FSV Gütersloh 2009

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FSV Gütersloh 2009

Ticketaktion zum FSV-Doppelspieltag am Sonntag: Mit dem 10-Euro-Kombiticket zwei Topspiele live erleben

FSV-Mittelfeldakteuerin Demi Pagel im Zweitligaduell gegen den 1. FFC Turbine Potsdam. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Der FSV Gütersloh bereitet sich auf ein spannendes Heimspielwochenende vor. Während am Samstag, den 14. Oktober unsere U17-Mannschaft in einem Topspiel der B-Juniorinnen-Bundesliga West/Südwest den Tabellenführer Bayer Leverkusen in der Tönnies Arena empfangen wird, kommt es nur einen Tag später zu einem sportlich attraktiven Doppelspieltag. Am Sonntag dürfen sich Fußballfans auf ein brisantes und intensives Ostwestfalen-Derby freuen, wenn bereits um 11 Uhr die zweite Mannschaft des FSV Gütersloh in der Regionalliga West auf die Rivalinnen des DSC Arminia Bielefeld trifft. Drei Stunden später, um 14 Uhr, wird auch die erste Mannschaft des FSV auf Punktejagd gehen. In einer Begegnung der 2. Frauen-Bundesliga heißt der Gegner Borussia Mönchengladbach. Zu diesem besonderen Doppelspieltag gegen zwei traditionsreiche Namen des Fußballs wird der FSV Gütersloh ein spezielles 10-Euro-Kombiticket anbieten. Mit dem 10-Euro-Kombiticket haben Fußballfans die Möglichkeit, die beiden Topspiele am Sonntag in der Tönnies Arena live zu verfolgen und zeitgleich von einem vergünstigten Eintrittspreis zu profitieren. Das 10-Euro-Kombiticket kann am Sonntag, den 15. Oktober an der Tageskasse erworben werden. Ein Onlineverkauf dieses speziellen Tickets findet nicht statt. Daher empfehlen wir allen Fans frühzeitig in der Tönnies Arena zu sein, um somit beide Spiele in voller Länge genießen zu können.

Attraktiver Doppelspieltag für den FSV: Borussia Mönchengladbach und Arminia Bielefeld zu Gast in der Tönnies Arena

FSV-Verteidigerin Nele Schmidt (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Am kommenden Sonntag, den 15. Oktober 2023 erwartet Fußballfans ein spannender und hochattraktiver Doppelspieltag in der Tönnies Arena. Der FSV Gütersloh empfängt zwei traditionsreiche Gegner und lässt dabei die Herzen der Fußballfans höherschlagen. Den Auftakt in den Doppelspieltag wird die zweite Mannschaft des FSV Gütersloh bestreiten. In einer Partie der Regionalliga West trifft das FSV-Perspektivteam auf den DSC Arminia Bielefeld. Das stets gut besuchte und emotionsgeladene Ostwestfalen-Derby wird um 11:00 Uhr angepfiffen. Der FSV Gütersloh belegt aktuell mit zehn Punkten den achten Tabellenplatz in der Regionalliga West, während die Gäste aus Bielefeld einen Rang dahinterstehen. Mit einem Sieg könnte das Team von Cheftrainer Noah Henneböhle wieder einen Anschluss an die oberen Tabellenplätze finden. Der VfL Bochum führt mit 21 Punkten souverän die Tabelle an, währen der VfR SW Warbeyen und der SC Fortuna Köln mit jeweils 13 Punkten auf den Plätzen zwei und drei stehen. Direkt im Anschluss an das Ostwestfalen-Derby wird auch die erste Mannschaft des FSV Gütersloh den Kunstrasenplatz der Tönnies Arena betreten. Am siebten Spieltag der 2. Frauen-Bundesliga empfängt das Team von Britta Hainke und Sammy Messalkhi die Mannschaft von Borussia Mönchengladbach. Die „Fohlenelf“ vom Niederrhein zählt zu den Überraschungsteams der laufenden Saison 2023/24. Als Zweitligaaufsteiger belegt die Borussia den sechsten Tabellenplatz und konnte in den bisherigen Spielen mit guten Leistungen überzeugen. Der FSV Gütersloh möchte gegen die Borussia erneut punkten. Als aktueller Tabellendritter kann der FSV mit Selbstbewusstsein in die Partie gehen, doch die Mannschaft weiß um die kniffelige Aufgabe, die ihnen am Sonntag bevorsteht. Der FSV Gütersloh hofft auch einen regen Zuschauerzuspruch und lädt alle Fußballfans herzlich ein, diesem sportlich interessanten Doppelspieltag beizuwohnen. Tickets für beide Partien sind am Spieltag an der Tageskasse erhältlich. Darüber hinaus können Tickets für das Zweitligaspiel zwischen dem FSV Gütersloh und Borussia Mönchengladbach auch über den Onlineticketshop auf www.fsvguetersloh.de erworben werden.

