicke auf das bevorstehende Wochenende. Wolfsburg ist Geschichte und der Fokus unserer 1. Mannschaft liegt bereits auf dem nächsten Spieltag der 2. Frauen-Bundesliga. Das Trainerteam um Britta Hainke und Sammy Messalkhi hat nun die Aufgabe die Mannschaft nach dem Pokalspiel vor einer Rekordkulisse von 2.039 Zuschauern wieder auf den Ligaalltag vorzubereiten. Mit der 2. Mannschaft des SC Freiburg wartet am kommenden Sonntag eine knifflige Aufgabe auf unsere Mannschaft. Die Freiburgerinnen sind am ersten Spieltag mit einer 1:3 Niederlage beim Aufstiegsaspiranten SG 99 Andernach in die Saison gestartet. Dennoch ist mit einem starken und talentierten Gegner zu rechnen, wenn Sonntag um 11 Uhr im Freiburger Schönbergstadion die Partie angepfiffen wird. Der FSV reist mit einem 5:1 Heimsieg im ersten Ligaspiel und einer starken Leistung gegen Wolfsburg ins Breisgau. Doch Hainke und Messalkhi wissen, dass es kein Selbstläufer wird – insbesondere nach einem vielumjubelten Pokalspiel. Den Auftakt in das Wochenende wird unsere U-16 Mannschaft einläuten. Das Team von Cheftrainer Noah Henneböhle wird am Samstag den Weg an den Niederrhein antreten. Der Gegner in der B-Juniorinnen-Regionalliga West wird niemand geringeres sein als Borussia Mönchengladbach. Unsere U-16 ist mit zwei Niederlagen (1:2 gg. SSV Rhade und 0:1 gg. SGS Essen), sowie einem Sieg (4:3 gg. DJK Wacker Mecklenbeck) in die neue Saison gestartet. Gegen die Fohlenelf sollen nun die nächsten Punkte folgen. Die 2. Mannschaft des FSV Gütersloh wird am Sonntag mit einem Heimspiel gegen FV Mönchengladbach das Wochenende abschließen. Nach einer Niederlage gegen die Lokalrivalinnen vom DSC Arminia Bielefeld (0:2) und einem Unentschieden beim VfL Bochum (2:2) möchte das Team von Cheftrainer Mark Oliver Stricker am dritten Spieltag der Regionalliga West die guten Leistungen aus den vorherigen Spielen bestätigen. Der Anstoß der Partie wird um 13:00 Uhr in der Tönnies Arena erfolgen.

DFB veröffentlicht Aftermovie zum Pokalkracher zwischen dem FSV Gütersloh und dem VfL Wolfsburg

DFB veröffentlicht Aftermovie zum Pokalkracher. (Foto: Screenshot DFB-TV)

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat am vergangenen Sonntag, 11. September mit einem Kamerateam das DFB-Pokalspiel des FSV Gütersloh gegen den VfL Wolfsburg begleitet. Das Ergebnis: Ein Aftermovie voller Gänsehaut-Emotionen, unvergesslichen Momenten und Stimmen der Protagonistinnen. Das Video hat eine Länge von 3:08 Minuten und kann unter anderem auf der offiziellen Facebookseite der FLYERALARM Frauen-Bundesliga bewundert werden. Der Link zum Facebook-Video lautet wie folgt: https://www.facebook.com/watch?v=603025261527358 Wir danken dem DFB für diese wundervolle Erinnerung an unser Spiel vor einer neuen Rekordkulisse von 2.039 Fans in der Tönnies Arena und wünschen tugleich allen ZuschauerInnen viel Spaß beim Betrachten dieser wundervollen Bilder.

