Der FSV Gütersloh begrüßt einen neuen Sponsor und somit einen neuen Förderer des Mädchen- und Frauenfußballs am Standort Ostwestfalen-Lippe: das Ingenieurbüro Langensiepen aus Gütersloh wird neuer Bronze Partner unseres Vereins. „Wir freuen uns sehr, mit dem Ingenieurbüro Langensiepen einen neuen regionalen Sponsor begrüßen zu dürfen. Das Ingenieurbüro Langensiepen bekennt sich als neuer Bronze Partner zum FSV und dem Mädchen- und Frauenfußball. Das ist ein sehr starkes Signal und zeigt die weiterhin wachsende regionale Unterstützung für den Frauenfußball,“ sagt Tobias Neumann, stellv. Geschäftsführer & Leiter Marketing/Sponsoring, FSV Gütersloh. „Wir bedanken uns beim Ingenieurbüro Langensiepen und seinem Geschäftsführer Herrn Dipl.-Ing. Markus Oxenfarth für dieses Sponsoring und wir freuen uns zugleich auf die spannende Zusammenarbeit.“ „Wir freuen uns, Partner des FSV Gütersloh zu sein. Weil der Frauenfußball leider immer noch nicht dieselbe Popularität besitzt, wie der Männerfußball, ist es uns umso mehr ein Anliegen, den Mädchen- und Frauenfußball zu unterstützen,“ sagt Dipl.-Ing. Markus Oxenfarth, geschäftsführender Gesellschafter, Ingenieurbüro Langensiepen GmbH. Das Ingenieurbüro Langensiepen wurde 1972 gegründet und ist ein Experte für Schadensgutachten, Fahrzeugbewertungen, Unfallrekonstruktionen und technische Gutachten. Die Expertise des Gütersloher Ingenieurbüros wird von einer Vielzahl von Amts-, Land- und Oberlandesgerichten im gesamten Bundesgebiet genutzt.
Kategorie: News
FSV Gütersloh II besiegt Regionalliga-Spitzenreiter
Was für ein Paukenschlag: Eine Woche nach dem mühsamen 2:1-Erfolg beim Schlusslicht Spvg. Berghofen feierte der FSV Gütersloh II in der Regionalliga einen 2:1-Triumph über den Spitzenreiter VfR SW Warbeyen. Damit erhöhte der Aufsteiger sein Konto auf 13 Punkte und kletterte auf den 9. Tabellenplatz, der am Saisonende den angestrebten Klassenerhalt garantieren würde. Ganz wichtig zudem: Die nach zuvor drei Niederlagen in Folge leicht angeknackste Stimmung im Team ist wieder so, wie sie für einen erfolgreichen Saisonverlauf sein muss. Gecoacht wurde unsere „Zweite“ am Sonntag von Katrin Lückel, die den privat verhinderten Trainer Mark Oliver Stricker sowie den urlaubenden Teammanager Matthias Kaiser vertrat. „Ich helfe gerne, wenn so eine Situation entsteht“, sagt die 32-Jährige aus dem Trainerteam des Zweitligakaders. Lückel stellt aber klar, dass sie das als „einmalige Ausnahme“ ansieht. Sofort nach dem Anpfiff in der Tönnies-Arena sah sich Katrin Lückel in dem Eindruck bestätigt, den sie bereits in der Trainingswoche gewonnen hatte: „Die Beteiligung war sehr gut, alle haben Bock.“ Mit großer Leidenschaft und riesiger Einsatzfreude kämpfte die gesamte Mannschaft einen Gegner nieder, der zuvor erst einmal verloren hatte und mit einiger „Prominenz“ auflief: Außer den beiden Bundesliga-erfahrenen Zwillingen Jule und Pauline Dallmann spielen auch drei ehemalige Zweitligaspielerinnen für den Klub aus Kleve. Jolinda Opladen, Iris Ridder und Sarah Grüheid sind von Borussia Bocholt nach Warbeyen gewechselt. Der FSV setzte mit Olivia Zitzer, Pamela Jahn und Madita Sommer drei Spielerinnen aus dem Gütersloher Zweitligakader dagegen. Für die Führung unseres Perspektivteams sorgte