FSV Gütersloh mit 1:1-Punktgewinn in Andernach zufrieden

Punkteteilung in der 2. Frauen-Bundesliga: Der FSV Gütersloh holt einen Punkt bei der SG 99 Andernach. (Foto: Chris Punnakkattu Daniel / FSV Gütersloh 2009)

Nach der ersten Saisonniederlage, dem 0:1 gegen Potsdam, hat der FSV Gütersloh zwar nicht direkt wieder in die Erfolgsspur zurückgefunden, aber sofort wieder gepunktet. Bei der SG 99 Andernach erreichte das Team am Sonntag ein 1:1-Unentschieden. „Wir sind damit zufrieden, das Ergebnis ist leistungsgerecht“, lautete das Urteil von Sammy Messalkhi, der das Team in krankheitsbedingter Abwesenheit von Cheftrainerin Britta Hainke alleine coachte. Nach dem 6. Spieltag in der 2. Frauen-Bundesliga belegt der FSV mit 11 Punkten den dritten Tabellenplatz, während Andernach als Drittletzter in der Abstiegszone hängen blieb. Messalkhi war zu der Anfangsformation zurückgekehrt, mit der der FSV in seine Drei-Siege-Serie zu Saisonbeginn gestartet war. Celina Baum lief also wieder als Rechtsverteidigerin auf, Nele Schmidt agierte in der Innenverteidigung, und Lena Strothmann fungierte wieder als Sturmspitze. Doch die Gütersloherinnen konnten in keiner Phase der Partie an ihre guten spielerischen Auftritte anknüpfen. Gegen die hoch und aggressiv pressenden Gastgeberinnen kam der FSV nie richtig ins geplante Ballbesitz-Spiel, weil sich auf dem ungewohnten Naturrasen immer wieder Ballverluste ereigneten. „Die Abstände waren zu groß und die Mädels sind mit dem Untergrund nicht zurechtgekommen“, stellte Sammy Messalkhi fest. Der Trainer musste erleben, wie sein Team mehr und mehr dazu überging, mit langen Bällen aus der Abwehr heraus zu agieren, was gegen die robuste Dreierkette auf der Gegenseite aber so gut wie nie zu Torgefahr führte. Das Chancenplus lag ganz klar auf Seiten der „Bäckermädchen“. Der FSV konnte sich bei Torhüterin Sarah Rolle bedanken, dass er die erste Halbzeit ohne Gegentor überstand. Die Kapitänin pflückte nicht nur alle hohen Bälle im Fünfmeterraum sicher herunter, sondern war auch bei den besten Andernacher Chancen durch Leonie Wäschenbach (21.), Alina Wagner (28.) und erneut Wäschenbach (44.) zur Stelle. Auf der Gegenseite musste in der 43. Minute ein Standard für die einzige FSV-Torchance der ersten Halbzeit herhalten – und mit großer Kaltschnäuzigkeit führte die gleich zur Pausenführung. Hedda Wahle hatte von der rechten Eckfahne aus eine Freistoßflanke nach innen gesendet. Nach unklarer Andernacher Kopfballabwehr scheiterte Ronja Leubner zunächst mit einem Schuss an Keeperin Laura van der Laan, doch Merle Hokamp stand im Zentrum goldrichtig und jagte den Ball humorlos zum 0:1 in die Maschen. Es war der zweite Saisontreffer für die 16-jährige Abwehrspielerin. Der zweite Durchgang brachte vor 150 Zuschauern das gleiche Bild: Die SG 99 drückte und drängte, scheiterte aber ein halbes Dutzend Mal mit Abschlüssen an Sarah Rolle. Nur ein Mal musste sich unsere Torhüterin geschlagen geben: In der 65. Minute zog die quirlige Leonie Wäschenbach vom rechten Flügel aus nach innen, passte zur Andernacher Regisseurin Kathrin Schermuly, und die bediente auf halbrechts die eingewechselte Carolin Schraa mit einem schönen Steckball. Aus etwa zehn Metern traf die Angreiferin unhaltbar für Rolle halbhoch zum 1:1 ins kurze Eck. Alle Bemühungen der Bäckermädchen, in der verbleibenden Spielzeit noch einen erfolgreichen Teig anrühren zu können, fruchteten nicht. „Heute war unsere Zweikampfführung gut“, lobte Sammy Messalkhi sein Team für den beherzten Fight bis zum Abpfiff. Tatsächlich hatte der FSV Gütersloh in der Schlussphase sogar die dicksten Chancen auf den Siegtreffer. In der 77. Minute lief Lena Strothmann nach einem steilen Zuspiel von Ronja Leubner alleine auf den Andernacher Strafraum zu, schoss mit einem etwas halbherzigen Abschluss aber Laura von der Laan an, von deren Schulter der Ball neben dem Pfosten ins Toraus trudelte. Und in der 89. Minute wehrte die SG-Keeperin einen Schuss von Lilly Stojan mit einer Klasseparade ab. Dass Schiedsrichterin Selina Menzel (Karlsruhe) in der 81. Minute ein superklares Oberarm-Handspiel von Verteidigerin Maren Weingarz im Andernacher Strafraum ungeahndet ließ, veranlasste Sammy Messalkhi nicht zu wütender Kritik. „Das war ein Fehler, aber Fehler passieren“, zeigte sich der FSV-Trainer als fairer Sportsmann. Die Punktejagd unserer Frauen in der 2. Frauen-Bundesliga geht am kommenden Sonntag, 15. Oktober, mit einem Heimspiel weiter. Um 14 Uhr gastiert der Tabellensechste Borussia Mönchengladbach in der Tönnies-Arena. SG 99 Andernach: Engels, Krump, Weingarz – Wäschenbach, Zilligen, Stöhr (60. Klyta), Wagner – K. Schermuly – J. Schermuly, Collas (42. Schraa). Im Aufgebot: Dillenburg, Schulz, Schumacher, Duricek, Krupp (Tw). FSV Gütersloh: Rolle – Baum, Schmidt, Hokamp, Deppe – Tellenbröker – Schröder (67. Akgül), Leubner (80. Bultmann), Wahle (67. Pagel), Aradini (87. Stojan) – Strothmann (80. Hamdi). Im Aufgebot: Baumgärtel, Kappmeier, Blome (Tw). Schiedsrichterin: Selina Menzel (Karlsruhe); Gelbe Karten: Schröder (Ballwegschlagen), Schmidt (Foul), Deppe (Meckern). Tore: 0:1 (43.) Hokamp, 1:1 (65.) Schraa.