Kooperation mit dem FSV: Der FC Gütersloh spielt gegen den FC Schalke 04

Der FC Gütersloh empfängt den Bundesligisten FC Schalke 04 zu einem Freundschaftsspiel. (Foto: Jens Dünhölter)

Gütersloh darf sich schon wieder auf ein echtes Fußball-Highlight freuen. Elf Tage nach dem DFB-Pokal-Knüller des FSV Gütersloh gegen den VfL Wolfsburg vor mehr als 2.000 Zuschauern in der Tönnies-Arena wird es wieder eine tolle Kulisse geben. Diesmal empfängt der FC Gütersloh den (Männer-)Bundesligisten FC Schalke 04 zu einem Freundschaftsspiel. Die Begegnung wird am Donnerstag, 22. September, um 19 Uhr im Ohlendorf Stadion im Heidewald angepfiffen. Der FSV und der FCG arbeiten mittlerweile im Schiedsrichter-Bereich zusammen. Vor den beiden Fußball-Highlights haben beide Vereine vereinbart, sich im Vorfeld gegenseitig zu unterstützen und das Spiel des anderen über die eigenen Medienkanäle bekanntzugeben. Das Schalke Gastspiel beim FCG kommt auf Initiative der Hagedorn Unternehmensgruppe zustande. FCG-Hauptsponsor Thomas Hagedorn ist gleichzeitig Fan und Sponsor des FC Schalke 04. Tickets kosten 20 € (Vollzahler) und 17 € (ermäßigt) für den Sitzplatz bzw. 10 € (Vollzahler) und 7 € (ermäßigt) für den Stehplatz, im Vorverkauf jeweils zzgl. 1 € VVK-Gebühr. Die Eintrittskarten sind ab sofort online auf fcguetersloh.de und auf vereinsticket.de erhältlich. Gastspiele der Königsblauen in Gütersloh haben mittlerweile Tradition. Vor fünf Jahren bestritt Schalke ein Benefizspiel im Heidewald und hatte damit maßgeblichen Anteil an der Rettung des FCG. Das Testspiel gewann der Traditionsklub damals mit 9:0 gegen Gütersloh. Im Sommer 2001 spielte Schalke zugunsten der Stiftung Deutsche Schlaganfallhilfe in Gütersloh. Damals gewann sogar der FC Gütersloh mit 3:2. Ein weiteren Schalker Besuch im Ohlendorf Stadion im Heidewald gab es am 27. Juli 2015, als die Gelsenkirchener ein Testspiel gegen den FC Porto (0:0) bestritten.

DFB-Pokal Re-Live: FSV Gütersloh 2:8 VfL Wolfsburg

FSV-Abwehrspielerin Anna Höfker im DFB-Pokalspiel gegen den VfL Wolfsburg. (Foto: Dennis Seelige / FSV Gütersloh 2009)

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Neue Rekordkulisse beim FSV Gütersloh: 2.039 Zuschauer erleben das DFB-Pokalspiel gegen Wolfsburg

2.039 Zuschauer erlebten das DFB-Pokalspiel zwischen dem FSV Gütersloh und dem VfL Wolfsburg. (Foto: Dennis Seelige / FSV Gütersloh 2009)

Das DFB-Pokalspiel zwischen dem FSV Gütersloh und dem VfL Wolfsburg war bereits ab dem Zeitpunkt der Auslosung prädestiniert, ein unvergessliches Fußballfest zu werden. Die Erwartungen wurden dabei um Längen übertroffen. Der FSV Gütersloh kann einen neuen Vereinsrekord vermelden: 2.039 Zuschauer verfolgten das Fußballfest in der Tönnies Arena und pulverisierten somit die alte Bestmarke von 1.502 Zuschauern aus dem Jahre 2012 (6. Mai 2012 / gg. Mellendorfer TV). Die Mannschaft des FSV Gütersloh ging wie bereits im Auftaktspiel der 2. Frauen-Bundesliga (5:1 Heimsieg gg. SC Sand) mutig und selbstbewusst in die Partie. Das mutige Anlaufen des FSV wurde früh belohnt, als Jacqueline Baumgärtel in der 2. Spielminute die Gastgeberinnen in Führung brachte und somit die überragende Stimmung auf den Rängen die Arena zum Hexenkessel werden ließ. Nach 90 Minuten musste der FSV eine 2:8 Niederlage hinnehmen. Doch alle Beteiligten waren sich einig, dass das Resultat gegen die in Bestbesetzung angetretenen Wölfinnen am Ende vier Tore zu hoch ausgefallen ist und nicht den Spielverlauf widerspiegelt. Dennoch war der gestrige Sonntag ein rundum gelungenes Fußballfest und das Endergebnis war bereits nach Schlusspfiff eine kleine Randnotiz. Beide Mannschaften haben vor, während und nach dem Spiel die bestmögliche Werbung für den Frauenfußball betrieben: ein sehr gutes Fußballspiel, eine atemberaubende Stimmung und nahbare Stars, die nach dem Spiel alle Autogramm- und Selfiewünsche erfüllten.