eine Spielerin, die in den beiden Partien zuvor schmerzlich vermisst worden war. Svenja Hörenbaum schlenzte in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit einen Freistoß von der linken Außenseite direkt zum 1:0 ins kurze Eck. In der 66. Minute schnürte die 23-Jährige ihren Doppelpack, indem sie den Ball nach einer Ecke zum 2:0 ins gegnerische Tor bugsierte. Allerdings war Zittern angesagt, denn die Gäste verkürzten in der 69. Minute durch Sophie Schneider auf 2:1. Weil es der FSV bei zwei Top-Chancen für Hörenbaum und einem Lattentreffer von Ida Ludwigt versäumte, den Sack vorzeitig zuzumachen, drängte der VfR Warbeyen auf den Ausgleich. In der Nachspielzeit schien es soweit, als die Ex-Gütersloherin Grünheid aus zwei Metern zum 2:2 ansetzte. „Den habe ich schon drin gesehen“, gestand Katrin Lückel, erlebte dann aber den „Karate-Kick des Jahrhunderts“ von Pamela Jahn, die den Ball spektakulär klärte. „Ich habe noch nie ein Spiel mit so vielen Grätschen gesehen“, lobte die Aushilfstrainerin aber ihr gesamtes Team noch einmal für ihr wild-entschlossenes Engagement. Der Kampf um den Klassenerhalt geht am Sonntag mit dem zehnten Saisonspiel weiter. Der FSV ist dann zu Gast bei der Zweitvertretung des Tabellenfünften Bayer Leverkusen. FSV Gütersloh: Sauer – Ludwigt (83. Löffler), Sommer, Lückel, Zitzer – Jahn, Hörenbaum, Ostenfelder – Kammermann, Rädeker (77. Meier), Gärtner (90. Herick). Im Aufgebot: Rudat, T. Rother, Bakir, Pradella, Mahne, Lintel (Tw). Tore: 1:0 (45.+2) Hörenbaum, 2:0 (66.) Hörenbaum, 2:1 (69.) Schneider.
FSV Gütersloh trotz der ersten Niederlage noch auf einem Aufstiegsplatz
Als ungeschlagener Tabellenführer trat der FSV Gütersloh am vergangenen Sonntag beim sieglosen Schlusslicht FC Ingolstadt an und hoffte auf den nächsten „Dreier“. Doch die scheinbar einfache Rechnung ging nicht auf. Unser Team kassierte mit 1:2 die erste Niederlage und fiel in der Tabelle auf Rang drei zurück. „Warum haben wir dieses Spiel bloß verloren?“, fragte sich Britta Hainke auch noch tags drauf nach der Videoansicht der entscheidenden Szenen. Die Cheftrainerin gab aber selbst die Antworten: „Die erste Halbzeit war von uns leider etwas behäbig. Wir haben nicht so viele Kilometer abgerissen wie sonst.“ Außerdem: „Es fehlte die Zweikampfhärte.“ Und zusammenfassend: „Ingolstadt wollte es einfach mehr als wir.“ Ärgerlich war die Niederlage auch, weil der FSV in puncto Quantität und Qualität ein klares Chancenplus hatte. Dass mit der erkrankten Paula Reimann die erfolgreichste Torschützin fehlte, mochte Hainke nicht als Ausrede dafür gelten lassen, dass die frühen Abschlüsse von Ronja Leubner (6.) und Celina Baum (8.) nicht saßen. Selbst das Gegentor aus der 25. Minute zum 0:1-Rückstand sei nicht entscheidend gewesen, befand die FSV-Trainerin. „Das kann passieren“, sagte sie, obwohl die Entstehung umstritten war: Aus einer „unberechtigten Ecke“ (Hainke) entstand ein Handelfmeter, weil Anna Höfker der Ball aus kurzer Distanz an den Arm geschossen wurde. Sarah Rolle warf sich zwar in die richtige Ecke, aber der Schuss von Lisa Ebert war zu hart und zu platziert. Es ging mit einem 1:1-Gleichstand in die Pause, weil Hedda Wahle in der 44. Minute einen 25-Meter-Freistoß in prächtiger Manier in den Winkel des Ingolstädter