Vorschau auf das FSV-Wochenende: Zweimal „Effzeh“ und einmal Andernach

FSV-Angreiferin Marie Schröder (Foto: Dennis Seelige / FSV Gütersloh 2009)

Das kommende Wochenende hält wieder spannende Spiele für die Mannschaften des FSV Gütersloh bereit. Hier ist eine Vorschau auf die bevorstehenden Begegnungen: 2. Frauen-Bundesliga: SG 99 Andernach vs. FSV Gütersloh Am Sonntag, den 8. Oktober, um 14:00 Uhr, trifft die erste Mannschaft des FSV Gütersloh in einem Spiel der 2. Frauen-Bundesliga auf die SG 99 Andernach. Der FSV Gütersloh belegt derzeit den zweiten Tabellenplatz in der Liga, während die SG 99 Andernach auf dem zwölften Platz steht. Nach der ersten Niederlage der laufenden Saison gegen den Erstligaabsteiger 1. FFC Turbine Potsdam, bei der unseer Team mit 0:1 unterlag, ist die Motivation hoch, um gegen Andernach wieder in die Erfolgsspur zu finden. Das Trainerduo Britta Hainke und Sammy Messalkhi wird alles daran setzen, um einen Sieg zu erringen und die Position in der Tabelle zu festigen. Regionalliga West: 1. FC Köln U20 vs. FSV Gütersloh II Auch die zweite Mannschaft des FSV Gütersloh tritt am Sonntag (15:00 Uhr) an. In der Regionalliga West steht ein Auswärtsspiel gegen die U20 des 1. FC Köln an. Nach einer Niederlage am letzten Spieltag ist unser Perspektivteam auf den sechsten Tabellenplatz abgerutscht, während der 1. FC Köln auf Platz 12 steht. Das Team von Trainer Noah Henneböhle wird alles geben, um gegen die Kölnerinnen wichtige Punkte zu sammeln. B-Juniorinnen-Bundesliga West/Südwest: FSV Gütersloh U17 vs. 1. FC Köln U17 Die U17-Mannschaft des FSV Gütersloh wird ebenfalls an diesem Wochenende gegen den 1. FC Köln antreten. In einer Partie der B-Juniorinnen-Bundesliga West/Südwest findet das Aufeinandertreffen am morgigen Samstag, den 7. Oktober, um 14:00 Uhr in der Tönnies Arena statt. Beide Teams sind direkte Tabellennachbarn, wobei der FSV auf Platz 5 und der 1. FC Köln auf dem vierten Platz steht. Dieses Spiel verspricht Spannung und wird zeigen, ob sich der FSV nach dem 1:1-Unentschieden am vergangenen Spieltag in der Tabelle weiter nach oben arbeiten kann.