Fußballfest mit Gänsehaut-Momenten

Jacqueline Baumgärtel und Ronja Leubner erzielten die Tore des FSV Gütersloh gegen den VfL Wolfsburg. (Foto: Dennis Seelige / FSV Gütersloh 2009)

Eine halbe Stunde lang war der FSV Gütersloh auf dem Weg zu einer Sensation, denn er führte verdientermaßen mit 1:0. Nach 90 Minuten aber musste sich unser Team dem deutschen Meister VfL Wolfsburg im Zweitrundenspiel des DFB-Pokalwettbewerbs mit 2:8 geschlagen geben. Während der Titelverteidiger also auch im 41. Pokalspiel hintereinander triumphierte, blieb dem Zweitligisten als stolzer Trost, dem haushohen Favoriten lange Zeit starke Gegenwehr geleistet zu haben. Beide Teams begeisterten vor der Rekordkulisse von 2.039 Zuschauern in der Tönnies-Arena, wo der FSV ein perfektes Fußballfest organisiert hatte. Am Ende sammelten Gewinner und Verlierer mit ihren Auftritten wertvolle Sympathiepunkte für ihren Verein und für den Frauenfußball. Das Vorspiel Marina Hegering gab sich als Star zum Anfassen. Die Nationalspielerin, die sich im EM-Finale eine Fußverletzung zugezogen hatte und noch nicht wieder einsatzbereit ist, erfüllte den Einlaufkindern von Blau-Weiß Gütersloh auf der Tribüne jeden Autogrammwunsch und stand für unzählige Selfies zur Verfügung. Ralf Kellermann und Markus Graskamp,  die Sportlichen Leiter der beiden Kontrahenten, erläuterten im öffentlichen Interview auf dem Rasen die Ambitionen ihrer Klubs. Schon die Aufstellung  von VfL-Trainer Tommy Stroot zeigte, wie ernst der Bundesligist das erste Pflichtspiel der neuen Saison nahm: Er nominierte eine ausschließlich aus Nationalspielerinnen bestehende Anfangself. Von den gesunden deutschen Vize-Europameisterinnen fehlte lediglich Svenja Huth im Kader. „Das ist volle Granate“, kommentierte Graskamp, der früher mit Kellermann zusammen beim SV Lippstadt in einem Team gespielt hatte, das Personal des Gegners. Der Spielverlauf „Plötzlich geht der Puls auf 180.“ So kommentierte hinterher Lena Oberdorf den überraschenden Rückstand der Wolfsburgerinnen in der 2. Minute. Leonie Kreil nutzte eine Leichtsinnigkeit von Torhüterin Merle Frohms, luchste ihr den Ball ab und bediente Jacqueline Baumgärtel per Hacke. Die 20-Jährige belohnte ihr Team mit dem 1:0 für das mutige Anlaufen. „Da habe ich Gänsehaut gekriegt“, gestand FSV-Trainerin Britta Hainke später. Ihr Team rührte keineswegs Beton an, sondern setzte im 4-3-3 weitere Nadelstiche mit den drei Stürmerinnen Baumgärtel, Kreil und Strothmann. Glück hatte der VfL, dass Schiedsrichterin Nadine Westerhoff in der 10. Minute nicht auf Elfmeter entschied, als Kathrin Hendrich eine Flanke von Shpresa Aradini mit dem Arm abwehrte. Auch so bekam der FSV aber die Top-Chance, die Führung zu erhöhen, doch Lena Strothmann missglückte in der 22. Minute nach einem steilem Zuspiel von Kreil der erste Kontakt etwas, so dass Nationalkeeperin Frohms vor ihr an den Ball kam. Die Gäste benötigten lange, um sich auf den Zweitligisten einzustellen und zu Torchancen zu kommen. Das lag auch an dem geschickten Gütersloher Schachzug, die schnelle Angreiferin Celina Baum als Rechtsverteidigerin gegen die pfeilschnelle Jule Brandt zu stellen. Dann aber bissen die Wölfinnen doch eiskalt zu: Die Niederländerinnen Jill Roord (32.) und Dominique Janssen (34.) sowie Alexandra Popp (35.) sorgten schlagartig für einen 1:3-Halbzeitstand. Der nächste Torjubel kam wieder aus dem Gütersloher Fanblock auf der ausverkauften Westtribüne. Ronja Leubner („Genauso haben wir das im Abschlusstraining einstudiert“) lief aus dem rechten Mittelfeld perfekt ein und schob das glänzende Diagonalzuspiel von