Tores zirkelte. Die Pause nutzten unsere Trainer Sammy Messalkhi und Britta Hainke zu einem personellen Wechsel auf der rechten Außenbahn (Demi Pagel für Marah Tayeh) und zu einem Appell an die Laufbereitschaft. Tatsächlich hatte der FSV in der 2. Halbzeit mehrfach den Führungstreffer auf dem Fuß. Die größte in der 52. Minute, als Shpresa Aradini nach einer Flanke von Lena Strothmann aus sechs Metern ganz frei zum Schuss kam, den Ball aber über die Latte des verwaisten Ingolstädter Tores bugsierte. Leonie Kreil scheiterte in der 61. Minute mit einem starken 20-Meter-Versuch an 04-Keeperin Franziska Maier. Und die kurz zuvor für Baum eingewechselte Jacqueline Baumgärtel traf in der 67. Minute nach einer Kreil-Hereingabe nur das Außennetz. Dass unsere Torhüterin Sarah Rolle in der 75. Minute beim 2:1-Siegtreffer des FC Ingolstadt den Kürzeren zog, passte ins Gesamtbild dieser Partie: Die Kapitänin kam bei einem Freistoß von der rechten Abwehrseite nicht rechtzeitig in die kurze Ecke, und der von Paula Vidovic getretene Ball schlug knapp unter der Latte ein. „Zum Glück haben wir im Heimspiel gegen den 1. FC Köln II gleich die Chance, es besser zu machen“, richtete Britta Hainke den Blick rasch wieder nach vorne. Anstoß gegen das neue Schlusslicht der 2. Liga in der Tönnies-Arena ist am Sonntag, 6. November, um 14 Uhr. FSV Gütersloh: Rolle – Tayeh (46. Pagel), Höfker, Wahle, Deppe – Leubner (73.) Moses, Tellenbröker, Aradini (81. Stojan) – Baum (58. Baumgärtel), Kreil, Strothmann (81. Manteas. Im Aufgebot: Schriek, Jäger (Tw). Tore: 1:0 (25.) Ebert, 1:1 (45.) Wahle, 2:1 (75.) Vidovic.
Das Ende einer Ära: Platzwart Wilhelm Krüger verabschiedet sich in den Ruhestand
Mit dem heutigen Tag endet eine ganz besondere Ära. Denn heute verabschiedet sich Wilhelm Krüger nach einer zehnjährigen Tätigkeit als Platzwart der Tönnies Arena in den wohlverdienten Ruhestand. Ab dem morgigen Dienstag, 1. November wird Matthias Kaiser, neben seiner Tätigkeit als Teammanager der 2. Mannschaft des FSV Gütersloh, die Funktion des Platzwartes übernehmen. „Wir haben viel erlebt, Franz Beckenbauer ist zur Eröffnung der Arena eingeflogen und so mancher Bundesligist hat diesen Rasen nach seinen Gastspielen gelobt“, hebt Margit Tönnies bei der Verabschiedung von Wilhelm Krüger hervor. Auch der FSV Gütersloh hat stets von der gewissenhaften und hochwertigen Arbeit von Wilhelm Krüger profitiert. So tragen wir die Spiele unserer diversen Mannschaften in der Tönnies Arena aus und nutzen die exzellenten Bedingungen auch für den Trainingsbetrieb. „Wir sind aktuell Tabellenerster der zweiten Liga. Das liegt sicher auch daran, dass wir hier so ein tolles Stadion mit einem hervorragenden Rasen haben,“ sagt FSV-Vorsitzender Sebastian Kmoch. „Auch im Namen der Mannschaft möchte ich mich deshalb herzlich bedanken. Wir hoffen, dass wir uns wiedersehen.“ Als ein Dankeschön und Wertschätzung für die stets angenehme Zusammenarbeit überreichten Sebastian Kmoch und Tobias Neumann, stellv. Geschäftsführer & Leiter Marketing / Sponsoring, einen von der gesamten Mannschaft unterschriebenen Ball, sowie eine Dauerkarte für die Spiele des FSV Gütersloh. Wir wünschen Wilhelm Krüger weiterhin alles Gute, viel Gesundheit und einen guten Start in den Ruhestand.