Erste FSV-Saisonniederlage gegen ein abgezocktes Turbine Potsdam

FSV-Defensivallrounderin Maren Tellenbröker im Duell gegen den 1. FFC Turbine Potsdam. (Foto: Dennis Seelige / FSV Gütersloh 2009)

Nach drei Siegen und einem Unentschieden hat der FSV Gütersloh die erste Saisonniederlage in der 2. Frauen-Bundesliga hinnehmen müssen. Gegen den Bundesliga-Absteiger 1. FFC Turbine Potsdam unterlag unser Team am Sonntag vor 291 Zuschauern in der Tönnies-Arena mit 0:1. In der Tabelle bleibt der FSV mit zehn Punkten dennoch Zweiter hinter dem zum fünften Mal siegreichen SC Sand. „Der Potsdamer Sieg war verdient“, fasste Sammy Messalkhi die Spielanteile und die Verteilung von Torchancen (2:8) zusammen. „Nach vorne haben wir heute leider gar nicht richtig stattgefunden“, bedauerte der Coach. Cheftrainerin Britta Hainke stellte eine eine spezielle Eigenschaft der schlecht gestarteten, aber nun auf Rang neun gekletterten Gäste aus Brandenburg als entscheidend heraus: „Die waren abgezockter.“ Der FSV hatte sich taktisch und personell gut auf den mit Macht zurück in die Bundesliga strebenden Gegner eingestellt. Jacqueline Baumgärtel stürmte anstelle von Lena Srothmann zusammen mit Marie Schröder. Und Hedda Wahle rückte aus dem Mittelfeld in die Innenverteidigung, um von dort die beiden schnellen Angreiferinnen mit langen Bällen zu füttern. Während Nele Schmidt erstmals auf der Bank Platz nehmen musste, wo auch Urlaubsrückkehrerin Celina Baum saß, feierte Lea Bultmann auf der Position sechs im Mittelfeld ihr Startelfdebüt. Bemerkenswert war auch die Lösung auf der Position der Ersatztorhüterin: Weil Leah Blome wegen ihrer Handverletzung ausfiel, stellte sich Isabell Mischke zur Verfügung, die nach der vergangenen Saison eigentlich ihre Zelte beim FSV abgebrochen hatte. Bis zum 0:0-Halbzeitstand ging das Gütersloher Defensivkonzept auf. Das durfte nicht nur das gesamte Abwehrkollektiv, sondern auch die junge Innenverteidigung als Achtungserfolg für sich verbuchen. Während auf der Seite des früheren Champions-League-Siegers mit Jennifer Cramer (30) und Bianca Schmidt (33) zwei erfahrene Ex-Nationalspielerinnen für klare Aktionen und Lufthoheit sorgten, standen beim FSV mit Merle Hokamp (16) und Hedda Wahle (18) zwei Youngster in der Verantwortung. Sie gerieten erst in der letzten Viertelstunde der ersten Halbzeit etwas stärker unter Druck, als die Bälle im Spiel nach vorn fast immer schnell verloren gingen, und Potsdam zu gefährlichen Abschlüssen kam. Hatte der FSV schon in der 21.Minute bei einem Lattenknaller von Viktoria Schwalm Glück gehabt, konnte er sich in der 30. Minute bei Schiedsrichterin Levke Scholz (Lüneburg) bedanken, dass sie einem Turbine-Treffer von Laura Lindner nach einem Eckstoß wegen einem Foul an Torhüterin Sarah Rolle die Anerkennung versagte. Was auf Gütersloher Seite überhaupt nicht funktionierte, war das Offensivkonzept. Die einzige Situation mit Alarm im Potsdamer Strafraum gab es in der 31. Minute, als Maren Tellenbröker nach einer Wahle-Hereingabe beim Abschluss behindert wurde und der Ball knapp vorbeiging. Deswegen stellte das Trainerteam in der Pause um. Um sich verstärkt mit Kurzpassspiel in die gefährliche Zone zu bringen, wurden mit Baum und Strothmann zwei neue Kräfte eingewechselt. Tatsächlich gewann der nun mit mehr Herz agierende FSV zunehmend Zugriff auf die Partie und den robusten Gegner. Celina Baum (53.) hatte dadurch auch die zweite Torchance, als sie eine Flanke von Marie Schröder nicht ganz pünktlich erreichte und den Ball nicht mehr aufs, sondern nur neben das Tor schießen konnte. Insofern war es ein kleiner Schock, dass ausgerechnet in dieser Phase das 1:0 für Turbine fiel. Nele Schmidt konnte in der 68. Minute auf der rechten Abwehrseite eine Hereingabe von Adrienne Jordan nicht verhindern, und in der Mitte hatte Torschützin Laura Lindner am Elfmeterpunkt zu viel Platz zwischen Hedda Wahle und Emilia Deppe. Alle Bemühungen unseres Teams, mit Leidenschaft und Kampf doch noch irgendwie den Ausgleich zu erzwingen, prallten am kontrolliert-kompakten Potsdamer Abwehrverbund ab. Während vorne keine echte Tormöglichkeit heraussprang, mussten hinten Merle Hokamp bei einem Lupfer von Bianca Schmidt auf der Linie (84.) und Sarah Rolle bei einem Schuss von Viktoria Schwalm (85.) einen weiteren Gegentreffer verhindern. Weiter geht es für den FSV Gütersloh am 8. Oktober bei der auf Abstiegsrang 12 platzierten SG 99 Andernach. Das nächste Heimspiel steht am 15. Oktober gegen Borussia Mönchengladbach an. FSV Gütersloh: Rolle – Kappmeier (62. Schmidt), Hokamp, Wahle (77. Pagel), Deppe – Bultmann (46. Baum) – Tellenbröker, Aradini – Leubner (77. Stojan) – Baumgärtel (46. Strothmann), Schröder. Im Aufgebot: Akgül, Mischke (Tw). Turbine Potsdam: Fischer – Kuznezov, Schmidt, Cramer, Schmid (46. Selimhodzic) – Jordan, Hahn, Ito, Grincenco – Lindner (90.+5 Aniwaa), Schwalm (89. Taslidza). Im Aufgebot: Vianden, Kyokawa, Droz (Tw). Schiedsrichterin: Levke Scholz (Lüneburg); Gelbe Karten: Baum, Deppe – Selimhodzic. Chancenverhältnis: 2:8 (1:4); Eckenverhältnis: 2:9 (1:5). Tor: 0:1 (68.) Lindner