Linksverteidigerin Emilia Deppe zum 2:3 über die Torlinie. Zwei Gegentore bekommt der VfL Wolfsburg selbst in der Bundesliga nicht häufig eingeschenkt. Doch kaum hatte Stadionsprecherin Theresa Supe die Tormusik ausklingen lassen, gelang den Gästen das Re-Break: Alexandra Popp, die in der ersten Halbzeit von den FSV-Innenverteidigerinnen Anna Höfker und Hedda Wahle recht gut abgemeldete VfL-Sturmspitze, erhöhte nach einer Hereingabe von Rechtsaußen Tabea Waßmuth auf 2:4 (53.). Die Kapitänin des deutschen Nationalteams stillte ihren Torhunger dann erst wieder in der Schlussphase (83., 85.). Die Niederländerin Lynn Wilms (87.) und die Polin Ewa Pajor (90.) machten dann sogar einen Wolfsburger Kantersieg perfekt. Vorausgegangen war den recht einfach herausgespielten Treffern  ein Dreierwechsel beim FSV, denn die Trainer Britta Hainke und Sammy Messalkhi wollten möglichst vielen ihrer Spielerinnen aktive Teilhabe an diesem Highlight zukommen lassen. Bemerkbar machte sich am Ende aber auch der Kräfteverschleiß bei den aufopferungsvoll kämpfenden Gütersloherinnen. Dass Dominique Janssen in der 55. Minute einen Foulelfmeter an den Pfosten zimmerte, den Nachschuss regelwidrig direkt verwandelte und der Treffer deswegen nicht zählte, geriet angesichts des klaren Resultats zur Randnotiz. Das Nachspiel Während die Anhänger beider Lager ihre Teams feierten und die TV- und Printjournalisten mit Gesprächspartnern bedient wurden, warteten die Fans auf den Kontakt zu ihren Idolen. Und sie wurden nicht enttäuscht. Mit welcher Geduld und Freundlichkeit das „Wolfsrudel“ alle Wünsche erfüllte – allen voran Alexandra Popp und Lena Oberdorf – war beeindruckend. Und dass das gesamte Event in einer absolut positiven Stimmung und einer friedlichen Atmosphäre stattfand, versteht sich fast von selbst – schließlich handelt es sich um Frauenfußball. Nirgendwo anders wäre auch eine Szene denkbar, wie sie sich nach dem Schlusspfiff auf dem Rasen abspielte: Nachdem die FSV-Trainer ihre Spielerinnen für die Leistung gelobt hatten, trat auch noch der Gütersloher Bürgermeister Nobby Morkes in den Kreis und sprach dem gesamten Team seine Hochachtung aus. Die Statistik FSV Gütersloh: Rolle – Baum (62. Reimann), Höfker, Wahle, Deppe – Leubner (77. Gomulka), Tellenbröker (77. Moses), Aradini (77. Pagel) – Baumgärtel, Kreil, Strothmann (24. Tayeh). Im Aufgebot: Sommer, Zitzer, Manteas, Mischke (Tw). VfL Wolfsburg: Frohms – Wedemeyer, Hendrich, Janssen (61. Wilms), Rauch – Oberdorf (61. Demann), Lattwein (70. Blomqvist) – Waßmuth (70. Jonsdottir), Roord, Brand (78. Pajor) – Popp. Im Aufgebot: Wolter, Kassen (Tw). Tore: 1:0 (2.) Baumgärtel, 1:1 (32.) Roord, 1:2 (34.) Janssen, 1:3 (35.) Popp, 2:3 (50.) Leubner, 2:4 (53.) Popp, 2:5 (83.) Popp, 2:6 (85.) Popp, 2:7 (87.) Wilms, 2:8 (89.) Pajor. Gelbe Karte: – / Wedemeyer. Schiedsrichterin: Nadine Westerhoff (Castrop-Rauxel). Zuschauende: 2.039. Die Stimmen Britta Hainke (FSV-Trainerin): „Bis zur 70. Minute haben wir das wirklich super gemacht, und das, obwohl uns der frühe Ausfall von Lena Strothmann weh getan hat. Sie hat in einem Zweikampf einen Stoß abbekommen und klagte über Atemprobleme, die jetzt aber wieder behoben sind. Insgesamt muss ich sagen: So kann es weitergehen – nicht mit dem Ergebnis, sondern mit der Zuschauermenge. Ich hoffe tatsächlich, dass viele wiederkommen und uns auch in der 2. Liga sehen wollen.“ Tommy Stroot (VfL-Trainer): „Man muss die Gütersloherinnen loben für die Leistung in der 1. Halbzeit und auch für Phasen in der 2. Halbzeit. Sie haben aus ihren… Fußballfest mit Gänsehaut-Momenten weiterlesen