Unentschieden im Rheinland: FSV U-16 trennt sich mit einem 1:1 vom SV Menden
Die U-16 Mannschaft des FSV Gütersloh hat in einem Auswärtsspiel der B-Juniorinnen-Regionalliga West einen wichtigen Punkt gewinnen können. Die Mannschaft von Cheftrainer Noah Henneböhle trennte sich mit einem 1:1 Unentschieden vom SV Menden. Nach einer torlosen ersten Halbzeit ging der FSV in Führung, bevor die Gastgeberinnen dann doch noch den Ausgleich erzielten. Der FSV belegt in der Tabelle der B-Juniorinnen-Regionalliga dem zehnten Tabellenplatz. Am nächsten Wochenende geht es für unsere U-16 Mannschaft erneut mit einem Auswärtsspiel weiter. Der Gegner wird dann der VfR SW Warbeyen sein.
Als Tabellenführer nach Oberbayern: FSV Gütersloh zu Gast beim FC Ingolstadt
Das Duell zwischen dem FSV Gütersloh und dem FC Ingolstadt 04 scheint eine klare Sache zu sein. Denn der FSV reist als Tabellenführer der 2. Frauen-Bundesliga zum Tabellenzwölften aus Oberbayern. Doch die Mannschaft des FSV weiß, dass die Partie am kommenden Sonntag, 30. Oktober keineswegs ein Selbstläufer sein wird und wieder eine Topleistung benötigt wird, um in Ingolstadt zu bestehen. Der FSV konnte am vergangenen Spieltag den 1. FC Nürnberg durch ein Tor in der Nachspielzeit mit 2:1 besiegen. Das Momentum ist somit auf Seiten des FSV Gütersloh, da man nun um die Qualitäten des Teams Bescheid weiß: wir kämpfen bis zum Abpfiff und glauben an uns! Doch unsere junge Mannschaft kann die Euphorie um die bisherigen Leistungen und der Tabellenführung realistisch einschätzen und nimmt jede Aufgabe fokussiert an. Denn alle sind sich einig: es ist noch eine lange Saison und wir müssen jeden Spieltag unsere Besteleistung zeigen, um weiter auf dieser Erfolgswelle zu verweilen. Das Trainerduo um Britta Hainke und Sammy Messalkhi findet daher den richtigen Ton und die richtigen Trainingsinhalte um die Mannschaft weiter von Spiel zu Spiel bestens vorzubereiten – auf und abseits des Platzes. Das Spiel bei den abstiegsbedrohten „Schanzerinnen“ wird daher mit höchster Akribie vorbereitet und nichts wird dem Zufall überlassen. Das Spiel zwischen dem FC Ingolstadt und dem FSV Gütersloh wird am Sonntag, 30. Oktober um 11:00 Uhr angestoßen.