DFB nominiert Merle Hokamp für UEFA-U17-EM-Qualifikation, Janne Krumme auf Abruf

DFB-U17-Nationalspielerinnen: das FSV-Duo Merle Hokamp und Janne Krumme. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat sein 20-köpfiges Aufgebot für die Runde 1 der UEFA-U17-Europameisterschaft für Frauen 2023/24 bekannt gegeben. Mit Merle Hokamp steht eine Spielerin aus der Zweitligamannschaft des FSV Gütersloh im Kader, während FSV U17-Torhüterin Janne Krumme auf Abruf bereit steht. In der Runde 1 spielen die Top-Nationen in der sogenannten Liga A, die aus sieben Gruppen besteht. Jede Gruppe wird als Mini-Turnier an einem Ort gespielt. Die Tabellenvierten steigen für die Saison 2023/24 in die 2. Runde der Liga B ab, während die Teams der Liga A um die Tickets für die Endrunde in Schweden kämpfen werden. Deutschland ist Gastgeber der Liga A Qualifikationsgruppe A4, in der das DFB-Team, Rumänien, Österreich und die Ukraine aufeinander treffen werden. Die Partien werden alle im Stadion am Waldhaus (Friedrich-Alfred-Allee 15, 47055 Duisburg) ausgetragen. Die deutsche U17-Nationalmannschaft wird am Samstag, 14. Oktober im Auftaktspiel auf die Ukraine treffen. Am Dienstag, 17. Oktober spielt das Team von Nationaltrainerin Sabine Loderer gegen die Nachbarinnen aus Österreich, während im letzten Gruppenspiel, am Freitag, 20. Oktober, das Team aus Rumänien der Gegner sein wird. Der FSV Gütersloh gratuliert seinen Spielerinnen zur Nominierung und wünscht ihnen sowie den DFB-Juniorinnen eine erfolgreiche Runde 1 in der Qualifikation zur UEFA-U17-Europameisterschaft. Die EM-Endrunde in Schweden wird vom 5. bis 18. Mai 2024 mit sieben Mannschaften stattfinden.