Wichtige Spieltagsinfos: FSV Gütersloh – VfL Wolfsburg

Heimspielstätte des FSV Gütersloh: Die Tönnies Arena in Rheda-Wiedenbrück. (Foto: Dennis Seelige / FSV Gütersloh 2009)

Der FSV Gütersloh freut sich sehr, euch zu unserem DFB-Pokal-Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg in der Tönnies Arena begrüßen zu dürfen. Im Folgenden möchten wir euch einen Überblick über die wichtigsten Fragen rund um den Besuch unseres Heimspiels bieten. Spielstätte Tönnies Arena Anschrift für das Navi: In der Mark 2, 33378 Rheda-Wiedenbrück Anreise Mit dem Auto: Die Tönnies Arena befindet sich in unmittelbarer Näher der Bundesautobahn A2. Wir empfehlen die Anfahrt unter Verwendung eines Navigationsgeräts und der obenstehende Adresse. Mit der Bahn Der nächstgelegene Bahnhof ist der Bahnhof Rheda in Rheda-Wiedenbrück. Von hier sind es rund 30 Gehminuten bis zur Arena. Mit dem Bus: Die nachfolgenden Busstationen befinden sich in der Nähe der Arena. Lindenstraße, Rheda-Wiedenbrück – Rheda | Gehminuten: 13 Min. Kornstraße, Rheda-Wiedenbrück – Lintel | Gehminuten: 15 Min. Lintel Schalück, Rheda-Wiedenbrück | Gehminuten: 16 Min. Bitte überprüft bei eurer Reisplanung die aktuellen Busfahrpläne, um eine rechtzeitige Anreise zu gewährleisten. Parken Als Zuschauer unseres Heimspiels könnt ihr im angrenzenden Parkhaus kostenlos parken. Ihr erreicht die Arena in weniger als 5 Gehminuten. Weitere Alternativparklätze werden tagesaktuell vor Ort ausgewiesen und die Ordner werden euch entsprechend weiterleiten. Wichtige Information: Die Außenparkplätze vor der Arena sind ausschließlich für akkreditierte Personen mit der entsprechenden Zufahrtsberechtigung vorbehalten. Widerrechtlich parkende Kraftfahrzeuge werden kostenpflichtig abgeschleppt. Stadionplan Sanitäranlagen Die Sanitäranlagen befinden sich unter dem Block J. Der Zugang zu den Sanitäranlagen ist ausschließlich über der Stadionaußenraum (siehe oben: äußerer Bereich mit den drei Pfeilen) möglich. Catering Das Catering befindet sich unterhalb der Blöcke G, H und I. Der Zugang erfolgt auch hier über den Außenbereich. An besonderen Spieltagen wie dem Wolfsburg-Spiel gibt es einen zweiten Cateringbereich im Außenbereich. Stadioninnenraum Zuschauer haben keinen Zutritt zum Stadioninnenraum. Der Stadioninnenraum ist im Stadionplan gekennzeichnet. Zu diesem Bereich haben ausschließlich Personen Zugang, die eine Akkreditierung mit der entsprechenden Berechtigung haben.

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