FSV II empfängt den Spitzenreiter VfR SW Warbeyen in der Tönnies Arena
Nach einem wichtigen 2:1 Auswärtserfolg gegen den SV Berghofen wartet nun am Wochenende ein echter Härtetest auf die 2. Mannschaft des FSV Gütersloh. Denn am Sonntag wird mit dem VfR SW Warbeyern niemand geringeres als der aktuelle Spitzenreiter der Regionalliga West in der Tönnies Arena zu Gast sein. Warbeyen reist mit einem 1:0 Sieg beim VfL Bochum nach Ostwestfalen und wird versuchen die Tabellenführung weiter auszubauen. Doch unsere Mannschaft hat nach dem eigenen Sieg in Berghofen das Momentum auf der eigenen Seite und kann selbstbewusst in die Partie gehen. Das FSV-Trainerteam und die Mannschaft wissen um die Stärken des Tabellenführers. Daher wird eine hochkonzentrierte und kämpferisch starke Leistung notwendig sein, um Warbeyern Paroli zu bieten. Was unsere Mannschaft im Stande ist zu leisten, hat sie bereits beim Auswärtserfolg beim damaligen Tabellenführer Fortuna Köln gezeigt. Somit erwartet uns am Sonntag ein weiteres Highlight, bei dem die Mannschaft die Unterstützung der FSV-Fans benötigen wird. Daher freuen wir uns über jeden Zuschauer und hoffen auf eine lautstarke Anfeuerung unserer Mädels. Die Partie wird am Sonntag, 30. Oktober um 13:00 Uhr angepfiffen.
B-Juniorinnen-Regionalliga: FSV U-16 zu Gast in Menden
Die U-16 Mannschaft des FSV Gütersloh wird am morgigen Samstag, 29. Oktober erneut in der B-Juniorinnen-Regionalliga West auf Punktejagd gehen. Cheftrainer Noah Henneböhle und seine Mannschaft wird dabei zum SV Menden reisen, um beim Tabellenachten anzutreten. Der FSV belegt aktuell mit drei Punkten aus sechs Spielen den 11. Tabellenplatz. In Menden möchte das Team wichtige Punkte einfahren, um so das anvisierte Ziel Klassenerhalt zu erreichen. Die Partie zwischen dem SV Menden und dem FSV Gütersloh wird auf dem Sportplatz Menden in Sankt Augustin stattfinden. Der Anstoß dieser Begegnung wird um 15:45 Uhr erfolgen.
Jugendmannschaften zu Besuch beim FSV-Spiel gegen Nürnberg
Am vergangenen Heimspieltag der 2. Frauen-Bundesliga durften wir wieder drei Jugendmannschaft bei uns in der Tönnies Arena begrüßen, die unsere Mannschaft zu einem 2:1 Sieg gegen den 1. FC Nürnberg anfeuerten. Wir bedanken uns bei den Kids des SC Füchtorf (U-8 / U-11), des BV Bad Lippspringe (U-10) und des Delbrücker SC (U-13) für deren wundervolle Unterstützung. Die Kinder aus Füchtorf und Bad Lippspringe waren zudem tolle Einlaufkinder, die unsere Spielerinnen, sowie die Gäste aus Nürnberg auf den Platz begleitet haben. Der FSV Gütersloh freut sich stets über den Besuch und die Unterstützung von Jugendmannschaften bei unseren Heimspielen. Interessierte Mannschaften können sich jederzeit online als Einlaufkinder bewerben oder auch einen Besuch als Zuschauer planen. Weitere Informationen zu einem „normalen“ Besuch mit deiner Mannschaft kannst du unter geschaeftsstelle@fsvguetersloh.de bei Herrn Michael Horstkötter anfragen.