Lena Strothmann im Porträt: Wilder Lebenslauf und neue Lust auf Fußball

FSV-Angreiferin Lena Strothmann (Foto: Dennis Seelige / FSV Gütersloh 2009)

Wäre Lena Strothmann ihrem Plan treu geblieben, gäbe es diese Geschichte gar nicht mehr zu lesen. Im Februar, gerade mal 19 Jahre alt, hatte die Stürmerin nämlich beschlossen, ihre Karriere beim FSV Gütersloh zu beenden und mit dem leistungsorientierten Fußball aufzuhören. „Es hat mir keinen Spaß mehr bereitet und war keine Ablenkung vom Alltag mehr. Ich war unzufrieden mit mir und habe die Freizeit vermisst“, erinnert sie sich. Gut, dass die seinerzeit nur intern bekannte Sache einen anderen Verlauf nahm. Längst aber sprüht Lena Strothmann wieder nur so vor Lust auf Fußball, und die fröhliche Begeisterung schlägt sich auch in der persönlichen Leistung nieder. Zu allen fünf Pflichtspielen dieser Saison lief sie mit der Startelf auf den Platz. Mit zwei Treffern stellte sie in der Partie gegen Hoffenheim II auch ihre Torgefährlichkeit unter Beweis. Für Kenner der inzwischen 20-Jährigen kam die Entwicklung vielleicht gar nicht so überraschend, denn es war nicht die erste Wende im sportlichen und beruflichen Werdegang. „Mein Lebenslauf ist schon etwas wild“, lacht sie. Der Wechsel von der Realschule Jöllenbeck nach dem 9. Schuljahr an die Gesamtschule nach Kamen, verbunden mit dem Einzug ins Mädcheninternat des westfälischen Verbandes, war für die gebürtige Bielefelderin der erste große Schritt. „Kaiserau war für mich eine gute Zeit, sie hat mir fußballerisch weitergeholfen“, urteilt sie. Die Zelte dort im Jahr 2021 schon nach der 12. Klasse abzubrechen, entsprach aber nicht dem Standard. „Das Fachabitur reichte mir“, sagt Lena Strothmann, die damals Polizistin werden wollte. Das notwendige einjährige FOS-Praktikum absolvierte sie an einer Kindertagesstätte in Bielefeld. 2022 begann dann die Ausbildung bei der Polizei, doch nach zwei Monaten weitgehend theoretischen Unterrichts wurde Lena Strothmann klar: „Das ist nichts für mich. Für diesen Job bin ich ein zu emotionsgeladener Mensch.“ Und sie spürte: „Ich habe die Zeit im Kindergarten vermisst.“ Also sattelte sie um und freut sich nun auf den für August 2024 geplanten Beginn der dreijährigen Ausbildung zur Erzieherin: „Die Tätigkeit ist anstrengend, hat mir im Praktikum aber sehr gefallen. Und die Kinder geben einem unheimlich viel zurück.“ Konstante im Leben von Lena Strothmann, die sich als Kind im Kunstturnen beim TuS Jöllenbeck als recht talentiert erwies, war der Fußball. Sie bestritt acht Länderspiele mit dem U16-Nationalteam und war für den FSV Gütersloh in 29 Spielen der U17-Bundesliga 30 Mal als Torschützin erfolgreich. „Da hatte ich einen Lauf“, erinnert sie sich besonders gern an die zweite Saison, in der sie bis zum Corona bedingten Abbruch in zwölf Spielen 18 Mal traf. Am 4. Oktober 2020 feierte sie ab der 75. Minute beim Gastspiel in Berghofen ihr Debüt im Frauen-Zweitligateam. Eine Woche später stand sie im Derby gegen Arminia Bielefeld sogar schon in der Startelf – doch nach einer Viertelstunde der Schock: Die gerade 17 Jahre alt gewordene Angreiferin zog sich einen Kreuzbandriss im rechten Kniegelenk zu. Acht Monate schuftete sie am Comeback und schaffte es tatsächlich, im letzten Saisonspiel am 5. Juni 2021 in Bocholt für die letzten sieben Minuten wieder auf dem Platz zu stehen. Ganz die Alte zu werden, gelang ihr aber lange Zeit nicht. „Ich bin viel langsamer geworden“, beschreibt sie eine Folge der langen Zwangspause. Die Saison 21/22 brachten ihr zwar 17 Einsätze, doch fast immer wurde sie erst spät eingewechselt. Und als sie sich in der Serie 22/23 zwar mehr Spielanteile erkämpfte, aber dennoch häufig „Teilzeitarbeiterin“ blieb, reifte im Novemberblues der Gedanke ans Aufhören. Ende Februar teilte sie Britta Hainke ihren Entschluss mit, entsprach aber der Bitte der Trainerin, noch bis zum Saisonende dabeizubleiben. „Ich bin die Letzte, die eine Mannschaft im Stich lässt“, musste Lena Strothmann nicht lange überlegen. Sie zog durch, stand fast immer in der ersten Elf und gehörte bei den Siegen in Hoffenheim und Leipzig sogar zu den Torschützinnen. Und zum Start der aktuellen Saison gehörte eine bestens gelaunte Lena Strothmann plötzlich doch weiter zum Kader des FSV Gütersloh. Was war passiert? „Eigentlich gar nichts“, kann die Fußballerin kein Schlüsselerlebnis benennen. Als „ausschlaggebend“ bezeichnet sie immerhin die Gespräche mit ihrer befreundeten Mitspielerin Maren Tellenbröker. „Ich habe wieder echt Lust“, sagt sie, was sich auch in der Trainingseinstellung niederschlägt: „Ich hatte mir vorgenommen, mit 120 Prozent in die Saison zu gehen, nachdem es davor eher 80 Prozent waren.“ Mit Rücksicht auf das vorgeschädigte Knie verzichtet sie nicht nur auf weitere Skiurlaube (nachdem das Knie auf den letzten Wintertrip mit Maren Tellenbröker nach Flachau reagiert hatte), sondern bereitet sich noch gewissenhafter durch Dehnen und Ausrollen auf die Spiele vor. Dass die Saison für ihr Team mit zehn Punkten aus vier Partien prächtig begonnen hat, findet Lena Strothmann „mega“ und gesteht: „Damit hätte ich nicht gerechnet.“ Es sei aber das Ziel, die letzte Saison zu toppen, als der FSV mit einer Rekordpunktzahl Dritter wurde. „Und ich will auch wieder mehr Tore schießen“, lautet ihre Ansage vor dem aktuellen Heimspiel gegen Turbine Potsdam. Hat die 20-jährige Ex-Nationalspielerin („Auf dem Platz zu stehen und die deutsche Hymne zu hören, war schon ein tolles Erlebnis“) weitere Pläne für ihre Karriere? „Eigentlich reicht mir 2. Liga, aber natürlich wäre Bundesliga auch schön.“ Lena Strothmann hat jedoch im Leben gelernt, dass Pläne nicht immer funktionieren. Deswegen sagt sie ohne jede Verbissenheit: „Wenn es nicht klappt, dann eben nicht. Ich sehe es ganz locker.“