Aktionsspieltag Klimaschutz: DFB zieht positives Fazit und führt eingeschlagenen Weg fort
Mit dem Abpfiff der letzten Partie des vierten Spieltages der FLYERALARM Frauen-Bundesliga endete der erste Aktionsspieltag Klimaschutz des Deutschen Fußball-Bundes. Nach zweieinhalb Monaten, 142 teilnehmenden Mannschaften und rund 8500 Spielminuten, zieht Manuel Hartmann, Geschäftsführer Spielbetrieb bei der DFB GmbH & Co. KG, ein positives Fazit: “Wir sind mit der Aufmerksamkeit, die wir diesem wichtigen Thema durch den Aktionsspieltag verschaffen konnten, sehr zufrieden. Das Feedback, das uns vielerorts erreicht hat, bestärkt uns, den eingeschlagenen Weg fortzuführen. Wir haben den dieses Thema betreffenden Diskurs in Fußballdeutschland stark angefacht.” Erste Ergebnisse kann Hartmann bereits beobachten: Mehr als die Hälfte der Klubs, die zum Aktionsspieltag vegetarische oder vegane Alternativen angeboten oder zusätzliche Maßnahmen zur CO²-Einsparung umgesetzt hat, möchte diese Initiativen fortsetzen. Viele Fans sind dem Aufruf der Vereine gefolgt, bei der Anreise verstärkt auf öffentliche Verkehrsmittel oder das Rad zurückzugreifen. Eine erfreuliche Entwicklung. Dieses Ergebnis haben wir uns vom Aktionsspieltag erhofft.” Welche Auswirkungen vor allem das Thema Mobilität, das mit etwa 40 Prozent den größten Anteil an den CO₂Gesamtemissionen im Fußball ausmacht, auf den Klimaschutz haben kann, wird an einer Beispielrechnung deutlich. Bereits die An- und Abreise von 1.000 Stadionbesucher*innen per ÖPNV statt PKW bedeutet bei einer Reisestrecke von 100 Kilometern eine Einsparung von rund 16.000 Kilogramm CO₂ und somit etwa 80 Prozent. Auch der Verzehr von vegetarischen oder veganen Alternativen macht im Vergleich zur klassischen Stadionwurst aus Schweinefleisch mit rund 120 eingesparten Kilogramm CO₂ pro 1.000 verkauften Einheiten einen klaren Unterschied. Hier liegt die Reduktion bei etwa 40 Prozent. Abseits der CO₂-Einsparung war der Aktionsspieltag Klimaschutz als Anstoß zum gemeinsamen Anpacken im Fußball ein Erfolg. “Viele der beteiligten Klubs haben den Aktionsspieltag genutzt, um eigene Maßnahmen im Bereich Klimaschutz umzusetzen”, zeigt sich Manuel Hartmann erfreut. “Vor allem vom Engagement der Amateurvereine aus der ersten DFB-Pokalrunde, die mit geringen Budgets Großartiges auf die Beine gestellt haben, und den Profi-Vereinen aus der FLYERALARM Frauen-Bundesliga, die das Thema sehr prominent an ihren Spieltagen platziert haben, bin ich beeindruckt.” So liefen beispielsweise die Frauen des SC Freiburg in einem Sondertrikot auf, während der VfL Wolfsburg für alle mit dem Rad anreisenden Zuschauer*innen einen kostenlosen Fahrrad Check-Up anbot. Der SV Werder Bremen nutzte den Aktionsspieltag, um seinen Beitritt zur UN-Initiative “Sports for Climate Action” und die Teilnahme am Race to zero zu verkünden. Beim VfL Osnabrück wurde eine eigene nachhaltige Merchandising-Collection zum Aktionsspieltag gestartet, während Viktoria Köln das komplette VIP-Catering fleischlos gestaltete. Auch das Ergebnis der gemeinsamen Spendenaktion, bei der alle teilnehmenden Vereine auf freiwilliger Basis 100 Euro für jedes eigene geschossene Tor am Aktionsspieltag spenden konnten, steht fest. Insgesamt wurden dank der torreichen Spieltage 23.100 Euro eingenommen. Der DFB wird die von den Vereinen erzielte Endsumme aus eigenen Mitteln auf 46.200 Euro verdoppeln und der gemeinnützigen Organisation “Sports for Future” übergeben, welche Klimaschutzprojekte vorantreibt. Konkret werden mit der Spende Schulen in Nigeria und dem Senegal unterstützt, beispielsweise bei der Anpflanzung von Fruchtbäumen, von deren Ernte die Schüler*innen und Kommunen profitieren. Zudem stehen auch die Umweltbildung, die Solarenergie an den Schulen und die Anschaffung von Sportmaterialien im Fokus. (Quelle: DFB)