1. FFC Turbine Potsdam: Ein wankender Riese des deutschen Frauenfußballs zu Gast in der Tönnies Arena

FSV-Spieltag in der Tönnies Arena (Foto: Marina Brüning / FSV Gütersloh 2009)

Früher war es für den FSV Gütersloh ein Highlight, gegen den großen 1. FFC Turbine Potsdam zu spielen. In der Saison 2012/2013 gab es zwei Duelle in der Bundesliga, die mit 0:5 und 0:2 endeten. Und im Oktober 2017 kassierte der FSV eine 0:6-Heimniederlage in der zweiten Runde des DFB-Pokals. Ansonsten hatten es die Gütersloherinnen als Zweitligist stets mit der Potsdamer „Zweiten“ zu tun. Doch die Zeiten für den Frauenfußball in der brandenburgischen Hauptstadt haben sich dramatisch geändert. 2022 stand der zweimalige Gewinner der Champions League (2005, 2010) und sechsmalige Deutsche Meister noch im DFB-Pokalfinale, doch im Mai 2023 stieg Turbine nach 29-jähriger Zugehörigkeit als Tabellenletzter aus der Bundesliga ab. Der erhoffte Neuaufbau in der 2. Frauen-Bundesliga wurde nicht nur von einem weiteren personellen Aderlass erschwert, sondern auch von einer Fortsetzung der finanziellen Probleme. Als überraschend der langjährige Hauptsponsor AOK sein Engagement beendete, sah sich der Klub sogar mit einer drohenden Insolvenz konfrontiert. Nur bis zum Frühjahr könne man durchhalten, erklärte im Sommer Präsident Karsten Ritter-Lang. Vereinsfreunde starteten eine Crowdfunding-Aktion zur Rettung, die auch von Außenministerin Annalena Baerbock unterstützt wurde, und vor zwei Wochen fand sich mit dem Sportwetten-Anbieter Crazy Buzzer ein neuer Trikotsponsor. Entwarnung bedeutet das aber nicht: „Unsere Partnersuche ist noch nicht abgeschlossen“, sagte Ritter-Lang. Sportlich starteten die Potsdamerinnen mit Rückschlägen in die Saison, denn es setzte drei Niederlagen in Folge in Meppen (0:1), gegen Jena (0:1) und in Sand (0:2). Nach dem achtbaren 0:2-Ausscheiden aus dem DFB-Pokal gegen den VfL Wolfsburg gelang im vierten Ligaspiel endlich der erste Sieg. Viktoria Schwalm erzielte in der 78. Minute das entscheidende 1:0 gegen den FC Bayern München II, mit dem Turbine in der Tabelle auf Rang elf sprang. Die Ambitionen des Teams von Trainer Marco Gebhardt (50), als Spieler auch mal beim SC Verl aktiv, sind jedoch ganz andere. „Wir wollen oben mitspielen“, verkündete Bianca Schmidt. Die 33-jährige Ex-Nationalspielerin ist der prominenteste Name im Aufgebot. Nach zwei Jahren beim schwedischen Top-Klub FC Rosengard kehrte Schmidt vom schwedischen FC Rosengård zu dem Verein zurück, für den sie 2006 das erste ihrer 247 Bundesligaspiele bestritt. „Ich werde alles dafür geben, damit Turbine in die Bundesliga zurückkehrt“, erklärte die Verteidigerin, die in den ersten vier Partien allerdings nur für Kurzeinsätze eingewechselt wurde.

Ab sofort als 3D-Flipbook abrufbar: Unser FSV-Kabinengeflüster Ausgabe 4

Kabinengeflüster - Saison 2023/24 - Ausgabe 4

Unser Stadionmagazin „Kabinengeflüster“ ist ein MUSS für jeden Besucher unserer Heimspiele. Spannende Hintergrundstorys und Interviews, wichtige Infos zu den Gastmannschaften, Berichte über das Abschneiden unserer diversen Mannschaften und vieles mehr gehören zum Lesestoff des „Kabinengeflüsters“. Wir wünschen euch viel Spaß beim Durchstöbern des neusten „Kabinengeflüsters“. Die gedruckte Ausgabe erhaltet ihr selbstverständlich weiterhin bei unserem Heimspiel am kommenden Sonntag. „Kabinengeflüster“ | Ausgabe 4 – Saison 2023/24

Merle Hokamp und Janne Krumme feiern ihr Länderspieldebüt für die U17-Nationalmannschaft

DFB-U17-Nationalspielerinnen: das FSV-Duo Merle Hokamp und Janne Krumme. (Foto: Boris Kessler / FSV Gütersloh 2009)

Der FSV Gütersloh kann stolz auf seine Nachwuchstalente blicken, denn Merle Hokamp und Janne Krumme haben ihr Länderspieldebüt für die deutsche U17-Nationalmannschaft gegeben. Die beiden vielversprechenden Spielerinnen waren Teil der U17 des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), die sich in England zu zwei spannenden Begegnungen mit der U17 der Lionesses im St. George’s Park traf. Merle Hokamp, Spielerin der Zweitligamannschaft des FSV Gütersloh, gehörte in den beiden Partien nicht nur zur Startelf von Nationaltrainerin Sabine Loderer, sondern führte als Debütantin das DFB-Team direkt als Kapitänin auf das Feld. In beiden Länderspielen gegen England zeigte sie ihr Können und bewies, dass sie nicht nur auf Vereinsebene, sondern auch auf internationaler Bühne eine wichtige Rolle spielen kann. Und auch Janne Krumme aus der U17-Mannschaft des FSV Gütersloh hatte allen Grund zur Freude. Im zweiten Vergleich mit den U17-Lionesses wurde sie in der 62. Spielminute eingewechselt und durfte somit ebenfalls ihr DFB-Debüt feiern. Für die talentierte FSV-Torhüterin war dieser Moment ebenfalls eine Belohnung für ihre harte Arbeit und zeigt ihr Talent zwischen den Pfosten. Der FSV Gütersloh ist stolz darauf, solche herausragenden Talente in seinen Reihen zu haben und gratuliert Merle Hokamp und Janne Krumme zu ihrem erfolgreichen Länderspieldebüt.

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